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Vergessene Krisen: Wo niemand hinschaut

Von Marcel Kunzmann

Marcel Kunzmann

Ein Militärfahrzeug auf einer schlecht befestigten Straße

UN-Friedenstruppen in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik

(Bild: sandis sveicers/Shutterstock.com)

Während über Kriege in der Ukraine und Gaza ausführlich berichtet wird, bleiben humanitäre Notlagen in Afrika weitgehend unsichtbar. Ein Überblick.

Die Zentralafrikanische Republik, Namibia und Sambia führen die Liste jener humanitären Krisen an, über die 2025 weltweit am wenigsten berichtet wurde. Das geht aus dem zehnten Krisenbericht [1] der Hilfsorganisation CARE International hervor, der vergangene Woche veröffentlicht wurde.

Zentralafrika: Dauerkrise ohne Schlagzeilen

An der Spitze des Rankings steht die Zentralafrikanische Republik mit lediglich 1.532 Artikeln. In dem Land sind 2,4 Millionen Menschen – fast die Hälfte der Bevölkerung – auf humanitäre Hilfe angewiesen. Jeder fünfte Bewohner wurde vertrieben. Trotz reicher Bodenschätze zählt die Zentralafrikanische Republik zu den ärmsten Ländern der Welt und war bereits in allen bisherigen CARE-Berichten vertreten.

"Für uns in Afrika sind Krisen meist langanhaltend, schleichend und komplex – nicht plötzlich oder rasant", erklärte Charlene Ambali von CARE Simbabwe. Deshalb wandere die Aufmerksamkeit oft weiter. Sie ergänzt, dass 60 Prozent der im Bericht gelisteten Länder im südlichen Afrika liegen und es sich um lang andauernde Krisen handle, die "nicht immer dramatische Schlagzeilen produzieren".

Dürre in Namibia und Sambia

Auf Platz zwei folgt Namibia mit 2.379 Artikeln. Das Land erlebte 2024 die schlimmste Dürre seit 100 Jahren, die sich auch 2025 fortsetzte, wie CARE berichtet. Der Wassermangel zwingt viele Menschen dazu, verschmutztes Wasser zu trinken. Erst im Herbst brachten vermehrte Niederschläge und höhere Ernteerträge eine leichte Entspannung.

Sambia liegt mit 2.980 Artikeln auf Platz drei. Dort führen extreme Dürreperioden und anschließende heftige Niederschläge zu Überschwemmungen und Ernteausfällen. Der ausgetrocknete Boden kann das Wasser nicht aufnehmen, Dämme brechen. 5,5 Millionen der 21,9 Millionen Einwohner sind notleidend.

Insgesamt acht der zehn im Report erwähnten Länder befinden sich in Afrika: neben der Zentralafrikanischen Republik, Namibia und Sambia auch Malawi, Angola, Burundi, Simbabwe und Madagaskar. Erstmals seit mehreren Ausgaben weist der Bericht auch zwei Staaten außerhalb Afrikas aus: Honduras auf Platz fünf und Nordkorea auf Platz sechs. In beiden Ländern hat der Klimawandel ebenfalls deutliche Spuren hinterlassen.

Mediale Dominanz anderer Themen

Die weltweite Nachrichtenlage 2025 wurde laut CARE-Analyse von den Kriegen in der Ukraine und im Gazastreifen, großen Naturkatastrophen und US-Präsident Donald Trump dominiert. Die Palästinensergebiete führen mit großem Abstand die Liste jener humanitären Krisen an, über die am meisten berichtet wurde. Dahinter folgen Syrien, Venezuela, die Ukraine und Afghanistan.

Für die Analyse wertete der Medienbeobachtungsdienst Meltwater im Auftrag von CARE rund fünf Millionen Online-Artikel aus, die zwischen Januar und September 2025 in den Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Arabisch erschienen sind. Untersucht wurden 43 humanitäre Krisen, von denen jeweils mehr als eine Million Menschen betroffen sind.

Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE Deutschland, sieht [2] den Grund für die unterschiedliche Aufmerksamkeit im Kontext des Medienmarktes: "Für Deutschland ist der Krieg in der Ukraine wegen der geografischen, politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen viel relevanter."

Außerdem sei es ein natürliches Phänomen, dass Popkultur-Themen mehr Aufmerksamkeit erzeugen, da sie ein breites Publikum ansprechen könnten. So machten etwa die Hochzeit von Amazon-Gründer Jeff Bezos in Venedig oder die temporäre Sperrung des Videoportals TikTok in den USA im vergangenen Jahr weltweit Schlagzeilen.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11166402

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.care.de/schwerpunkte/nothilfe/vergessene-krisen/
[2] https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/care-report-krisen-100.html

Copyright © 2026 Heise Medien

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  • 05. Februar 2026 um 14:00

Visual Studio Code 1.109: KI-Modelle erstellen Mermaid-Diagramme im Chat

Von Heise
Roboterarm hält mit dem Zeigefinger eine Glühbirne

(Bild: Ground Picture/Shutterstock.com)

Im VS-Code-Chat können KI-Agenten nun Rückfragen stellen sowie Mermaid-Diagramme erzeugen, und Anthropic-Claude-Modelle zeigen ihren detaillierten Gedankengang.

Visual Studio Code 1.109 ist erschienen und bringt in erster Linie neue Features für den Umgang mit KI-Agenten. So können Entwicklerinnen und Entwickler im Chat die Antwortgenerierung von Anthropic-Claude-Modellen in Echtzeit mitverfolgen und KI-Agenten auf Rückfrage zusätzliche Informationen liefern. Doch auch für die Optik des Source-Code-Editors gibt es im Januar-Update Neuerungen.

Experimentelle Light und Dark Themes

Als experimentelle neue Themes stehen „VS Code Light“ und „VS Code Dark“ bereit. Sie befinden sich noch in aktiver Entwicklung, lassen sich aber bereits ausprobieren. Entwicklerinnen und Entwickler sind dazu aufgerufen, im VS-Code-Repository [1] auf GitHub ihr Feedback dazu abzugeben.

VS Code 1.109 im experimentellen Dark Theme
VS Code 1.109 im experimentellen Dark Theme

VS Code 1.109 im experimentellen Dark Theme

(Bild: Microsoft)

VS Code 1.109 im experimentellen Light Theme
VS Code 1.109 im experimentellen Light Theme

VS Code 1.109 im experimentellen Light Theme

(Bild: Microsoft)

Claude-Modellen beim Denken zuschauen

Wer Anthropic-Claude-Modelle in Visual Studio Code nutzt, kann ihren „Denkprozess“ nun dank ihrer Thinking-Token im Chat live mitverfolgen. Das Denken lässt sich entweder detailliert oder kompakt anzeigen, was sich mit der Einstellung chat.thinking.style festlegen lässt, und auch Tool-Aufrufe werden während des Prozesses dargestellt (chat.agent.thinking.terminalTools). Dabei erscheinen fehlgeschlagene Tool-Aufrufe automatisch ausgeklappt (chat.tools.autoExpandFailures).

Interaktive Mermaid-Diagramme und KI-Rückfragen

Auch können Chatantworten jetzt interaktive Mermaid-Diagramme rendern. Dafür nutzt VS Code das Tool renderMermaidDiagram, mit dem die KI-Modelle Flussdiagramme, Sequenzdiagramme und andere Visualisierungen zum Verdeutlichen komplexer Konzepte einweben können. Entwicklerinnen und Entwickler können die Darstellungen zoomen oder in einem Editor öffnen [2].

KI-Modelle können im VS-Code-Chat Mermaid-Diagramme erstellen.
KI-Modelle können im VS-Code-Chat Mermaid-Diagramme erstellen.

KI-Modelle können im VS-Code-Chat Mermaid-Diagramme erstellen.

(Bild: Microsoft)

Zu den weiteren Updates im KI-Bereich zählt ein experimentelles Frage-Tool askQuestions, wodurch ein KI-Agent während eines Gesprächs weitere Fragen stellen und unter Umständen vorgefertigte Antwortoptionen zur Auswahl anbieten kann.

Alle Details zu den neuen Features in VS Code 1.109 finden sich in der Ankündigung [3].


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11166278

Links in diesem Artikel:
[1] https://github.com/microsoft/vscode/issues
[2] https://code.visualstudio.com/updates/v1_109#_mermaid-diagrams-in-chat-responses
[3] https://code.visualstudio.com/updates/v1_109
[4] mailto:mai@heise.de

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  • 05. Februar 2026 um 12:44

LiteBox: Microsoft stellt neues Library OS vor

Von Heise
Symbol mit tanzendem Pinguin, Schriftzug Open Source, lila Hintergrund

(Bild: heise medien)

Mit LiteBox hat Microsoft ein in Rust geschriebenes Library OS veröffentlicht, das durch minimale Host-Interfaces die Angriffsfläche reduzieren soll.

Microsoft hat mit LiteBox sein neues Library OS fürs Sandboxing von Linux-Anwendungen vorgestellt. Das unter MIT-Lizenz veröffentlichte Open-Source-Projekt nutzt Rust als Programmiersprache und zielt darauf ab, durch stark reduzierte Schnittstellen zum Host-System die Angriffsfläche erheblich zu minimieren.

