(Bild: Proxmox Server Solutions GmbH)
Der für Proxmox-VE-Cluster gedachte Datacenter Manager hat in Version 1.1 neue Funktionen erhalten, die Verwaltung und das Monitoring deutlich verbessern.
Die Wiener Proxmox Server Solutions GmbH hat ihren Proxmox Datacenter Manager 1.1 veröffentlicht. Der Datacenter Manager bietet eine zentrale, einheitliche Web-Konsole, um alle Instanzen des Proxmox Virtual Environment (VE) und des Proxmox Backup Servers zu managen. Der gesamte Cluster samt aller Nodes kann so organisationsübergreifend verwaltet, überwacht und skaliert werden. Die neue Version 1.1 des Proxmox Datacenter Managers bietet automatisierte Workflows für das Ausrollen von Nodes, eine umfassende Subskriptions-Verwaltung, ein einheitliches Ceph-Cluster-Monitoring sowie ein erweitertes, zentrales Gast- und Snapshot-Management.
Mit Version 1.1 erweitert der Proxmox Datacenter Manager seine Rolle zum zentralen Konfigurationsserver für automatisiertes Host-Provisioning in verteilten Infrastrukturen. Administratoren können sogenannte Antwortdateien mit vordefinierten Installationsparametern zentral verwalten und für das unbeaufsichtigte Ausrollen neuer Hosts bereitstellen. Die Abläufe sind über den neuen Bereich „Automatische Installationen“ im Reiter „Remotes“ direkt im Webinterface erreichbar. Dort lässt sich auch der Fortschritt laufender Installationen in Echtzeit überwachen.
Für die Absicherung des Provisioning-Prozesses setzt Proxmox auf einen tokenbasierten Mechanismus: Nur autorisierte Zielsysteme erhalten Zugriff auf die hinterlegten Konfigurationen. Damit adressiert Proxmox vor allem größere Cluster- und Edge-Szenarien, in denen konsistente Rollouts und zentrale Verwaltung entscheidend sind. Wie das aktuelle Proxmox Virtual Environment 9.2 [1] basiert auch der Proxmox Datacenter Manager 1.1 auf Debian GNU/Linux 13.5 „Trixie“ mit Linux-Kernel 7.0 inklusive aktualisierter Pakete und Bugfixes sowie OpenZFS 2.4.2.
Ebenfalls neu im Proxmox Datacenter Manager 1.1 ist eine zentrale Subscription-Registry, um die Verwaltung von Lizenzschlüsseln in verteilten Infrastrukturen zu vereinfachen. Administratoren können Subscription-Keys zentral vorhalten, einzelnen Remotes zuweisen und bei Bedarf wieder entkoppeln. Das reduziert den Verwaltungsaufwand insbesondere in Multi-Site-Umgebungen mit vielen Hosts. Zudem lassen sich Subscription-Keys direkt in vorbereitete Antwortdateien integrieren. Neue Hosts registrieren ihre Subscription damit automatisch bereits während der Installation. Die Funktion verzahnt Lizenzmanagement und automatisiertes Provisioning und soll konsistente Deployments in größeren Proxmox-Umgebungen erleichtern.
Der Proxmox Datacenter Manager 1.1 erweitert das Monitoring verteilter, hyperkonvergenter Infrastruktur-Umgebungen (HCI) um eine native Überwachung angebundener Ceph-Cluster. Administratoren erhalten über ein zentrales Dashboard konsolidierte Einblicke in Zustand, Kapazität und Echtzeit-Performance mehrerer Cluster. Die einheitliche Ansicht erleichtert insbesondere den Betrieb verteilter Proxmox-VE-Infrastrukturen und reduziert den Aufwand für die Analyse einzelner Standorte. Darüber hinaus liefert das Monitoring detaillierte Statusinformationen zu Object Storage Daemons (OSDs), Monitoren, Managern, Metadata Servern (MDS), Storage-Pools, CephFS sowie relevanten Cluster-Flags. Damit adressiert Proxmox vor allem Betreiber größerer HCI-Deployments mit hohen Anforderungen an Transparenz und Betriebsüberwachung.
Mit Version 1.1 legt der Proxmox Datacenter Manager den Grundstein für ein zentrales Guest-Management über mehrere Remotes hinweg. Virtuelle Maschinen auf Basis von QEMU sowie LXC-Container lassen sich nun in einer gemeinsamen Ansicht verwalten, wahlweise als sortierbare Tabelle oder in einer nach Remotes strukturierten Baumansicht. Textfilter erleichtern die Suche nach einzelnen Gästen, während häufig genutzte Aktionen direkt aus der Übersicht heraus verfügbar sind.
Neu hinzu kommt ein zentrales Snapshot-Management: Snapshots lassen sich in einer Parent-Child-Struktur anzeigen, erstellen, wiederherstellen oder löschen. Auch das Bearbeiten von Beschreibungen ist möglich. Ergänzend führt Proxmox den Befehl „Resume“ für pausierte oder suspendierte QEMU-VMs ein. Die Funktionen markieren den ersten Schritt hin zu einer umfassenderen Guest-Orchestrierung, die in kommenden Releases weiter ausgebaut werden soll.
Geplante Funktionen sowie alle Verbesserungen und Neuerungen des Proxmox Datacenter Managers 1.1 beschreibt dessen Roadmap detailliert [2]. Der Proxmox Datacenter Manager 1.1 steht als Open-Source-Software ab sofort zum Download [3] bereit und kann kostenlos eingesetzt werden. Die Software selbst ist kostenlos, ihr Einsatz erfordert allerdings aktive Enterprise Support Subscriptions für alle verwalteten Produkte.
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Amazon erweitert sein KI-Angebot in der European Sovereign Cloud mit neuen Modellen und Tools. Mantle verspricht Zero Operator Access.
Für die kommenden Monate kündigte Amazon auf dem AWS Summit einen deutlichen Ausbau des KI-Angebots in der European Sovereign Cloud an. Neu hinzu kommen sollen Amazon Nova 2 Lite sowie Open-Weight-Modelle von Mistral AI und OpenAI auf Amazon Bedrock. Damit weitet AWS die Modellauswahl in der als souverän beworbenen Cloud auf eine Bandbreite aus, die bisher nur in den klassischen Regionen verfügbar war.
Architektonisch interessant ist Mantle, die Inferencing-Engine der nächsten Generation für Amazon Bedrock. AWS verspricht Zero Operator Access: Das Betriebspersonal soll Eingaben und Antworten zu keinem Zeitpunkt einsehen können – relevant für Workloads mit Berufsgeheimnis oder strengen Datenschutzanforderungen. Zusätzlich soll Mantle Anfragen dynamisch Kapazitäten zuweisen, was die Verfügbarkeit für Steady-State-Workloads verbessert und schnelles Skalieren bei Lastspitzen erlaubt.
Die seit Januar 2026 allgemein verfügbare AWS European Sovereign Cloud [1] ist ein vollständig in der EU betriebenes Cloud-Angebot mit Datenresidenz, ausschließlich EU-ansässigem Betriebspersonal und eigener Konzernstruktur unter deutschem Recht. AWS investiert dafür 7,8 Milliarden Euro bis 2040. Die erste Region steht in Brandenburg; Local Zones in Belgien, den Niederlanden und Portugal sind geplant. Die deutsche Trägergesellschaft leitet Kathrin Renz; das Gesamtangebot verantwortet Stéphane Israël, zuvor CEO von Arianespace.
Der AWS Marketplace umfasst nach AWS-Angaben über 165 für die European Sovereign Cloud optimierte Lösungen aus Infrastruktur, DevOps, Cloud Operations und KI-Agenten. Neu allgemein verfügbar ist SAP Cloud ERP Private. Neu auf der Infrastrukturseite sind Amazon EC2 G6-Instanzen mit NVIDIA-L4-GPUs für beschleunigtes Computing; zuvor sind bereits AWS Network Firewall, AWS Elastic Disaster Recovery und das AWS IAM Identity Center eingezogen.
Den zweiten Schwerpunkt setzte Jonathan Allen, Executive in Residence bei AWS, mit einer Bestandsaufnahme zur agentenbasierten Software-Entwicklung: Wer mit KI-Agenten Code zehnmal schneller produziert, verlagert den Aufwand auf Verifikation und Betrieb. AWS adressiert das mit drei Produktlinien.
Kiro ist eine agentenbasierte Entwicklungsumgebung, seit November 2025 allgemein verfügbar [2]. Sie folgt einem spezifikationsgetriebenen Ansatz: User Stories, Designdokumente und Architekturskizzen entstehen als strukturierte Specs, gegen die der Agent dann implementiert. Mit der GA kamen Property-based Testing zur Spec-Konformität, Checkpointing, eine Kiro-CLI sowie zentral verwaltbare Team-Pläne über das AWS IAM Identity Center hinzu. Im Backend nutzt Kiro Anthropic Claude (zuletzt Opus 4.7).
