Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf 86,3.
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VOGELSBERGKREIS - 15 Corona-Neuinfektionen meldet das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises am Mittwoch. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) somit auf 86,3, heißt es in einer Mitteilung der Behörde. Noch vor einer Woche hatte sie bei 46,4 gelegen.
Meiste Fälle in Alsfeld
Die Neuinfektionen sind demnach über verschiedene Städte und Gemeinden im Kreisgebiet verteilt. Aktuell werden vom Gesundheitsamt 121 aktive Fälle betreut. Die meisten von ihnen weiterhin in Alsfeld (24), Schotten (17), Lauterbach (14) und Mücke (12). In Antrifttal, Feldatal, Grebenau, Herbstein, Kirtorf und Ulrichstein gibt es derzeit mit jeweils nur einem bestätigten Fall das geringste Infektionsgeschehen.
Sieben Menschen meldeten sich am Mittwoch als genesen. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Vogelsberg nachweislich 4584 Menschen mit dem Virus infiziert. 109 von ihnen sind in diesem Zusammenhang gestorben. Die Hospitalisierungsrate im Kreis liegt laut RKI bei 3,5. Die Sieben-Tages-Inzidenz in Hessen beträgt 92,9.
Gegendemonstranten mit einem Schild mit der Aufschrift "Nachdenken statt Querdenken". Foto: Swen Pförtner/dpa (Bild: dpa)
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Kassel - In Kassel haben am Mittwoch zwei Demonstrationen rund um die 3G-Regelung auf dem Campus der dortigen Universität stattgefunden. Bei einer Kundgebung, zu der die Gruppierung «Studenten stehen auf» unter dem Motto «Raus auf die Straße - Rein in den Hörsaal» aufgerufen hatte, demonstrierten laut Polizei 40 Personen dagegen, dass die Teilnahme an Lehrveranstaltungen in Präsenz nur Geimpften, Genesenen oder aktuell Getesteten erlaubt ist. An einem Gegenprotest, den die Studierendenvertretung Asta organisiert hatte, nahmen nach Schätzungen der Polizei 140 Personen teil.
Der Prozess gegen eine mutmaßliche IS-Sympathisantin in Frankfurt geht zu Ende. Nun plädiert die Verteidigung.
Der Gebäudetrakt im Frankfurter Gerichtsviertel mit Sitz des Oberlandesgerichts und der Generalstaatsanwaltschaft. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild (Bild: dpa)
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Frankfurt/Main - Im Prozess gegen eine mutmaßliche Sympathisantin der Terrororganisation «Islamischer Staat» (IS) hat am Mittwoch die Verteidigung ihr Plädoyer gehalten. Sie will eine wesentlich geringere Strafe als die von der Anklagevertretung geforderten drei Jahre und drei Monate Haft. Das erklärte der Rechtsanwalt und Linken-Bundestagsabgeordnete Gregor Gysi, der die 32 Jahre alte Kim Teresa A. vertritt. Konkretere Angaben zur Strafhöhe machte er aber nicht.
Sie habe mit ihrer Ausreise nach Syrien im Juni 2014 «den größten Fehler ihres Lebens gemacht», sagte Gysi. Sie habe sich dann aber aus freien Stücken und unter Lebensgefahr zur Flucht aus dem IS-Camp entschlossen, in dem sie gemeinsam mit ihrem nach islamischen Ritus angetrauten Ehemann gelebt hatte. Rechtlich könne sie dabei nur für den Besitz zweier Kalaschnikow-Gewehre sowie für den rechtswidrigen Bezug mehrerer Wohnungen verantwortlich gemacht werden, sagte Gysi. Der Rechtsanwalt forderte auch die Freilassung der seit rund einem Jahr in Deutschland inhaftierten Frau: «Für eine Flucht besteht nicht der geringste Anlass».
Kim Teresa A. muss sie sich nach einem mehrjährigen Syrien-Aufenthalt wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor dem Staatsschutzsenat verantworten. Vor Gericht hatte sie die Vorwürfe größtenteils eingeräumt. Gysi zufolge müsse dieser Umstand ebenso wie die schwierige Kindheit der ohne Eltern aufgewachsenen Frau strafmildernd berücksichtigt werden. «Ihre extrem schwierigen Lebensverhältnisse führten sie zum Islam, ohne allerdings fanatisch zu sein», sagte Gysi. Zurückgewiesen wurde von ihm das Argument, die Angeklagte habe auch dadurch ihre «IS»-Zugehörigkeit zum Ausdruck gebracht, dass sie ihren im Kampf verletzten Ehemann gepflegt und versorgt habe: «Es ist selbstverständlich, dass eine Frau den kranken Ehemann pflegt».
