Climate change and the shifting patterns of diseases coupled with the increasing possibility of outbreaks mean more countries and scientists are relying on artificial intelligence to predict the emergence of diseases like dengue, malaria and cholera before an epidemic occurs by analyzing various kinds of weather and health data.
Outbreaks of diseases like COVID-19, Ebola, avian flu and mpox show how hard it is to control potential epidemics. The pathogens often come from animals; however, at what time and in what place these diseases will jump into people is impossible to predict. Climate changes, industrial animal farming and the invasion of natural habitats by people raise the chances of so-called spillover events, when pathogens make the move from animals to humans and, in some cases, lead to the emergence of epidemics. AI can help with analysis of datasets collected from various sources, including information on the climate, land use, animal farming, transportation, population migrations and socio-economic factors.
2006 befreite der Core 2 Duo Intel aus der Pentium-4-Sackgasse. Die Desktop-CPU übertraf alle Erwartungen und wirkt bis heute nach. Wir blicken 20 Jahre zurück.
Am 26. Juli 2006 begann Intel mit dem Verkauf der Core-2-Duo-Prozessoren. Nach dem Flop der Baureihe Pentium 4 mit hohem Energiebedarf und zu niedrigen Taktraten sowie dem Erfolg der Athlon 64 X2 von AMD stand Intel unter massivem Zugzwang. Die Rückschau offenbart, wie aus einer Notlösung die Basis für alle nachfolgenden Core-Generationen bis zu den aktuellen Intel-CPUs entstand.
Wir beleuchten auch die Vorgeschichte, wie ein sparsames Mobildesign den Chiphersteller rettete, welchen enormen Performancesprung die Core 2 Duo brachten und wie es um die Effizienz bestellt war. Zudem gehen wir auf die wesentlichen Unterschiede und vor allem Verbesserungen zum Netburst-Design der Pentium 4 ein.
Die Prozessoren [5] [5] der Serie Core 2 Duo brachten viele Neuerungen bei der Kernarchitektur, richteten den Fokus stärker auf den Energiebedarf und führten CPU-Schlafzustände wie C-States bei Desktop-Prozessoren ein.
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Das Debian-Projekt diskutiert über den grundsätzlichen Umgang mit LLM-Nutzung. Die Vorschläge für eine neue Generalresolution reichen von Verbot bis Erlaubnis.
Das Debian-Projekt [1] diskutiert über eine Generalresolution zur Nutzung von großen Sprachmodellen (LLM). Die Debian-Entwickler sind aufgerufen, sich zu entscheiden, wie sie mit generativer KI im Projekt der traditionsreichen Linux-Distribution umgehen wollen. Zur Auswahl stehen gleich vier konkurrierende Textvorschläge, die von einem vollständigen Verbot KI-gestützter Beiträge bis zu einer klar geregelten Zulassung reichen.
Die Auseinandersetzung ist nicht neu: Bereits 2024 lief auf der Debian-Projekt-Mailingliste eine ausgedehnte Debatte über KI-generierte [2] Inhalte, angestoßen von Tiago Bortoletto Vaz, der auf die restriktive KI-Policy von Gentoo [3] verwies. Ein Jahr später scheiterte der erste Versuch einer Generalresolution, welche klären sollte, ob KI-Modelle konform zu den Debian-Richtlinien für Freie Software (DFSG) sind. Der Initiator zog seinen Vorschlag zurück. Anfang 2026 bereitete das Projekt eine Resolution mit dem Arbeitstitel „Allow AI-Assisted Contributions“ vor, entschied sich dann aber zunächst dafür, nicht zu entscheiden und KI-Beiträge weiterhin fallweise zu handhaben. Die Entwürfe zur aktuellen Debatte finden sich auf der offiziellen Abstimmungsseite von Debian [4] wieder.
Der erste Vorschlag (Proposal A), eingebracht von Matthias Geiger, verlangt ein ausdrückliches Verbot sämtlicher Beiträge, die mithilfe großer Sprachmodelle oder anderer generativer KI-Werkzeuge entstehen. Der Geltungsbereich umfasst Debian-Quellpakete, projekteigene Software wie den Paketprüfer Lintian, Webressourcen, von Debian-Mitwirkenden erstellte Dokumentation und Übersetzungen sowie die offizielle Kommunikation des Projektes. Nicht betroffen sind Upstream-Projekte, KI-bezogene Software selbst und Upstream-Patches.
Als Begründung führen Geiger und seine Mitstreiter an, das Debian für Stabilität stehe, während viele LLMs eher den Ansatz „move fast and break things“ vertreten. Neben bekannten Qualitätsproblemen durch Halluzinationen entstehen Probleme etwa auch, wenn LLMs Paketinhalte generieren, die auf veralteten Methoden basieren oder alte und neue Praktiken inkompatibel miteinander gemischt werden. Eine Analyse zur Node.js-Debatte zeigt: Ein generelles KI-Verbot in Open-Source-Projekten [5] ist kaum durchsetzbar und ersetzt keine verantwortungsvolle Governance. Hinzu kämen unklare Urheberrechts- und Lizenzverhältnisse. Zudem sei Debian mehr als nur Code. Mit LLM-Nutzung würden Projektneulinge wenig lernen und könnten mittelfristig überarbeitete Maintainer nicht ersetzen. Zuletzt führen die Verfasser des Vorschlages ethische Bedenken an.
Verankert werden soll das Verbot als neuer Punkt im Debian-Gesellschaftsvertrag – wobei die Antragsteller einräumen, dass die Durchsetzung schwierig bleibt und primär auf den guten Willen der Community setzt.
Gänzlich in eine andere Richtung geht der Vorschlag (Proposal B) vom ehemaligen Debian-Projektleiter Lucas Nussbaum. Dieser erlaubt KI-gestützte Beiträge unter sechs Bedingungen. Dazu zählen, dass die Nutzungsbedingungen des KI-Werkzeugs rechtlich kompatibel zu Debian sind, die Klärung von Lizenz und Attribution von Fremdcode, den die KI erzeugt, die volle Verantwortung der Beitragenden für Qualität und Lizenzkonformität sowie eine Offenlegungspflicht bei signifikantem KI-Anteil. Dafür schlagen sie Git-Trailer wie Generated-By: oder Assisted-By: vor.