Seit der GA hat AWS auf Kiro spürbar Tempo gemacht. Wenige Tage vor dem Summit, am 12. Mai, ergänzte AWS Kiro um eine optionale Requirements-Analysis-Engine, die vor jeder Code-Generierung prüft, ob eine Spec überhaupt widerspruchsfrei umsetzbar ist. Eine dreistufige neurosymbolische Pipeline – Refinement, Auto-Formalisierung, logische Analyse – überführt natürlichsprachliche Anforderungen über die EARS-Notation in formale SMT-lib-Logik; ein automatisierter Reasoner sucht darauf nach Widersprüchen, Lücken sowie zulässigen und unzulässigen Verhaltensszenarien. Mehrdeutigkeiten erkennt Kiro über die semantische Entropie mehrerer LLM-Übersetzungsproben: Divergieren die Formalisierungen logisch, präsentiert Kiro die Stelle als Zwei-Optionen-Frage („remove the record“ – Hard- oder Soft-Delete?). Den technischen Unterbau hat ein AWS-Applied-Science-Team in einem detaillierten zweiten Blogpost [3] dokumentiert und mit aktueller Requirements-Engineering-Forschung untermauert.
Im selben Release beschleunigt Parallel Task Execution die Implementierungsphase: Kiro analysiert den Abhängigkeitsgraphen einer Spec, bündelt unabhängige Tasks zu parallel laufenden „Waves“ mit isoliertem Kontext und arbeitet fehlertolerant weiter, wenn ein einzelner Task scheitert – Verkürzung großer Specs laut AWS von 60 bis 90 Minuten auf etwa 15 Minuten. Ein neuer Quick-Plan-Modus scannt vorab Sprache, Frameworks und Projektstruktur des Workspace und stellt darauf zugeschnittene Klärungsfragen am Anfang, statt jeden Spec-Schritt einzeln freigeben zu lassen.
Ferner brachte die Kiro CLI 2.4.0 einen /rewind-Befehl zum Verzweigen aus früheren Prompts, eine modellindividuell einstellbare Reasoning-Tiefe und laut AWS eine um 88 Prozent schnellere Workspace-Initialisierung. Compliance-seitig ist Kiro seit Februar in den AWS-GovCloud-Regionen (US-East/West) verfügbar und seit Mai HIPAA-eligible – allerdings nur IDE und CLI, Kiro Web ist (noch) nicht enthalten. Parallel füllt sich der Marktplatz „Kiro Powers“: AWS Observability hängt Incident-Investigationen per Klick an Kiro an, ein Apache-Spark-Troubleshooting- und ein Upgrade-Agent für Amazon EMR sollen Spark-Versionssprünge von Monaten auf Wochen verkürzen.
AWS positioniert Amazon Quick als Weiterentwicklung von Amazon Q Business, der Assistent verknüpft strukturierte und unstrukturierte Unternehmensdaten. AWS Transform richtet sich an klassische Modernisierungsprojekte; AWS nennt über eine Milliarde transformierte Mainframe-Code-Zeilen als Referenzgröße. Neu ist vor allem, wo Transform künftig läuft: AWS hat die Modernisierungsagenten Mitte Mai aus der eigenen Web-Konsole herausgelöst und über einen AWS-Transform-MCP-Server, Agent-Plugins und eine Kiro Power direkt in agentische Entwicklungsumgebungen wie Kiro, Claude, Cursor und Codex gebracht. Eine Transformation lässt sich damit in der IDE starten, im Web-Frontend überwachen und wieder in der IDE fortsetzen – gegen denselben Job mit konsistentem Zustand und nun auch per IAM-Rollen-Authentifizierung statt separater Anmeldung.
Mit AWS Transform Custom lassen sich eigene Transformationsagenten für unternehmenseigenen Code bauen. Das dafür nötige Agent-Builder-Toolkit namens Kiro power ist seit Mai allgemein verfügbar und erlaubt Partnern und Kunden, eigene Agenten samt Tools, Wissensbasen und Workflows in Transform einzuklinken und zur Wiederverwendung zu registrieren. Konkreter wird auch die VMware-Migration: Transform modernisiert jetzt Netzwerke mit, gleicht geplante VPCs gegen bereits vorhandene ab, erkennt CIDR-Konflikte vor dem Provisioning und verarbeitet Netzkonfigurationen unabhängig vom Quellwerkzeug.
Ergänzend bewirbt AWS dedizierte DevOps- und Security-Agenten, die Incidents automatisch untersuchen, Ursachen diagnostizieren und Fixes vorschlagen – die finale Freigabe bleibt beim Menschen. Unterfüttert wird der Agenten-Stack durch weitere Modelloptionen: In Amazon SageMaker JumpStart sind seit Mai unter anderem GLM-5.1-FP8 von Z.ai (ausgelegt auf langlaufendes, agentisches Coding über viele Iterationen) sowie das kompakte Phi-4-mini-instruct von Microsoft (Reasoning unter Latenz- und Speicherrestriktionen, 24 Sprachen) verfügbar – per Klick oder SDK im eigenen AWS-Konto deploybar.
Präsentiert hatte Amazon die Neuerungen im Rahmen des AWS Summit. Mit 8800 Teilnehmern, 101 Sponsoren und 156 Sessions zog die Hausmesse dieses Jahr ein breites Fachpublikum in die Hamburg Messe.
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DNS-AID will KI-Agenten wie Websites auffindbar machen. Das Open-Source-Projekt der Linux Foundation setzt dafür auf etablierte DNS-Standards statt Registries.
Die Linux Foundation hat das Open-Source-Projekt DNS-AID (DNS for AI Discovery) [1] angekündigt. Es soll KI-Agenten und agentenbasierte Dienste über die bestehende DNS-Infrastruktur auffindbar und deren Identität überprüfbar machen. Statt auf zentrale Verzeichnisse oder fest konfigurierte Endpunkte zu setzen, greift DNS-AID auf etablierte Internetstandards und die dezentrale Struktur des Domain Name System (DNS) zurück.
DNS-AID umfasst ein offenes Protokoll und eine Referenzimplementierung, um KI-Agenten zu veröffentlichen, zu suchen und zu verifizieren. Ursprünglich entwickelte Infoblox das Projekt, das nun unter dem Dach der Linux Foundation weiterläuft. Parallel dazu erarbeitet die IETF die technische Spezifikation als Internet-Draft [2]. Ziel ist ein standardisiertes Verfahren, mit dem KI-Agenten die Dienste anderer Agenten automatisch finden und nutzen können.
Im Kern veröffentlicht DNS-AID Informationen zu Agenten als DNS-Einträge innerhalb einer Domain. Betreiber registrieren ihre Agenten nach dem Schema _<agentname>._<protokoll>._agents.<domain> in ihrer DNS-Zone – etwa _chatbot._mcp._agents.example.com für einen MCP-basierten Chatbot. Andere Agenten ermitteln diese Informationen anschließend über reguläre DNS-Abfragen und kommunizieren direkt mit dem Zielsystem. Die Projektseite [3] beschreibt das Vorgehen als universelles Discovery-Verfahren für Agenten, vergleichbar mit der Namensauflösung von Websites über DNS.
Nach Angaben der Entwickler kommt DNS-AID dabei ohne neue DNS-Record-Typen aus. Das Projekt stützt sich auf bestehende Mechanismen wie Service Binding Records (SVCB, RFC 9460), TXT-Records sowie die Sicherheitsstandards DNSSEC und DANE/TLSA. SVCB-Records liefern ursprünglich zusätzliche Verbindungsinformationen zu Netzwerkdiensten. DNS-AID nutzt SVCB-Records, um Agenten samt Endpunkt, Protokollangaben und Verweisen auf weitere Metadaten zu veröffentlichen. Fähigkeiten können je nach Implementierung direkt über DNS-Einträge oder über verknüpfte Dokumente bereitgestellt werden.
Agenten lassen sich auf drei Wegen auffinden: über ihren Namen, über bestimmte Fähigkeiten oder über einen vollständigen Katalog aller Agenten einer Domain. Die Suche nach Fähigkeiten eignet sich etwa, um innerhalb einer Organisation oder zwischen Partnerunternehmen einen Agenten für Aufgaben wie Terminplanung, Support oder Buchungen zu finden. Alternativ rufen Systeme einen Index-Eintrag ab, der sämtliche veröffentlichten Agenten einer Domain auflistet.
Für die Vertrauensprüfung greift DNS-AID auf die bestehende DNS-Sicherheitsinfrastruktur zurück. Öffentliche DNS-Zonen sollen mit DNSSEC signiert sein, damit Clients die Authentizität der Einträge kryptografisch prüfen können. Optional verknüpfen TLSA-Einträge nach dem DANE-Verfahren TLS-Zertifikate direkt mit DNS-Einträgen. So entsteht nach Vorstellung der Entwickler eine durchgehende Vertrauenskette von der DNS-Root-Zone bis zum einzelnen Agenten.