Der Staatsschutzsenat will am Freitag (11.00 Uhr) das Urteil verkünden.
Referent Ralf Selbmann hält ein Alarmgerät für Gerichtsvollzieher in seiner Hand. Foto: Swen Pförtner/dpa (Bild: dpa)
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Kassel/Wiesbaden - Mit mobilen Alarmgeräten soll künftig die Sicherheit von Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollziehern in Hessen verbessert werden. In einem ersten Feldversuch werden die Geräte ab 5. November im Landgerichtsbezirk Kassel erprobt.
«Immer häufiger kommt es vor, dass sie beschimpft, beleidigt oder sogar angegriffen werden. Mir ist es daher ein wichtiges Anliegen, dass Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher besonders geschützt werden», sagte Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) bei der Auftaktveranstaltung zu der einjährigen Testphase am Mittwoch im Kasseler Amtsgericht.
«Es geht auch darum, das Sicherheitsgefühl der Bediensteten durch den mobilen Alarm bei ihren Einsätzen zu erhöhen», sagte Kühne-Hörmann. Nach Angaben des Justizministeriums kann mithilfe des kleinen mobilen Geräts in einer Notsituation ein stiller Alarm durch einen Tastendruck abgesetzt werden, verdeckt etwa in der Hosentasche.
Durch Vibration wird dieser bestätigt. Der Alarm läuft dann in der wochentags rund um die Uhr besetzten Leitstelle auf. Von dort aus werden die Gerichtsvollzieher per GPS-Daten geortet und dann
die zuständige Polizeidienststelle kontaktiert. Auch das jeweilige Stockwerk, in dem sie sich befinden, kann demnach erkannt werden.
In der Testphase werden laut Kühne-Hörmann 41 Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher im Landgerichtsbezirk Kassel mit den Geräten ausgestattet. Im Haushalt seien dafür 30.000 Euro vorgesehen. «Sollte die Testphase gut angenommen werden und der mobile Alarm auch in der Praxis funktionieren, werden die Alarmgeräte hessenweit für die rund 300 Gerichtsvollzieher bereitstehen», sagte die Justizministerin.
Frankfurt/Main - Auch zehn Jahre nach der Selbstenttarnung der rechtsextremistischen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) sieht die Bildungsstätte Anne Frank viele offene Fragen an die Behörden. «Die Rolle des V-Manns ist noch lange nicht aufgeklärt», sagte Meron Mendel, der Direktor der Bildungsstätte in Frankfurt, der Deutschen Presse-Agentur. Dabei geht es etwa um die Frage, wieso ein V-Mann des Hessischen Verfassungsschutzes am Schauplatz des Mordes an Halit Yozgat in einem Internet-Café in Kassel im Jahr 2006 nichts von der Tat mitbekommen haben will.
Yozgat war das neunte Opfer der Terrorzelle NSU, als er durch zwei gezielte Kopfschüsse ermordet wurde. Erst mit der Selbstenttarnung des NSU am 4. November 2011 wurden die NSU-Morde an acht türkischstämmigen und einen griechischstämmigen Kleinunternehmer rechtsextremistischem Terror zugeordnet. Zuvor hatten die Ermittler nach möglichen Verbindungen der Opfer zu Waffen- oder Drogenhandel gesucht. Auch eine Polizistin wurde von den Tätern der NSU ermordet.
«Es gibt zu viele Fragen, die noch offen sind, und ich fürchte, dass wir nie Antworten bekommen werden», sagte Mendel mit Blick auf geschwärzte und gesperrte Akten, die etwa auch Aufklärung durch den Untersuchungsausschuss behinderten.
«Es ist kein Geheimnis, dass die Geschehnisse das Vertrauen in die Polizei erschüttert haben, gerade bei Menschen, die oft Zielscheibe rassistischer Angriffe sind», betonte Mendel. Bei den Gesprächen der Beratungsstelle Response für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt werde oft eine «große Hemmschwelle» wahrgenommen, sich an die Polizei zu wenden.
