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Absturz einer Ikone: Varta beantragt Insolvenzverfahren

Von Heise

Finstere Zeiten in Ellwangen: Varta stellt einen Insolvenzantrag.

(Bild: Varta)

Apple zieht sich als Großkunde zurück – Varta kämpft mit sinkender Nachfrage und tiefroten Zahlen. Was steckt hinter dem Absturz der Batterie-Ikone?

Der traditionsreiche Batteriehersteller Varta aus dem schwäbischen Ellwangen hat beim Amtsgericht Stuttgart ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Ziel dieses Schrittes ist es laut dem Unternehmen, die wirtschaftliche Zukunft zu sichern und eine nachhaltige Fortführung des Geschäftsbetriebs zu ermöglichen.

Varta will sein Überleben mit dem Gang zum Insolvenzgericht langfristig sichern. „Die Antragstellung erfolgt daher nicht aufgrund einer akuten Zahlungsunfähigkeit im laufenden Geschäftsbetrieb“, teilte das Unternehmen mit. Das Geschäft mit den Haushaltsbatterien sei nicht von dem beantragten Insolvenzverfahren betroffen.

Varta nennt Gründe für Insolvenzantrag

Wesentliche Ursachen für die erneute Krise [1] seien deutlich verschlechterte Marktbedingungen, eine schwächere Nachfrage, negative Währungskurseffekte sowie zuletzt die Entscheidung eines Ankerkunden, die Zusammenarbeit zu beenden, so Varta. Dabei handelt es sich um Apple [2]. Die finanziellen Spielräume seien somit in den letzten Monaten immer enger geworden.

Nach Unternehmensangaben sind neben der Varta AG als Konzernmuttergesellschaft mit Sitz in Ellwangen auch die operativen Einheiten Varta Microbattery GmbH, Varta Micro Production GmbH und Varta Storage GmbH von der Antragstellung betroffen.

Die wichtigsten Geldgeber – darunter die Deutsche Bank sowie die Finanzinvestoren RBC BlueBay, Blantyre und Whitebox – sehen inzwischen keine tragfähige Gesamtlösung mehr. Wie diese Woche bekannt wurde, wollen sie das Geschäft mit Haushaltsbatterien herauslösen und dafür eine neue Eigentümerstruktur schaffen. „Trotz intensiver Gespräche mit allen Stakeholdern ist von keiner Seite eine Zusage zur Bereitstellung der erforderlichen zusätzlichen Finanzmittel eingegangen“, erklärte ein Sprecher der Gruppe.

Unternehmen mit langer Geschichte

Die Anfänge von Varta – der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von „Vertrieb, Aufladung, Reparatur transportabler Akkumulatoren“ zusammen – reichen bis ins Jahr 1887 zurück. Bereits Forscher Fridtjof Nansen hatte Varta-Batterien bei einer Polar-Expedition dabei. Heute hat Varta nicht mehr viel mit der Gesellschaft gemein, die als Accumulatoren-Fabrik in Hagen gegründet wurde. Der Grund: Varta geriet schon in den 1990er Jahren in die Krise, wurde aufgespalten und stückweise verkauft.

Der Österreicher Michael Tojner stieg 2007 ein. Er kaufte die Sparte für Mikrobatterien und brachte sie zehn Jahren später an die Börse. Tojner schien den richtigen Riecher gehabt zu haben: Der Börsengang galt als Erfolg. Getrieben wurde die Entwicklung hauptsächlich von der rasant steigenden Nachfrage nach wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Batterien – zum Beispiel für kabellose Kopfhörer und Smartwatches [3].

2019 kaufte Varta auch den Geschäftsbereich Haushaltsbatterien zurück. Innerhalb weniger Jahre vervierfachte der Konzern den Erlös nahezu. Um die Produktion zu erweitern, wurden Millionen investiert – und Schulden aufgenommen. In dieser Zeit stiegen die Schwaben auch in die Entwicklung von Batteriezellen für E-Autos ein.

Vom Hoffnungsträger zum Sanierungsfall

2022 zeigten sich erste Risse im Bild: Varta hatte sich offenkundig zu sehr von einem seiner Hauptkunden – Apple – abhängig gemacht. Das US-Unternehmen hatte die Batterien aus Ellwangen damals in seinen kabellosen Ohrhörern verbaut. Als sich Apple einen weiteren Zulieferer suchte, geriet das Geschäft unter Druck.

In der Zeit danach versetzte die weltweite Wirtschaftsflaute und die hohe Teuerung der Unterhaltungselektronik einen Schlag. Die Nachfrage nach den kleinen Batterien ebbte ab. Die Konkurrenz aus Fernost und Probleme in der Lieferkette machten Varta zusätzlich zu schaffen.

E-Auto-Batterie in der Nische

Hinzu kam, dass die E-Auto-Batterie von Varta ein Nischenprodukt blieb. Die Batterie ist für Hybridfahrzeuge gedacht und kann nur wenig Strom speichern. Sie speichert Energie, die während der Fahrt erzeugt wird, zum Beispiel beim Bremsen. Damit wird ein E-Motor angetrieben, der den Verbrenner unterstützt. Die Varta-Führung bekundete zwar immer wieder, dass es viele Interessenten gebe. Einziger bekannter Kunde war damals Porsche [4].

Operative Schwierigkeiten, hohe Schulden, tiefrote Zahlen – Varta schlitterte in der Folge immer weiter in die Krise. Beschäftigte mussten in Kurzarbeit, später wurden Hunderte Stellen gestrichen. Arbeitnehmer- und Aktionärsvertreter machen vor allem Managementfehler für die Misere verantwortlich.

Auch Tojner, der Aufsichtsratschef von Varta ist, gab sich in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ kürzlich selbstkritisch: „Wir haben die Latte zu hoch gelegt. Wir haben verschiedene Projekte gestartet, groß investiert, die Produktion ausgebaut.“ Es sei zu viel Geld zu leichtfertig investiert worden, sagte Tojner.


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https://www.heise.de/-11377904

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.heise.de/news/Varta-vor-Insolvenz-Probleme-wegen-Apple-und-allgemeiner-Geschaeftslage-11375676.html
  2. https://www.heise.de/news/Bestaetigt-Varta-verliert-Apple-als-Kunden-schliesst-Werk-11299875.html
  3. https://www.heise.de/news/Varta-macht-mehr-Geschaeft-mit-Kopfhoerer-Akkus-Vorsichtiger-Ausblick-5059500.html
  4. https://www.heise.de/news/Porsche-will-Varta-seine-Elektroautobatteriesparte-V4Drive-abkaufen-9790690.html
  5. https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner
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  • 24. Juli 2026 um 17:10

WhatsApp: iPad-Einrichtung verfügbar, außerdem neues CarPlay und PDFs

Von Heise
Neue Funktionen in WhatsApp

Neue Funktionen in WhatsApp.

(Bild: Meta)

Wie angekündigt kann man den Meta-Messenger WhatsApp nun auch von einem Apple-Tablet aus einrichten. Weitere Neuerungen betreffen CarPlay und PDF-Darstellung.

WhatsApp kommt in der neuen Version 26.28.75, die seit dieser Woche verfügbar ist, erstmals standardmäßig mit der Möglichkeit, Apples iPad zum Hauptgerät für den Messenger zu machen. Ein schon länger andauernder Betatest (plus Rollout für ausgewählte Nutzer in der Vorversion 26.28.74 [1]) wird damit beendet und das Feature für alle Nutzer zugänglich gemacht. „WhatsApp soll überall funktionieren, wo Du es brauchst“, heißt es dazu bei Meta – wobei es bis ins Jahr 2025 gedauert hatte, bevor eine echte iPad-Variante bereitgestellt werden [2] konnte.

Account-Erstellung und alle wichtigen Features

iPad-User können das WhatsApp-Konto nun auch direkt auf dem Tablet erstellen, es muss keine Verknüpfung zu einem Telefon bestehen. Eine vorbereitende Maßnahme hierzu waren erstmals Nutzernamen [3], die WhatsApp über die vergangenen Wochen eingeführt hat. Wobei auch diese Einführung noch nicht vollständig beendet ist: Prüfen kann man dies in den WhatsApp-Einstellungen; bei einem Testgerät war die Einführung immer noch nicht abgeschlossen.

Die iPad-Version von WhatsApp kommt mit allen bekannten Funktionen aus der iOS-Variante, darunter nun auch Broadcast-Lists und Live-Standortanzeige. Ob eines Tages auch Macs oder PCs zum WhatsApp-Hauptgerät werden können, ist bislang noch unklar. Derzeit arbeiten diese Apps im „Companion“-Modus und müssen von der iPhone- oder Android-App freigegeben werden. Auf Android-Tablets ist die Einrichtung als Hauptgerät in der Beta-App möglich.

PDF-Anzeige, CarPlay, Android Auto und Musike

Weiterhin kann WhatsApp jetzt auf allen Plattformen PDF-Dokumente direkt in der App öffnen. Texte lassen sich markieren und mit Anmerkungen versehen, um sie dann zurückzusenden. Zuvor musste man PDFs noch herunterladen, um sie dann in externen Programmen zu bearbeiten.

Die CarPlay- und Android-Auto-Ansichten wurden verbessert, wobei dies teilweise schon vor einigen Wochen erfolgt [4] war. Unter anderem gibt es nun einen Zugriff auf die Anrufhistorie und die Bedienung soll nahtloser sein, um nicht vom Fahren abzulenken. Neu ist auch, dass man in den WhatsApp-Status automatisch übertragen kann, welche Musik man gerade hört – das geht mit Apple Music und Spotify.


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https://www.heise.de/-11377624

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  1. https://www.heise.de/news/WhatsApp-nimmt-demnaechst-auch-iPads-als-Hauptgeraet-11353754.html
  2. https://www.heise.de/news/WhatsApp-fuer-das-iPad-erschienen-10413824.html
  3. https://www.heise.de/news/WhatsApp-fuehrt-Benutzernamen-ein-Handynummer-bleibt-privat-11348395.html
  4. https://www.heise.de/news/Verbesserte-CarPlay-Unterstuetzung-fuer-WhatsApp-11249626.html
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  • 24. Juli 2026 um 15:12

Hardware-Gerüchte: 7-Zoll-Display fürs Jubiläums-iPhone, Doppelakku fürs Ultra

Von Heise
iPhone-Verpackungen

iPhone-Verpackungen: Neue Gerüchte zu neuen Geräten.