LiteBox unterscheidet sich von traditionellen Sandboxing-Ansätzen durch seinen Library-OS-Ansatz. Während klassische virtuelle Maschinen einen vollständigen Kernel mitbringen und Container den Kernel mit dem Host-System teilen, setzt LiteBox auf eine modulare Architektur mit sogenannten North- und South-Interfaces. Das North-Interface orientiert sich an nix und rustix und bietet POSIX-ähnliche Systemaufrufe in Rust. Das South-Interface verbindet verschiedene Host-Plattformen mit dem Library OS. LiteBox wurde dabei sowohl für die Ausführung im Kernel- als auch im Non-Kernel-Modus konzipiert.

Unterstützung für Confidential Computing

Die Architektur ermöglicht es, unmodifizierte Linux-Programme unter Windows auszuführen, Linux-Anwendungen auf Linux-Systemen in einer Sandbox einzusetzen oder Programme auf AMD SEV SNP (Secure Encrypted Virtualization Secure Nested Paging) laufen zu lassen. Auch die Integration von OP-TEE (Open Portable Trusted Execution Environment) auf Linux-Systemen unterstützt LiteBox. Damit eignet sich das Projekt primär für Confidential-Computing-Szenarien in Cloudumgebungen. Ein typisches Einsatzgebiet wäre beispielsweise das Ausführen von Anwendercode in einer Multi-Tenant-Cloud-Umgebung, bei der maximale Isolation zwischen verschiedenen Workloads erforderlich ist.

Die Entscheidung für Rust als Implementierungssprache folgt dem Trend zu mehr Speichersicherheit in systemnaher Software. Rust eliminiert ganze Klassen von Sicherheitslücken wie Buffer Overflows durch sein Ownership-Modell, ohne dabei auf Garbage Collection angewiesen zu sein. Microsoft setzt bereits bei der Treiberentwicklung [1] auf Rust und hat mit Edit [2] letztes Jahr einen neuen Open-Source-Editor für die Kommandozeile vorgestellt, der komplett in Rust geschrieben ist. Zum Jahresende 2025 musste Microsoft sogar das Gerücht einfangen, dass sämtlicher C/C++-Code [3] bis 2030 auf Rust umgestellt werden solle.

Noch experimentelles Stadium

Interessierte Nutzer sollten beachten, dass sich LiteBox noch in aktiver Entwicklung befindet. Die APIs und Interfaces können sich noch ändern, ein stabiles Release liegt nicht vor. Microsoft empfiehlt auf GitHub [4] daher, für den produktiven Einsatz auf eine stabile Version zu warten oder entsprechende Anpassungen einzuplanen. Das Projekt richtet sich aktuell vor allem an Entwickler, die mit neuen Sandboxing-Konzepten experimentieren möchten.

Im Vergleich zu Alternativen wie gVisor [5] von Google, das Systemaufrufe im User-Space abfängt, oder Firecracker [6] von Amazon, das auf Rust-basierten Micro-VMs setzt, verspricht LiteBox durch seine Library-OS-Architektur einen besonders geringen Overhead. Konkrete Performance-Benchmarks liegen allerdings noch nicht vor. Auch Kata Containers [7], das VMs für Kubernetes bereitstellt, adressiert ähnliche Anwendungsfälle, setzt aber auf eine andere technische Basis.

Offiziell unterstützt LiteBox derzeit AMD SEV SNP als Hardware-Plattform sowie Linux und Windows als Host-Betriebssysteme. Ob Microsoft plant, LiteBox in Azure oder das Windows Subsystem for Linux zu integrieren, ist nicht bekannt.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11165951

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Microsoft-stellt-Rust-Repository-fuer-die-Windows-Treiberentwicklung-vor-10633912.html
[2] https://www.heise.de/news/Microsofts-neuer-Editor-laeuft-auf-der-Kommandozeile-und-ist-in-Rust-geschrieben-10393934.html
[3] https://www.heise.de/news/Microsoft-faengt-Geruechte-zur-Windows-Rust-Portierung-ein-11124851.html
[4] https://github.com/microsoft/litebox
[5] https://www.heise.de/news/Google-gVisor-als-sichere-Sandbox-fuer-Container-4039634.html
[6] https://www.heise.de/tests/Micro-Hypervisor-Amazons-Firecracker-ausprobiert-4476884.html
[7] https://www.heise.de/ratgeber/Anwendungen-abschotten-mit-Kata-Containers-gVisor-und-Nabla-4233128.html
[8] https://www.heise.de/ix
[9] mailto:fo@heise.de

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  • 05. Februar 2026 um 11:39

software-architektur.tv: Soziotechnische Architektur-Reviews

Von Heise
Logo software-architektur.tv: Soziotechnische Architektur Reviews

(Bild: software-architektur.tv)

Jonas Clusen und Hansjörg Gude sprechen mit Eberhard Wolff darüber, wie der STAR-Ansatz klassische Reviews um die organisatorische Perspektive erweitert.

In dieser Episode von software-architektur.tv [1] sprechen Jonas Clusen und Hansjörg Gude mit Eberhard Wolff über soziotechnische Architektur-Reviews (STAR). Der Ansatz erweitert klassische Reviews um die organisatorische Perspektive. Das Ergebnis des Reviews zeigt, wie Teams, Kommunikation und Strukturen die Architektur beeinflussen.

Im Unterschied zum klassischen Ansatz liegt STAR ein kollaborativer Prozess zugrunde, der dazu beitragen soll, die Architektur so zu gestalten, dass sie mit der Organisation mitwachsen kann. So sollen beispielsweise Ursachen für Reibungsverluste in der Zusammenarbeit von Teams möglichst frühzeitig erkannt werden, um diesen entgegensteuern zu können.

Gemeinsam diskutieren Clusen, Gude und Wolff, wie STAR hilft, technische und soziale Spannungsfelder zu erkennen und daraus konkrete, wirksame Verbesserungen für Systeme und Organisationen abzuleiten – und wie durch den Ansatz Organisationen auch schon nachweisbar verbessert worden sind.

Jonas Clusen und Hansjörg Gude [3] sind Gründer und Geschäftsführer von SWAGLab. Beide bringen jahrelange Erfahrung aus fachlich-technischen und leitenden Rollen in verschiedenen Bereichen der IT und Digitalisierung mit.

Livestream am 6. Februar

Die Ausstrahlung findet am Freitag, 6. Februar 2026, live ab 13 Uhr statt. Die Folge steht im Anschluss als Aufzeichnung bereit. Während des Livestreams können Interessierte Fragen via Twitch-Chat, YouTube-Chat oder anonym über das Formular auf der Videocast-Seite [4] einbringen.

software-architektur.tv ist ein Videocast von Eberhard Wolff, Blogger sowie Podcaster auf iX [5] und bekannter Softwarearchitekt, der als Head of Architecture bei SWAGLab arbeitet. Zum Team gehören außerdem Lisa Maria Schäfer [6] (Socreatory) und Ralf D. Müller [7] (DB Systel). Seit Juni 2020 sind über 250 Folgen entstanden, die unterschiedliche Bereiche der Softwarearchitektur beleuchten – mal mit Gästen, mal Wolff, Schäfer oder Müller solo. Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren bindet iX (heise Developer) die über YouTube gestreamten Episoden im Online-Channel ein, sodass Zuschauer dem Videocast aus den Heise Medien heraus folgen können.

Weitere Informationen zu den Folgen finden sich auf der Videocast-Seite [8].


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11164812

Links in diesem Artikel:
[1] https://software-architektur.tv/
[2] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[3] https://swaglab.rocks/#ueber-uns
[4] https://software-architektur.tv/
[5] https://www.heise.de/developer/Continuous-Architecture-2687847.html
[6] https://www.socreatory.com/de/trainers/lisa-moritz
[7] https://techstories.dbsystel.de/blog/profiles/Ralf-D.-Mueller.html
[8] https://software-architektur.tv/
[9] mailto:map@ix.de

Copyright © 2026 Heise Medien

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  • 05. Februar 2026 um 11:32

Störungsmeldung vom 05.02.2026 11:25

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider 1&1

Details

Beginn
05.02.2026 11:25
Region
Velbert (02051)
Provider
1&1
Zugangsart
VDSL

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  • 05. Februar 2026 um 11:25

Störungsmeldung vom 05.02.2026 11:25

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider 1&1

Details

Beginn
05.02.2026 11:25
Region
Velbert (02051)
Provider
1&1
Zugangsart
VDSL

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  • 05. Februar 2026 um 11:25

Calibre: Siemens kauft Canopus AI für Wafer-Fertigung

Von Achim Sawall
Siemens baut sein Softwareangebot für die Wafer-Fertigung rund um Calibre aus. Canopus AI soll Fehler bei der Belichtung in Echtzeit korrigieren.
Viewer von Canopus AI für CD-SEM-Bilder (Bild: Siemens)
Viewer von Canopus AI für CD-SEM-Bilder Bild: Siemens

Siemens erwirbt Canopus AI mit Sitz in Grenoble, Frankreich. Das gab der deutsche Industrieausrüster am 4. Februar 2026 bekannt . Angaben zum Kaufpreis des privaten Start-ups hat Siemens nicht gemacht. Wie Golem aus Expertenkreisen erfahren hat, dürfte der Kaufpreis aber mindestens zwischen 150 und 300 Millionen Euro liegen.

