Jugendwort des Jahres: Das sagen Jugendliche aus der Region dazu
Von Lucas Schwarzburg — 26. Oktober 2021 um 00:00
Dienstag,
26.10.2021 - 08:00
2 min
Wie spricht eigentlich die Jugend? Das Jugendwort des Jahres will dies ergründen. Was sagen Jugendliche aus der Region zur Wahl.
Von Lucas Schwarzburg
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Ein fiktiver Dialog mit dem Satz "Läuft bei dir" auf einem Smartphone-Display in dem Messenger WhatsApp. Dieser Satz war übrigens Jugendwort des Jahres 2014 und wird als Synonym für cool oder krass verwendet. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Schulstart nach Herbstferien mit verschärften Corona-Regeln
25. Oktober 2021 um 00:00
Maske auf, auch am Platz! Nach den Herbstferien müssen sich die Schülerinnen und Schüler in Hessen auf - zunächst - strengere Corona-Regeln einstellen.
Eine Atemschutzmaske liegt neben einem Federmäppchen. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild (Bild: dpa)
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Wiesbaden - Nach dem Ende der Herbstferien startet diese Woche in Hessen wieder der Schulunterricht - und zwar mit verschärften Corona-Regeln. Aus Sorge vor steigenden Infektionszahlen hat das Kultusministerium in Wiesbaden zwei Präventionswochen mit mehr Tests und strengerer Maskenpflicht angekündigt. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass Kinder eine Corona-Infektion aus dem Urlaub an der Schule weiterverbreiten.
Ein Sprecher von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) sprach am Montag von einem ruhigen Start in den Schulen nach den Herbstferien. Die Schulen hätten keine besonderen Vorkommnisse gemeldet. Vom 25. Oktober bis 5. November müssen die Schülerinnen und Schüler auch im Unterricht am Platz eine Maske tragen. Außerdem müssen alle nicht geimpften Kinder und Jugendlichen für die Teilnahme am Präsenzunterricht drei- statt zweimal pro Woche einen negativen Test nachweisen.
Dieser Corona-Test kann weiterhin kostenfrei in der Schule gemacht werden. Das Ergebnis wird im Testheft vermerkt. Alternativ kann der Nachweis auch über eines der Testzentren erfolgen. Der Test darf zu Beginn des Schultags aber höchstens 72 Stunden alt sein.
Der Philologenverband forderte, die Corona-Schutzmaßnahmen an den Schulen im Land konsequent einzuhalten. «Die Corona-Zahlen kennen derzeit wieder nur die Richtung nach oben, die Lage ist unsicher», erklärte Landeschef Reinhard Schwab. Lockerungen der bewährten Infektionsschutzmaßnahmen würden eine Verschärfung der Situation provozieren. «Ich möchte keine Dramatik hineininterpretieren, aber erwartungsgemäß werden die Infektionszahlen im Herbst und Winter weiter steigen», mahnte Schwab. «Laxheit bei den grundlegenden Schutzmaßnahmen können wir uns nicht leisten.»
Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer hatte sich zuletzt für längere Corona-Präventionswochen nach den Herbstferien ausgesprochen. «Eine konsequente Maskenpflicht in den Schulen in Kombination mit einer engmaschigen Testung ist sicherlich ein probates Mittel, allerdings sollte das nicht nur auf zwei Wochen beschränkt bleiben», sagte er der dpa in Wiesbaden. «Es gibt sonst kaum geeignete Maßnahmen in den Schulen, um anderweitig die Schüler zu schützen.» Dies gelte vor allem für die unter Zwölfjährigen, «für die es ja noch keine Impfung gibt», sagte der Experte.
Der hessische AfD-Bildungsexperte Heiko Scholz kritisierte dagegen die Maßnahmen der Landesregierung. «Was das Kultusministerium hier angeordnet hat, ist Schaufensterpolitik zum Schaden der Schüler.» Bei der Ausstattung der Schulen etwa durch stationäre Luftfilteranlagen habe sich seit einem Jahr so gut wie nichts geändert. Darauf müsste der Fokus des Ministeriums liegen, wenn es etwas Nachhaltiges zum Nutzen der Schüler tun möchte.