Immer wieder gebe es auch Berichte von Menschen, denen bei Erstattung einer Anzeige unterstellt werde, «dass sie selbst was provoziert haben». Ähnliches hätten bereits die Angehörigen der NSU-Opfer erlebt, als die Behörden zunächst davon ausgingen, es gebe einen kriminellen Hintergrund der Taten, wie Abrechnungen im Bandenmilieu.
Lehren aus den damaligen Fehlern würden durchaus gezogen - seit drei Jahren arbeitet die Bildungsstätte mit dem Bundeskriminalamt (BKA) zusammen. Bei den Seminaren geht es darum, rechtes Gedankengut zu erkennen - sowohl im Zusammenhang mit Ermittlungen als auch in den eigenen Reihen. Im Bereich der Landespolizei sieht Mendel da noch Nachholbedarf. Zwar habe es immer wieder Gespräche, auch mit der Polizeiakademie gegeben - doch am Ende sei es zu keiner Zusammenarbeit gekommen.
«Die Behörden in Hessen müssen erst einmal wahrhaben, dass Teile der Gesellschaft kein Vertrauen mehr in sie haben», sagte Mendel. Voraussetzung, dieses Vertrauen wieder zu gewinnen, sei Transparenz zu schaffen - auch im Umgang mit dem Fragen zum Thema NSU.
Die millionenschweren Hilfsprogramme zur Bewältigung der Corona-Krise finanziert die Landesregierung vorrangig aus ihrem Sondervermögen. Mit Spannung wird daher die Entscheidung vom oberstem Gericht erwartet, ob dieses Modell auch weiter angewendet werden kann.
Das Wappen des Landes Hessen in einem Sitzungssaal des Staatsgerichtshofs. Foto: picture alliance/Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild (Bild: dpa)
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Wiesbaden - Der hessische Staatsgerichtshof verkündet heute (14.00 Uhr) in Wiesbaden seine Entscheidung, ob das milliardenschwere Corona-Sondervermögen des Landes im Einklang mit der Landesverfassung steht. Abgeordnete der Landtagsfraktionen von SPD und FDP hatten im November 2020 einen Normenkontrollantrag gegen das entsprechende Gesetz «Hessens gute Zukunft sichern» gestellt, die AfD-Fraktion im März dieses Jahres.
Der hessische Landtag hatte im Sommer des vergangenen Jahres mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU und Grünen das kreditfinanzierte Sondervermögen des Landes beschlossen. Das Volumen beträgt insgesamt zwölf Milliarden Euro. Mit dem Sondervermögen sollen die Folgen der Corona-Krise abgemildert werden. Bis Ende 2023 dürfen die Kredite aufgenommen werden, beispielsweise um Steuerverluste des Landes und der Kommunen auszugleichen.
Die Abgeordneten der Oppositionsfraktionen hatten ihren Antrag bei Hessens oberstem Gericht damit begründet, dass sie der Auffassung seien, das sogenannte Gute-Zukunft-Sicherungsgesetz sei verfassungswidrig. Es verstoße gegen haushaltsverfassungsrechtliche Grundsätze, gegen das Budgetrecht des Landtags und gegen das Verbot der Neuverschuldung.
Über das kreditfinanzierte Sondervermögen hatte es bereits vor der Verabschiedung im hessischen Landtag in Wiesbaden wochenlang sehr harte Debatten gegeben. Die Opposition lehnt das Finanzierungsmodell vehement ab und spricht seitdem von einem Schattenhaushalt. Gefordert wird stattdessen auch weiterhin, zur Bewältigung der Corona-Kosten auf Nachtragshaushalte zu setzen.
Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) hatte zuletzt bei der Präsentation des Haushaltsentwurfs für das kommende Jahr von einer zurückkehrenden wirtschaftliche Stabilität in Hessen gesprochen. Dadurch fielen auch die Ausgaben aus dem Corona-Sondervermögen für die nächsten beiden Jahre deutlich geringer aus. Statt der möglichen zwölf Milliarden Euro werde das Land deswegen möglicherweise nur knapp neun Milliarden Euro benötigen.