(Bild: Sebastian Trepesch / heise medien)

Apple leakt Details zum Akkuaufbau seines ersten faltbaren Smartphones. Aus China gibt es unterdessen Neuigkeiten zur übernächsten iPhone-Generation.

Frisches Futter aus der iPhone-Gerüchteküche: Es geht sowohl um Apples erstes Foldable, das unter dem Begriff „iPhone Ultra“ läuft und im Herbst erscheinen soll, als auch die übernächste iPhone-Generation. Letztere ist für Herbst 2027 vorgesehen und könnte „iPhone 20“ heißen, weil Apple im kommenden Jahr das 20. Jubiläum der iPhone-Vorstellung im Jahr 2007 [1] feiert. Es ist dabei offenbar auch mit einem neuen Formfaktor zu rechnen. Die Informationen stammen wie so oft aus Asien – sowie interessanterweise von Apple selbst, wo man offenbar vergessen hat, in einer Betaversion einen interessanten String zu zensieren.

Mehrere Akkus in einem Ultra

Zunächst zum iPhone Ultra. Hier fand der bekannte brasilianische Leak-Experte Filipe Esposito [2] in der soeben erschienenen vierten Developer-Beta (die gleichzeitig die zweite Public Beta ist), eine Referenz auf „Batterien“ (im Plural) innerhalb eines iPhone. Konkret gibt es sogar zwei Stellen. String Nummer eins lautet „The batteries in this iPhone are performing as expected" – eine Angabe dazu, wenn der Akku normal läuft. String Nummer zwei lautet wiederum: „The health of the batteries in this iPhone has significantly degraded“, also eine Warnung, dass nun ein Akkuaustausch ansteht.

In keinem bisherigen iPhone werden Batterien in der Mehrzahl bezeichnet. Das heißt, dass künftig mindestens ein iPhone mehrere Akkus haben wird. Dazu passen frühere Gerüchte, dass Apple die Batterien beim iPhone Ultra teilen wird – pro Falthälfte soll es eine geben. Beobachter schätzen, dass die Akkukapazität insgesamt bei rund 5000 mAh liegen könnte. Interessant wird der Akkuwechsel – Apple hat offenbar nicht vor, die Module einzeln austauschen zu lassen. Es ist nicht der erste Leak zu einem Foldable in iOS 27. Bereits in früheren Developer-Betas gab es Hinweise auf Funktionen zur Erkennung von Faltstatus und Nutzungswinkel.

„iPhone 20“ alias Jubiläums-iPhone mit größtem Display

Beim iPhone 20 glaubt der bekannte chinesische Leaker Digital Chat Station unterdessen, dass Apple das bislang größte iPhone-Display überhaupt [3] – abseits des Foldables – verbauen wird. Prototypen sollen erstmals an 7 Zoll Bilddiagonale herankommen, genauer 6,96 Zoll. Apple plant offenbar, die Geräte als 7 Zoll zu bewerben.

Zum Vergleich: Das iPhone 17 Pro Max kommt offiziell mit 6,9 Zoll, ein Format, das mit dem iPhone 16 Pro Max eingeführt worden war (Vorgänger: 6,7 Zoll). Unklar bleibt, ob Apple möglicherweise schlicht die Ränder mitzählt. Diese sollen beim iPhone 20 nämlich angeblich wegfallen, also in Edge-to-Edge-Ausführung gestaltet sein. Angeblich sind die Ränder auch erstmals abgerundet und in Glas gefertigt.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11373769

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  1. https://www.heise.de/news/c-t-3003-Wie-gut-man-das-erste-iPhone-von-2007-heute-noch-benutzen-kann-6350448.html
  2. https://www.macworld.com/article/3195170/ios-27-beta-code-reveals-apple-is-preparing-a-dual-battery-iphone.html
  3. https://weibo.com/6048569942/R9G4trdtx
  4. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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  • 24. Juli 2026 um 14:09

USA: Apple plant Leasing-Programm zusammen mit Klarna

Von Heise
Klarna-Schriftzug an Glastür

Klarna-Firmensitz: Mieten statt kaufen.

(Bild: Mats Wiklund / Shutterstock.com)

iPhones, Macs und Co. werden immer teurer. Apple versucht, das mit einem neuen Mietangebot auszugleichen. Dabei hilft der Finanzdienst Klarna.

Apple hat zusammen mit dem schwedischen „Pay Later“-Anbieter Klarna [1] ein neues Mietmodell für Hardware-Produkte aufgesetzt. Das sogenannte Apple Upgrade soll laut einem Medienbericht in der kommenden Woche zunächst in den USA starten. Es dürfte dem Konzern dabei helfen, auch in Zeiten der RAM- und NAND-Inflation [2] hohe Stückzahlen abzusetzen, indem Kunden ihre Geräte zu vergleichsweise günstigen Raten leasen und dazu regelmäßig austauschen.

Unterschiede zum iPhone Upgrade

Neu ist dabei, dass das Apple Upgrade offenbar für fast alle größeren Hardware-Produkte des Konzerns zu gelten scheint, also iPhone, Mac, iPad sowie Apple Watch. In den USA und auch in Deutschland [3] wurde bislang für iPhones das sogenannte iPhone Upgrade offeriert. Dabei wird das Handy über 24 Monate finanziert und kann nach 11 Raten unter bestimmten Bedingungen gegen ein neues Modell ausgetauscht werden.

Laut einem Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg [4] handelt es sich beim Apple Upgrade um „eine der größten Veränderungen“ für den Geräteverkauf des Konzerns. Wie üblich ist dabei nicht Apple selbst der Leasinggeber, stattdessen verlässt sich der Konzern auf einen Partner. Klarnas Aktie konnte von dem Bericht profitieren und stieg zeitweise zweistellig.

Keine Geräteversicherung enthalten

Apple scheint sich beim Apple Upgrade am Fahrzeug-Leasing zu orientieren. Dabei kann man – gegen Zuzahlung – das Gerät am Ende des Leasings behalten, frühzeitig auf ein neues Modell umsteigen oder das Leasing beenden, wobei es jeweils zur Gebührenpflicht an Klarna kommen kann. iPhones und Apple-Uhren werden für 24 Monate gemietet, Mac und iPad mindestens für 36 Monate. Apple plant, das Programm mit geringeren Leasing-Ratenzahlungen zu bewerben, als derzeit für die „echte“ Finanzierung aufgebracht werden muss.

iPhone Upgrade und andere Finanzierungsoptionen sollen in den USA dann wegfallen. Während iPhone Upgrade zumindest in den USA auch den AppleCare-Versicherungsschutz umfasste, soll dieser beim Apple Upgrade nicht verfügbar sein. In den USA hatte Apple den Dienst zuletzt im vergangenen Jahr als Apple Care One zu einem Aboangebot zusammengefasst [5]. Zuvor war eine Einmalzahlung innerhalb von 60 Tagen der Standard. Apple soll schon seit längerem erwogen haben, seine Hardware künftig auch zu vermieten – ein internes Projekt wurde allerdings dann aufgegeben. Mit Klarna wurde nun ein externer Partner gefunden.


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https://www.heise.de/-11375568

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  1. https://www.heise.de/tipps-tricks/Was-ist-Klarna-6002720.html
  2. https://www.heise.de/news/Tim-Cook-zur-Speicherkrise-Apple-kuendigt-Preiserhoehung-an-11336693.html
  3. https://www.apple.com/de/shop/browse/upgrade
  4. https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-07-21/apple-to-launch-upgrade-device-leasing-program-with-klarna-to-spur-sales?srnd=undefined
  5. https://www.heise.de/news/AppleCare-One-Apple-buendelt-Hardware-Versicherungen-in-einem-Abo-10497703.html
  6. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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  • 24. Juli 2026 um 12:07

Apple korrigiert Anleitung zum Umgang mit verschlüsseltem HFS+

Von Heise
Ferromagnetische Festplatte, geöffnet

Festplatte: Klassisches Medium für HFS+.

(Bild: Christian Jansky CC BY-SA 3.0)

Ab macOS 28 können Macs eine Variante des traditionellen Dateiformats nicht mehr lesen. Apple machte nun neue Angaben dazu, was Nutzer vorab tun sollten.

Alles APFS: Wenn es nach Apple geht, ist sein ab 2017 eingeführtes neues Dateisystem [1], das insbesondere für SSD-Medien geeignet ist, künftig Standard auf der Hardware des Konzerns. Das traditionsreiche Mac OS Extended alias HFS+, das macOS-Nutzer noch vielfach verwenden, beispielsweise für Backup-Festplatten, soll in den kommenden Jahren komplett verschwinden. In einem ersten Schritt streicht Apple mit macOS 28 die Legacy-Kompatibilität zur verschlüsselten Variante [2] von HFS+. In absehbarer Zeit dürfte HFS+ aber gänzlich wegfallen. Nun hat Apple wichtige Anpassungen an einem Supportdokument vorgenommen, was User von verschlüsselten Mac-OS-Extended-Datenträgern künftig beachten müssen.

Schneller direkt umwandeln

Hieß es bislang, dass Nutzer vorhandene HFS+ [3]-Encrypted-Volumes zunächst langwierig entschlüsseln müssen, um sie dann wieder im verschlüsselten APFS-Format anzulegen, um ein ähnliches Datenschutzniveau zu erreichen, bietet Apple nun eine weitere Option an: Das Festplattendienstprogramm (Disk Utility) kann aus verschlüsselten HFS+-Medien auch ohne Umwege solche in verschlüsseltem APFS machen. Das geht, indem man den Datenträger in der Seitenleiste auswählt und dann über das „Bearbeiten“-Menü (oder das Kontextmenü) schlicht den Unterpunkt zum Umwandeln nach APFS wählt.

Das soll mit jeglichen Datenträgern, egal ob Festplatte oder SSD, möglich sein, gilt allerdings nicht für Time-Machine-Backup-Medien [4]. Die alte Option mit Entschlüsselung, Umwandlung von HFS+ nach APFS und anschließender Verschlüsselung hat Apple ersatzlos gestrichen. Offenbar war dem Konzern aufgefallen, dass es auch eine direkte Umwandlungsoption gibt. Neu ist diese eigentlich nicht.

Backup gleich in APFS anlegen

Trotz der Möglichkeit, verschlüsselte HFS+-Datenträger ohne Umwege in verschlüsseltes APFS umzuwandeln, sollte man vor dem Start des Vorgangs ein Backup des HFS+-Mediums anlegen. Der Konvertierungsprozess gilt zwar als sicher, ist jedoch ein schwerer Eingriff in die Datenintegrität, weshalb man auf Nummer sicher gehen sollte. Das Backup-Medium sollte man dann gleich im verschlüsselten APFS-Format anlegen, um spätere Probleme zu umgehen.