Siemens integriert diese Technologie in die Calibre Fab Solutions, um Fehler bei der Belichtung von Chips (Sub-Nanometer-Bereich) in Echtzeit zu korrigieren. Siemens wolle so Funktionen rechnergestützter Lithografie und physikalischer Fertigungssimulation seiner Calibre-Produkte mit den Mess- und Inspektionstechnologien von Canopus AI kombinieren, sagte Tony Hemmelgarn, President und CEO von Siemens Digital Industry Software. So werde "die Genauigkeit gedruckter Wafer-Muster verbessert, die Ausbeute beschleunigt und die Zeit bis zur Serienreife bei hochmodernen Knoten reduziert" .

Metrospection: Verschmelzung von Inspektion und Metrologie

Canopus AI wurde 2021 gegründet und will die Messtechnik und Inspektion von Wafern und Masken entscheidend voranbringen. Das Software-Framework Metrospection soll Mess- und Prüfabläufe mit KI verbessern. Joël Alanis ist der Chief Executive Officer von Canopus AI, er hat Metrospection vorangetrieben, womit die Verschmelzung von Inspektion und Metrologie, des hochpräzisen Messens, gemeint ist. Die Transaktion wurde laut Siemens beriets am 12. Januar 2026 abgeschlossen.

Siemens kaufte Mentor Graphics im Jahr 2017 für rund 4,5 Milliarden US-Dollar. Das wichtigste Produkt von Mentor Graphics war Calibre, ein zentrales Produkt für die Verifizierung von Chip-Designs. Es ist heute der Industriestandard, den fast jeder große Chiphersteller weltweit nutzt.

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  • 04. Februar 2026 um 19:20

KI-Blase: Vollauslastung der Fertigung begrenzt weltweite IT-Ausgaben

Von Achim Sawall
Mehr geht derzeit nicht. Ein führender Gartner -Analyst erklärt auf Fragen von Golem, warum die weltweiten IT-Ausgaben nur um knapp elf Prozent wachsen.
Industrial KI Cloud der Deutschen Telekom in München (Bild: Deutsche Telekom)
Industrial KI Cloud der Deutschen Telekom in München Bild: Deutsche Telekom

Die weltweiten IT-Ausgaben werden laut der aktuellen Prognose von Gartner im Jahr 2026 voraussichtlich 6,15 Billionen US-Dollar betragen. Dies entspricht einem Anstieg von nur 10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im anhaltenden KI-Boom werde das Wachstum von den vorhandenen Produktionskapazitäten begrenzt, sagte John-David Lovelock, Vice President Analyst bei Gartner, Golem auf Anfrage. Es wurden allein in den vergangenen zehn Monaten KI-Rechenzentrumsinvestitionen in Höhe von etwa 800 Milliarden bis 1,2 Billionen US-Dollar angekündigt.

Die Gesamtausgaben für KI-optimierte Server und die "KI-Fabric" , die zur Unterstützung dieser Rechenzentren erforderlich seien, wären in der Prognose enthalten. "Derzeit sind die Halbleiter- und Servermärkte voll ausgelastet – alles, was gebaut wird, wird verkauft und alles, was geschaffen werden kann, wird geschaffen. Bis die Lagerbestände wieder ein normales Niveau erreicht haben, was in den nächsten zwei Jahren nicht zu erwarten ist, werden die Ausgaben durch die Produktionskapazität begrenzt" , erklärte Lovelock.

Die Harvard-Professorin und Ökonomin Gita Gopinath hatte zuvor erneut vor den Folgen einer platzenden KI-Blase gewarnt und gefragt, wie die investierenden Unternehmen dieses Geld jemals zurückverdienen könnten. Lovelock sagte dazu: "Die Anbieter, die derzeit KI-Rechenzentren bauen, haben nicht das gleiche Geschäftsmodell. Der Umsatz von Amazon basierend auf seinen KI-Rechenzentren wird hauptsächlich aus seinem KI-optimierten IaaS-Angebot stammen. Die Einnahmen von Google stammen aus den angebotenen Produkten und Dienstleistungen, die durch Gemini unterstützt oder verbessert werden."

Gartner: Geschäftsmodelle der KI-Betreiber verschieden

Es handle sich hier nicht um einen einfachen Markt, der für alle Unternehmen gleich funktioniere. "Es ist außerdem zu beachten, dass einige dieser Rechenzentren nicht zur Generierung neuer Einnahmequellen, sondern zur Sicherung bestehender Produkte und Umsatzströme errichtet werden" , betonte Lovelock weiter.

"Das Wachstum der KI-Infrastruktur hält trotz anhaltender Bedenken hinsichtlich einer möglichen KI-Blase unvermindert an. Die Ausgaben für KI-bezogene Hardware und Software steigen weiter deutlich" , sagte Lovelock zu der aktuellen Analyse. "Insbesondere die anhaltend hohe Nachfrage von Hyperscale-Cloud-Anbietern treibt die Investitionen in Server voran, die speziell für KI-Workloads optimiert sind."

Die Serverausgaben dürften sich im Jahr 2026 weiter beschleunigen und gegenüber dem Vorjahr um 36,9 Prozent zulegen. Insgesamt werden die Ausgaben für Rechenzentren voraussichtlich um 31,7 Prozent steigen und im Jahr 2026 die Marke von 650 Milliarden US-Dollar überschreiten, nach knapp 500 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.

Hinweis in eigener Sache

Golem organisiert eine neue Konferenz zu IT-Souveränität! Die Rack & Stack findet im April statt – Tickets gibt es hier .

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  • 04. Februar 2026 um 18:45

Anzeige: Samsung-Smartphone für nur 149 Euro bei Amazon mitnehmen

Von Simon Krebs
Ein gutes Smartphone muss nicht teuer sein. Für Markenqualität bei niedrigem Preis steht Samsungs Galaxy-A-Reihe. Bei Amazon winkt ein Angebot.
Das Samsung Galaxy A17 zum Tiefstpreis bei Amazon (Bild: Amazon.de/Samsung/Golem)
Das Samsung Galaxy A17 zum Tiefstpreis bei Amazon Bild: Amazon.de/Samsung/Golem

Die Auswahl des neuen Smartphones kann sehr herausfordernd sein. Welche Anforderungen soll es erfüllen und welches Budget steht zur Verfügung? Wer auf ein Markenprodukt nicht verzichten möchte, aber über ein eher kleines Budget verfügt, schaut sich das Samsung Galaxy A17 an. Dieses ist bei Amazon derzeit auf einen neuen Tiefstpreis reduziert, der laut Angaben des Preisvergleichsportals Geizhals zugleich ein Bestpreis ist. Zwar ist der Preis bei einem Anbieter leicht niedriger, durch dessen hohe Lieferkosten ist der Endpreis aber höher. Das Angebot gilt bis Ende des Monats, aber nur solange der Vorrat reicht.

Samsung Galaxy A17: gutes Smartphone, kleiner Preis

Das Samsung Galaxy A17 ist ein Allrounder aus Samsungs Mittelklasse. Das immersive AMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung misst 6,7 Zoll und ist damit ein recht großes Smartphone mit jeder Menge Platz auf dem Bildschirm. Die Bildwiederholrate liegt bei 90 Hz und ermöglicht eine stets flüssige Wiedergabe von Videos und ruckelfreie Animationen.

Mit dem Samsung Galaxy A17 haben Nutzer die Möglichkeit, mit Gemini zu kommunizieren und in Echtzeit Antworten zu erhalten. Angetrieben wird das Samsung-Smartphone von einem Octa-Core-Prozessor mit 2,4 GHz, als Betriebssystem dient Android 16. Laut Hersteller soll es bis zu sechs Jahre lang mit Updates versorgt werden. Auch der Akku weiß zu überzeugen und verfügt über eine Kapazität von 5.000 mAh.

Besonders interessant bei jedem Smartphone ist das Kamerasystem. Das Samsung Galaxy A17 verfügt über eine Weitwinkelkamera mit 50 Megapixeln (MP), eine Ultraweitwinkel- (5 MP) sowie eine Makrokamera mit 2 MP. Die Selfiekamera auf der Vorderseite kommt auf 13 MP. Durch optische Bildstabilisierung soll es auch bei widrigen Lichtverhältnissen möglich sein, helle und klare Bilder aufzunehmen.

Samsung Galaxy A17 zum Tiefstpreis bei Amazon

Das Samsung Galaxy A17 ist bei Amazon jetzt günstig wie nie zuvor und nirgendwo günstiger erhältlich. Es ist mit 4 GByte RAM und 128 GByte internem Speicher ausgestattet, der sich per externer Speicherkarte auf bis zu 2 TByte erweitern lässt. Wer jetzt zuschlägt, spart 80 Euro zur UVP und zahlt nur noch 149 Euro. Laut Amazon gilt der Deal bis zum 28. Februar, allerdings nur solange der Aktionsvorrat reicht. Daher sollte bei Interesse nicht zu lang gewartet werden.