Der Gebäudetrakt im Frankfurter Gerichtsviertel mit Sitz des Oberlandesgerichts und der Generalstaatsanwaltschaft. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild (Bild: dpa)
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Frankfurt/Main - Der Prozess gegen die mutmaßliche IS-Sympathisantin Kim Teresa A. soll heute vor dem Oberlandesgericht Frankfurt mit den Schlussvorträgen ihrer Verteidiger fortgesetzt werden. Die 32-Jährige wird unter anderem vom Rechtsanwalt und Linken-Bundestagsabgeordneten Gregor Gysi verteidigt. Seit Juni muss sie sich nach einem mehrjährigen Syrien-Aufenthalt wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor dem Staatsschutzsenat verantworten. Die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft beantragte bereits eine Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten für die Angeklagte. (Aktenzeichen AZ 5-2 OJs 29/20-1/21)
Stellt sich den Fragen der Jugendlichen: Die Hessische Staatsministerin Lucia Puttrich im Gespräch mit Schülern der Max-Eyth-Schule.
(Foto: Antje Schwarzmeier)
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ALSFELD - (red). Wie kann in Zukunft gewährleistet werden, dass wir am Digitalunterricht teilnehmen können? Warum kann ich nicht selbst entscheiden, ob ich mich im Auto anschnalle? Warum sind manche Busverbindungen so schlecht, dass wir aufs Elterntaxi angewiesen sind? Und: Fahren Sie eigentlich ein E-Auto? Diese und viele weitere Fragen stellten Schüler des Beruflichen Gymnasiums der Max-Eyth-Schule Alsfeld der hessischen Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich (CDU).
Sie nehme sich regelmäßig Zeit, mit hessischen Schülern ins Gespräch zu gehen und Fragen zu ihren Aufgaben und ihrem Alltag als Politikerin, aktuellen Gesetzesvorlagen, über die sie abstimmt, aber auch zu Themen zu beantworten, die die Schüler selbst gewählt haben, heißt es in der Pressemeldung der Schule. Die Teilnehmenden der Politik- und Wirtschaftskurse der Max-Eyth-Schule interessierten sich besonders für die Themenfelder Bildung, Digitalisierung und Umwelt, wobei ihre eigenen Erfahrungen im Vordergrund standen. So schilderten sie, wie schwer es teilweise sei, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule und wieder nach Hause zu kommen. Dadurch sei kaum mehr Zeit für Hausaufgaben. Puttrich, die selbst auf dem Land wohnt, habe durchaus Verständnis für die Problematik, machte den Schülern jedoch keine Hoffnung auf Verbesserungen, da sich letztlich „Ungerechtigkeiten bei der Verfügbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs zwischen Stadt und Land nicht abschaffen ließen“. Letztlich müsse sich der öffentliche Nahverkehr rechnen. Trotz ihrer marktwirtschaftlich orientierten Grundhaltung räumte sie allerdings ein, Fehler bei der Vergabe der Verträge für den digitalen Netzausbau gemacht zu haben. Aus heutiger Sicht sei es falsch gewesen, die Digitalausstattung komplett dem Markt zu überlassen, denn der Staat müsse die digitale Grundversorgung gewährleisten. Für die Schüler der Max-Eyth-Schule ist funktionierendes W-Lan nicht nur im Homeschooling mittlerweile zentral. „Das sind Themen, die unsere Schüler beschäftigen, da sie für ihren Zugang zu Bildung und damit für Bildungsgerechtigkeit grundlegend sind“, so Politiklehrerin Kerstin Dietrich.
Selbst der neue Bußgeldkatalog, über den Staatsministerin Puttrich als Mitglied des Bundesrates mit abstimmte, wurde zur Gerechtigkeitsfrage zwischen Stadt und Land. So plädierte Puttrich durchaus für Bestrafung für Fehlverhalten in Form von Geldbußen. Diese seien gerechter als Fahrverbote, die Berufspendler auf dem Land viel härter träfen, als Großstadtbewohner. Grundsätzlich wurde Schülerin Nele Aßmann mit der Frage, ob es nicht die individuelle Freiheit des Einzelnen sein sollte, sich anzuschnallen oder Helm zu tragen. „Es gibt ein allgemeines Lebensrisiko und man kann es zumuten. Wenn individuelles Verhalten andere gefährdet, dann kann der Staat es verbieten“, entgegnete Puttrich. „Entscheidet selbst, aber entscheidet klug“, gab sie den Schülern mit auf den Weg.