Schulen: Philologenverband für konsequente Corona-Maßnahmen
25. Oktober 2021 um 00:00
Ein Mund-Nasen-Schutz liegt im Unterricht auf Unterlagen. Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild (Bild: dpa)
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Wiesbaden - Der hessische Philologenverband fordert zum Ende der Herbstferien, die Corona-Schutzmaßnahmen an den Schulen im Land konsequent einzuhalten. «Die Corona-Zahlen kennen derzeit wieder nur die Richtung nach oben, die Lage ist unsicher», erklärte Landeschef Reinhard Schwab am Montag in Wiesbaden. Lockerungen der bewährten Infektionsschutzmaßnahmen würden eine Verschärfung der Situation provozieren.
«Ich möchte keine Dramatik hineininterpretieren, aber erwartungsgemäß werden die Infektionszahlen im Herbst und Winter weiter steigen», mahnte Schwab. «Laxheit bei den grundlegenden Schutzmaßnahmen können wir uns nicht leisten.» Aus Sorge vor steigenden Infektionszahlen hat das hessische Kultusministerium zwei Präventionswochen mit mehr Tests und strengerer Maskenpflicht angekündigt. Damit soll etwa verhindert werden, dass Kinder eine Corona-Infektion aus dem Urlaub in der Schule weiterverbreiten.
Vom 25. Oktober bis 5. November müssen die Schülerinnen und Schüler in Hessen auch im Unterricht am Platz eine Maske tragen. Außerdem müssen alle nicht geimpften Kinder und Jugendlichen für die Teilnahme am Präsenzunterricht drei- statt zweimal pro Woche einen negativen Test nachweisen.
VOGELSBERGKREIS - Die umfangreichen Straßenbauarbeiten im Bereich Lauterbach/Maar – Lauterbach/Wernges – Grebenau/Udenhausen dauern länger als geplant, gibt Hessen Mobil in einer Pressenotiz bekannt. Aktuell werden die Bautätigkeiten im letzten Bauabschnitt zwischen Wernges und Udenhausen abgewickelt.
Um eine sach- und fachgerechte Umsetzung von Straßenbaumaßnahmen gewährleisten zu können, werden bereits während der Baudurchführung regelmäßige Überwachungen und auch Kontrolluntersuchungen durchgeführt, sowie erforderliche Rückstellproben entnommen. Damit kann beispielsweise geprüft werden, inwieweit das eingesetzte Material den gültigen Vorgaben und Richtlinien entspricht.
Mängel festgestellt
Bei den bereits erfolgten Kontrolluntersuchungen mussten jedoch Materialmängel festgestellt werden, sodass zusätzliche Nacharbeiten notwendig werden. Zusatzarbeiten an den Entwässerungseinrichtungen hatten bereits zu einer Bauzeitverlängerung zunächst bis Ende Oktober geführt. Nach aktueller Einschätzung wird nunmehr von einem Bauende Mitte November ausgegangen.
Damit bleibt die bestehende Umleitungsstrecke auch weiterhin bestehen und führt, wie bisher, ab Grebenau über Eulersdorf nach Eifa, von über Rainrod zur B 254 und dann schließlich über Reuters, Maar nach Lauterbach in Richtung Schlitz und umgekehrt.
SCHOTTEN - (sw). Am Dienstagabend, 26. Oktober, treffen sich die Schottener Stadtverordneten zu zwei Ausschusssitzungen in der Festhalle. Im Bauausschuss (Beginn: 19.30 Uhr) steht der Bebauungsplan Auf der Au II auf der Tagesordnung. Um 20 Uhr beginnt die Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses (HFWA). Themen sind hier unter anderem das Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“. Die Teilnahme ermöglicht ein Budget von 250 000 Euro bei einer Förderquote von 90 Prozent. Weiterhin geht es um die geplante Errichtung eines Fahrzeugstellplatzes und um den Umbau einer Umkleide im Dorfgemeinschaftshaus für die Feuerwehr Kaulstoß. Beraten und verabschiedet werden soll der erste Nachtragshaushalt 2021 der Stadt Schotten sowie der städtischen Wirtschafts- und Versorgungsbetriebe (WVS). Ein weiteres Thema ist die Erhöhung der Gebühren für Frischwasser um 27 Cent je Kubikmeter. Im Rahmen der Abwasserbeseitigung soll die Schmutzwassergebühr um 25 Cent je Kubikmeter steigen sowie die Niederschlagsgebühr um drei Cent. Neben Grundstücksverkäufen werden im nicht öffentlichen Teil auch Personalangelegenheiten behandelt.
