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Buchkritik: Plädoyer gegen deutsche KI-Scheu

Von Heise — 04. März 2026 um 07:00

Kenntnisreich und leicht verständlich wirbt Rafael Bujotzek dafür, künstliche Intelligenz vor allem in Unternehmen und Behörden furchtlos einzusetzen.

Rafael Bujotzek macht keinen Hehl aus seiner Begeisterung für das, was sich mit generativer KI verwirklichen lässt. Etwas polemisch unterstellt er deutschen Unternehmen und Behörden ängstliche Zurückhaltung gegenüber der Technik. Dagegen soll sein Ratgeber helfen. Trotz des konsequent positiven Blicks auf KI spart der Autor aber auch problematische Aspekte wie Halluzinationen, Bias, Fehlerquellen oder Urheberrechtsverletzungen nicht aus.

Sechs halbseitige Schwarz-Weiß-Fotos eröffnen die sechs Kapitel. Ein paar Bilder mehr hätten dem Buch gutgetan. Stattdessen finden sich auf fast jeder Doppelseite grau unterlegte Textkästen. Mal erklären sie Fachbegriffe, mal vertiefen sie ein Thema durch Beispiele. So findet sich etwa eine Kurzbeschreibung der Digitalisierungsbemühungen im 1750-Einwohner-Dorf Etteln nahe Paderborn, laut Autor dem „digitalsten Dorf der Welt“. Ein Textkasten am Ende jedes Kapitels fasst dessen Inhalt zusammen.

Der Autor hat im April 2025 in Wileys „Für Dummies“-Reihe einen stärker praxisorientierten KI-Ratgeber [11] vor allem für Aufgaben in der Unternehmenskommunikation verfasst. Dafür sowie für sein IT-Beratungsunternehmen und die von ihm mitbegründete Initiative „Beyond 5 Years“ macht er in „KI oder nie!“ ungeniert Werbung. Es gibt aber auch weniger eigennützige Hinweise, etwa auf vertiefende TV-Dokumentationen, Online-News und Blogbeiträge. Um die aufzurufen, finden Leser leider weder QR-Codes im Buch noch eine herunterzuladende Linkliste vor. Stattdessen gilt es, die abgedruckten URLs abzutippen.

Kenntnisreich und gut verständlich vermittelt der Autor Grundlagen der generativen KI, den Stand der Technik sowie Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft. Das Buch ist vorwiegend auf ein Publikum zugeschnitten, das bislang wenig Berührung mit KI hatte und sich einen Überblick verschaffen, aber nicht unbedingt selbst gleich mit eigener KI-gestützter Arbeit loslegen möchte. Darunter fallen die immer wieder gern angesprochenen Berater und Entscheider. Ihnen kommt insbesondere das Kapitel zu Change-Management und Implementierung im Unternehmen sowie der Ausblick auf mögliche Entwicklungen in den kommenden Jahren entgegen.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11148943

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Plaedoyer-gegen-deutsche-KI-Scheu-11148943.html
[2] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Programmieren-lernen-11148899.html
[3] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-GIMP-3-Praxiswissen-fuer-Einsteiger-11148909.html
[4] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Perfekt-Glatt-Wirkungslos-11148895.html
[5] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-IT-Sicherheit-organisieren-11148889.html
[6] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Kompetent-visuell-gestalten-11081141.html
[7] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Datenqualitaet-als-Existenzfrage-11081556.html
[8] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Enshittification-11081123.html
[9] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Content-Creation-mit-Kuenstlicher-Intelligenz-11081099.html
[10] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Ethical-Hacking-Das-grosse-Buch-zum-Hacking-mit-Python-11059758.html
[11] https://www.heise.de/tests/Buchkritik-Content-Creation-mit-Kuenstlicher-Intelligenz-11081099.html
[12] https://www.heise.de/ct
[13] mailto:psz@ct.de

Copyright © 2026 Heise Medien

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Exploit-Kit Coruna: Massig iPhone-Nutzer mit bis zu 23 iOS-Exploits attackiert

Von Marc Stöckel — 04. März 2026 um 10:55
Russische und chinesische Hacker sind offenbar an alte iOS -Exploits der US-Regierung gelangt und greifen damit massenhaft iPhone -Nutzer an.
Das Exploit-Kit Coruna ermöglicht Angriffe auf ältere iOS-Versionen. (Bild: BRITTANY HOSEA-SMALL/AFP via Getty Images)
Das Exploit-Kit Coruna ermöglicht Angriffe auf ältere iOS-Versionen. Bild: BRITTANY HOSEA-SMALL/AFP via Getty Images

Sicherheitsforscher von Google und iVerify warnen vor einem Exploit-Kit namens Coruna, mit dem zahlreiche iPhones mit älteren iOS-Versionen attackiert wurden. Es wird vermutet, dass die Exploits ursprünglich von der US-Regierung stammen. Als anfällig gelten laut Blogbeitrag der Google Threat Intelligence Group die iOS-Versionen 13.0 bis 17.2.1. Wer sein iPhone aktuell hält, ist also vorerst geschützt.

Das Exploit-Kit soll aus 23 einzelnen Exploits bestehen, die für verschiedene Angriffe miteinander kombiniert werden. Den Angaben zufolge entstehen daraus bis zu fünf vollständige Exploit-Ketten, mit denen sich anfällige iOS-Geräte beispielsweise durch den bloßen Besuch einer speziell präparierten Webseite kompromittieren lassen.

Die Google-Forscher haben entsprechende Angriffe von einer mutmaßlich russischen Spionagegruppe (UNC6353) sowie einem finanziell motivierten Cyberakteur aus China (UNC6691) beobachtet. Wie diese an die Exploits gelangt sind, ist jedoch unklar. Die Forscher vermuten, dass die Angreifer Coruna auf einer Art Second-Hand-Marktplatz für Exploits erworben haben.

Zehntausende iPhones betroffen

Der Google-Bericht enthält eine vollständige Liste aller in Coruna enthaltenen Exploits, die CVE-IDs der damit anvisierten Sicherheitslücken sowie die jeweils anfälligen iOS-Versionen. Darunter befinden auch zwei Exploits, die Sicherheitsforscher von Kaspersky Mitte 2023 zusammen mit einer Trojaner-Kampagne namens Operation Triangulation aufgedeckt hatten .

Forscher von iVerify sprechen in einem eigenen Blogbeitrag bezüglich Coruna von einer "massenhaften Ausnutzung" . Dem Nachrichtenportal Cyberscoop erklärte das auf mobile EDR -Lösungen spezialisierte Unternehmen, es seien mindestens 42.000 Geräte betroffen. Die russischen Angreifer sollen es dabei vor allem auf Ziele in der Ukraine abgesehen haben.

Zudem geht iVerify aufgrund technischer Überschneidungen davon aus, dass die Exploits ursprünglich von einem Spyware-Entwickler für die US-Regierung entwickelt wurden. Die Forscher bescheinigen dem Exploit-Kit eine überragende Codequalität. Zudem soll der Code Kommentare mit für US-Entwickler typischen Insider-Witzen und -Bemerkungen enthalten. Weitere technische Details zu Coruna hat iVerify in einem separaten Blogbeitrag veröffentlicht.

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Anzeige: Anker-Laptop-Powerbank mit 25.000 mAh jetzt keine 80 Euro

Von Boris Connemann — 04. März 2026 um 10:48
Diese leistungsfähige Anker-Powerbank ersetzt Steckdosen unterwegs, lädt sogar Macbooks schnell und ist jetzt bei Amazon im Angebot.
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Starke Anker-Laptop-Powerbank mit 25.000 mAh im Amazon-Angebot kostet keine 80 Euro mehr Bild: Amazon.de

​​ Bald steht wieder die Urlaubszeit auf dem Programm, der nächste Geschäftstermin plus Wartezeit am Flughafen oder Bahnhof ist ohnehin gebucht. Wenn gerade dann Notebook, Smartphone und Kopfhörer gleichzeitig im Einsatz sind, wird Energie schnell zum limitierenden Faktor. Um diesem Schreckensszenario zu entgehen, bietet sich die Anker-Laptop-Powerbank mit 25.000 Milliamperestunden an. Sie richtet sich nicht nur an gelegentliche Smartphone-Nutzer, sondern vornehmlich an alle, die auch unterwegs ernsthaft arbeiten, spielen, streamen oder mehrere Geräte parallel mit der nötigen Leistung versorgen möchten.

25.000 mAh für Laptop, Smartphone und mehr

Mit ihrer hohen Kapazität lädt die Powerbank nicht nur Smartphones mehrfach, sondern versorgt auch größere Geräte zuverlässig. Ein Macbook Air kommt auf rund 1,3 vollständige Ladungen, beim iPad Pro sind es etwa 1,4 Zyklen. Selbst ein iPhone 17 Pro Max lässt sich bis zu dreimal aufladen. Für Android-Smartphones wie das Samsung Galaxy S23 sind sogar bis zu 4,7 Ladevorgänge möglich. Möglich wird das durch eine Gesamtleistung von bis zu 165 Watt, verteilt auf mehrere Anschlüsse.

Macbook, iPhone und Co. gleichzeitig schnellladen

Die Anker-Laptop-Powerbank erlaubt das parallele Laden von bis zu vier Geräten. Drei USB-C-Ports liefern jeweils bis zu 100 Watt, ergänzt durch einen USB-A-Anschluss. In der Praxis bedeutet das, dass Notebook, Smartphone, Tablet und Kopfhörer gleichzeitig Energie erhalten, ohne dass eines davon spürbar ausgebremst wird. Laut Hersteller erreicht ein Macbook Pro mit 16 Zoll bereits nach rund 33 Minuten die 50-Prozent-Marke, ein iPhone 16 sogar nach etwa 25 Minuten.

Robustes, ausziehbares USB-C-Kabel integriert

Besonders durchdacht ist das Kabelkonzept. Zwei USB-C-Kabel sind direkt in die Powerbank integriert. Eines davon ist ausziehbar und reicht bis zu 70 Zentimeter, getestet auf mehr als 20.000 Einzüge. Das zweite Kabel dient gleichzeitig als Trageband und hält laut Hersteller über 20.000 Biegungen stand. Das erspart zusätzliche Kabel im Gepäck und reduziert genau jene kleinen Reibungspunkte, die unterwegs oft nerven.

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kostet aktuell 79,99 Euro statt 99,99 Euro. Das entspricht einer Ersparnis von 20 Prozent und genau 20 Euro. Im vergangenen Monat wurden über 2.000 Exemplare verkauft, was zeigt, wie gefragt dieses Modell momentan wieder ist.

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Kommt man mit etwas weniger Kapazität aus, dann ist das Angebot für die Anker 737 Power Bank mit 140 Watt und 24.000 mAh

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einen Blick wert. Mit einem Rabatt von starken 32 Prozent kommt das Kraftpaket auf einen Preis von nur noch 74,99 Euro, die UVP liegt hier bei 109,99 Euro.

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Weitere aktuelle Angebote von Anker für Ladegeräte, Powerbanks oder USB-C gibt es im hauseigenen Store des Herstellers bei Amazon. Ein Klick kann sich lohnen!

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Science-Fiction: Staffel 4 von The Orville ist fertig geschrieben

Von Peter Osteried — 04. März 2026 um 10:06
Die Drehbücher für eine vierte Staffel von The Orville sind fertig. Laut Serienmacher Seth MacFarlane fehlt nur noch Zeit für die Produktion.
Die Drehbücher für die vierte Staffel sind fertig. (Bild: 20th Century Studios)
Die Drehbücher für die vierte Staffel sind fertig. Bild: 20th Century Studios

Die Science-Fiction-Serie The Orville könnte doch noch eine vierte Staffel bekommen. Wie der Serienmacher und Hauptdarsteller Seth MacFarlane der US-Branchenzeitschrift The Hollywood Reporter sagte, sind die Drehbücher für zehn neue Folgen bereits fertig geschrieben. Produziert wurden sie bislang jedoch nicht. Der Grund liegt laut MacFarlane vor allem an seinem eigenen Terminkalender.

Er muss die Zeit dafür finden

"Die zehn Skripte sind fertig" , erklärte MacFarlane im Interview. Das eigentliche Problem sei die Zeit für die Produktion. Der Autor, Regisseur und Schauspieler arbeitet parallel an mehreren Projekten. Erst wenn er ein Jahr komplett für The Orville freimachen könne, werde die Produktion der neuen Staffel starten. Sobald dieser Zeitpunkt komme, könne das Team aber sofort beginnen.