ALSFELD - In jedem Ende steckt auch ein Neubeginn: Kontinuierlich machte sich im Auftrag der Kreisverwaltung im Mai vergangenen Jahres ein erfahrener Abrisstrupp für eine Woche an der maroden Aula der Stadtschule Alsfeld zu schaffen, um den ursprünglichen Behelfsbau aus dem Jahre 1938 dem Erdboden gleich zu machen für den Bau eines neuen Mehrzweckgebäudes für die Grundschule in der Volkmarstraße. Schlag auf Schlag wurde seither gewerkelt, das Werk ist vollbracht – der knapp 400 Quadratmeter große Neubau im Kostenvolumen von rund 1 6 Millionen Euro ist fertiggestellt. Noch in dieser Woche wird die multifunktionale Halle offiziell von Landrat Manfred Görig (SPD) an die Stadtschule für den Schulbetrieb übergeben. Da die alte Aula Generationen von Alsfeldern seit Kindergedenken keineswegs fremd und dementsprechend das Interesse am Abriss des alten Gebäudes und der Errichtung des neuen Bauvorhabens groß war, bekommen alle Baubeobachter schon am Freitag unter den gegenwärtigen 3G-Corona-Veranstaltungsregeln (geimpft, genesen, getestet) die Gelegenheit zur Live-Erkundung des fertiggestellten Objektes in Holzrahmenbauweise. Die Stadtschule lädt am Mittag im Zeitraum von 12 bis 15 Uhr die Schulgemeinde, Nachbarschaft und alle gespannten Alsfelder dazu ein, den Neubau im Zuge der heutigen Anforderungen und Möglichkeiten des „Lebensraums Schule“ kennenzulernen. Der Schulelternbeirat hat sich dabei zur Aufgabe gemacht, die corona-konforme Stippvisite mit kleinen Snacks und Leckereien zu versüßen. (lb)/Archivfoto: Linda Buchhammer
VOGELSBERGKREIS - Die Volkshochschule (vhs) veranstaltet am Samstag, 6. November, von 14 Uhr bis 18 Uhr einen Workshop „Wo kommst du her – wo gehst du hin? Astrologie zum Thema Mondknoten im Horoskop“ in der Stadtbibliothek in Schotten.
Dieser Workshop soll sowohl astrologischen Laien als auch Teilnehmenden, die sich schon mit Astrologie beschäftigen, einen Einblick in die Welt der Astrologie bieten. Unter anderem wird „die Mondknotenachse“, ein besonderer Aspekt des Horoskops, eines jeden behandelt. Ziel des Workshops soll es sein, den Teilnehmenden spannende Stunden zu bieten, die zum Nachdenken anregen und bei dem einen oder anderen einen „AHA-Effekt“ auslösen, heißt es in der Presseankündigung der vhs. Für weitere Fragen oder Anmeldungen ist die vhs unter der Telefonnummer 06631/792 78 20 oder unter www.vhs-vogelsberg.de erreichbar.
Gütersloh/Wiesbaden - Der Anteil der Teilzeitstudierenden in Hessen hatte zuletzt die größte Steigerung aller Bundesländer. Das geht aus einer Auswertung von Daten des Statistischen Bundesamts durch das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach gab es im Wintersemester 2019/20 in Hessen unter den 260.000 Studenten etwa 19.000 Teilzeitstudierende - ein Anteil von 7,2 Prozent. Im Wintersemester 2018/19 lag der Anteil noch bei sechs Prozent. Im ländervergleichenden CHE-Ranking lag Hessen damit auf Platz sechs. Die meisten Teilzeitstudenten hatte Hamburg mit rund 21 Prozent.
Auch der Anteil der Studierenden in Teilzeit im Bundesdurchschnitt ist den Angaben nach mit 7,7 Prozent so hoch wie noch nie. Deutschlandweit studierten laut CHE 2019/20 circa 223.000 Menschen in Teilzeit. Das waren etwa 8000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Trotz der steigenden Zahlen fehle nach wie vor der gesetzliche Anspruch auf Bafög-Förderung sowie ein flächendeckendes Studienangebot. In Hessen können den Angaben zufolge 10,9 Prozent der Studiengänge in Teilzeit studiert werden. Hier liegt das Land nur auf Rang elf, deutlich höher ist der Anteil etwa im Saarland (67,1 Prozent) oder in Hamburg (53,8).