ALSFELD - (red). Drei Jahre Ausbildung, 400 Stunden Theorie, 400 Mal Manuelle Therapie, 400 Mal medizinisches Fachwissen, 400 Mal Behandlungsmethoden und physiologische Prozesse lernen – all das ist nun vorbei. Denn Lena Schmitt und Patrick Botthof, die seit drei Jahren als Physiotherapeuten in der Physiotherapiepraxis Amandus am Krankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld (KKH) arbeiten, haben es geschafft: Sie haben die Weiterbildung in Manueller Therapie abgeschlossen, heißt es in einer Pressemeldung.
Das erfülle Heike Haß, Leitung der physikalischen Therapie, in zweifacher Hinsicht mit Stolz und Dankbarkeit: „Darauf, dass die beiden die Herausforderung der Zusatzqualifizierung angenommen und nun abgeschlossen haben, bin ich – genauso wie die beiden – stolz. Dankbar bin ich dafür, dass zum einen das KKH seinen Mitarbeitern diese Möglichkeit bietet, zum anderen darauf, dass das Team der Amandus Physiotherapie die Ausbildung mitträgt.“ Denn in den neun fünftägigen Blockseminaren habe das Team der Physio-Praxis die Patienten der beiden übernommen, und so weiterhin therapeutische Betreuung gewährleistet.
Schmitt und Botthof haben vor drei Jahren begonnen, in der Praxis zu arbeiten und sich aus Interesse an einer ganzheitlichen Betrachtungsweise des Menschen für ein osteopathisches Konzept und die Ausbildung in Manueller Therapie entschieden. Diese haben die beiden Physiotherapeuten am „Institut für Osteopathie und Manuelle Therapie“ in Marburg absolviert. „Wir haben in den vergangenen drei Jahren vieles gelernt und können das nun in Alsfeld einbringen“, sind Schmitt und Botthof überzeugt. Natürlich komme das in erster Linie den Patienten des KKH und der Amandus Physiotherapiepraxis zu Gute, allerdings trage man das neuerlernte Wissen auch mit ins Physio-Team.
Um Patienten nach den Regeln und Ansprüchen der Manuellen Therapie behandeln zu können, mussten die beiden eine schriftliche, eine praktische und eine mündliche Prüfung meistern. Nun sind sie gewappnet, den Menschen individuelle Therapieansätze der Manuellen Therapie zur Verfügung zu stellen. Denn diese hilft dabei, durch gezielte Untersuchung die Beschwerden des Patienten einem Symptomkomplex zuzuordnen. Dabei lassen sich Ursachen von Beschwerden nicht nur auf lokaler, sondern auch auf vegetativer Ebene ausmachen, behandeln und so lindern. Zum Einsatz kommen dabei beispielsweise spezielle Gelenkstimulations- und Muskeltechniken, um so auf pathologische und physiologische Prozesse im Körper Einfluss zu nehmen.
„Seit drei Jahren bringen sich die beiden zum Wohl der Patienten an KKH und Amandus Physiotherapiepraxis ein. Mit der nun erlangten Zusatzqualifikation in Manueller Therapie stehen zwei weitere qualifizierte Therapeuten für die Menschen der Region zur Verfügung“, führt Haß abschließend aus.
Schulen: Nach Herbstferien geht der Unterricht wieder los
25. Oktober 2021 um 00:00
Maske auf, auch am Platz! Nach den Herbstferien müssen sich die Schülerinnen und Schüler in Hessen auf - zunächst - strengere Corona-Regeln einstellen.
