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(g+) Opinion: AI can help predict the next pandemic

Von Kavitha Yarlagadda — 26. Juli 2026 um 18:00
Tech is learning to detect warning signs of outbreaks before hospitals sound the alarm
INDIA-HEALTH-VIRUS Health workers gesture as they take part in a mock drill to check preparations of Covid-19 facilities at a hospital in Mumbai on April 10, 2023 (Bild: PUNIT PARANJPE/AFP via Getty Images)
INDIA-HEALTH-VIRUS Health workers gesture as they take part in a mock drill to check preparations of Covid-19 facilities at a hospital in Mumbai on April 10, 2023 Bild: PUNIT PARANJPE/AFP via Getty Images

Climate change and the shifting patterns of diseases coupled with the increasing possibility of outbreaks mean more countries and scientists are relying on artificial intelligence to predict the emergence of diseases like dengue, malaria and cholera before an epidemic occurs by analyzing various kinds of weather and health data.

Outbreaks of diseases like COVID-19, Ebola, avian flu and mpox show how hard it is to control potential epidemics. The pathogens often come from animals; however, at what time and in what place these diseases will jump into people is impossible to predict. Climate changes, industrial animal farming and the invasion of natural habitats by people raise the chances of so-called spillover events, when pathogens make the move from animals to humans and, in some cases, lead to the emergence of epidemics. AI can help with analysis of datasets collected from various sources, including information on the climate, land use, animal farming, transportation, population migrations and socio-economic factors.

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Changxin Memory Technologies: Börsengang von CXMT verändert den globalen DRAM- und HBM-Markt

Von Achim Sawall — 26. Juli 2026 um 15:10
Speicherchiphersteller CXMT steht vor einem Rekordbörsengang. Der Apple-Partner steht in den USA auf der schwarzen Liste.
Changxin Memory Technologies zeigt seine Produkte. (Bild: Changxin Memory Technologies)
Changxin Memory Technologies zeigt seine Produkte. Bild: Changxin Memory Technologies

CXMT (Changxin Memory Technologies) startet in China am 27. Juli 2026 einen Rekordbörsengang (IPO) an der Börse in Shanghai, um neues Kapital für die Erweiterung seiner DRAM- und HBM-Fertigungskapazitäten zu erhalten und die Unabhängigkeit von westlichen Chipherstellern zu stärken.

Die für den kommenden Montag geplante Notierung am Shanghaier STAR Market rückt in den Fokus der Anleger, nachdem chinesische Technologieaktien in den vergangenen Handelstagen nachgaben. CXMT ist der weltweit viertgrößte Hersteller von DRAM-Speicherchips (Dynamic Random Access Memory), nach SK Hynix, Samsung Electronics und Micron.

Apple hat damit begonnen, DRAM-Chips von CXMT für Geräte zu testen, die in China verkauft werden. Zudem setzt sich der Konzern bei der US-Regierung dafür ein, einen breiteren Einsatz der CXMT-Produkte zu gestatten, berichtete die Financial Times unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

CXMT ist in der Section-1260H-Liste des Pentagons für chinesische Militärunternehmen aufgeführt. Das US-Handelsministerium hat das Unternehmen jedoch noch nicht in die strengere Entity List (Handelsbeschränkungsliste) aufgenommen.

Schwergewicht am STAR Market

Investoren rechnen damit, dass die Bewertung von CXMT nach der Notierung rasch 1 Billion Yuan (139 Milliarden US-Dollar) überschreiten wird. "Sobald die Marke von 1 Billion Yuan überschritten ist, wird CXMT zu einem Schwergewicht am STAR Market und in Halbleiterindizes aufsteigen, was Indexfonds, aktiv verwaltete Fonds und branchenspezifische Fonds dazu zwingen wird, ihre Portfolios entsprechend umzuschichten", sagte Tim Sun, Senior Researcher bei dem Finanzanalysten Hashkey Group, dem US-Sender CNBC.

CXMT spielt eine zentrale Rolle in Chinas Bestrebungen, im Bereich der KI-Technologie unabhängiger zu werden, da leistungsstarke KI-Prozessoren enorme Mengen an Hochgeschwindigkeitsspeicher benötigen und ein heimischer Anbieter die Abhängigkeit von ausländischen Unternehmen verringert, die von US-Exportbeschränkungen betroffen sind.

CXMT wurde im Jahr 2016 von einer Investitionsgruppe im Rahmen der Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone von Hefei, der Hauptstadt der ostchinesischen Provinz Anhui, mit einer Anfangsfinanzierung von nur 10 Millionen Yuan (1,5 Millionen US-Dollar) gegründet.

Gründer Zhu Yiming gibt den Beschäftigten einen IPO-Bonus

Fast ein Jahrzehnt später halten Investoren mit Verbindungen zur Regierung von Hefei 36,8 Prozent an CXMT und bilden damit die größte Aktionärsgruppe. Laut Reuters ist dieser Anteil zum IPO-Preis rund 213 Milliarden Yuan (31,5 Milliarden US-Dollar) wert und übersteigt die gesamten Einnahmen der Stadt Hefei für das Jahr 2025 um mehr als das Doppelte.

Gründer Zhu Yiming, Absolvent der Tsinghua-Universität, der in den USA studiert und gearbeitet hat, bevor er nach China zurückkehrte, hält Anteile im Wert von fast 14 Milliarden Yuan. Er wird einen Teil seiner Beteiligung für Anreize an die Beschäftigten zur Verfügung stellen.

Das Unternehmen verkauft Aktienpakete direkt an Investoren, darunter staatliche Pensionsfonds, große chinesische Ausrüster der Chipindustrie wie AMEC sowie die Investmentsparten von Tech-Konzernen wie Alibaba, Tencent und Xiaomi.

Nettogewinnmarge von CXMT

Die jüngsten Geschäftszahlen von CXMT widerlegen die verbreitete westliche Ansicht, bei vielen chinesischen Chipunternehmen handle es sich nur um staatlich subventionierte Projekte, die hohe Verluste generieren. CXMT prognostiziert für die erste Jahreshälfte einen Umsatz zwischen 16,2 und 17,7 Milliarden US-Dollar, nach 9,1 Milliarden US-Dollar im Gesamtjahr 2025. Der Nettogewinn im ersten Halbjahr dürfte die Marke von 7,4 Milliarden US-Dollar überschreiten, nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr den Schritt in die Gewinnzone machte.

Die Nettogewinnmarge von CXMT dürfte in diesem Zeitraum bei über 45 Prozent liegen; damit erreicht das Unternehmen eine finanzielle Effizienz, die der von Branchengrößen wie Samsung, Hynix und Micron auf dem Höhepunkt des weltweiten Chipbooms ebenbürtig ist.

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Anzeige: Vertikale Maus ohne Kabel für nur 18,69 Euro bei Amazon

Von Antje Lüth — 26. Juli 2026 um 13:40

Unser Deal-Qualitätsversprechen: Gute, ehrliche und unabhängig recherchierte Angebote. Mehr Infos

Eine vertikale Maus von Tecknet mit ergonomischem Design, kabelloser Verbindung und bis zu 4.800 DPI gibt es bei Amazon zum Aktionspreis.
Vertikale Maus Tecknet TK-MS01018 (Bild: amazon.de/tecknet/golem erstellt mit ChatGPT) amazon Affiliate

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Vertikale Maus Tecknet TK-MS01018 Bild: amazon.de/tecknet/golem erstellt mit ChatGPT

Stundenlange Bildschirmarbeit belastet nicht nur den Rücken, sondern auch die Handgelenke, denn mit einer klassischen Maus bewegt sich die Hand den ganzen Tag lang in einer unnatürlichen Position über den Schreibtisch. Muskelverspannungen und Sehnenreizungen können die Folge sein. Vermeiden lässt sich das mit einer vertikalen Maus, die mit ihrer ergonomischen Gestaltung eine natürliche Haltung unterstützt. Ein Modell von Tecknet ist bei Amazon zurzeit besonders günstig.

Vertikale Maus mit breiter Kompatibilität

Die vertikale Maus Tecknet TK-MS01018 ist sowohl mit Windows und Mac als auch mit Linux und Chrome kompatibel und kann mit bis zu drei Geräten gleichzeitig verbunden werden - zwei lassen sich per Bluetooth koppeln und eins über den 2,4-GHz-USB-A-Adapter. Per Tastendruck können Nutzer zwischen Bluetooth- und Funkmodus umschalten und so ihre Arbeitseffizienz steigern.

Durch ihr vertikales Design bringt die Maus Unterarm und Handgelenk laut Hersteller in einen natürlichen Winkel von 52°, was den Druck auf Muskeln und Sehnen reduzieren und entspanntes Navigieren ermöglichen soll. Der Daumen ruht dabei in einer Griffmulde, während die Tasten durch ihre seitliche Anordnung gut zu erreichen sind.