MacFarlane gehört zu den bekanntesten Comedy-Produzenten der USA. Er schuf unter anderem die Animationsserie Family Guy und steht derzeit auch hinter der Live-Action-Serie Ted, die auf seinem gleichnamigen Kinofilmen basiert. Während er neue Folgen dieser Serie promotet, äußerte er sich auch zum Stand von The Orville.

Die Science-Fiction-Serie startete 2017 beim US-Sender Fox. Sie spielt im 25. Jahrhundert und folgt der Crew des Raumschiffs USS Orville, das im Auftrag der sogenannten Planetary Union durch die Galaxie reist. Die Serie verbindet klassische Episodenabenteuer im Stil von Star Trek mit humorvollen Elementen. MacFarlane selbst spielt Captain Ed Mercer.

Nach zwei Staffeln bei Fox wechselte die Produktion zum Streamingdienst Hulu. Dort erschien 2022 die dritte Staffel unter dem Titel The Orville: New Horizons. Später wurde die Serie auch über Disney+ international verfügbar.

Zukunft lange unsicher

Die Zukunft der Serie galt lange als unsicher. Grund dafür sind die vergleichsweise hohen Produktionskosten der aufwendig produzierten Science-Fiction-Serie. MacFarlane erklärte jedoch bereits 2024, dass ihm von Senderseite keine Einstellung mitgeteilt worden sei. Die Serie gelte daher weiterhin als offen.

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Erdgas: Katar-Ausfall trifft Europa zur Unzeit

Von Bernd Müller — 03. März 2026 um 14:25
LNG-Tanker auf hoher See

(Bild: Igor Grochev / Shutterstock.com)

Die größte LNG-Anlage der Welt steht still – und die wichtigste Exportroute ist dicht. Europa droht ein Preisschock schlimmer als 2022.

Europas Erdgasmarkt erlebt den schwersten Schock seit der Energiekrise 2022. Auslöser ist der Krieg gegen den Iran im Allgemeinen und ein iranischer Drohnenangriff auf eine wichtige LNG-Anlage in Katar im Besonderen.

Von dem Angriff betroffen ist die Anlage von QatarEnergy im Industriegebiet Ras Laffan – die weltweit größte LNG-Exportanlage. Sie liefert normalerweise rund ein Fünftel des gesamten weltweit gehandelten Flüssiggases. Seit Montag steht die Produktion komplett still [1].

Produktion gestoppt, Lieferverträge ausgesetzt

QatarEnergy hat nach dem Angriff sogenannte höhere Gewalt erklärt. Das ist eine vertragliche Klausel, die es dem Unternehmen erlaubt, zugesagte Gaslieferungen an Kunden weltweit auszusetzen, ohne dafür Strafen zahlen zu müssen.

Ob die Anlage selbst physisch beschädigt wurde, ist bislang nicht bekannt.

Am Dienstag weitete QatarEnergy den Produktionsstopp auf weitere Bereiche aus [2]: Auch die Herstellung von Düngemitteln, Kunststoffen und Methanol ruht. Gleiches gilt für das Aluminiumwerk Qatalum, das QatarEnergy gemeinsam mit dem norwegischen Konzern Norsk Hydro betreibt.

Wichtigste Exportroute am Golf praktisch gesperrt

Neben dem Ausfall der Anlage selbst verschärft ein zweites Problem die Lage: Tankschiffe meiden seit dem Wochenende die Straße von Hormus, die schmale Meerenge am Eingang zum Persischen Golf.

Über diese Route transportiert Katar den Großteil seines Flüssigerdgases zu den Abnehmern in Asien und Europa. Ohne freie Durchfahrt kommen selbst intakte Lieferungen nicht mehr beim Kunden an.

China, der weltweit größte LNG-Importeur, drängt den Iran [3] nach Angaben hochrangiger Branchenvertreter dazu, die Passage offenzuhalten.

Preise steigen so stark wie seit vier Jahren nicht

An den europäischen Börsen reagierten die Erdgaspreise heftig. Die niederländischen TTF-Futures – der wichtigste Preismaßstab für Gas in Europa – legten laut Bloomberg am Dienstag um rund 40 Prozent auf über 62 Euro pro Megawattstunde zu.

Gegenüber dem Schlussstand vom Freitag summiert sich der Anstieg demnach auf etwa 90 Prozent.

Einen derart rasanten Preissprung gab es zuletzt während der Energiekrise nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine.

Die Analysten von Goldman Sachs hoben laut Bloomberg ihre Preisprognose für europäisches Erdgas bis April 2026 von 36 auf 55 Euro pro Megawattstunde an.

Leere Speicher setzen Europa unter Druck

Der Zeitpunkt trifft den Kontinent hart. Europa beendet den Winter mit ungewöhnlich niedrigen Gasreserven und steht vor der Aufgabe, die Speicher im Sommer für die nächste Heizperiode wieder zu füllen.

Dabei konkurriert die Region nun direkt mit asiatischen Großabnehmern wie Taiwan, Südkorea und China um die verbliebenen Ladungen auf dem Weltmarkt.

Taiwan kündigte bereits an, bei anhaltenden Lieferausfällen verstärkt auf Kohlekraftwerke umzusteigen. Die Preise für Kraftwerkskohle [4] kletterten daraufhin auf den höchsten Stand seit drei Jahren.

Für Europa ist es nicht ausgeschlossen, dass die Energiepreise weiterhin deutlich steigen werden. "Die Versorgungssicherheit könnte für Europa wieder zu einem Problem werden", sagte Huibert Vigeveno, Chef der Schweizer Energiehandelsgruppe MET Group, gegenüber Bloomberg.

Alles hängt von der Dauer des Konflikts ab

Die zentrale Frage für die Märkte lautet: Wie lange dauert der militärische Konflikt? US-Präsident Donald Trump stellte eine wochenlange Kampagne gegen den Iran in Aussicht.

Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate versuchen dagegen hinter den Kulissen, auf ein rasches Ende der Kampfhandlungen hinzuwirken.

Sollte die Straße von Hormus einen ganzen Monat lang blockiert bleiben, könnten sich die europäischen Erdgaspreise laut Goldman Sachs mehr als verdoppeln – mit spürbaren Folgen für Verbraucher und Industrie in ganz Europa.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11197395

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-03-02/european-gas-rallies-more-than-30-as-qatar-halts-lng-production
[2] https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-03-03/qatarenergy-stops-output-of-some-chemicals-metal-after-lng-halt
[3] https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-03-03/european-gas-extends-gains-with-uncertainty-over-qatar-lng-halt
[4] https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-03-03/coal-prices-jump-as-qatar-lng-halt-boosts-fuel-switching-needs

Copyright © 2026 Heise Medien

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Neue Filme und Serien bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime im März 2026

Von Heise — 03. März 2026 um 17:47
Screenshot zeigt ein Promobild der Serie Scrubs

(Bild: Disney+)

Im März zeigt Netflix "War Machine" (2026). Bei Amazon Prime läuft "The Menu" (2022) und bei Disney+ startet die (neue) 1. Staffel von "Scrubs".

Im März gehen wieder zahlreiche Film- und Serien-Highlights bei den großen Streaming-Anbietern an den Start. Dazu zählen unter anderem die Fortsetzung der beliebten Krankenhaus-Comedyserie „Scrubs“, der Actionfilm „War Machine“ (2026) und die Horrorkomödie „The Menu“ (2022).

„War Machine“ (2026)

Der SciFi-Actionfilm „War Machine“ (2026) startet am 6. März 2026 bei Netflix [1] und verbindet klassische, bleihaltige Militär-Action mit einem spannenden Survival-Thriller und einer Prise Alien-Invasoren. In der Hauptrolle spielt der charismatische Muskelberg Alan Ritchson den Elite-Soldaten „81“. Er ist Teil einer Ranger-Einheit der US-Army, die als krönenden Abschluss eines knallharten Ranger-Trainings eine routinemäßige 24-Stunden-Übung absolvieren soll.

Alles verläuft planmäßig, bis 81 und seine Einheit plötzlich auf eine scheinbar außerirdische Kampfmaschine treffen, die den Ranger-Ausflug in einen brutalen Überlebenskampf verwandelt. Alan Ritchson ist nicht nur für seine Rolle in der Thriller-Serie „Reacher“ bekannt, sondern auch für Filme wie „The Ministry of Ungentlemanly Warfare“, in dem er neben Henry Cavill eine Geheimoperation gegen die Nazis durchführte. Neben Ritchson sind außerdem weitere bekannte Schauspieler wie Dennis Quaid, Jai Courtney und Esai Morales auf dem Schlachtfeld von „War Machine“ zu sehen.

„The Menu“ (2022)

„The Menu“ (2022) ist eine morbide US-Horrorkomödie von Regisseur Mark Mylod, der unter anderem für Episoden bekannter Serien wie „Shameless“, „Game of Thrones“ und „The Last Of Us“ verantwortlich ist. Der Film handelt von der Escortdame Margot (Anya Taylor-Joy), die von dem ambitionierten Hobbykoch Tyler (Nicholas Hoult) zu einem ganz besonderen Dinner ausgeführt wird. Dieses findet in dem Restaurant „Hawthorne“ auf einer Insel statt und wird von dem berühmten Maître Julian Slowik (Ralph Fiennes) veranstaltet. Es ist nur ein sehr begrenzter Personenkreis zu diesem einmaligen Event eingeladen, das seine Gäste unter anderem mit einem 1200 Dollar teuren Degustationsmenü beeindrucken soll.

Küchenchef Slowik hat sich für sein Menü einzigartige und unvergessliche Kreationen überlegt, die er mit seinem Küchenteam in einer offenen Küche zubereiten will. Einige Gänge des Menüs sorgen für Aufregung unter den Gästen, was eine zunehmend aufgeladene Dinner-Atmosphäre zur Folge hat und für hitzige Interaktionen zwischen Slowik und einigen seiner Mitarbeiter sorgt. Als Slowik dazu übergeht, seine privilegierten Besucher nach und nach mit teilweise schockierenden Aktionen aus der Reserve zu locken, nimmt das kulinarische Unterfangen eine düstere Wendung. „The Menu“ (2022) wird ab dem 28. März 2026 bei Amazon Prime Video [3] serviert.

„Scrubs“, Staffel 1 (2026)

„Scrubs - Die Anfänger“ ist eine der erfolgreichsten Dramedy-Serien der 2000er-Jahre, die mit ihren zehn Staffeln und über 180 Episoden erstmals zwischen 2001 und 2010 ausgestrahlt wurde. Die Krankenhausserie erzählt die Geschichte des blutigen Berufsanfängers Dr. John Michael „J.D.“ Dorian (Zach Braff), der gemeinsam mit seinem besten Freund Chris Turk (Donald Faison) seine ersten Schritte als Assistenzarzt im Sacred Heart Hospital macht.

Trotz Überforderung mit dem stressigen Klinik-Alltag schafft es das Duo jedoch, neue Freundschaften zu knüpfen, unter anderem mit der ehrgeizigen Medizinerin Elliot Reid (Sarah Chalke) und der schlagfertigen Oberschwester Carla Espinosa (Judy Reyes) sowie dem ebenso erfahrenen wie sarkastischen Chefarzt Dr. Perry Cox (John C. McGinley). Einer der heimlichen Stars der Serie ist der nörgelige Hausmeister (Neil Flynn), der häufig mehr oder weniger zufällig ins Geschehen eingreift und damit eigene, kleine Handlungsstränge erschafft, die stets für gute Unterhaltung sorgen. In dieser Konstellation kehrt die Serie nun rund 16 Jahre nach der letzten Staffel mit einer Fortsetzung zurück. Die Charaktere (sowie ihre Darsteller) sind immer noch die gleichen, nur mit ein paar grauen Haaren und einigen Falten mehr, was dem Unterhaltungswert durchaus zugutekommt. Die (neue) 1. Staffel von „Scrubs“ ist ab dem 25. März 2026 bei Disney+ [7] verfügbar.

Alle neuen Filme und Serien in der Übersicht

Die folgende Tabelle zeigt alle neuen Filme und Serien, die im März bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video erscheinen und im Abopreis inbegriffen sind. Titel, die bei Amazon ausschließlich zum Einzelkauf oder zum Leihen verfügbar werden, sind nicht angegeben.

