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Heute — 09. Januar 2026c't-Themen

heise+ | Datenschutz: Plattformen droht Überwachungspflicht

Von Heise

Bisher haften Plattformen nicht für fremde Inhalte, sofern sie Rechtsverletzendes nach Hinweis löschen. Der Europäische Gerichtshof dies nun infrage.

Ein EuGH-Urteil, das sich auf den Datenschutz stützt, könnte paradoxerweise dazu führen, dass Portale aus Haftungsgründen noch mehr Daten ihrer Nutzer speichern müssen. Mit Urteil vom 2. Dezember 2025 (Az. C-492/23) hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) das bisherige Haftungsregime der EU-Plattformregulierung ins Wanken gebracht. Für Anbieter, die Inhalte ihrer Nutzer veröffentlichen, galt bislang das Prinzip „Notice and Takedown“. Danach haften Betreiber von Social-Media-Plattformen, Foren oder Kleinanzeigenportalen nur dann für rechtswidrige Inhalte, wenn sie davon Kenntnis haben und sie nicht unverzüglich entfernen. Seit der E-Commerce-Richtlinie aus dem Jahr 2000 gilt das als eherner Grundsatz, der 2022 auch in den Digital Service Act (DSA) übernommen wurde.

Im konkreten Fall hatte ein anonymer Nutzer 2018 eine Anzeige auf einem rumänischen Onlinemarktplatz veröffentlicht, die eine Frau fälschlicherweise als Anbieterin sexueller Dienstleistungen präsentiert hatte. Neben echten Fotos war darin auch die private Telefonnummer der Betroffenen enthalten. Juristisch lassen sich diese Informationen als personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO klassifizieren. Zudem sind sie als besonders schützenswert im Sinne von Art. 9 DSGVO einzustufen, da sie das Sexualleben betreffen. Zwar löschte der Plattformbetreiber Russmedia die Anzeige nach Kenntnis der Sachlage binnen einer Stunde, aber das reichte der Betroffenen nicht. Sie erhob Klage und verlangte unter anderem Schadenersatz in Höhe von 7000 Euro.

Der Fall landete beim rumänischen Berufungsgericht Cluj. Dieses sah sich mit einem Normenkonflikt konfrontiert: Wie verhält sich das Haftungsprivileg für Anbieter von fremdem Content zur strengen Verantwortlichkeit für die Datenverarbeitung in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)? Um diese Frage zu klären, setzte das Gericht das Verfahren aus und legte dem EuGH mehrere Fragen zur Entscheidung vor.


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https://www.heise.de/-11124320

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/hintergrund/Datenschutz-Plattformen-droht-Ueberwachungspflicht-11124320.html
[2] https://www.heise.de/hintergrund/Chatkontrolle-EU-Rat-will-das-freiwillige-Scannen-von-Chats-dauerhaft-erlauben-11086156.html
[3] https://www.heise.de/ratgeber/Die-Erfahrungen-von-Behoerden-und-Unternehmen-mit-freien-MS-Office-Alternativen-11069385.html
[4] https://www.heise.de/hintergrund/Wie-Festplattenfunde-Datenschutzprobleme-in-einer-Gemeinde-offenbaren-11081023.html
[5] https://www.heise.de/hintergrund/Interview-Warum-Deutschlands-groesste-Behoerde-ihre-Abhaengigkeit-von-MS-reduziert-11072445.html
[6] https://www.heise.de/hintergrund/Was-sich-2026-im-europaeischen-und-deutschen-IT-Recht-aendert-11106039.html
[7] https://www.heise.de/hintergrund/Microsoft-Cloud-vs-Delos-vs-openDesk-Die-Office-Plaene-der-Bundeslaender-11074188.html
[8] https://www.heise.de/hintergrund/Warum-die-EU-mit-ihrem-Digital-Services-Act-am-Scheideweg-steht-10917604.html
[9] https://www.heise.de/hintergrund/Wie-EU-Gesetze-Tracking-Profiling-und-personalisierte-Werbung-eindaemmen-sollen-10716137.html

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  • 09. Januar 2026 um 08:00
Gestern — 08. Januar 2026c't-Themen

NUC 16 Pro: Asus bricht mit Tradition und integriert RAM-Lüfter

Von Heise
Asus NUC 16 Pro vor blauem Hintergrund

(Bild: Asus)

Die neueste NUC-Generation bricht mit einer alten Tradition: Die Boards sind nicht mehr quadratisch.

Asus zeigt zur Technikmesse CES den Mini-PC NUC 16 Pro. Er setzt auf Intels taufrische Mobilprozessor-Baureihe Panther Lake alias Core Ultra 300 [1]. Vier Prozessorvarianten gibt es im NUC 16 Pro [2], die sich erheblich bei der Speicherausstattung unterscheiden. Bei allen sind die CPUs fest angelötet.

Die beiden Topversionen kommen mit den 16-Kernern Core Ultra X9 388H beziehungsweise Core Ultra X7 358H. Ersterer taktet lediglich 300 MHz höher (5,1 statt 4,8 GHz). Beide Prozessoren integrieren Intels größte Grafikeinheit mit 12 Xe-Kernen. Bei diesen zwei Mini-PCs verlötet Asus bis zu 96 GByte RAM mit hoher LPDDR5X-9600-Geschwindigkeit, um die Übertragungsrate zu maximieren. Die CPUs laufen mit einer maximalen Turbo-Leistung von 65 Watt.

Tabelle mit den CPU-Konfigurationen für Asus NUC 16 Pro
Tabelle mit den CPU-Konfigurationen für Asus NUC 16 Pro

CPU- und RAM-Konfigurationen des Asus NUC 16 Pro.

(Bild: Asus)

In der dritten Variante sitzt der Core Ultra 7 356H. Er hat zwar ebenfalls 16 CPU-Kerne, allerdings eine deutlich schwächere GPU mit vier Xe-Kernen. Er läuft ebenfalls mit bis zu 65 Watt. Im vierten NUC setzt Asus den Achtkerner Core Ultra 5 325 mit bis zu 45 Watt ein.

Die zwei letztgenannten Varianten verwenden Speicherriegel vom Typ CSO-DIMM. Wie bei CU-DIMMs für Desktop-PCs [3] sitzt auf den Riegeln ein Takttreiber (Clock Driver, CKD), der das Signal an die Speicherchips verstärkt. Asus nennt hier keine Taktfrequenzen; anhand von Intels Spezifikationen erscheinen jedoch DDR5-7200 und DDR5-6400 realistisch.

Dank der Riegelbauweise haben die zwei günstigeren NUC-Varianten einen Vorteil: Sie laufen auf Wunsch mit bis zu 128 statt 96 GByte RAM.

Bis zu zwei Lüfter

Zwischen den Konfigurationen mit 65 und 45 Watt unterscheidet sich die Kühlung. In den stärkeren Mini-PCs bringt Asus einen zweiten Radiallüfter an der Unterseite unter, der primär für das RAM gedacht ist.

Explosionsdarstellung des NUC 16 Pro
Explosionsdarstellung des NUC 16 Pro

Explosionsdarstellung des NUC 16 Pro mit zwei Lüftern.

(Bild: Asus)

Erstmals in einem klassischen NUC ist das Mainboard nicht mehr 110 x 110 mm beziehungsweise 4 x 4 Zoll groß. Asus verbreitert die Platine auf 127 x 110 mm. Bisheriges Zubehör wie Fremdanbieter-Gehäuse sind somit nicht mehr immer kompatibel. Das Standardgehäuse lässt sich weiterhin werkzeuglos öffnen. Per VESA-Halterung kann man den Mini-PC hinten an einem Monitor befestigen.

Für Massenspeicher gibt es zwei M.2-Steckplätze, je einer ist mit PCI Express 5.0 beziehungsweise 4.0 angebunden (je vier Lanes). Zudem ist ein Funkkärtchen mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0 vorinstalliert.

Doppeltes 2,5-Gbit/s-Ethernet

An der Rückseite befinden sich je zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse (USB-C), USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s) Typ A, HDMI 2.1 und 2,5-Gbit/s-Ethernet. Mindestens für Unternehmen soll es eine Option auf Displayport 2.1 statt HDMI 2.1 geben. Vorn gibt es dreimal 10-Gbit/s-USB, zweimal als Typ A und einmal als Typ C ausgeführt. Die Stromzufuhr erfolgt über ein externes DC-Netzteil.

Beschriftete Anschlüsse des Asus NUC 16 Pro
Beschriftete Anschlüsse des Asus NUC 16 Pro

Die Anschlüsse des NUC 16 Pro. Asus verdoppelt das 2,5-Gbit/s-Ethernet.

(Bild: Asus)

Zu den Preisen und Verfügbarkeitsterminen des NUC 16 Pro hat sich Asus bislang nicht geäußert.

heise medien ist offizieller Medienpartner der CES 2026.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11135099

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Panther-Lake-Intel-stellt-14-Core-Ultra-300-vor-11130804.html
[2] https://www.asus.com/displays-desktops/nucs/nuc-mini-pcs/asus-nuc-16-pro/
[3] https://www.heise.de/news/Ein-kleiner-Chip-mit-grosser-Wirkung-Takttreiber-beschleunigt-RAM-9982109.html
[4] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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  • 08. Januar 2026 um 18:34

heise+ | Treiber im c’t-Notfall-Windows 2026 nachinstallieren

Von Heise

Falls es überhaupt mal nötig ist, gelingt das Nachinstallieren fehlender Treiber in unserem Notfallsystem mit wenigen Mausklicks.

Jeder Windows-Computer ist ein individuelles Mosaik aus eingebauten und externen Hardwarekomponenten – uniform sind allenfalls Firmenflotten hunderter gleicher Geräte. Die Verbindung zwischen Hardware und Betriebssystem stellen Treiber her, das ist auch beim c’t-Notfall-Windows so. Ohne diese Treiber bleibt das Display schwarz, Mausklicks werden ignoriert und das Netzwerk funktioniert nicht. Jede Komponente braucht einen speziell angepassten Treiber, der sich von Modell zu Modell unterscheiden kann und dessen Details meist nur der jeweilige Hersteller kennt.

Im Idealfall braucht Sie das alles nicht zu kümmern. Denn damit unser Notfall-System auf möglichst vielen Computern funktioniert, egal ob Desktop-PC, Notebook oder Tablet, haben wir dafür gesorgt, dass es von Haus aus Treiber für besonders viele Geräte enthält. Das bedeutet aber nicht, dass Sie beim Bauen des Notfall-Sticks mit einer Terabyte-großen Softwaresammlung hantieren müssen. Viele der integrierten Treiber unterstützen mehrere Geräte. Das bedeutet zwar, dass sie nur selten den vollen Funktionsumfang eines Geräts ausreizen, doch ausgefeilte Stromspartechniken, Kino-Sound oder ultrahohe Display-Auflösungen sind belanglos, wenn es darum geht, Daten zu retten, Viren zu beseitigen oder Passwörter zurückzusetzen. Deshalb haben wir bei der Auswahl der Treiber wenig Wert auf für diesen Zweck entbehrliche Hardware wie Scanner, Webcams & Co. gelegt.