Reklame

Samsung Galaxy A17 5G AI Smartphone, KI-Handy mit Android, Dünner 7,5-mm-Rahmen, 50-MP-Kamera, 128 GB Speicher, 4 GB RAM, 5.000-mAh-Akku, Blue, 2,5 Jahre Herstellergarantie

Nur 149 Euro

Im Samsung-Store bei Amazon finden Interessenten noch weitere Produkte des Herstellers. Für einen besseren Vergleich weitere Modelle bietet sich die Bestsellerliste Handys & Smartphones an. Dort sind Geräte diverser Hersteller aus unterschiedlichen Preiskategorien nach ihrer derzeitigen Beliebtheit bei Amazon-Kunden sortiert gelistet. Das Samsung Galaxy A17 befindet sich dort derzeit auf Platz 2.

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf der Produkte über diese Links erhält Golem eine kleine Provision. Das ändert nichts am Preis der Artikel.

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  • 04. Februar 2026 um 17:56

Alter und Muskeln: Warum Regeneration länger dauert

Von Bernardo Cantz

Bernardo Cantz

Älterer Mann in Sportkleidung fasst sich schmerzverzerrt an beide Schultern nach dem Training – Muskelheilung dauert im Alter länger

Älterer Sportler mit Schulterschmerzen: Mit zunehmendem Alter heilen Muskelverletzungen langsamer – ein biologisch vorprogrammierter Prozess.

(Bild: PeopleImages / Shutterstock.com)

Muskelstammzellen setzen im Alter auf Überleben statt schnelle Reparatur. Das verzögert die Heilung nach Verletzungen erheblich.

Ein verstauchter Knöchel, ein gezerrter Oberschenkel – solche Verletzungen gehören zum Sport dazu. Doch während junge Sportler oft nach wenigen Tagen wieder durchstarten, benötigen ältere deutlich länger.

Was sich wie eine Binsenweisheit anhört, hat einen konkreten zellulären Grund: Die Reparaturzellen im Muskel ändern mit den Jahren ihre Strategie.

Wie Muskeln sich selbst reparieren

Im Muskelgewebe schlummern spezialisierte Stammzellen, die normalerweise inaktiv bleiben. Erst wenn Fasern beschädigt werden oder intensive Trainingsreize eintreffen, erwachen sie zum Leben.

Dann teilen sie sich, bilden neue Muskelzellen und füllen gleichzeitig ihren eigenen Vorrat wieder auf. Bei jungen Menschen [1] läuft dieser Prozess zügig ab – die Heilung kommt schnell voran.

Mit zunehmendem Alter [2] verändert sich dieses Muster jedoch deutlich. Die Stammzellen bleiben zwar vorhanden, doch ihre Reaktionsgeschwindigkeit nimmt ab.

Ein Protein verschiebt die Prioritäten

Wissenschaftler der Stanford University haben herausgefunden [3], woran das liegt. In den Muskelstammzellen älterer Versuchstiere steigt die Konzentration eines bestimmten Moleküls namens NDRG1 deutlich an.

Dieses Protein bremst zellinterne Wachstumssignale aus – konkret den sogenannten mTOR-Weg. Die Folge: Die Zellen werden widerstandsfähiger und leben länger. Gleichzeitig verlieren sie aber an Tempo, wenn es um Reparaturarbeiten geht.

Julia von Maltzahn, Professorin an der Brandenburgisch Technischen Universität (BTU Cottbus-Senftenberg) hat diese Forschung in einem wissenschaftlichen Kommentar eingeordnet [4] und bringt es auf den Punkt: Die Zellen überdauern zwar, büßen aber Leistungsfähigkeit ein. Sicherheit steht über Schnelligkeit.

Experimente zeigen das Dilemma

Um die Rolle von NDRG1 zu prüfen, schalteten die Forscher das entsprechende Gen bei älteren Mäusen aus. Tatsächlich heilten deren Muskelverletzungen daraufhin rascher – zumindest beim ersten Mal.

Doch sobald die Tiere erneut verletzt wurden, kehrte sich der Vorteil ins Gegenteil: Die Regeneration fiel schwächer aus, viele Stammzellen überlebten die wiederholte Beanspruchung nicht.

Offenbar handelt es sich um einen biologischen Zielkonflikt. Zellen mit viel NDRG1 halten länger durch, reagieren aber langsamer. Zellen ohne das Protein arbeiten zwar schneller, erschöpfen sich jedoch früher. Im Laufe des Alterns setzt sich die erste Variante durch – eine Art zelluläre Auslese zugunsten der Langlebigkeit [5].

Kein Verschleiß, sondern Anpassung

Diese Befunde rücken das Altern in ein neues Licht. Statt dass Gewebe einfach "abgenutzt" wird, passen sich einzelne Zellen aktiv an veränderte Bedingungen an.

Die Stammzellen bleiben erhalten, ändern aber ihr Verhalten. Ihre Zahl in verschiedenen Untergruppen bleibt weitgehend stabil, doch die Fähigkeit zur flexiblen Reaktion schwindet.

Für Sportler bedeutet das: Längere Pausen nach Verletzungen sind keine Frage mangelnder Disziplin, sondern biologisch vorprogrammiert. Der Körper hat seine Prioritäten verschoben.

Was das für Training und Therapie bedeutet

Wer im fortgeschrittenen Alter Sport treibt [6] oder nach einer Pause wieder einsteigt [7], sollte diese Erkenntnis ernst nehmen. Unrealistische Erwartungen an die Heilungsgeschwindigkeit führen nur zu Frust oder Überlastung. Gleichzeitig eröffnet das neue Wissen Perspektiven für künftige Behandlungen.

Forscher arbeiten daran, die Balance zwischen Zellüberleben und Reparaturfähigkeit gezielt zu beeinflussen. Ziel ist es, Therapien zu entwickeln, die nicht erst eingreifen, wenn Schäden bereits entstanden sind, sondern die Regenerationskraft von vornherein erhalten.

Dafür müssen noch viele Fragen geklärt werden – etwa welche Faktoren aus der Zellumgebung oder dem Gesamtorganismus den beschriebenen Überlebensbias steuern.

Bis solche Ansätze verfügbar sind, bleibt primär eines wichtig: Geduld. Muskeln benötigen im Alter [8] mehr Zeit – aber sie können sich nach wie vor erholen.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11165519

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.b-tu.de/news/artikel/30670-warum-muskeln-im-alter-langsamer-heilen-1
[2] https://www.heise.de/tp/article/Alterung-im-Zeitraffer-Diese-zwei-Lebensphasen-sind-entscheidend-10453288.html
[3] https://www.science.org/doi/10.1126/science.ads9175
[4] https://www.science.org/eprint/ZI7WC2R8RFQ6SYXVKNN3/full
[5] https://www.heise.de/tp/article/Blutuntersuchungen-geben-Einblicke-in-extreme-Langlebigkeit-9784079.html
[6] https://www.heise.de/tp/article/Krafttraining-im-Alter-senkt-Risiko-chronischer-Krankheiten-und-Pflegebeduerftigkeit-9777281.html
[7] https://www.heise.de/tp/article/Joggen-leicht-gemacht-So-ueberwinden-Sie-mentale-Blockaden-10000094.html
[8] https://www.heise.de/tp/article/Dem-Altern-trotzen-Wie-Krafttraining-Senioren-fit-und-beweglich-haelt-9979228.html

Copyright © 2026 Heise Medien

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  • 04. Februar 2026 um 16:15

Messenger Signal: Nachrichten in Chats lassen sich festpinnen

Von Heise
Fesgepinnte Nachricht in Signal

(Bild: Signal / heise medien)

Der Messenger Signal hat eine neue Funktion erhalten. Nutzer und Nutzerinnen können nun Nachrichten in Chats festpinnen.

Im Messenger Signal [1] können Nutzer und Nutzerinnen ab sofort Nachrichten in Chats festpinnen. Die Dauer ist flexibel, der Platz dafür ist jedoch begrenzt, wie Signal mitteilt. „Die am häufigsten gestellten Fragen, Restaurant-Reservierungen oder Urlaubs-Reiserouten sind schon ganz oben im Kopf, nun können sie ganz oben auch im Chat sein“, rührt Signal die Werbetrommel für die Funktion „fixierte Nachrichten“.

Signal: Nachrichten fixieren

Die Funktion kommt mit den Signal-Versionen für Android (Version 7.71), iOS (Version 7.93) und Desktop (Version 7.87) auf die Geräte. „In den jüngsten Versionen von Signal, die derzeit verteilt werden, kannst du deine wichtigsten Nachrichten ganz oben in deinen persönlichen und Gruppen-Chats festpinnen“, erklären die Entwickler. [2] Um eine Nachricht zu fixieren, muss man lange auf die Nachricht oder das Bild, die Umfrage oder Datei drücken und dadurch das Kontextmenü öffnen. Der neue Unterpunkt heißt auf Deutsch „Fixieren“ und hat als Symbol eine Stecknadel vorangestellt.

Sobald eine Nachricht fixiert ist, sehen auch andere Mitglieder des Chats diese Nachricht als angepinnt. Bis zu drei Nachrichten können in einem Chat fixiert sein. Gruppen-Admins können einstellen, wer die Erlaubnis zum festpinnen erhält.