Eine Atemschutzmaske liegt neben einem Federmäppchen. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild (Bild: dpa)
(Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild)
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Wiesbaden - Nach dem Ende der Herbstferien startet diese Woche in Hessen wieder der Schulunterricht - und zwar mit verschärften Corona-Regeln. Aus Sorge vor steigenden Infektionszahlen hat das Kultusministerium in Wiesbaden zwei Präventionswochen mit mehr Tests und strengerer Maskenpflicht angekündigt. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass Kinder eine Corona-Infektion aus dem Urlaub an der Schule weiterverbreiten.
Vom 25. Oktober bis 5. November müssen die Schülerinnen und Schüler auch im Unterricht am Platz eine Maske tragen. Außerdem müssen alle nicht geimpften Kinder und Jugendlichen für die Teilnahme am Präsenzunterricht drei- statt zweimal pro Woche einen negativen Test nachweisen.
Dieser Corona-Test kann weiterhin kostenfrei in der Schule gemacht werden. Das Ergebnis wird im Testheft vermerkt. Alternativ kann der Nachweis auch über eines der Testzentren erfolgen. Der Test darf zu Beginn des Schultags aber höchstens 72 Stunden alt sein.
Das Kultusministerium hatte bereits für die Zeit nach den Sommerferien zwei Präventionswochen mit diesen Maßnahmen angeordnet gehabt. Nach Einschätzung von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hatte dies mit dazu beigetragen, dass es im laufenden Schuljahr bislang durchgehend Präsenzunterricht an den hessischen Schulen gibt.
Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer hatte sich zuletzt für längere Corona-Präventionswochen nach den Herbstferien ausgesprochen. «Eine konsequente Maskenpflicht in den Schulen in Kombination mit einer engmaschigen Testung ist sicherlich ein probates Mittel, allerdings sollte das nicht nur auf zwei Wochen beschränkt bleiben», sagte er der dpa in Wiesbaden. «Es gibt sonst kaum geeignete Maßnahmen in den Schulen, um anderweitig die Schüler zu schützen.» Dies gelte vor allem für die unter Zwölfjährigen, «für die es ja noch keine Impfung gibt», sagte der Experte.
Schule startet nach den Ferien mit Corona-Präventionswochen
25. Oktober 2021 um 00:00
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Wiesbaden - Nach dem Ende der Herbstferien startet heute in Hessen wieder der Schulunterricht - und zwar mit verschärften Corona-Regeln. Aus Sorge vor steigenden Infektionszahlen hat das Kultusministerium in Wiesbaden zwei Präventionswochen mit mehr Tests und strengerer Maskenpflicht angekündigt. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass Kinder eine Corona-Infektion aus dem Urlaub in der Schule weiterverbreiten.
Vom 25. Oktober bis 5. November müssen die Schülerinnen und Schüler auch im Unterricht am Platz eine Maske tragen. Außerdem müssen alle nicht geimpften Kinder und Jugendlichen für die Teilnahme am Präsenzunterricht drei- statt zweimal pro Woche einen negativen Test nachweisen.
Anita Schneider gewinnt Landratswahl im Kreis Gießen
24. Oktober 2021 um 00:00
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Gießen - Anita Schneider (SPD) hat bei der Stichwahl um den Landratsposten im Kreis Gießen ihr Amt verteidigt. Die 60-Jährige setzte sich am Sonntag mit gut 66 Prozent der Stimmen gegen CDU-Herausforderer Peter Neidel (52) durch, der bis vor kurzem Bürgermeister in Gießen war. Für Schneider ist es die dritte Amtszeit. Die Wahlbeteiligung lag bei 37,3 Prozent.
Im ersten Wahlgang am 26. September hatte die Sozialdemokratin 42,3 Prozent der Stimmen geholt, Neidel kam auf 34,7 Prozent. Die dritte Kandidatin, Kerstin Gromes von den Grünen, schied aus. Im mittelhessischen Kreis Gießen leben rund 260 000 Menschen in 18 Städten und Gemeinden.