Statt den Gesellschaftsvertrag zu ändern, plädieren sie dafür mit Bezug auf die Debian Verfassung 4.1 (5) [6] eine entsprechende Erklärung zu veröffentlichen. Diese ließe sich bei Bedarf ohne eine erneute Generalresolution anpassen. Die Erklärung soll nicht nur die sechs Bedingungen festhalten, sondern sowohl anerkennen, dass KI-unterstützte Beiträge viele Bedenken aufwerfen, aber auch viele Beitragende KI-Werkzeuge bei der Arbeit an Debian hilfreich fänden.
Ein weiterer Vorschlag lehnt LLMs und generative KI ab, „solange es praktisch ist“. Verfasser Ian Jackson begründet das mit einer ganzen Reihe von Kritikpunkten: Untergrabung von Community-Mechanismen, Umweltschäden, Ausbeutung von Autorinnen und Autoren, aggressives Scraping und die Verbreitung von Fehlinformationen. Da aber die Breite der Software-Welt einer anderen Ansicht sei, inklusive Upstream-Projekte, die Debian nutze, sei eine komplette Ablehnung unpraktisch.
Der Vorschlag fordert, LLM-Nutzung so weit wie möglich zu vermeiden und ruft Projektverantwortliche aber auch die Open-Source-Community auf, von der Nutzung abzuraten. Die Regeln zu KI-Nutzung wollen die Verfasser verbindlich im Code of Conduct festhalten und diesen entsprechend ergänzen. Kernpunkt: Nachrichten an Menschen – also Bugreports, Mailinglisten-Beiträge, Salsa-Diskussionen und Planet-Debian-Blogposts – müssen vollständig ohne LLM-Hilfe verfasst werden. Jede KI-Nutzung bei Debian-Arbeit ist offenzulegen, einzelne Teams dürfen LLM-Beiträge komplett verbieten, und Verstöße werden als Verletzungen des Code of Conduct behandelt. Am Projekt Mitwirkende, die sich des Englischen nicht sicher genug fühlen, sollen in ihrer Muttersprache schreiben und davon ausgehen dürfen, dass Rezipienten ein „Übersetzungstool ihrer Wahl“ einsetzen. Das geht praktisch nur mit einem KI-Tool.
Der letzte Vorschlag wählt ebenfalls einen pragmatischen Ansatz: Debian empfehle generative KI zwar nicht, erkenne aber an, dass die Praktiken bereits verbreitet seien und nicht wieder verschwinden. Die Nutzung zu verbannen sei kontraproduktiv und nicht durchsetzbar. Stattdessen sollen Richtlinien für Debian-spezifische Arbeiten – Websites, Anwendungen, Ressourcen, Pakete – gelten; Upstream ist auch hier explizit ausgenommen. Der Vorschlag akzeptiert KI-Beiträge, sofern sie DFSG-konform sind und als solche ausgewiesen sind. Die Beitragenden tragen die alleinige Verantwortung, müssen den KI-Output verstehen und verteidigen können. Alle Inhalte müssen selbständig auf die Debian-Infrastruktur hochgeladen werden. Die Nutzung von cloudbasierten KI-Diensten für sensible Inhalte soll zudem untersagt sein.
Die Diskussionsphase zur Generalresolution begann am 24. Juli 2026. Die Debian-Entwickler haben jetzt mindestens zwei Wochen Zeit zur Diskussion. Danach folgt dann die Abstimmungsphase, in der alle aktuellen Debian-Entwickler einen Wahlzettel erhalten und diesen signiert per E-Mail zurückschicken. Da Debian Wahlen als Präferenzwahl durchführt, müssen die Wahlberechtigten sich nicht für eine Option entscheiden, sondern können eine Rangfolge bestimmen.
Nicht nur bei Debian sind LLM und generative KI umstritten, auch in vielen anderen Open-Source-Projekten gibt es Diskussionen. Andere Projekte wie Gentoo, Gnome und Codeberg haben bereits eigene KI-Regelwerke etabliert. Auch FreeBSD hat LLM-generierten Quellcode klar abgelehnt [7] – mit Lizenzbedenken als primärem Argument. Für die einen ist es ein Tool, das auch Chancen bietet [8], etwa bei Übersetzungen, verbesserter Usability oder dem Einstieg ins Programmieren. So plant etwa Fedora einen KI-optimierten Linux-Desktop [9], der lokale KI-Stacks für Entwickler zugänglicher machen soll. Andere sehen praktische Bedenken, wie Qualität und Wissensverlust, aber auch die Last, die KI gerade bei Open-Source-Projekten verursacht [10]: AI Slop, unbrauchbare Bugreports und KI-Scraping-Tools, die die Projektserver abgrasen und dabei in die Knie zwingen. Daneben gibt es auch grundsätzliche ethische Bedenken. Auch bleibt die Frage, ob selbst eine Open-Source-KI die Unabhängigkeit einschränke, weil in der Regel die Ressourcen für die immensen Trainingsdaten nicht leistbar sind.
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CXMT (Changxin Memory Technologies) startet in China am 27. Juli 2026 einen Rekordbörsengang (IPO) an der Börse in Shanghai, um neues Kapital für die Erweiterung seiner DRAM- und HBM-Fertigungskapazitäten zu erhalten und die Unabhängigkeit von westlichen Chipherstellern zu stärken.
Die für den kommenden Montag geplante Notierung am Shanghaier STAR Market rückt in den Fokus der Anleger, nachdem chinesische Technologieaktien in den vergangenen Handelstagen nachgaben. CXMT ist der weltweit viertgrößte Hersteller von DRAM-Speicherchips (Dynamic Random Access Memory), nach SK Hynix, Samsung Electronics und Micron.
Apple hat damit begonnen, DRAM-Chips von CXMT für Geräte zu testen, die in China verkauft werden. Zudem setzt sich der Konzern bei der US-Regierung dafür ein, einen breiteren Einsatz der CXMT-Produkte zu gestatten, berichtete die Financial Times unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
CXMT ist in der Section-1260H-Liste des Pentagons für chinesische Militärunternehmen aufgeführt. Das US-Handelsministerium hat das Unternehmen jedoch noch nicht in die strengere Entity List (Handelsbeschränkungsliste) aufgenommen.