Disney+ Release
Filme
American Psycho 01.03.
Der Holocaust: Die wahren Ausmaße 01.03.
Buffalo ‘66 01.03.
Pitch Perfect 1-3 01.03.
The Huntsman & The Ice Queen 01.03.
Snow White & The Huntsman 01.03.
Twister 01.03.
2012 – Das Ende der Welt 01.03.
The Equalizer 1+2 01.03.
Godzilla 01.03.
Hitch – Der Date Doktor 01.03.
Men in Black 1-3 01.03.
Venom: Let There Be Carnage 01.03.
Ghost Elephants – Die Geister im Hochland Angolas 08.03.
Academy Awards (Oscar-Verleihung) 2026 16.03.
Maria Brand und das tote Au-Pair 18.03.
Titanic: Die digitale Wiedergeburt 20.03.
Bombenanschlag in Oklahoma City: Ein Tag in Amerika 25.03.
Mike & Nick & Nick & Alice 27.03.
Bad Boys – Harte Jungs 31.03.
Bad Boys II 31.03.
Schlaflos in Seattle 31.03.
Serien
Enthüllt: Geheimnisse der Meere: Staffel 6 01.03.
Europa von oben: Staffel 5+6 01.03.
Zweiter Weltkrieg: Geschichte von oben: Staffel 2 01.03.
Triff Spidey und seine Super-Freunde (Shorts): Staffel 4 04.03.
Solar Opposites: Staffel 6 11.03.
The Secret Lives of Mormon Wives: Staffel 4 12.03.
Magda macht das schon!: Staffel 1-4 18.03.
Sankt Maik: Staffel 1-3 18.03.
Bettys Diagnose: Staffel 11 18.03.
Blutige Anfänger: Staffel 6 18.03.
Die Rosenheim-Cops: Staffel 24 18.03.
Dr. Nice: Staffel 3 18.03.
The Fall: Staffel 1-3 18.03.
Hameln: Staffel 1 18.03.
Love Sucks: Staffel 1 18.03.
A Good Girl’s Guide to Murder: Staffel 1 18.03.
9-1-1: Notruf L.A.: Staffel 9 18.03.
Armorsaurs: Staffel 1 18.03.
Lucky Luke: Staffel 1 23.03.
MagiCampers: Staffel 1 24.03.
Die neuen Zauberer vom Waverly Place: Staffel 2 25.03.
Daredevil: Born Again: Staffel 2 25.03.
Scrubs: Staffel 1 25.03.
In aller Freundschaft: Staffel 14-18 25.03.
Tierärztin Dr. Mertens: Staffel 1-6 25.03.
Weissensee: Staffel 1-4 25.03.
Dienstag bedeutet Mord: Staffel 1 31.03.
Amazon Release
Filme
Wie ein wilder Stier 01.03.
Rain Man 01.03.
Safe House – Verrat ist die ultimative Waffe 02.03.
Belleville Cop 03.03.
Madagascar 1-3 06.03.
Sag mir, was Du willst 06.03.
Love Lies Bleeding 07.03.
Der Meister und Margarita 10.03.
Stolen Girl 13.03.
Sunrise 14.03.
Buch der Drachen 15.03.
Drachenzähmen leicht gemacht: Die guten alten Zeiten 15.03.
Love, Rosie - Für immer vielleicht 16.03.
Verrücktes Madagascar 20.03.
Agent Zeta 20.03.
Speak No Evil 22.03.
Pretty Lethal - Schön tödlich 25.03.
The Lost City - Das Geheimnis der verlorenen Stadt 26.03.
Sissi, die junge Kaiserin 27.03.
The Menu 28.03.
Der Vierer 28.03.
Zoolander 1+2 28.03.
Icefall - Bis das Eis bricht 30.03.
Serien
The Good Doctor: Staffel 7 01.03.
Siren's Kiss: Staffel 1 02.03.
Tribunal Justice: Staffel 3 02.03.
Young Sherlock: Staffel 1 04.03.
The 50: Staffel 3 09.03.
Scarpetta: Staffel 1 11.03.
Invincible: Staffel 4 18.03.
Deadloch: Staffel 2 20.03.
Jury Duty Presents: Company Retreat: Staffel 1 20.03.
The Silent Service: Staffel 1-2 20.03.
Bait: Staffel 1 25.03.
Das Haus David: Staffel 2 27.03.
Diverse Spiele der NBA März
Netflix Release
Filme
Woman of the Hour 01.03.
Eine Million Minuten 02.03.
The Actor Awards 02.03.
Bruce Bruce: I Ain’t Playin’ 03.03.
Die Waffenruhe 04.03.
Street Flow 3 04.03.
Ein Freund, ein Mörder – Der Fall Emelie Meng 05.03.
Strangers in the Park 06.03.
War Machine 06.03.
Die Dinosaurier 06.03.
Der TikTok-Killer 06.03.
Derrick Stroup: Nostalgic 10.03.
Louis Theroux: Inside the Manosphere 11.03.
Made in Korea 12.03.
The Plastic Detox – Gesundheitsrisiken durch Mikroplastik 16.03.
Mark Normand: None Too Pleased 17.03.
Bibi & Tina: Einfach Anders 18.03.
The Rise of the Red Hot Chili Peppers: Our Brother, Hillel 20.03.
Peaky Blinders – The Immortal Man 20.03.
Der Unsichtbare 20.03.
Heatwave 20.03.
Jeff Ross: Take A Banana For The Ride 24.03.
MLB Opening Night: Yankees vs. Giants 25.03.
La fiscal – Die Staatsanwältin in Mexiko 26.03.
The Red Line 26.03.
53 Sonntage 27.03.
BTS: The Return 27.03.
Aaron Chen: Funny Garden 31.03.
Untold: The Death & Life of Lamar Odom 31.03.
Serien
Die Newsreader Staffel 1-3 01.03.
Gabby's Dollhouse: Staffel 13 02.03.
Blue Therapy – Paare auf der Couch 04.03.
Vladimir 05.03.
Boyfriend on Demand 06.03.
Hello Bachchon 06.03.
Still Shining 06.03.
Beastars Letzte Staffel Teil 2 07.03.
ONE PIECE: Staffel 2 10.03.
The Man in the High Castle: Staffeln 1-4 11.03.
Age of Attraction 11.03.
Love Is Blind: Das Wiedersehen 12.03.
Virgin River: Staffel 7 12.03.
Love is Blind: Sweden: Staffel 3 12.03.
Fatal Seduction: Staffel 3 13.03.
Jene Nacht 13.03.
Furies: Staffel 2: Furies: Widerstand 18.03.
Nuklearer Notfall 18.03.
La primera vez: Staffel 4 18.03.
Beauty in Black Staffel 2 Teil 2 19.03.
Steel Ball Run JoJo’s Bizarre Adventure 19.03.
Unicorn Academy: Enthüllte Geheimnisse 19.03.
Inside: Staffel 3 23.03.
Ready or Not: Texas 24.03.
Heartbreak High: Staffel 3 25.03.
Homicide: New York: Staffel 2 25.03.
Jo Nesbø’s Harry Hole 26.03.
Something Very Bad Is Going to Happen 26.03.

Disney+ besuchen [9]

Netflix besuchen [10]

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Apple MacBook Air und Pro mit M5: Mehr Leistung, mehr Speicher, mehr Kosten

Von Heise — 03. März 2026 um 17:26
Frau packt ein MacBook Air M5 in einen Rucksack

(Bild: Apple)

Mit leistungsfähigeren Varianten des M5-Prozessors komplettiert Apple die MacBook-Pro-Reihe und aktualisiert auch das MacBook Air. Alle werden teurer.

Am Montag neue iPhones [1] und iPads [2], am Dienstag dann Monitore [3] und ein aufgefrischtes Laptop-Line-up: Mit M5 Pro und M5 Max hat Apple leistungsfähigere Varianten der M5-Chipgeneration für das MacBook Pro vorgestellt. Die Basisausführung des M5 ist schon seit Oktober auf dem Markt. Neu ist die Grafikarchitektur, in der jeder Grafikkern durch einen „Neural Accelerator“ speziell auf lokale KI-Berechnungen ausgelegt ist. Diese ist nun auch Teil von M5 Pro und M5 Max, die Apple mit einer bis zu 40 Shader-Clustern reichenden GPU ausrüstet.

Neue Chip-Architektur für M5 Pro/Max

M5 Pro und M5 Max [4] setzen auf eine neue „Fusion-Architektur“, die zwei im 3-Nanometer-Dies zu einem System-on-Chip (SoC) mit bis zu 18 CPU-Kernen kombiniert, wie Apple erklärt. Der Prozessor besteht dann aus sechs „Superkernen“ – bisher nannte Apple dieser Performance-Kerne – sowie zwölf Performance-Kernen, zuvor noch Effizienzkerne getauft. Letztere sind laut Hersteller ebenfalls „komplett neu“ und für eine sparsamere Ausführung von mehrkernoptimierten Prozessen ausgelegt. Bei Pro-Workflows soll das bis zu 30 Prozent mehr Leistung bringen. Bei der GPU spricht Apple von einer um bis zu 35 Prozent gesteigerten Grafikleistung im Vergleich mit den M4-Vorläufern. Die Speicherbandbreite reicht jetzt bis zu 614 GByte/s. Nach wie vor ist hier bei maximal 128 GByte Arbeitsspeicher die höchste Ausbaustufe erreicht.

Apples hauseigener N1-Funkchip für WLAN und Bluetooth gibt sein Debüt im Mac und sorgt so für Support von Wi-Fi 7. Als Batterielaufzeit spricht das Unternehmen weiterhin von bis zu 22 beziehungsweise bis zu 24 Stunden. Das MacBook Pro ist unverändert mit 14-Zoll- oder 16-Zoll-Display erhältlich – in Schwarz oder Silber. In der Basiskonfiguration hat Apple den Speicherplatz von 512 GByte auf 1 TByte verdoppelt und das sowohl beim MacBook Pro mit M5 und M5 Pro. Die M5-Max-Modelle setzen auf mindestens 2 TByte. Die SSD soll nun mit Lese- und Schreibgeschwindigkeiten bis zu 14,5 GByte/s bis zu doppelt so schnell sein. Heißt im Umkehrschluss: Das Interface wechselt von PCI Express 4.0 auf PCI Express 5.0.

Dabei geht es allerdings preislich um mindestens 100 Euro nach oben: Das im Oktober vorgestellte 14-Zoll-Basismodell mit M5 (16 GByte RAM, 1 TByte Speicher) verkauft der Hersteller jetzt erst ab 1900 Euro. Die M5-Pro-Version beginnt bei 2500 Euro (24 GByte RAM, 1 TByte SSD) und die Variante mit M5 Max ab 4200 Euro (36 GByte RAM, 2 TByte SSD). Die 16-Zoll-Variante bietet Apple mit M5 Pro ab 3000 Euro an. Ein USB-C-Netzteil liegt nicht mehr bei.

Update

Die neuen M5-MacBooks haben zwar einen höheren Preis, sind in Hinblick auf den verdoppelten Speicherplatz aber günstiger als die entsprechend hochkonfigurierten Vorgängermodelle – allerdings ist Apple auch berühmt-berüchtigt für seine sehr teuren Speicher-Upgrades.

MacBook Air ebenfalls mit M5 – und teurer

Auch dem MacBook Air verpasst Apple mit dem M5 ein Chip-Upgrade, hier verdoppelt sich der Speicherplatz in der Basiskonfiguration von bislang 256 GByte auf 512 GByte. Ebenso wird eine SSD mit doppelt so hoher Lese- und Schreibgeschwindigkeit im Vergleich zum M4-Vorgänger versprochen. Gerade die kleinen SSDs in den Basiskonfigurationen waren beim MacBook Air lange vergleichsweise langsam – ein Manko, das demnach nun behoben ist.

Der M5 liefert dem Datenblatt zufolge außerdem eine deutlich höhere Speicherbandbreite von gut 150 GByte/s. Im MacBook Air M5 übernimmt ebenfalls Apples Eigenentwicklung N1 die WLAN- und Bluetooth-Verbindungen und liefert in dieser Modellreihe erstmals Support für Wi-Fi 7. Preislich geht es ebenfalls um 100 Euro nach oben; das neue MacBook Air kostet mindestens 1200 Euro in der 13-Zoll-Ausführung. Das 15-Zoll-Modell führt der Hersteller ab 1500 Euro. Im Handel sollen alle neuen MacBooks ab dem 11. März zu finden sein.