ROMROD - (red). Zu ihrer nächsten Sitzung kommt die Stadtverordnetenversammlung Romrod am Dienstag, 26. Oktober, um 20 Uhr im Bürgerhaus der Schlossstadt zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Informationen zur Bildung einer Kommission „Hochwasserschutz“, außerdem geht es um die Beratung und Beschlussfassung über außerplanmäßige Ausgaben für Abrissarbeiten auf einem städtischen Grundstück in der Gemarkung Zell. Auf der Agenda steht auch eine Anfrage der SPD-Fraktion zum Umwelt- und Landschaftspflegeverband sowie ein Antrag zur Aufstellung von Verkehrs-Richtzeichen in der Neuen Straße in Romrod.
Für die Sitzung weist der Stadtverordnetenvorsteher Hauke Schmehl auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern hin. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Sitzungssaal sei erforderlich.
Ehrungen beim VdK Eifa: Käthe Post, Margot Menz, Inge Fink und Inge Lerch zusammen mit dem Kreisvorsitzenden Josef Raber, Stadträtin Anita Schlorke und der Ortsverbands-Vorsitzenden Monika Jost (hinten).
(Foto: Günther Krämer)
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EIFA - (gkr). „Wir sind Garant für soziale Gerechtigkeit und einen starken Sozialstaat, der Teilhabe und Chancengleichheit für alle Bürgerinnen und Bürger verwirklicht. Wir engagieren uns dafür, dass die Schwachen Schutz und Respekt erfahren. Wir lassen keinen allein! Für uns ist jeder wichtig.“ Damit wies Josef Raber, der neue Vorsitzende des Kreisverbandes Alsfeld im VdK, auf die Leitsätze des Landesverbandes Hessen-Thüringen gegenüber unserer Zeitung am Rande der Hauptversammlung des Ortsverbandes Eifa am Samstag in der Gaststätte „Hardtmühle“ hin. Monika Jost, die seit 2013 amtierende Vorsitzende in Eifa, dokumentierte in den Berichten für die Jahre 2019 und 2020 genau dieses Bemühen.
Die Betreuung und Beratung der Mitglieder des VdK stand dabei – wie immer – im Vordergrund. Darüber hinaus habe man an Kreis- und Regionalkonferenzen teilgenommen. Der Ortsverband Eifa hat derzeit 79 Mitglieder.
Bei den Neuwahlen zum Vorstand gab es keine Veränderungen. Der Vorstand setzt sich weiterhin wie folgt zusammen: erste Vorsitzende ist Monika Jost, zweite Vorsitzender Lothar Jost, Schriftführerin Marion Jäckel, Rechner Arno Schnägelberger und Beisitzer Lothar Krauß.
Für langjährige Mitgliedschaften im VdK wurden geehrt: 25 Jahre: Käthe Post und Margot Menz. 40 Jahre: Inge Fink und Inge Lerch. 60 Jahre: Dora Kurz (in Abwesenheit).
In seinem Grußwort an die Mitglieder des Ortsverbandes Eifa wies der Kreisvorsitzende Raber auch auf organisatorische Änderungen innerhalb des Verbandes hin. Die Strukturänderungen in sogenannte Kompetenzzentren sollen dazu führen, dass die fachliche Beratung und die Betreuung weiter gesteigert werden können.
Der VdK ist ein Sozialverband, sagte Raber; entstanden nach dem Krieg aus der Fürsorge für die Kriegsopfer und Versehrten. Heute sei der VdK ein übergeordneter Sozialverband auch für Behinderte, Schwerbehinderte und Menschen, die von Altersarmut betroffen sind. Und genau das begründe auch den aktuellen Einsatz des VdK deutschlandweit. „Wir weisen die Bundes- und Landesregierungen, aber auch Städte und Gemeinden, auf die aus unserer Sicht sozialen Kritikpunkte in der Wahrnehmung der Interessenvertretung nachhaltig hin und leisten Rechtsbeistand für Mitglieder.“ Raber berichtete während der Versammlung noch Näheres über die Umstrukturierung der Kreisgeschäftsstellen in Kompetenzzentren. Sie sollen über soziale Fachberater eine verstärkte Beratung und Betreuung – auch digitalisiert – sicherstellen.