Sechs Tasten und bis zu 4.800 DPI

Zur Ausstattung der vertikalen Maus gehören ein Scrollrad und die Tasten für den Links- und Rechtsklick, die nahezu geräuschlos sind und damit auch in ruhiger Umgebung genutzt werden können. Darüber hinaus sind auf der Innenseite zwei Tasten für Vor- und Zurückbewegungen und eine Taste zur Einstellung des DPI-Wertes enthalten. Dieser lässt sich in sechs Stufen auf bis zu 4.800 DPI erhöhen, so dass die Maus auf verschiedenen Oberflächen von Holz über Metall bis hin zu Glas reibungslos funktioniert.

Batteriebetrieb mit automatischer Abschaltung

Zur Stromversorgung nutzt die Tecknet TK-MS01018 zwei AAA-Batterien, die separat erworben werden müssen. Der Hersteller empfiehlt die Verwendung von Markenbatterien, um eine möglichst lange Lebensdauer zu erreichen. Nach acht Minuten Inaktivität schaltet die Maus automatisch in den Energiesparmodus, um die Batterien zu schonen. Durch Klick auf die linke oder rechte Taste kann die Maus aber sofort wieder aktiviert werden. Das integrierte Licht weist zudem auf einen niedrigen Batteriestand hin.

Die vertikale Maus von Tecknet zum Aktionspreis

Bei Amazon gibt es die Tecknet TK-MS01018

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aktuell für nur 18,69 Euro. Wer sich die vertikale Maus zum Aktionspreis sichern möchte, sollte bei diesem Deal nicht lange zögern, denn er ist sowohl zeitlich als auch in der Stückzahl begrenzt und kann schon bald vergriffen sein.

TECKNET Ergonomische Maus

29,99 €, jetzt: 18,69 € (-38%) bei amazon Zum Angebot

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Der Preis bezieht sich auf das Modell in Pechschwarz. Zu unterschiedlichen Preisen ist die Maus auch in anderen Farben oder mit einem zusätzlichen USB-C-Adapter erhältlich. Details und Auswahlmöglichkeiten finden sich unter dem oben genannten Link

Ebenfalls reduziert ist die kabellose Trackball-Maus Tecknet TK-MS023

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, die ebenfalls ergonomisch gestaltet ist und den Cursor ohne Hand- und Armbewegungen steuern kann. Sie wird für 25,14 Euro angeboten.

TECKNET Kabellose Trackball-Maus

32,99 €, jetzt: 25,14 € (-24%) bei amazon Zum Angebot

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Auch Mäuse anderer Hersteller sind bei Amazon zu reduzierten Preisen erhältlich. Die kabelgebundene Gaming-Maus Acer OMW317

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mit 12.800 DPI, acht programmierbaren Tasten und Abfrageraten von 1.000 Hz ist vorübergehend für 19,98 Euro zu haben.

Acer Gaming Maus mit Kabel

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Weitere Rabatte sind hier zu finden:

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Auftragsfertigung und HBM4: Samsung schließt 200-Milliarden-Dollar-Deal mit Broadcom

Von Achim Sawall — 26. Juli 2026 um 13:33
Um den Rückstand zu TSMC aufzuholen, sichert sich Samsung Electronics die Zusammenarbeit mit Broadcom.
Jun Young-hyun, Co-CEO von Samsung und Leiter der Chipsparte (Bild: Samsung Electronics)
Jun Young-hyun, Co-CEO von Samsung und Leiter der Chipsparte Bild: Samsung Electronics

Samsung Electronics hat eine Vereinbarung mit dem US-Chipentwickler Broadcom geschlossen, die bis zum Jahr 2030 ein Volumen von 200 Milliarden US-Dollar überschreiten soll. Das gab der südkoreanische Elektronikkonzern am 25. Juli 2026 bekannt. Es geht um die Bereiche Speicherchips, Chip-Auftragsfertigung und Advanced Packaging.

Broadcom lässt fortschrittliche Chips in Samsungs Sub-2-Nanometer-Prozessen fertigen. Dazu gehören maßgeschneiderte ASICs sowie Bausteine für Wideband Connectivity (WBC) zur Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung in Rechenzentren. Zudem liefert Samsung High-Bandwidth Memory (HBM4) für Broadcoms KI-Beschleuniger. Die Chips und Speicherbausteine werden über Samsungs 2.5D/3D-Interposer-Technologien integriert, um Compute-Logik und Speicher auf einem Modul extrem latenzarm zu verbinden.

Solche langfristigen Produktionszusagen von Broadcom, einem der weltweit führenden Entwickler kundenspezifischer KI-Chips, steigern die Auslastung von Samsungs Foundry-Geschäft (Auftragsfertigung), während das Unternehmen versucht, den Rückstand zum Branchenführer TSMC zu verringern. Im vergangenen Monat erklärte Jun Young-hyun, Co-CEO und Leiter der Chipsparte, er habe Gespräche über die Foundry-Zusammenarbeit der nächsten Generation mit Jensen Huang, dem Chief Executive Officer von Nvidia, geführt, unter anderem über künftige HBM4E- und HBM5-Speicherprodukte.

Fertigung spezialisierter Chips

"Die erweiterte Zusammenarbeit" spiegele "Samsungs Fokus wider, Kunden mit durchgängigen Halbleitertechnologien für ein immer breiteres Spektrum an KI- und Hochleistungsrechenanwendungen zu unterstützen", erklärte der Konzern.

Durch den Trend globaler IT-Unternehmen, zunehmend eigene, maßgeschneiderte KI-Beschleuniger zu entwickeln, wächst die Nachfrage nach Partnerschaften für das Design und die Fertigung entsprechend spezialisierter Chips.

Im vergangenen Jahr erhielt Samsung einen Auftrag im Wert von 16,5 Milliarden US-Dollar zur Herstellung von Logikchips für den Elektroautohersteller Tesla.

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(g+) Tech Asia: Inside Taiwan's most ambitious space mission yet

Von Cheng Ting-Fang, Lauly Li — 25. Juli 2026 um 18:00
Big spending increase propels aim of homegrown satellite constellation, launch site and first rocket by 2034
A demo of "Beyond 5G LEO Satellite", which is the first communication experimental satellite program in the country made by Taiwan Space Agency (TASA), is displayed during Taipei Aerospace and Defence Technology Exhibition in Taipei on July 18, 2025. (Bild: I-HWA CHENG/AFP via Getty Images))
A demo of "Beyond 5G LEO Satellite", which is the first communication experimental satellite program in the country made by Taiwan Space Agency (TASA), is displayed during Taipei Aerospace and Defence Technology Exhibition in Taipei on July 18, 2025. Bild: I-HWA CHENG/AFP via Getty Images)

On a late winter night last December, Huang Po-Hsuan, his team and their colleagues waited anxiously in the control room at the Taiwan Space Agency (TASA), their eyes fixed on screens. They were waiting for the first image taken by the recently launched Formosat-8A satellite to be transmitted back to Earth.

"All of us were very nervous," Huang, director of the agency's optical payload team, said when recalling the moment to Nikkei Asia at TASA headquarters in the city of Hsinchu, in northwestern Taiwan. "The wait was extremely grueling. The satellite transmitted several times over the North Pole and South Pole ground stations, but we just couldn't download the image."

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Elektroauto: Audi A2 E-Tron gesichtet, Preise starten bei 38.200 Euro

Von Tobias Költzsch — 25. Juli 2026 um 14:14
Audis kommender A2 E-Tron ist in Kopenhagen gesichtet worden. Der Einstiegspreis soll merklich über dem des ID.3 liegen.
Der Audi A2 E-Tron im Video von Pro-Street.dk (Bild: Pro-Street.dk/Youtube/Screenshot: Golem)
Der Audi A2 E-Tron im Video von Pro-Street.dk Bild: Pro-Street.dk/Youtube/Screenshot: Golem

Der dänische Youtube-Kanal Pro-Street.dk hat zwei Audi A2 E-Tron vor einem Hotel in Kopenhagen gefilmt. Die beiden Elektroautos waren mit Aufklebern versehen, die die Details der Karosserie aber kaum verdecken. Von der Form erinnert der A2 E-Tron an VWs ID.3.

Audi kündigte das Fahrzeug im März 2026 offiziell an. Dabei soll der Fokus auf "urbaner Alltagstauglichkeit, Nachhaltigkeit, hoher Effizienz und digitaler Vernetzung" liegen. Der originale Audi A2 war eines der sparsamsten Fahrzeuge seiner Generation und zeichnete sich unter anderem durch eine windschnittige Karosserie aus.

Wie Medien berichten, soll der Startpreis des A2 E-Tron bei 38.200 Euro liegen. Damit wäre das Fahrzeug rund 4.200 Euro teurer als der günstigste ID.3. Es sollen vier Leistungsstufen mit 125, 140, 170 und 240 kW geplant sein. Der Verbrauch wird bei der sparsamsten Version mit 13 kWh/100 km nach WLTP angegeben; die Reichweite soll bis zu 649 km betragen.