Diese Entwicklung zeige, wie groß der Bedarf nach solchen Studiengängen sei und dass es sich lohne, wie geplant zusätzliche Angebote in der Novelle des Hochschulgesetzes zu verankern, erklärte am Dienstag die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne). «Die Vielfalt an den Hochschulen wächst.» Wer die persönlichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium mitbringe, sollte nicht daran scheitern, wenn neben dem Studium etwa gearbeitet oder Kinder oder Angehörige betreut werden müssten.
Ein Abstrich wird in einem Labor auf das Coronavirus untersucht. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild (Bild: dpa)
(Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild)
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Wiesbaden - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen ist auch am Dienstag weiter gestiegen. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage erhöhte sich auf 82,2 (Stand Dienstag, 00.00 Uhr) nach 80,2 am Vortag, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Binnen eines Tages wurden demnach in Hessen 612 Corona-Neuinfektionen registriert.
Aktuelle Daten des hessischen Sozialministeriums zur Hospitalisierungsinzidenz sowie zur Belegung der Intensivbetten lagen am Dienstag zunächst nicht vor. Grund seien technische Probleme bei der Datenübermittlung durch das RKI, teilte ein Ministeriumssprecher in Wiesbaden mit.
Am Montag hatte die Hospitalisierungsinzidenz bei 2,43 gelegen und eine Woche zuvor bei 2,16. Die Hospitalisierungsinzidenz beschreibt, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in eine Klinik aufgenommen wurden.
Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäusern waren den Angaben vom Montag zufolge 144 Betten (Stand: 24.10., 11.00 Uhr) mit Covid-19-Patienten belegt. Bei 130 von ihnen wurde eine Infektion mit Sars-CoV-2 bestätigt, bei 14 bestand der Verdacht. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin sprach am Dienstag (Stand 14.15 Uhr) von 153 erwachsenen Patienten, die auf hessischen Intensivstationen behandelt werden, davon mussten 73 invasiv beatmet werden.
Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind wichtige Indikatoren zur Beurteilung der aktuellen Corona-Lage. Überschreiten sie bestimmte Grenzen, greifen laut einem zweistufigen Konzept des Landes weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.
Die Umsetzung des Hygienekonzeptes bei Tattoo Convention in Alsfelder Hessenhalle funktioniert, ist Hessenhallen-Geschäftsführer Christian Schmidt zufrieden.
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Wie spricht eigentlich die Jugend? Das Jugendwort des Jahres will dies ergründen. Was sagen Jugendliche aus der Region zur Wahl.
Von Lucas Schwarzburg
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Ein fiktiver Dialog mit dem Satz "Läuft bei dir" auf einem Smartphone-Display in dem Messenger WhatsApp. Dieser Satz war übrigens Jugendwort des Jahres 2014 und wird als Synonym für cool oder krass verwendet. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Maske auf, auch am Platz! Nach den Herbstferien müssen sich die Schülerinnen und Schüler in Hessen auf - zunächst - strengere Corona-Regeln einstellen.
Eine Atemschutzmaske liegt neben einem Federmäppchen. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild (Bild: dpa)
(Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild)
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Wiesbaden - Nach dem Ende der Herbstferien startet diese Woche in Hessen wieder der Schulunterricht - und zwar mit verschärften Corona-Regeln. Aus Sorge vor steigenden Infektionszahlen hat das Kultusministerium in Wiesbaden zwei Präventionswochen mit mehr Tests und strengerer Maskenpflicht angekündigt. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass Kinder eine Corona-Infektion aus dem Urlaub an der Schule weiterverbreiten.
Ein Sprecher von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) sprach am Montag von einem ruhigen Start in den Schulen nach den Herbstferien. Die Schulen hätten keine besonderen Vorkommnisse gemeldet. Vom 25. Oktober bis 5. November müssen die Schülerinnen und Schüler auch im Unterricht am Platz eine Maske tragen. Außerdem müssen alle nicht geimpften Kinder und Jugendlichen für die Teilnahme am Präsenzunterricht drei- statt zweimal pro Woche einen negativen Test nachweisen.