Die Grüße der Stadt Alsfeld überbrachte Stadträtin Anita Schlorke.
Hintergrund
Der Kreisverband Alsfeld im VdK Hessen-Thüringen hat 39 Ortsverbände. Die Mitgliederzahl liegt bei circa 5400. Der Kreisverband Alsfeld gehört wie der Kreisverband Lauterbach zum Bezirk Fulda. Josef Raber ist seit 2020 Vorsitzender des KV Alsfeld im VdK und Nachfolger von Helma Schnell-Kretschmer.
Die Modeboutique von Frank Galfe ist von der Alsfelder Schellengasse in den alten Güterbahnhof gezogen. Dort befindet sich bereits das Atelier des eigenen Modelabels der Geschwister Galfe.
Frank Galfe freut sich über das Ergebnis seiner Arbeit. Foto: Traudi Schlitt
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ALSFELD - Die Modeboutique "Campus....bei galfe's" ist von der Alsfelder Schellengasse in den alten Güterbahnhof gezogen. Das geht aus einer Pressemeldung hervor. Dort befindet sich bereits das Atelier des eigenen Modelabels der Geschwister Galfe.
Riesig sei die Freude bei Frank Galfe und seinem Team gewesen, als sie am Freitagabend erstmals ihr Geschäft für ihre Gäste im Güterbahnhof aufschlossen. Schon seit geraumer Zeit befinde sich dort das Atelier des Modelabels der Geschwister Galfe. Zudem finden dort Modenschauen statt. Künftig könnten die Kundinnen und Kunden im alten Güterbahnhof nun auch ihre Stoffe aussuchen und ihre Maßanfertigungen anprobieren. "Es ist jetzt alles unter einem Dach - wir haben die Verbindung von Handwerk, Style und Handel in einem einzigartigen Ambiente geschaffen", heißt es in der Mitteilung.
Die Idee dazu sei zu Beginn der Baustelle der Schellengasse sowie während des ersten Corona-Lockdowns gereift, und die Zeit des zweiten Lockdowns, des Sommers und der vergangenen Wochen haben Galfe, seine Familie, seine Freunde und mitschaffende Handwerker zum Umbauen im Güterbahnhof genutzt: "Alles, was wir konnten, haben wir in Eigenleistung gemacht und mit unterstützenden Handwerkern geschaffen", so Galfe mit sichtlichem Stolz und einer Riesenportion Dankbarkeit für seine Helferinnen und Helfer. "Ohne die vielen Menschen, die hier geschuftet haben und noch bis kurz vor der Öffnung mitgeholfen haben, dass es gelingen konnte, würden wir jetzt nicht hier stehen." "Hier stehen" bedeutete konkret, in der neuen Boutique, die sich in das Ambiente des Güterbahnhofs" einfüge.
Da der Güterbahnhof auch als Veranstaltungslocation erhalten bleiben soll, könne auch die Boutiquefläche - ausgestattet mit fahrbaren Regalen - wieder in ein Veranstaltungskonzept integriert werden. Wie flexibel die Nutzung des Güterbahnhofs inzwischen sei, zeige sich an dem Pop-Up-Empfangsraum, in dem eine Theke mit Köstlichkeiten und Getränken für die Gäste aufgebaut war, und in dem die Band My.M gemeinsam mit Dominic Sanz (Sänger und Gitarrist der Söhne Mannheims) aufspielte.
Still und fleißig hätten Galfe und seine Helferinnen und Helfer in den letzten Monaten am Güterbahnhof gearbeitet, mit Vorschriften und Lieferengpässen gekämpft, doch nun seien sie am Ziel angekommen: Angrenzend zur neuen Boutique gebe es im Übergang zum Atelier einen kleinen Brasseriebereich, der zu einem Kaffee beim Einkaufen und Verweilen einlade. Im Keller des Gebäudes befinden sich neben Büroräumlichkeiten, Stofflager und Schnittraum ein Wasch- und Hygieneraum, ein Aktenraum sowie ein Meeting-Raum.