Neben der oben beschriebenen Direktumwandlung gibt Apple Nutzern vor Erscheinen von macOS 28, das im Herbst 2027 erwartet wird, noch zwei weitere Möglichkeiten: Das Entschlüsseln des verschlüsselten HFS+-Mediums (was direkt geht) oder dessen Umformatierung nach AFPS oder verschlüsseltes APFS. Vor der Umformatierung muss ein Backup angelegt werden, weil dann alle Daten verloren gehen und später wieder aufgespielt werden müssen.


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https://www.heise.de/-11375576

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.heise.de/ratgeber/APFS-Apples-modernes-Dateisystem-fuer-iPhone-iPad-und-den-Mac-3639378.html
  2. https://www.heise.de/news/Verschluesselte-macOS-HFS-Dateisysteme-werden-bald-nicht-mehr-unterstuetzt-11359089.html
  3. https://developer.apple.com/library/archive/technotes/tn/tn1150.html
  4. https://support.apple.com/en-us/102423
  5. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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  • 24. Juli 2026 um 11:27

Nützliches Feature: Apple-Kreditkarte zeigt Abos an

Von Heise
Einsatz einer Apple Card im Handel

Einsatz einer Apple Card im Handel.

(Bild: Apple)

Bislang gibt es die offizielle Apple-Kreditkarte nur in den USA. Dortige Nutzer bekommen dort nun mehr Transparenz über ihre Einkäufe.

Mit iOS 27 [1], das im September erwartet wird, führt Apple bei seiner hauseigenen Kreditkarte eine neue Funktion ein, die im Zeitalter der Abodienste [2] äußerst nützlich sein könnte: In der Apple Wallet werden künftig sogenannte Recurring Payments, also wiederkehrende Zahlungen, gelistet. Dabei kann man sich sogar in einem Kalender anzeigen lassen, wann die nächste Abbuchung vom Kartenkonto zu erwarten ist. Wer also die Übersicht verloren hat, wann wieder einmal eine Subskriptionszahlung fällig wird, bekommt hier eine leicht zugängliche Liste. Das Problem: Die 2019 gestartete Apple Card [3] wird nach wie vor nur in den Vereinigten Staaten (mit entsprechendem Wohnsitz) angeboten. Ob Apples neuer Zahlungspartner, JPMorgan [4], hier etwas ändert, ist noch unklar. Immerhin startete dieser mit seiner Privatkundenmarke Chase gerade in Deutschland ein Tagesgeldkonto [5].

Apple Card direkt in der Wallet eingebaut

Apple hatte versucht, die Apple Card möglichst kundenfreundlich zu gestalten, auch wenn es zwischenzeitlich am Kundenservice haperte [6], was jedoch auch am inzwischen ausgeschiedenen Partner Goldman Sachs [7] gelegen haben soll. Die Apple-Kreditkarte bietet uneingeschränkte Cash-Back-Zahlungen (zwei Prozent auf reguläre Einkäufe, drei Prozent bei Apple) und ist im Gegensatz zu den meisten konkurrierenden US-Angeboten komplett gebührenfrei. Allein die Zinsen können, sollte man die Karte nicht sinnvollerweise monatlich abbezahlen, (sehr) hoch sein.

Der Nutzungsbeginn der Apple Card gestaltet sich dank tiefer iPhone-Integration sehr einfach: Neukunden können die Karte direkt in der Apple Wallet abschließen und dann auch gleich via Apple Pay nutzen. Eine physische Karte aus Titan samt PIN wird per Post nachgeschickt, um sie auch an Verkaufsstellen ohne NFC-Funktion nutzen zu können, die jedoch auch in den USA immer seltener werden. Die Verwaltung der Karte erfolgt ebenfalls in der Apple Wallet, samt Übersicht und Zahlungseinstellungen. Ein Sparkonto (Apple Card Savings Account [8]) wird ebenfalls angeboten.

Wie die Aboübersicht für die Apple Card funktioniert

Die neue Aboübersicht für die Apple Card in iOS 27 funktioniert allerdings nur, wenn man die Karte etwas länger verwendet hat. Ob eine Zahlung „recurring“ ist, wird allein aus der Vergangenheit geschlossen. Die Apple Wallet schaut also in die Apple-Card-Historie, um daraus zu schließen, wann eine nächste regelmäßige Zahlung erfolgt. „Die angezeigten Daten und Beträge sind Prognosen, die auf Ihrem Transaktionsverlauf basieren, und sind möglicherweise nicht exakt. Regelmäßige Ausgaben werden unter Umständen fälschlicherweise als wiederkehrend angezeigt“, schreibt Apple dazu.

Der Konzern selbst kann dafür allerdings nichts: Abozahlungen werden üblicherweise nicht über ein festes System abgewickelt, bei dem Kreditkartenausgebern eine Terminliste übermittelt wird, sondern die Zahlungen werden vonseiten des Abounternehmens angestoßen. Entsprechend besteht nur die Möglichkeit, nach der Historie zu gehen. Fehlerhaft markierte Einträge können korrigiert werden.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11375580

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.heise.de/news/iOS-27-Mehr-Tempo-besserer-Schutz-neue-Siri-11321931.html
  2. https://www.heise.de/news/Prime-Video-Gericht-weist-Sammelklage-gegen-Werbung-ab-11369081.html
  3. https://www.heise.de/news/Apple-Card-Apples-iPhone-Kreditkarte-tritt-an-4501279.html
  4. https://www.heise.de/news/Goldman-ist-raus-JPMorgan-uebernimmt-Geschaeft-mit-Apple-Kreditkarte-11134185.html
  5. https://www.finanztip.de/daily/chase-mit-4-tagesgeld-starkes-angebot-oder-nur-zins-lockruf/
  6. https://www.heise.de/news/Apple-zur-Apple-Card-Strafe-Betreiben-faire-und-transparente-Finanzdienste-9992862.html
  7. https://www.heise.de/news/Bankhaus-Goldman-Sachs-Halbe-Milliarde-Verlust-in-Apple-Card-Sparte-9222038.html
  8. https://www.heise.de/news/USA-Apple-Sparkonto-mit-Zinssenkung-9674207.html
  9. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
  10. https://www.heise.de/mac-and-i
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  • 24. Juli 2026 um 10:50

Apple drängt mit Karten-SDK ins Auto: Ford erster Partner

Von Heise
Ford Mustang Mach-E

Im Mustang Mach-E bietet Apple Maps bereits Spezialfunktionen. In zukünftigen Ford-EVs soll der Kartendienst ab Werk integriert sein.

Autohersteller können Apple Maps in ihr Bordsystem integrieren, auch für assistiertes Fahren. Erster Partner ist Ford, Apple sammelt mehr Eyeballs für Werbung.

Apple Karten sagt bald, wo es mit dem Auto lang geht – auch ohne iPhone: Fahrzeughersteller können Apples Kartendienst künftig direkt in ihr Bordsystem integrieren. Dafür hat Apple am Donnerstag ein neues „MapKit for Automotive SDK“ genanntes Software-Kit angekündigt. Erster Abnehmer ist der US-Autobauer Ford, der Fahrzeuge seiner neuen, für 2027 angekündigten UEV-Plattform mit Apple Maps ab Werk ausliefern will. Der Kartendienst liefere Navigation plus Verkehrsinformationen und sei speziell auf die Routenführung für Elektrofahrzeuge optimiert – mitsamt der Vorkonditionierung der Batterie, heißt es in der Mitteilung.

Apple-Straßendaten für Fords Fahrassistenz

Für die Weiterentwicklung seiner Fahrassistenzsysteme will Ford demnach außerdem Straßendaten von Apples Kartendienst nutzen. Dies solle das assistierte, freihändige Fahren auf Highways respektive Autobahnen verbessern. Apple Karten wird zuerst in einen von Ford in Aussicht gestellten elektrischen Pick-up-Truck integriert, der im kommenden Jahr für rund 30.000 US-Dollar auf dem US-Markt eingeführt werden soll. Konkrete Informationen zu einem Start der UEV-Plattform [1] mit Apple-Maps-Integration in Europa liegen bislang nicht vor.

Ford und Apple arbeiten seit Längerem bei Apple Karten zusammen: Der Ford Mustang Mach-E gehört zu den wenigen Modellen, die ihren Ladestand an Apples Maps (in CarPlay) für eine angepasste Routenplanung übermitteln können.

Die Fahrzeuge, die Apple Karten direkt in das Bordsystem integrieren, unterstützen weiterhin CarPlay, um die übliche iPhone-Integration zu bieten, wie Ford in der gemeinsamen Mitteilung mit Apple betonte [2]. An CarPlay Ultra [3] hat Ford – ebenso wie andere große Hersteller – bislang kein Interesse signalisiert.

Bald Werbung in Apple Maps

Konkrete Details zu Apples „MapKit for Automotive SDK“ stehen noch aus. Apple betonte, für das SDK gelten dieselben Datenschutzstandards wie für die normale Nutzung der Karten-App: Der Konzern verknüpfe Navidaten nicht mit Apple-Account-Informationen. Erhobene Ortsdaten sollen sich zugleich nicht auf einzelne Nutzer zurückführen lassen. Die Integration in Bordsysteme größer Fahrzeughersteller könnte die Verbreitung von Apple Karten deutlich erhöhen. Für Apple ist das zunehmend relevant, da der Dienst jetzt als zentrale weitere Werbefläche dient: In Kürze soll die Karten-App in USA und Kanada erstmals Werbeanzeigen [4] etwa bei der Suche nach Geschäften in der Umgebung einblenden.


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https://www.heise.de/-11376557

Links in diesem Artikel:

  1. https://www.heise.de/news/Model-T-Moment-Ford-kuendigt-fuer-2027-E-Autos-auf-eigener-Basis-an-10518155.html
  2. https://www.apple.com/newsroom/2026/07/apple-maps-to-power-navigation-experience-for-ford-uev-platform/
  3. https://www.heise.de/news/So-Ultra-ist-Apple-CarPlay-Mac-i-Podcast-10390412.html
  4. https://www.heise.de/news/Apple-Maps-bekommt-Reklame-Zunaechst-auf-iPhone-und-iPad-11224060.html
  5. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
  6. https://www.heise.de/mac-and-i
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  • 23. Juli 2026 um 18:27

Elgato Key Light Air MK.2: Streaming-Leuchte mit MagSafe

Von Heise
Schreibntischsetup mit Elgato Key Light Air MK.2, Monitor, Mikrofon und mechanischer Tastatur

(Bild: Elgato)

Die Neuauflage ist heller als ihr Vorgänger, lädt per USB-C und haftet an Magnethalterungen für iPhones. Auch bei Bedienung und WLAN gibt es Verbesserungen.