Auf eine bestimmte Form der Agentenkommunikation legt sich das Protokoll nicht fest. Genannt werden unter anderem MCP, Agent-to-Agent-Protokolle (A2A) und HTTPS. Weitere Protokolle lassen sich über ALPN-IDs in den SVCB-Einträgen einbinden. ALPN (Application-Layer Protocol Negotiation) dient bereits heute etwa zur Aushandlung von HTTP/2 oder HTTP/3.
Eine Referenzimplementierung [4] steht mit einem Python-SDK, einem CLI-Tool und einem MCP-Server bereit. Sie unterstützt verschiedene DNS-Backends, darunter Cloudflare, AWS Route 53, NS1, Google Cloud DNS und Infoblox NIOS sowie alle DNS-Server, die RFC 2136 (Dynamic DNS) beherrschen. Zudem enthält sie Funktionen, um Agenten zu veröffentlichen und zu suchen sowie DNSSEC- und DANE-Informationen zu validieren.
Die Linux Foundation bezeichnet DNS-AID explizit als offenen und herstellerneutralen Ansatz für das Auffinden von Agenten. Zu den ersten Unterstützern zählen Cloudflare, CSC, Equinix, GoDaddy, Indeed, Infoblox, das Internet Systems Consortium (ISC) und WWT.
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Ein Enisa-Bericht zeigt deutliche Fortschritte durch die NIS2-Richtlinie, warnt aber vor wachsenden digitalen Gefahren in den Sektoren Raumfahrt und Transport.
Die europäische Cybersicherheitsbehörde Enisa zeichnet in ihrem am Donnerstag veröffentlichten NIS360-Bericht ein optimistisches, aber differenziertes Bild der digitalen Widerstandsfähigkeit Europas. Die flächendeckende Umsetzung der NIS2 getauften EU-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit [1] zeigt demnach Wirkung und sorgt branchenübergreifend für Investitionen in kritische Infrastrukturen (Kritis). Dennoch klafft nach wie vor weit eine gefährliche Lücke zwischen der realen Bedrohungslage und der tatsächlichen Krisenfestigkeit in vielen systemrelevanten Bereichen.
Um den Reifegrad messbar zu machen, hat die Enisa für die Studie das gesamte Ökosystem der Branchen bewertet [2]. Dieses reicht von der Qualität der Gesetze über die Vorbereitung der Firmen bis zur Schlagkraft der Aufsichtsbehörden. Demgegenüber setzt sie die gesellschaftliche Kritikalität an, die sich nach dem Digitalisierungsgrad und den fatalen Kaskadeneffekten eines Ausfalls für die Bürger bemisst.
Aus dem Verhältnis von Abhängigkeit und Sicherheitsniveau leitet die Enisa eine „Risiko-Zone“ für Sektoren ab, deren Reife unter dem EU-Schnitt liegt. Da das allgemeine Niveau gestiegen ist, haben die amtlichen Experten den Schienenverkehr sowie die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung [3] vollends in diesen Gefahrenbereich gerückt. Die Kritik läuft darauf hinaus, dass beide Bereiche mit dem Markttempo nicht Schritt halten. Ein Lichtblick ist die Gasversorgung, die dank eines intensiveren Informationsaustauschs den Sprung aus der Risiko-Zone geschafft hat.
Besorgniserregend bleibt die Lage laut der Analyse im Raumfahrtsektor, der durch enorme Qualitätsunterschiede geprägt ist. Die digitale Gesellschaft steuere zunehmend in eine Abhängigkeit von Satellitendaten für Navigation, Finanzhandel und Klimatologie, heißt es dazu. Diese Schlüsselrolle mache den Bereich zum Ziel geopolitischer Cyberangriffe etwa über GPS-Jamming, das seit einigen Jahren in der Ostsee für Probleme sorgt [4]. Da die NIS2 bisher nur Teile der Lieferkette erfasst, herrsche ein Ungleichgewicht: Luftfahrtriesen seien exzellent geschützt. Kleinere Zulieferer schleppten dagegen erhebliche Sicherheitsmängel mit sich herum.
Ähnlich unterschiedlich verläuft die Entwicklung im Transportwesen. Die Luftfahrt glänzt hier insgesamt als Musterschüler. Der Schienenverkehr gerät wegen seiner Bedeutung für die militärische Logistik aber zunehmend ins Kreuzfeuer. Angreifer fokussieren sich auf veraltete Betriebstechnologien und Stellwerkstechniken [5]. Das ist ein gravierendes Problem, da etwa in die Jahre gekommene Funksysteme und die Leitstellenbasis extrem schwer zu patchen sind. Sie bieten Angreifern etwa die Möglichkeit, Züge aus der Ferne zu stoppen [6].
In der maritimen Wirtschaft drohen Cyberattacken auf vernetzte Hafensektoren sogar globale Lieferketten ins Wanken zu bringen. Die zunehmende Vernetzung von Hafenkränen und Schiffssystemen mit der Cloud öffnet Einfallstore. Nationalen Hafenbehörden mangelt oft akut an IT-Expertise.
Im Mittelfeld kämpfen das Gesundheitswesen und IT-Dienstleister gegen strukturelle Barrieren [7]. Krankenhäuser leiden unter Budget- und Fachkräftemangel, was sie unter dem Zeitdruck der Patientenversorgung zum idealen Ziel für Ransomware-Erpresser macht [8]. IT-Serviceanbieter dienen Cyberangreifern wiederum als strategisches Sprungbrett, um über Wartungszugänge hunderte Kundennetzwerke gleichzeitig zu kapern.
Auch staatliche Verwaltungen hinken hinterher. Dem öffentlichen Sektor fehlt es vor allem an Cybersicherheits-Expertise auf der Führungsebene, weshalb Sicherheitsupdates oft Monate dauern und Behördenportale regelmäßig erfolgreichen Phishing- und Überlastungsangriffen zum Opfer fallen.
Als Fels in der Brandung erweisen sich der Analyse zufolge traditionell stark regulierte Sektoren wie das Bankenwesen, die Telekommunikation und die Stromversorgung. Neu in dieser Spitzengruppe der hohen Cybersicherheitsreife sind Finanzmarktinfrastrukturen und Vertrauensdienste. Angetrieben durch das Finanzmarktregelwerk Dora wurde Security dort erfolgreich als Geschäftsrisiko im Top-Management verankert.
Für die Zukunft sieht die Enisa drei Megatrends, die das Sicherheitsgefüge erschüttern: die rasante Weiterentwicklung der KI, die Angreifern neue Werkzeuge wie Deepfakes liefert [9], hochkomplexe Software-Lieferketten sowie geopolitische Verwerfungen. Kritische Sektoren müssten daher zwingend von einer rein bürokratischen Compliance-Kultur zu einer gelebten, resilienten Praxis übergehen.
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IT-Forscher haben mit „FROST“ einen Seitenkanalangriff demonstriert, bei dem Browser über SSD-Zugriffszeiten Informationen über das Nutzerverhalten ausspähen.
„FROST“ haben IT-Forscher einen Angriff auf die Privatsphäre mittels Vermessen von SSD-Zugriffszeiten genannt. Webbrowser können etwa ausforschen, welche Webseiten Nutzer besucht haben.
Die Forscher nutzen dabei hochauflösende Timer, die im Webbrowser heutzutage verfügbar sind, schreiben sie in ihrem Paper [1]. Bei ihrem Seitenkanalangriff [2] schicken sie Dateien über die „Origin Private File System“-API (OPFS) in JavaScript auf eine SSD und lesen diese zurück. Durch die damit erzeugte Last auf dem Laufwerk entstehen Verzögerungen, wenn andere Anwendungen ebenfalls auf die SSD zugreifen. Diese messen die Angreifer und nutzen sie, um Muster zu erkennen. Dafür haben die Forscher eine Möglichkeit gefunden, den Page-Cache des Betriebssystems zu umgehen, was ihnen direkte Messungen der SSD-Zugriffszeiten ermöglicht.
Das passiert alles innerhalb der Browser-Sandbox – ohne Benutzerinteraktion und ohne, dass lokale Programme gestartet werden müssten, direkt aus dem Webbrowser heraus. Die Angriffe haben sie unter Linux und macOS ausgetestet. Ihr verdeckter Kanal leitete unter Linux etwa 660 Bit pro Sekunde und unter macOS 892 Bit pro Sekunde aus. Damit konnten sie unter macOS mit hohen Wahrscheinlichkeiten bestimmen, auf welche Webseiten die User zugegriffen haben (88,95 Prozent), die zugegriffenen Apps sogar mit 95,83 Prozent.
Derartige Angriffe wurden bereits vorher demonstriert, ebenfalls von Forschern der TU Graz wie Daniel Gruss, Fabian Rauscher und Jonas Juffinger [3], die auch am FROST-Paper mitgewirkt haben. Sie basieren offenbar darauf, dass mehrere Apps gleichzeitig auf SSDs zugreifen, was zu erhöhten Latenzen oder Blockaden bei den Anfragen anderer Prozesse führt. Die Forscher sprechen von auftretenden Konflikten (contention). Unterschiedliche Webseiten und Apps weisen recht spezifische Zugriffsmuster und damit Verzögerungen auf, was eine Art digitalen Fingerabdruck darstellt. Tiefergehende Details dazu finden sich in den Studien der Forscher.