Update

Beim MacBook Air M5 hat Apple in vielen europäischen Ländern nun das zuvor beigelegte USB-C-Netzteil ebenfalls eingespart – es gehört nicht mehr zum Lieferumfang. Diese Änderung hatte Apple zuerst beim MacBook Pro M5 im vergangenen Oktober unter Verweis auf europäische Vorgaben vorgenommen [5].

Die EU-Richtlinie für ein einheitliches Ladegerät, die jetzt auch bei Laptops greift, stellt Herstellern frei, ob sie ein Netzteil beipacken oder nicht. Liegt standardmäßig ein Netzteil bei, muss der Anbieter allerdings die Option einräumen, das Gerät alternativ ohne Netzteil zu erwerben. Diese Komplexität hat Apple vermutlich gescheut.

Mit der Leistungs-, aber auch Preissteigerung schafft Apple zugleich Platz für ein neues Budget-MacBook [6], das am Mittwoch erwartet wird. Auf der Webseite des Unternehmens tauchte bereits kurz ein „MacBook Neo“ auf. Details dürften bald folgen.


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[3] https://www.heise.de/news/Neue-Apple-Monitore-Studio-Display-2-und-Studio-Display-XDR-11197630.html
[4] https://www.apple.com/newsroom/2026/03/apple-debuts-m5-pro-and-m5-max-to-supercharge-the-most-demanding-pro-workflows/
[5] https://www.heise.de/news/MacBook-Pro-2025-Apple-streicht-das-Netzteil-auch-bei-Laptops-nur-in-Europa-10773475.html
[6] https://www.heise.de/news/Guenstiger-als-das-Air-Budget-MacBook-angeblich-fuer-2026-geplant-11056851.html
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Neue Apple-Monitore: Studio Display 2 und Studio Display XDR

Von Heise — 03. März 2026 um 16:11
Studio Display und Studio Display XDR

(Bild: Apple)

Apple vereinheitlicht seine Monitore. 120 Hz gibt es aber nur beim teuren, plötzlich kleineren XDR-Modell – mit 5K statt 6K-Auflösung.

Auf neue iPhones und iPads folgen MacBooks und externe Displays: Am Dienstag hat Apple die seit Längerem erwarteten Neuauflagen von Studio Display sowie ein neues Studio Display XDR angekündigt – letzteres löst das „Pro Display XDR“ ab. Beim Studio Display 2 bleiben die Neuerungen überschaubar: Der 5K-Monitor mit einer Bildschirmdiagonale von 27 Zoll bietet eine laut Hersteller „noch bessere“ 12-Megapixel-Webcam – die maue 12-Megapixel-Kamera des Vorgängers erntete allerdings viel berechtigte Kritik.

Neues Display mit offenbar altem Panel

Beim Panel, wahrscheinlich weiterhin mit IPS-Technik, gibt es überraschend offenbar keine Neuigkeiten zu verzeichnen. Es bleibt laut Apple bei einer Spitzenhelligkeit von 600 Candela pro Quadratmeter (cd/m²), Support für die Wiedergabe von HDR-Inhalten fehlt. Wie schon beim Vorgänger bleibt es bei einer aus der Zeit gefallen wirkenden Bildwiederholrate von nur 60 Hz. Neu sind zwei Thunderbolt-5-Anschlüsse mit 96 Watt Ladeleistung; ein Thunderbolt-5-Kabel gehört zum Lieferumfang. Zwei weitere USB-C-Ports (USB 3.2 Gen 2, 10 Gbit/s) können für langsamere Peripherie und zum Laden von Geräten verwendet werden. Apple verspricht außerdem tiefere Bässe beim integrierten Lautsprechersystem.

Bei der von Apple für 1700 Euro feilgebotene Basisausführung erlaubt der Fuß nur, den Winkel anzupassen. Wer die Höhe verändern möchte, muss gegen Aufpreis einen dazu fähigen Monitor-Standfuß bestellen, Bücher unterlegen oder den Adapter für eine VESA-Halterung wählen. Eine weniger spiegelnde Variante des Monitors mit „Nanotexturglas“ bleibt ebenfalls im Programm.

Studio Display XDR löst Apples Pro-Display ab

Das Studio Display XDR ist der eigentliche Neuling: Statt den 32 Zoll und 6K des Vorgängers Pro Display XDR bietet der neue Monitor eine Diagonale von 27 Zoll mit 5K-Aufllsung (5120 × 2880 Pixel). Das XDR setzt laut Datenblatt auf eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit 2304 lokal dimmbaren Zonen, deckt die Farbräume DCI-P3 und Adobe RGB weitgehend ab und weist eine Spitzenhelligkeit von 2000 cd/m² auf. Zusammen mit dem Zonen-Dimming sollte eine ordentliche HDR-Darstellung möglich sein. Es ist außerdem Apples allererster externer Monitor, der eine 120 Hertz darstellt. Per Adaptive Sync ist eine dynamische Darstellung zwischen 47 und 120 Hertz möglich.

Ebenso wie das Studio Display ist das Studio Display XDR nun mit drei Mikrofonen sowie einem System aus sechs Lautsprechern ausgestattet, beides fehlte dem vorausgehenden XDR. Der Monitor bietet ebenfalls vier USB-C-Ports, zwei davon mit Thunderbolt 5. Der Standfuß gehört jetzt fest zum Lieferumfang des Studio Display XDR und ist neigungs- wie höhenverstellbar. Das kostet 3500 Euro. Beide Bildschirme kommen am 11. März in den Handel.


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„Star Citizen“: Angreifer hatten Zugriff auf Daten von Cloud Imperium Games

Von Heise — 03. März 2026 um 14:03
Screenshot aus Star Citizen

(Bild: Cloud Imperium Games)

Beim Spielestudio Cloud Imperium Games (CIG) konnten Kriminelle in die IT-Infrastruktur einbrechen und auf Kundendaten zugreifen.

Unbekannte Täter sind in die IT-Systeme des Spielestudios Cloud Imperium Games (CIG) eingedrungen und haben auf Kundendaten zugegriffen. Das hat das Unternehmen bestätigt, sieht aber keine Gefahr für Kunden. CIG stellt populäre Spiele wie „Star Citizen“ her.

Auf der Webseite der Spieleentwicklerfirma Roberts Space Industries hat das Unternehmen [1] das Datenleck nun eingeräumt. Demnach wurde CIG am 21. Januar 2026 Ziel eines systematischen und raffinierten Angriffs. Der mündete in unbefugten Zugriff der Cyberkriminellen auf einige Backup-Systeme. Das umfasste auch begrenzten Zugriff auf persönliche Nutzerdaten. Betroffen seien lediglich einfache Kontoinformationen wie Metadaten, Kontaktdetails, Nutzernamen, Geburtsdaten und der Name von Usern.

Die Angreifer hätten jedoch keinen Zugriff auf Finanz- oder Bezahlinformationen oder Passwörter gehabt, diese seien nicht auf den betroffenen Systemen gespeichert gewesen. Da nur lesender Zugriff möglich war, konnten die Täter auch keine Daten einschleusen oder manipulieren.

Gegenmaßnahmen ergriffen

CIG hat dem eigenen Bekunden nach schnell reagiert und die Aktivitäten eingeschränkt sowie weiteren Zugriff auf diese Daten und CIG-Systeme blockiert. Die Sicherheitseinstellungen will das Unternehmen „aufgefrischt“ haben, um sicherzustellen, dass keine Bedrohung für die Spiele oder die Nutzer besteht.

Derzeit überwacht das Unternehmen die Situation und die Systeme, um sicherzustellen, dass keine weiteren Vorfälle auftreten. Außerdem will CIG überprüfen, ob möglicherweise entwendete Informationen veröffentlicht werden. Derzeit gebe es dafür keine Hinweise. „Wir teilen diese Information im Sinne der Transparenz mit. Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass dieser Vorfall Auswirkungen auf unsere Nutzer haben wird“, erklärt CIG schließlich.

Im Nutzerforum auf Roberts Space Industries [2] kritisieren potenziell betroffene Nutzer, die Erklärung sei nicht konkret genug und die Informationslage zu dünn. Es bleibe etwa unklar, wie lange die Angreifer auf die Informationen zugreifen konnten. Auch beklagen sie fehlende Informationen zu möglicherweise kopierten Metadaten oder Kontaktdetails.

Cyberangriffe sind inzwischen an der Tagesordnung. Etwa bei brillen.de kam es in der vergangenen Woche erneut zu einem Cyberangriff [3], bei dem Daten von 1,5 Millionen Kunden im Darknet gelandet sind.


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[1] https://robertsspaceindustries.com/en/Website-Notice
[2] https://robertsspaceindustries.com/spectrum/community/SC/forum/3/thread/security-breach-responsible-disclosure-matters
[3] https://www.heise.de/thema/Cyberangriff
[4] https://pro.heise.de/security/?LPID=39555_HS1L0001_27416_999_0&wt_mc=disp.fd.security-pro.security_pro24.disp.disp.disp
[5] mailto:dmk@heise.de

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HCL BigFix: Angreifer können auf Daten im Dateisystem zugreifen

Von Heise — 03. März 2026 um 14:00
Ein symbolischer Updateknopf auf einer Tastatur.

(Bild: Artur Szczybylo/Shutterstock.com)

Die Endpoint-Management-Plattform HCL BigFix ist verwundbar. Sicherheitsupdates sind verfügbar.

Angreifer können insgesamt an sieben Sicherheitslücken in HCL BigFix ansetzen und Computer im schlimmsten Fall kompromittieren.

Wie aus einer Warnmeldung hervorgeht [1], stecken die Lücken in den Komponenten Axios, jsPDF und React Router, die die Endpoint-Management-Plattform nutzt. Die meisten und gefährlichsten Lücken stecken in jsPDF.

Schadcode-Attacken möglich

Darüber können Angreifer etwa auf Daten im Dateisystem zugreifen (CVE-2025-68428 „kritisch“) oder Schadcode in PDFs einbetten, der beim Öffnen ausgeführt wird (CVE-2026-24737 „hoch“). Bislang gibt es keine Berichte, dass Angreifer die Sicherheitslücken bereits ausnutzen.

Die Entwickler versichern, HCL BigFix in der Ausgabe 1.0.2 update 2 repariert zu haben.


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[1] https://support.hcl-software.com/csm?id=kb_article&sysparm_article=KB0129092
[2] https://pro.heise.de/security/?LPID=39555_HS1L0001_27416_999_0&wt_mc=disp.fd.security-pro.security_pro24.disp.disp.disp
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React-Umfrage: Beliebtheit von TanStack Query bleibt ungebrochen

Von Heise — 03. März 2026 um 17:21
JavaScript-Bibliothek React

(Bild: erzeugt mit KI durch iX)

Erneut hat TanStack Query den ersten Platz als beliebteste Library ergattert, während das React-Feature Server Components nicht überzeugen kann.

Die neue Ausgabe der Developer-Umfrage State of React ist erschienen. Über 3500 Entwicklerinnen und Entwickler teilen darin ihre Erfahrungen mit der JavaScript-Bibliothek React und ihrem Ökosystem. Die Open-Source-Library TanStack Query schneidet in der Nutzergunst sehr gut ab, während die neueren React-Features Server Components und Server Functions recht unbeliebt sind.

Anhaltende Schwierigkeiten mit Server Components

Erneut wurden die Befragten nach ihren größten „Pain Points“ bei der React-Entwicklung befragt. Unter den Haupt-APIs führt hier bereits zum wiederholten Mal [3] forwardRef. Allerdings ist forwardRef seit dem Ende 2024 erschienenen React 19 [4] nicht mehr notwendig, weshalb das React-Team es als deprecated (veraltet) markiert hat [5]. Im Umgang mit neueren APIs bemängeln die Developer in erster Linie Schwierigkeiten in Bezug auf die Kompatibilität mit React und exzessive Komplexität.