Nutzer können wählen, ob eine Nachricht für 24 Stunden, 7 Tage, 30 Tage oder für immer angepinnt bleiben soll. Nach Ablauf des Zeitraums wird die Nachricht automatisch wieder losgelöst. Durch Antippen des Stecknadel-Symbols neben der fixierten Nachricht lässt sie sich ebenfalls lösen. Wenn bereits drei Nachrichten festgepinnt sind, wirft Signal die bereits am längsten festgepinnte Nachricht raus, um Platz für die neue Nachricht zu schaffen.

Nicht für alle sichtbar

Signal versichert, dass die gepinnte Nachricht nur dann sichtbar ist, wenn User diese bereits in ihrem Nachrichtenverlauf haben. Wer also erst nach Eintrudeln der fixierten Nachricht in einen Chat dazukommt oder die Originalnachricht gelöscht hat, bekommt die festgepinnte Nachricht nicht zu sehen. Getreu dieser Logik werden auch verschwindende Nachrichten aus der Fixierung gelöst, wenn ihr Timer ausläuft und die Nachricht aus dem Chat entfernt wird.

Mitte Dezember gerieten WhatsApp und Signal in die Medien, da es möglich war [4], anhand von Laufzeiten für Nachrichtenbestätigungen Informationen über Nutzer ausfindig zu machen. Dagegen helfen jedoch bestimmte Einstellungen.


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https://www.heise.de/-11165258

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/thema/Signal
[2] https://signal.org/blog/pinned-messages/
[3] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[4] https://www.heise.de/news/WhatsApp-und-Signal-Privatsphaere-angreifbar-Tracker-Software-verfuegbar-11117533.html
[5] https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner
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  • 04. Februar 2026 um 14:30

Phishing: Falsche Cloud-Speicher-Warnung nachverfolgt

Von Heise
Betrügerische Mail oder SMS mit Angelhaken auf einem Smartphone.

(Bild: Sadi-Santos/Shutterstock.com)

Phishing-Mails zielen nicht nur direkt auf Zugangsdaten ab, sondern bringen Opfer öfter zu Affiliate-Marketing-Seiten.

Für viele sind die E-Mails direkt im Spam-Ordner zu finden, jedoch umgehen sie gelegentlich die Klassifizierung und landen dann doch im Posteingang: Warnungen zu Cloud-Speichern bezüglich überlaufenden Speicherplatzes oder Fehlern bei Bezahlvorgängen. Nicht immer dienen sie den Drahtziehern zum Abzocken von Zugangsdaten. IT-Forscher haben als Ziel Webseiten mit Affiliate-Marketing beobachtet.

Das berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Malwarebytes in seinem Blog [1]. Bei der Untersuchung einer Phishing [2]-Mail bezüglich vermeintlicher Zahlungsprobleme mit einem Cloud-Speicher landeten die IT-Analytiker bei der Freecash-App. Die landete einem weiteren Blog-Beitrag von Malwarebytes zufolge [3] etwa auf Platz zwei der Apple-iOS-Charts der kostenlosen Apps. Sie verspricht Nutzern und Nutzerinnen, Geld dafür zu erhalten, etwa auf Tiktok Videos anzuschauen. Jedoch platzt der Traum vom Gehaltscheck schnell, die App liefert den Usern lediglich zu Online-Spielen wie Monopoly Go oder Disney Solitaire und verspricht aber dort für das Absolvieren von zeitbegrenzten In-Game-Challenges Geld.

Die Drahtzieher hinter den Phishing-Mails, deren Links am Ende zur Installation der Freecash-App verleiten, lenken die User also nicht auf Webseiten zum Scrollen, um ihnen dafür Geld auszuzahlen, sondern zu Spielen, wofür sie möglicherweise Geld ausgeben oder bezahlte Werbung anschauen. Hinter Freecash steckt laut Malwarebytes die Berliner Firma Almedia, die die Plattform als Möglichkeit beschreibt, Handy-Spieleentwickler mit Usern zu verknüpfen, die das wahrscheinlich installieren und Geld ausgeben.

Großangelegte Cloud-Speicher-Abo-Betrugsmasche

Malwarebytes bezieht sich zudem auf Bleepingcomputer, die weitere Ziele ausgemacht haben mit dieser weltweit laufenden Betrugsmasche basierend auf vermeintlichen Cloud-Speicher-Mails [4] mit „Warnung an Empfänger, ihre Fotos, Dateien und Konten würden geblockt oder gelöscht aufgrund angeblicher Zahlungsprobleme“. Die Links in den E-Mails verweisen etwa auf „https://storage.googleapis.com/[..]/redirect.html“ und erwecken durch den Verweis auf Googles Cloud Storage den Eindruck, seriös zu sein. Die Weiterleitung, die die IT-Forscher von Malwarebytes dort gefunden haben, führte zu einer bereits bekannten und in der Blocklist verzeichneten Webseite, auf der zuvor schon Phishing beobachtet wurde.

Mehrere Weiterleitungen weiter zeigt eine Webseite dann ein gefälschtes CAPTCHA an, das nach Lösung auf die Freecash-Domain umleitet. Bleepingcomputer hat demnach weitere Ziele beobachtet, darunter VPN-Angebote, kaum bekannte Sicherheitssoftware oder Abo-basierte Angebote ohne jede Verbindung zu Cloud-Speicher. Die Autoren schließen daraus: „Anstatt direkt Zugangsdaten zu stehlen, scheint die Kampagne darauf ausgerichtet zu sein, Traffic zu monetarisieren, indem sie Opfer zu Affiliate-Angeboten weiterleitet, bei denen die Betreiber für Anmeldungen oder Conversions bezahlt werden.“

Malwarebytes empfiehlt, die eigenen Zugänge über die offizielle Website und nicht durch Klicken auf Links in unaufgefordert zugesandten E-Mails zu besuchen. Außerdem sollten User ihre Passwörter nicht mit anderen teilen. Von der Interaktion mit Webseiten, die Besucher mit diesen Methoden anlocken, sollte unterbleiben. Die Frage bleibt offen, wie weit diese Masche erfolgreich ist. Es dürfte doch einige Menschen abschrecken, dass sie auf eine vermeintlich fehlerhafte Zahlung reagieren und am Ende eine App installieren sollen, die ihnen Geld für das Anschauen von Tiktok-Videos verspricht oder Spiele, VPN-Dienste und Ähnliches andient. Es reicht offenbar eine geringe Zahl an Opfern, um Geld damit zu verdienen, andernfalls würden diese Betrugsversuche abebben.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11164973

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.malwarebytes.com/blog/news/2026/02/a-fake-cloud-storage-alert-that-ends-at-freecash
[2] https://www.heise.de/thema/Phishing
[3] https://www.malwarebytes.com/blog/news/2026/01/get-paid-to-scroll-tiktok-the-data-trade-behind-freecash-ads
[4] https://www.heise.de/news/iCloud-Speicher-ist-voll-Phishing-Kampagne-zielt-auf-Apple-Nutzer-9192454.html
[5] https://pro.heise.de/security/?LPID=39555_HS1L0001_27416_999_0&wt_mc=disp.fd.security-pro.security_pro24.disp.disp.disp
[6] mailto:dmk@heise.de

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  • 04. Februar 2026 um 12:22

Schadcode-Lücken in IBM WebSphere Application Server Liberty und Netcool/OMNIbus

Von Heise
Ein symbolischer Updatebalken füllt sich.

(Bild: AFANASEV IVAN / Shutterstock.com)

Angreifer können IBMs Anwendungsserver WebSphere Application Server Liberty und die Netzwerkmonitoringlösung Tivoli Netcool/OMNIbus attackieren.

Admins, die Instanzen mit IBM WebSphere Application Server Liberty oder Tivoli Netcool/OMNIbus verwalten, sollten ihre Systeme zeitnah absichern. Geschieht das nicht, können Angreifer im schlimmsten Fall Schadcode ausführen. Bislang hat IBM keine laufenden Angriffe erwähnt. Für WebSphere Application Server Liberty gibt es bislang aber nur eine vorläufige Lösung, um Computer vor Attacken zu schützen.

Interim Fix

In einer Warnmeldung beschreiben die Entwickler [1], dass Angreifer WebSphere Application Server Liberty über eine Path-Traversal-Lücke (CVE-2025-14914 „hoch“) attackieren können. Systeme sind aber nur verwundbar, wenn das restConnector-1.0- oder restConnector-2.0-Feature aktiv ist.

Ist das gegeben, können Angreifer aufgrund von unzureichenden Überprüfungen präparierte Zip-Archive hochladen und so Dateien in eigentlich abgeschotteten Pfaden überschreiben. Am Ende kann es zur Ausführung von Schadcode kommen.

Davon sind den Entwicklern zufolge die Versionen 17.0.0.3 bis einschließlich 26.0.0.1 bedroht. Bislang ist noch kein Sicherheitsupdate erschienen. IBM verweist in einem Beitrag auf eine „vorläufige Lösung“ (Interim Fix) [2], um Instanzen trotzdem zu schützen.

Weiteres Sicherheitsproblem

Die Schwachstelle (CVE-2026-1188 „mittel“) in Tivoli Netcool/OMNIbus betrifft IBM Runtime Environment Java. An dieser Stelle können Angreifer auf einem nicht näher beschriebenen Weg Speicherfehler auslösen. So etwas führt in der Regel zu Abstürzen. Oft gelang in diesem Kontext aber auch Schadcode auf PCs und kompromittiert sie.