Parallelen zum Original sind erkennbar

Vom Design her sind durchaus Parallelen zum originalen A2 erkennbar. Auch der A2 E-Tron hat relativ wenig Kanten, das Heck ist allerdings nicht so steil wie beim Original. Wie der A2 hat auch der A2 E-Tron eine relativ kurze Motorhaube und vier Türen.

Die Türgriffe sind ungewöhnlich: Statt versenkbarer oder klassischer Griffe hat Audi welche montiert, die direkt unter dem Fenster sitzen. Sie erinnern an die Griffe, die BMW beim neuen iX5 verwendet.

Bisherigen Informationen zufolge soll der Audi A2 E-Tron im Herbst 2026 vorgestellt werden, ab dann soll er auch bestellbar sein. Ausgeliefert werden dürfte Audis kleinstes Elektroauto dann ab Anfang 2027. Zum Marktstart sollen alle Leistungsvarianten zur Verfügung stehen.

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Anzeige: Diese Heißluftfritteuse von Ninja kostet bei Amazon nur noch 79,99 Euro

Von Simon Krebs — 25. Juli 2026 um 13:40

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Leckere Gerichte schnell und gesund zubereiten ist der Wunsch vieler. Mit einem Airfryer von Ninja geht das jetzt bei Amazon zum Sparpreis.
Ninja Airfryer für 79,99 Euro bei Amazon (Bild: Amazon.de/Ninja/Golem (erzeugt mit ChatGPT)) amazon Affiliate

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Ninja Airfryer für 79,99 Euro bei Amazon Bild: Amazon.de/Ninja/Golem (erzeugt mit ChatGPT)

Kochen kann viel Aufwand bedeuten. Gerade wenn man auf gesunde Ernährung achtet und sich ausgewogen ernähren möchte, dauert es oft länger. Abhilfe schafft hier eine Heißluftfritteuse. Diese Geräte, die auch als Airfryer bekannt sind, bereiten verschiedene Speisen in hoher Geschwindigkeit und mit wenig Arbeitsaufwand zu. Und das, ohne die Speisen in Fett oder Öl baden zu müssen. Ein Gerät, das sich perfekt für kleine Haushalte eignet, ist bei Amazon jetzt im Sonderangebot.

Ninja Airfryer: lecker essen in wenigen Minuten

Mit dem Airfryer von Ninja sind besonders kleinere Haushalte perfekt aufgestellt. Das Gerät verfügt über ein Fassungsvermögen von 4,7 Litern und eignet sich laut Herstellerangaben damit besonders für Haushalte mit zwei Personen. Es soll genug Platz für ein Hähnchen oder 500 Gramm Pommes bieten. Dadurch dass wenig bis kein Fett oder Öl benötigt wird, werden Gerichte automatisch gesünder und haben im Endeffekt bis zu 75 Prozent weniger Fett. Laut Ninja benötigt das Gerät zudem bis zu 65 Prozent weniger Energie als ein herkömmlicher Ofen.

Die Heißluftfritteuse von Ninja ist mit drei Funktionen ausgestattet: Heißluftfrittieren, Aufwärmen und Dörren. Selbst tiefgefrorene Lebensmittel können in dem Airfryer in wenigen Minuten extra knusprig zubereitet werden. Die Schublade und der Crisper-Gittereinsatz sind antihaftbeschichtet und damit besonders leicht zu reinigen. So ist es auch kein Problem, die Heißluftfritteuse nahezu täglich zu nutzen.

Ninja Heißluftfritteuse zum Angebotspreis

Aktuell bietet Amazon die Ninja Heißluftfritteuse

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zum Rabattpreis an. Wer sich jetzt für den Airfryer entscheidet, zahlt nur noch 79,99 Euro. Der Durchschnittspreis der letzten 90 Tage lag laut Preistrackingtools bei über 90 Euro. Das Modell ist bei Nutzern beliebt und kommt im Schnitt auf 4,7 von 5 Sternen bei ca. 1.700 Bewertungen. Der Deal soll laut Amazon zwar noch bis zum 4. August laufen, allerdings nur, solange der Vorrat reicht. Daher sollten Interessenten nicht zu lange warten und schnell handeln, bevor sie den Deal verpassen.

Ninja Luftfritteuse 4,7L, 3-in-1 Luftfritteuse, Heißluftfritteuse, 1–2 Portionen, Digital, Tiefkühlfach, Antihaft-Fritteuse, 2000W, Schwarz

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Weitere Produkte des Herstellers wie weitere Airfryer oder auch Eismaschinen finden sich im Ninja-Store bei Amazon

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. Wer noch weitere Marken vergleichen möchte, schaut sich die Bestsellerliste Heißluftfritteusen
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bei Amazon an. Dort sind Modelle diverser Hersteller aus verschiedenen Kategorien nach ihrer derzeitigen Beliebtheit bei Amazon-Nutzern sortiert gelistet. Hier sollte jeder das für sich am besten passende Gerät finden, unabhängig vom persönlichen Budget oder der Haushaltsgröße.

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Mausersatz: Mit Mouthpad steuert die Zunge den Mauszeiger

Von Tobias Költzsch — 25. Juli 2026 um 13:38
Augmental bringt seinen Maus- und Toucheingaben-Ersatz Mouthpad in den Handel: Der Mauszeiger wird über die Zunge gesteuert.
Die Mundschiene von Augmental mit dem Touchpad am Gaumen (Bild: Augmental)
Die Mundschiene von Augmental mit dem Touchpad am Gaumen Bild: Augmental

Der Hersteller Augmental hat ein spezielles Eingabegerät veröffentlicht. Mit Mouthpad können körperlich eingeschränkte Personen einen Mauszeiger oder die Touchbedienung eines Computers, Tablets oder Smartphones mit der Zunge steuern.

Es handelt sich dabei um eine transparente Mundschiene, die an eine Korrekturspange erinnert und im Oberkiefer getragen wird. Verwendet wird ein Kunstharz aus dem zahnmedizinischen Bereich. Anders als bei einer Spange ist in der Mitte am Gaumen ein Sensorpad verbaut. Das Pad ist wie der Akku und die restliche Elektronik im Harz eingeschlossen.

Über Bewegungen und Druck mit der Zunge sowie Kopfbewegungen lässt sich Mouthpad als Mausersatz verwenden. Das Produkt ist ein Beitrag zur Barrierefreiheit: Nutzer mit eingeschränkter Mobilität der Arme können auf diese Weise elektronische Geräte wie Notebooks oder Smartphones leichter oder überhaupt verwenden.

Schiene wird mittels 3D-Scan individuell angepasst

Die Mundschiene wird individuell angepasst, damit sie beim Tragen möglichst wenig stört. Die Vorderzähne bleiben frei; so soll Mouthpad möglichst unauffällig wirken. Auf das Sprechen soll sich die Schiene dem Hersteller zufolge kaum auswirken.

Um Mouthpad anzupassen, müssen Kunden bei ihrem Zahnarzt einen 3D-Scan des Mundinnenraums anfertigen lassen, wie er auch bei Zahnersatz erstellt wird. Die Daten werden an Augmental übermittelt; dort wird der Abdruck für die Erstellung der individuellen Schiene verwendet. Die Produktion dauert dem Hersteller zufolge bis zu sechs Monate.

Mouthpad soll sich mit einer Akkuladung mindestens sieben Stunden lang verwenden lassen. Geladen wird das Gerät in einem Ladeetui; die Ladezeit soll anderthalb Stunden betragen. Das Gerät ist vorerst nur in den USA erhältlich und kostet 1.400 US-Dollar.

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(g+) Opinion: Japan automakers bought time with hybrids, now must spend it on software

Von Hans Greimel — 24. Juli 2026 um 18:00
Competition between intelligent vehicles and merely electrified ones has just begun
Decorations hang from a stage at Toyota Woven City, a real-world prototype city designed as a "living laboratory" for testing and developing future technologies in mobility, sustainability and urban living, developed by Toyota Motor together with Woven by (Bild: REUTERS/Daniel Leussink)
Decorations hang from a stage at Toyota Woven City, a real-world prototype city designed as a "living laboratory" for testing and developing future technologies in mobility, sustainability and urban living, developed by Toyota Motor together with Woven by Bild: REUTERS/Daniel Leussink

For years, Toyota and other Japanese automakers were pilloried as global laggards in the electric vehicle revolution.

Tesla sales rocketed, Chinese EV brands took the world by storm and European regulators were planning for an all-electric future. Meanwhile, Japanese players stubbornly stuck to hybrid vehicles, hydrogen fuel cells and fuel-efficient gasoline engines.

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Tokens: SAP will Ausgaben für KI deutlich einschränken

Von Achim Sawall — 24. Juli 2026 um 17:57
Weil der konzernweite KI-Einsatz die Ausgaben für Tokens in die Höhe treibt, führt SAP ein striktes dreistufiges Controlling-System ein.
SAP-Finanzchef Dominik Asam (Bild: CNBC via Reuters Connect)
SAP-Finanzchef Dominik Asam Bild: CNBC via Reuters Connect

SAP will ein System zur Kontrolle der steigenden Ausgaben für künstliche Intelligenz einführen. "Die Token-Kosten steigen bei uns in diesem Jahr stark", sagte Finanzchef Dominik Asam dem Handelsblatt und CNBC. "Wir gehen bei SAP gerade vom Pilotieren zum Industrialisieren über, deswegen bringen wir über das klassische Controlling Effizienz rein." Tokens gelten als zentrale Maßeinheit für den Einsatz und die Abrechnung von KI.