An anderer Stelle konnten die Teilnehmenden angeben, ob sie bestimmte Features und Libraries nutzen oder davon gehört haben, und ob sie diesen positiv, negativ oder neutral gegenüberstehen. Dabei zeigt sich, dass die neueren React Server Components weiterhin wenig Begeisterung auslösen. Bei der Beurteilung aller React-APIs belegen sie den dritten Platz in der Negativwertung, danach folgen Server Functions auf Platz 4. Die Unbeliebtheit der Server Components und Functions ist jedoch laut den Studienmachern bedenklich, denn diese neuen APIs sollen den Weg für Reacts nächsten großen Evolutionsschritt [6] in Richtung eines vollständigeren Fullstack-Frameworks ebnen.

State of React 2025: Die Top 5 der unbeliebtesten React-Features
State of React 2025: Die Top 5 der unbeliebtesten React-Features

State of React 2025: Die Top 5 der unbeliebtesten React-Features (Sortierung nach Sentiment: negative)

(Bild: State of React 2025 [7])

Es zeigt sich auch, dass sowohl Server Components als auch Functions verglichen mit anderen React-Features noch recht selten im Einsatz sind: Sie wurden erst von 45 Prozent beziehungsweise 37 Prozent der Befragten verwendet, was den Plätzen 17 und 19 gleichkommt. Insbesondere Personen, die sie noch nicht verwendet haben, stehen den neuen Features negativ gegenüber. Beispielsweise bewerten fünf Prozent der User von Server Functions diese negativ, aber neun Prozent derjenigen, die nur davon gehört haben.

Positiv treten dagegen die APIs <Fragment> und createContext hervor: Unter ihren Nutzern haben 54 beziehungsweise 48 Prozent den APIs gegenüber eine positive Einstellung, lediglich zwei beziehungsweise sechs Prozent negativ. Auch im letzten Jahr waren diese Features in den Top 3, wobei createContext vom dritten auf den zweiten Platz aufgestiegen ist und den Hook useState mit knappem Vorsprung verdrängt hat. Das beliebteste Feature <Fragment> haben 97 Prozent der Befragten bereits genutzt.

State of React 2025: Die Top 5 der beliebtesten React-Features
State of React 2025: Die Top 5 der beliebtesten React-Features

State of React 2025: Die Top 5 der beliebtesten React-Features (Sortierung nach Sentiment: positive)

(Bild: State of React 2025 [8])

TanStack Query am beliebtesten, Next.js stürzt ab

Nachdem TanStack Query im vergangenen Jahr Next.js überholt [9] hat, verteidigt das quelloffene State-Management-Tool in diesem Jahr den Titel der beliebtesten Library. Darauf folgt Zustand, ebenfalls ein Open-Source-Tool zur Zustandsverwaltung, und auf dem dritten Platz landet die UI-Library shadcn/ui. Diese erzielte in der diesjährigen Studie JavaScript Rising Stars den zweiten Platz [10], was über 26.000 neuen GitHub-Sternen im Jahr 2025 Rechnung trägt.

Next.js, in der Vorjahresumfrage noch auf dem dritten Platz unter den Libraries, findet sich dieses Mal abgeschlagen auf Rang 9 wieder. Im Vergleich zeigt sich, dass 42 Prozent der TanStack-Query-User diese Library positiv bewerten, während lediglich 27 Prozent der Next.js-User ihre genutzte Library positiv sehen. Ein besonders gutes Image hat anscheinend TanStack Start: Unter denjenigen, die bereits davon gehört haben, es aber nicht einsetzen, liegt die Positivbewertung bei 23 Prozent.

State of React 2025: Die Top 10 der beliebtesten Libraries
State of React 2025: Die Top 10 der beliebtesten Libraries

State of React 2025: Die Top 10 der beliebtesten Libraries

(Bild: State of React 2025 [11])

Datengrundlage

Die Online-Umfrage State of React 2025 lief vom 19. November 2025 bis 13. Januar 2026. Weltweit nahmen 3760 Personen daran teil. Dabei geben die Studienmacher Devographics [12], die auch hinter dem State of JavaScript stehen und nicht mit dem offiziellen React-Team assoziiert sind, zu bedenken, dass unter anderem Anbieter von Frameworks und Libraries ihre User zur Teilnahme animieren konnten. Der State of React erhebt nicht den Anspruch, repräsentativ für das gesamte Ökosystem zu stehen. Als Sponsoren unterstützten unter anderem Google und JetBrains die aktuelle Studie. Die Ergebnisse lassen sich auf der Website des Projekts [13] einsehen.


URL dieses Artikels:
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Links in diesem Artikel:
[1] https://enterjs.de/?wt_mc=intern.academy.dpunkt.konf_dpunkt_vo_enterJS.empfehlung-ho.link.link
[2] https://enterjs.de/tickets.php?wt_mc=intern.academy.dpunkt.konf_dpunkt_vo_enterJS.empfehlung-ho.link.link
[3] https://www.heise.de/news/State-of-React-2024-TanStack-Query-jetzt-beliebter-als-Next-js-10279478.html
[4] https://react.dev/reference/react/forwardRef
[5] https://www.heise.de/hintergrund/React-19-Von-Server-Functions-bis-zu-optimistischen-Updates-10190281.html
[6] https://www.heise.de/hintergrund/React-19-Von-Server-Functions-bis-zu-optimistischen-Updates-10190281.html
[7] https://2025.stateofreact.com/en-US/features/
[8] https://2025.stateofreact.com/en-US/features/
[9] https://www.heise.de/news/State-of-React-2024-TanStack-Query-jetzt-beliebter-als-Next-js-10279478.html
[10] https://www.heise.de/news/JavaScript-Rising-Stars-2025-KI-Plattform-n8n-springt-auf-Platz-1-11128304.html
[11] https://2025.stateofreact.com/en-US/libraries/
[12] https://www.devographics.com/
[13] https://2025.stateofreact.com/
[14] mailto:mai@heise.de

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Gram: Komplett KI-freier Coding-Editor

Von Heise — 03. März 2026 um 11:41
Screenshot Gram

(Bild: heise medien)

Der neue Coding-Editor Gram basiert auf Zed, verzichtet aber auf viele Funktionen wie Coding-Assistent, Nach-Hause-Telefonieren und automatische Updates.

Ganz gegen den Trend gibt es jetzt einen Coding-Editor, der komplett auf KI-Funktionen verzichtet: Gram 1. Er basiert auf dem Editor Zed und verzichtet auf KI, automatische Updates, Telemetrie, Abos und Collaboration.

Als Begründung für die Abspaltung von Zed nennt der Blog [1] insbesondere die schnelle Weiterentwicklung von Zed, die dem Autor immer mehr irrelevante Patches lieferte. „Ab jetzt habe ich entschieden, damit aufzuhören.“ Die Ablehnung von KI begründet der Verfasser des Beitrags [2] – vermutlich der Hauptkontributor des Projekts Kristoffer Grönlund – damit, dass er als Lehrer festgestellt hat, dass Schülerinnen und Schüler keine Programmiersprache mehr lernen können, weil sofort der Coding-Assistent anspringt: „Sie kommen gerade so weit, ‚pr-’ einzutippen, und sofort beginnt der Editor, die Schüler mit unsinnigen Vorschlägen, Aufforderungen und Ablenkungen zu bombardieren.“

Zed-Extensions lassen sich nutzen

Da Gram auf Zed basiert, funktionieren dessen Extensions nach wie vor, Anwender müssen sie aber aus den Quellen bauen und selbst updaten. Automatische Aktualisierungen sind deaktiviert. Auch Sprachserver und Node.js müssen manuell zugefügt werden. Dafür ist die Dokumentation im Editor integriert, und er unterstützt weitere Sprachen wie Gleam, Zig und Odin.

Binaries für den in Rust geschriebenen Editor gibt es für Mac sowie Linux [3], und weitere Informationen finden sich im Blog [4] und auf Codeberg [5]. Hier heißt es ganz klar: „Agenten sind von diesem Projekt ausgeschlossen.“ Auch Zed selbst bietet im Übrigen eine Möglichkeit, KI-Funktionen auszuschalten [6].

Siehe auch:


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Links in diesem Artikel:
[1] https://gram.liten.app/posts/go-slow-and-fix-things/
[2] https://codeberg.org/GramEditor/gram
[3] https://codeberg.org/GramEditor/gram/releases/tag/1.0.0
[4] https://gram.liten.app/posts/first-release/
[5] https://codeberg.org/GramEditor/gram
[6] https://www.heise.de/news/Bitte-ohne-KI-Sourcecode-Editor-Zed-bietet-Ausschalter-fuer-KI-Funktionen-10499307.html
[7] https://www.heise.de/download/product/gram-coding-editor?wt_mc=intern.red.download.tickermeldung.ho.link.link
[8] mailto:who@heise.de

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GitHub-Store 1.6.0: Plattformübergreifender App-Store für Open-Source

Von Heise — 03. März 2026 um 11:06
Github-Logo an Gebäudewand

(Bild: Sundry Photography/Shutterstock.com)

Der Open-Source-App-Store GitHub-Store ist in Version 1.6.0 erschienen. Sie bringt besseren Linux-Support und viele Komfortfunktionen.

Der plattformübergreifende App-Store GitHub-Store ist in Version 1.6.0 erschienen. Die neue Version erweitert die Unterstützung für Linux-Systeme und bringt zahlreiche Funktionsverbesserungen für die Verwaltung von Open-Source-Anwendungen. Das Projekt ist trotz des Namens kein offizielles Microsoft-Produkt.

Ein Store für GitHub-Projekte

GitHub-Store ist ein freier App-Store, der sich auf Open-Source-Anwendungen konzentriert. Anders als etablierte Stores wie der Google Play Store oder F-Droid nutzt die Anwendung die GitHub Search API und die Releases API, um automatisch Projekte zu finden, die installierbare Binaries bereitstellen. Entwickler müssen ihre Apps nicht manuell einreichen – der Store zeigt automatisch alle GitHub-Repositories an, die in ihren Releases passende Installationsdateien wie APK, EXE oder DMG anbieten.

Das Projekt basiert auf Kotlin Multiplatform und Compose Multiplatform, was eine einheitliche Codebasis für verschiedene Betriebssysteme ermöglicht. Die Anwendung läuft auf Android, Windows, macOS und Linux, wobei sie automatisch die passenden Assets für die jeweilige Plattform erkennt und zum Download anbietet. Installierte Apps lassen sich über den Store auf Updates überwachen.

Neue Features in Version 1.6.0

Nutzer können ab sofort direkt im Store ihre mit GitHub-Sternen markierten Repositories anzeigen lassen, was die Verwaltung favorisierter Projekte vereinfacht. Für Linux-Anwender stehen sowohl AppImage-Dateien als auch Debian-Packages für Debian 12 zur Verfügung.

Entwicklerprofile ermöglichen es, mehr über die Urheber von Projekten zu erfahren. Deep Linking erlaubt das direkte Öffnen bestimmter Apps oder Bereiche im Store über URLs. Die Verwaltung von Releases und installierten Anwendungen wurde ebenfalls überarbeitet.

Für Nutzer in Regionen mit Netzwerkbeschränkungen bietet Version 1.6.0 eine dynamische Proxy-Unterstützung. Ein verbessertes Caching-System beschleunigt das Laden von Inhalten erheblich. Auch manuelle Installationen von APK-Dateien sind nun möglich, begleitet von nativen Splash-Screens beim App-Start.

Die Benutzeroberfläche haben die Entwickler ebenfalls aktualisiert: Neue „Liquid Glass Chips“ genannte UI-Elemente, überarbeitete Icons und integrierte Übersetzungen sollen die Bedienung verbessern. Die Community trug Übersetzungen in Polnisch, Türkisch, Bengalisch und Hindi bei.

Unter der Haube wurde die Codebasis modularisiert, was zukünftige Erweiterungen und Wartungsarbeiten vereinfachen soll. Die Suchfunktion wurde komplett überarbeitet, diverse Fehler behoben – darunter Probleme bei der Erkennung der APK-Architektur. Auch die Dokumentation und die Security Policy wurden aktualisiert. Detaillierte Informationen zu allen Änderungen finden sich in den offiziellen Release Notes [1].

Kontroverse um Googles Android-Richtlinien

Die Veröffentlichung erfolgt vor dem Hintergrund einer Kontroverse um Googles geplante Änderungen an Android. In den Release Notes warnt das Projekt: „Freies und Open-Source-Android ist bedroht“. Google plant ab Herbst 2026, auf zertifizierten Android-Geräten eine Registrierungspflicht auch für App-Entwickler einzuführen, die ihre Software außerhalb des Play Store verbreiten wollen.