Mit den Key Lights bietet die Corsair-Tochter verschiedene Videoleuchten für Streamer, Moderatoren und Videokonferenzen an. Mit dem Key Light Air MK.2 legt Elgato nun ein Modell wieder auf, das die Lücke zwischen dem kleineren Modell aus der Neo-Reihe [1] und dem größeren Key Light [2] füllen soll. Mit der Neuauflage hat der Hersteller Videoproduzenten und Fotografen im Blick, die ihre Lampen häufig umstellen und MagSafe-Halterungen nutzen.

Befestigung per MagSafe

Gegenüber seinem 2020 vorgestellten Vorgänger ist die neue Flächenleuchte gewachsen: Das LED-Panel ist rund 32 Zentimeter breit und 20 Zentimeter hoch. Wie zuvor lässt sich das Key Light Air per Viertelzollgewinde an einem Stativ befestigen. Für die Montage stehen insgesamt drei Gewinde zur Verfügung. Neu an Bord ist eine Magnethalterung: Mit der Rückseite haftet das Key Light Air an Halterungen, die mit Apples MagSafe-Magneten kompatibel sind. So lässt sich die Leuchte schnell von einem Stativ auf das andere umsetzen. Obendrein haften MagSafe-kompatible Powerbanks am Key Light Air, sodass sich die Leuchte unterwegs nutzen lässt. Da die Leuchte keine Induktionsladung bietet, benötigt man für den Betrieb jedoch stets ein Kabel.

Rückseite vom Key Light Air MK.2
Rückseite vom Key Light Air MK.2

In der Mitte der Rückseite hat das Key Light Air MK.2 einen Magnetring. Der passt an MagSafe-kompatible Powerbanks und Halterungen.

(Bild: Elgato)

Das Key Light Air MK.2 wird per USB-C und Power Delivery mit Strom versorgt. Damit funktioniert es sowohl direkt am Rechner als auch an Powerbanks oder USB-Netzteilen. Wie hell die 256 LEDs leuchten, hängt von der Stromquelle ab: Bis zu 840 Lumen erreicht es, wenn man die Leuchte an einem Port mit 7,5 bis 15 Watt betreibt. So viel liefern viele USB-C-Ports, Thunderbolt-3-Anschlüsse, aber auch manche Docks. Die volle Helligkeit gibt es erst mit einem 30-Watt-Netzteil. Dann erreicht das Key Light Air MK.2 eine maximale Lichtleistung von 2100 Lumen. Zum Vergleich: Der netzbetriebene Vorgänger kam nur auf 1400 Lumen. Die Farbtemperatur der LEDs lässt sich von 2900 bis 7000 Kelvin einstellen.

Steuerung per Touch und App

Zur Steuerung hat das Key Light Air MK.2 nun Touch-Felder an der unteren Gehäusekante. Helligkeit und Farbtemperatur lassen sich alternativ über die kostenlose Software Elgato Control Center steuern, die für macOS, Windows, Android und iOS verfügbar ist. Hier lassen sich auch Voreinstellungen speichern oder die Lampen über die Makrokonsolen von Elgato (Stream Decks) steuern. Die Verbindung stellt man entweder direkt per USB oder via WLAN her. Die Leuchte unterstützt jetzt 5-GHz-Netze; der Vorgänger konnte sich ausschließlich mit 2,4-GHz-WLANs verbinden.

Das Key Light Air MK.2 [5] ist ab dem 23. Juli erhältlich und kostet inklusive USB-Kabel, Stativ und Tischklemme rund 150 Euro. Die Klemme passt an bis zu sechs Zentimeter dicke Tischplatten, einen Standfuß gibt es nicht. Ein Netzteil liegt nicht bei. Elgato will später ein magnetisches Fokusgitter als Zubehör anbieten, das Streulicht reduziert. Alternativ bietet der Hersteller die Leuchte ohne Stativ für rund 120 Euro an.


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https://www.heise.de/-11376234

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  1. https://www.heise.de/tests/Stilvoll-streamen-Elgatos-Neo-Reihe-im-Test-10183660.html
  2. https://geizhals.de/elgato-key-light-10gak9901-a1968828.html?ccpid=hocid-macandiqr&cs_id=1206858352
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  4. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
  5. https://www.elgato.com/de/de/p/key-light-air
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  • 23. Juli 2026 um 16:47

Varta vor Insolvenz: Probleme wegen Apple und allgemeiner Geschäftslage

Von Heise
Varta-Schriftzug auf dem Bildschirm eines Laptops zu sehen, davor ein Smartphone.

Varta und sein Aktienkurs (Symbolbild).

(Bild: T. Schneider/Shutterstock.com)

Nachdem Varta im Mai angekündigt hatte, ein ganzes Werk zu schließen, in dem Zellen für Apple hergestellt worden waren, machen die verbliebenen Geldgeber Druck.

Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) droht beim traditionsreichen Ellwanger Batteriekonzern Varta die Insolvenz. Die wichtigsten Gläubiger des Unternehmens sollen entschieden haben, Kredite an die Firma fällig zu stellen. Damit drohe auch die Zerschlagung des Unternehmens. Die Aktie wurde bereits 2025 von der Börse ausgelistet.

Kein Coin-Power für Apple mehr

Im Sommer 2024 kam es zudem erstmals zu einer Sanierung nach dem Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen [1], die aber augenscheinlich nicht erfolgreich war. Letzter Tiefschlag für Varta: Im Mai gab das Unternehmen bekannt, dass ein zentraler Ankerkunde die Verträge gekündigt [2] habe. Dabei handelte es sich um Apple, das über Jahre Knopfzellakkus (Coin-Power) für seine AirPods bei Varta bestellt hatte.

Varta kündigte daraufhin an, ein ganzes Werk in Nördlingen zu schließen, wo 350 Menschen tätig waren. Zuvor hatte es Arbeitsplatzabbau und Kurzarbeit gegeben. Apple soll angegeben haben, seine Miniakkus künftig aus China beziehen zu wollen. Seither hat sich die Lage noch verschärft. Laut Medienberichten gab es bereits im vergangenen Herbst einen Punkt, an dem Varta ein Konzernergebnis erzielt hatte, das unter der mit den Geldgebern vereinbarten Quote lag.

Haushaltsbatterien auslagern

Seither hätten die Gläubiger die Kredite sofort auslaufen lassen können, was jedoch zunächst nicht erfolgte – es gab laut Wirtschaftswoche eine „Galgenfrist“. Ein Einstieg von Porsche, der bereits 2024 erfolgt war, half Varta wenig, ein gemeinsames Batteriegeschäft namens CellForce [3], das derzeit nur noch 50 Angestellt hat, soll laut Angaben aus dieser Woche nun gänzlich abgewickelt werden.

Die Varta-Gläubiger wollen nun offenbar Teile des Unternehmens pleitegehen lassen und bestimmte Bereiche herauslösen. Laut Mitteilung der sogenannten Ad-hoc-Gläubigergruppe mit Deutscher Bank, RBC BlueBay, Blantyre und Whitebox, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt, sollen etwa die Haushaltsbatterien in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert werden. Für das laufende Geschäft fehlten Mittel in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrags. Zur weiteren Geschäftsfortführung soll der Finanzbedarf noch deutlich höher liegen. Neue Investoren konnten die Geldgeber ebenso wie Varta bislang nicht finden.


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  1. https://www.heise.de/news/Schuldenschnitt-und-Porsche-Einstieg-sollen-Varta-retten-9838713.html
  2. https://www.heise.de/news/Bestaetigt-Varta-verliert-Apple-als-Kunden-schliesst-Werk-11299875.html
  3. https://www.heise.de/news/Porsche-streicht-bis-zu-9000-Stellen-viele-auch-am-Traditionsstandort-Weissach-11375302.html
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  • 23. Juli 2026 um 13:15

Spotlight optimiert: Altes iOS macht sich für Siri AI bereit

Von Heise
Siri AI greift auf vorhandene Daten zurück

Siri AI greift auf vorhandene Daten zurück.

(Bild: Apple)

Der Umstieg auf Apples neues KI-System erfordert eine Neuindexierung des Systems. Mit iOS 26.6 trifft Apple nun erste Maßnahmen.

Mit Erscheinen von iOS 27 im September und der Einführung von Siri AI [1] schafft es Apple endlich, die vor über zwei Jahren angekündigten kontextsensitiven KI-Funktionen [2] umzusetzen – wenn auch zunächst aus regulatorischen Gründen nur außerhalb der Europäischen Union [3]. Um die zum Chatbot umgebaute Siri [4]vorzubereiten, beginnt Apple schon jetzt interne Änderungen. Wie aus den Release Notes von iOS 26.6 hervorgeht, das in den kommenden Tagen erscheinen dürfte, wird darin das Thema Spotlight-Datenbank angegangen.

Vorbereitungsmaßnahmen für altes Betriebssystem

Spotlight ist Apples zentrales lokales Suchsystem auf iPhone, iPad und Mac, das mit den neuen Betriebssystemen insgesamt besser werden soll. Mit iOS 26.6 – und vermutlich auch iPadOS 26.6 plus macOS 26.6 – beginnt der Konzern nun, den Index der Datenbank zu optimieren. Mit der Aktualisierung werde dieser „optimiert“, schreibt Apple. Der Konzern erwähnt dabei explizit eine „Vorbereitung für iOS 27“. Was das konkret für Menschen bedeutet, die zunächst auf iOS 26 verbleiben wollen, ist unklar. Es könnte sich sowohl um eine interne Änderung handeln, die für aktuelle Nutzer nicht zu spüren ist, als auch eine Neuerung, die bereits unter iOS 26 spürbar wird.