Den Angaben zufolge plant SAP ein dreistufiges Modell. In der Stufe Basic werden die Kosten auf 100 Euro pro Monat limitiert. Beschäftigte in vielen technischen Bereichen werden der Stufe Pro zugeordnet und erhalten 500 Euro Budget. Für eine kleine Gruppe von Intensivnutzern sieht SAP die Stufe Pro Max mit einer Obergrenze von monatlich 5.000 Euro vor. Mit Zustimmung einer Führungskraft sind einmalig sogar 50.000 Euro möglich.

Der größte deutsche Softwarekonzern kommentierte den Plan nicht weiter.

KI: Genehmigung durch Vorgesetzte einholen

Das System beinhaltet einige Kontrollen. Beschäftigte erhalten laut einer Präsentation bei Erreichen von 50 und 80 Prozent ihres Budgets automatisch Hinweise. Wer dauerhaft mehr Kapazitäten benötigt, muss eine Genehmigung durch Vorgesetzte einholen.

"Wir haben bei SAP große Fortschritte gemacht, wie wir die Token-Kosten kontrollieren und optimieren", sagte Asam dem Handelsblatt. "Wir haben heute eine granulare Transparenz, in welchen Organisationseinheiten wie viele Tokens wofür gebraucht werden." Finanzabteilung und interne IT hätten bei der Entwicklung des Systems eng zusammengearbeitet.

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Wirtschaftsblase: Die Tesla-SpaceX-Blase platzt

Von Frank Wunderlich-Pfeiffer — 24. Juli 2026 um 17:35
Die Geschäftspläne, die nicht von Science-Fiction-Romanen zu unterscheiden sind, überzeugen nicht mehr.
Einst flog ein Tesla Roadster mit der ersten Falcon Heavy in Richtung Mars. (Bild: SpaceX)
Einst flog ein Tesla Roadster mit der ersten Falcon Heavy in Richtung Mars. Bild: SpaceX

Es ist so weit: Die Aktien der KI-Firma Tesla und der KI-Firma SpaceX verlieren drastisch an Wert. Die einst für Elektroautos und Raumfahrt bekannten Unternehmen wurden von ihrem CEO Elon Musk in den letzten Jahren zu KI-Firmen erklärt, um an der Investitionsblase teilzuhaben. Dabei wurde das Kerngeschäft vernachlässigt und die Produktentwicklung vollständig den Vorstellungen Musks unterworfen. Jetzt zeigen sich die Folgen.

Der ehemals weltweit führende Elektroautohersteller konnte trotz der Schließung der Straße von Hormus und weltweit steigender Benzinpreise keinen Profit mit dem Verkauf von Elektroautos mehr machen. Dadurch nahm die Enttäuschung nach der Aktionärskonferenz zum zweiten Quartal 2026 überhand. Trotz Verkäufen von 480.000 Autos – während der größten Ölkrise seit den 1970er Jahren – lagen die Profite unter den Erwartungen der Anleger. Der Aktienkurs fiel von über 380 US-Dollar auf unter 310 US-Dollar.

Das Unternehmen musste zu große Rabatte und Nullzinsfinanzierungen gewähren, um die veralteten Modelle 3 und Y überhaupt verkaufen zu können. Dadurch, und wegen zu großer anderer operativer Kosten, verlor es in dem Quartal trotz der hohen Verkaufszahlen über eine Milliarde US-Dollar an Cashflow. Die Luxusmodelle S und X, die zusammen mit 3 und Y einst das Wort S3XY bilden sollten, wurden eingestellt. Der Cybertruck wurde zu einem historischen Flop der Autoindustrie und wird inzwischen weithin mit dem Ford Edsel von 1958 verglichen.

Profite stammen von SpaceX-Aktien

Die dritte Version des stationären Megapack-Akkuspeichers wurde ins Jahr 2027 verschoben. Verschiebungen wie die des Verkaufs des Tesla Semitrucks aufs nächste Jahr und der Einführung von Full-Self-Driving für den Autopiloten ist längst zum Ritual geworden. Der Roadster ist eine mythische Gestalt. Das Robotaxi wird ohne fertigen Autopiloten in Produktion geschickt. Mild ausgedrückt: ein Geschäftsrisiko.

Der Optimus-Roboter, inzwischen vorgeblicher Kernbestandteil des Tesla-Geschäfts, ist kein kommerzielles Produkt, er tut ohne Fernsteuerung noch immer nicht viel und auch mit Fernsteuerung nichts, was die Massenfertigung rechtfertigen würde. Von den lange Zeit vorgebrachten Plänen, jährlich 20 Millionen Autos zu verkaufen, ist schon länger nichts mehr zu hören.

Ein Großteil der Tesla-Profite des Quartals waren zudem Kursgewinne der SpaceX-Aktien in Tesla-Besitz. Seit dem 30. Juni hat die SpaceX-Aktie aber drastisch an Wert verloren. Sie wurde mit einem nominellen Wert von 135 US-Dollar ausgegeben und hatte an der Börse einen ersten Preis von rund 160 US-Dollar. Am selben Tag stieg sie auf rund 180 US-Dollar und in den Tagen danach bis zu einer Spitze von rund 220 US-Dollar. Inzwischen ist sie auf rund 112 US-Dollar gefallen und fällt weiter.

Starship macht viel Aufwand ohne wirtschaftlichen Nutzen

Dabei wird das Starship ein zunehmend problematischer Aspekt des Geschäfts von SpaceX, nicht nur, weil schon der einfache Abbruch eines Teststarts am 16. Juli zu einem Kursverfall führte. Der Aufwand für die Entwicklung ist gigantisch. Anfang Juli wurde bekannt, dass SpaceX das 1000. Merlin-1D-Triebwerk für die erste Stufe der Falcon 9 Raketen fertiggestellt hat. Damit wurden über 100 erste Stufen für Falcon 9 und Falcon Heavy gebaut, die inzwischen 675 Missionen mit weiteren 675 Merlin-Vakuum-Triebwerken durchführten.

Bei der Vorstellung des Raptor-3-Triebwerks trug das letzte Raptor-2-Triebwerk die Seriennummer 569. Vom Raptor 1 wurden über 50 Triebwerke hergestellt und die Seriennummern des Raptor 3 nähern sich der 200. Mit insgesamt über 800 Triebwerken wurde keine einzige Nutzlast in den Orbit gebracht, obwohl sie mit ihrer höheren Effizienz und dem dreifachen Schub pro Flug fast die vierfache Nutzlast transportieren können sollten. Hätte SpaceX eine teilweise wiederverwendbare Rakete wie die Falcon 9 mit Raptor-Triebwerken entwickelt, wären längst Hunderte Flüge mit 70 bis 100 Tonnen Nutzlast durchführbar gewesen.

Ab 6. August wird es Firmenmitarbeitern von SpaceX erlaubt sein, erste Aktienpakete am Markt zu verkaufen. Es ist zu erwarten, dass das große Angebot die Nachfrage übersteigen und die Aktienpreise weiter fallen lassen wird. Kein Wunder also, dass immer vehementer eine Fusion von Tesla und SpaceX gefordert wird, solange die nach allen objektiven Kriterien grotesk überbewertete SpaceX-Aktie noch nennenswerte Preise erzielt.

Der Ausgabepreis der SpaceX-Aktie wurde – das ist unüblich – von Elon Musk festgesetzt. Normalerweise wird der Preis von den am Börsengang beteiligten Banken ermittelt. Die verdienen ihr Geld jedoch mit einem geringen Prozentsatz am Verkaufspreis der auf den Markt gebrachten Aktien. Sie sind damit befangen und waren entsprechend geneigt, der überhöhten Bewertung von 1,8 Billionen US-Dollar zuzustimmen.

Unternehmensbewertung jenseits aller Realität

Dieser Wert wurde augenscheinlich gewählt, um Elon Musk durch die von ihm gehaltenen Unternehmensanteile für kurze Zeit auf dem Papier um ersten Billionär der Welt zu machen. Er entsprach außerdem dem Hundertfachen der rund 18 Milliarden US-Dollar Umsatz von SpaceX, bei etwa 5 Milliarden US-Dollar Verlust. Typischerweise werden Aktien nach ihrem Kurs-Gewinn-Verhältnis bewertet, wobei ein Verhältnis größer als 20 auf eine deutliche Überbewertung hindeutet. Ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 100, bei gleichzeitigen großen Verlusten von rund 25 Prozent des Umsatzes, spottet jeder Beschreibung.