Die IT-Forscher beschreiben als Angriffsszenario, dass Angreifer Opfer dazu bringen, eine bösartige Webseite zu besuchen, die den Angriffscode ausliefert. Der Webbrowser führt den Code ohne spezielle Rechte in der Sandbox aus. Die Angreifer können dadurch Informationen über das Verhalten des Opfers aus dem System auslesen. Das Team unterstellt zudem, dass angesurfte Webseiten einfach offen bleiben, während Opfer etwas anderes erledigen, was durchaus realistisch ist. Dann kann die bösartige Webseite das Timing der SSD bestimmen und somit feststellen, welche Webseiten und Apps geöffnet sind.
Im Rahmen des Responsible Disclosure informierten die Forscher die Browser-Hersteller: Google wertet Fingerprinting-Angriffe generell nicht als Sicherheitslücken, Apple stuft FROST derzeit als außerhalb des eigenen Scopes ein, und Mozilla hat die Befunde zwar anerkannt, aber noch keine Gegenmaßnahmen ergriffen.
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Die neue Plattform „AI Threat Defense“ von Google soll Sicherheitslücken automatisiert identifizieren und beheben.
Google Cloud [1] hat „AI Threat Defense“ vorgestellt. Diese Plattform soll Sicherheitslücken in Unternehmensumgebungen automatisiert identifizieren, bewerten und beheben. Dafür kombiniert der Konzern mehrere eigene und zugekaufte Technologien in einer gemeinsamen Sicherheitslösung.
Nach Angaben von Google erfolgt die Analyse in vier Schritten mit vier zentralen Komponenten: Kartierung, Scan, Behebung und Überwachung. Für die Schwachstellenanalyse setzt Google auf mehrere KI-Modelle parallel. Laut dem Unternehmen unterscheiden sich deren Fähigkeiten je nach Anwendungsgebiet deutlich. Während einige Modelle besser bei der Analyse von Anwendungslogik abschneiden sollen, seien andere auf Cloud-Konfigurationen oder Binärdateien spezialisiert. Die Cloud-Sicherheitsplattform Wiz scannt zum Beispiel potenziell angreifbare Systeme in der Infrastruktur, wie öffentlich erreichbare Server, APIs oder Zugangsdaten innerhalb der Unternehmensumgebung. Das Sprachmodell Gemini analysiert Quellcode auf potenzielle Schwachstellen hin.
Durch die Kombination von Modellen sollen auch die Kosten reduziert werden: Günstigere Modelle übernehmen die kontinuierliche Überwachung, während leistungsstärkere Modelle für die Analyse von besonders kritischen Systemen eingesetzt werden.
Nach dem Scan simuliert ein Agent mögliche Angriffspfade, um zu ermitteln, welche Schwachstellen tatsächlich ausnutzbar sind. DeepMinds Agent CodeMender erstellt dann Korrekturvorschläge für die gefundenen Sicherheitslücken, während die Google-Tochter Mandiant Erkenntnisse aus realen Cyberangriffen einbringt.
[Link auf https://heise-cms.de/image/rte/cr-cash.svg] [2]
Für die Behebung gefundener Schwachstellen setzt Google auf CodeMender, einen von DeepMind im Herbst des vergangenen Jahres vorgestellten KI-Agenten. Das System greift direkt in Entwicklungsumgebungen ein, ersetzt verwundbaren Code und kann ältere Softwarekomponenten in modernere, speichersichere Programmiersprachen überführen. Anschließend erstellt Codemender nach Angaben von Google automatisch Tests, mit denen die Patches überprüft werden. Es soll jederzeit nachvollziehbar bleiben, welches KI-Modell einen bestimmten Patch erzeugt hat.
Im laufenden Betrieb sollen Agenten aus Google Security Operations die Überwachung der Systeme übernehmen. Wie weit KI-gestützte Angriffe und Verteidigung in der Praxis bereits reichen, diskutiert der c't-Podcast mit IT-Sicherheitsforscherin Haya Shulman [3] – und ordnet den Hype um KI und Zero-Day-Lücken kritisch ein.
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Disney+ zeigt im Juni „Avatar: Fire and Ash“. Bei Netflix kommt „Avatar – Der Herr der Elemente“ (Staffel 2) und Amazon setzt „The Legend of Vox Machina“ fort.
Zu den Streaming-Highlights bei Disney+, Amazon und Netflix im Juni zählen unter anderem die 4. Staffel von „The Legend of Vox Machina“, die 2. Staffel von „Avatar – Der Herr der Elemente“ und der Fantasy-Blockbuster „Avatar: Fire and Ash“.
Die zweite Staffel von „Avatar – Der Herr der Elemente“ startet am 25. Juni 2026 auf Netflix [1] und adaptiert das „Buch Erde“ der legendären Anime-Vorlage. Nach den Ereignissen rund um den nördlichen Wasserstamm reisen Aang, Katara und Sokka tiefer ins Erdkönigreich, um Verbündete gegen die Feuernation zu gewinnen und Aangs Ausbildung als Avatar fortzuführen. Im Mittelpunkt der Handlung steht diesmal die Ausbildung in der Erdbändigung, weshalb Fanliebling Toph Beifong (Miya Cech) erstmals in der Live-Action-Version auftaucht.
Gleichzeitig rückt die geheimnisvolle Metropole Ba Sing Se stärker in den Fokus, deren politische Intrigen und düstere Geheimnisse zu den wichtigsten Storyelementen der Vorlage zählen. Zur Hauptbesetzung gehören erneut Gordon Cormier als Aang, Kiawentiio als Katara, Ian Ousley als Sokka, Dallas Liu als Zuko sowie Daniel Dae Kim als Feuerlord Ozai. Zur Freude aller Avatar-Fans hat Netflix Staffel 2 und Staffel 3 bereits frühzeitig gemeinsam bestätigt, wodurch die komplette Geschichte rund um Aangs Kampf gegen die Feuernation abgedeckt sein soll.
„The Legend of Vox Machina“ ist eine beliebte Fantasy-Animationsserie, die am 22. Juni 2026 bei Amazon Prime Video [3] mit der vierten Staffel fortgesetzt wird. Die Serie basiert auf dem Pen-and-Paper-Rollenspiel „Dungeons & Dragons“ sowie der Webserie „Critical Role“ und erzählt von den Abenteuern der titelgebenden Heldengruppe „Vox Machina“. Basierend auf der ersten Kampagne von „Critical Role“, konzentriert sich die neue Staffel stärker auf persönliche Konflikte innerhalb der Gruppe sowie auf die zunehmende Bedrohung durch uralte Mächte und politische Spannungen in Exandria.
Die Story findet nach den dramatischen Ereignissen rund um das „Chroma Conclave“ statt und läutet deutlich düsterere Zeiten für die chaotischen, aber liebenswerten Mitglieder von Vox Machina ein, zu denen unter anderem Vex’ahlia, Vax’ildan, Percy, Pike, Scanlan, Grog und Keyleth zählen. Wie bereits in den vorherigen Staffeln setzt die Serie auf eine Mischung aus erwachsener Fantasy, schwarzem Humor, emotionalen Charaktermomenten und überraschend brutalen Actionsequenzen. Eine fünfte Staffel von „The Legend of Vox Machina“ wurde bereits angekündigt. Sie soll die Serie voraussichtlich beenden.
„Avatar: Fire and Ash“ erscheint am 24. Juni 2026 im Abo-Angebot bei Disney+ [7] und führt James Camerons milliardenschwere Pandora-Saga fort. Der Film erzählt die Geschichte der Familie Sully nach „The Way of Water“ weiter, wobei Trauer, Rache und der Konflikt mit einem aggressiven neuen Na’vi-Stamm, den sogenannten „Ash People“, im Fokus stehen. Die Handlung konzentriert sich weiterhin auf die Protagonisten Jake Sully (Sam Worthington) und Neytiri (Zoe Saldaña), während Oona Chaplin als Anführerin Varang eine zentrale neue Gegenspielerin verkörpert.
Ebenfalls wieder mit von der Partie sind Sigourney Weaver als Dr. Grace Augustine, Stephen Lang als Col. Miles Quaritch und Kate Winslet als Ronal. Inhaltlich beleuchtet der Film erstmals dunklere Seiten der Na’vi-Kultur und erweitert die Mythologie Pandoras um neue Regionen, Kreaturen und spirituelle Konflikte. Cameron setzt auch im dritten „Avatar“-Film erneut auf modernste Motion-Capture-Technik sowie aufwändige Unterwasser- und Feuer-Simulationen, die für ein effektreiches Spektakel sorgen.