Zuletzt hatten sich unter iPhone-Nutzern mit iOS 26 Problemberichte gehäuft, was die Spotlight-Nutzung betrifft. So dauerte es nach Neustart des Geräts etwas länger, bis Suchen (wieder) funktionierten. Auch das Auffinden von Bildern in der Fotomediathek per Stichwort konnte zunächst versagen, normalisierte sich dann nach einiger Zeit wieder. Ob das mit bereits vorgenommenen Änderungen an Spotlight zu tun hat oder es sich schlicht um späte Bugs in iOS 26.5 und höher handelt, ist unklar. Die Fehler tauchten jedoch erst in den letzten Wochen auf, so zumindest auf einem Testgerät in der Mac & i-Redaktion.

Siri AI wird plötzlich (viel) besser

Wer die Beta von iOS 27 [5] mit Siri AI auf einem bereits in Benutzung befindlichen iPhone einsetzt, weiß, dass es anfangs Tage dauern kann, bis die Neuindexierung von Spotlight für das KI-System abgeschlossen ist – manche Nutzer berichten gar von Wochen. Mit iOS 26.6 scheint Apple den Prozess nun bereits zu beginnen, sodass der Umstieg später schneller erscheint.

Auf dem iPhone lässt sich derzeit nicht ablesen, wie weit der Prozess fortgeschritten ist. Im Gegensatz zum Mac, wo es einen Fortschrittsbalken gibt, fehlt dieser unter iOS. Ob Apple plant, bei Abschluss der Index-Arbeiten eine Benachrichtigung einzublenden, ist noch unklar. Für Nutzer ist der Prozess recht verwirrend, da Siri AI anfangs zu wenig findet, später aber dann deutlich besser wird. Siri AI kann die gesamten iPhone-Daten nutzen, etwa alte Chats, Termine oder E-Mails auffinden. Auch Apps lassen sich einbinden, solange Entwickler aktuelle APIs nutzen.


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https://www.heise.de/-11373497

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  1. https://www.heise.de/news/Siri-AI-Apple-verspricht-umfassenden-KI-Neustart-fuer-Apple-Intelligence-11322101.html
  2. https://www.heise.de/news/Apple-Softwarechef-Kontextsensitive-Siri-war-keine-Vaporware-10440967.html
  3. https://www.heise.de/hintergrund/Siri-AI-Warum-EU-iPhones-leer-ausgehen-11348496.html
  4. https://www.heise.de/ratgeber/FAQ-zu-Siri-AI-Was-Sie-ueber-Apples-verbessertes-KI-System-wissen-muessen-11369680.html
  5. https://www.heise.de/news/Neue-Betriebssysteme-als-Public-Beta-Unterstuetzte-Hardware-plus-Downgrade-Tipps-11364187.html
  6. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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  • 23. Juli 2026 um 10:52

Neue Macs: Diese Modelle will Apple demnächst überholen

Von Heise
Zwei Apple-Logos auf Rechnern des Herstellers

Zwei Apple-Logos, hier am MacBook Neo.

(Bild: Sebastian Trepesch / heise medien)

Apple plant, seine gesamte Rechnerlinie in absehbarer Zeit zu überholen. So wird am MacBook Neo 2 ebenso geschraubt wie an schnelleren iMacs und Mac minis.

Apple plant für die kommenden Monate eine Überholung seines gesamten Mac-Line-ups. Nach Informationen der Finanznachrichtenagentur Bloomberg sind neben MacBook-Modellen jeglicher Bauart auch Desktops wie iMac, Mac mini und Mac Studio dabei. Geplant sind unter anderem neue Farben, neue Chips und womöglich Apples bislang größtes OLED-Display. Losgehen soll es vermutlich bereits im Oktober, allerdings wird sich die gesamte Rechnerneugestaltung bis ins erste Halbjahr 2027 ziehen – mindestens.

M6-Varianten, aber auch M5 mit Pro, Max und Ultra

Bekannt war bereits, dass Apple als erstes Modell mit dem 2-nm-Chip M6 [1] ein MacBook Pro mit 14 Zoll einplant. Auch der erste neue iMac in zwei Jahren soll mit dem M6 ausgestattet werden, so Bloomberg [2]. Damit würde eine M5-Variante übersprungen. Künftig sei auch geplant, einen iMac mit OLED-Bildschirm herauszubringen, wobei dies noch dauert – bleibt es bei den aktuellen 24 Zoll, wäre dies Apples größtes Display mit organischen Leuchtdioden überhaupt. Auch ein MacBook Air M6 ist geplant; Apple soll auch hier auf längere Sicht auf OLED umsteigen wollen, allerdings ebenfalls erst später.

Für den Mac mini und den Mac Studio sind Chip-Upgrades geplant. Apples Kompakt-Desktop könnte noch im Herbst erscheinen und je nach Variante mit M6 (Standard) oder M5 Pro (bessere Version) ausgestattet werden. Da Apple nicht plant, dem M6 weitere Varianten [3] zu verpassen, ist diese "krumme" Gerätegeneration denkbar. Für den Mac Studio (unklar ob in diesem oder im kommenden Jahr) denkt Apple zunächst an M5 Max und M5 Ultra (bislang noch nicht verbaut). Künftig, vermutlich erst 2028, soll der Mac Studio bei einem nochmals deutlich schnelleren M7 Ultra landen.

MacBook Neo 2, „MacBook Ultra“ und mehr

Apples günstigter Mac, das MacBook Neo [4], bekommt eine zweite Version. Intern wird eine Variante mit dem A19 Pro aus dem iPhone 17 Pro und 17 Pro Max [5], erschienen im Herbst 2025, getestet. Verfügbar gemacht werden könnte die neue Hardware im Frühjahr 2027. Apple plant hier auch neue Farben – und will das Neo offenbar auch künftig im Jahrestakt aktualisieren.

Noch im Herbst wird mit dem „MacBook Ultra“ [6] gerechnet, Apples erstem MacBook mit OLED-Display. Die Hardware kommt angeblich erstmals mit Touchscreen. Intern verbaut werden allerdings wohl alte Chips: M5 Pro und M5 Max, die bereits im MacBook Pro mit 14 und 16 Zoll stecken, die im März erschienen waren. Die größeren MacBook-Pro-Modelle (also abseits des MacBook Pro M6) werden angeblich erst Ende 2027 oder Anfang 2028 aktualisiert, so Bloomberg. Dann sollen darin M7 Pro und M6 Max landen. Die Chips sind insbesondere auf lokale KI-Workloads [7] optimiert.


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https://www.heise.de/-11375276

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  1. https://www.heise.de/news/Neue-M-Chips-Was-Apple-bei-M5-M6-und-M7-plant-11345868.html
  2. https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-07-22/apple-to-launch-new-macbook-air-imac-macbook-pro-neo-mac-mini-mac-studio
  3. https://www.heise.de/news/M-Chips-M7-mit-bis-zu-1-5-TByte-und-warum-Apple-den-M6-ueberspringt-11362052.html
  4. https://www.heise.de/tests/MacBook-Neo-im-Test-Der-Budget-Mac-mit-dem-Smartphone-Herz-11205775.html
  5. https://www.heise.de/tests/iPhone-17-17-Pro-17-Pro-Max-und-Air-im-Test-10663319.html
  6. https://www.heise.de/news/Bericht-Touchscreen-Mac-mit-OLED-koennte-MacBook-Ultra-heissen-11203288.html
  7. https://www.heise.de/news/LM-Studio-Bionic-Lokales-KI-Agentensystem-fuer-offene-Modelle-11372183.html
  8. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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  • 23. Juli 2026 um 10:41

Tipp: Gesperrte Apple Watch Ultra beim Tauchen nutzen

Von Heise

Im Taucheranzug lässt sich Apples Computeruhr mit Spezial-Apps verwenden. So geht SCUBA mit der Watch.

Ich trage meinen Tauchcomputer über meinem Neoprenanzug. Geht das mit der Apple Watch auch oder muss sie an der Haut anliegen, damit sie sich während eines Tauchgangs nicht sperrt oder gar ausschaltet?

Legt man die Apple Watch Ultra über dem Neoprenanzug (oder einem anderen Kleidungsstück) an und entsperrt sie, bleibt sie nicht lange in diesem Zustand: Nach wenigen Sekunden Inaktivität müssen Sie den Code erneut eingeben, um auf die Uhr zuzugreifen.

In den Einstellungen unter „Code“ könnten Sie die „Handgelenkerkennung“ ausschalten. In der Regel will man das nicht, schon allein, weil dann eine Reihe von Funktionen von „iPhone entsperren“ bis hin zur Schlaferkennung wegfallen.

Die gute Nachricht: Das Tauchprogramm kann selbst in gesperrtem Zustand bei Kontakt mit Wasser automatisch starten. Stellen Sie allerdings sicher, dass sich die richtige App öffnet: Gehen Sie in die watchOS-Einstellungen zu „Allgemein > Automatisch starten“.

Der Tauchmodus bleibt unter Wasser immer aktiv – nicht nur mit der Watch am nackten Arm
Der Tauchmodus bleibt unter Wasser immer aktiv – nicht nur mit der Watch am nackten Arm

Der Tauchmodus bleibt unter Wasser immer aktiv – nicht nur mit der Watch am nackten Arm.

Wählen Sie für „Sobald unter Wasser“ die Option „Ausgewählte App“ und haken darunter „Oceanic+ [1]“ an. Nur über diese App bekommen Sie die Funktionalität eines Tauchcomputers [2].

Das SCUBA-Abo kostet für einen Monat 10,49 Euro; Oceanic setzt den Bühlmann-Algorithmus ein und unterstützt Nitrox bis 40 Prozent. In den Watch-Einstellungen können Sie zudem den Schwellenwert festlegen, ob der Modus sofort bei Wasserkontakt oder ab einem Meter Wassertiefe starten soll.

Ob das Abo für Oceanic+ läuft und die eingestellten Werte (Luftmischung, Gradient-Faktoren etc.) noch gespeichert sind, überprüfen Sie am besten schon vor dem Betreten des Bootes. Werfen Sie hierfür auf iPhone und Watch einen Blick auf die App.

Wie bei einem klassischen Tauchcomputer ist die sicherere Variante natürlich, den Tauchmodus schon vor dem Sprung ins Wasser zu starten.

Geben Sie also zum Beispiel gleich nach dem Buddy-Check auf Ihrer gesperrten Apple Watch den Code ein, starten die Oceanic+-App und darin den Tauchmodus. Die Tauchzeit beginnt dabei erst mit dem tatsächlichen Abtauchen und nicht schon auf dem Boot.

Egal, ob manuell oder automatisch gestartet: Der Tauchmodus bleibt dauerhaft geöffnet, auch wenn Sie die Uhr nicht auf der Haut tragen. Erst nach dem Ausschalten des Wasserschutzes müssen Sie für weitere Zugriffe den Code erneut eingeben.