Gegen diese Pläne richtet sich ein aktueller offener Brief, den Organisationen wie der Chaos Computer Club, die Free Software Foundation, Tuta, Vivaldi und Codeberg unterzeichnet haben. Die Kritik richtet sich gegen die Torwächterrolle Googles, anfallende Gebühren, Ausweispflichten und mögliche Datenschutzrisiken. Auch wenn kein vollständiges Sideloading-Verbot geplant ist, befürchten Kritiker eine Wettbewerbsverzerrung und erhebliche Hürden für unabhängige Entwickler [2].

GitHub-Store positioniert sich auch vor diesem Hintergrund explizit als Alternative für Nutzer, die ihre Freiheit bei der Software-Installation bewahren möchten. Das Projekt verweist ferner auf die Initiative keepandroidopen.org [3], die sich für ein offenes Android-Ökosystem einsetzt.


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[1] https://github.com/rainxchzed/Github-Store/releases/tag/1.6.0
[2] https://www.heise.de/news/Android-Googles-Registrierungspflicht-fuer-App-Entwickler-stoesst-auf-Widerstand-11189361.html
[3] https://keepandroidopen.org/
[4] https://www.heise.de/ix
[5] mailto:fo@heise.de

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Seagate Mozaic 4+: Neue Festplatten mit 44 TByte und HAMR-Technologie

Von Heise — 03. März 2026 um 20:45

Seagate kommt bereits mit der zweiten Generation seiner HAMR-Festplatten. Eine einzelne Scheiben fasst 4 TByte, mit SMR-Aufzeichnung sogar 4,4.

Seagate ist bei seiner zweiten Generation des modernen Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR) angelangt, um die Festplattenkapazität auf bis zu 44 TByte zu hieven. Seagate ist bislang der einzige Hersteller, der HAMR-Laufwerke in Serie produziert, eine Technik, die alle Festplattenhersteller für Laufwerke bis etwa 100 TByte als notwendig ansehen. Bei HAMR wird die Plattenoberfläche kurz vor dem Beschreiben auf eine Temperatur von mehr als 400 °C aufgeheizt, um die zum Beschreiben notwendige Feldstärke zu verringern. Durch die damit möglichen kleineren Schreibköpfe sinkt auch die Fläche, die für die Speicherung eines einzelnen Bits notwendig ist – die Flächendichte steigt und damit die Kapazität.

Die zweite HAMR-Generation alias Mosiac 4+ soll, wie der Name bereits andeutet, pro Scheibe (Platter) eine Kapazität von mindestens 4 TByte erreichen. Da Seagate mit einem Stapel aus zehn Platter pro Laufwerk arbeitet, ergibt sich daraus eine Kapazität von mindestens 40 TByte pro Laufwerk. Dies gilt für Laufwerke mit konventioneller Aufzeichnung (CMR). Mit Shingled Magnetic Recording (SMR), also überlappenden Spuren, verspricht Seagate eine Kapazität von 44 TByte.

Seagate kommt damit seinem Versprechen nach, zwar die Kapazität pro Festplatte zu erhöhen, aber nicht die Anzahl produzierter Exemplare [1]. SSDs und Festplatten sind mittlerweile rar und teuer, die KI-Rechenzentren kaufen praktisch jedes Terabyte, dessen sie habhaft werden können.

Noch mehr Spielraum vorhanden

Im Gespräch mit heise online gab Jason Feist, Senior Vice President Products and Markets, weitere Details bekannt. Wichtigste Neuerung von Mosaic 4+ ist die vollständige Integration des Lasers in den Schreib-Lese-Kopf, was den notwendigen Bauraum weiter verringert. Das gebe den Ingenieuren mehr Designfreiheit und erlaube eine bessere Fertigungsintegration. Den durch die weitere Miniaturisierung gewonnenen Bauraum will Seagate zunächst nicht für den Einbau weiterer Platter nutzen (WD hat bereits ein Design mit elf Scheiben auf dem Markt, Toshiba zeigte schon eines mit zwölf Scheiben). Seagate hat damit noch weitere Reserven; Feist meinte dazu nur „Physik ist Physik“, niemand könne sie überlisten, aber jeder könne sie ausreizen.

Die Integration des Lasers in den Schreib-Lese-Kopf verringert die Bauhöhe und schafft Platz für weitere Scheiben.

(Bild: Seagate)

Aktuell nutzt Seagate nicht nur die neuen in den Kopf integrierten Laser, sondern auch Laser von externen Zulieferern. Damit könne das Unternehmen besser auf Nachfrageschwankungen reagieren; die Lieferkettensicherheit soll steigen. Weitere Fortschritte hat Seagate nach Angaben von Feist bei der Signalverarbeitung gemacht: Verbesserte Signal-Rausch-Abstände führen nach seinen Angaben zu einem stabileren Betrieb bei kleineren Signalen.

Feist kündigte noch keine konkreten Produkte an. Zwei Hyperscaler haben jedoch schon die Qualifikation der neuen Laufwerke abgeschlossen und setzen sie bereits ein. Seagate liefert SMR-Modelle mit 44 TByte „in hohen Stückzahlen an zwei der führenden Hyperscaler aus“. Eine breite Verfügbarkeit plant Seagate mit dem weiteren Hochfahren der Produktion, ein Datum wurde nicht genannt. Die SMR-Laufwerke setzen eine angepasste Ansteuerung voraus, die CMR-Modelle mit 40 TByte eignen sich jedoch als einfacher Ersatz für kleinere Festplatten. Seagate plant, nicht nur Server-Festplatten mit dieser Kapazität anzubieten, sondern auch NAS-Laufwerke (Ironwolf Pro) und Surveillance-Modelle für die Videoaufzeichnung. Genaue technische Daten der neuen Modelle stehen noch nicht zur Verfügung.

Bereits 2028 will Seagate die nächste Mosaic-Generation zur Produktionsreife bringen, Mosaic 5+ soll dann Platter mit mindestens 5 TByte ermöglichen. Mit 10-TByte-Scheiben rechnet das Unternehmen 2032 – zusammen mit zusätzlichen Scheiben könnte die Kapazität eines Laufwerks damit weit über 100 TByte liegen.


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[1] https://www.heise.de/news/WD-und-Seagate-bestaetigen-Festplatten-fuers-Jahr-2026-ausverkauft-11178815.html
[2] https://www.heise.de/ct
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Anzeige: Pink Floyds Wish You Were Here auf Vinyl Deluxe im Preisfall

Von Benjamin Gründken — 03. März 2026 um 18:50
Deutlich günstiger als üblicherweise gibt es bei Amazon Wish You Were Here von Pink Floyd als Vinyl Deluxe zum 50. Jubiläum.
Wish You Were Here zählt zu den meistverkauften Alben. (Bild: Erzeugt mit ChatGPT; Amazon, Sony Music; Montage: Golem.de)
Wish You Were Here zählt zu den meistverkauften Alben. Bild: Erzeugt mit ChatGPT; Amazon, Sony Music; Montage: Golem.de

Pink Floyd zählt zu den bekanntesten Bands der Erde. Allein The Dark Side of the Moon hat sich über 50 Millionen Mal verkauft. 52 Jahre liegt der Release zurück. Doch auch Wish You Were Here muss sich als Teil des Gesamtwerks nicht verstecken, 20 Millionen Alben sollen den Besitzer gewechselt haben.

Im vergangenen Jahr jährte sich die Veröffentlichung von Wish You Were Here zum 50. Mal. In dem Rahmen erschienen mehrere Jubiläumsversionen auf Vinyl.

Das Medium ist wieder angesagt, auch bei jungen Musikhörern. Sie hören Platten zur bewussten Entschleunigung. Sammler profitieren besonders, weil die Cover so viel mehr hermachen als in den typischen Plastikhüllen der CDs.

Pink Floyd als Deluxe-Box zum 50. Jubiläum

Die Deluxe-Box von Wish You Were Here dürfte bei Sammlern von besonderem Interesse sein. Neben den vier Platten – auf exklusivem transparentem Vinyl mit dem Originalalbum und allerhand Bondtracks – enthält das Bundle noch zwei CDs. Die vierte Platte, Live At Wembley 1974, ist laut Hersteller nur in dieser Version enthalten.

Auch eine Blu-Ray gehört zum Lieferumfang. Diese bietet einen von James Guthrie erstellten Dolby-Atmos-Mix sowie 25 Bonustracks.

Preis deutlich unter dem Mittel der vergangenen Wochen

Bei Amazon liegt der Preis bei 165,77 Euro . Laut Preistracker Keepa zahlte man im 90-Tage-Mittel noch 218,88 Euro mit Verkauf und Versand über Amazon. Andere Shops im Geizhals-Vergleich nehmen derweil ab 209,99 Euro.

Wish You Were Here (50th Anniv.) Deluxe Box

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Auch als Dreifach-Vinyl günstig

Günstiger ist das Dreifach-Vinyl von Wish You Were Here als 50th Anniversary. Hier hat Amazon den Preis auf 59,99 Euro gesenkt. Das 90-Tage-Mittel lag laut Preistracker noch bei 63,80 Euro. Zudem handelt es sich um den aktuell besten Preis im Geizhals-Vergleich. Formal ist Impericon zwar noch einen Euro günstiger, aber dort werden bei diesem Warenwert 5,99 Euro fürs Zuschicken fällig.

Wish You Were Here (50th Anniversary)

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Wer sich für weitere Vinyl-Deals interessiert, findet diese bei Amazon in der Übersicht .

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Bildschirm: Apple löst das Pro Display XDR ab

Von Michael Linden — 03. März 2026 um 18:33
Apple stellt mit dem Studio Display XDR einen neu entwickelten Profi-Monitor vor – und schickt das Pro Display XDR in Rente.
Studio Display (Bild: Apple)
Studio Display Bild: Apple

Apple hat zwei neue Displays angekündigt , die ab dem 11. März 2026 erhältlich sein sollen. Das überarbeitete Studio Display legt bei Kamera und Konnektivität nach, während das Studio Display XDR als neu entwickeltes Gerät das bisherige Pro Display XDR aus dem Sortiment verdrängt.

Studio Display: Bekanntes Panel, neue Technik drumherum

Das 27-Zoll-5K-Retina-Panel mit 600 Nits Helligkeit bleibt erhalten, doch Apple hat das Drumherum spürbar aufgewertet. Eine neue 12-Megapixel-Kamera mit Center Stage unterstützt jetzt auch eine Schreibtischansicht. Thunderbolt 5 hält Einzug mit zwei Anschlüssen, die eine Reihenschaltung von bis zu vier Displays erlauben sollen. Das mitgelieferte Kabel liefert bis zu 96 Watt, genug für ein 14-Zoll-Macbook Pro.

Beim Audio setzt Apple auf drei Studiomikrofone sowie sechs Lautsprecher, darunter vier Tieftöner mit Kräfteausgleich. Laut Apple sollen die 30 Prozent tiefere Bässe liefern als der Vorgänger. Der Einstiegspreis liegt bei 1.699 Euro, optional mit Nanotexturglas oder höhenverstellbarem Standfuß.

Studio Display XDR: Mini-LED, 120 Hz und Adobe RGB

Das XDR-Modell ist das technisch aufwendigere der beiden Geräte. Eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit 2.304 lokalen Dimmzonen soll einen Kontrast von 1.000.000:1 ermöglichen. Die Spitzenhelligkeit im HDR-Betrieb gibt Apple mit 2.000 Nits an, im SDR-Betrieb mit 1.000 Nits. Die Bildwiederholrate beträgt 120 Hz, wobei Adaptive Sync die Bildrate flexibel zwischen 47 und 120 Hz anpasst – relevant vor allem für Gamer.

Neu gegenüber dem Pro Display XDR ist die Unterstützung des Adobe-RGB-Farbraums neben P3. Beide sollen über dieselbe Standardvoreinstellung erreichbar sein. Nach Herstellerangaben deckt das Gerät damit mehr als 80 Prozent von Rec. 2020 ab.