Die folgende Tabelle zeigt alle neuen Filme und Serien, die im Juni bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video erscheinen und im Abopreis inbegriffen sind. Titel, die bei Amazon ausschließlich zum Einzelkauf oder zum Leihen verfügbar werden, sind nicht angegeben.
| Disney+ | Release |
| Filme | |
| Avatar: Fire and Ash | 24.06. |
| Anmerkung: Weitere Filme werden ggf später nachgereicht. | |
| Serien | |
| Anmerkung: Weitere Serien werden ggf später nachgereicht. | |
| Amazon | Release |
| Filme | |
| Nur für einen Tag | 02.06. |
| Herz aus Stahl | 02.06. |
| Star Trek Into Darkness | 03.06. |
| Star Trek | 03.06. |
| Muzzle: City of Wolves | 05.06. |
| Operation Valiant One | 05.06. |
| The Grand Budapest Hotel | 05.06. |
| The Change | 05.06. |
| Shazam! Fury Of The Gods | 05.06. |
| Jennifer's Body - Jungs nach ihrem Geschmack | 05.06. |
| Red Sparrow | 07.06. |
| Ghost In The Shell | 09.06. |
| Königreich der Himmel | 10.06. |
| Over Your Dead Body | 10.06. |
| Jack Ryan: Shadow Recruit | 11.06. |
| Jack Reacher | 11.06. |
| Jack Reacher: Kein Weg zurück | 11.06. |
| Ewig Dein | 11.06. |
| Lights Out | 11.06. |
| Red Sonja | 12.06. |
| Die Jagd Nach der Mumie von Paris | 13.06. |
| Suicide Squad | 14.06. |
| Der Schuh des Manitu (Bully's Masterpiece) | 14.06. |
| Anora | 15.06. |
| Spione Undercover - Eine wilde Verwandlung | 15.06. |
| Alles voller Monster | 16.06. |
| Girls Club - Vorsicht, bissig! | 16.06. |
| Girls Club - Vorsicht Bissig 2! | 16.06. |
| Your Fault: London | 17.06. |
| Im Schatten der Angst - Du sollst nicht lügen | 17.06. |
| Morbius | 18.06. |
| Der Anschlag | 18.06. |
| The Gentleman | 20.06. |
| Konklave | 20.06. |
| 96 Hours | 20.06. |
| Pulp Fiction | 20.06. |
| Der Vorname | 21.06. |
| Der Nachname | 21.06. |
| Kleine Dinge wie diese | 23.06. |
| Landkrimi: Endabrechnung | 24.06. |
| Wicked | 24.06. |
| Verrückt nach Mary | 25.06. |
| Der Medicus 2 | 26.06. |
| Driver’s Ed – Vorfahrt für die Liebe | 26.06. |
| Entführt von meinem Lehrer | 28.06. |
| Der Pate | 30.06. |
| Der Pate 2 | 30.06. |
| Uncharted | 30.06. |
| Serien | |
| Die Tudors: Staffel 1-4 | 01.06. |
| Clarkson's Farm: Staffel 5 | 03.06. |
| Legend of Vox Machina: Staffel 4 | 03.06. |
| Loredana & Karim - Love & Drama | 04.06. |
| Vorstadtweiber: Staffel 3-6 | 08.06. |
| Biester: Staffel 1-2 | 08.06. |
| Every Year After: Staffel 1 | 10.06. |
| Braunschlag: Staffel 1 | 15.06. |
| Mr. Mercedes: Staffel 1-3 | 15.06. |
| Timeless: Staffel 1-2 | 22.06. |
| See You At Work Tomorrow!: Staffel 1 | 22.06. |
| The Night Shift: Staffel 2-4 | 29.06. |
| Netflix | Release |
| Filme | |
| Rocky Balboa | 01.06. |
| Creed III: Rocky's Legacy | 01.06. |
| Dans la Sauce | 03.06. |
| Ein Fest fürs Leben | 04.06. |
| Der Mord an Rachel Nickell | 04.06. |
| Poldi | 04.06. |
| Maa Behen | 04.06. |
| The Gunman | 05.06. |
| Office Romance | 05.06. |
| Mexiko 1986 | 05.06. |
| Die Unbekannte vom Hafen | 05.06. |
| Der Herr der Ringe: 1-3 | 07.06. |
| USA 94: Brasiliens Rückkehr an die Spitze | 07.06. |
| Norwegens Rückkehr | 09.06. |
| Farben des Bösen: Schwarz | 10.06. |
| Soy Frankelda | 12.06. |
| Maternal Instinct: Der Fall Taylor Parker | 12.06. |
| Caddo Lake | 13.06. |
| Anatomie eines Falls | 15.06. |
| One Piece: Alabasta | 15.06. |
| Das Kanu des Manitu | 15.06. |
| Voicemails for Isabelle | 19.06. |
| Color Book | 19.06. |
| In the Hand of Dante | 24.06. |
| Moulin Rouge | 25.06. |
| Little Brother | 26.06. |
| Chris & Martina: The Final Set | 26.06. |
| Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim | 27.06. |
| Serien | |
| The King of Queens: Staffel 1 – 9 | 04.06. |
| Night Shift For Cuties | 04.06. |
| The Witness | 04.06. |
| Teach You a Lesson | 05.06. |
| Die Geschichte meiner Familie: Staffel 2 | 10.06. |
| Outlast: The Jungle | 10.06. |
| The Rest is Football | 10.06. |
| Viral Hit | 11.06. |
| The Evil Lawyer | 11.06. |
| Süße Magnolien: Staffel 5 | 11.06. |
| The Polygamist | 12.06. |
| Urteilsverlust | 12.06. |
| Dallas Cowboys Cheerleaders: Ein amerikanischer Traum: Staffel 3 | 16.06. |
| Harlan Cobens Nur Für Dein Leben | 18.06. |
| Oasis | 19.06. |
| Várzea: Wo Fußball geboren wird | 20.06. |
| Rhythm + Flow: Italien: Staffel 3 | 22.06. |
| Ein anderes Selbst: Staffel 3 | 24.06. |
| The American Experiment | 24.06. |
| Avatar – Der Herr der Elemente: Staffel 2 | 25.06. |
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BBEdit 16: Auf dem neuesten Stand.
(Bild: Bare Bones Software)
Bare Bones Software bringt seinen klassischen Editor auf einen aktuellen Stand. Diesmal kann man in Bildern suchen, (noch) tiefer konfigurieren und mehr.
Bare Bones Software hat ein großes Update für BBEdit vorgelegt. Version 16 verstärkt den Trend, KI-Funktionen in den Editor zu integrieren – allerdings nach wie vor datenschutzfreundlich nicht übermäßig nervig. Auch wurden viele Kleinigkeiten überarbeitet und verbessert, vom HTML5-Syntax-Checker über schnellere SFTP-Transfers bis zum integrierten Git-Support.
BBEdit gehört zu den ältesten regelmäßig aktualisierten Mac-Werkzeugen überhaupt. Die erste Version erschien vor mittlerweile 34 Jahren. Aus einem „einfachen“ Editor wurde über die Jahre ein Werkzeug für Webdesigner, Planer und zunehmend auch Entwickler. Es bietet Anbindungen zu den wichtigsten externen Plattformen, außerdem baut Bare Bones Software regelmäßig Support für aktuelle Apple-Funktionen ein.
BBEdit 16 kommt erstmals mit der Möglichkeit, direkt aus dem Editor heraus Textinhalte in Bildern zu finden. Das geht auch über zahlreiche Dateien hinweg und unterstützt alle grep-Funktionen. Es gibt neue Kurzbefehle, für die BBEdit nun Apples App Intents [1] nutzt. Damit stehen die bekannten Textumformungen aus BBEdit für eigene Shortcuts bereit. Beim sogenannten AI Chat Worksheet kann man sich nun Serverergebnisse direkt streamen lassen. Projekte und Notizbücher bieten neue Farbeinstellungen.
Wer möchte, kann nun auch vi-Tastaturkürzel nutzen (über einen Emulator und für Navigation und Editing). Code-Verbesserungen sollen BBEdit 16 insgesamt beschleunigen. Web-Projekte lassen sich in Produktions- und Testumgebungen unterteilen. Eine Übersicht aller Neuerungen ist in den wie üblich umfangreichen Release Notes [2] platziert worden.
BBEdit kostet als frische Lizenz 60 US-Dollar plus Umsatzsteuer. Wer die Vorversion 15 ab dem 1. November 2025 erworben hat, bekommt das Upgrade kostenlos. Ansonsten zahlen BBEdit-15-Kunden 30 Dollar und verwendet von BBEdit 14.6.9 oder früher 40 Dollar (ebenfalls jeweils plus Umsatzsteuer). Wie üblich lassen sich alle Funktionen von BBEdit 30 Tage lang testen. Außerdem gibt es einen an Funktionen eingeschränkten „Free“-Modus [3], der immer gratis bleibt und sich für Basisarbeiten gut eignet.
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Neuer Apple-Chef John Ternus: Er hat einiges zu tun.
(Bild: Apple / Bearbeitung: heise medien)
Im September übernimmt bei Apple ein neuer CEO das Ruder. Zwar lief Apple unter Tim Cook gut, doch John Ternus muss diverse Zukunftsprojekte angehen.