Üblicherweise werden Aktien auch erst mit einem Jahr Handelsgeschichte und einem Jahr Profiten in Aktienindizes aufgenommen. Aber die Nasdaq machte für SpaceX eine Ausnahme, setzte die Aktie schon nach zwei Wochen und trotz der riesigen Verluste auf den Index und erzwang damit ihren Kauf durch alle Indexfonds, die dem Kurs sämtlicher Aktien der Nasdaq folgen. Der Kurs der SpaceX-Aktie sank dennoch.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht, wie SpaceX heute sein Geld verdient, sondern womit das Unternehmen künftig seinen Börsenwert rechtfertigen will. Der Börsenprospekt gibt darauf einige aufschlussreiche Antworten.

Von Mars bis Cyberpunk ist alles dabei

Die aktuelle Wachstumsstrategie von SpaceX beinhaltet demnach neben dem Ausbau der Nutzlastkapazität der Raumfahrt und des Starlink-Netzwerkes vor allem den "Aufbau einer Mondökonomie mit Frachttransport, Energieversorgung und industrieller Fertigung auf dem Mond". Geplant ist zudem die weitere Monetarisierung von KI und der ehemaligen Twitter-Plattform X sowie der Ausbau der irdischen KI-Infrastruktur und der eigenen Chipfertigung. Geschäftswachstum soll durch orbitale KI und "digital human augmentation" gesichert werden – ein Konzept, das auch die von Musk gegründeten Firma Neuralink verfolgt und Science-Fiction-Lesern aus Cyberpunk-Romanen bekannt ist.

Das sind lediglich die aktuellen Geschäftsbereiche, in denen SpaceX sofortiges Wachstum erzielen will. Um die Börsenbewertung zu rechtfertigen, ist weiteres Wachstum in Zukunftsmärkten erforderlich.

Die Zukunftsmärkte von SpaceX ist terrestrischer Punkt-zu-Punkt-Transport, also Passagierflüge mit dem Starship – das bislang bei fast der Hälfte der Testflüge explodierte. Hinzu kommen Weltraumtourismus und industrielle Fertigung im Orbit. Vermutlich ist damit der Erdorbit gemeint.

Die Liste wird fortgesetzt mit Passagier- und Frachttransport sowie Energieerzeugung und – erneut – industrieller Fertigung auf Mond und Mars. Das ist eine Wiederholung; es bleibt unklar, warum hier nicht einfach die Ausweitung der Wachstumsstrategie auf den Mars genannt wird. Hinzu kommt Asteroidenbergbau.

SpaceX sieht weltweit mögliche Umsätze von 370 Milliarden US-Dollar für Raumfahrt und Raumtransport. Starlink soll jährlich 670 Milliarden US-Dollar adressieren; ein Markt für weitere 740 Milliarden US-Dollar soll sich im Mobilfunk finden und weitere 200 Milliarden in Geschäfts- und Regierungsaufträgen. Hinzu kommen 26.500 Milliarden US-Dollar Marktvolumen von KI.

Raumfahrt ist also in der Selbstbeschreibung des Geschäfts von SpaceX ein ebenso vernachlässigbarer Nebenaspekt wie das Autogeschäft bei Tesla. Dabei wird noch nicht einmal auf das am Anfang des Prospekts genannte Ziel eingegangen, das "Licht des Bewusstseins zu den Sternen zu erweitern".

SpaceX hofft auf ein Viertel des weltweiten BIP

Der Gesamtmarkt, den SpaceX bedienen will, entspricht heute rund einem Viertel des Bruttoinlandsproduktes der Erde. Über die Außenhandelsbeziehungen der Erde mit dem Mond, dem Mars und den Kolonien des Asteroidengürtels sowie deren Wirtschaftslage lagen zu Redaktionsschluss keine konkreten Zahlen vor. Auch der wichtige Aspekt der Zölle beim Handel mit der Erdprovinz USA, wo sich der Firmensitz von SpaceX befindet, ist unbekannt.

Die Bewertung von Tesla und SpaceX beruht längst nicht mehr auf Elektroautos oder Raumfahrt, sondern auf Erwartungen an KI und Zukunftsmärkte, von denen bisher weit mehr in Science-Fiction-Romanen als in Wirtschaftsmagazinen zu lesen war, ohne dass sich die Realität seither so weitgehend verändert hätte. Genau diese Differenz zwischen den Erwartungen der Geschäftsleitung und der objektiven Realität scheint sich nun zunehmend in den Aktienkursen niederzuschlagen.

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Github reagiert auf KI-Flut: Hohe Bug-Bounty-Prämien bald nur noch für Profis

Von Marc Stöckel — 24. Juli 2026 um 13:13
Github überarbeitet sein Bug-Bounty-Programm. Wer sich nur auf KI verlässt und sich wenig Mühe gibt, bekommt künftig geringere Prämien.
Github zahlt Neulingen bald geringere Bug-Bounty-Prämien. (Bild: pexels.com / Willfried Wende)
Github zahlt Neulingen bald geringere Bug-Bounty-Prämien. Bild: pexels.com / Willfried Wende

Schon Ende Juni zeigte sich Github überfordert mit der großen Menge an Bug-Reports, die bei dem Unternehmen mittlerweile aufgrund des Einsatzes moderner KI-Tools in der Schwachstellenforschung eintreffen. Jetzt hat der Plattformbetreiber sein Bug-Bounty-Programm überarbeitet, um dieser Entwicklung zu begegnen. Viele Forscher erhalten damit künftig geringere Prämien. Doch das trifft nicht auf alle zu.

Wie Github in einer Ankündigung schildert, will das Unternehmen in Zukunft vor allem jene Sicherheitsforscher belohnen, die wiederholt besonders hochwertige Berichte einreichen und sich bei der Koordination als entsprechend kompetent erweisen.

Forscher in dieser Kategorie können auf Basis einer Einladung einem VIP-Programm beitreten und profitieren daraufhin von höheren Prämien, schnelleren Reaktionszeiten und einer engeren Zusammenarbeit mit dem Security-Team von Github. Die Auszahlungen richten sich wie gewohnt nach dem Schweregrad der jeweiligen Funde:

  • Niedig: 1.000 US-Dollar
  • Mittel: 7.500 US-Dollar
  • Hoch: 20.000 US-Dollar
  • Kritisch: 30.000 US-Dollar oder mehr

Neulinge müssen sich erst beweisen

Damit bleiben die Auszahlungen für VIP-Forscher auf ähnlich hohem Niveau wie vor der Änderung. Wer nicht zum VIP-Kreis gehört, muss hingegen mit deutlich geringeren Auszahlungen rechnen. Für gemeldete Lücken gibt es dann 10.000 US-Dollar bei kritischem, 5.000 US-Dollar bei hohem, 2.000 US-Dollar bei mittlerem und 250 US-Dollar bei niedrigem Schweregrad.

Um sich für das VIP-Programm zu qualifizieren, müssen Forscher vorab mindestens eine kritische, zwei hochschwere, vier mittelschwere oder sieben geringfügige Lücken gemeldet haben. Zudem wird die Anzahl der noch nicht abgeschlossenen Fälle, die neue Forscher einreichen dürfen, auf vier begrenzt. Das soll verhindern, dass Neulinge das Programm mit KI-Meldungen fluten, ihnen aber zugleich genug Spielraum gewähren, um ihre Kompetenz unter Beweis stellen zu können.

Github will das Rauschen reduzieren

"Die wesentliche Veränderung liegt hier in der Art der Anreize: Man verdient nicht mehr, indem man mehr Meldungen einreicht. Man verdient mehr, indem man bessere Meldungen einreicht", erklärt Github. Das Unternehmen will mit seiner Änderung nach eigenen Angaben "das Rauschen reduzieren", um sich "auf das Signal konzentrieren" und Forschern ein Programm bieten zu können, "an dem sie gerne teilnehmen".

Die neuen Regeln greifen ab dem 27. Juli. Vor diesem Datum eingereichte Meldungen werden noch nach dem alten Regelwerk verarbeitet und vergütet. Nähere Details zu Githubs Bug-Bounty-Programm sind auf Hackerone zu finden.

Andere Softwareprojekte sind ebenfalls zunehmend von massenhaft eingereichten KI-Bug-Reports überfordert. Teilweise haben diese ihre Bug-Bounty-Programme in den letzten Monaten eingestellt oder pausiert, um die Anreize zu verringern und die Entwicklerteams zu entlasten.

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Helios: AMDs Rack-Scale-System soll Nvidia alt aussehen lassen

Von Johannes Hiltscher — 24. Juli 2026 um 12:57
AMD-CEO Lisa Su verspricht: Helios ist das leistungsfähigste und günstigste Rack-Scale-System auf dem Markt. Das steckt drin.
Lisa Su zeigt die in Helios verbauten Chips: Neben MI455X und Venice Salina DPU und Vulcano NIC. (Bild: AMD; Screenshot: Golem.de)
Lisa Su zeigt die in Helios verbauten Chips: Neben MI455X und Venice Salina DPU und Vulcano NIC. Bild: AMD; Screenshot: Golem.de

Im Rahmen seiner Veranstaltung Advancing AI hat AMD offiziell die nächste Generation seiner Hardware für KI-Rechenzentren gestartet. CEO Lisa Su gab im Rahmen ihrer Keynote dabei einen tieferen Einblick in den Aufbau des eigenen Rack-Scale-Systems Helios. Das kombiniert pro Blade vier MI455X mit einem speziell für Helios entwickelten Epyc mit 96 Kernen und einer Speicherbandbreite von 1,6 TByte/s.