Als Ergebnis wird das Notfall-System auf vielen Computern auch ohne weitere Treiber seinen Zweck zu erfüllen. Doch was, wenn nicht? Für solche Ausnahmen liefert dieser Beitrag vier aufsteigend aufwendige Lösungswege.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11090807

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/ratgeber/c-t-Notfall-Windows-2026-11072902.html
[2] https://www.heise.de/ratgeber/c-t-Notfall-Windows-2026-Das-eigene-Notfallsystem-bauen-10813323.html
[3] https://www.heise.de/ratgeber/Probleme-loesen-mit-dem-c-t-Notfall-Windows-2026-11090788.html
[4] https://www.heise.de/ratgeber/Virensuche-mit-dem-c-t-Notfall-Windows-2026-11090802.html
[5] https://www.heise.de/ratgeber/Treiber-im-c-t-Notfall-Windows-2026-nachinstallieren-11090807.html
[6] https://www.heise.de/ratgeber/FAQ-Notfall-Windows-und-Secure-Boot-11096057.html

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  • 08. Januar 2026 um 07:00
Vor vorgesternc't-Themen

heise+ | KI als Werkzeug statt Denkersatz: Was gegen Kompetenzabbau hilft

Von Heise

Wer sich auf ChatGPT & Co. verlässt, lagert kognitive Fähigkeiten aus – und büßt sie letztlich ein. Studien belegen das, lehren aber auch klügere Arbeitsweisen.

Künstliche Intelligenz zu nutzen, bedeutet in vielen Fällen, tiefen Denkvorgängen aus dem Weg zu gehen. Dass diese Fähigkeit dann nicht weiter trainiert wird und verkümmern kann, haben unterschiedliche Untersuchungen bereits gezeigt. [1] [1] Beispielsweise belegten zwei Forscherinnen an der McGill University in Montreal 2020, dass Autofahrer, die sich dauerhaft auf GPS-Navigationssysteme verlassen, letztlich ein schwächeres räumliches Gedächtnis aufweisen. Vergleichbare Kompetenzverluste haben sich bereits in wissenschaftlichen Befragungen unter diversen Wissensarbeitern angedeutet und betreffen so unterschiedliche Arbeitsvorgänge wie Übersetzungen zwischen zwei Sprachen, Textzusammenfassungen und Softwareprogrammierung.

Das Problem besteht darin, dass viele KI-Tools ihre Anwender nicht nur zu effizienterer Arbeit befähigen, sondern ihnen dabei geistige Anstrengungen weitgehend ersparen, wie Michael Gerlich von der Swiss Business School (SBS) in seiner jüngsten Forschungsarbeit ausführt [2] [2]. Große Sprachmodelle, die fertige Texte, Argumentationen oder Entscheidungen liefern, laden besonders stark dazu ein, das Denken zu delegieren. Diese Gefahr ist bei spezialisierten Werkzeugen geringer, etwa bei Suchmaschinen oder Datenanalyse-Tools, die Informationen bereitstellen, aber keine fertigen Schlussfolgerungen vorgeben.

Mit EEG-Scans (Elektroenzephalografie) haben Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) die Hirnaktivität beim Schreiben eines Aufsatzes untersucht [13] [13]. Ihre Ergebnisse machen deutlich, dass Large Language Models (LLM) die Testkandidaten weitgehend von eigenständigen Denkprozessen entlasten. Wer beim Formulieren eines Textes eine Suchmaschine nutzte, wies eine geringere Hirnaktivität auf als Probanden ohne dieses Hilfsmittel, und der Einsatz von LLMs senkte den Wert noch einmal dramatisch.


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https://www.heise.de/-11079493

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/hintergrund/Kuenstliche-Intelligenz-Wie-Nutzer-das-kritische-Denken-verlernen-10296544.html
[2] https://doi.org/10.3390/data10110172
[3] https://www.heise.de/hintergrund/KI-als-Werkzeug-statt-Denkersatz-Was-gegen-Kompetenzabbau-hilft-11079493.html
[4] https://www.heise.de/hintergrund/Interview-zu-KI-in-der-Schule-Das-Thema-ist-ein-riesiger-Flickenteppich-10961917.html
[5] https://www.heise.de/news/Europaeische-Rundfunkunion-KI-Systeme-geben-Nachrichteninhalte-oft-falsch-wider-10796779.html
[6] https://www.heise.de/hintergrund/Bildung-KI-in-Schule-und-Hochschule-ein-Ueberblick-9691360.html
[7] https://www.heise.de/news/Niedersachsen-und-Hamburg-Kein-pauschales-Handyverbot-an-Schulen-11077713.html
[8] https://www.heise.de/news/Fobizz-im-Auslandseinsatz-Landeslizenz-fuer-Luxemburg-und-Nutzung-durch-den-DAAD-10756860.html
[9] https://www.heise.de/hintergrund/Fobizz-Gruenderin-KI-sollte-Lerninhalt-und-auch-Lerntechnologie-in-Schulen-sein-9209445.html
[10] https://www.heise.de/meinung/n-report-Projekt-Wie-KI-die-Sprache-von-Schuelerinnen-und-Schuelern-veraendert-10751927.html
[11] https://www.heise.de/news/OpenAI-fuehrt-Jugendschutz-fuer-ChatGPT-ein-10674879.html
[12] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Wer-schuetzt-unsere-Kinder-10632116.html
[13] https://doi.org/10.48550/arXiv.2506.08872

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  • 07. Januar 2026 um 14:00

Ausrollbare OLEDs: Lenovo zeigt Notebook-Konzepte mit ungewöhnlichen Displays

Von Heise

Lenovo experimentiert für kommende Notebooks mit rollbaren OLEDs: Auf der CES gab es Prototypen mit seitlich oder nach oben ausfahrbaren Displays zu sehen.

Lenovo verkauft mit dem ThinkBook Plus Gen6 [1] seit vergangenem Herbst bereits ein Notebook mit ausrollbarem OLED-Bildschirm. Diese Bauart wird mit dem frisch vorgestellten ThinkBook Plus Gen7 [2] zwar nicht fortgeführt, doch Lenovos Ingenieure werkeln weiter an Notebooks mit auf- beziehungsweise ausrollbaren Display. Auf der CES zeigte der Hersteller zwei Notebook-Prototypen, die sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven nähern.

Sowohl dem ThinkPad Rollable (Business-Notebook) als auch dem Legion Pro Rollable (Gaming-Notebook) ist gemein, dass Lenovo das besondere OLED-Panel samt zugehöriger Mechanik im Deckel unterbringt. Das war beim ThinkBook Plus noch anders: Dort versteckte sich die Technik im Rumpf, was dessen Entwicklung und Fertigung aufwendig und teuer macht. Bei den neuen Bauarten kann der Rumpf hingegen konventionell ausfallen, sodass ein und dasselbe Notebook mal mit normalem Deckel und mal mit ausrollbarem OLED bestückt werden könnte. Das senkt die Entwicklungskosten.

Bei ThinkPad Rollable läuft das flexible OLED über die obere Deckelkante, wo es von einem gewölbten Stück Gorillaglas geschützt wird. Ein Teil des OLEDs ist immer an der Außenseite des Deckels zu sehen, sodass man auch bei zugeklapptem Deckel Statusinformationen zu Gesicht bekommt. Beim Ausfahren des Bildschirms nach oben läuft dieser Teil dann über eine Walze auf die Innenseite und ergänzt den Windows-Desktop, sodass mehr Bildhöhe als die üblichen 14 Zoll zum Arbeiten an großen Dokumenten zur Verfügung steht.

Die Statusanzeige an der Außenseite verschwindet nicht, weil sich an der Deckelaußenseite noch mehr Bildschirmfläche versteckt, die dann nach oben wandert und nur in diesem Modus angesteuert wird. Die Mechanik ist im ausgefahrenen Zustand durch die Gorillaglasscheibe an der Außenseite sichtbar.

An der oberen Kante schützt gewölbtes Gorillaglas das empfindliche OLED-Panel.

(Bild: Florian Müssig / heise medien)

Legion Pro Rollable

Auch beim Gaming-Notebook Legion Pro steckt ein biegsames OLED-Panel im Deckel. Im Normalbetrieb hat es eine Diagonale von 16 Zoll, doch mit ausrollbaren Bereichen an beiden Seiten kann die Anzeigefläche über den einprogrammierten Zwischenschritt 21,5 Zoll auf bis zu 24 Zoll vergrößert werden – beide selbstredend in extremen Breitbildformaten.

Solche sind bei Gamern beliebt, vergrößern sie doch das Blickfeld, was bei Immersion wie Feinderkennung hilft. Beim Transport nimmt das Legion Pro Rollable hingegen nicht mehr Platz weg als andere 16-Zöller auch. Die Nutzergruppe mag zudem das zusätzliche Gewicht und der arg dicke Deckel nicht abschrecken, denn Gaming-Notebooks sind generell weder leicht noch schlank.

Der Deckel des Legion Pro fällt sehr dick aus, damit die Aufrollmechanik darin Platz findet.

(Bild: Florian Müssig / heise medien)

Lenovo wollte nicht ausschließen, dass die beiden Konzeptgeräte künftig einmal als tatsächliche Produkte in den Handel kommen. Aktuell ist dies aber nicht geplant.

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[1] https://www.heise.de/tests/ThinkBook-Plus-G6-Notebook-mit-ausrollbarem-OLED-Bildschirm-im-Test-11081373.html
[2] https://www.heise.de/news/ThinkBook-Plus-Gen7-Auto-Twist-Motorisierter-Bildschirm-dreht-sich-zum-Nutzer-11128652.html
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  • 07. Januar 2026 um 07:08

Windows on ARM: Asus mit Snapdragon X2 Extreme Edition, HP mit NPU-Turbo

Von Heise

Erste Notebooks mit Snapdragon X2 kommen von Asus und HP – und sind gleich Ausnahmen von der später folgenden Masse.

Zu den ersten Notebooks mit Qualcomms neuer Prozessorgeneration Snapdragon X2 gehören die ZenBooks A14 und A16 von Asus und die HP-Modelle EliteBook X G2q sowie OmniBook Ultra G2q. Und beide haben gleich von Beginn an Sonderlocken, die anderen Geräten fehlen werden.

Das ZenBook A14 ist wie sein vor einem Jahr gestarteter Vorgänger ein besonders leichter 14-Zöller, der nun den Sprung auf die neue CPU-Generation macht. Das neue ZenBook A16 ergänzt die Baureihe nicht nur um eine Variante mit größerem 16-Zoll-Bildschirm, sondern ist auch das erste und bislang einzige Notebook, in dem das Topmodell Snapdragon X2 Elite Extreme [1] zum Einsatz kommt.

Dieser Prozessor läuft technisch außerhalb des restlichen X2-Portfolios, weil er eine eigene CPU-Fassung und somit angepasste Mainboards benötigt. Sein Speicherinterface umfasst nämlich drei statt wie sonst üblich zwei Speicherkanäle (192 statt 128 Bit) und obendrein ist der Arbeitsspeicher Teil des CPU-Trägers. Für diese Fassung gibt es bislang auch nur genau ein CPU-Modell, nämlich den 18-Kerner X2E-96-100 mit 48 GByte integriertem LPDDR5X-RAM – ergo hat das Asus ZenBook A16 immer diesen an Bord.