Investoren rechnen damit, dass die Bewertung von CXMT nach der Notierung rasch 1 Billion Yuan (139 Milliarden US-Dollar) überschreiten wird. "Sobald die Marke von 1 Billion Yuan überschritten ist, wird CXMT zu einem Schwergewicht am STAR Market und in Halbleiterindizes aufsteigen, was Indexfonds, aktiv verwaltete Fonds und branchenspezifische Fonds dazu zwingen wird, ihre Portfolios entsprechend umzuschichten", sagte Tim Sun, Senior Researcher bei dem Finanzanalysten Hashkey Group, dem US-Sender CNBC.
CXMT spielt eine zentrale Rolle in Chinas Bestrebungen, im Bereich der KI-Technologie unabhängiger zu werden, da leistungsstarke KI-Prozessoren enorme Mengen an Hochgeschwindigkeitsspeicher benötigen und ein heimischer Anbieter die Abhängigkeit von ausländischen Unternehmen verringert, die von US-Exportbeschränkungen betroffen sind.
CXMT wurde im Jahr 2016 von einer Investitionsgruppe im Rahmen der Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone von Hefei, der Hauptstadt der ostchinesischen Provinz Anhui, mit einer Anfangsfinanzierung von nur 10 Millionen Yuan (1,5 Millionen US-Dollar) gegründet.
Fast ein Jahrzehnt später halten Investoren mit Verbindungen zur Regierung von Hefei 36,8 Prozent an CXMT und bilden damit die größte Aktionärsgruppe. Laut Reuters ist dieser Anteil zum IPO-Preis rund 213 Milliarden Yuan (31,5 Milliarden US-Dollar) wert und übersteigt die gesamten Einnahmen der Stadt Hefei für das Jahr 2025 um mehr als das Doppelte.
Gründer Zhu Yiming, Absolvent der Tsinghua-Universität, der in den USA studiert und gearbeitet hat, bevor er nach China zurückkehrte, hält Anteile im Wert von fast 14 Milliarden Yuan. Er wird einen Teil seiner Beteiligung für Anreize an die Beschäftigten zur Verfügung stellen.
Das Unternehmen verkauft Aktienpakete direkt an Investoren, darunter staatliche Pensionsfonds, große chinesische Ausrüster der Chipindustrie wie AMEC sowie die Investmentsparten von Tech-Konzernen wie Alibaba, Tencent und Xiaomi.
Die jüngsten Geschäftszahlen von CXMT widerlegen die verbreitete westliche Ansicht, bei vielen chinesischen Chipunternehmen handle es sich nur um staatlich subventionierte Projekte, die hohe Verluste generieren. CXMT prognostiziert für die erste Jahreshälfte einen Umsatz zwischen 16,2 und 17,7 Milliarden US-Dollar, nach 9,1 Milliarden US-Dollar im Gesamtjahr 2025. Der Nettogewinn im ersten Halbjahr dürfte die Marke von 7,4 Milliarden US-Dollar überschreiten, nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr den Schritt in die Gewinnzone machte.
Die Nettogewinnmarge von CXMT dürfte in diesem Zeitraum bei über 45 Prozent liegen; damit erreicht das Unternehmen eine finanzielle Effizienz, die der von Branchengrößen wie Samsung, Hynix und Micron auf dem Höhepunkt des weltweiten Chipbooms ebenbürtig ist.
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Stundenlange Bildschirmarbeit belastet nicht nur den Rücken, sondern auch die Handgelenke, denn mit einer klassischen Maus bewegt sich die Hand den ganzen Tag lang in einer unnatürlichen Position über den Schreibtisch. Muskelverspannungen und Sehnenreizungen können die Folge sein. Vermeiden lässt sich das mit einer vertikalen Maus, die mit ihrer ergonomischen Gestaltung eine natürliche Haltung unterstützt. Ein Modell von Tecknet ist bei Amazon zurzeit besonders günstig.
Die vertikale Maus Tecknet TK-MS01018 ist sowohl mit Windows und Mac als auch mit Linux und Chrome kompatibel und kann mit bis zu drei Geräten gleichzeitig verbunden werden - zwei lassen sich per Bluetooth koppeln und eins über den 2,4-GHz-USB-A-Adapter. Per Tastendruck können Nutzer zwischen Bluetooth- und Funkmodus umschalten und so ihre Arbeitseffizienz steigern.
Durch ihr vertikales Design bringt die Maus Unterarm und Handgelenk laut Hersteller in einen natürlichen Winkel von 52°, was den Druck auf Muskeln und Sehnen reduzieren und entspanntes Navigieren ermöglichen soll. Der Daumen ruht dabei in einer Griffmulde, während die Tasten durch ihre seitliche Anordnung gut zu erreichen sind.
Zur Ausstattung der vertikalen Maus gehören ein Scrollrad und die Tasten für den Links- und Rechtsklick, die nahezu geräuschlos sind und damit auch in ruhiger Umgebung genutzt werden können. Darüber hinaus sind auf der Innenseite zwei Tasten für Vor- und Zurückbewegungen und eine Taste zur Einstellung des DPI-Wertes enthalten. Dieser lässt sich in sechs Stufen auf bis zu 4.800 DPI erhöhen, so dass die Maus auf verschiedenen Oberflächen von Holz über Metall bis hin zu Glas reibungslos funktioniert.
Zur Stromversorgung nutzt die Tecknet TK-MS01018 zwei AAA-Batterien, die separat erworben werden müssen. Der Hersteller empfiehlt die Verwendung von Markenbatterien, um eine möglichst lange Lebensdauer zu erreichen. Nach acht Minuten Inaktivität schaltet die Maus automatisch in den Energiesparmodus, um die Batterien zu schonen. Durch Klick auf die linke oder rechte Taste kann die Maus aber sofort wieder aktiviert werden. Das integrierte Licht weist zudem auf einen niedrigen Batteriestand hin.