Für die Vernetzung der MI455X nutzt AMD Ultra Accelerator Link (UAL), die Anbindung an die CPU erfolgt über Infinity Fabric. Damit verbindet AMD auch bei Mehrsockelsystemen die einzelnen CPUs. Für das Scale-up-Netzwerk, das die GPUs im Cluster vernetzt, tunnelt AMD UAL über Ultra Ethernet (UALoE). Die Netzwerkhardware dafür ist direkt auf den GPU-Packages integriert.

Die MI455X-GPUs sind individuell auf Platinen mit der erforderlichen Elektronik verbaut, was einen schnellen Tausch defekter Komponenten ermöglichen soll. Mit bis zu 40 Petaflops (FP4) und 432 GByte mit 23,3 TByte/s angebundenem HMB4 ist es laut Su der leistungsfähigste KI-Beschleuniger. AMD scheint hier die Rechenleistung ohne Sparsity (g+) zu meinen, mit Ausdünnung erreicht Nvidias Rubin-GPU 50 Petaflops.

Den mit Rubin neu eingeführten LPUs für höhere Inferenzleistung stellt Nvidia eine Partnerschaft mit Cerebras entgegen: Deren Wafer Scale Engine (WSE) soll insbesondere zusammen mit MI455X für niedrige Latenz sorgen.

Leistungsfähiger und günstiger als Nvidias Rubin

Besonders bei HBM-Kapazität und Bandbreite des Scale-out-Netzwerks liegt Helios deutlich vor Nvidias Oberon alias NVL72. Bei der Konkurrenz steht allerdings mit Kyber (g+) bereits ein noch dichter gepacktes Rack für Rubin Ultra an.

Die Blades von Helios sind modular aufgebaut, Lisa Su zeigt die Platinen mit MI455X-GPU, Epyc 9006-HF-CPU sowie die beiden Netzwerkkarten. (Bild: AMD; Screenshot: Golem.de)
Bild 1/3: Die Blades von Helios sind modular aufgebaut, Lisa Su zeigt die Platinen mit MI455X-GPU, Epyc 9006-HF-CPU sowie die beiden Netzwerkkarten. (Bild: AMD; Screenshot: Golem.de)
Im Vergleich zur Nvidias Rubin NVL72 liegt Helios in fast allen Aspekten vorn. (Bild: AMD; Screenshot: Golem.de)
Bild 2/3: Im Vergleich zur Nvidias Rubin NVL72 liegt Helios in fast allen Aspekten vorn. (Bild: AMD; Screenshot: Golem.de)
Lisa Su ist nicht die Größte, aber der Vergleich zeigt die immensen Ausmaße der Helios-Blades. (Bild: AMD; Screenshot: Golem.de)
Bild 3/3: Lisa Su ist nicht die Größte, aber der Vergleich zeigt die immensen Ausmaße der Helios-Blades. (Bild: AMD; Screenshot: Golem.de)

AMD verbaut in den Blades zudem zwei verschiedene Netzwerkchips: Neben der Data Processing Unit (DPU) namens Salina einen klassischen, Vulcano getauften Chip. Beide nutzen Ultra Ethernet. Salina wird für das Front-End-Netzwerk eingesetzt, das Daten liefert, und beschleunigt etwa Storage-Funktionen. Zwölf Vulcano-Chips pro Blade auf zwei Platinen werden für das Scale-out-Netzwerk genutzt, das die einzelnen Racks verbindet. Auch hier nutzt AMD UALoE. Bei den Switches setzt AMD auf Broadcoms Thor Ultra.

Helios setzt deutlich sichtbar nicht auf vollständige Wasserkühlung, kleinere Wärmequellen werden klassisch luftgekühlt. Dennoch wiegt jedes der 18 riesigen Blades über 72 kg.

Helios soll im Vergleich zu Systemen mit MI355X bei mittlerer bis hoher Auslastung die Kosten pro Token um den Faktor 18 senken – mehr Leistung und Speicher sowie ein schnelleres Netzwerk machen es möglich. Im Vergleich zu Rubin NVL72 verspricht Su bei gleichen Kosten 30 Prozent mehr Token. Die Produktion läuft, liefern will AMD Ende des dritten Quartals 2026. Die Nachfrage sei groß, sagt Su – allein Anthropic hat Helios-Systeme mit einer Gesamtleistung von zwei GW bestellt.

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Luna: Amazon baut Cloud-Gaming in Prime Video ein

Von Peter Steinlechner — 24. Juli 2026 um 12:44
Filme, Serien und Spiele aus einer App: Amazon integriert seinen Cloud-Gaming-Dienst Luna in Prime Video und macht Gaming damit deutlich sichtbarer.
Artwork von Amazon Luna (Bild: Amazon)
Artwork von Amazon Luna Bild: Amazon

Amazon unternimmt den nächsten Schritt beim Ausbau seines Unterhaltungsangebots und integriert seinen Cloud-Gaming-Dienst Luna direkt in Prime Video. Zunächst startet die Neuerung auf Fire-TV-Geräten in den USA und Großbritannien.

Ein Termin für Deutschland wurde bislang nicht genannt, angesichts der internationalen Ausrichtung von Prime Video dürfte die Funktion eher früher als später auch in weiteren Märkten erscheinen.

In der Prime-Video-App erscheint künftig ein neuer Bereich namens "Games". Dort lassen sich unterstützte Spiele direkt per Cloud starten, ohne vorher einen Download oder eine separate App installieren zu müssen.

Zum Start gehören laut Anbieter Titel wie Hogwarts Legacy, Fallout 4, EA Sports FC 26, Dispatch und Clue. Gespielt werden kann wahlweise mit einem Bluetooth-Controller oder per Smartphone, das sich als Gamepad nutzen lässt. Letzteres dürfte sich aber bei vielen Titeln nur wie eine Notlösung anfühlen.

Amazon hat Spielesparte massiv umgebaut

Mit der Integration verfolgt Amazon eine andere Strategie als klassische Spieleplattformen. Luna soll nicht länger als eigenständiger Dienst im Vordergrund stehen, sondern dort auftauchen, wo sich ohnehin Millionen Prime-Kunden regelmäßig aufhalten. Spiele werden damit zu einem weiteren Bestandteil des Entertainment-Angebots neben Filmen, Serien und Live-Sport.

Der Schritt passt zu einer umfassenderen Neuausrichtung des Konzerns. Amazon hat zuletzt seine Spieleaktivitäten organisatorisch gebündelt und Prime Gaming, Amazon Game Studios sowie Luna enger zusammengeführt.

Künftig sollen auch Eigenproduktionen und bekannte Marken stärker miteinander verzahnt werden. Denkbar sind etwa Spiele zu Amazon-Serien oder Franchises wie Tomb Raider und James Bond sowie neue KI-gestützte Partyspiele.

Luna konnte sich bislang trotz guter Technik nie ähnlich stark etablieren wie konkurrierende Angebote. Die direkte Einbindung in Prime Video könnte diese Hürde senken, weil Nutzer Spiele nun praktisch ohne Umwege entdecken und starten können.

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Wirtschaftskrimi: Prozess um 100-Millionen-Euro-Betrug an Delivery-Hero-Gründer

Von Achim Sawall — 23. Juli 2026 um 20:32
Ein deutscher Investor soll laut Anklage versucht haben, einen Delivery-Hero-Gründer um über 100 Millionen Euro zu betrügen. Es geht um eine Anklage gegen Investor Florian Fritsch.
Essenslieferant mit Uber-Eats-Rucksack fährt am 16. Juli 2026 in Berlin. (Bild: REUTERS/Annegret Hilse)
Essenslieferant mit Uber-Eats-Rucksack fährt am 16. Juli 2026 in Berlin. Bild: REUTERS/Annegret Hilse

Die Staatsanwaltschaft Liechtenstein hat Ende März Anklage gegen den deutschen Investor Florian Fritsch erhoben. Wie aus der Anklageschrift hervorgeht, die dem Spiegel (Paywall) vorliegt, lautet der Vorwurf auf Untreue. Der Schaden soll sich demnach auf 108 Millionen Euro belaufen.

Delivery Hero ist kein klassischer einzelner Lieferservice, sondern eine globale Dachgesellschaft. Auf dem Endkundenmarkt tritt das Berliner Unternehmen kaum unter dem Namen Delivery Hero auf, sondern steuert ein riesiges Netz aus eigenen Tochtergesellschaften, regionalen Marktführern und weltweiten Beteiligungen.