Zu Preis und Verkaufsstart hat Asus bislang keine Angaben gemacht.

NPU mit 85 statt 80 TOPS

HP wiederum beschränkt sich bei seinen 14-Zöllern EliteBook X G2q und OmniBook Ultra G2q nicht auf die bislang von Qualcomm enthüllte CPU-Auswahl, die allen Anbietern zur Verfügung steht. Stattdessen kommen in den voraussichtlich ab März erhältlichen Notebooks die HP-exklusiven Modelle X2E-90-100 (18 CPU-Kerne) und X2E-84-100 (12 CPU-Kerne) zum Einsatz. Sie ähneln den frei verfügbaren Varianten X2E-88-100 beziehungsweise X2E-80-100, haben aber eine aufgebohrte KI-Einheit (Neural Processing Unit, NPU), die auf die bereits herausragenden 80 TOPS (Billionen Operationen pro Sekunde) der regulären X2-Modelle noch einen draufsetzt: Hier gibt es 85 TOPS.

HP OmniBook Ultra G2q und HP EliteBook X G2q

(Bild: Florian Müssig / heise medien)

Auf die Frage, was man als Nutzer denn von all dieser NPU-Rechenleistung deutlich oberhalb den von Copilot+ vorgeschriebenen 40 TOPS habe, gab Microsofts James Howell zu Protokoll, dass künftig dann schlicht mehrere KI-Modelle parallel laufen können. Wer beispielsweise während eines Teams-Meetings (mit KI-weichgezeichnetem Hintergrund) eine angefragte Datei per E-Mail verschicken will, im Trubel aber vergisst, die Datei tatsächlich anzuhängen, muss künftig nicht noch eine zweite E-Mail samt Entschuldigung hinterherschicken. Stattdessen analysiert ein lokal laufendes Sprachmodell den Inhalt der E-Mail, wenn man auf Senden klickt, und Outlook hakt noch einmal beim Nutzer nach, wenn die KI feststellt, dass von einem Anhang die Rede ist, ein solcher aber fehlt.

White-Label-Snapdragon

Angesichts der Tatsache, dass Microsoft und Qualcomm dieselbe Vision hinsichtlich NPU und KI auf Notebooks teilen und den engen Schulterschluss demonstrieren, steht nicht zu erwarten, dass Qualcomm viel Aufwand in die Unterstützung anderer Betriebssystemen als Windows stecken wird. Diese Erkenntnis hat Ende 2025 bereits dazu geführt, dass Tuxedo sein Projekt, ein Linux-Notebook mit Snapdragon X auf den Markt zu bringen, eingestampft hat [2].

White-Label-Notebooks mit Snapdragon X2 von Wistron (links), Quanta (Mitte) und Compal (rechts)

(Bild: Florian Müssig / heise medien)

An White-Label-Hardware, die kleine lokale Notebook-Anbieter als Basis ihres Geräteangebots verwenden können, mangelt es hingegen nicht: Qualcomm zeigte auf der CES, welche Auftragsfertiger (ODM) hinter den bislang gezeigten und für Benchmarks verwendeten Referenzsystemen stecken. Die Notebooks stammen von Compal (KQX80, KQX81), Wistron (Oryon2 Clamshell) und Quanta (QM8) und die All-in-One-PCs von Longcheer. Womöglich trifft man das ein oder andere Gerät künftig also unter anderem Namen auch im Handel an.

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[2] https://www.heise.de/news/Tuxedo-gibt-Linux-Notebook-mit-Snapdragon-X-auf-11089194.html
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  • 06. Januar 2026 um 18:30

Beim Raspi abgeschaut: HP versteckt x86-Mini-PC in der Tastatur

Von Heise

HP packt einen Mini-PC mit Ryzen-Prozessor in eine USB-C-Tastatur – auf Wunsch sogar mit Akku.

Da Mobilprozessoren immer mehr Komponenten enthalten und die zugehörigen Hauptplatinen dementsprechend immer kleiner ausfallen können, eröffnen sich für solche auch neue Möglichkeiten. HP stellt auf der CES eine Tastatur vor, die auch gleich noch das technische Innenleben eines Notebooks mitbringt: Im EliteBoard G1a arbeitet ein Ryzen-AI-300-Prozessor mit bis zu acht Kernen (Krackan Point). Sowas in der Art gab es zuletzt nur mit viel schwächerem Innenleben, nämlich einem Raspberry Pi 5. HPs Ausführung erfordert wegen der stärkeren Hardware eine aktive Kühlung mit Lüftern.

HP sieht das EliteBoard G1a für Arbeitnehmer mit täglich wechselnden Arbeitsplätzen vor (Shared Desk), die aber nicht mobil arbeiten und deshalb kein vollständiges Notebook benötigen. Wie ein solches kann man das EliteBoard aber bei Feierabend in eine (mitgelieferte) Hülle stecken und wegschließen, damit die Daten auf der SSD geschützt bleiben. Am Arbeitsplatz lässt sich das EliteBoard wiederum wie ein Notebook per USB-C-Anschluss an Monitoren oder Dockingstationen anschließen. Daten, Bildsignal und Strom fließen dann über ein einzelnes Kabel.

Zwei Varianten

HP sieht zwei Varianten des EliteBoard vor. Bei der ersten ist ein USB4-fähiges USB-C-Kabel wie bei klassischen Tastaturen fest angebracht, bei der zweiten fehlt es. Die weiteren Schnittstellen sind identisch: Beide Variante bieten an der Rückseite weitere USB-C-Buchsen, von denen aber nur eine ebenfalls USB4 mit 40 Gbit/s spricht – die zweite ist auf USB 3.1 Gen 2 (10 Gbit/s) beschränkt.

Ein USB-C-Kabel zum Monitor, am anderen Ende aber ein Tastatur-PC statt eines Notebook - so stellt sich HP die Nutzung des EliteBoard G1a vor

(Bild: HP)

Neben Windows 11 Home oder Pro sowie verschiedenen Kapazitäten bei SSD und RAM bietet HP als ungewöhnliche Option auch einen Akku an, der ebenfalls noch Unterschlupf im Gehäuse findet. Damit lässt sich in Kombination mit einem USB-C-Bildschirm ein „Notebook für Arme“ basteln – auch, weil HP bestenfalls dreieinhalb Stunden Laufzeit angibt. Die Option ist daher eher für Regionen mit schlechter Stromversorgung interessant, wo der Akku dann als Grundlage für ein System mit unterbrechungsfreier Stromversorgung (USV) agiert: Man kann das System noch gezielt herunterfahren oder schlafenlegen, ohne dass Datenverlust bei geöffneten Dokumenten droht.

Zu den Preisen und Verfügbarkeitsterminen äußerte sich HP bislang nicht.

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  • 06. Januar 2026 um 04:30

Timekettle erneuert Übersetzungs-Engine für Earbuds und Handhelds

Von Heise

Timekette W4 Interpreter Earbuds

(Bild: heise online / Nico Jurran)

Timekettle veröffentlicht für seine Übersetzungsgeräte eine neue Firmware-Version veröffentlichen, die Möglichkeiten der Echtzeitübersetzung erweitert.

Timekettle wird für eine Reihe seiner Übersetzungsgeräte eine neue Firmware-Version veröffentlichen, die Echtzeitübersetzung umfangreich verbessern soll – weshalb das Unternehmen auch von einem Upgrade und nicht von einem Update spricht. Die neue Firmware soll noch im Januar veröffentlicht werden, kündigte der Hersteller auf der CES an.

Im Mittelpunkt des die „SOTA“ (State of the Art) genannte Übersetzungs-Engine von Timekettle, eine im Hintergrund arbeitende Funktion, die in Echtzeit dynamisch das optimale Übersetzungsmodell für jedes Sprachpaar und jedes Konversationsszenario identifizieren soll. Timekettle erklärt dazu, dass verschiedene Sprachpaare sich wie völlig unterschiedliche Systeme verhalten. So folgt die Übersetzung zwischen Englisch und Koreanisch etwa einer anderen Logik als zwischen Deutsch und Englisch. Das Paar Spanisch – Chinesisch erfordere wiederum eine andere Segmentierung, Vorhersage und Kontextinferenz als beispielsweise Japanisch - Französisch.

Laut Hersteller löst SOTA dieses Problem in der Praxis, indem es die Sprachkombination und den Kontext in Echtzeit erkennt und dann aus verschiedenen spezialisierten KI-Engines diejenige auswählt, die am besten dazu passt. Ermöglicht werde dies durch das Large Language Model (LLM) von Timekettle und seiner weiterentwickelten „Babel OS“-Plattform, die mit neuen Machine-Learning-Schichten auf Grundlage Millionen Sprachbeispiele aktualisiert worden sei. Im Ergebnis sollen Übersetzungen weniger wie der Versuch einer Maschine klingen, etwas zu interpretieren, sondern eher wie ein Sprachsystem, das die Absicht, den Tonfall und die Struktur des Gesagten wirklich versteht.

Bessere Stimmisolierung

Da die Qualität der KI-Übersetzung nur so gut ist wie die Audioqualität der Eingabe, hat Timekettle diese bei dem kommenden Upgrade nach eigenen Angaben ebenfalls verbessert. Die Timekettle-Earbuds arbeiten mit Knochen-Stimm-Sensoren, die Sprachvibrationen direkt über die Knochenleitung aufnehmen. Der kommende überarbeitete Algorithmus soll klarere Stimmschwingungen extrahieren können, um die Signalreinheit zu verbessern, Geräusche in chaotischen Umgebungen effektiver zu isolieren und Sprecher in Mehrstimmengesprächen genauer zu identifizieren.

Timekettle verspricht, dass der Interpreter-Ohrhörer W4 (UVP 349 Euro) mit dem Upgrade zum genauesten Übersetzern in der Unternehmensgeschichte wird. Weiterhin erhalten die Earbuds W4 Pro (449 Euro) und M3 (149,99 Euro), die Handhelds T1 (299,99 Euro) und T1 Mini (149,99 Euro) und der X1 Interpreter Hub (699,99 Euro) die neue Firmware. Alle Geräte unterstützen die sofortige Übersetzung in 43 Sprachen und 96 Akzente und decken damit mehr als 95 % der Regionen weltweit ab.

heise online ist Medienpartner der CES 2026


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  • 05. Januar 2026 um 13:57

Windows momentan nicht telefonisch aktivierbar

Von Heise

Laut Bandansage steht der Dienst „derzeit“ nicht zur Verfügung, es wird auf Microsofts Support-Website verwiesen.

Neuer Ärger mit der Zwangsaktivierung: Windows lässt sich derzeit nicht telefonisch aktivieren. Wer es doch probiert, hört eine Bandansage. Die verkündet, dass der Anruf „derzeit“ nicht bearbeitet werden kann, und verweist auf support.microsoft.com [1], also Microsofts allgemeine Support-Startseite.

Ob die telefonische Aktivierung nur momentan gestört ist oder ob Microsoft dauerhaft den Stecker gezogen hat, ist unklar. Eine Anleitung zum Aufruf der telefonischen Aktivierung ist weiterhin online verfügbar [2]. Auch in Windows stecken die nötigen Dialoge noch drin.