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  1. https://apps.apple.com/de/app/tauchen-dive-computer-oceanic/id1610517133
  2. https://www.heise.de/tests/SCUBA-Tauchen-mit-der-Apple-Watch-Ultra-Begleiter-mit-Tiefgang-7358128.html
  3. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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  • 23. Juli 2026 um 09:00

macOS 27: Golden Gate kündigt DVD-Wiedergabe-Framework ab

Von Heise
Physisches Medium, hier eine CD

Physisches Medium, hier eine CD.

(Bild: Artichoke studio/Shutterstock.com)

Apple schießt demnächst ein Framework zur DVD-Wiedergabe ab. Als Nächstes ist dann die gesamte Wiedergabe dran. Doch es gibt Alternativen.

Freunde physischer Datenträger aufgepasst: Mit der Installation von macOS 27 im kommenden Herbst könnte auch die Bereitstellung der für die DVD-Wiedergabe notwendigen Frameworks enden. Das hat Apple so indirekt in seinen Developer-Release-Notes [1] mitgeteilt. „Das DVDPlayback-Framework wurde aus dem macOS-27-Golden-Gate-SDK entfernt und Apps können nicht mehr auf dessen Basis erstellt werden“, heißt es dort lapidar. Noch wichtiger: Das Framework werde „in einem späteren macOS-Release“ vollständig entfernt. Welches das ist, teilte Apple nicht mit.

Erst das Wiedergabe-Framework, dann der DVD-Player

Das DVDPlayback-Framework wird nicht nur von Third-Party-Apps genutzt, sondern auch von Apple selbst. Entsprechend dürfte auch die nach wie vor in macOS 26 vorhandene DVD-Player-Anwendung [2] entfernt werden. Da diese seit Jahren kaum mehr gepflegt wird, dürfte sich die Verwendung schon jetzt in Grenzen halten. Mit dem Ende der DVD-Wiedergabe-Unterstützung im Betriebssystem wird es für Nutzer schwerer, externe DVD- und Blu-Ray-Player mit dem Mac zu verwenden. Diese dürften zwar auch künftig noch erkannt werden – von einem Ende entsprechender Treiberunterstützungen ist nicht die Rede –, doch die eigentliche Wiedergabe fällt weg.

Allerdings gibt es dafür eine einfache Lösung: den quelloffenen und kostenlosen Medienwiedergabeclient VLC Media Player [3]. Dieser wird regelmäßig gepflegt und auch aufgrund seines großen Funktionsumfangs von fortgeschritteneren Mac-Nutzern seit langem verwendet. Apples hauseigener DVD-Player leidet unter macOS 26 zudem unter Wiedergabeproblemen, Nutzer berichten teilweise über Bildfehler und Jitter-Verhalten. Verwunderlich ist das nicht, da Apple auch das Framework seit langem unverändert lässt.

DVDs und Blu-Rays zunehmend beliebt

Apples Entscheidung fällt in eine Zeit, in der es eine kleine Renaissance von DVDs sowie Blu-Rays (die das Framework allerdings sowieso nicht wiedergeben kann) gibt. Immer mehr Nutzer melden sich von den großen Streamingdiensten ab, weil sie unter anderem mit Werbeunterbrechungen, ständigen Preiserhöhungen und regelmäßig wegfallenden Inhalten konfrontiert sind.

Einen physischen Datenträger können die großen Hollywoodstudios Nutzern aber nicht abnehmen. Auch das Ripping gekaufter Medien [4] wird wieder beliebter, um sie dann in einem eigenen NAS zu platzieren.


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  1. https://developer.apple.com/documentation/macos-release-notes/macos-27-release-notes
  2. https://support.apple.com/de-de/guide/dvd-player/dvdp1fe13dc6/mac
  3. https://www.videolan.org/
  4. https://www.youtube.com/watch?v=RZ8ijmy3qPo
  5. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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  • 22. Juli 2026 um 13:21

Offene Modelle als Agenten: LM Studio bringt Bionic

Von Heise
Logo von LM Studio Bionic

Logo von LM Studio Bionic: Derzeit noch eine Preview.

(Bild: LM Studio)

LM Studio begibt sich ins Agentengeschäft. Mit Bionic lassen sich offene Modelle lokal oder via Cloud nutzen, um Mac oder PC zu steuern.

Die Macher von LM Studio, einem beliebten GUI-Werkzeug zum Ausführen lokaler Sprachmodelle [1], haben nun ein Tool veröffentlicht, das spezifisch für den agentischen Betrieb gedacht ist. LM Studio Bionic steht für macOS und Windows in einer Vorabversion zum Download bereit und wird als „bionischer KI-Agent“ vermarktet, der es erlauben soll, „echte Arbeit mit offenen Modellen“ zu erledigen, darunter Coding, Research und komplexere Arbeiten mit Dokumenten und Dateien.

Verschiedene Werkzeuggruppen

In LM Studio Bionic [2] integriert ist sowohl ein Werkzeug, das direkt mit Dokumenten und Programmierumgebungen umgehen kann, als auch ein Sprachinput-Modus, der lokale Mitschriften ermöglicht. Im Gegensatz zu LM Studio, das lange lokale KI-Systeme betont hat, werben die Macher nun auch mit der Möglichkeit, „die größten Frontier-Open-Source-Modelle“ über den Dienst LM Studio Secure Cloud einzukaufen. Das wiederum erfordert den Erwerb von Token-Guthaben, was nicht jedem LM-Studio-Fan gefallen dürfte.

Für die Spracherfassung nutzt LM Studio Bionic nicht etwa das populäre Whisper von OpenAI [3], sondern Voxtral [4] vom französischen Unternehmen Mistral. Der Coding-Modus ist unter anderem auf Modelle wie GLM 5.2 und Kimi K2.7 Code aus China abgestellt. Bei der Arbeit mit Dokumenten unterstützt LM Studio Bionic derzeit unter anderem PDFs, Präsentationen, Tabellen und mehr.

Sandbox – auf Wunsch direkter Dateizugriff

Die Verarbeitung erfolgt in einer Sandbox-Umgebung, die den Rest des Rechners samt vorhandenen Dateien nicht tangieren soll. Auf Wunsch ist es aber auch möglich, dem Agenten Zugriff zu geben, um Dateien zu sortieren und direkt zu editieren. Eingebaut ist auch eine native Web-Suche. Mittels Checkpoints soll man auch zu einem früheren Bearbeitungsstadium zurückkehren können.

Wie von LM Studio gewohnt, ist die native Nutzung lokal. LM Studio Bionic bietet dazu eine Auswahl bekannter Modelle in einem Katalog an, etwa die beliebten Systeme Gemma 4 12B von Google [5] oder Qwen3.6 27B von Alibaba. Wer Cloud-Modelle nutzen will, muss einen LM-Studio-Account einrichten, damit das Billing funktioniert. Es ist anzuraten, zunächst mit lokalen Modellen zu experimentieren. LM Studio Bionic kann dann kostenlos verwendet werden.


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https://www.heise.de/-11372183

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  1. https://www.heise.de/news/LM-Studio-erlaubt-Ausprobieren-lokaler-DeepSeek-Modelle-auf-Apple-Silicon-Macs-10263071.html
  2. https://lmstudio.ai/
  3. https://www.heise.de/news/MacWhisper-Lokale-Audiotranskription-unterscheidet-Sprecher-10321910.html
  4. https://mistral.ai/news/voxtral/
  5. https://www.heise.de/news/Google-Neues-KI-Modell-laeuft-auch-auf-Laptops-mit-nur-16GB-RAM-11318979.html
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  • 22. Juli 2026 um 13:16

Apples „E-Mail-Adresse verbergen“: Sammelklage läuft trotz Bugfix weiter

Von Heise
Apple-Logo mit Apple-Mail-Icon

Apple-Logo mit Apple-Mail-Icon: Schutzfunktion, die nicht greift?

(Bild: Stockinq / Shutterstock)

Apples E-Mail-Schutz hatte seit einem Jahr einen Bug, der Daten-Leaks erlaubte. Inzwischen hat sich Apple erbarmt, doch eine US-Sammelklage wird fortgesetzt.

Eigentlich soll die kostenpflichtige iCloud+-Funktion „E-Mail-Adresse verbergen“ alias „Hide My Email“ dafür sorgen, dass Empfänger die tatsächliche Adresse eines Absenders nicht auslesen können. Doch seit mehr als einem Jahr behob Apple gemeldete Fehler nicht [1], die dazu führten, dass die Originaladressen des beliebten Weiterleitungsdienstes geleakt werden konnten. Erst in dieser Woche kam es dann endlich zu einem abschließenden Fix [2] – und einer Erläuterung, was überhaupt hinter der Datenschutzlücke steckte. Doch die Fehlerbehebung wird Apple nicht bei einer in den USA eingereichten Sammelklage helfen: Die Kläger wollen weiterhin Geld sehen, weil sie sich in ihrer Privatsphäre bedroht fühlen. Der Rechtsstreit begann interessanterweise bereits, als noch gar nicht klar war, was an „E-Mail-Adresse verbergen“ überhaupt kaputt war.

Apple-Server machten den Leaker

Entdeckt hatten die Lücke Ben und Tyler Murphy vom Datenschutzdienst Easy Opt Outs. Sie benachrichtigten Apple bereits vor über einem Jahr. Doch Apple führte zunächst einen unvollständigen Fix durch und behob das Problem dann nicht abschließend. Die Murphys wandten sich an das US-Medium 404 Media [3], das den Fall öffentlich machte, was nun offenbar dazu geführt hat, dass Apple endlich handelte.

Der Hintergrund: Apples Server spuckte die tatsächliche E-Mail-Adresse eines „Hide My Email“-Nutzers aus, wenn es zu einem sogenannten Bounce kam. Bounces sind E-Mail-Antworten, die beispielsweise erscheinen, wenn eine E-Mail aufgrund einer Spam-Bewertung nicht zugestellt wird. Es kann aber auch andere Gründe haben – etwa ein übergelaufenes Postfach. Apples Bounces enthielten jedoch nicht nur die versteckte E-Mail-Adresse, sondern auch den tatsächlichen Empfänger. Somit konnte man mittels Erzeugung von Bounces Personen demaskieren, die den E-Mail-Schutzdienst nutzten. Apple brauchte dann wie erwähnt über ein Jahr, um seine Server korrekt zu konfigurieren. Das Problem: Alle zuvor demaskierten Adressen liegen nach wie vor offen. Nur bei neuen „E-Mail-Adresse verbergen“-Adressen ist sichergestellt, dass die Originalempfänger nicht geleakt wurden.