In den verschiedenen Weltregionen betreibt Delivery Hero eigenständige Firmen, die dort oft die Marktführerschaft haben: Einer der größten Lieferdienste in Südeuropa (Spanien, Portugal, Italien) und Osteuropa ist Glovo. Delivery Hero übernahm 2022 die Mehrheit an dem spanischen Unternehmen. Die von Delivery Hero kontrollierte Foodora ist vor allem in Nord- und Mitteleuropa, Österreich, Schweden, Norwegen, und Tschechien aktiv. Dazu kommen Efood (Griechenland) und Foody (Zypern). Talabat ist der dominierende Player in der Golfregion (VAE, Kuwait, Katar und Ägypten), Hungerstation der führende Lieferdienst in Saudi-Arabien.

Foodpanda ist sehr stark in Südostasien und Südasien (Singapur, Hongkong, Malaysia oder Pakistan) aktiv. Baedal Minjok (Woowa Brothers) der absolute Marktführer in Südkorea, den Delivery Hero 2021 übernahm. Pedidosya betreibt das Geschäft in Süd- und Mittelamerika.

Vertrauen des Delivery-Hero-Gründers Markus Fuhrmann missbraucht

Neben Fritsch sind auch sein Bruder sowie ein langjähriger Vertrauter angeklagt. Die Anklage rekonstruiert, wie Fritsch das Vertrauen des Delivery-Hero-Gründers Markus Fuhrmann erlangt und missbraucht haben soll.

Der Österreicher gilt laut Spiegel als einer der prominentesten Gründer im deutschsprachigen Raum. Den Unterlagen zufolge entwickelte sich zwischen Fritsch und Fuhrmann sowohl privat als auch beruflich ein enger Kontakt. Fuhrmann gewährte Fritsch und dessen Firmen Darlehen in Millionenhöhe. Zudem machte Fuhrmann einen langjährigen Mitarbeiter von Fritsch zum Geschäftsführer seiner Familien-Holding.

Fuhrmann und Fritsch waren beide auch an der Gründung des Bauunternehmens Gropyus beteiligt, eines der bekanntesten Startups der Immobilienbranche. Mit der Zeit soll Fritsch unter Druck geraten sein. Gropyus-Projekte sollen seinetwegen gescheitert sein, trotz millionenschwerer Investitionen. Im Sommer 2021 versuchte Fritsch offenbar, Fuhrmann zu entmachten und sich um Millionen zu bereichern, wie der Spiegel weiter berichtet.

Zum faktischen Alleinherrscher bei Gropyus aufgestiegen

Fritsch und sein Vertrauter als Geschäftsführer der Holding von Fuhrmann unterschrieben damals einen Aktionärsbindungsvertrag (ABV). Die Holding verpflichtete sich darin, ihr Gropyus-Aktienpaket von damals rund 108 Millionen Euro für zunächst 20 Jahre an Fritsch zu verpfänden. Außerdem wäre Fritsch durch den Vertrag zum faktischen Alleinherrscher bei Gropyus aufgestiegen. Wenn eine Seite den Vertrag bräche, würde die andere eine Kompensation von einer Million Schweizer Franken kassieren.

Laut den Ermittlern soll Fritsch als mutmaßlicher Drahtzieher den Vertrag gemeinsam mit seinem Bruder konzipiert haben, berichtet der Spiegel. Für die Umsetzung war laut Anklage sein Vertrauter zuständig. Er habe den Vertrag unterschrieben, ohne Fuhrmann zu informieren.

An den Rand einer Pleite geführt

Auf erheblichen Druck von alten und möglichen neuen Gropyus-Investoren willigte Fritsch letztlich offenbar ein, den Vertrag aufzulösen. Er soll durch sein Verhalten das Startup an den Rand einer Pleite geführt haben.

Fuhrmanns Anwalt zufolge stimmte sein Mandant dem Vertrag nie zu. Er sei hinter seinem Rücken vorbereitet worden, berichtet der Spiegel. Fritsch wollte sich auf Spiegel-Anfrage zu den Vorgängen und den gegen ihn erhobenen Vorwürfen nicht äußern. Sein Bruder und der Vertraute ließen Anfragen unbeantwortet.

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(g+) Space industry: New Zealand's 'rocket man' takes on Elon Musk and Jeff Bezos

Von Nic Fildes — 23. Juli 2026 um 18:53
Peter Beck's Rocket Lab builds internet satellite business to rival Starlink and Amazon Leo.
Rocket Lab CEO Peter Beck in 2019 (Bild: Kai Schwoerer/Getty Images)
Rocket Lab CEO Peter Beck in 2019 Bild: Kai Schwoerer/Getty Images

After successfully launching New Zealand's first rocket into space, billionaire Sir Peter Beck is setting his sights on taking on Elon Musk and Jeff Bezos in the internet satellite business.

Last month, the Rocket Lab founder signed the biggest cheque of his life, agreeing to pay $8bn for US-listed satellite communications provider Iridium.

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Platz 33 der damaligen Weltrangliste: Als das US-Militär einen Supercomputer aus 1. ...

Von Oliver Nickel — 23. Juli 2026 um 18:50
Einst bestand der schnellste Supercomputer der US Air Force aus Spielekonsolen. Und dann macht Sony selbst das Konzept kaputt.
Die PS3 war damals ein guter Ersatz für teure Serverhardware. (Bild: Wikipedia Commons)
Die PS3 war damals ein guter Ersatz für teure Serverhardware. Bild: Wikipedia Commons

Die Playstation 3 war vor mehr als 15 Jahren nicht nur eine beliebte Spielekonsole. Sie wurde von der US Air Force auch massenweise bestellt, um daraus einen Supercomputer-Cluster zu bauen, wie das Magazin We are Mighty berichtet. Der sogenannte Condor Cluster aus dem Jahr 2010 bestand aus 1.760 Sony Playstation 3, die zusammengenommen eine Rechenleistung von 500 TFLops erreichten. Das System war damals auf dem 33. Platz der schnellsten Supercomputer der Welt.

Zum Vergleich: Im Juni 2026 ist der Nano-4-Supercomputer in Taiwan auf dem gleichen Platz. Der erreicht eine Transferrate von 81.522 TFLops oder 81,5 PFlops. Das System ist also um den Faktor 163 schneller. Aus heutiger Sicht wäre der Condor Cluster nicht einmal unter den Top 500 der schnellsten Supercomputer. Selbst der letzte Platz ist mit 2,7 PFLops fünfmal so schnell.

Für die damalige Zeit war der Condor Cluster allerdings revolutionär. Vor allem konnte die US Air Force ein System aus Playstation 3 für 400 US-Dollar pro Stück bauen, das mit insgesamt etwa 2,2 Millionen US-Dollar fünf bis zehn Prozent des Preises eines Supercomputers mit traditionellen Server-Komponenten kostete. Im Betrieb benötigte es auch nur etwa zehn Prozent der Energie.

Firmware-Update verhinderte Linux-Installation

Die Playstation 3 ist vergleichsweise energieeffizient, da sie mit einem Custom-Prozessor und einer passenden 500-MHz-GPU von Nvidia ausgestattet ist. Das System benötigte unter Volllast maximal 200 Watt – wenig für damalige Verhältnisse. Die aktuelle Playstation 5 ist für etwa 220 Watt Leistung ausgelegt.

Der Condor Cluster konnte so lange betrieben werden, wie es für die US-Armee möglich war, darauf ihr eigenes Linux-Betriebssystem zu betreiben. Mit einem Firmware-Update machte Sony diese Möglichkeit auf der Playstation 3 aber rückgängig. Das Militär musste diese Firmware zwar nicht aufspielen. Allerdings wurden spätere Modelle der Playstation 3 und Playstation 3 Slim ab Werk mit der Firmware ausgestattet. Ersatzteile waren also nicht mehr bestellbar.

Mit dieser Änderung endete die Ära der Playstation-Supercomputer, die neben der Air Force etwa auch von zivilen Forschungsinstituten genutzt werden. Generell bleibt die Idee der Supercomputer-Cluster mit energieeffizienter Hardware aber bestehen. AWS Graviton ist etwa eine auf ARM basierte Plattform, die sich skalieren lässt. Microsoft verwendet etwa Azure Cobalt auf ARM-Basis, während Apple die hauseigenen M5-Chips für Cloudserver nutzt.

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 25.06.2026 veröffentlicht. Da das Thema für unsere Leserschaft weiterhin von hohem Interesse ist, spielen wir den Beitrag an dieser Stelle erneut aus.

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PEGI: EA Sports FC 27 bekommt höhere Altersfreigabe

Von Peter Steinlechner — 23. Juli 2026 um 11:37
Ultimate Team könnte das Fußballspiel erstmals auf Pegi 16 heben. Hintergrund sind verschärfte Regeln für Lootboxen in Europa.
Artwork von EA Sports FC 27 (Bild: Electronic Arts)
Artwork von EA Sports FC 27 Bild: Electronic Arts

Vermutlich kennen viele unserer Leser Kinder oder Jugendliche, die einen (viel zu) großen Teil ihres Taschengelds in Ultimate Team investieren. Genau dieser Spielmodus hat nun offenbar dazu geführt, dass EA Sports FC 27 in Europa eine Pegi-Altersfreigabe ab 16 Jahren erhält – statt wie bisher Pegi 3.