Aktivierung, was soll das?

Doch was hat es mit der Aktivierung eigentlich auf sich? Es ist eine Art Kopierschutz. Die Annahme, Sie hätten Windows (also die Software) gekauft, ist ebenso verständlich wie leider auch falsch. Was Sie erworben haben, ist bloß eine Lizenz, also ein Nutzungsrecht. Das ist bei Windows wie bei jeder anderen Software auch: Damit Sie sie verwenden dürfen, muss Ihnen der Rechteinhaber das erlauben. Er darf im Rahmen der Gesetze frei entscheiden, was Sie das kosten soll und was Sie mit der Software anfangen dürfen. Die Bandbreite reicht von „macht damit, was ihr wollt“ (Public Domain) über „nutzen, aber nicht verändern“ (Freeware) bis hin zu kommerziellen Lizenzen mit umfangreichem Kleingedruckten. Zu letzteren gehören die dauerhaft gültigen Windows-Lizenzen, die Microsoft erst herausrückt, nachdem Sie zu den Milliardengewinnen des Konzerns beigetragen haben.

Die Aktivierung soll sicherstellen, dass Sie sich an der Kasse nicht vorbeischummeln. Die Installation nimmt Kontakt mit Microsofts Servern auf und erst, wenn die ihr Okay geben, schaltet Windows dauerhaft den vollständigen Funktionsumfang frei. Mitunter verlangt Windows eine erneute Aktivierung, etwa nach dem Tausch des Mainboards oder dem Umzug auf einen neuen PC. Und manchmal aus unerfindlichen Gründen auch einfach nur so.

Wichtiger Bestandteil des Aktivierungsprozesses ist der Installationsschlüssel. Das ist eine Zeichenfolge, die aus fünf durch Bindestriche getrennten Blöcken zu je fünf Zeichen besteht, was ungefähr so aussieht: 1ABCD-E2FGH-IJ3KL-MNO4P-QRST5. Ohne Schlüssel lässt sich Windows nicht installieren und erst recht nicht aktivieren. In jeder Windows-Installation steckt ein solcher Schlüssel, und zwar selbst dann, wenn Sie selbst keinen eingegeben haben. Während der Aktivierung wird geprüft, ob der Schlüssel zur Version und Edition der Installation passt, aktivierbar ist (es gibt auch „generische“, bei denen das nicht der Fall ist) und nicht unerlaubt mehrfach verwendet wurde.

Online …

Das Aktivieren per Internet ist heutzutage das Standardverfahren: Schlüssel eingeben, auf Aktivieren klicken, dann nimmt Windows Kontakt mit Microsofts Aktivierungsservern auf und erledigt den Rest.

Eine Online-Aktivierung hat meist auch dann stattgefunden, wenn Sie sich selbst mit dem Aktivieren gar nicht befassen mussten. Das ist der Fall bei PCs großer PC-Hersteller, die bereits ab Werk mit einer Windows-Vorinstallation ausgestattet sind. Auf solchen Computern steckt ein zur Vorinstallation passender Schlüssel bereits in der Hardware, genauer in der Firmware des Mainboards und dort in der ACPI-Tabelle „MSDM“. Wenn Windows auf einem solchen PC feststellt, dass es nicht aktiviert ist, sucht es an dieser Stelle nach einem passenden Schlüssel. Wird es fündig, verwendet es ihn und aktiviert sich damit automatisch. Eine Onlineverbindung ist dennoch erforderlich, denn auch bei dieser Form der Aktivierung nimmt Windows mit Microsofts Servern Kontakt auf.

… oder telefonisch

Die telefonische Aktivierung ist für den Fall gedacht, dass ein PC etwa aus Sicherheitsgründen nicht ans Internet angeschlossen ist und das auch unbedingt so bleiben muss. Dass Microsoft dieses Angebot allenfalls noch widerwillig macht, ist daran erkennbar, wie sehr der nötige Dialog mittlerweile versteckt ist. Unter Windows 11 öffnen Sie mit der Tastenkombination Windows+i die Einstellungen und wählen unter „System“ den Menüpunkt „Aktivierung“. Windows wird feststellen, dass kein Internetanschluss verfügbar ist. Wählen Sie „Product Key ändern“, tippen Sie einen gültigen Installationsschlüssel ein und klicken Sie auf „Jetzt aktivieren“. Das endet erwartungsgemäß mit einer Fehlermeldung, die Sie wegklicken können. Erst jetzt ist in den Einstellungen unter System/Aktivierung der Punkt „Per Telefon aktivieren“ sichtbar.

Der Aktivierungsdialog lässt sich zwar noch aufrufen, doch das nutzt nichts mehr
Der Aktivierungsdialog lässt sich zwar noch aufrufen, doch das nutzt nichts mehr

Der Aktivierungsdialog lässt sich zwar noch aufrufen, doch das nutzt nichts mehr: Beim Anruf der Nummer kommt nur eine Bandansage.

Wählen Sie aus der Länderliste Ihr Heimatland, doch Achtung: Die chaotisch anmutende Liste ist grob nach den englischsprachigen Landesnamen sortiert. Deutschland beispielsweise finden Sie unter G für Germany, Österreich unter A wie Austria, die Schweiz fehlte ganz in der Liste auf unserem Testrechner.

Nach der Auswahl des Landes wird die Telefonnummer angezeigt (für Deutschland: 0800/284 82 83). Wenn Sie die wählen, sollte Sie nun eigentlich ein Roboter automatisch durch die Aktivierung führen (bei Fehleingaben konnten Sie sogar bislang mit einem Mitarbeiter sprechen). Doch stattdessen kommt nun eine Bandsage, die sich je nach gewählter Telefonnummer zwar unterscheidet, aber stets nur aufs Internet verweist.


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[1] https://support.microsoft.com/
[2] https://support.microsoft.com/de-de/windows/produktaktivierung-f%C3%BCr-windows-online-und-supporttelefonnummern-35f6a805-1259-88b4-f5e9-b52cccef91a0
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  • 04. Januar 2026 um 13:00

Smart-Meter-Rollout: Hunderte Betreiber verpassen offenbar gesetzliches Ziel

Von Heise

Die Stromnetzbetreiber haben das erste Etappenziel beim Smart-Meter-Rollout erreicht – allerdings nur im Mittel. Hunderten Stadtwerken drohen nun Zwangsgelder.

Der Smart-Meter-Rollout in Deutschland kommt voran, doch die Zahlen liegen weiterhin auf niedrigem Niveau. Laut den jüngsten Zahlen der Bundesnetzagentur waren zum Stichtag Ende September bundesweit insgesamt zwei Millionen „intelligente Messsysteme“ installiert, was 3,8 Prozent aller „Messlokationen“ entspricht. Ende Juni waren es 1,6 Millionen beziehungsweise 3 Prozent. [1]

Außerdem waren zu Ende September laut den offiziellen Zahlen [2] bundesweit 20,2 Prozent der sogenannten Pflichteinbaufälle erledigt. Das gesetzliche Einbauziel von 20 Prozent der Pflichtfälle bis Ende des Jahres wurde damit im Durchschnitt schon drei Monate früher erreicht. Dabei geht es um Haushalte und Firmen mit hohem Stromverbrauch oder einer „steuerbaren Verbrauchseinrichtung“ wie einer Wallbox.

Hunderte Betreiber verpassen offenbar gesetzliches Ziel

Die Fortschritte sind allerdings vor allem großen Messstellenbetreibern zu verdanken. Hunderte kleine Stadtwerke hinken weit hinterher: Bei den 600 Betreibern mit weniger als 30.000 Messlokationen lag die Einbauquote am 30.9. im Schnitt bei lediglich 8,2 Prozent der Pflichtfälle, wie die Bundesnetzagentur errechnet hat.

Hunderte Betreiber haben also vermutlich zum Jahresende das gesetzliche Ziel von 20 Prozent der Pflichtfälle in ihrem Netzgebiet verfehlt. 188 Betreiber hatten bis Ende September sogar noch kein einziges Smart Meter installiert, wie Netzagentur-Präsident Klaus Müller vor Weihnachten auf der Plattform LinkedIn schrieb [3]. Insgesamt gibt es 814 grundzuständige Messstellenbetreiber.

Die Bundesnetzagentur droht säumigen Betreibern mit Strafen: Man werde „entsprechende Aufsichtsmaßnahmen nach der Plausibilisierung der Daten zum 31.12.25 vorbereiten“, kündigte Müller an. Seine Behörde kann Zwangsgelder verhängen. „Dabei sind Zwangsgelder wiederholbar und können gesteigert werden, um das gesetzliche Verhalten zu erzwingen und durchzusetzen“, schreibt die Netzagentur auf ihrer Webseite.

Die Zahlen der Bundesnetzagentur umfassen den Smart-Meter-Rollout in Deutschland nicht vollständig, da sogenannte wettbewerbliche Messstellenbetreiber nicht zur Meldung ihrer Daten verpflichtet sind. Manche Experten gehen von höheren Zahlen aus. Aus Sicht vieler Unternehmen, zum Beispiel Anbietern dynamischer Stromtarife, läuft der Rollout allerdings trotzdem immer noch viel zu langsam. [4]


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[1] https://www.heise.de/hintergrund/Streit-um-Smart-Meter-Zahlen-Erfolgreicher-Rollout-oder-Stillstand-10792934.html
[2] https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/NetzzugangMesswesen/Mess-undZaehlwesen/iMSys/artikel.html
[3] https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7407758839204204544/
[4] https://www.heise.de/hintergrund/Streit-um-Smart-Meter-Zahlen-Erfolgreicher-Rollout-oder-Stillstand-10792934.html
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  • 03. Januar 2026 um 11:39

39C3: Die Krux mit der digitalen Souveränität | c’t uplink

Von Heise

Warum der Staat weiter auf Big Tech setzt und was das Problem mit dem Begriff digitale Souveränität ist, war das Thema der c’t-uplink-Sonderfolge auf dem 39C3.

Spätestens seitdem Donald Trump wieder im Weißen Haus sitzt, geistert die „Digitale Souveränität“ verstärkt durch die politischen Diskussionen. Die Bundesrepublik hat mittlerweile ein eigenes Zentrum dafür (ZenDiS) und einen Fonds, der sich zur Agentur gemausert hat (Sovereign Tech Fund/Agency). Aber ist jetzt das Schlagwort „Digitale Souveränität“ der Türöffner für mehr Open-Source-Software in Behörden, Verwaltungen, Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen, oder erweist sich das als Bumerang? Sind Big Tech, die doch viel in Linux und Open Source investieren, wirklich das Problem?

In dieser Sonderfolge des c’t uplink, die live auf dem 39. Chaos Communication Congress (39C3) aufgezeichnet wurde, blicken wir kritisch auf den Begriff „Digitale Souveränität“. Welche Konzepte sich dahinter verbergen, diskutiert c’t-Redakteur Keywan Tonekaboni mit seinen Gästen Anne Roth, Bonnie Mehring und Sven Neuhaus. Gemeinsam sprechen sie darüber, welche Probleme sich aus dem Schlagwort ergeben und warum es nur so langsam vorwärtsgeht mit freier Software in der öffentlichen Hand.