Tim Cook hat Apple in eine unglaubliche Gelddruckmaschine verwandelt, das ist unbestritten. Allein von Januar bis März 2026 erzielte der Konzern mehr Umsatz und mehr Gewinn als im gesamten Geschäftsjahr 2011, als Cook den CEO-Posten übernahm. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Statt vergeblich den Produktvisionär zu mimen, nahm Cook die bahnbrechenden Produkte, die unter Jobs und Ive entstanden waren, und skalierte diese in ungeahnte Höhen.
Ähnliches glückte ihm mit dem Dienstegeschäft, das inzwischen das zweitgrößte Standbein hinter dem iPhone ist. Und Cook stellte fraglos wichtige Weichen bei Datenschutz, Sicherheit, Umweltschutz und Gesundheitsfunktionen.
Um die ultraeffiziente Lieferkette aufzubauen, begab sich Cook allerdings in tiefe Abhängigkeit von China [1].
Auch Apples knallhart geführte Services-Sparte birgt zusehends Schattenseiten: Das reicht von frustrierten Entwicklern über immer argwöhnischere Wettbewerbshüter bis zu verärgerten Kunden, die in Betriebssystemen und Apple-Apps weder Reklame noch Abo-Upselling sehen wollen.
Grundlegende Produktinnovationen waren in der Ära Cook spärlich gesät: Die beiden größten Hits – Watch und AirPods – stehen nicht auf eigenen Beinen, da Apple sie als iPhone-Accessoires konzipiert hat. Bei Apple Home war in den vergangenen Jahren wenig Bewegung zu erkennen. Gewagtere Projekte wie das „Apple Car“ hat Cook bereits selbst abgesägt.
Die Vision Pro schaffte es zwar bis in den Handel, kam seitdem aber kaum vom Fleck. Und generative KI hat Apple verschlafen und muss erst beweisen, dass sie hier überhaupt etwas Sinnvolles liefern können.
Nun darf mit John Ternus ein Ingenieur das nächste Kapitel an der Apple-Spitze aufschlagen. Wo dessen Prioritäten liegen, wissen wir aktuell nicht.
Das MacBook Neo macht aber Hoffnung: Statt ältere Modellreihen über Jahre mitzuschleifen, wie unter Cook nur allzu gängig, hat Apple sich die Mühe gemacht, einen bezahlbaren Computer neu zu bauen. Das war hoffentlich erst der Anfang einer langen Reihe spannender Hardware-Innovationen.
Dieser Kommentar erschien zuerst als Editorial in Mac & i 3/2026 – jetzt frisch am Kiosk und im heise shop [2].
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Wer ein E-Auto hat, kann es zu Hause meist problemlos laden. Doch außerhalb des gewohnten Umfelds wird die Sache komplizierter. Ob im Ferienhaus oder an einem neuen Arbeitsplatz ohne Ladeinfrastruktur: Eine fest installierte Wallbox ist an solchen Orten keine Option – Genehmigungen, Elektriker, Wartezeiten sprechen dagegen. Die mobile Wallbox von Voltbox löst das pragmatisch. Einfach in eine CEE-16A-Steckdose stecken, wie sie in Garagen, Werkstätten und Ferienhäusern größtenteils ohnehin vorhanden ist, und das Fahrzeug lädt zuverlässig, ohne Installation und ohne Kompromisse bei der Ladeleistung. Bei Amazon ist das Gerät gerade wieder unter 170 Euro zu haben. Der Durchschnittspreis der letzten 90 Tage liegt bei 179,15 Euro.
Die mobile Wallbox liefert bis zu 11 kW Ladeleistung über drei Phasen und lässt sich direkt am Display einstellen. Zwischen vier Leistungsstufen mit 8, 10, 13 und 16 Ampere kann flexibel gewählt werden, je nach verfügbarer Absicherung am Einsatzort. Eine optionale Ladeverzögerung von bis zu zwölf Stunden erlaubt es, den Start des Ladevorgangs gezielt in günstigere Nachtstromzeiten zu legen, was die ohnehin niedrigen Ladekosten noch einmal drückt. Das beigelegte Typ-2-Kabel ist sieben Meter lang, aus robustem TPU-Material gefertigt und nach IP66 gegen Wasser und Staub zertifiziert.
Sicherheitstechnisch ist die Voltbox umfassend abgesichert: Schutzschaltungen gegen Über- und Unterspannung, Überstrom, Überhitzung sowie Erdungs- und Blitzschutz arbeiten dauerhaft im Hintergrund. Das macht das Gerät auch in älteren Garagen oder Ferienhäusern mit gewachsener Elektrik einsetzbar, solange die Absicherung fachgerecht ausgeführt ist. Geladen werden können alle gängigen Elektrofahrzeuge mit Typ-2-Anschluss, also praktisch das gesamte aktuelle Modellspektrum von Mercedes über Volkswagen und Hyundai bis hin zu Kia, Renault, Volvo und Seat.
Zur Zeit ist die mobile Wallbox von Voltbox 11 kW mit 7 Meter Kabel
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Ebenfalls im Amazon-Angebot: die Wittycharge Wallbox 11kW mit App und RFID
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Der Streit um Subnautica 2 und einen umstrittenen Bonus geht in die nächste Runde. Nach dem Early-Access-Start des Survivalspiels am 14. Mai 2026 könnte für den südkoreanischen Publisher Krafton eine milliardenschwere Wette teuer werden.
Wie die Korea Economic Daily (Paywall) berichtet, dürfte das Unternehmen vor einer Bonuszahlung von bis zu 250 Millionen US-Dollar stehen, die seit Monaten im Mittelpunkt eines Rechtsstreits mit den ehemaligen Chefs des Subnautica-2-Entwicklerstudios Unknown Worlds steht.
Hintergrund ist die Übernahme von Unknown Worlds im Jahr 2021. Damals zahlte Krafton rund 500 Millionen US-Dollar und vereinbarte zusätzlich eine erfolgsabhängige Bonusregelung. Sollte das Studio bestimmte Umsatzschwellen erreichen, wären weitere bis zu 250 Millionen US-Dollar fällig.
Die Formel ist offenbar ungewöhnlich stark zugunsten des Studios ausgelegt. Nach Überschreiten eines festgelegten Umsatzwerts muss Krafton für jeden zusätzlichen US-Dollar Umsatz mehr als drei US-Dollar Bonus zahlen, bis die Obergrenze erreicht ist.
Um diese Zahlung entbrannte 2025 ein Konflikt. Krafton entließ damals die Mitgründer Charlie Cleveland und Max McGuire sowie CEO Ted Gill. Gleichzeitig wurde Subnautica 2 von 2025 auf 2026 verschoben.
Die ehemaligen Studioleiter warfen Krafton daraufhin vor, die Verschiebung gezielt vorgenommen zu haben, um die Bonuszahlung zu verhindern. Krafton wies die Vorwürfe zurück.
Im März 2026 erzielten die Kläger jedoch einen Zwischenerfolg vor Gericht. Ein Richter ordnete die Wiedereinsetzung von Gill als CEO an und verlängerte den Zeitraum für die Erreichung der Bonusziele bis mindestens September 2026. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass Krafton vertragliche Vereinbarungen verletzt habe.
Nun könnte sich diese Entscheidung auszahlen. Laut dem Bericht der Korea Economic Daily hat Subnautica 2 bereits mehr als vier Millionen Exemplare verkauft. Damit erscheint es zunehmend wahrscheinlich, dass die vertraglich vereinbarten Umsatzschwellen erreicht oder sogar überschritten werden. Krafton selbst soll bereits prüfen, in welchem Umfang Zahlungen fällig sind.
Ein Forschungsteam des MIT, USA, hat eine Abbaumethode für Lithium aus festem Gestein entwickelt, die bei ausreichender Skalierung zur heute üblichen Lithiumgewinnung aus Sole konkurrenzfähig wäre. Gleichzeitig werden dabei weitere Metalle aus dem Gestein gewonnen und die eingesetzten Chemikalien können laut der in Science veröffentlichten Studie vollständig wiederverwendet werden.
Benötigt wird für die Methode das Mineral Spodumen, das weltweit gefunden werden kann und teils in Form metergroßer Kristalle vorkommt. Es enthält neben Lithium auch Aluminium und Silizium.
Alle drei Rohstoffe werden auch aktuell daraus gewonnen, wofür jedoch Temperaturen von mehr als 1.000 °C nötig sind. Der Energieaufwand für eine großtechnische Gewinnung ist entsprechend hoch.
Dem Forschungsteam des MIT gelang es dagegen mit wässrigem Ammoniumfluorid, die mineralische Verbindung in die drei Metalloxide aufzuspalten. Die gelösten Stoffe können extrahiert werden und der Prozess lässt sich mit minimalen Materialverlusten erneut durchführen. Die nötige Temperatur für die Reaktionen soll unterhalb von 100 °C liegen.