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Der Preis bezieht sich auf das Modell in Pechschwarz. Zu unterschiedlichen Preisen ist die Maus auch in anderen Farben oder mit einem zusätzlichen USB-C-Adapter erhältlich. Details und Auswahlmöglichkeiten finden sich unter dem oben genannten Link
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Samsung Electronics hat eine Vereinbarung mit dem US-Chipentwickler Broadcom geschlossen, die bis zum Jahr 2030 ein Volumen von 200 Milliarden US-Dollar überschreiten soll. Das gab der südkoreanische Elektronikkonzern am 25. Juli 2026 bekannt. Es geht um die Bereiche Speicherchips, Chip-Auftragsfertigung und Advanced Packaging.
Broadcom lässt fortschrittliche Chips in Samsungs Sub-2-Nanometer-Prozessen fertigen. Dazu gehören maßgeschneiderte ASICs sowie Bausteine für Wideband Connectivity (WBC) zur Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung in Rechenzentren. Zudem liefert Samsung High-Bandwidth Memory (HBM4) für Broadcoms KI-Beschleuniger. Die Chips und Speicherbausteine werden über Samsungs 2.5D/3D-Interposer-Technologien integriert, um Compute-Logik und Speicher auf einem Modul extrem latenzarm zu verbinden.
Solche langfristigen Produktionszusagen von Broadcom, einem der weltweit führenden Entwickler kundenspezifischer KI-Chips, steigern die Auslastung von Samsungs Foundry-Geschäft (Auftragsfertigung), während das Unternehmen versucht, den Rückstand zum Branchenführer TSMC zu verringern. Im vergangenen Monat erklärte Jun Young-hyun, Co-CEO und Leiter der Chipsparte, er habe Gespräche über die Foundry-Zusammenarbeit der nächsten Generation mit Jensen Huang, dem Chief Executive Officer von Nvidia, geführt, unter anderem über künftige HBM4E- und HBM5-Speicherprodukte.
"Die erweiterte Zusammenarbeit" spiegele "Samsungs Fokus wider, Kunden mit durchgängigen Halbleitertechnologien für ein immer breiteres Spektrum an KI- und Hochleistungsrechenanwendungen zu unterstützen", erklärte der Konzern.
Durch den Trend globaler IT-Unternehmen, zunehmend eigene, maßgeschneiderte KI-Beschleuniger zu entwickeln, wächst die Nachfrage nach Partnerschaften für das Design und die Fertigung entsprechend spezialisierter Chips.
Im vergangenen Jahr erhielt Samsung einen Auftrag im Wert von 16,5 Milliarden US-Dollar zur Herstellung von Logikchips für den Elektroautohersteller Tesla.
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On a late winter night last December, Huang Po-Hsuan, his team and their colleagues waited anxiously in the control room at the Taiwan Space Agency (TASA), their eyes fixed on screens. They were waiting for the first image taken by the recently launched Formosat-8A satellite to be transmitted back to Earth.
"All of us were very nervous," Huang, director of the agency's optical payload team, said when recalling the moment to Nikkei Asia at TASA headquarters in the city of Hsinchu, in northwestern Taiwan. "The wait was extremely grueling. The satellite transmitted several times over the North Pole and South Pole ground stations, but we just couldn't download the image."
Eine riesige einheitliche Datenbank soll das Wissen aus Kultur- und Forschungseinrichtungen vernetzen. Doch wie funktioniert die „Gemeinsame Normdatei“?
Winston Churchill hatte es, Thomas Müller hat es besonders und Neustadt sowieso: das Problem, dass ihre Namen nicht nur ihnen gehören. Diese sprachliche Unschärfe kann zu Verwechslungen führen, weil Computersysteme Datensätze nicht eindeutig identifizieren und voneinander abgrenzen können. Datenbanken bevorzugen daher Identifikatoren für Objekte, zum Beispiel für den einen Thomas Müller, der Fußballprofi beim FC Bayern war. Um Redundanz zu vermeiden, entwickelten sich im Bibliothekswesen dafür sogenannte Normdateien, Verschlagwortungsdatenbanken, die diese Identifikatoren zentral verwalten.
Für den deutschsprachigen Raum erledigt die Deutsche Nationalbibliothek diese Aufgabe in der sogenannten „Gemeinsamen Normdatei“ (GND) und öffnet diese fortlaufend für weitere Einrichtungen aus Kultur und Forschung. Von diesem großen offenen Wissensnetzwerk profitieren auch alle außerhalb dieser Institutionen, die hochwertige Daten suchen oder zur Verfügung stellen, wie Entwickler und Webseitenbetreiber.
Im Gespräch mit c’t erklären Barbara Fischer und Jürgen Kett von der Deutschen Nationalbibliothek die Bedeutung ihrer Normdatei, ihren bisherigen Öffnungsweg und kommende Projekte. Außerdem erläutern sie, welche Rolle KI-Sprachmodelle für die GND spielen und umgekehrt. Denn die GND bietet sich mit ihren strukturierten Daten als Infrastruktur an, um Recherchen mit und ohne KI-Unterstützung zu verbessern.
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Kleine, aber interessante Meldungshäppchen vom News-Buffet zu GitLab, Kotlin, Unity, WebAuthn, Nuxt, Angular, distr, Apache Arrow, VS Code und GitHub.
In unserem leckeren Häppchen-Überblick servieren wir alles, was es zwar nicht in die News geschafft hat, wir aber dennoch für spannend halten:
unity command eval (C#-Code im Editor oder Player ausführen) können KI‑Agenten Unity‑Projekte damit beobachten, verändern und die Ergebnisse prüfen.hypot auch eine neue Compute-Funktion. Sie berechnet die euklidische Norm stabil und vermeidet dabei Überläufe, die bei einer naiven Implementierung auftreten würden. Insgesamt umfasst das Update 225 gelöste Issues und 268 Commits von 66 Mitwirkenden.Solltest du ein schmackhaftes Thema vermissen, freuen wir uns über deine Mail [15].
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Der dänische Youtube-Kanal Pro-Street.dk hat zwei Audi A2 E-Tron vor einem Hotel in Kopenhagen gefilmt. Die beiden Elektroautos waren mit Aufklebern versehen, die die Details der Karosserie aber kaum verdecken. Von der Form erinnert der A2 E-Tron an VWs ID.3.