Mit dabei:
- Anne Roth, Referentin für Digitalpolitik bei der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag
- Bonnie Mehring, Senior-Projekt-Managerin Free Software Foundation Europe (FSFE)
- Sven Neuhaus, Tech Lead Open-Source-Produkte, Zentrum Digitale Souveränität (ZenDiS)
Moderation: Keywan Tonekaboni
Produktion: Özgür Uludaǧ mit freundlicher Unterstützung des c3voc [8]

In unserem WhatsApp-Kanal [9] sortieren Torsten und Jan aus der Chefredaktion das Geschehen in der IT-Welt, fassen das Wichtigste zusammen und werfen einen Blick auf das, was unsere Kollegen gerade so vorbereiten.

c't Magazin [10]
c't auf Mastodon [11]
c't auf Instagram [12]
c't auf Facebook [13]
c't auf Bluesky [14]
c’t auf Threads [15]
► c't auf Papier: überall, wo es Zeitschriften gibt!


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  • 03. Januar 2026 um 06:30

heise+ | Web-Tipp: Großes Star-Trek-Gedächtnis

Von Heise

Immer neue Filme und Serien haben den Star-Trek-Kanon unübersichtlich gemacht. Als umfassendes Onlinenachschlagewerk empfiehlt sich das Wiki Memory Alpha.

Wer die Vereinte Föderation der Planeten nach dem Ort fragt, an dem das geballte Wissen über die vier galaktischen Quadranten gespeichert ist, der bekommt zur Antwort: „Memory Alpha [1] [1]“. Der Planetoid, der nach der Star-Trek-Topologie etwa 20 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt, beherbergt die größte Bibliothek wissenschaftlicher, geschichtlicher und kultureller Informationen von Menschen, Vulkaniern, Andorianern, Tellariten und vielen anderenin der Galaxis beheimateten Völkern.

Vieles, was in der Spannung der Serienfolgen beinahe untergeht, entpuppt sich beim Sichten von Memory Alpha als enorm reizvoll gestaltet, etwa Schriftzeugnisse der Ferengi.

Gewissermaßen das Onlinegegenstück zu Memory Alpha in der Welt des Star-Trek-Film- und Fernsehkanons bildet das 2004 gestartete gleichnamige Wiki, das es mittlerweile in 18 Sprachen gibt. Die englischsprachige Variante umfasst nahezu 64.000 Artikel, die deutschsprachige etwas mehr als die Hälfte.

Hunderte von Autoren tragen dort in minutiöser Arbeit eine Vielfalt dessen zusammen, was die kanonischen Quellen an Filmhandlungen, Personen, Technik und anderen Details hergeben. Garniert mit reichlich Bildmaterial und durchsetzt von zahllosen Querverbindungen ist so eine Riesenmenge von Stoff zum Schmökern und Nachschlagen entstanden. Ein so hochkomplexer Gegenstand wie das Star-Trek-Universum lohnt nach Meinung von Autoren und Nutzern den enzyklopädischen Aufwand.


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[1] https://memory-alpha.fandom.com/de/wiki/Hauptseite
[2] https://www.heise.de/hintergrund/Web-Tipp-Grosses-Star-Trek-Gedaechtnis-11088659.html
[3] https://www.heise.de/hintergrund/Web-Tipp-Juristisches-nicht-nur-fuer-Fachleute-11085079.html
[4] https://www.heise.de/hintergrund/Web-Tipp-Fotos-und-Videos-mit-Spezialwerkzeugen-verifizieren-11090013.html
[5] https://www.heise.de/news/Web-Tipps-Stau-verstehen-11074617.html
[6] https://www.heise.de/news/Web-Tipps-Raumgestaltung-fuer-jedermann-11074603.html

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  • 02. Januar 2026 um 11:46

heise+ | c’t-Story: Der Klang von Papier

Von Heise

Eine simple Einkaufsfahrt in winterlichem Schneegestöber endet oft woanders als geplant. Mancher findet dabei etwas Großartiges, nach dem er nie gesucht hätte.

Ein Freund von Familienfesten war ich noch nie. Schon als Kind hatte ich die gestellte Fröhlichkeit meiner Eltern bei solchen Gelegenheiten gehasst – und ganz besonders Onkel Oliver. Er kam jedes Mal mit einem anderen SUV und machte sich über die Klimakrise lustig. Damals gab es um die Jahreswende nirgends Schnee.

Das ist heute anders. Eingehüllt in einen dicken Wollmantel, mit einer Mütze, die mir bis über die Ohren reicht, kämpfe ich mich zu Fuß durch die Elemente. Meine Laune ist so tief gesunken wie die Temperaturen. Ein paar Straßen weiter steht mein zehn Jahre alter E-Kleinwagen, dessen Akku bei der Kälte schlappgemacht hat. Noch bevor ich einen Abschleppwagen rufen konnte, folgte mein Smartphone dem Vorbild des Wagens und versagte ebenfalls den Dienst. Zu allem Übel wird der Schneefall jetzt so heftig, dass ich kaum noch etwas erkennen kann.

Ich war losgefahren, um für meine Tochter Angelina einen Oskar zu kaufen. Das ist eine Art Nachfolger der früheren Tamagotchis, nur KI-gesteuert. Sie muss ein solches Ding unbedingt ganz schnell haben, denn Taylor-Sophie, ihre Cousine, die bei Angelinas anstehender Geburtstagsfeier dabei sein wird, hat ebenfalls eines. Also habe ich mich zähneknirschend auf dem Weg gemacht. Und nun werde ich wahrscheinlich in einer unbarmherzigen Schneeböe mein Ende finden.


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[1] https://www.heise.de/hintergrund/c-t-Story-Der-Klang-von-Papier-11080843.html
[2] https://www.heise.de/hintergrund/c-t-Story-Smarte-Traenen-10497055.html
[3] https://www.heise.de/hintergrund/c-t-Story-Das-neue-Modell-11060412.html
[4] https://www.heise.de/hintergrund/c-t-Story-Dr-k-i-Zahnbaer-10749044.html
[5] https://www.heise.de/hintergrund/c-t-Story-Fern-von-sich-selbst-10749050.html
[6] https://www.heise.de/hintergrund/c-t-Story-Das-Ende-der-perfekten-Vermessung-10689437.html
[7] https://www.heise.de/hintergrund/c-t-Story-Das-Erbe-10643408.html
[8] https://www.heise.de/hintergrund/c-t-Story-Die-Rueckkehr-der-Dinge-10638124.html
[9] https://www.heise.de/hintergrund/c-t-Story-Waltraud-siegt-10559753.html
[10] https://www.heise.de/hintergrund/c-t-Story-Ein-Quaentchen-Glueck-10516016.html

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  • 01. Januar 2026 um 07:00

Buchkritik: Enshittification

Von Heise

Populäre Internetdienste stiften immer weniger Nutzen, manche mutieren zu echten Ärgernissen. Cory Doctorow zufolge stecken Absicht und Prinzip dahinter.

Cory Doctorow, Science-Fiction-Autor und Aktivist für digitale Bürgerrechte, hat bereits 2022 den Begriff Enshittification geprägt. Er meint damit eine mutwillig verursachte Tendenz von Produkten, Diensten und Infrastrukturen, die immer nutzerfeindlicher und immer weniger brauchbar werden. In seinem aktuellen Buch untersucht er diese „Verscheißigung“ nun bei digitalen Plattformen, also IT-Systemen, die Anwender mit Anbietern zusammenbringen.

Doctorow veranschaulicht den Verfall anhand von Facebook, Amazon, Twitter und dem iPhone. Jede dieser Errungenschaften habe ursprünglich echten Mehrwert für Kunden gebracht. Sobald die Unternehmen dahinter ihre Kunden gewissermaßen eingesperrt hatten, zogen sie die Daumenschrauben an.

Internationale Politik trägt laut Doctorow hohe Mitschuld daran; sie habe Akteure wie IBM oder Microsoft mit deren Gebaren immer wieder durchkommen lassen. Lediglich unter Joe Biden habe dank Lina Khan an der Spitze der Federal Trade Commission (FTC) eine monopolfeindliche Ära gewunken; Trump habe diese Bestrebungen jedoch zunichte gemacht. Hinzu komme, dass der mäßigende Einfluss von Mitarbeitern in der Tech-Industrie gegenüber ihren Chefs geschwunden sei.

Für Wege aus dem Dilemma benennt der Autor einige Ansätze: Man brauche mehr Wettbewerb, mehr Regulierung, mehr Mitbestimmungsrechte und mehr technische Interoperabilität, die den Umstieg von einer Infrastruktur auf eine andere erleichtern würde. Netzbetreiber müssten neutral sein, Diensteanbieter müssten strengere Vorgaben etwa fürs Kommunikationsdesign bekommen. Positiv sieht er Maßnahmen wie den europäischen Digital Markets Act (DMA) und den Digital Services Act (DSA).

Letztlich müssten Doctorow zufolge die Plattformen gar nicht weniger schrecklich werden – bloß weniger wichtig.

Der Autor trägt sein Anliegen in leicht verständlichem Englisch vor, herausfordernd sind nur einige auf US-Recht gemünzte juristische Passagen. Für Mai 2026 ist eine deutsche gleichnamige Fassung des Buches angekündigt. Sie soll mit dem Untertitel „Wie Tech-Konzerne uns ausbeuten und was wir dagegen tun können“ im Blumenbar-Imprint des Aufbau-Verlags erscheinen.


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[2] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Content-Creation-mit-Kuenstlicher-Intelligenz-11081099.html
[3] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Enshittification-11081123.html
[4] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Ethical-Hacking-Das-grosse-Buch-zum-Hacking-mit-Python-11059758.html
[5] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Elon-Jeff-on-Mars-10749040.html
[6] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Building-a-Debugger-10749036.html
[7] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-TikTok-Time-Bomb-10749064.html
[8] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Warum-niemand-die-Quantenphysik-versteht-10748482.html
[9] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Generation-TikTok-10497030.html
[10] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Async-Rust-10484110.html
[11] https://www.heise.de/ct
[12] mailto:psz@ct.de

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  • 31. Dezember 2025 um 10:00

heise+ | Defekter Personalausweis: Was man bei Störung des Speicherchips tun kann

Von Heise

Ärgerlich, wenn der Perso-Chip plötzlich nicht mehr funktioniert. Aber muss man dann zwingend einen neuen beantragen? Und wer trägt die Kosten?

Gibt es nicht eine Art von Gewährleistung für den elektronischen Personalausweis, wollte Michael M. von der c’t-Redaktion wissen. Er habe seinen Ausweis jetzt seit gut zwei Jahren. Das Ausweisen mit dessen NFC-Chip und dem Smartphone als Lesegerät habe von Anfang an nur mühsam funktioniert. Stets habe er die Hülle vom Smartphone nehmen müssen, da das NFC-Signal für den Chip offenbar zu schwach war.