Fotos von Verpackungen und Werbematerial mit der neuen Kennzeichnung kursieren bereits im Netz – etwa hier auf Instagram. Eine offizielle Bestätigung von Electronic Arts oder ein Eintrag in der Pegi-Datenbank stehen allerdings noch aus.

Hintergrund ist eine grundlegende Reform der Kriterien, die seit Juni 2026 für neu eingereichte Spiele gilt. Bezahlte Zufallsbelohnungen, also klassische Lootboxen, führen künftig grundsätzlich zu einer Einstufung ab 16 Jahren. Ultimate Team mit seinen gegen Echtgeld oder Ingame-Währung erhältlichen Kartenpacks fällt genau in diese Kategorie.

In Deutschland ist primär die USK zuständig

Praktisch dürfte sich für die meisten Spieler zunächst allerdings wenig ändern. Pegi (Pan European Game Information) ist eine europaweit verbreitete Altersempfehlung, aber kein gesetzliches Verkaufsverbot.

In Deutschland vergibt die USK die rechtlich relevante Altersfreigabe. Auswirkungen könnte die höhere Pegi-Freigabe allerdings bei Jugendschutzfiltern auf digitalen Plattformen und in einigen europäischen Märkten haben.

Seit Jahren stehen Lootboxen und insbesondere Ultimate Team wegen ihrer Zufallsmechanik und der Möglichkeit, mit echtem Geld Kartenpacks zu kaufen, in der Kritik. Pegi trägt dieser Entwicklung nun mit strengeren Bewertungskriterien Rechnung – auch wenn sich für den Verkauf oder den Zugang zum Spiel in vielen Ländern zunächst kaum etwas ändern dürfte.

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Adobe Acrobat: Populäres Chrome-Add-on hat Whatsapp-Datenklau ermöglicht

Von Marc Stöckel — 23. Juli 2026 um 11:24
Über 300 Millionen Nutzer vertrauen einer Chrome-Erweiterung von Adobe. Angreifer hätten darüber jedoch leicht Whatsapp-Chats ausleiten können.
Angreifer hätten Chats und andere Daten von Millionen von Whatsapp-Nutzern abgreifen können. (Bild: pixabay.com / EyestetixStudio)
Angreifer hätten Chats und andere Daten von Millionen von Whatsapp-Nutzern abgreifen können. Bild: pixabay.com / EyestetixStudio

Sicherheitsforscher von Guardio haben eine Sicherheitslücke in einer von mehr als 300 Millionen Nutzern installierten Browsererweiterung von Adobe entdeckt. Wie die Forscher in einem Blogbeitrag schildern, hätten Angreifer damit unbemerkt Chats und andere Daten aus Whatsapp-Web-Sessions abgreifen können. Eine Zielperson hätte dafür lediglich eine speziell gestaltete Website aufrufen müssen.

Die besagte Sicherheitslücke ist als CVE-2026-48294 registriert und hat einen hohen Schweregrad (CVSS: 7,4). Betroffen ist die verbreitete Chrome-Erweiterung von Adobe Acrobat, die im Chrome Web Store 314 Millionen Nutzer und über 62.000 Bewertungen vorweisen kann.

Laut Schwachstellenbeschreibung können Angreifer CVE-2026-48294 ausnutzen, um über eigene Websites Daten aus den Browser-Sessions der Besucher abzugreifen. Ursache ist ein mögliches Cross-Site-Scripting (XSS) aufgrund einer unsachgemäßen Neutralisierung von Eingabedaten bei der Erzeugung von Webseiten (CWE-79).

Ausnutzung mit nur einem Klick

Die Guardio-Forscher demonstrieren den Hermeticreader genannten Angriff in einem kurzen Videoclip auf Youtube. Den Angaben zufolge muss ein Angriffsopfer lediglich einen Klick auf einen Link ausführen, woraufhin der Angreifer Whatsapp-Chats, Kontaktdaten und andere private Informationen im Klartext auslesen kann. Der Angriff setzt jedoch voraus, dass der anvisierte Nutzer bei Whatsapp Web angemeldet ist.

"Es wird keine Malware installiert, kein Passwort wird durch Phishing ergaunert, kein Sitzungs-Cookie wird manipuliert", schreiben die Forscher. Auch eine Zero-Day-Lücke in Whatsapp liege nicht vor. Zudem benötige der Angreifer weder ein Adobe-Konto noch einen direkten Zugriff auf das System der Zielperson. "Es reicht aus, dass das Opfer eine einfache, vom Angreifer kontrollierte statische Seite besucht", heißt es.

Guardio hat den im Video demonstrierten Exploit für CVE-2026-48294 nach eigenen Angaben mithilfe einer KI entwickelt. Er setzt laut Bericht an einer Engine namens Hermes an, über die die Adobe-Erweiterung mit Whatsapp Web interagieren kann, um darüber empfangene PDF-Dateien zu verarbeiten. Normalerweise ist Hermes wohl inaktiv, kann aber vom Angreifer über ein Feature-Flag aktiviert werden.

Ein Patch ist verfügbar

Wer sich für technische Details zu dem Hermeticreader-Angriff interessiert, findet diese im Blogbeitrag der Guardio-Forscher. Als anfällig gilt die Adobe-Acrobat-Erweiterung bis einschließlich Version 26.5.2.2. Ein Patch wurde mit Version 26.5.2.3 implementiert. Die Aktualisierung erfolgt in der Regel automatisch. Die neueste Version des Adobe-Add-ons trägt die Versionsnummer 26.7.2.0. Das Tool erhielt also nach dem Patch noch weitere Updates.

Laut Guardio reagierte Adobe auf die Meldung der Forscher "phänomenal" und stellte die Korrektur innerhalb eines Wochenendes bereit. Das sei angesichts der großen Nutzerbasis eine außergewöhnliche Reaktionszeit, so die Forscher. "Adobe hat das Problem mit genau der Dringlichkeit behandelt, die die große Installationsbasis verdient hat, und dafür gebührt dem Unternehmen volle Anerkennung", heißt es im Blog.

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iPhone und Co.: Apple arbeitet an Leasingprogramm mit Blockierfunktion

Von Tobias Költzsch — 23. Juli 2026 um 11:10
iPhones könnten sich künftig wie ein Auto leasen lassen. Bei versäumten Zahlungen soll der Zugang zu Apps blockiert werden können.
Unter anderem iPhones könnten sich künftig leasen lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Unter anderem iPhones könnten sich künftig leasen lassen. Bild: Tobias Költzsch/Golem

Apple soll die Einführung eines Leasingmodells für seine Geräte planen. Wie 9to5Mac berichtet, sollen zunächst Kunden in den USA iPhones und Apple Watches für 24 Monate und Macs und iPads für 36 Monate leasen können.

Wie bei einem Autoleasing sollen Nutzer nach Ablauf der Leasingzeit das Gerät für einen Restbetrag kaufen können. Auch soll es möglich sein, auf ein neues Modell umzusteigen – eventuell unter Zahlung einer zusätzlichen Gebühr. Alternativ sollen Kunden das Leasing auch einfach auslaufen lassen und das Gerät zurückgeben können.

Interessant sind Hinweise im Quellcode von iOS 27, was bei einer ausbleibenden Leasingrate passieren kann. Wie 9to5Mac berichtet, gibt es Spuren eines weitreichenden Steuerungssystems, über das bestimmte Funktionen von iPhones bei ausbleibenden Zahlungen gesperrt werden können.

Apps und Dienste können aus der Ferne blockiert werden

Dabei sollen etwa Apps und Dienste blockiert werden können, wenn Zahlungen versäumt werden. Das System soll von Finanzdienstleistern und Providern genutzt werden können, die die Leasingkonditionen dauerhaft überwachen würden. Bei fehlenden Raten soll das iPhone in einen beschränkten Modus gestellt werden können.

Dann würden sich nur noch bestimmte Apps auf einer Whitelist verwenden lassen. 9to5Mac zählt unter anderem folgende Anwendungen auf: App Store, Apple Health, die Telefon-App, die Uhr, die Einstellungen, Apple Wallet und die Passwörter. Auch Benachrichtigungen von wichtigen Apps sowie SMS sollen weiter erscheinen.

Unter den gesperrten Apps können auch solche sein, für die Nutzer Abogebühren zahlen. Die Zahlungen würden dann weiterlaufen, ohne dass die Apps benutzt werden können. Es soll keine Voreinstellung geben, ab wie vielen versäumten Leasingraten der beschränkte Modus des iPhones aktiviert wird; Finanzdienstleister und Provider können dies selbst entscheiden. Ein wegen ausgebliebener Leasingzahlungen eingeschränktes iPhone kann nicht zurückgesetzt werden.

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