Google Android-Bugdroid vor Schloss-Symbol.
(Bild: Primakov/Shutterstock.com)
Schadcode kann durch ein fehlerhaftes Debugging-Modul auf Androidgeräte schlüpfen. Nun hat Google die kritische Schwachstelle geschlossen.
Um Attacken auf Smartphones und Tablets mit Android 14, 15, 16 und 16qpr2 vorzubeugen, sollten Besitzer von noch im Support befindlichen Geräten das aktuelle Sicherheitsupdate installieren. Neben Googles Pixel-Serie steht es auch für ausgewählte Geräte von unter anderem Samsung zur Verfügung (siehe Kasten).
Im März dieses Jahres ist der Support für Android 13 ausgelaufen, und diese Version bekommt seitdem keine Sicherheitspatches mehr. Davon sind Millionen Geräte betroffen [1].
Nutzen Angreifer eine „kritische“ Sicherheitslücke (CVE-2026-0073) im Debugging-Modul adbd aus, können sie aus der Ferne Schadcode ausführen, erläutern die Entwickler in einer Warnmeldung [2]. In der Regel gelten Systeme im Anschluss als vollständig kompromittiert. Wie ein solcher Angriff ablaufen könnte, ist zurzeit unklar. Bislang gibt es seitens Google keine Hinweise, dass Angreifer die Schwachstelle bereits ausnutzen. Die Entwickler führen aus, das Sicherheitsproblem im Patch Level 2026-05-01 gelöst zu haben.
Im Juli 2025 hat Google sich dafür entschieden [3], am monatlichen Android-Patchday nur noch seiner Einschätzung nach besonders gefährliche Sicherheitslücken zu schließen. Weitere Patches folgen seitdem quartalsweise.
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Ein Problem im Domain Name System verhindert, dass .de-Domains aufgelöst werden – unabhängig von Providern und DNS-Anbietern.
Wenn Sie diese Nachricht auf heise.de [1] am Abend des 5. Mai lesen, war die IP-Adresse für die Domain heise.de noch in einem DNS [2]-Cache gespeichert. Wer hingegen in den Abendstunden versucht, eine deutsche .de-Domain aufzulösen, erhält vom DNS-Server regelmäßig die Antwort NXDOMAIN.
Erste Hinweise auf das Problem erreichten uns gegen 21:50. Für Nutzer äußert sich das Problem durch nicht funktionierende Apps (wie die der Deutschen Bahn), Fehlermeldungen im Browser und im Mailprogramm. Einen Ausweg für Nutzer gibt es derzeit noch nicht. Es hilft auch nicht, den DNS-Anbieter auf dem eigenen Rechner oder im Router zu ändern – die Fehler treten sowohl mit den DNS-Servern von Google (8.8.8.8), Cloudflare (1.1.1.1) als auch mit denen der Provider selbst auf. Das Problem ist auch nicht auf einzelne Internet Provider beschränkt, sondern betrifft alle DNS-Server, die DNSSEC validieren.
Die Spurensuche mit dem Kommandozeilenwerkzeug dig führt zu einem Konfigurationsfehler für die Zone .de:
dig @8.8.8.8 "de."
[...]RRSIG with malformed signature found for de/soa (keytag=33834)
Ein RRSIG-Eintrag enthält eine digitale Signatur, die die Echtheit einer DNS-Antwort bestätigt. Der SOA-Eintrag für die Zone .de ist aktuell nicht gültig signiert.
Die für .de-Domains zuständige Denic hat auf Ihrer Status-Website (status.denic.de) kurz nach 22:55 Uhr einen Hinweis veröffentlicht: Es bestehe eine „Partial Service Disruption“. Weitere Informationen folgen.
Wer in den Abendstunden auf .de-Domains angewiesen ist, kann zur Umgehung des Problems einen DNS-Server im eigenen Router oder in den Netzwerkeinstellungen des Computers hinterlegen, der DNSSEC nicht validiert. Ein solcher wird zum Beispiel von Level 3 unter den Adressen 4.2.2.1 und 4.2.2.6 betrieben. Quad9 betreibt einen nicht-validierenden Server unter der Adresse 9.9.9.10.
Denic hat um 23:28 ein Statusupdate auf seiner Website veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem: „DENIC eG is currently experiencing a disruption in its DNS service for .de domains. As a result, all DNSSEC-signed .de domains are currently affected in their reachability.“ Das deckt sich nicht mit unseren Beobachtungen: Betroffen sind auch .de-Domains, die nicht mit DNSSEC signiert sind. Weiter schreibt DENIC: „The root cause of the disruption has not yet been fully identified. DENIC’s technical teams are working intensively on analysis and on restoring stable operations as quickly as possible.“ Kontaktieren könne man die Genossenschaft „via the usual channels“ – E-Mails an die Domain denic.de [4] dürften derzeit nicht der beste Kanal sein.
Unterdessen hat Cloudflare, Betreiber des DNS-Servers 1.1.1.1, reagiert. Über den Nachrichtendienst X gab Dane Knecht, CTO bei Cloudflare [5], bekannt, dass man die DNS-Validierung für .de-Domains deaktiviert habe. Im RFC 7646 [6] wurde dafür ein Verfahren vorgesehen.
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Der österreichische Mobilfunkbetreiber A1 will den 2G-Standard im Mai 2028 abschalten. Das gab A1 Telekom Austria am 5. Mai 2026 bekannt .
A1 Österreich Chief Executive Officer Jiří Dvorjančanský sagte: "Heute spielt 2G nur noch eine sehr untergeordnete Rolle und macht nun Platz für neue, leistungsfähigere Standards."