Da das Auslesen des Chips inzwischen gar nicht mehr funktioniert, hat er das Bürgeramt aufgesucht. Dort hat man den Chip ebenfalls nicht lesen können und somit bestätigt, dass der Speicher auf dem Ausweis defekt ist. Wenn er die Online-Funktion wieder nutzen wolle, müsse er einen neuen Ausweis beantragen und die Gebühren – aktuell immerhin 37 Euro – dafür bezahlen. Hinzu kämen noch 7 Euro für ein neues Passbild, da das auf dem Ausweis schon älter als sechs Monate ist und deshalb für den neuen Ausweis nicht mehr verwendet werden könne.

Damit wollte sich Michael D. nicht zufriedengeben und fragte bei uns nach, wie es sein kann, dass der eigentlich für zehn Jahre ausgestellte Ausweis nach nur zwei Jahren schon defekt sei und er die Kosten tragen solle – eine interessante Frage. Das aus dem Kaufvertrag bekannte Gewährleistungsrecht kommt hier nicht zum Zuge, jedenfalls nicht zugunsten des Ausweisinhabers. Denn nicht er ist Eigentümer des Ausweises, sondern die Bundesrepublik Deutschland. Und die Ausgabe des Ausweises durch die zuständige Behörde ist auch kein Verkauf. Anders sieht es im Verhältnis zwischen Ausweisbehörde – in der Regel der Kommune – und dem Lieferanten des Ausweises, der Bundesdruckerei, aus. Sie liefert den Ausweis gegen ein Entgelt aus, überträgt dabei aber ebenfalls nicht das Eigentum, sodass es sich auch hier nicht um einen Kaufvertrag handelt, sondern um verwaltungsinterne Abmachungen.


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[1] https://www.heise.de/hintergrund/Defekter-Personalausweis-Was-man-bei-Stoerung-des-Speicherchips-tun-kann-11098465.html
[2] https://www.heise.de/hintergrund/Generative-KI-in-Behoerden-Gefaehrlicher-Hype-oder-wertvolle-Hilfe-10538256.html
[3] https://www.heise.de/hintergrund/Drei-Monate-Digitalministerium-zaeher-Aufbau-mutige-Plaene-10511287.html
[4] https://www.heise.de/news/Wie-Buerger-kuenftig-mit-dem-Staat-kommunizieren-sollen-Neuer-Anlauf-nach-De-Mail-10392708.html
[5] https://www.heise.de/hintergrund/Digitale-Souveraenitaet-in-Abstufungen-T-Systems-Expertin-im-Gespraech-10438235.html
[6] https://www.heise.de/hintergrund/Wie-der-Deutschland-Stack-den-Durchbruch-fuer-die-Digitalisierung-bringen-soll-10376056.html
[7] https://www.heise.de/news/Digitalisierungsminister-Wildberger-Wenn-Ex-Manager-auf-Beamtenapparat-trifft-10364721.html

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  • 30. Dezember 2025 um 08:00

KI-Bilder statt Modefotografie

Von Heise

Nach Zalando und H&M kündigt nun auch die Fast-Fashion-Marke Zara an, anstelle von Fotoshootings KI-generierte Bilder mit digitalen Klonen der Models zu nutzen.

Die Fast-Fashion-Marke Zara unter dem Dach des spanischen Inditex-Konzerns setzt im großen Stil auf KI-unterstützte Bildproduktion. Der Modekonzern will Fotos realer Models per generativer Software variieren, statt für jede Produktvariante ein neues Shooting anzusetzen. Aus einmal aufgenommenen Fotos von Models sollen per KI zahlreiche Varianten entstehen, etwa mit anderen Farben, Schnitten oder Accessoires.

Pose, Körperform und Gesicht der realen Models bleiben dabei erhalten, während die Kleidung und die Hintergründe ausgetauscht werden. Das soll die Produktionszeit und die Kosten für neue Produktaufnahmen für Webshop und App drastisch reduzieren. Außerdem habe man so die Chance, quasi in Echtzeit auf der sich schnell bewegenden Modewelle zu reiten.

Zara ist nicht das erste einschlägige Unternehmen, das verstärkt auf KI setzt. Bereits vor einigen Monaten hatte H&M angekündigt, künftig verstärkt mit „digitalen Zwillingen“, KI-generierten Images seiner Models, arbeiten zu wollen. Die Rechte an den Klones sollen vollständig bei den Models bleiben, die Vergütung entspräche weitgehend herkömmlichen Honoraren. Auch Zalando hatte im Mai angekündigt [1], dem hohen Tempo, in dem sich Mode verändert, mit KI-Unterstützung zu begegnen.

Die Unternehmen betonen, dass die „Klon“-Strategie die menschliche Arbeit ergänzen und nicht vollständig ersetzen solle. Kritiker, darunter die britische Association of Photographers, sehen das anders. Es stehe zu befürchten, dass der Einsatz von generativer KI die Zahl klassischer Aufträge für Fotografen, Models und Produktionsteams verringern wird. Die Folge könnte ein schleichender Auftragsrückgang sein, der besonders jüngere und freischaffende Kreative trifft. Unklar ist auch, inwieweit künftig eine transparente Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Bilder geregelt und durchgesetzt wird.


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[1] https://corporate.zalando.com/en/technology/zalando-explores-digital-twins-high-fidelity-replicas-real-models
[2] https://www.heise.de/ct
[3] mailto:swi@heise.de

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  • 29. Dezember 2025 um 13:56

heise+ | CampfireFM im Test: Social-Media-Feeling in der Podcast-App

Von Heise

Bisher gelten Podcasts als kommunikative Einbahnstraße. CampfireFM will das mit seiner App ändern.

Um die Hörerschaft zu binden und mit ihr in Kontakt zu treten, müssen Audio-Podcaster bislang einen Medienbruch hinnehmen, weil das Medium selbst keinen Rückkanal vorsieht. Diskutiert wird dann in Discord-Kanälen oder eigenen Webforen wie bei heise online. Abgesehen von Kapitelbildern und Shownotes können Podcaster nicht einmal Metainformationen zum Audiotrack liefern.

Diese Situation will das Berliner Start-up CampfireFM aufbrechen. Die gleichnamige App kombiniert Podcast-Episoden mit Social-Media-Funktionen. Im Zentrum stehen Community-Feeds für jede einzelne Folge, in denen Kommentare, Reaktionen und ergänzende Inhalte zum jeweiligen Track auftauchen.

Nutzer können zeitmarkierte Kommentare in Folgen hinterlassen und Reaktionen beisteuern, etwa den Host „anfeuern“. In den Episoden entsteht so eine Art Timeline mit Diskussions-Threads, Umfragen und zusätzlichen Inhalten.


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[1] https://www.heise.de/tests/CampfireFM-im-Test-Social-Media-Feeling-in-der-Podcast-App-11081045.html
[2] https://www.heise.de/tests/Podcast-Mikrofon-im-Test-Rauschende-Knisterdose-Shure-MV6-11098961.html
[3] https://www.heise.de/tests/Unkompliziertes-Podcast-Setup-mit-Rode-Connect-7541666.html
[4] https://www.heise.de/tests/Sechs-kostenlose-Podcast-Apps-fuer-Android-und-iOS-im-Test-7480253.html
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  • 29. Dezember 2025 um 08:00

39C3: Diverse Lücken in GnuPG und anderen kryptografischen Werkzeugen

Von Heise

Sicherheitsforscher haben diverse sicherheitsrelevante Fehler in GnuPG und ähnlichen Programmen gefunden. Viele der Lücken sind (noch) nicht behoben.

Auf dem 39. Chaos Communication Congress haben die Sicherheitsforscher Lexi Groves, aka 49016, und Liam Wachter eine ganze Reihe von Sicherheitslücken in verschiedenen Werkzeugen zur Verschlüsselung und zur Signierung von Daten demonstriert. Insgesamt 14 Lücken in vier verschiedenen Programmen fanden die Forscher. Alle entdeckten Probleme sind Implementierungsfehler, betreffen also nicht die grundsätzliche Sicherheit der genutzten Verfahren, sondern die konkrete – und eben fehlerhafte – Umsetzung im jeweiligen Werkzeug.

Im Fokus des Vortrags stand die populäre PGP-Implementierung GnuPG [1], deren Code eigentlich als gut abgehangen gilt. Dennoch fanden die Sicherheitsforscher zahlreiche unterschiedliche Lücken, einschließlich typischer Fehler beim Verarbeiten von C-Strings durch eingeschleuste Null-Bytes. Dadurch ließen sich unter anderem Signaturen fälschlich als gültig anzeigen oder man konnte signierten Daten Texte voranstellen, die von der Signatur weder erfasst noch als Modifikation entlarvt werden.

Die in GnuPG gefundenen Probleme decken ein breites Ursachenspektrum ab: Angreifer könnten eindeutig fehlerhaften Code ausnutzen, irreführenden Output provozieren, der Nutzer zu fatalem Verhalten verleitet. Ferner konnten sie ANSI-Sequenzen einschleusen, die zwar von GnuPG korrekt verarbeitet werden, im Terminal des Opfers aber zu quasi beliebigen Ausgaben führen. Letzteres kann man ausnutzen, um Nutzern bösartige Anweisungen zu erteilen, die nur scheinbar von GnuPG stammen, oder legitime Sicherheitsabfragen von GnuPG mit harmlosen Rückfragen zu überschreiben, damit Nutzer unabsichtlich gefährliche Aktionen absegnen.

Einige der entdeckten Problemtypen fanden die Sicherheitsforscher auch in anderen Werkzeugen, wie der neueren PGP-Implementierung Sequoia-PGP [2] oder dem Signatur-Werkzeug Minisign [3]. Im Verschlüsselungswerkzeug age [4] entdeckten sie eine Möglichkeit, über das Plug-in-System beliebige, auf dem Rechner des Opfers vorhandene Programme auszuführen. Einen umfassenden Überblick über alle gefundenen Probleme liefern die Forscher auf der Website gpg.fail [5].

Viele Lücken noch offen

Einige der gefundenen Lücken sind in den aktuellen Versionen der betroffenen Programme behoben, bei vielen ist das jedoch nicht der Fall. Teilweise, weil Patches zwar übernommen wurden, aber noch keine neue Version mit ihnen veröffentlicht wurde, teilweise aber auch, weil die Programmautoren kein zu korrigierendes Problem in ihrem Werkzeug sehen.

Besonders positiv hoben die Forscher die Reaktion auf die Lücke in age hervor: Nicht nur sei der Fehler in den verschiedenen age-Implementierungen gefixt, sondern auch die Spezifikation so aktualisiert worden, dass das Problem vermieden werden muss. Direkt auf dem Hackerkongress legte age-Entwickler Filippo Valsorda sogar noch nach: Er befand sich im Publikum des Vortrags und nutzte die obligatorische Fragerunde am Ende, um sich bei den Forschern für ihre Arbeit zu bedanken, sowie ihnen eine improvisierte Bug Bounty in Form von Bargeld und Schokoriegeln zu überreichen.