Das Angebot für die Gäste des Güterbahnhofs auf der Hauptebene runde seit April bereits ein Friseursalon ab. Die ersten Gäste, die sich am Freitagabend nicht nur die neuen Räume, sondern auch die neuesten Stücke der Herbst- und Winterkollektionen anschauten, seien begeistert gewesen, heißt es in der Pressenotiz.
Nahe Großenlüder hat eine viel zu schnelle Fahrt zweier Autos mit einem Frontalzusammenstoß geendet. Das Resultat: Zwei Schwerverletzte. Nach einem der Raser wird noch gefahndet.
Die Polizei Osthessen fahndet aktuell noch nach einem der beiden zu rasant unterwegs gewesenen Fahrer. Foto: fuldamedia
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GROSSENLÜDER/OSTHESSEN - Ein riskanter Überholvorgang auf einer Bundesstraße in Osthessen hat zu einem Frontalzusammenstoß und insgesamt fünf Verletzten geführt. Ein vermutlich getunter Kompaktwagen und ein SUV waren am Samstagmittag mit "offensichtlich deutlich überhöhter Geschwindigkeit" auf der linken Fahrbahn der zweispurig verlaufenden Bundesstraße 254 in Richtung Großenlüder (Landkreis Fulda) unterwegs, wie es im Polizeibericht heißt.
Kurz bevor die Straße wieder einspurig wird, wollten sie wieder nach rechts einscheren. Dies gelang dem Kompaktwagen. Der SUV geriet jedoch in den Gegenverkehr, wo er mit einem entgegenkommenden Kleinwagen kollidierte und danach seitlich gegen ein Auto prallte, das er gerade überholt hatte.
Der 81-jährige SUV-Fahrer erlitt schwere Verletzungen; der 30 Jahre alte Fahrer des Kleinwagens wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Beide wurden ins Klinikum Fulda gebracht. Der Beifahrer des Kleinwagens sowie die beiden Insassen in dem anderen Unfallwagen erlitten leichte Verletzungen. Der Fahrer des Kompaktwagens, vermutlich ein Mann zwischen 25 und 35 Jahren, fuhr weiter, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Die Polizei fahndet nach ihm. Die Bundesstraße war für gut viereinhalb Stunden am Samstagnachmittag gesperrt.
Corona-Inzidenz in Hessen steigt am Wochenende weiter
24. Oktober 2021 um 00:00
Ein Abstrich wird in einem Labor auf das Coronavirus untersucht. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild (Bild: dpa)
(Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild)
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Wiesbaden - In der Corona-Pandemie ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen am Wochenende weiter gestiegen. Am Sonntag lag sie bei 79,3 nach 73 am Samstag. Das teilte das hessische Sozialministerium in Wiesbaden mit (Stand Sonntag 00.00 Uhr). Binnen eines Tages sind in Hessen 893 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Es gab einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.
In den Krankenhäusern waren nach Angaben des Sozialministeriums 132 Betten auf den hessischen Intensivstationen mit Covid-19-Patienten belegt. Bei 125 von ihnen wurde eine Infektion mit Sars-CoV-2 bestätigt, bei sieben bestand der Verdacht (Stand Samstag 11.00 Uhr).
Die Hospitalisierungsinzidenz betrug am Sonntag 2,38. Eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 2,3. Die Zahl beschreibt, wie viele Menschen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus aufgenommen wurden.
Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind wichtige Indikatoren zur Beurteilung der aktuellen Corona-Lage. Überschreiten sie bestimmte Grenzen, greifen laut einem zweistufigen Konzept des Landes weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.
Virologen: Augenmerk auf Schutz in Schulen und Innenräumen
24. Oktober 2021 um 00:00
In Hessen beginnt nach den Herbstferien nun wieder der Unterricht. Treffen finden zunehmend drinnen statt. Derweil gibt es mehr Corona-Fälle. Was raten Experten in der aktuellen Pandemie-Lage?
Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer steht in seinem Labor. Foto: Stürmer/privat/dpa/Archivbild (Bild: dpa)
(Foto: Stürmer/privat/dpa/Archivbild)
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Frankfurt/Marburg - Angesichts von Herbstzeit, Ferienende und steigenden Corona-Zahlen mahnen Forscher, Schutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie weiterhin konsequent anzuwenden und nicht unvorsichtig zu werden. Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer sprach sich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur für eine Verlängerung der hessischen Corona-Präventionswochen an den Schulen nach den Herbstferien aus. Stephan Becker, der Leiter des Instituts für Virologie an der Uni Marburg, betonte die nach wie vor wichtige Bedeutung von Mund-Nasen-Masken.
Aus Stürmers Sicht ist eine konsequente Maskenpflicht in den Schulen in Kombination mit einer engmaschigen Testung «sicherlich ein probates Mittel, allerdings sollte das nicht nur auf zwei Wochen beschränkt bleiben», wie er sagte. «Es gibt sonst kaum geeignete Maßnahmen in den Schulen, um anderweitig die Schüler zu schützen.» Dies gelte vor allem für die unter Zwölfjährigen, «für die es ja noch keine Impfung gibt».
Aus Sorge vor steigenden Corona-Zahlen hat das Kultusministerium zum Schulstart am Montag zwei Präventionswochen mit mehr Tests und verschärfter Maskenpflicht angekündigt. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass Kinder eine Corona-Infektion aus dem Urlaub in der Schule weiterverbreiten.
«Der Anstieg der Zahlen wird sicherlich auch auf die Reisetätigkeit zurückzuführen sein, weniger aktuell, aber vor allem in den nächsten Wochen», sagte Stürmer weiter. «Aber primär ist es der Beginn der kalten Jahreszeit mit dem vermehrten Aufenthalt im Inneren, der dafür verantwortlich sein dürfte, in Kombination mit einer weiterhin nicht optimalen Impfquote und mir persönlich zu vielen Lockerungen.»
Auch wenn wieder mehr Normalität in der Pandemie möglich sei, «sollte man das Tragen der Masken jetzt nicht vernachlässigen», betonte der Marburger Virologe Becker. «Ich glaube nach wie vor, dass der Schutz durch die Masken hoch war und ist.» Diese drinnen zu tragen, sei aus mehreren Gründen noch immer angebracht.
Zum einen sei dies wichtig im Hinblick auf Menschen, die keine Corona-Schutzimpfung bekommen können. Zum anderen gelte, vor allem auch in Zeiten ansteigender Infektionszahlen: «Man muss, gerade wenn die eigene Impfung ein bisschen her ist, in Innenräumen vorsichtig sein. Man sollte diese Masken besonders in Fällen, wo man nicht weiß, ob alle geimpft oder genesen sind, weiterhin wirklich benutzen.»
Zur Frage von Auffrischungsimpfungen sagte der Forscher, dass man derzeit nicht genau wisse, wer wann einen solchen «Booster» nötig habe - weil es dazu noch keine genauen Daten gebe. «Im Moment lässt es sich für die einzelne Person nicht genau sagen, bei welchem Antikörperspiegel im Blut sie sicher geschützt ist oder eben wieder empfänglich ist für eine neue Infektion», erläuterte der Virologe. Deswegen behelfe man sich derzeit damit, bestimmten Personengruppen eine Auffrischung sechs Monate nach der zweiten Impfung zu empfehlen.
Klar sei aber, dass eine Auffrischungsspritze die Immunantwort und den Schutz bei bereits Geimpften sowie Genesen verstärke. «So dass man, denke ich, in den nächsten Monaten dazu kommen wird, dass man doch deutlich mehr Menschen eine Auffrischungsimpfung anbieten wird.»
Die Hessische Landesgartenschau für 2027 ist erstmals an mehrere Kommunen vergeben worden, die sich zur Ausrichtung zusammengetan haben. Das teilte das Umweltministerium im Mai mit. Dazu gehören Büdingen, Echzell, Gedern, Glauburg, Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain, Nidda, Ortenberg, Ranstadt Städte und Gemeinden in der Wetterau sowie Schotten im Vogelsbergkreis. (red)