Davon sind IBM zufolge [3] die Ausgaben 8.1.0 bis einschließlich 8.1.0.35 betroffen. Tivoli Netcool/OMNIbus 8.1.0.36 soll gegen die geschilderte Attacke gerüstet sein.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11164596

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.ibm.com/support/pages/node/7258224
[2] https://www.ibm.com/support/pages/node/7257603
[3] https://www.ibm.com/support/pages/node/7259419
[4] https://pro.heise.de/security/?LPID=39555_HS1L0001_27416_999_0&wt_mc=disp.fd.security-pro.security_pro24.disp.disp.disp
[5] mailto:des@heise.de

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  • 04. Februar 2026 um 11:25

Maker Faire Heilbronn 2026: Ein Samstag voller Ideen und Technik

Von Daniel Schwabe
Besucher der Maker Faire Heilbronn beugen sich interessiert über einen 3D-Drucker.

Am 7. Februar wird die experimenta zum Treffpunkt für Maker: Aussteller, Workshops und Vorträge – Eintritt frei!

Die Maker Faire Heilbronn geht am 7. Februar 2026 von 10 bis 18 [1] Uhr in die nächste Runde. Veranstalter experimenta verspricht wieder einen ganzen Tag voller Kreativität, Technik und Inspiration. Wer gerne tüftelt, lötet, programmiert, baut oder sich einfach von cleveren Ideen begeistern lässt, sollte sich den Samstag fett im Kalender markieren. Und das Beste: Der Eintritt ist kostenfrei!

Spannende Aussteller

Auch 2026 ist die Bandbreite der Ausstellenden wieder sehr bunt. Über 29 Aussteller lassen die Maker-Muskeln spielen. Mit dabei sind unter anderem 737DIYsimBuild, die einen komplett selbstgebauten Boeing-737-Flugsimulator inklusive Cockpit-Feeling zeigen. Wer lieber auf Robotik steht, sollte bei der Entwicklung von Hexapod-Robotern vorbeischauen, wo sechsbeinige Roboter mit Raspberry Pi zum Leben erweckt werden.

Eine Gruppe Maker betrachtet ein Projekt und unterhält sich.
Eine Gruppe Maker betrachtet ein Projekt und unterhält sich.

Auf einer Maker Faire ist Fachsimpeln mit den Ausstellern an der Tagesordnung.

Elektronikfans kommen bei eHaJo und dem Elektronik-Kompendium auf ihre Kosten. Nachhaltige Ideen liefert unter anderem die Tinkertank-Werkstatt, die zeigt, wie aus Plastikmüll neue Produkte entstehen können. Dazu kommen viele weitere Projekte aus den Bereichen 3D-Druck, Holz, Textil, Medien und Bildung.

Mitmachen erwünscht

Nicht nur Zuschauen, sondern selbst Hand anlegen ist angesagt (es ist ja eine Maker-Messe). Über den Tag verteilt gibt es zahlreiche Workshops und Mitmachaktionen – zum Beispiel:

  • kleine Holzroboter bauen
  • Mini-Lötworkshop mit iFixit
  • Buzzer-Boards bauen
  • Flugsimulator fliegen
  • Textiles Origami
  • Buttons gestalten
  • Programmierwettbewerb: Wer schreibt den besten Code?
Junge Maker bauen an einem kleinen Auto.
Junge Maker bauen an einem kleinen Auto.

Junge Maker werden direkt eingebunden: Mitmachaktionen zum selber bauen gibt es auf der Maker Faire.

Vorträge

Im Forum im Erdgeschoss läuft parallel ein Vortragsprogramm. Highlights sind unter anderem:

  • „Maker-Mindset: Von großartigen Fehlern“ – ein interaktiver Vortrag über Mut, Scheitern und Lernen
  • CircuitPython mit Raspberry Pi Pico & NeoPixel-Matrizen
  • Flugsimulation, wie funktioniert das eigentlich?
  • Arduino-Programmierung mit ChatGPT – live gezeigt, inklusive Grenzen der KI
  • Citizen Science in Heilbronn: ein stadtweites Sensornetzwerk mit Fokus auf Datenschutz

Eine Übersicht über alle Aussteller und Vorträge gibt es auf der Webseite der experimenta [2].

Fazit: Ein Pflichttermin für Maker

Die Maker Faire Heilbronn 2026 ist der perfekte Ort, um neue Projekte zu entdecken, Wissen zu teilen, Inspiration zu sammeln und einfach einen richtig guten Tag mit Gleichgesinnten zu verbringen. Locker, kreativ und voller Aha-Momente – genau so, wie Maker es lieben.

Maker Faire Heilbronn ist eine unabhängig organisierte Veranstaltung unter der Lizenz von Maker Media und wird präsentiert vom deutschsprachigen Make Magazin.


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https://www.heise.de/-11165264

Links in diesem Artikel:
[1] https://makerspace.experimenta.science/maker-faire-2026/
[2] https://makerspace.experimenta.science/maker-faire-2026/#vortraege
[3] https://www.heise.de/make
[4] mailto:das@heise.de

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  • 04. Februar 2026 um 14:14

iPhone-Foldable: Diverse Hardware-Details aus China-Leak

Von Heise
iPhone-Verpackungen

iPhone-Verpackungen: Im Herbst soll das erste Foldable kommen.

(Bild: Sebastian Trepesch / heise medien)

Kameras, Akku, Knöpfe: Ein bekannter Weibo-Leaker, der in der Vergangenheit mehrfach richtig lag, hat sich zu Apples erstem Falt-Handy geäußert.

Im September soll es so weit sein: Dann dürfte Apple sein erstes iPhone-Foldable [1] vorstellen. Das Falt-Handy mit flexiblem OLED-Bildschirm soll sich dabei an Geräten wie Samsungs Fold-Reihe orientieren, aber unter anderem einen besonders faltenfreien Look [2] im aufgeklappten Zustand aufweisen. Ein bekannter Leaker aus China hat nun in einem Beitrag auf Weibo einige bislang nicht bekannte Details publiziert. Der Account mit dem Namen „Instant Digital“ hatte sich in der Vergangenheit als erstaunlich treffsicher erwiesen – wohl wegen guter Kontakte in Apples Lieferkette.

Knopfverteilung und Touch-ID

Den jüngsten Angaben [3] zufolge orientiert sich Apple mit seinem Foldable teilweise am iPad mini [4], das eine Art Vorbild darzustellen scheint. So wird Apple statt Face-ID-Gesichtserkennung einen Touch-ID-fähigen Sleep/Wake-Knopf mit Fingerabdrucksensor verbauen. Dieser soll an der rechten Seite angebracht sein, gleiches gilt für einen Kamerasteuerungsknopf darunter. Die Lautstärkeeinstellung wandert hingegen nach rechts oben, wie beim iPad mini. (Perspektive jeweils aufgeklappt.)

Die linke Seite des Geräts bleibt offenbar knopflos. Das weggelassene Face-ID-Modul erlaubt es, die Dynamic Island zu schrumpfen – die Kamera selbst soll durch eine runde Einbuchtung im Display („Punch-Hole-Design“) schauen. Die rückwärtigen Kameras fasst Apple wie beim iPhone Air in einer Kameraplattform mit Blitz, Mikrofon und eventuell LIDAR zusammen, schreibt Instant Digital.

Farbauswahl sehr simpel

Allerdings soll der Kameraplattform-Bereich stets schwarz sein, wäre also gegebenenfalls unterschiedlich eingefärbt als das Gehäuse. Instant Digital will hier vernommen haben, dass Apple ein weißes Gehäuse als Standardvariante plant, mindestens eine weitere Farbe ist aber wohl angedacht.

Apple soll die Hauptplatine auf die rechte Seite verlagert haben, Kabelverbindungen nach links werden so vermieden. Das iPhone-Foldable soll viel Platz für den Akku ausweisen – er sei der größte in Apples iPhone-Geschichte, so Instant Digital. Aktuell wird davon berichtet, dass Apple 5500 mAh verbauen wird – mehr als etwa in Google-Foldables steckt.


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https://www.heise.de/-11164374

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Ausgebuegelt-Apple-angeblich-startklar-fuer-iPhone-Foldable-10295313.html
[2] https://www.heise.de/news/Foldable-ohne-Buegelfalte-So-soll-das-faltbare-iPhone-geschmeidig-bleiben-10488599.html
[3] https://m.weibo.cn/status/5261773869154461
[4] https://www.heise.de/news/iPad-mini-mit-OLED-Display-Vorstellung-erst-Ende-2026-11095793.html
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  • 04. Februar 2026 um 13:29

Funktion übernommen: Camo-Entwickler verklagt Apple wegen „Sherlocking“

Von Heise
Bildschirmfoto von Camo

(Bild: Reincubate)

Reincubate, Entwickler der Webcam-App Camo, geht gegen Apple vor – weil der Konzern Features abgekupfert haben soll.