Zu den gefundenen Fehlern geben die Forscher auf ihrer Website [6] auch Ratschläge, wie sie sich vermeiden lassen – sowohl aus Entwickler- als auch aus Anwendersicht. Allgemein sollten Nutzer auch harmlos wirkende Fehlermeldungen als gravierende Warnung wahrnehmen und Klartext-Signaturen (cleartext signatures) meiden – wie es auch die GnuPG-Manpage empfiehlt. Die Forscher regen außerdem an, die Anwendung von Kryptografiewerkzeugen auf der Kommandozeile insgesamt zu überdenken: Durch die erwähnten ANSI-Sequenzen können Nutzer in die Irre geführt werden, selbst wenn alle Werkzeuge fehlerfrei arbeiten.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11125308

Links in diesem Artikel:
[1] https://gnupg.org/
[2] https://sequoia-pgp.org/
[3] https://jedisct1.github.io/minisign/
[4] https://github.com/FiloSottile/age
[5] https://gpg.fail/
[6] https://gpg.fail/
[7] https://www.heise.de/ct
[8] mailto:syt@ct.de

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  • 28. Dezember 2025 um 06:15

Unsere Highlights aus 2025 | c't 3003

Von Heise

Röhrenmonitore, ein Laufband und The New Yorker: Dinge, die uns 2025 glücklich gemacht haben.

2025 neigt sich dem Ende zu. Ein weiteres Jahr voller Technik-Gadgets, Spiele, Filme und Bücher. Das c’t 3003-Team nutzt die Gelegenheit und stellt seine ganz persönlichen Highlights vor.

Transkript des Videos

(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)

Guck mal hier, das sind die besten Sachen aus 2025. Wir haben uns nämlich gedacht, lasst das komische Jahr doch mal auf einer positiven Note ausklingen und ein Video machen mit allen Dingen, die wir 2025 richtig gut fanden. Und mit Dingen meine ich Hardware, Software, Medien, Konsumprodukte – also Spiele, Serien, Filme, Bücher und Büro-Fitnessgeräte. Und mit wir meine ich das c't 3003-Team. Also macht euch ein weihnachtliches Getränk, los geht's.

Liebe Hackerinnen, liebe Internet-Surfer, herzlich willkommen hier bei …

Ja, ich fange mal direkt mit Hardware an. Welches Ding hat bei mir die meisten positiven Gefühle rausgekitzelt? Drei Sachen kamen da in meine mentale Top 3.

Einmal die Nintendo Switch 2, die auf jeden Fall eine Verbesserung zur Switch 1 darstellt. Aber ich meine, das wäre ja sonst auch wirklich seltsam. Also ich mag auf jeden Fall, dass die Verankerung der abnehmbaren Controller jetzt stabiler ist. Also das läuft jetzt per Magnet. Ich mag auch, dass man die abnehmbaren Controller als Maus verwenden kann. Und ich mag vor allem den Pro-2-Controller. Den muss man zwar extra kaufen, aber der fühlt sich so cozy an. Vor allem im Vergleich zum PS5-DualSense-Controller. Der ist zwar auch gut, aber der Switch-Pro-Controller, der hat weniger Gewicht und der hat auch einen leichteren, aber trotzdem klaren Druckpunkt der Controller-Tasten. Das mag ich alles. Ja, aber ansonsten ist das halt eine Konsole, die man nur verwendet, um Nintendos First-Party-Deals zu spielen. Für alles andere gibt es bessere Hardware. Habe ich Steam Deck gesagt? Ich glaube ja, ne?

Außerdem kam mir natürlich der Thermomix TM7 in den Sinn. Das, dieses Apple-artige Haushaltsgerät aus Deutschland, was bei meinem Test dieses Jahr wirklich dazu geführt hat, dass ich ungefähr viermal so viel gekocht habe wie ohne Thermomix und ich mich definitiv gesünder ernährt habe. Und ja, ich weiß, ich weiß, ich weiß, man kann auch ohne Thermomix kochen, aber ich halt nicht. Okay, naja, aber das Ding ist mit 1.550 Euro halt einfach auch immens teuer, dass ich mich trotzdem noch nicht dazu durchringen konnte, das zu kaufen. Aber vielleicht mache ich das ja 2026. Vielleicht, ja, mal gucken.

Entschieden habe ich mich dann letztendlich für einen Computer, nämlich den Framework Desktop mit AMD-Strix-Halo-Hardware. Der kam im Testvideo hier bei 3003 jetzt gar nicht so überschwänglich gut weg, aber ich muss sagen, je öfter ich den in der Hand hatte, das Ding macht mir einfach echt gute Laune. Unter anderem, weil ich den dank des Griffes einfach immer entspannt durch die Gegend tragen kann. Ich kann es auch nicht genau erklären, aber immer wenn ich das sehe, immer wenn ich das anfasse, macht es mir gute Laune. Also, weil ich ja diese Platten da selber drauf gemacht habe und das so schön bescheuert aussieht. Klingt jetzt alles irgendwie oberflächlich und doof, aber für mich macht das halt einfach einen Unterschied.

Und toll finde ich auch, dass der klein genug ist, dass ich den einfach in meine Fahrradtasche reinkloppen kann und den irgendwo mit hinnehmen kann. Weil es geht nämlich nicht nur um das Gehäuse, sondern der ist auch wirklich leistungsstark. Also das ist nicht nur ein durchaus kompetenter KI-Rechner mit 128 GB schnellem Speicher, also das muss man ja erst mal haben, sondern das ist auch die beste Batocera-Maschine, die ich je hatte. Also Batocera ist diese Spiele-Emulations-Linux-Distri, die ja hier auf dem Kanal schon öfter Thema war, die so ein persönliches Hobby von mir ist. Ja, und mit Batocera läuft das Ding halt einfach wirklich besser als auf meinem fetten Gaming-PC mit RTX 4090, einfach weil der AMD-Treiber hier besser funktioniert. Sogar PS3-Emulation klappt auf dem Framework super smooth. Ich hole da gerade Dark Souls 1 nach. Leider gilt auch hier: Das Ding ist teuer. Die Version, die ich hier habe, mit 128 GB, kostet deutlich über 2.000 Euro. Die kleine Variante mit 32 GB, die gibt es ab 1.400 Euro. Viel Geld, aber wenn ihr einen sehr flexiblen kleinen Rechner haben wollt, dann ist das Ding schon schön. Und ein bisschen aufrüstbar ist er auch noch.

Ja, so, und jetzt kommen meine Medien-Konsum-Tipps. Ich muss sagen, dass Social Media mir echt viel Zeit weggenommen hat, die ich sonst für andere Medien verwendet hätte. Also welche, die meiner Seele vielleicht besser getan hätten. Also mit Social Media meine ich jetzt Instagram, TikTok, Threads, X, deren Apps ich übrigens zum Ende des Jahres jetzt von meinem Handy komplett gelöscht habe, was mir, glaube ich, echt besser tut. Ich gucke da noch rein, aber sehr selektiv und selten. YouTube gilt ja manchmal auch so ein bisschen als Social Media, aber ich würde YouTube doch anders einordnen. Nicht nur, weil ich auf YouTube arbeite, echt nicht, sondern weil ich die Inhalte auf YouTube wirklich gut finde. Und ich da immer wieder Videos finde, die mich geistig nähren und die mir nicht meine Energie aussaugen. Ihr versteht, was ich meine, hoffentlich.

Über Serien habe ich lange nachgedacht, aber da habe ich keine gefunden, die ich so richtig, richtig doll empfehlen würde dieses Jahr. Dafür aber eine Doku. Und zwar ist das The New Yorker at 100. Gibt es auf Netflix. Das ist eine Doku über das hundertjährige Jubiläum dieser ziemlich konservativen, aber gleichzeitig auch progressiven amerikanischen Wochenzeitschrift. Und die Doku ist, das muss ich auch wirklich zugeben, das ist fast so ein Werbespot. Aber diese Zeitschrift, um die es da geht, die ist halt auch wirklich toll. Aber das Wichtigste ist, dass mir da wirklich die ganze Zeit ganz warm ums Herz wird, wenn ich da diese Leute sehe, die so offensichtlich lieben, was sie da machen, nämlich guten alten Journalismus. Und das eben noch nicht Hopfen und Malz verloren ist in dieser Welt, in der das Wissenschaftsfeindliche, das Antidemokratische, das Antisoziale so laut geworden ist.Dass das einfach für mich jedenfalls schön ist zu sehen, dass es das noch gibt, dass es Menschen gibt, die die Welt besser machen wollen und die Welt nicht brennen sehen wollen. Ich werde ganz emotional, aber ich finde, zum Ende des Jahres darf man das auch.

Ich gebe mal weiter an Pascal.

Ich möchte mal mit einem Film rein starten. Hier sind meine Top 20, kann ich alle empfehlen, aber einen, der ein bisschen unterm Radar lief, möchte ich ganz besonders hervorheben. Und das ist Love Untangled. Oberflächlich gesehen ist es eine Netflix-Highschool-Romcom aus Korea, aber da steckt so viel Herz in dem Film. Super dreidimensionale Charaktere, bei denen man gute wie schlechte Entscheidungen einfach nachvollziehen kann. Was zum Weinen, was zum Lachen, alles am Start. Warum ich aber diesen Film über andere aus dem gleichen Genre stellen möchte, das ist das Setting. Man kriegt einen Einblick in die Popkultur Koreas aus den späten 90ern und frühen 2000ern. Bevor K-Pop zu uns übergeschwappt ist, war für mich Korea ein komplett blinder Fleck. Aber jetzt mal serviert zu bekommen, was für Medien, Spiele, Sorgen die Jugend geprägt hat und wo sich das mit der eigenen Jugend überschneidet, ist wirklich eine Freude anzusehen. Also Love Untangled, zieht euch das rein.

Und mein zweites Highlight aus 2025 ist eine Website, neal.fun. Diese Seite steht für mich repräsentativ für das, was das Internet sein sollte. Ein Ort des Spaßes, des Erlebens und des Sehens neuer Dinge. Vielleicht habt ihr schon mal das Passwort-Game gesehen, wo es immer komplizierter werdende Anforderungen für euer eingestelltes Passwort gibt. Oder das I'm not a Robot-Spiel, in dem ihr mit viel Schweiß und Tränen durch die absurdesten Captchas der Seite beweisen müsst, dass ihr auf gar keinen Fall ein Roboter seid.

Aber neben diesen Spielen hat neil.fun auch wunderschön veranschaulichende Infografiken. Hier zum Beispiel Lifestats. Da gibt man sein Geburtsdatum ein und die Seite sagt einem, was schon alles so passiert ist in deinem Leben. Wie häufig du schon geblinzelt hast oder wie viele Leute auf der Erde neu dazugekommen sind. Oder hier, wie weit der Mond sich seit meiner Geburt von der Erde weg bewegt hat. Es gibt sogar auch Aufklärung. Hier unter Dark Patterns kann man schön veranschaulich sehen, welche Methoden Online-Firmen verwenden, um an dein Geld und/oder an deine Daten zu kommen.

Was ich auch liebe: Earth Reviews. Das sind einfach gesammelte Bewertungen und Reviews von echten Nutzerinnen und Nutzern, die auf einer Skala von 1 bis 5 Sternen zum Beispiel sagen können, wie sie Schluckauf oder Tischtennis finden. Ist es nicht schön zu sehen, dass wir alle wohl Elefanten einfach super finden? Also, nie dort fahren. Klickt mal rum. Das bockt einfach.

Und ich gebe jetzt weiter an Chris. Ach so, und Clair Obscur: Expedition 33 ist das beste Spiel 2025.