Kamera und Audiosystem entsprechen dem kleineren Modell. Thunderbolt 5 ist ebenfalls an Bord, mit bis zu 140 Watt Ladeleistung über das mitgelieferte Kabel. Der Standfuß bietet 105 Millimeter Höhenverstellung und soll das Display dank eines Ausgleichsarms schwerelos wirken lassen.

Preise und Verfügbarkeit

Das Studio Display XDR startet bei 3.499 Euro, für Bildungseinrichtungen bei 3.389 Euro. Vorbestellungen sind ab dem 4. März möglich, die Auslieferung beginnt am 11. März. Beide Geräte werden laut Apple aus recyceltem Aluminium und zu 80 Prozent aus recyceltem Glas gefertigt, die Verpackung ist vollständig faserbasiert.

Das Studio Display XDR richtet sich klar an Profis aus Videobearbeitung, 3D-Animation und Print. Für alle anderen bleibt das Studio Display die naheliegendere – und günstigere – Wahl.

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Europaparlament: Innenausschuss stimmt gegen freiwillige Chatkontrolle

Von Friedhelm Greis — 03. März 2026 um 18:18
Überraschende Abstimmung im Europaparlament : Die Verlängerung der freiwilligen Chatkontrolle wird abgelehnt. Nun muss das Plenum entscheiden.
Diensteanbieter dürfen möglicherweise nicht mehr freiwillig nach Missbrauchsinhalten suchen. (Bild: Pixabay)
Diensteanbieter dürfen möglicherweise nicht mehr freiwillig nach Missbrauchsinhalten suchen. Bild: Pixabay

Die zum wiederholten Mal erforderlich gewordene Verlängerung der freiwilligen Chatkontrolle steht auf der Kippe. Der Innenausschuss des Europaparlaments hat am 2. März 2026 überraschend den entsprechenden Gesetzesvorschlag der EU-Kommission abgelehnt. Sollte der Vorschlag in der kommenden Woche ebenfalls keine Mehrheit im Europaparlament finden, dürften Diensteanbieter wie Meta oder Google in der EU vorerst nicht mehr freiwillig nach pädokriminellen Inhalten suchen, was auch als Chatkontrolle 1.0 bezeichnet wird.

Hintergrund der Abstimmung ist der jahrelange Streit über die sogenannte Chatkontrolle 2.0. Die EU-Kommission strebt seit Mitte 2022 an, Hostingprovider und Messengerdienste zum aktiven Aufspüren von Missbrauchsmaterial zu zwingen. Doch bislang konnten sich Europaparlament und EU-Mitgliedstaaten nicht auf eine einheitliche Position verständigen.

Zwischenlösung schon um zwei Jahre verlängert

Aus diesem Grund versucht die Kommission seit Ende 2020 , zumindest eine freiwillige Durchsuchung der Nutzerinhalte zu ermöglichen. Denn seit Ende 2020 gilt der Europäische Kodex für die elektronische Kommunikation (EECC), der eine solche Durchsuchung eigentlich verbietet.

Das Europaparlament stimmte der freiwilligen Chatkontrolle erstmals im Juli 2021 zu . Diese Übergangsregelung sollte nur drei Jahre gelten. Anfang 2024 wurde sie um zwei Jahre verlängert, so dass die Regelung am 3. April 2026 ausläuft .

Nach dem Willen der Kommission sollte die Regelung nun um zwei weitere Jahre bis April 2028 verlängert werden. Es finden derzeit Trilogverhandlungen statt , um den Kampf gegen die Verbreitung von Missbrauchsmaterial dauerhaft zu regeln. Während die EU-Mitgliedstaaten das freiwillige Durchsuchen nach solchem Material befürworten , untersagt der Vorschlag des Europaparlaments ein solches Vorgehen.

Gegenvorschlag von der SPD

Die Verhandlungsführerin des Europaparlaments, Brigitte Sippel, lehnte eine unveränderte Verlängerung der bisherigen Regelung ab. Die SPD-Politikerin schlug in einem eigenen Entwurf (PDF) vor, dass die Anbieter lediglich nach bereits bekanntem Missbrauchsmaterial suchen dürften.

Auf die Analyse von Textnachrichten, um Anbahnungsversuche (Grooming) zu erkennen, und auf das Aufspüren bislang unbekannter Inhalte sollte verzichtet werden. Zudem wollte sie die Verlängerung auf ein Jahr beschränken.

Der Vorschlag von Sippel fand jedoch keine Mehrheit (PDF). Sozialdemokraten, Rechtskonservative und Rechtsextreme stimmten für den Entwurf, die EVP, die Grünen und die Linken lehnten ab. Der Ausschuss schrieb dazu auf X : "Fraktionen können nun neue Änderungsanträge im Plenum einbringen." Die Abstimmung stehe voraussichtlich in der kommenden Woche vom 9. bis 12. März 2026 auf der Tagesordnung des Parlaments.

Sollte es dann keine Mehrheit für einen Vorschlag geben, wäre die freiwillige Chatkontrolle vorerst vom Tisch. Eine Neuauflage wäre nur dann möglich, wenn sich die Verhandlungspartner im Trilog darauf verständigen und die Einigung anschließend von Parlament und Mitgliedstaaten bestätigt wird.

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Störungsmeldung vom 03.03.2026 10:36

Von heise online — 03. März 2026 um 10:36

Neue Störungsmeldung für Provider Deutsche Glasfaser

Details

Beginn
03.03.2026 10:36
Region
Neunkirchen Saar (06821)
Provider
Deutsche Glasfaser
Zugangsart
VDSL

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Macht vor Recht: Wie sich Europa vom Völkerrecht verabschiedet hat

Von Eldar Mamedov — 03. März 2026 um 14:00
Vier Männer in Anzug

Europas Führungsriege hat sich vom Völkerrecht verabschiedet – und schadet damit der eigenen Argumentation beim Ukraine-Krieg

(Bild: paparazzza/Shutterstock.com)

Europa stellt einen Blankoscheck für Angriffskriege aus. Statt Völkerrecht gilt nun die Macht des Stärkeren. Was bedeutet das für die Ukraine? Ein Gastbeitrag.

Nach den neuen US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf den Iran [1] hat das transatlantische Bündnis reagiert und damit bestätigt, was viele sowohl im Westen als auch außerhalb längst wussten: Für London, Paris, Berlin und Brüssel ist die "regelbasierte internationale Ordnung" auf eine einfache, brutale Prämisse zusammengeschrumpft – Macht schafft Recht, sofern es sich um westliche Macht handelt.

Orwellianische Erklärung

Die gemeinsame Erklärung [2] der E3 – Frankreich, Deutschland und das Vereinigte Königreich – ist ein Meisterstück der Ausweichmanöver. "Wir haben uns an diesen Angriffen nicht beteiligt, stehen jedoch in engem Kontakt mit unseren internationalen Partnern, einschließlich der Vereinigten Staaten und Israels", heißt es darin.

Eldar Mamedov
Unser Gastautor Eldar Mamedov
(Bild: RS [3])

Der Text führt zudem sämtliche Verweise und Rechtfertigungen an, die von Iran-Falken bemüht werden: "Nuklearprogramm, ballistisches Raketenprogramm, regionale Destabilisierung und Repression gegen die eigene Bevölkerung".

Es gibt keinen einzigen Hinweis auf das Völkerrecht, das Aggression ausdrücklich verbietet. Besonders orwellianisch ist es, wenn die europäischen Staats- und Regierungschefs "die iranische Führung auffordern, eine Verhandlungslösung zu suchen", während Irans Außenminister Abbas Araghchi am Tag zuvor in Genf genau das tat [4].

Blankoscheck für Trump und Netanjahu

Indem sie es versäumten, die Angriffe zu verurteilen, haben die E3 der Trump-Regierung und der Netanjahu-Regierung einen Blankoscheck ausgestellt. Sie rahmen die Krise nicht als einen Kriegsakt gegen einen UN-Mitgliedstaat, sondern als natürliche Folge von Irans Weigerung, bedingungslos zu kapitulieren. Die Logik ist pervers: Das Ziel wird für den Angriff verantwortlich gemacht und die Aggressoren erscheinen als diejenigen, die für Ordnung sorgen.

Um dieses politische und strategische Versagen zu verstehen, muss man die Beweggründe der europäischen Führungen untersuchen – nicht, um sie zu rechtfertigen, sondern um die zynischen Kalkulationen hinter ihrer Feigheit offenzulegen.

Ein zynisches Kalkül

Erstens ist da die Ukraine. In ihrer Verzweiflung, Washington im europäischen Sicherheitskrisenherd engagiert zu halten, haben Brüssel und die meisten europäischen Hauptstädte kalkuliert, dass sie sich einen Konflikt mit Washington über den Nahen Osten – oder überhaupt irgendwo im Globalen Süden – nicht leisten können. Dies folgt auf die ähnlich rückgratlose Reaktion [5] der EU auf den US-Angriff auf Venezuela vor weniger als zwei Monaten.

Mehr noch: Einige europäische Spitzenpolitiker schienen durch die Leichtigkeit, mit der die USA den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Ehefrau entführten, geradezu ermutigt [6] – in der Hoffnung, dass sich Ähnliches im Fall des russischen Präsidenten Wladimir Putin wiederholen ließe.

Tatsächlich ist es, wie Emma Ashford vom Stimson Center anmerkt [7], durchaus plausibel, dass die Venezuela-Operation eine maßgebliche Rolle dabei spielte, Trump zu der Annahme zu verleiten, ein Regimewechsel im Iran würde ähnlich reibungslos verlaufen.

Zweitens gibt es echte Feindseligkeit gegenüber dem iranischen Regime – und das nicht ohne Grund [8]. Die brutale Niederschlagung der Proteste im Januar 2026, die Unterstützung Russlands in dessen Krieg gegen die Ukraine und die anhaltende Nutzung von Doppelstaatlern als diplomatische Geiseln haben der Islamischen Republik in europäischen Hauptstädten zu Recht nur wenige Freunde eingebracht.

Doch hier liegt die unbequeme Wahrheit, der sich europäische Entscheidungsträger verweigern: Ein Regime nicht zu mögen, rechtfertigt keinen illegalen Krieg gegen dieses.

Das Völkerrecht ist kein Belohnungssystem für gutes Benehmen. Es ist ein Regelwerk von Beschränkungen, das gerade für Momente wie diesen geschaffen wurde, in denen sich mächtige Staaten davon überzeugen, dass ihr Ziel so verabscheuungswürdig ist, dass die üblichen Regeln nicht länger gelten sollten.

Wie Europa das Völkerrecht demontiert

Der Westen hat diesen Fehler schon einmal begangen. Die Invasion des Irak wurde mit der Dämonisierung Saddam Husseins gerechtfertigt. Der Bombardierung Belgrads ging die Darstellung des serbischen Präsidenten Slobodan Milošević als einzigartig monströser Akteur voraus. In jedem Fall wich die kurzfristige Genugtuung, "etwas zu tun" gegen ein verhasstes Regime, einer langfristigen strategischen Katastrophe: der Erosion internationaler Rechtsnormen, die alle Staaten schützen – auch westliche.

Ein Mitglied des Europäischen Parlaments aus Belgien formulierte es weitaus unverblümter [9], als es sich irgendein Außenministerium zu sagen traute: "Die EU billigt den illegalen und unprovozierten Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran. Europas Versagen, für grundlegende Prinzipien des Völkerrechts einzustehen, legitimiert das Verhalten von Schurkenstaaten und gefährdet Menschenleben weltweit. Beschämend. Gefährlich."

Indem die EU sich weigert, den Angriff als das zu bezeichnen, was er ist – ein illegaler, unprovozierter Angriffskrieg –, ist sie nicht neutral. Sie demontiert aktiv die rechtliche Architektur, die sie zu verteidigen vorgibt, und von der letztlich auch ihre eigene Sicherheit abhängt. Sie signalisiert Teheran und dem Globalen Süden, dass diplomatische Verhandlungen lediglich dazu dienen, die Wachsamkeit zu senken – eine Täuschung, die nur so lange gilt, bis der Hegemon sich für militärisches Handeln bereit fühlt.

Tatsächlich fanden diese Angriffe in einer bemerkenswerten Wiederholung des Zwölf-Tage-Krieges [10] im vergangenen Juni statt, während die von Oman vermittelten US-iranischen Atomgespräche Berichten zufolge Fortschritte zeigten. Die Botschaft ist unmissverständlich: Es lohnt sich nicht, mit den USA zu verhandeln, da sie nicht in gutem Glauben handeln und ihre europäischen Verbündeten stets bereitstehen, Washington diplomatische Rückendeckung zu geben.