Magenta Telekom und Drei haben noch keinen festen Termin für ein Ende von 2G bekannt gegeben.
Zahlreiche Mobilfunkanbieter in Europa haben 2G bereits abgeschaltet oder entsprechende Maßnahmen angekündigt. A1 folge diesem internationalen Trend "verantwortungsvoll und mit ausreichend Vorlaufzeit" , erklärte das Unternehmen, dessen Mehrheitsaktionär der mexikanische Konzern América Móvil ist. A1 Telekom Austria ist zugleich der größte Festnetzbetreiber des Landes.
A1 erwarb zuletzt bei einer Frequenzauktion im April 2026 im 2.300 MHz-Bereich 50 MHz für 11 Millionen Euro, T-Mobile aus Deutschland kaufte 100 MHz zu 13,2 Millionen Euro und Hutchison (Drei) aus China zahlte mit 15,2 Millionen Euro am meisten.
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Kürzlich erschien mit dem Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition AMDs neue Flaggschiff-CPU. Der Name ist hier Programm, denn erstmals verfügen beide Achtkerngruppen über den 3D-V-Cache. Zugleich erhöhte AMD das Powerlimit. Damit einher gehen effektiv höhere Taktraten.
AMDs Neuling ist damit die bis dato schnellste Desktop-CPU. Zwar kann die Last nun nicht mehr auf den "falschen" Kernen ohne den 3D-V-Cache landen. Allerdings werden in Games ohnehin nur acht von 16 Kernen genutzt. Von einer Leistungsexplosion kann daher keine Rede sein.
Etwas mehr Leistung für unverhältnismäßig viel Geld: Dieses Schicksal teilt der Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition mit anderen Flaggschiffen. Bisher fielen die Preise auch nur dezent unter die UVP von 909,99 Euro. Andere Prozessoren bleiben damit die vernünftigere Wahl.
Zu nennen ist hier insbesondere der AMD Ryzen 7 9800X3D. Er bietet nur acht Kerne, ist in Spielen aber fast so schnell wie der 16-Kerner. Zudem punktet der Chip durch einen niedrigeren Stromverbrauch. Bei Amazon knackt die dort laut Charts
Wirft man einen Blick in den Keepa-Preistracker, ergibt sich, dass es sich bei den derzeit aufgerufenen 399,66 Euro
AMD Ryzen 7 9800X3D 5.2GHZ
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Laut Golem-Preisvergleich, powered by Geizhals, startet die Gaming-CPU aktuell sogar schon bei 398 Euro, wobei Nullprozentshop, NBB und Computeruniverse diesen Kurs aufrufen. Als Dreimonatsmedian sind bei Preisvergleich rund 429 Euro hinterlegt. 362,51 Euro waren der bisher niedrigste Preis unter den gelisteten Shops. Dieser wurde kurzzeitig am 12. Dezember erreicht.
Vodafone will für 4,3 Milliarden Pfund (5 Milliarden Euro) den Anteil seines Partners CK Hutchison an dem britischen Joint Venture Vodafone Three erwerben. Das gab der Telco-Konzern am 5. Mai 2026 bekannt . Es ist das erste Mal seit Jahren, dass die Vodafone Group wieder eine Milliarden-Akquisition tätigt, um seine Marktposition aktiv auszubauen, statt sich zur kurzfristigen Bilanzverbesserung von Unternehmensteilen zu trennen.
Damit will Vodafone ein Jahr nach der Gründung die vollständige Eigentümerschaft an Großbritanniens größtem Mobilfunkbetreiber übernehmen. Vodafone Three befindet sich derzeit zu 51 Prozent im Besitz der britischen Vodafone Group und zu 49 Prozent im Besitz des in Hongkong ansässigen Mischkonzerns CK Hutchison Group Telecom Holdings.
Vodafone hatte die Option, drei Jahre nach Abschluss der Transaktion die vollständige Eigentümerschaft zu übernehmen. Der nun erfolgte Vertragsschluss kam früher zustande als erwartet. Max Taylor wird weiterhin Chief Executive Officer von Vodafone Three bleiben.
"Wir sind davon überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, die vollständige Eigentümerschaft an Vodafone Three zu übernehmen" , erklärte die Vodafone-Vorstandsvorsitzende Margherita Della Valle.
CK Hutchison zufolge betreibt der chinesische Konzern weiterhin Netze in Italien, Schweden, Dänemark, Österreich und Irland.
Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung unter dem britischen National Security and Investment Act und soll voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 abgeschlossen werden.
Die Ankündigung markiert eine gewisse Kehrtwende in der globalen Strategie von Vodafone. Seit dem Amtsantritt der Konzernchefin Della Valle Anfang 2023 befand sich Vodafone fast ausschließlich im Verkaufsmodus.
Zu den größten Verkäufen gehörten Vodafone Spanien an Zegona Communications für rund 5 Milliarden Euro, Vodafone Italien an Swisscom/Fastweb für rund 8 Milliarden Euro, Vodafone Ungarn für 1,8 Milliarden Euro an die staatliche Holding Corvinus oder Vodafone Ziggo an den Joint-Venture-Partner Liberty Global für 1 Milliarde Euro.
Della Valle erklärte, man strebe die Führung auf den Märkten in UK und Deutschland an. In Deutschland ist die Lage deutlich komplizierter: Hier kämpft Vodafone mit massiven Problemen, weil nicht ausreichend in das TV-Kabelnetz, aber auch in den Mobilfunk investiert wird.
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