Audi kündigte das Fahrzeug im März 2026 offiziell an. Dabei soll der Fokus auf "urbaner Alltagstauglichkeit, Nachhaltigkeit, hoher Effizienz und digitaler Vernetzung" liegen. Der originale Audi A2 war eines der sparsamsten Fahrzeuge seiner Generation und zeichnete sich unter anderem durch eine windschnittige Karosserie aus.
Wie Medien berichten, soll der Startpreis des A2 E-Tron bei 38.200 Euro liegen. Damit wäre das Fahrzeug rund 4.200 Euro teurer als der günstigste ID.3. Es sollen vier Leistungsstufen mit 125, 140, 170 und 240 kW geplant sein. Der Verbrauch wird bei der sparsamsten Version mit 13 kWh/100 km nach WLTP angegeben; die Reichweite soll bis zu 649 km betragen.
Vom Design her sind durchaus Parallelen zum originalen A2 erkennbar. Auch der A2 E-Tron hat relativ wenig Kanten, das Heck ist allerdings nicht so steil wie beim Original. Wie der A2 hat auch der A2 E-Tron eine relativ kurze Motorhaube und vier Türen.
Die Türgriffe sind ungewöhnlich: Statt versenkbarer oder klassischer Griffe hat Audi welche montiert, die direkt unter dem Fenster sitzen. Sie erinnern an die Griffe, die BMW beim neuen iX5 verwendet.
Bisherigen Informationen zufolge soll der Audi A2 E-Tron im Herbst 2026 vorgestellt werden, ab dann soll er auch bestellbar sein. Ausgeliefert werden dürfte Audis kleinstes Elektroauto dann ab Anfang 2027. Zum Marktstart sollen alle Leistungsvarianten zur Verfügung stehen.
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Kochen kann viel Aufwand bedeuten. Gerade wenn man auf gesunde Ernährung achtet und sich ausgewogen ernähren möchte, dauert es oft länger. Abhilfe schafft hier eine Heißluftfritteuse. Diese Geräte, die auch als Airfryer bekannt sind, bereiten verschiedene Speisen in hoher Geschwindigkeit und mit wenig Arbeitsaufwand zu. Und das, ohne die Speisen in Fett oder Öl baden zu müssen. Ein Gerät, das sich perfekt für kleine Haushalte eignet, ist bei Amazon jetzt im Sonderangebot.
Mit dem Airfryer von Ninja sind besonders kleinere Haushalte perfekt aufgestellt. Das Gerät verfügt über ein Fassungsvermögen von 4,7 Litern und eignet sich laut Herstellerangaben damit besonders für Haushalte mit zwei Personen. Es soll genug Platz für ein Hähnchen oder 500 Gramm Pommes bieten. Dadurch dass wenig bis kein Fett oder Öl benötigt wird, werden Gerichte automatisch gesünder und haben im Endeffekt bis zu 75 Prozent weniger Fett. Laut Ninja benötigt das Gerät zudem bis zu 65 Prozent weniger Energie als ein herkömmlicher Ofen.
Die Heißluftfritteuse von Ninja ist mit drei Funktionen ausgestattet: Heißluftfrittieren, Aufwärmen und Dörren. Selbst tiefgefrorene Lebensmittel können in dem Airfryer in wenigen Minuten extra knusprig zubereitet werden. Die Schublade und der Crisper-Gittereinsatz sind antihaftbeschichtet und damit besonders leicht zu reinigen. So ist es auch kein Problem, die Heißluftfritteuse nahezu täglich zu nutzen.
Aktuell bietet Amazon die Ninja Heißluftfritteuse
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Weitere Produkte des Herstellers wie weitere Airfryer oder auch Eismaschinen finden sich im Ninja-Store bei Amazon
Der Hersteller Augmental hat ein spezielles Eingabegerät veröffentlicht. Mit Mouthpad können körperlich eingeschränkte Personen einen Mauszeiger oder die Touchbedienung eines Computers, Tablets oder Smartphones mit der Zunge steuern.
Es handelt sich dabei um eine transparente Mundschiene, die an eine Korrekturspange erinnert und im Oberkiefer getragen wird. Verwendet wird ein Kunstharz aus dem zahnmedizinischen Bereich. Anders als bei einer Spange ist in der Mitte am Gaumen ein Sensorpad verbaut. Das Pad ist wie der Akku und die restliche Elektronik im Harz eingeschlossen.
Über Bewegungen und Druck mit der Zunge sowie Kopfbewegungen lässt sich Mouthpad als Mausersatz verwenden. Das Produkt ist ein Beitrag zur Barrierefreiheit: Nutzer mit eingeschränkter Mobilität der Arme können auf diese Weise elektronische Geräte wie Notebooks oder Smartphones leichter oder überhaupt verwenden.
Die Mundschiene wird individuell angepasst, damit sie beim Tragen möglichst wenig stört. Die Vorderzähne bleiben frei; so soll Mouthpad möglichst unauffällig wirken. Auf das Sprechen soll sich die Schiene dem Hersteller zufolge kaum auswirken.
Um Mouthpad anzupassen, müssen Kunden bei ihrem Zahnarzt einen 3D-Scan des Mundinnenraums anfertigen lassen, wie er auch bei Zahnersatz erstellt wird. Die Daten werden an Augmental übermittelt; dort wird der Abdruck für die Erstellung der individuellen Schiene verwendet. Die Produktion dauert dem Hersteller zufolge bis zu sechs Monate.
Mouthpad soll sich mit einer Akkuladung mindestens sieben Stunden lang verwenden lassen. Geladen wird das Gerät in einem Ladeetui; die Ladezeit soll anderthalb Stunden betragen. Das Gerät ist vorerst nur in den USA erhältlich und kostet 1.400 US-Dollar.
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Finstere Zeiten in Ellwangen: Varta stellt einen Insolvenzantrag.
(Bild: Varta)
Apple zieht sich als Großkunde zurück – Varta kämpft mit sinkender Nachfrage und tiefroten Zahlen. Was steckt hinter dem Absturz der Batterie-Ikone?
Der traditionsreiche Batteriehersteller Varta aus dem schwäbischen Ellwangen hat beim Amtsgericht Stuttgart ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Ziel dieses Schrittes ist es laut dem Unternehmen, die wirtschaftliche Zukunft zu sichern und eine nachhaltige Fortführung des Geschäftsbetriebs zu ermöglichen.