Dissens innerhalb der EU

Ein Fall von Dissens in Europa deutet jedoch auf einen nicht eingeschlagenen Weg hin. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez war der einzige Regierungschef eines großen europäischen Landes, der die "einseitige Militäraktion der USA und Israels" zurückwies [11], da sie zu einer "unsichereren und feindseligeren internationalen Ordnung" beitrage.

Der norwegische Außenminister Espen Barth Eide stellte zu Recht fest [12], dass sogenannte Präventivschläge gegen das Völkerrecht verstoßen, sofern ein Angriff nicht "unmittelbar bevorsteht". Diese Politiker verstehen, dass internationale Rechtsnormen nicht optional sind – und dass ihre selektive Anwendung Europas Argumentation dort untergräbt, wo sie für den Kontinent am wichtigsten ist: in der Ukraine.

Doch Spanien und Norwegen sind Ausnahmen. Der Mainstream, repräsentiert durch die E3 und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, ist damit beschäftigt, die Folgen der Aggression zu managen, obwohl man es nicht nur völlig versäumt hat, sie durch eine diplomatische Einigung zwischen den USA und dem Iran zu verhindern, sondern die Spannungen zusätzlich verschärft hat, indem man die Wiedereinsetzung ("Snapback [13]") der UN-Sicherheitsratssanktionen gegen den Iran betrieb.

Von der Leyens Reaktion besteht nun darin, für Montag ein "Sonder-Sicherheitskollegium" einzuberufen, um über Irans "ungerechtfertigte Angriffe auf Partner" zu beraten – und stellt damit die Eskalation faktisch als Problem dar, das durch die Vergeltung des Angegriffenen verursacht wurde.

Wie die erfahrene europäische Außenpolitikexpertin Nathalie Tocci in Reaktion auf von der Leyens kraftlose Erklärung bemerkte [14]: "Irgendwelche Ansichten zum illegalen Militärangriff der USA/Israels? Ich schätze, man kann es nicht einmal als heuchlerisch bezeichnen. In der Heuchelei steckt zumindest noch der Anschein, Normen für wichtig zu halten. Der einzige Trost ist, dass wir im Nahen Osten völlig irrelevant geworden sind."

Diesem schonungslosen Epitaph für die europäische Außenpolitik ist schwer zu widersprechen. Es bleibt nicht einmal Heuchelei – nur Irrelevanz.

Während der Nahe Osten am Rande eines neuen, weitreichenden Krieges steht, wird die Geschichte nicht gnädig mit jenen umgehen, die es versäumt haben, zu irgendeiner diplomatischen Lösung beizutragen, um ihn zu verhindern, und ihn dann auch noch billigten, indem sie den letzten Nagel in den Sarg der "regelbasierten internationalen Ordnung" schlugen.

Eldar Mamedov ist ein in Brüssel ansässiger Außenpolitikexperte und Non-Resident Fellow am Quincy Institute.

Dieser Text erschien zuerst auf Englisch auf unserem Partnerportal Responsible Statecraft [15].


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Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/tp/article/Iran-Krieg-Der-Angriff-der-das-Regime-staerkte-11194913.html
[2] https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/e3-joint-leaders-statement-on-iran--2409132
[3] https://responsiblestatecraft.org/author/emamedov/
[4] https://www.aljazeera.com/news/2026/2/26/us-iran-talks-conclude-claims-progress-few-details
[5] https://www.heise.de/tp/article/Europa-verliert-seine-Glaubwuerdigkeit-weltweit-11130640.html
[6] https://x.com/USApoRusski/status/2008154554517606672
[7] https://x.com/EmmaMAshford/status/2027731033987125330
[8] https://fpif.org/europes-irgc-designation-symbolism-over-strategy/
[9] https://x.com/BotengaM/status/2027691453913129354
[10] https://www.heise.de/tp/article/Israel-und-USA-bombardieren-voelkerrechtswidrig-den-Iran-11193842.html
[11] https://x.com/sanchezcastejon/status/2027707726738923754
[12] https://www.newsinenglish.no/2026/02/28/deeply-worried-over-a-new-war/
[13] https://www.gov.uk/government/news/e3-joint-statement-on-iran-activation-of-the-snapback
[14] https://x.com/NathalieTocci/status/2027732325211996342
[15] https://responsiblestatecraft.org/trump-iran-war-end/

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Google KI-Übersicht kostet deutsche Websites 265 Millionen Klicks

Von Thomas Pany — 03. März 2026 um 13:45
Google-Logo auf einem Gebäude

Bild: shutterstock.com

Die Click-Through-Rate halbiert sich, Millionen Klicks verschwinden. Ein Gutachten warnt vor Folgen für Meinungsvielfalt und Refinanzierung.

Seit Mai 2025 zeigt Google auch in Deutschland seine Übersicht mit KI an. Diese KI-generierten Antworten erscheinen direkt auf der Suchergebnisseite und beantworten Suchanfragen, ohne dass Nutzerinnen und Nutzer auf externe Websites klicken müssen.

Eine von Meedia [1] veröffentlichte Analyse des SEO-Datenanbieters Sistrix, der Googles Suchergebnisse systematisch auswertet, zeigt nun das Ausmaß der Folgen: Deutsche Websites verlieren demnach monatlich etwa 265 Millionen Klicks.

Sistrix [2] untersuchte 100 Millionen Keywords und stellte fest, dass bei etwa zwanzig Prozent der Suchanfragen bereits KI-Übersichten angezeigt werden. Die sogenannte Click-Through-Rate, also der Anteil derjenigen, die von der Suchergebnisseite auf eine Website klicken, sinkt durch die KI-Übersichten von 27 Prozent auf nur noch elf Prozent.

Über alle untersuchten Keywords bedeutet das einen Traffic-Verlust von durchschnittlich 6,6 Prozent.

Gesundheits- und Familienthemen am stärksten betroffen

Die Auswirkungen variieren stark nach Themengebiet, wie Sistrix-Chef Johannes Beus [3] in seiner Analyse aufblättert. Websites zu Familie und Baby, Gesundheit sowie Haus und Garten verzeichnen Traffic-Verluste von mehr als 20 Prozent.

Nachrichtenportale verlieren dagegen vergleichsweise moderate 7,4 Prozent. Am wenigsten leiden Rezeptseiten mit nur 1,1 Prozent Minus. Johannes Beus hat dafür eine erhellende, naheliegende Erklärung, die sogleich auf die Schwächen von eingekochten KI-Info-Häppchen hinweist:

"Rezepte sind strukturierte Inhalte, die Nutzer Schritt für Schritt nachkochen wollen. Eine KI-Zusammenfassung ersetzt das nicht."

Wenig überraschend: Die absolut meisten Klicks verliert die Online-Enzyklopädie Wikipedia mit 31,6 Millionen pro Monat. Für Hintergrundtexte, zumal wenn sie ein kritisches Lesen erfordern, bleibt im optimierten Tagesablauf nur wenig Zeit übrig.

Hinter Wikipedia folgen DocCheck, die Websites der AOK und des ADAC sowie die Wörterbücher von Pons. Die einzige Medien-Website unter den größten zehn Verlierern ist die des NDR.

Zwischenüberschrift: Medienverbände reichen Beschwerde ein

Mehrere deutsche Medienverbände, darunter der BDZV, Vaunet und der Deutsche Journalisten-Verband, haben bei der Bundesnetzagentur schon vor Monaten förmliche Beschwerde gegen Google [4] eingereicht. Sie sehen in den AI Overviews einen Verstoß gegen den Digital Services Act (DSA).

Die Beschwerdeführer argumentieren, Google schaffe mit den KI-Antworten ein Konkurrenzprodukt zu journalistischen Inhalten. Medienhäusern würden Reichweiten und Werbeeinnahmen entzogen. Daniela Beaujean [5], Geschäftsführerin des Vaunet, erklärt:

"Google platziert seine KI-Antworten vor den Inhalten Dritter und wird damit zum 'Traffic-Killer'.“

Die Funktionsweise der KI-Übersichten sei zudem intransparent, und die KI verbreite immer wieder fehlerhafte oder erfundene Inhalte.

Gutachten warnt vor Folgen für Meinungsvielfalt

Ein Gutachten von Dirk Lewandowski [6] (PDF [7]), Professor für an der HAW Hamburg, Fakultät Informatik und Digitale Gesellschaft [8], vom Herbst letzten Jahres beschreibt die grundlegende Veränderung: Suchmaschinen wandeln sich von Vermittlern von Links zu Erstellern eigener Informationsobjekte. KI-Antworten werden aus mehreren Quellen generiert und als eigenständige Texte präsentiert.

Das Gutachten stellt fest, dass Suchmaschinen-Traffic für Inhalteanbieter essentiell ist. Deutsche Nachrichtenportale beziehen zwischen 17,1 Prozent (kicker.de) und 59,2 Prozent (fr.de) ihres Traffics über die organische Suche – also über unbezahlte Treffer in Suchmaschinen.

Verschiedene Studien zeigen Traffic-Verluste zwischen 18 und über 50 Prozent. Das Gutachten warnt: Wenn Inhalteanbieter ihre Inhalte nicht mehr refinanzieren können, drohen negative Auswirkungen auf die Informations- und Meinungsvielfalt im Netz.

Google betont neue Chancen

Google argumentiert laut dem Gutachten und TechCrunch [9], dass KI-Erfahrungen neue Möglichkeiten für die Entdeckung von Inhalten schaffen. Das Unternehmen erklärt, Nutzende würden häufiger suchen und eine größere Vielfalt von Websites besuchen.

Links in KI-Antworten erhielten mehr Klicks als derselbe Link in einer konventionellen Suchergebnisseite.

Das Lewandowski-Gutachten merkt jedoch an, dass Googles Behauptung methodisch unpräzise ist, da der Vergleichsmaßstab fehlt.

Ein präziser Vergleich müsste die in den KI-Antworten enthaltenen Links mit den Top-Positionen in der konventionellen Darstellung vergleichen. Die Verteilung der Klicks fällt sehr stark zugunsten der obersten Positionen aus, was die Verwendung von Mittelwerten nicht erlaubt.

Unterschiedliche Darstellung bei verschiedenen Anbietern

Neben Google bieten auch Bing, Perplexity und ChatGPT KI-Antworten an. Das Gutachten zeigt deutliche Unterschiede: Google und Bing integrieren KI-Antworten in ihre regulären Suchergebnisseiten. Perplexity zeigt ausschließlich KI-Antworten. ChatGPT nennt je nach Abfrage Quellen – teilweise auch nicht.

Die prominente Platzierung der KI-Antworten am Anfang der Suchergebnisseite drängt traditionelle Suchergebnisse nach unten. Bei Google werden KI-Antworten in einem blau unterlegten Kasten mit Quellenangaben in der rechten Spalte angezeigt.

Bei Bing erscheinen sie in farbig hinterlegten Kästen innerhalb der Trefferliste. Das Gutachten betont, dass die große Fläche im sichtbaren Bereich und die visuelle Gestaltung dazu führen werden, dass Nutzende die KI-Antworten stark wahrnehmen.


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[1] https://meedia.de/news/beitrag/21228-xxl-analyse-von-sistrix-websites-verlieren-in-deutschland-265-millionen-klicks-pro-monat-durch-googles-ai-overviews.html
[2] https://www.sistrix.de/
[3] https://www.sistrix.de/news/ai-overviews-in-deutschland-so-stark-sinken-die-klickraten-wirklich/
[4] https://www.dwdl.de/nachrichten/103836/medienverbaende_wehren_sich_gegen_ai_overviews_von_google/
[5] https://www.dwdl.de/nachrichten/103836/medienverbaende_wehren_sich_gegen_ai_overviews_von_google/
[6] https://www.die-medienanstalten.de/service/gutachten/ki-suchmaschinen
[7] https://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/user_upload/die_medienanstalten/Service/Studien_und_Gutachten/KI-Gutachten_2025_final.pdf
[8] https://www.haw-hamburg.de/person/dirk-lewandowski/
[9] https://techcrunch.com/2025/07/05/google-faces-eu-antitrust-complaint-over-ai-overviews/?utm_source=openai

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