Das britische Unternehmen Reincubate, Hersteller der bekannten Webcam-App Camo, mit der man unter anderem iPhones als Kamera für den Mac verwenden [1] kann, hat Klage gegen Apple eingereicht. Der Grund: Reincubate sieht sich durch die Apple-Funktion Integrationskamera [2] (englischer Begriff: Continuity Camera) übertölpelt – über das sogenannte Sherlocking [3], bei dem Apple Funktionen von Softwareherstellern in sein System übernimmt. Das beim United States District Court für die District of New Jersey eingereichte Verfahren [4], über das unter anderem der Softwarepatentexperte Florian Mueller berichtet [5], dreht sich um zwei Punkte: Erstens sieht Reincubate eine Patentverletzung durch Apple, zweitens eine Verletzung des Wettbewerbsrechts.

Camo-Chef kriegt Feature auf WWDC zu sehen

Reincubate bestätigte die Klage in einem Blogeintrag [6]. Genaue Details zu den Hintergründen, die eine „erstaunliche Geschichte“ darstellten, so Reincubate-CEO Aidan Fitzpatrick, wollte das Unternehmen allerdings nicht geben. Erwähnt werden allerdings dennoch einige Seitenhiebe gegen den Konzern. So ist zu lesen, wie Fitzpatrick 2022 an der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC teilnahm, nur um dort die Features von Camo im Rahmen der Integrationskamera zu sehen. Gezeigt worden sei die Funktion von einem Team, das ihm selbst per Privatnachricht mitgeteilt habe, dass sie „Camo jeden Tag auf der Arbeit“ nutzten.

Es sei faszinierend gewesen, Apples „Playbook“ nach der Vorstellung der Funktion zuzusehen. Er habe unter anderem Botschaften aus Apples oberem Management erhalten und man habe ihm gesagt, man nehme die Sache ernst und werde sie adressieren. Allerdings habe sich Apple nie auf etwas Schriftliches festgelegt. Apple habe ihm auch mitgeteilt, dass der Konzern nicht vorhabe, Reincubate zu kaufen – dies habe er aber auch nie angeboten. Die Sache soll mehrere Jahre gedauert haben, ohne dass sich etwas tat. Reincubate entschied sich schließlich zu klagen.

Wettbewerbs- und Patentrecht

Reincubate ist laut Liste der Sunday Times [7] eines der 100 am schnellsten wachsenden Unternehmen in Großbritannien. Die Firma wirft Apple in der Klage unter anderem eine unrechtmäßige Ausnutzung einer Monopolstellung vor und fordert mehr Interoperabilität. Das Unternehmen beschuldigt Apple direkt, zwei seiner US-Patente verletzt zu haben. In der Klage wird unter anderem demonstriert, wie Apple und Reincubate zunächst als Partner agierten.

Softwarepatentexperte Mueller glaubt, dass Apple das von Reincubate geführte Jury-Verfahren unbedingt vermeiden will. Er erwartet, dass Apple versuchen wird, den wettbewerbsrechtlichen Teil des Verfahrens als unzulässig aus der Klage zu werfen. Reincubates Patente könnten für Apple jedoch gefährlich werden. Reincubate fürchtet nun, dass Apple ihm seine iOS-Entwicklerlizenz streicht, die für Camo von großer Wichtigkeit ist. In einem Antrag heißt es deshalb, dass dies Apple untersagt werden solle. Stellungnahmen des Konzerns liegen bislang nicht vor.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11164832

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Nach-dem-Sherlocking-durch-Apple-Kamera-App-Camo-2-aufgebohrt-7547547.html
[2] https://support.apple.com/de-de/102546
[3] https://en.wikipedia.org/wiki/Sherlock_(software)#Sherlocked_as_a_term
[4] https://ipfray.com/wp-content/uploads/2026/01/26-01-27-Reincubate-v.-Apple-complaint.pdf
[5] https://ipfray.com/uk-app-developer-camo-files-u-s-antitrust-and-patent-lawsuit-against-apple-after-its-functionality-became-the-continuity-camera-feature/
[6] https://camo.com/blog/camo-and-apple
[7] https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7417991963838337025/
[8] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[9] https://www.heise.de/mac-and-i
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  • 04. Februar 2026 um 12:39

Indien: Apple kommt um „Steuerfalle“ bei Fertigung herum

Von Heise
Apple-Fähnchen auf Karte mit Indien

Apple-Fähnchen auf Karte mit Indien: Wichtiger Produktionsstandort.

(Bild: hyotographics / Shutterstock.com)

Nach entsprechender Lobbyarbeit hat es Apple geschafft: Der Konzern darf Maschinen für seine Lieferanten in Indien kaufen – ohne riesige Steuerrechnung.

Seit vergangenem Jahr ist bekannt, dass Apple im Rahmen seiner indirekten Fertigungstätigkeit in Indien eine milliardenschwere Steuernachzahlung [1] drohen könnte. Der Grund: Der Konzern agiert, wie auch schon in China, sehr produktionsnah. Das heißt: Er lässt zwar iPhone & Co. durch Lieferanten herstellen, stellt aber gleichzeitig auch die teuren und hochkomplexen Maschinen zumindest teilweise bereit. Das hat den Vorteil, dass sich diese auch abziehen und anderweitig weiternutzen lassen, etwa wenn sich Apple mit einem Fertiger „auseinanderleben“ sollte. Für die indischen Steuerbehörden könnte dies aber eine „direkte Geschäftsbeziehung“ implizieren, was entsprechende Zahlungen auslösen würde. Doch das hat sich nun offenbar erledigt: Am Wochenende wurde bekannt, dass Indien seine Gesetze verändert – nach offenbar intensiver Lobbyarbeit seitens Apple.

Fünf Jahre Ruhe

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters [2] dürfen ausländische Firmen nun inländische Fertiger für „in bestimmten Segmenten“, wozu auch die Technikbranche zählt, für mindestens fünf Jahre mit Maschinen versorgen, ohne dass ein Steuerrisiko entsteht. Apple soll mittlerweile in Indien bis zu 25 Prozent aller iPhones [3] herstellen, plus diverse andere Produkte.

Apple umging das Problem bislang, indem Fertiger wie Foxconn oder Tata selbst in Vorleistung gingen – potenziell für Milliarden Euro. Die Entscheidung der indischen Regierung lautet nun, dass man, um die Herstellung elektronischer Produkte durch Auftragsfertiger zu stärken, eine „Geschäftsbeziehung“, die Steuerpflicht auslöst, auch nicht beim Kauf von Maschinen annimmt. „Wir geben Ihnen Sicherheit“, sagte Revenue Secretary Arvind Shrivastava auf einer Pressekonferenz nach der Vorstellung des Staatsbudgets.

Ein „Deal-Breaker-Risiko“

In der Ausführungsbestimmung heißt es: „Alle Einkünfte, die aus der Bereitstellung von Investitionsgütern, Ausrüstung oder Werkzeugen an einen Auftragshersteller, der ein in Indien ansässiges Unternehmen ist, entstehen, sind von der Steuer befreit.“ Damit werde ein „zentrales Deal-Breaker-Risiko“ entfernt, so Steuerexperte Shankey Agrawal gegenüber Reuters. Er erwarte dadurch ein schnelleres „Scale-up“ der Produktion im Land und ein größeres Vertrauen in den indischen Fertigungsmarkt.

Unklar bleibt, was nach den fünf Jahren passiert – geplant ist die Regelung zunächst bis zum Steuerjahr 2030/2031. Da sich die Produktion schnell ändert, wäre es denkbar, dass die Maschinen bis dahin wieder außer Landes gebracht wurden. Indien beschränkt die Steuerbefreiung auf sogenannte Customs-Bonded-Areas, Fabrikgelände, die offiziell „außerhalb des indischen Zollraums“ liegen. Diese werden verwendet, um den Export zu erleichtern – China setzt seit Jahren auf solche Zonen.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11164350

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Indien-Apple-Fertigung-drohen-Milliardensteuern-Lobbyarbeit-beim-Staat-10773778.html
[2] https://www.reuters.com/business/retail-consumer/india-hands-apple-win-by-letting-foreign-firms-fund-equipment-manufacturers-2026-02-01/
[3] https://www.heise.de/news/Nicht-nur-iPhones-Auch-bald-viele-AirPods-made-in-India-10916743.html
[4] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[5] https://www.heise.de/mac-and-i
[6] mailto:bsc@heise.de

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  • 04. Februar 2026 um 11:52

Anzeige: Zwei 240-W-USB-C-Ladekabel für keine 5 Euro pro Stück

Von Erik Körner
Amazon verkauft zwei extrem beliebte USB-C-Ladekabel von Iniu für bis zu 240 W Ladeleistung zum Tiefstpreis.
Zwei zwei Meter lange USB-C-Ladekabel von Iniu für bis zu 240 W Leistung zum Tiefstpreis bei Amazon (Bild: Amazon.de/Iniu/Golem)
Zwei zwei Meter lange USB-C-Ladekabel von Iniu für bis zu 240 W Leistung zum Tiefstpreis bei Amazon Bild: Amazon.de/Iniu/Golem

Selbst der schnellste USB-Charger bringt wenig, wenn man kein Ladekabel besitzt, das seine hohe Ausgangsleistung unterstützt. Im Einzelhandel bezahlt man für solche High-Speed-Varianten oft über 20 Euro, deutlich günstiger kommt man bei Amazon weg. Der Onlinehändler verkauft zwei zwei Meter lange USB-C-Kabel von Iniu für bis zu 240 W für unter fünf Euro pro Stück. Der Angebotspreis gilt bis spätestens zum 8. Februar.