Varta will sein Überleben mit dem Gang zum Insolvenzgericht langfristig sichern. „Die Antragstellung erfolgt daher nicht aufgrund einer akuten Zahlungsunfähigkeit im laufenden Geschäftsbetrieb“, teilte das Unternehmen mit. Das Geschäft mit den Haushaltsbatterien sei nicht von dem beantragten Insolvenzverfahren betroffen.
Wesentliche Ursachen für die erneute Krise [1] seien deutlich verschlechterte Marktbedingungen, eine schwächere Nachfrage, negative Währungskurseffekte sowie zuletzt die Entscheidung eines Ankerkunden, die Zusammenarbeit zu beenden, so Varta. Dabei handelt es sich um Apple [2]. Die finanziellen Spielräume seien somit in den letzten Monaten immer enger geworden.
Nach Unternehmensangaben sind neben der Varta AG als Konzernmuttergesellschaft mit Sitz in Ellwangen auch die operativen Einheiten Varta Microbattery GmbH, Varta Micro Production GmbH und Varta Storage GmbH von der Antragstellung betroffen.
Die wichtigsten Geldgeber – darunter die Deutsche Bank sowie die Finanzinvestoren RBC BlueBay, Blantyre und Whitebox – sehen inzwischen keine tragfähige Gesamtlösung mehr. Wie diese Woche bekannt wurde, wollen sie das Geschäft mit Haushaltsbatterien herauslösen und dafür eine neue Eigentümerstruktur schaffen. „Trotz intensiver Gespräche mit allen Stakeholdern ist von keiner Seite eine Zusage zur Bereitstellung der erforderlichen zusätzlichen Finanzmittel eingegangen“, erklärte ein Sprecher der Gruppe.
Die Anfänge von Varta – der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von „Vertrieb, Aufladung, Reparatur transportabler Akkumulatoren“ zusammen – reichen bis ins Jahr 1887 zurück. Bereits Forscher Fridtjof Nansen hatte Varta-Batterien bei einer Polar-Expedition dabei. Heute hat Varta nicht mehr viel mit der Gesellschaft gemein, die als Accumulatoren-Fabrik in Hagen gegründet wurde. Der Grund: Varta geriet schon in den 1990er Jahren in die Krise, wurde aufgespalten und stückweise verkauft.
Der Österreicher Michael Tojner stieg 2007 ein. Er kaufte die Sparte für Mikrobatterien und brachte sie zehn Jahren später an die Börse. Tojner schien den richtigen Riecher gehabt zu haben: Der Börsengang galt als Erfolg. Getrieben wurde die Entwicklung hauptsächlich von der rasant steigenden Nachfrage nach wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Batterien – zum Beispiel für kabellose Kopfhörer und Smartwatches [3].
2019 kaufte Varta auch den Geschäftsbereich Haushaltsbatterien zurück. Innerhalb weniger Jahre vervierfachte der Konzern den Erlös nahezu. Um die Produktion zu erweitern, wurden Millionen investiert – und Schulden aufgenommen. In dieser Zeit stiegen die Schwaben auch in die Entwicklung von Batteriezellen für E-Autos ein.
2022 zeigten sich erste Risse im Bild: Varta hatte sich offenkundig zu sehr von einem seiner Hauptkunden – Apple – abhängig gemacht. Das US-Unternehmen hatte die Batterien aus Ellwangen damals in seinen kabellosen Ohrhörern verbaut. Als sich Apple einen weiteren Zulieferer suchte, geriet das Geschäft unter Druck.
In der Zeit danach versetzte die weltweite Wirtschaftsflaute und die hohe Teuerung der Unterhaltungselektronik einen Schlag. Die Nachfrage nach den kleinen Batterien ebbte ab. Die Konkurrenz aus Fernost und Probleme in der Lieferkette machten Varta zusätzlich zu schaffen.
Hinzu kam, dass die E-Auto-Batterie von Varta ein Nischenprodukt blieb. Die Batterie ist für Hybridfahrzeuge gedacht und kann nur wenig Strom speichern. Sie speichert Energie, die während der Fahrt erzeugt wird, zum Beispiel beim Bremsen. Damit wird ein E-Motor angetrieben, der den Verbrenner unterstützt. Die Varta-Führung bekundete zwar immer wieder, dass es viele Interessenten gebe. Einziger bekannter Kunde war damals Porsche [4].
Operative Schwierigkeiten, hohe Schulden, tiefrote Zahlen – Varta schlitterte in der Folge immer weiter in die Krise. Beschäftigte mussten in Kurzarbeit, später wurden Hunderte Stellen gestrichen. Arbeitnehmer- und Aktionärsvertreter machen vor allem Managementfehler für die Misere verantwortlich.
Auch Tojner, der Aufsichtsratschef von Varta ist, gab sich in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ kürzlich selbstkritisch: „Wir haben die Latte zu hoch gelegt. Wir haben verschiedene Projekte gestartet, groß investiert, die Produktion ausgebaut.“ Es sei zu viel Geld zu leichtfertig investiert worden, sagte Tojner.
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Neue Funktionen in WhatsApp.
(Bild: Meta)
Wie angekündigt kann man den Meta-Messenger WhatsApp nun auch von einem Apple-Tablet aus einrichten. Weitere Neuerungen betreffen CarPlay und PDF-Darstellung.
WhatsApp kommt in der neuen Version 26.28.75, die seit dieser Woche verfügbar ist, erstmals standardmäßig mit der Möglichkeit, Apples iPad zum Hauptgerät für den Messenger zu machen. Ein schon länger andauernder Betatest (plus Rollout für ausgewählte Nutzer in der Vorversion 26.28.74 [1]) wird damit beendet und das Feature für alle Nutzer zugänglich gemacht. „WhatsApp soll überall funktionieren, wo Du es brauchst“, heißt es dazu bei Meta – wobei es bis ins Jahr 2025 gedauert hatte, bevor eine echte iPad-Variante bereitgestellt werden [2] konnte.
iPad-User können das WhatsApp-Konto nun auch direkt auf dem Tablet erstellen, es muss keine Verknüpfung zu einem Telefon bestehen. Eine vorbereitende Maßnahme hierzu waren erstmals Nutzernamen [3], die WhatsApp über die vergangenen Wochen eingeführt hat. Wobei auch diese Einführung noch nicht vollständig beendet ist: Prüfen kann man dies in den WhatsApp-Einstellungen; bei einem Testgerät war die Einführung immer noch nicht abgeschlossen.