Die große Sammelkage

Eine Mitte Juli eingereichte Sammelklage, die der Apple-Nutzer Anthony Alvarez angestrengt hat und dem United States District Court for the Northern District of California vorliegt (Case 3:26-cv-07274 [4]), will weiterhin erreichen, dass Apple Schadenersatz an betroffene Nutzer zahlt. Die Klage umfasst unter anderem Wettbewerbsverstöße, Verletzungen von Konsumentenrechten, Vertrags- und Garantiebruch sowie unrechtmäßige Bereicherung. Auch soll Apple falsche Reklame betrieben haben, da der Dienst als sicher vermarktet wurde.

Die Klage war bereits eingereicht worden, bevor überhaupt bekannt war, was konkret das Problem bei „Hide My Email“ war – Alvarez reichte, dass seine E-Mail-Adresse geleakt worden sein könnte. Für Apple kommt erschwerend hinzu, dass der Service stets kostenpflichtig offeriert worden war. Um „Meine E-Mail-Adresse verbergen“ zu nutzen, war ein kostenpflichtiges iCloud+-Abo notwendig, das mindestens 99 Cent im Monat kostet. Wann und ob die Klage vor Gericht geht, ist noch unklar. Ein Richter muss ihr zudem Sammelklagenstatus zuordnen. Das könnte für Apple dann gegebenenfalls teuer werden.


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  1. https://www.heise.de/news/Fehler-in-E-Mail-Adresse-verbergen-von-Apple-weiter-ohne-Fix-11351055.html
  2. https://www.heise.de/news/Apple-korrigiert-Hide-my-Email-im-dritten-Anlauf-11372689.html
  3. https://www.404media.co/apple-hide-my-email-vulnerability-reveals-peoples-real-email-addresses/
  4. https://images.macrumors.com/article-new/2026/07/Alvarez-v-Apple.pdf
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  • 22. Juli 2026 um 10:56

Tipp: Mac mini M4 ohne Einschaltknopf starten

Von Heise

Bei bestimmten neueren Macs lässt sich der Rechner bei Verbindung mit dem Stromnetz automatisch hochfahren. Das hat viele Vorteile.

An den Einschaltknopf des Mac mini komme ich nur schlecht heran. Kann ich das Gerät auch auf andere Weise einschalten?

Apple hat eine entsprechende Softwareoption mit dem Update auf macOS 26.5 nachgereicht: Diese finden Sie in den Systemeinstellungen unter „Energie“ unter dem Punkt „Bei Anschluss an das Stromnetz starten“.

Sobald Sie die Option hier von „Nie“ auf „Immer“ setzen, springt Ihr Mac mini dann an, sobald Sie etwa den Kippschalter einer Steckdosenleiste umlegen. Alternativ stecken Sie Ihren Mac in einen vernetzten Zwischenstecker, den Sie etwa über HomeKit schalten.

Die Option „Bei Anschluss an das Stromnetz starten“ ist nur auf dem Mac mini M4 und M4 Pro, dem iMac M4 sowie dem Mac Studio mit M4 Max und M3 Ultra verfügbar, bei älteren Apple-Silicon-Modellen und Intel-Macs taucht die Einstellung nicht auf.

Mit einer neuen Systemeinstellung startet der Mac mini, sobald er Strom bekommt
Mit einer neuen Systemeinstellung startet der Mac mini, sobald er Strom bekommt

Mit einer neuen Systemeinstellung startet der Mac mini, sobald er Strom bekommt.

Sie können jedoch bei allen Desktop-Macs an gleicher Stelle festlegen, dass Ihr Rechner zumindest nach einem Stromausfall automatisch neu hochfährt.


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  • 22. Juli 2026 um 09:00

heise+ | 2,5-Zoll-Gehäuse für Festplatten im Test: Das leisten kompakte Cases am Mac

Von Heise
Festplatte mit 2,5 Zoll und Gehäuse vor dem Einbau

Festplatte mit 2,5 Zoll und Gehäuse vor dem Einbau: So flott sind die kleinen Enclosures wirklich.

(Bild: Andreas Wodrich / heise medien)

Eine alte oder neue Festplatte als externen Speicher am Mac einsetzen: Das ist nicht schwer. Wir haben sechs 2,5-Zoll-Gehäuse mit USB getestet.

Die Preise für Flash-Speicher sind in jüngster Zeit explodiert und so gewinnen mechanische Festplatten wieder an Attraktivität. Sie besitzen oft eine hohe Kapazität und sind dabei vergleichsweise günstig. So mancher Anwender hat auch noch Festplatten oder SATA-SSDs aus einem alten Rechner oder NAS übrig, die er wiederverwenden möchte. Mit dem passenden USB-Gehäuse ist das kinderleicht möglich. Einige Gehäuse erlauben die Montage ohne Werkzeug, bei anderen muss man ein wenig schrauben, dafür sitzen die Laufwerke dann auch fester.

Egal ob für Backups oder als Zusatzspeicher für viele Daten, um nicht von der aktuellen SSD-Inflation [1] [1] betroffen zu sein: Externe Medien können sich lohnen. Dazu benötigt man neben einer vorhandenen Festplatte oder SSD nur ein passendes Gehäuse, der Einbau geht leicht von der Hand.

Nachdem wir bereits fünf aktuelle 3,5-Zoll-Gehäuse mit USB [6] [6] getestet hatten, schauen wir uns dieses Mal insgesamt sechs 2,5-Zoll-Varianten an. In diese passen sowohl SATA-SSDs als auch 2,5 Zoll große Festplatten.


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  1. https://www.heise.de/hintergrund/Festplatten-und-SSDs-Das-sollten-Sie-wissen-11348751.html
  2. https://www.heise.de/tests/Thunderbolt-4-Dock-mit-SSD-Slots-im-Test-10229837.html
  3. https://www.heise.de/tests/Externe-SSD-mit-Thunderbolt-5-im-Test-LaCie-Rugged-SSD-Pro5-10313493.html
  4. https://www.heise.de/tests/Thunderbolt-Gehaeuse-fuer-vier-schnelle-M-2-SSDs-9539336.html
  5. https://www.heise.de/tests/Im-Test-Festplattenboxen-mit-fuenf-Schaechten-und-USB-oder-Thunderbolt-9341231.html
  6. https://www.heise.de/tests/Zuhause-fuer-Festplatten-3-5-Zoll-Gehaeuse-fuer-den-Mac-im-Test-11357645.html

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  • 22. Juli 2026 um 08:00

So einfach war Apples Hide my Email auszuhebeln

Von Heise
Illustration zeigt eine schwarze Fahne mit güldenem Apple-Logo

Künstlerische Darstellung einer Fahne mit güldenem Apfel

(Bild: Daniel AJ Sokolov)

Apples Dienst „E-Mail-Adresse verbergen” schaffte das nur schlecht. Die echten Adressen aufzudecken, war simpel.

Kinderleicht konnte jedermann die echten E-Mail-Adressen herausfinden, die Apples Dienst „Hide my E-Mail” (E-Mail-Adresse verbergen) eigentlich verbergen sollte [1]. Es reichte, eine so deutlich als Spam zu erkennende Mitteilung an die Alias-Adresse zu senden, dass Apples Server sie zurückwies. Und die Zurückweisung (Englisch bounce) nannte die echte, eigentlich zu versteckende E-Mail-Adresse. Deren Inhaber bekam von all dem nichts mit. Apple wusste das mehr als ein Jahr lang, scheiterte aber mehrmals an der Korrektur.

Erst nach Berichten durch 404 Media sowie in der Folge heise online und anderen Medien stopfte Apple die Datensicherheitslücke Anfang Juli. Doch die Entdecker des Fehlers, Ben und Tyler Murphy, weisen darauf hin, dass alle vor 7. Juli eingerichteten Alias-Adressen aufgedeckt worden sein können. Die Gebrüder Murphy sind Gründer des Dienstes Easy Opt Outs.

Nach eigenen Angaben [2] haben die Murphys am 11. Juni 2025 Apple über das Problem mangelnder Datensicherheit informiert. Weitere Informationen folgten am 13. und 20. Juni, eine weitere Variante wurde am 9. Juli 2025 gemeldet. Am 14. Juli 2025 kündigte Apple demnach an, die Sache zu prüfen. Es dauerte so lange wie eine menschliche Schwangerschaft, bis der Konzern am 3. März 2026 verkündete, den Fehler bereinigt zu haben.

Doppelter Fehlschlag Apples

Allein, das stimmte nicht, worauf die Entdecker Apple am 19. März 2026 auch aufmerksam machten. Am 22. Mai wollen sie Apple zudem eine schwerwiegendere Variante gemeldet haben. Am 30. Juni 2026 meldete Apple erneut, den Fehler bereinigt zu haben, was wieder nicht stimmte. Daraufhin wandten sich die Firmengründer an 404 Media.

Das Medienecho machte Apple Beine: Seit Anfang Juli funktioniert der Spam-Trick offenbar nicht mehr, wie auch Tyler Murphy bestätigt. „Allerdings glauben wir nicht, dass das Risiko für Benutzer Hide my Emails eliminiert worden ist”, warnt er gegenüber 404 Media [3]. „Weil auch nicht-schädliche E-Mails bouncen und die echte E-Mail-Adresse verraten können, und weil Mail-Logs oft lange aufbewahrt werden, gehen wir davon aus, dass die vor 7. Juli mit Hide my Email verbundenen Adressen aufgedeckt worden sein können.”

Am 15. Juli hat ein Kalifornier Apple auf Schadenersatz verklagt. Er beantragt zudem eine Unterlassungsverfügung, ein Geschworenenverfahren sowie die Zulassung als Sammelklage im Namen aller US-Nutzer von Hide my Email. Das Verfahren heißt Anthony Alvarez v Apple ist und ist am US-Bundesbezirksgericht für den Norden Kaliforniens unter dem Az. 26-CV-07274 anhängig.