Um insbesondere das Lithium nutzbar zu machen, wurde Natriumcarbonat zugefügt, um unmittelbar Lithiumcarbonat zu gewinnen, welches für die Batterieherstellung zum Einsatz kommt.
Laut dem Bericht gibt es weltweit ausreichend Spodumen, um einen großen Teil des global benötigten Lithiums daraus zu gewinnen. Gleichzeitig bestehe ausreichend Nachfrage nach Silizium und Aluminium, um auch diese Rohstoffe sinnvoll nutzen zu können, hieß es weiter.
Gelingt die Skalierung des Prozesses, gibt sich Yet-Ming Chiang, verantwortlicher Autor der Studie, zuversichtlich: "Wir glauben, dass unser Ansatz die energieeffizienteste, kostengünstige Art der Lithiumgewinnung ist, nicht nur aus Stein, sondern insgesamt."
Alle Details zur Störungsmeldung ansehen Eigene Internetstörung melden
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Angreifer können Gogs-Server in den Standardeinstellungen mit Schadcode attackieren. Bislang können Admins Systeme nur über einen Workaround schützen.
Aufgrund einer Sicherheitslücke können Angreifer Instanzen des Self-hosted-Git-Service Gogs attackieren und kompromittieren. Bislang ist kein Sicherheitsupdate erschienen. Wann es kommt, ist zurzeit unklar. Bis zum Erscheinen des Patches müssen Admins Systeme mit den richtigen Einstellungen gegen Attacken rüsten.
Auf die Schwachstelle sind Sicherheitsforscher von Rapid7 gestoßen. In einem Bericht [1] stufen sie die Lücke als „kritisch“ ein. Eine CVE-Nummer nennen sie nicht. Für eine Attacke müssen Angreifer aber bereits authentifiziert sein. Ist das gegeben, können sie manipulierend in die Rebase-before-merging-Operation eingreifen und darüber Schadcode auf Systeme bringen. Danach ist davon auszugehen, dass Server als vollständig kompromittiert gelten.
Weil Gogs standardmäßig mit der Option DISABLE_REGISTRATION = false läuft, können sich Angreifer einen Account erstellen und so die Attacke ausführen, führen die Sicherheitsforscher aus. Sie erläutern in ihrem Bericht, wie ein solcher Angriff ablaufen könnte. Bislang gibt es aber keine Hinweise seitens der Forscher, dass Angreifer die Lücke bereits ausnutzen. In ihrem Bericht listen sie dennoch Hinweise (Indicators of Compromise, IoC) auf, an denen Admins bereits attackierte Instanzen erkennen können.
Sie geben an, die Gogs-Entwickler im März dieses Jahres kontaktiert und auch eine Antwort erhalten zu haben. Seitdem gab es ihnen zufolge aber keine weiteren Antworten mehr. Wann ein Sicherheitspatch erscheint, ist demzufolge unklar.
Bis dahin sollten Admins in der Konfigurationsdatei app.ini diese beiden Parameter einstellen, damit sich Angreifer nicht anmelden und keine Repositorys erstellen können: DISABLE_REGISTRATION = true und MAX_CREATION_LIMIT = 0.
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Diverse Produkte von Oracle weisen Sicherheitslücken auf. Updates stehen zum Ausbessern von 35 Schwachstellen bereit.
Von Oracle kennt man die quartalsweisen Patchdays, „Critical Patch Update“ (CPU) genannt – der zuletzt im April stattfand und dort 481 Schwachstellen [1] behandelte. Im Mai hat das Unternehmen nun erstmals ein „Critical Security Patch Update“ (CSPU) eingeschoben. Die sollen künftig an jedem dritten Dienstag in den Monaten stattfinden, in denen es kein reguläres CPU gibt.
In der Übersicht zum CSPU im Mai 2026 [2] schreiben Oracles Entwickler, dass sie sich um 35 Schwachstellen in unterschiedlichen Produkten kümmern. Etwa in Oracles Datenbanken können Angreifer aus dem Netz drei Schwachstellen ohne vorherige Authentifizierung missbrauchen, auch Client-Installationen sind betroffen. Die Lücke CVE-2026-46833 erreicht dabei mit dem CVSS-Wert 9.0 eine Risikobewertung als „kritisch“. In den Oracle REST Data Services klaffen 11 „selbst programmierte“ Lücken und einige aus externer Software – sieben davon sind aus der Ferne ausnutzbar, ohne vorherige Anmeldung. Im Backend-as-a-Service erhält CVE-2026-46840 mit CVSS 10.0 die höchstmögliche Risikoeinstufung als „kritisch“. Mit CVSS-Werten über 9 fallen auch CVE-2026-46775, CVE-2026-46839 sowie CVE-2026-2332 in diese Risikogruppe.
In Oracle Communications haben die Entwickler acht Lücken gestopft, davon erreicht lediglich CVE-2026-33557 mit CVSS 9.1 eine „kritische“ Risikoeinstufung. Außerdem stehen Updates zum Schließen von zwölf Sicherheitslücken in der Oracle E-Business Suite bereit. Vier Schwachstellen stufen die Entwickler hier mit CVSS-Werten größer 9 als „kritische“ Bedrohung ein (CVE-2026-46822, CVE-2026-46824, CVE-2026-46817 und CVE-2026-46819). Außerdem gibt es eine Aktualisierung zum Schließen eines Sicherheitslecks in den Oracle Hospitality OPERA 5 Property Services (CVE-2026-34311, CVSS 9.8, Risiko „kritisch“).
Sicherheitslücken in Oracle [3]-Produkten stellen ein reales Risiko dar. Kriminelle haben etwa vergangenen Herbst eine Schwachstelle in Oracles E-Business-Suite zum Entwenden von sensiblen Daten [4] von hunderten Firmen missbraucht. Im Anschluss hat die Cybergang Cl0p betroffene Unternehmen dann um Lösegeld erpresst. IT-Verantwortliche sollten daher schauen, ob sie verwundbare Oracle-Software in ihrem Netzwerk einsetzen und die verfügbaren Aktualisierungen zeitnah anwenden.
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Wer Chrome nutzt, sollte dringend prüfen, ob der Browser bereits aktuell ist. Das Update vom Mittwoch schließt 151 Sicherheitslücken.
Google hat am Mittwoch den Webbrowser Chrome [1] in aktualisierter Fassung veröffentlicht. Erst in der Nacht zum Freitag haben die Entwickler jedoch Informationen über die damit geschlossenen Sicherheitslücken nachgeliefert: 151 Schwachstellen hat die neue Version weniger. Davon haben 22 die Einstufung als „kritisches“ Risiko erhalten.
Von den Sicherheitslücken, die die Updates schließen, gelten den Google-Entwicklern 22 als „kritischer“ Bedrohungsgrad. Weitere 123 stellen ein „hohes“ Risiko für die Browsernutzer dar. Die verbliebenen sechs Schwachstellen stufen die Programmierer noch als „mittleres“ Risiko ein. Immerhin: Google erwähnt keine in freier Wildbahn ausgenutzten Schwachstellen. Dennoch sollten Nutzerinnen und Nutzer nicht zögern, das Update anzuwenden.
Die Versionen Google Chrome 148.0.7778.215 für Android und Linux, 148.0.7778.215/216 für macOS und 148.0.7778.216/217 für Windows enthalten die Fehlerkorrekturen, wie Google in der Release-Ankündigung [2] schreibt. Für Android und iOS verteilt Google zudem in kleineren Wellen bereits Browser des 149er-Versionszweigs.
Das Update der Chromium-basierten Webbrowser stößt in der Regel der Versionsdialog an, der sich hinter im Browser-Menü (meist ein Icon mit drei übereinanderliegenden Punkten oder Strichen) unter „Hilfe“ und dort „Über“ oder „Info“ zum jeweiligen Browser-Namen verbirgt. Unter Linux ist dafür meist die Softwareverwaltung der Distribution verantwortlich. In den App-Stores von Apple und Google kommen die Updates jedoch oftmals nur mit Verzögerung an; eine Beschleunigung lässt sich nicht erzwingen. Wer auf Chromium basierende Webbrowser wie Microsofts Edge einsetzt, sollte auch hier schauen, ob der Hersteller die Updates bereits verteilt.
Die Sicherheitslückenschwemme in Chromium schien vergangene Woche beendet, da hatten Googles Entwickler lediglich 16 Schwachstellen ausgebessert [3]. Nur zwei der Sicherheitslücken davon galten als kritisches Risiko.
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Oppo treibt mit dem Ultra seinen Weg zwischen Kamera und Smartphone weiter. Spätestens mit dem optionalen Tele hebt sich das Find X9 Ultra aus der Masse ab.
High-End-Smartphones gibt es nicht nur von Apple, Google und Samsung, sondern auch von unbekannteren Marken. Zu denen zählt, zumindest hierzulande, Oppo. Der chinesische Hersteller will mit dem Find X9 Ultra ganz oben angreifen. Dazu passt der Preis: Luxuriöse 1700 Euro kostet das Oppo Find X9 Ultra.