Die iPad-Version von WhatsApp kommt mit allen bekannten Funktionen aus der iOS-Variante, darunter nun auch Broadcast-Lists und Live-Standortanzeige. Ob eines Tages auch Macs oder PCs zum WhatsApp-Hauptgerät werden können, ist bislang noch unklar. Derzeit arbeiten diese Apps im „Companion“-Modus und müssen von der iPhone- oder Android-App freigegeben werden. Auf Android-Tablets ist die Einrichtung als Hauptgerät in der Beta-App möglich.
Weiterhin kann WhatsApp jetzt auf allen Plattformen PDF-Dokumente direkt in der App öffnen. Texte lassen sich markieren und mit Anmerkungen versehen, um sie dann zurückzusenden. Zuvor musste man PDFs noch herunterladen, um sie dann in externen Programmen zu bearbeiten.
Die CarPlay- und Android-Auto-Ansichten wurden verbessert, wobei dies teilweise schon vor einigen Wochen erfolgt [4] war. Unter anderem gibt es nun einen Zugriff auf die Anrufhistorie und die Bedienung soll nahtloser sein, um nicht vom Fahren abzulenken. Neu ist auch, dass man in den WhatsApp-Status automatisch übertragen kann, welche Musik man gerade hört – das geht mit Apple Music und Spotify.
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iPhone-Verpackungen: Neue Gerüchte zu neuen Geräten.
(Bild: Sebastian Trepesch / heise medien)
Apple leakt Details zum Akkuaufbau seines ersten faltbaren Smartphones. Aus China gibt es unterdessen Neuigkeiten zur übernächsten iPhone-Generation.
Frisches Futter aus der iPhone-Gerüchteküche: Es geht sowohl um Apples erstes Foldable, das unter dem Begriff „iPhone Ultra“ läuft und im Herbst erscheinen soll, als auch die übernächste iPhone-Generation. Letztere ist für Herbst 2027 vorgesehen und könnte „iPhone 20“ heißen, weil Apple im kommenden Jahr das 20. Jubiläum der iPhone-Vorstellung im Jahr 2007 [1] feiert. Es ist dabei offenbar auch mit einem neuen Formfaktor zu rechnen. Die Informationen stammen wie so oft aus Asien – sowie interessanterweise von Apple selbst, wo man offenbar vergessen hat, in einer Betaversion einen interessanten String zu zensieren.
Zunächst zum iPhone Ultra. Hier fand der bekannte brasilianische Leak-Experte Filipe Esposito [2] in der soeben erschienenen vierten Developer-Beta (die gleichzeitig die zweite Public Beta ist), eine Referenz auf „Batterien“ (im Plural) innerhalb eines iPhone. Konkret gibt es sogar zwei Stellen. String Nummer eins lautet „The batteries in this iPhone are performing as expected" – eine Angabe dazu, wenn der Akku normal läuft. String Nummer zwei lautet wiederum: „The health of the batteries in this iPhone has significantly degraded“, also eine Warnung, dass nun ein Akkuaustausch ansteht.
In keinem bisherigen iPhone werden Batterien in der Mehrzahl bezeichnet. Das heißt, dass künftig mindestens ein iPhone mehrere Akkus haben wird. Dazu passen frühere Gerüchte, dass Apple die Batterien beim iPhone Ultra teilen wird – pro Falthälfte soll es eine geben. Beobachter schätzen, dass die Akkukapazität insgesamt bei rund 5000 mAh liegen könnte. Interessant wird der Akkuwechsel – Apple hat offenbar nicht vor, die Module einzeln austauschen zu lassen. Es ist nicht der erste Leak zu einem Foldable in iOS 27. Bereits in früheren Developer-Betas gab es Hinweise auf Funktionen zur Erkennung von Faltstatus und Nutzungswinkel.
Beim iPhone 20 glaubt der bekannte chinesische Leaker Digital Chat Station unterdessen, dass Apple das bislang größte iPhone-Display überhaupt [3] – abseits des Foldables – verbauen wird. Prototypen sollen erstmals an 7 Zoll Bilddiagonale herankommen, genauer 6,96 Zoll. Apple plant offenbar, die Geräte als 7 Zoll zu bewerben.
Zum Vergleich: Das iPhone 17 Pro Max kommt offiziell mit 6,9 Zoll, ein Format, das mit dem iPhone 16 Pro Max eingeführt worden war (Vorgänger: 6,7 Zoll). Unklar bleibt, ob Apple möglicherweise schlicht die Ränder mitzählt. Diese sollen beim iPhone 20 nämlich angeblich wegfallen, also in Edge-to-Edge-Ausführung gestaltet sein. Angeblich sind die Ränder auch erstmals abgerundet und in Glas gefertigt.
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(Bild: iX)
Um KI erfolgreich in Code-Audits einzusetzen, ist die Wahl des Modells gar nicht so wichtig. Entscheidend ist der Workflow, damit man nicht in Funden versinkt.
KI als Spürhund für bessere Pentests und Codereviews einzusetzen, klingt im ersten Moment naheliegend. Aber ein Selbstläufer ist das nicht. Das zeigen die vielen Klagen der Open-Source-Projekte, die vor einer Flut von KI-Meldungen vermeintlicher Lücken stehen. Wie man seinen Workflow dafür anpassen muss, warum Mozilla das vorbildlich wuppt und wo jetzt der Flaschenhals liegt – das erklärt Stephan Zeisberg, Titelautor der neuen iX 8/2026.
(Bild: iX)
Wenn KI so viele Lücken aufspürt, müsste die Softwarewelt damit doch sicherer werden. Warum geraten stattdessen viele Open-Source-Projekte und Security-Teams gerade jetzt unter Druck?