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  1. https://www.heise.de/news/Fehler-in-E-Mail-Adresse-verbergen-von-Apple-weiter-ohne-Fix-11351055.html
  2. https://easyoptouts.com/guides/apple-hide-my-email-is-leaking-email-addresses
  3. https://www.404media.co/apple-fixes-hide-my-email-vulnerability-after-404-media-coverage/
  4. https://www.heise.de/downloads/18/5/1/2/0/8/6/7/gov.uscourts.cand.474371.1.0.pdf
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  • 21. Juli 2026 um 21:36

Neuer Wiederherstellungsmodus: So funktioniert er in iOS 27

Von Heise
iPhone im Wiederherstellungsmodus

iPhone im Wiederherstellungsmodus: Nützliche Werkzeuge.

Apple ermöglicht es künftig, bestimmte Probleme am iPhone direkt zu überprüfen. So arbeitet der neue Modus.

Wenn bislang beim iPhone im Hinblick auf die Software etwas kaputtgeht, benötigt man einen Mac oder PC, um den Wiederherstellungsmodus zu starten. Zwar hatte Apple mit iOS 26 einen neuen Wiederherstellungsassistenten [1] direkt auf die Hardware geholt, der erscheint aber nur automatisch, wenn bestimmte Probleme festgestellt werden. Er kann also vom Nutzer nicht selbst aktiviert werden. Mit iOS 27, das derzeit im Betatest bei Entwicklern und der interessierten Öffentlichkeit [2] ist, ändert sich das: Nutzer können direkt in einen neuen Recovery-Modus [3] booten, wenn sie das wünschen. Die Vorgehensweise erinnert dabei an macOS.

Fünf Möglichkeiten zum Restore

Der erweiterte Wiederherstellungsmodus ist unter iOS 27 und iPadOS 27 verfügbar. Um ihn zu aktivieren, müssen iPhone oder iPad zunächst vollständig heruntergefahren sein. Dann drückt man die Einschalttaste und hält diese gedrückt, bis ein Hinweis auftaucht, dass der Recovery-Modus jetzt aufgerufen wird. Nach einer weiteren kurzen Wartezeit kann man die Taste dann loslassen, und es dauert etwas, bis der Bootvorgang abgeschlossen ist. Eine Kabelverbindung zu einem anderen Gerät sollte man zuvor trennen, bei unseren Versuchen mit angeschlossenem Netzteil landeten wir zwischenzeitlich im regulären Wiederherstellungsmodus mit Mac oder PC.

Der Wiederherstellungsassistent bietet aktuell fünf Möglichkeiten. Man kann automatisch nach Problemen forschen lassen, um diese zu lösen – das gilt für Softwarefehler. Es ist außerdem möglich, direkt ein Softwareupdate einzuleiten, ohne dass iPhone oder iPad regulär gebootet wurden. Ein Diagnostik-Modus sammelt Hard- und Softwaredaten für den Apple Support. Schließlich kann man das gesamte Gerät auch löschen (inklusive Inhalten) sowie den bekannten Wiederherstellungsmodus per Mac oder PC auslösen. Außerdem gibt es noch zwei weitere Menüpunkte: Spracheinstellungen sowie die Möglichkeit, den Wiederherstellungsassistenten wieder zu verlassen.

PIN-Schutz für sensible Features

Alle Funktionen, die sensibel sind, schützt Apple mit der iPhone-PIN. So ist es nicht möglich, das Gerät aus dem Wiederherstellungsassistenten zu löschen, ohne diese zu kennen. Auch werden so nicht automatisch Fernlöschung und die Trackingmöglichkeiten für die Besitzer deaktiviert, diese bleiben weiter aktiv. Im Modus Diagnose und Reparatur lassen sich auch wichtige iPhone-Daten wie Seriennummer und IMEIs auslesen.

Wird Internet-Zugriff benötigt und sind keine eSIMs oder SIM-Karten vorhanden, können die verschiedenen Modi auch auf ein WLAN zugreifen. Dafür wird allerdings das Passwort benötigt. Wie gut die Selbstreparatur tatsächlich klappt, bleibt abzuwarten. Denkbar ist unter anderem, dass Apple Probleme im iPhone-Dateisystem behebt.


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  1. https://www.heise.de/news/Neuer-Wiederherstellungsassistent-iOS-26-kann-sich-selbst-reparieren-10457671.html
  2. https://www.heise.de/news/Neue-Betriebssysteme-als-Public-Beta-Unterstuetzte-Hardware-plus-Downgrade-Tipps-11364187.html
  3. https://www.heise.de/news/Gegen-iPhone-Bricking-Verbesserter-iOS-27-Recovery-Modus-soll-helfen-11341426.html
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  • 21. Juli 2026 um 13:22

Neuerungen bei iPhone 18 Pro und 18 Pro Max: Was Apple plant

Von Heise
Drei iPhone-Boxen auf einem Tisch

Bald neue iPhones im Anmarsch: Im September ist es soweit.

(Bild: KaterynaSypailova / Shutterstock)

In gut zwei Monaten findet Apples nächste iPhone-Keynote statt. Für die Pro-Modelle plant Apple einige Verbesserungen. Die fünf wichtigsten im Überblick.

Apples Herbst-Keynote mit den neuen iPhones verläuft in diesem Jahr womöglich anders als gewohnt: Die Gerüchteküche glaubt fest daran, dass es dieses Mal nur drei neue Geräte gibt, während weitere drei Modelle [1] (iPhone 18, 18e und Air 2) erst im Frühjahr 2027 folgen. Für September angepeilt sind demnach neben dem lange erwarteten ersten iPhone-Foldable („Ultra“) [2] zwei neue iPhone-Pro-Varianten, nämlich 18 Pro und 18 Pro Max. Diese dürften auch die meistverkauften iPhones zum Weihnachtsgeschäft werden. Hier fünf Prognosen, was die neue Hardware leisten könnte.

1. Formfaktor bleibt, aber mehr Gewicht und dickeres Gehäuse

Apple plant angeblich, sowohl iPhone 18 Pro als auch 18 Pro Max erstmals mit einer variablen Blende auszustatten und auch die Kamerasensorik an sich zu vergrößern. Laut Leaker-Berichten könnte dies zu einer Verdickung von rund zwei Millimetern führen [3]. Der eine Zentimeter Bauhöhe wäre somit im Bereich der Kamera-Plattform überschritten. Optisch von weitem erkennbar ist das wohl nicht, der Look von 18 Pro und 18 Pro Max ähnelt dem von 17 Pro und 17 Pro Max, allerdings gibt es eine Reihe neuer Farben, darunter eine Art Kirschton, heißt es.

2. A20-Pro-Chip, größerer Akku, gleicher RAM

Apple verbaut in den neuen Pro-Modellen erstmals den A20 Pro, der die erste Generation von 2-nm-Chips für Apple von TSMC darstellt. Weiterhin sollen der Apple-eigene N2-Netzwerkchip (WLAN, Bluetooth) und der Apple-eigene C2-Modemchip verbaut sein. Letzterer wird es angeblich aber nicht in die US-Modelle schaffen [4], diese bekommen Qualcomm-Technik, damit schnelles mmWave-5G unterstützt werden kann. Beim RAM ändert sich angeblich nichts, Apple bleibt bei 12 GByte.

3. Preiserhöhung ist gesetzt

Apple hat zwar – mit Ausnahme von Japan – seine Preise beim iPhone [5] bislang nicht erhöht. Die neuen Modelle sollen jedoch neue Einsteigspreise erhalten. Laut Bill-of-Materials-Schätzungen sollen allein die Komponentenkosten um bis zu 300 US-Dollar [6] steigen, was Apple so auch weitergeben könnte. Schätzungen zufolge könnte die Preiserhöhung aber auch bei 200 bis 250 Dollar landen (jeweils ohne Umsatzsteuer). Euro-Tarife dürften noch stärker anziehen. Aktuell liegt der Einsteigspreis beim iPhone 17 Pro bei 1299 Euro, beim 17 Pro Max gar bei 1449 Euro.

4. Dynamic Island verkleinert

Apples Dynamic Island – beziehungsweise die für Face ID und Selfie-Kamera benötigte Einstanzung im Bildschirm – soll etwas schrumpfen. Dazu könnten Teile des TrueDepth-Kameramoduls unter den Bildschirm wandern, etwa der Infrarot-Projektor. Eine komplette Verlagerung der Gesichtserkennung unter den Screen bereitet Apple aber angeblich frühestens für das Jubiläums-iPhone im kommenden Jahr vor.

5. Kamerasteuerung, Satelliten-Internet, Kameramodul

Apple wird beim iPhone 18 Pro und 18 Pro Max angeblich die Kamerasteuerung vereinfachen. So könnte der kapazitive Sensor wegfallen und Apple stattdessen nur noch den ebenfalls integrierten Drucksensor verwenden. An der Funktionalität ändert das angeblich nichts. Das Kamerasystem an sich verspricht bessere Bilder, ob der Sensor tatsächlich von Samsung stammt und nicht mehr von Sony [7], bleibt abzuwarten. In Sachen Satelliteninternet dreht Apple nochmals etwas auf: Angeblich soll mit den neuen Geräten auch ein echtes Surfen möglich sein und nicht nur Notrufe und Chats [8].

Momentan ist noch unklar, wann Apple seine neuen Modelle vorstellt. Denkbar ist Anfang bis Mitte September. Die letzte iPhone-Keynote fand am 9. September 2025 statt. Die beiden neuen Pro-Modelle dürften noch im September in die Auslieferung gehen.


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  1. https://www.heise.de/news/iPhone-18-und-18e-Mini-RAM-Erhoehung-angepeilt-11349322.html
  2. https://www.heise.de/news/iPhone-Ultra-Neues-zu-moeglichen-Preisen-Technik-und-Verfuegbarkeiten-11254203.html
  3. https://www.heise.de/news/iPhone-18-Pro-Geruechte-ueber-deutlich-dickeres-Gehaeuse-wegen-neuer-Kamera-11358577.html
  4. https://www.heise.de/news/Leak-Apple-nutzt-beim-iPhone-18-Pro-verschiedene-Modems-11352322.html
  5. https://www.heise.de/news/iPhone-Preise-beginnen-zu-steigen-aber-vorerst-nur-in-einem-Land-11370154.html
  6. https://www.heise.de/news/300-US-Dollar-mehr-allein-fuer-die-Teile-iPhone-18-Pro-Max-koennte-teuer-werden-11362056.html
  7. https://www.heise.de/news/Bericht-iPhone-18-Bildsensor-von-Samsung-made-in-Texas-11125769.html
  8. https://www.heise.de/news/Satelliten-Notruf-Wie-Apples-neues-iPhone-14-Feature-arbeitet-7257214.html
  9. https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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  • 21. Juli 2026 um 12:50
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