Hi, ich bin Chris vom 4004-Podcast und ich zeige euch jetzt mal meine Top 3 für 2025. Meine Nummer 1 war Japan. Da wollte ich schon immer mal hin, seitdem ich Teenager war. Habe ich mir irgendwie nie gegönnt, hat irgendwie nie gepasst, war auch nicht ganz billig. Und da das jetzt die letzten Jahre wieder sehr populär geworden ist, dadurch, dass auch der Yen so niedrig steht im Moment, dachte ich, jetzt kann man das mal machen dieses Jahr.

Und was soll ich sagen? Das Land ist einfach nur ein Traum. Also stellt euch einfach ein Land vor, in dem alles immer funktioniert. Alles ist schon komplett zu Ende durchgedacht. Dazu gibt es großartige Städte, wunderschöne ländliche Regionen, jede Menge Kultur, also wirklich Hochkultur pur und fantastisches Essen. Das alles zusammen mit der netten, höflichen Art der Japaner und dieser Hingabe, mit der die in alle Sachen reingehen, das ist einfach insane. Wenn ihr mal einen coolen Urlaub in Asien machen wollt und Japan euch schon immer interessiert hat, dann gebt euch Japan. Japan ist unfassbar.

Auch aus Japan mitgebracht habe ich mir meine Nummer 2, nämlich diese wunderschöne kleine Konsole PC Engine vom Hersteller NEC, ich glaube, 1987 veröffentlicht. Meine Nummer 2 dieses Jahr war nämlich Retro-Gaming auf Röhrenmonitoren. Ich habe diese Konsole zurückgebracht aus Japan und dann habe ich sie angeschlossen an meine OLED-Glotze, der Vibe war off. Diese Pixelgrafik dieser Games ist nicht dafür gemacht, um auf OLED-Fernsehern ohne Scanlines dargestellt zu werden.

Dann habe ich ein bisschen rumgeguckt auf Kleinanzeigen und habe dann mir da eine schöne alte Sony Trinitron-Glotze gezogen, umsonst, vom netten Lukas aus der Nähe von Salzgitter. Shoutout Lukas, danke noch mal dafür. Habe das Ding nach Hause geschleppt, das daran angeschlossen, fantastisch. Also ein Unterschied wie Tag und Nacht, so müssen diese Games aussehen, dafür sind sie gemacht, für diese Art Darstellung. Es hat mich komplett abgeholt. Wer auf diese Art Retro-Gaming steht, dem kann ich nur raten, sich jetzt noch, solange es sie noch gibt, auf Kleinanzeigen und ähnlichen Portalen die kostenlosen Röhrenglotzen zu holen, die noch fast überall rumstehen. In wenigen Jahren wird es sie nicht mehr geben, es werden auch nie wieder neue produziert werden, und wenn das euer Ding ist, dann holt ihr euch jetzt.

Weil man aber nicht immer nur alte Spiele spielen kann, ist meine Nummer 3 2025 Death Stranding 2, der Nachfolger des Erfolgsspiels von Hideo Kojima. Vordergründig geht es darum, Pakete auszuliefern und den australischen Kontinent zu erschließen, aber dazu gibt es eine zugegebenermaßen ziemlich wilde Story mit fantastischen Schauspielern, großartiges Acting, crazy Plot-Twists. Wer den ersten Teil mochte, der wird hier voll auf seine Kosten kommen. Das waren meine Top 3.

Ich gebe weiter an Sahin.

Also, als ich über meine Highlights dieses Jahr nachgedacht habe, ist mir erst mal nicht so richtig was eingefallen. Aber dann dachte ich, warte mal, womit habe ich meine Freunde, Verwandten und Kollegen dieses Jahr am meisten vollgelabert? Ja, und dann sind mir dann doch zwei Sachen eingefallen.

Highlight Nummer 1: Walking Pad. Also eins meiner Technik-Highlights dieses Jahr war es, mir ein Walking Pad anzuschaffen. Also so ein kleines Laufband, was man sich unter den Schreibtisch legen kann. Ihr kennt die Dinger vielleicht aus Corona-Zeiten, die waren da ja richtig doll im Hype. Und für Leute wie mich, die sehr viel vorm Rechner hängen und zu wenig aus dem Haus gehen, ist das wirklich super. Wenn ihr diesen Kanal schaut, könnte das vielleicht bei euch ja auch so sein. Wer weiß.

Aber ich will mich mehr bewegen, und da ich eh unglaublich viel Zeit hier vorm Schreibtisch verbringe, warum dann nicht gleich die 7.000 Schritte voll machen vor der Mittagspause? Und das Ganze ist auch immer in 10 Sekunden betriebsbereit. Ich fahre einfach meinen Schreibtisch hoch, schieb das Teil drunter, drück auf die Fernbedienung, stell damit die Geschwindigkeit ein und latsche los. Und Laufen beim Arbeiten oder beim Gamen klingt vielleicht erst mal komisch, ist es aber überhaupt nicht. Also klar, man muss sich ein paar Minuten dran gewöhnen, aber dann vergesse ich auch mal locker für eine Stunde, dass ich hier gerade kilometerweit spazieren gehe, während ich arbeite, Hearthstone spiele oder Videos glotze.

Ich habe das Ding jetzt seit circa einem Monat und komme damit wirklich jeden Tag auf mindestens 8.000 Schritte plus noch mal die, die ich eh im Alltag laufe. Sonst hatte ich an Homeoffice-Tagen am Ende gerne mal auch nur so 1.000 auf dem Tacho. Und ich weiß, es wäre natürlich noch mal viel gesünder und besser, an die frische Luft zu gehen, aber ja, das mache ich halt einfach zu selten.

Ich habe mir hier so ein relativ günstiges für circa 100 Euro bestellt, die gibt es aber in allen möglichen Preisklassen von 100 bis so grob 400 Euro. Aber meins tut auf jeden Fall, was es soll. Was mir bei meinem aber ein bisschen fehlt, ist eine App oder irgendeine andere Möglichkeit, es mit meiner Health-App auf dem Handy zu verbinden. Weil ich habe zwar eine Apple Watch, aber die trackt ja meine Schritte nicht, wenn meine Arme auf dem Tisch liegen. Also ja, das sollte man vorher bedenken, wenn man sich so ein Ding anschafft. Zumindest hat das Walking Pad hier so eine Anzeige, wie viele Schritte ich gelaufen bin und wie viele Kilometer das waren und so. Ja, immerhin. Was man noch zwingend braucht, ist ein höhenverstellbarer Schreibtisch. Wenn man die komplett kauft, sind die teilweise aber sehr teuer. Da ich hier aber schon eine Tischplatte hatte, habe ich mir einfach nur so ein Gestell für circa 80 Euro geholt und die Platte da drauf geschraubt. Und ja, das funktioniert super, also ist zumindest bisher nicht zusammengebrochen.

Das Einzige, was an den Dingern ein bisschen nervig ist, ist die Lautstärke. Ich muss mir dabei auf jeden Fall Kopfhörer aufsetzen und Musik hören oder so, weil das sonst zu doll nervt. In Teams-Meetings werden die Geräusche aber rausgefiltert, also so laut ist es dann nicht. Es gab zumindest bisher noch keine Beschwerden.

Also, ich benutze das Ding jetzt, seit ich es habe, wirklich jeden Tag, ohne dass ich mich dazu zwingen muss oder so. Ganz im Gegenteil, ich freue mich sogar eigentlich immer auf die Abwechslung beim Arbeiten. Und als Bonus kann ich ständig Leute damit nerven, wie viele Schritte ich heute schon gemacht habe.

Highlight Nummer 2: Fantasybücher von Brandon Sanderson. Falls ihr Fantasybücher lest, werdet ihr hundertprozentig auch schon mal von Brandon Sanderson gehört haben. Bekannt ist der vor allem für die Mistborn-Reihe, auf Deutsch Kinder des Nebels, und die Stormlight Archives, auf Deutsch Sturmlicht-Chroniken. Sanderson ist aktuell einer, wenn nicht der meist gehypte Fantasyautor, den es gibt. Also schon auch echt Mainstream.

Aber was soll ich sagen, ich liebe diese Bücher. Ich habe allein dieses Jahr fünf Stück davon gelesen, und die sind mit ihren teilweise 1.300 Seiten schon echte Schinken. Aber davon auf gar keinen Fall abschrecken lassen, es lohnt sich total. Das World Building, die Charaktere, das Magie-System, alles einfach super geil.

Ich habe mit den ersten drei Mistborn-Büchern angefangen und habe dann direkt danach die Stormlight Archives nachgelegt. So empfiehlt es auch der Autor. Beide Reihen finden im sogenannten Cosmere-Universum statt, es handelt sich aber jeweils um unterschiedliche Storys. Also falls ihr Bock auf super gemütliche und epische Fantasy-Unterhaltung habt, große Empfehlung von mir an dieser Stelle. Tschüss!

Ja, danke, Sahin! Und natürlich danke an euch immer wieder fürs Anklicken und fürs Kommentieren und fürs Mitmachen. Wir sehen uns 2026, tschüss!

c't 3003 [1] ist der YouTube-Channel von c't. Die Videos auf c’t 3003 sind eigenständige Inhalte und unabhängig von den Artikeln im c’t Magazin. Die Redakteure Jan-Keno Janssen, Lukas Rumpler, Sahin Erengil und Pascal Schewe veröffentlichen jede Woche ein Video.


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  • 27. Dezember 2025 um 10:05

Das Blu-ray-Jahr 2025: bester Ton, bestes Bild, beste Restauration | c’t uplink

Von Heise

Für einen gelungenen Heimkinoabend wollen Fernseher und Surroundanlage es ordentlich krachen lassen – wir wühlen uns im Podcast durchs Kinojahr 2025.

Die Cineasten c’t-Redakteur Hartmut Gieselmann und c’t-Autor Timo Wolters stellen ihre Top-Erscheinungen vor, sortiert nach bestem Ton, bestem Bild, bester Restauration, bestem Film insgesamt – und auch enttäuschendstem Flop. Kenntnisreich und mit vielen Anspielungen auf weitere Filme diskutieren sie die 30 Filme. In inhaltlicher Sicht vertreten sie dabei durchaus unterschiedliche Meinung, in technischer Sicht machen sie weitgehend die gleichen Erfahrungen.

Filmfans erfahren, bei welchen Titeln die Qualität mit der Veröffentlichungsform schwankt und bei welchen Sequels die Vorgänger sehenswerter waren. Zudem fallen nicht nur Tipps für 2025er-Veröffentlichungen ab, sondern auch für ältere Filme, sodass die Heimkinoanlage über die Feiertage genug Futter bekommt.

Außer per Uplink findet ihr den Rückblick von Hartmut und Timo auch in dieser ausführlichen Heise-Meldung [7].

Mit dabei: Hartmut Gieselmann, Timo Wolters
Anmoderation: Jörg Wirtgen
Produktion: Tobias Reimer

In unserem WhatsApp-Kanal [9] sortieren Torsten und Jan aus der Chefredaktion das Geschehen in der IT-Welt, fassen das Wichtigste zusammen und werfen einen Blick auf das, was unsere Kollegen gerade so vorbereiten.

c't Magazin [10]
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