Darum lohnen sich die USB-C-Ladekabel von Iniu

Die USB-C-Ladekabel von Iniu sind die ideale Wahl für Nutzer mit vielen Geräten. Ihr 240-W-Support garantiert Kompatibilität mit Smartphones, Tablets, Laptops oder Handheldkonsolen und selbstverständlich diversen USB-Ladegeräten – unabhängig vom Hersteller. Sie funktionieren problemlos mit Carplay und Android Auto. Basierend auf dem USB-2.0-Standard können die Ladekabel außerdem Daten mit bis zu 480 MBit pro Sekunde übertragen.

Auf der Produktseite behauptet Iniu, die 240-W-Ladekabel würden das weltweit schnellste Laden überhaupt ermöglichen. Ob das stimmt, sei an dieser Stelle dahingestellt. Wichtiger ist ohnehin: Sie erreichen zumindest enorm hohe Ladegeschwindigkeiten. Einen ausreichend starken Charger vorausgesetzt, sollen die USB-C-Kabel ein Macbook Pro in 30 Minuten auf 88 Prozent laden, ein iPad Pro auf 91 Prozent, ein Samsung Galaxy S23 auf 84 Prozent oder ein Steam Deck auf 65 Prozent.

Inius USB-C-Ladekabel sind nicht nur schnell, sondern auch hochwertig verarbeitet. Die Kabel sollen über 40.000 Biegungen problemlos überstehen. Sie haben einen robusten, aber flexiblen Mantel aus Flyweave-Nylon, der nicht fusselt und haustiersicher ist, etwa vor Katzen mit Appetit für Elektronik. Die Stecker sollen bis zu 25 kg Gewicht aushalten, ohne sich zu verbiegen oder abzubrechen. Ein praktischer Bonus: In je einem Stecker ist eine grüne LED verbaut, die bei Stromfluss aufleuchtet. So weiß man immer, ob das angeschlossene Gerät tatsächlich lädt, und findet es im Dunkeln leichter wieder.

Iniu bei Amazon: USB-Ladekabel, Powerbanks, USB-Ladegeräte und mehr zum Witzpreis

Inius USB-C-Ladekabel sind 26 Prozent günstiger bei Amazon. Man zahlt 8,48 Euro statt der unverbindlichen Preisempfehlung von 11,49 Euro im befristeten Angebot. Mehr spannende Deals für Ladeelektronik findet man auf der Amazon-Seite des Herstellers. Powerbanks in verschiedenen Größen, High-Speed-Ladegeräte oder Magsafe-Ladestationen sind teils zu ihrem bisher niedrigsten Preis verfügbar. Stöbern lohnt sich.

Reklame

INIU 240W USB C Kabel, [2Pack 2m] PD Schnellladekabel USB C auf USB C, Nylon Geflochten Ladekabel USBC Ladegerät für iPhone 17 16 15 Pro Max Samsung Galaxy S25 S24 Ultra Pixel 9 iPad Pro MacBook Air

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Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf der Produkte über diese Links erhält Golem eine kleine Provision. Das ändert nichts am Preis der Artikel.

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  • 04. Februar 2026 um 16:57

Maga Inc.: Tech-Milliardäre spenden weiter an Trump

Von Mike Faust
Mit dem Geld könnte sich US-Präsident Trump auch nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus politischen Einfluss sichern.
Mit den Spendengeldern kann sich Trump politischen Einfluss sichern, auch wenn er das Weiße Haus verlassen hat. (Bild: ZUMA Press Wire via Reuters Connect)
Mit den Spendengeldern kann sich Trump politischen Einfluss sichern, auch wenn er das Weiße Haus verlassen hat. Bild: ZUMA Press Wire via Reuters Connect

US-Präsident Donald Trump nahestehende politische Lobbygruppen (Political Action Commitee, Pac) haben im Jahr 2025 eine Rekordsumme von 429 Millionen US-Dollar eingesammelt. Wie die Financial Times berichtet , stammt ein Großteil des Geldes von Tech-Milliardären, die sich für politische Veränderungen in ihrem Sinne einsetzen.

Die größte Summe eines Einzelkomitees steht der Maga Inc. zur Verfügung, die über mehr als 304 Millionen US-Dollar verfügt. Diese Summe übersteige die finanziellen Mittel jeder mit der Demokratischen Partei verbundenen Gruppe um mehrere zehn Millionen US-Dollar, heißt es weiter.

Geld von Crypto.com und OpenAI-Mitbegründer

Die größte offengelegte Spende an Maga Inc. kam von der Kryptobörse Crypto.com, die 30 Millionen US-Dollar spendete und gleichzeitig mehrere Verträge mit mehreren Kryptounternehmen hat, die von Familienmitgliedern Trumps geführt werden.

Zu den weiteren Spendern gehören Greg Brockman, Mitbegründer und Vorsitzender von OpenAI, sowie dessen Frau Anna Brockman, die Maga Inc. jeweils 12,5 Millionen US-Dollar zukommen ließen. Greg Brockman unterstützt zudem Gruppen, die sich gegen staatliche KI-Regulierungen einsetzen und Kampagnen gegen Politiker ausführen, die derartige Regeln fordern.

Der Investor Jeff Yass, dessen Handelsfirma Susquehanna eine Milliardenbeteiligung an Bytedance hält, spendete 16 Millionen US-Dollar an Maga Inc. Hinzu kommen jeweils drei Millionen US-Dollar von den Risikokapitalgebern Marc Andreessen und Ben Horowitz, die sich für Krypto- und KI-freundliche Gesetze engagieren. Weitere 21 Millionen US-Dollar stammen von der sogenannten Dark-Money-Gruppe Securing American Greatness, die ihre Spender nicht offenlegt.

Bereitschaft, Krypto- und KI-freundliche Regierung zu unterstützen

Die Financial Times bezeichnet die hohe Summe in einem einzelnen Pac als ungewöhnlich und sieht dies als Zeichen, dass Trump immer noch sehr großen Einfluss auf die Republikanische Partei ausübt. Außerdem zeige es die Bereitschaft von Großspendern, eine Regierung zu finanzieren, die sich für Krypto und KI einsetzt .

Superpacs, wie die Maga Inc., dürfen unbegrenzt Geld sammeln und mit diesem Kandidaten unterstützen, sich aber nicht direkt mit Wahlkampagnen abstimmen. Für Trump stellt dies eine Möglichkeit dar, um loyale Politiker zu fördern. Zudem könnte er sich damit auch nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus politisch relevant halten.

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  • 04. Februar 2026 um 16:50

Anzeige: Kfz-Verbandstasche (2026) jetzt für unter 10 Euro bei Amazon

Von Boris Connemann
Die Kfz-Verbandstasche für Auto und Motorrad ist StVO-konform, europaweit nutzbar und bei Amazon aktuell stark reduziert.
Sicher unterwegs: Amazon hat die Kfz-Verbandstasche aktuell für unter 10 Euro im Angebot. (Bild: Amazon.de)
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Ein Verbandskasten im Auto ist nicht nur Pflicht, sondern kann im Ernstfall absolut entscheidend sein. Seit den jüngsten Anpassungen der Vorschriften sind bestimmte Inhalte zwingend vorgeschrieben, darunter auch medizinische Masken. Wer bei einer Kontrolle keinen aktuellen Verbandskasten mitführt, riskiert Bußgelder – und im Notfall fehlen wichtige Materialien, die absolut unerlässlich sind. Mit der Heldenwerk-Kfz-Verbandstasche nach DIN 13164:2022 gibt es derzeit ein Angebot bei Amazon, das Sicherheit, Konformität und Aktualität mit einem äußerst attraktiven Preis kombiniert.

Kfz-Verbandstasche mit Ausstattung nach neuer DIN-Norm 2025

Die Tasche enthält alles, was Auto- und Motorradfahrer im Ernstfall benötigen: Pflaster, Kompressen, Mullbinden, Verbandpäckchen und ein Dreieckstuch für die Erstversorgung kleiner und größerer Verletzungen. Dazu kommen Handschuhe und eine Schere, mit denen sich Verbände anlegen oder Kleidung schnell öffnen lassen. Eine Rettungsdecke schützt Verletzte vor Unterkühlung, während Feuchttücher und Wundreinigungstücher die hygienische Versorgung erleichtern. Besonders wichtig: Zwei medizinische Masken gehören zum Set, so dass die Tasche der aktuellen DIN-Norm für 2025 entspricht.

Die Aufbewahrung ist übersichtlich organisiert, die Materialien sind steril verpackt und durch eine bebilderte Anleitung ergänzt, die im Ernstfall schnelle Orientierung bietet. Gerade dann, wenn der letzte Erste-Hilfe-Kurs schon länger zurückliegt, ist das eine wertvolle Unterstützung. Die Tasche selbst ist kompakt, robust und mit einem stabilen Reißverschluss versehen. Sie passt ins Handschuhfach, die Türablage oder in den Kofferraum und ist durch die leuchtend rote Farbe leicht auffindbar.

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  • 04. Februar 2026 um 16:39
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