Weil das reine Erzeugen einer Schwachstellen-Meldung inzwischen die billigste Stufe im Prozess geworden ist. Der eigentliche Wert entsteht aber erst weiter oben. Ein Befund wird erst dann zu Sicherheit, wenn ein Mensch prüft, ob er echt ist, ob er im konkreten System erreichbar ist und ob ein Patch das Problem wirklich löst. Genau dort sitzt jetzt der Engpass. curl hat sein Bug-Bounty-Programm im Januar eingestellt, HackerOne den Internet Bug Bounty im März pausiert, Node.js sein eigenes Bounty kurz danach suspendiert, und Linus Torvalds nennt die Linux-Kernel-Security-Liste im Mai öffentlich „almost entirely unmanageable“.
Alle geben denselben Grund an: KI-Werkzeuge produzieren plausibel klingende Reports schneller, als die Empfängerseite sie triagieren, verifizieren und beheben kann. Der Anteil echter Schwachstellen in diesen Reports ist niedrig geblieben, was massiv gestiegen ist, ist das Volumen. Wer nur mehr Findings zählt, misst nicht mehr Sicherheit, sondern die Belastung des Systems. Sicherer wird die Welt erst, wenn die Verifikationsseite mit der Discovery-Seite mitwächst, und das tut sie gerade nicht.
Was ist denn wichtiger für den Erfolg KI-gestützter Audits – ein möglichst starkes Modell oder doch eher der Workflow?
Beides zählt, aber der Hebel liegt eindeutig im Workflow, vor allem für Teams, die KI-Audits gerade erst einführen. Ein zusätzlicher Punkt auf einem Coding-Benchmark bringt weniger als eine ordentliche Reproduktions-Stufe im Prozess. Das zeigt Mozilla mit Firefox 150: 271 geschlossene Sicherheitsbugs in einem einzigen Release, darunter ein 20 Jahre alter Fehler in der XSLT-Engine, kamen nicht aus einem neuen Modell allein. Sie kamen aus einer Pipeline, in der jedes Modell-Finding einen reproduzierbaren Testfall mitbringen muss. Das Modell liefert Kandidaten, die Pipeline sortiert das Rauschen aus.
Mozilla hat seit Jahren eine Fuzzing-Infrastruktur mit reproduzierbaren Test-Cases, automatisierter Deduplizierung und integriertem Triage-Prozess aufgebaut. Darauf haben sie die agentische Test-Pipeline gesetzt, die das KI-Modell zwingt, jeden Befund mit einem reproduzierbaren Testfall zu belegen und die Reproduktion selbst zu fahren. Was sich nicht reproduzieren lässt, fällt raus, bevor ein Mensch es sieht. Der Punkt, der leicht übersehen wird: Neu ist nicht der Baustein, sondern die Kombination.
Umgekehrt gilt: Das stärkste Modell ohne diese Disziplin produziert mehr Rauschen, nicht mehr Sicherheit. Die 80 Prozent Falsch-Positive, die für 2024 und 2025 vielfach berichtet wurden, galten für Modelle, die ohne Reproduktions-Stufe direkt auf eine Codebasis angesetzt wurden. Mit einer disziplinierten Pipeline fällt der Wert deutlich. Welches Modell darauf läuft, ist am Ende zweitrangig gegenüber der Frage, ob überhaupt eine Pipeline da ist.
Und was sollte ein Team tun, das mit KI-Codeaudits starten will, aber nicht die ausgefeilte Infrastruktur Mozillas zur Verfügung hat?
Vor allem: nicht früh und breit einsetzen. Genau das produziert die Triage-Tretmühle, in der Reviewer nur noch Tool-Output aussortieren, statt selbst zu lesen. Was in der Praxis funktioniert, ist ein disziplinierter Einsatz in drei getrennten Stufen. KI vor dem Audit, um die Codebasis zu kartieren, Module und Eintrittspunkte zu identifizieren. KI während des Audits als Navigations- und Recherche-Hilfe. Und KI nach dem manuellen Review als zweite Sicht, die bekannte Muster prüft. Die Reihenfolge ist entscheidend: Wenn KI die erste Sicht liefert, prägt sie den Ersteindruck der Reviewer. Wenn sie die letzte Sicht ist, findet sie, was Menschen entgangen ist.
Dazu vier Regeln: Jedes KI-Finding braucht einen falsifizierbaren Reproduktionsfall, sonst bleibt es Hypothese. Die Findings-Menge wird pro Code-Bereich gedeckelt, damit die KI ihre Kandidaten selbst priorisiert; sonst lernen Reviewer, den ganzen Kanal zu ignorieren. Threat-Modell und die Einschätzung des Schweregrads bleiben in menschlicher Hand. Und wo KI auch Code schreibt, greift eine zusätzliche Schwelle mit dokumentierter Absicht und Negativ-Testfällen. Für Solo-Maintainer, die kritische Open-Source-Bibliotheken alleine tragen, ist das übrigens kein realistisches Programm. Dort ist die Antwort weniger ein besserer Workflow als eine gemeinschaftlich finanzierte Triage-Kapazität.
Stephan, vielen Dank für die Antworten! Einen Überblick, wie sich KI sinnvoll in Codereviews nutzen lässt, [1] gibt es in der neuen iX. Außerdem zeigen wir, wie KI-Tools im Unternehmensumfeld für Pentesting [2] genutzt werden. All das und viele weitere Themen finden Leser im August-Heft, das ab sofort im heise Shop [3] oder am Kiosk erhältlich ist.
In der Serie "Drei Fragen und Antworten" will die iX die heutigen Herausforderungen der IT auf den Punkt bringen – egal ob es sich um den Blick des Anwenders vorm PC, die Sicht des Managers oder den Alltag eines Administrators handelt. Haben Sie Anregungen aus Ihrer tagtäglichen Praxis oder der Ihrer Nutzer? Wessen Tipps zu welchem Thema würden Sie gerne kurz und knackig lesen? Dann schreiben Sie uns gerne [4] oder hinterlassen Sie einen Kommentar im Forum.
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For years, Toyota and other Japanese automakers were pilloried as global laggards in the electric vehicle revolution.
Tesla sales rocketed, Chinese EV brands took the world by storm and European regulators were planning for an all-electric future. Meanwhile, Japanese players stubbornly stuck to hybrid vehicles, hydrogen fuel cells and fuel-efficient gasoline engines.