Unser Testgerät sticht mit der knallorangen Farbe der Glasrückseite ins Auge, die dunkelgraue Variante prunkt mit einer Rückseite aus Kunstleder. Bedingt durch das große Display sortiert sich das Smartphone bei den eher unhandlichen Geräten ein, das Gewicht merkt man in der Hosentasche deutlich. Der runde Kamerabuckel ragt über sechs Millimeter aus der Rückseite hervor. In manchen Situationen stört das, etwa wenn man das Smartphone in die Tasche schiebt. Hält man das Find X9 Ultra in der Hand, ist er aber gar nicht so unangenehm: Man kann es mit dem Finger an dem Kameraelement gut abstützen, so liegt es sicher in der Hand. Zudem ist das Gewicht gut ausbalanciert.
Legt man das Oppo neben das ebenfalls kürzlich vorgestellte Vivo X300 Ultra [8] [8], fallen viele Gemeinsamkeiten auf: die Position des LED-Blitzes in der oberen linken Ecke der Rückseite, die riesigen, runden Kamerabuckel und auch die Position der Tasten. Beide Smartphones haben ihre Wurzeln im Geflecht des chinesischen BBK-Konzerns, und trotz organisatorischer Trennung der Marken ähneln sie sich. Kaum verwunderlich, dass ausgerechnet Oppo und Vivo die einzigen Hersteller sind, die derzeit große Teleobjektive zum Aufstecken anbieten, wenn auch zusammen mit unterschiedlichen Partnern und mit minimal anderen Bajonettverschlüssen, sodass sie nicht kompatibel zur jeweils anderen Marke sind.
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Transmit 6 auf dem Mac: Nur noch ab macOS 26 nutzbar.
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Transmit existiert bereits seit 1999. Nun haben die Macher von Panic Software ein großes Update begonnen.
Eine fast 30 Jahre alte Software, die immer noch auf den Rechnern vieler Mac-Nutzer ist: Transmit galt einst als der FTP-Client für macOS schlechthin. Die Macher von Panic Software haben nun mit Version 6 eine große Überarbeitung angekündigt. Die Software soll damit optisch und bedientechnisch modernisiert werden. Dazu startete nun unter vorhandenen Nutzern eine Betaphase, die mittlerweile auch öffentlich ist.
Erste Neuerung, die Menschen schnell bemerken, die Apples neuem Design [1] eine Absage erteilt haben und noch bei macOS 15 geblieben sind: Transmit 6 [2] läuft nur noch unter der jüngsten macOS-Version, also macOS 26 alias Tahoe. Die Begründung: Transmit 6 verwendet laut Panic Software „einige Technologien, die nur in macOS 26 vorhanden sind“. Man wisse, dass Nutzer „Meinungen“ zu Liquid Glass hätten. „Das verstehen wir. Aber keine Sorge – wir sind bei diesem Update mit unserer neuen, komplett überarbeiteten Bedienoberfläche unseren eigenen Weg gegangen und haben uns für eine Mischung aus Panic- und Apple-Stil entschieden.“ Die Macher denken, Transmit 6 sehe „wirklich gut“ aus.
Tatsächlich ist die neue Optik recht gewöhnungsbedürftig. Dinge, die seit Jahren an ihrem Platz sind, befinden sich nun an anderer Stelle. Allerdings findet man sich nach kurzer Einarbeitung schnell wieder zurecht. Zudem handelt es sich bei Transmit 6 derzeit noch um eine recht frühe Beta, es kann also auf Feedback der Nutzerschaft noch Änderungen geben. Eine Liste bekannter Bugs [3] hat Panic Software ebenfalls eingerichtet.
Neben der neuen Nutzerschnittstelle haben die Entwickler in der App an vielen Bereichen geschraubt. Transmit ist schon lange kein reiner FTP-Client mehr, kann etwa mit diversen File-Sharing- und Cloud-Providern arbeiten, sei es Amazon S3, WebDAV, Box, Backblaze, Google Drive, Azure oder OneDrive. Version 6 soll die Synchronisierung bei vielen Dateien beschleunigen, für S3 ist nun (endlich) SSO-Support vorhanden und die Funktion Transmit Disk kehrt zurück. Letztere ermöglicht es, in Transmit 6 angelegte Server direkt im Finder zu mounten.
Das gab es in früheren Zeiten zwar bereits, doch Apple änderte hier diverse APIs und erzwingt die Nutzung sogenannter File Provider [4]. Diese beherrscht Transmit 6, was die Nutzung wieder ermöglicht. Im Rahmen der Betaphase sollte man Transmit 5 – aktuell ist Version 5.11.6 – also weiterhin vorhalten. Wer noch Version 5.11.5 aus dem vergangenen Februar nutzt, sollte vor Installation der Beta von Transmit 6 auf 5.11.6 aktualisieren, so Panic Software. Transmit wird als klassische Trial-Ware vermarktet: Die App kann zunächst getestet werden, eine Registrierung kostet anschließend 45 US-Dollar plus Umsatzsteuer.
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Stilisierte Apple-CPU: Kommt mit KI angeblich nicht ins Schwitzen.
(Bild: Bild erstellt mit KI in Bing Designer durch heise online / dmk)
Dank Google-Gemini-Hilfe will Apple seine On-Device-KI stärken. Bei der kommenden Entwicklerkonferenz stehen wohl die Fähigkeiten von Apple Silicon im Zentrum.
Bislang gelten die Möglichkeiten von Apple Intelligence [1] als eher mau – Apples Kombination aus lokalen Sprachmodellen und Private Cloud Compute (PCC) [2] liegt bei den Ergebnissen konstant hinter dem, was modernere Systeme wie ChatGPT oder Claude leisten. Dennoch wird Apple den Kurs auch mit seiner neuen Google-Gemini-Partnerschaft [3] weiter fortsetzen. Das berichtet der IT-Newsdienst The Information aus dem Silicon Valley. Apple werde On-Device-KI-Modelle erneut nach vorne stellen und das Cloud-Thema in den Hintergrund rücken, auch wenn der Konzern plant, Googles Serverinfrastruktur mitzunutzen [4].
Apple sieht die lokalen Modelle offenbar weiterhin als Werbeargument in Sachen Datenschutz. Laut The Information [5] will der iPhone-Hersteller seine Erfahrung im Bau der eigenen Apple-Silicon-Chips in den Vordergrund stellen, die mittlerweile seit 16 Jahren existieren (begonnen einst beim iPhone, nun in allen wichtigen Geräten vorhanden). Apple Silicon gibt dem Konzern demnach den Vorteil, auf Smartphones, Macs und sogar Computeruhren gute On-Device-Modelle zu nutzen.
Vom schlechten Ruf von Apple Intelligence bei der Nutzerschaft will Apple durch Google-Hilfe wegkommen: Der Konzern darf laut Vertrag mit dem Internetriesen dessen große Gemini-Modelle nutzen, um lokale Varianten zu trainieren – mittels Destillation. Ob das wirklich zu einer starken Qualitätsverbesserung führt, bleibt abzuwarten. Apple sei zudem auf der Suche nach kleineren KI-Firmen, die sich auf das Thema spezialisiert haben, so The Information unter Berufung auf informierte Personen. Dazu gehört etwa die Firma Liquid AI aus Cambridge, die sich auf die Modellskalierung spezialisiert [6] hat.
Die Strategie, On-Device-Modelle zu bewerben, nutzt Apple schon lange – und wiederholt diesen Punkt häufig auch gegenüber Medien und Politik. Für Nutzer ist das relativ transparent, da man prüfen können soll [7], ob PCC verwendet wird oder nicht. Aber auch PCC wurde so implementiert [8], dass Apple die Daten nicht sieht. Beobachter gehen davon aus, dass dies auch bei der Nutzung von Googles Servern für die großen Gemini-Modelle der Fall sein wird.
Lokale Modelle sollen unter anderem der lange überfälligen Renovierung der Sprachassistentin Siri [9] dienen. Allerdings sollen „Teile“ davon auch auf Google-Servern laufen. Apple soll intern erlaubt haben, dass unter anderem das Confidential Computing [10] von Nvidia zum Einsatz kommt. Apple hatte sich beim großen KI-Ausbau mit der Schaffung von Rechenzentren, für die Google, Meta & Co. neben den KI-Spezialisten wie Anthropic und OpenAI viele, viele Milliarden ausgegeben [11] haben, stark zurückgehalten. Die Rate an „Capex“, also Investitionsausgaben, lag im vergangenen Jahr bei Apple nur bei 12,72 Milliarden US-Dollar, während Meta 72 Milliarden in die Hand nahm – die Summe ist mittlerweile noch deutlich angeschwollen. Der Analyst Richard Kramer von Arete Research schätzt, dass die Gesamtzahl der Apple-Geräte im Markt, wenn sie für lokale KI verwendet würden, rund 50 Milliarden Dollar an Rechenkapazität ausmachen, so The Information.
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