Dieser Corona-Test kann weiterhin kostenfrei in der Schule gemacht werden. Das Ergebnis wird im Testheft vermerkt. Alternativ kann der Nachweis auch über eines der Testzentren erfolgen. Der Test darf zu Beginn des Schultags aber höchstens 72 Stunden alt sein.
Der Philologenverband forderte, die Corona-Schutzmaßnahmen an den Schulen im Land konsequent einzuhalten. «Die Corona-Zahlen kennen derzeit wieder nur die Richtung nach oben, die Lage ist unsicher», erklärte Landeschef Reinhard Schwab. Lockerungen der bewährten Infektionsschutzmaßnahmen würden eine Verschärfung der Situation provozieren. «Ich möchte keine Dramatik hineininterpretieren, aber erwartungsgemäß werden die Infektionszahlen im Herbst und Winter weiter steigen», mahnte Schwab. «Laxheit bei den grundlegenden Schutzmaßnahmen können wir uns nicht leisten.»
Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer hatte sich zuletzt für längere Corona-Präventionswochen nach den Herbstferien ausgesprochen. «Eine konsequente Maskenpflicht in den Schulen in Kombination mit einer engmaschigen Testung ist sicherlich ein probates Mittel, allerdings sollte das nicht nur auf zwei Wochen beschränkt bleiben», sagte er der dpa in Wiesbaden. «Es gibt sonst kaum geeignete Maßnahmen in den Schulen, um anderweitig die Schüler zu schützen.» Dies gelte vor allem für die unter Zwölfjährigen, «für die es ja noch keine Impfung gibt», sagte der Experte.
Der hessische AfD-Bildungsexperte Heiko Scholz kritisierte dagegen die Maßnahmen der Landesregierung. «Was das Kultusministerium hier angeordnet hat, ist Schaufensterpolitik zum Schaden der Schüler.» Bei der Ausstattung der Schulen etwa durch stationäre Luftfilteranlagen habe sich seit einem Jahr so gut wie nichts geändert. Darauf müsste der Fokus des Ministeriums liegen, wenn es etwas Nachhaltiges zum Nutzen der Schüler tun möchte.
Ein Mund-Nasen-Schutz liegt im Unterricht auf Unterlagen. Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild (Bild: dpa)
(Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild)
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Wiesbaden - Der hessische Philologenverband fordert zum Ende der Herbstferien, die Corona-Schutzmaßnahmen an den Schulen im Land konsequent einzuhalten. «Die Corona-Zahlen kennen derzeit wieder nur die Richtung nach oben, die Lage ist unsicher», erklärte Landeschef Reinhard Schwab am Montag in Wiesbaden. Lockerungen der bewährten Infektionsschutzmaßnahmen würden eine Verschärfung der Situation provozieren.
«Ich möchte keine Dramatik hineininterpretieren, aber erwartungsgemäß werden die Infektionszahlen im Herbst und Winter weiter steigen», mahnte Schwab. «Laxheit bei den grundlegenden Schutzmaßnahmen können wir uns nicht leisten.» Aus Sorge vor steigenden Infektionszahlen hat das hessische Kultusministerium zwei Präventionswochen mit mehr Tests und strengerer Maskenpflicht angekündigt. Damit soll etwa verhindert werden, dass Kinder eine Corona-Infektion aus dem Urlaub in der Schule weiterverbreiten.
Vom 25. Oktober bis 5. November müssen die Schülerinnen und Schüler in Hessen auch im Unterricht am Platz eine Maske tragen. Außerdem müssen alle nicht geimpften Kinder und Jugendlichen für die Teilnahme am Präsenzunterricht drei- statt zweimal pro Woche einen negativen Test nachweisen.
VOGELSBERGKREIS - Die umfangreichen Straßenbauarbeiten im Bereich Lauterbach/Maar – Lauterbach/Wernges – Grebenau/Udenhausen dauern länger als geplant, gibt Hessen Mobil in einer Pressenotiz bekannt. Aktuell werden die Bautätigkeiten im letzten Bauabschnitt zwischen Wernges und Udenhausen abgewickelt.
Um eine sach- und fachgerechte Umsetzung von Straßenbaumaßnahmen gewährleisten zu können, werden bereits während der Baudurchführung regelmäßige Überwachungen und auch Kontrolluntersuchungen durchgeführt, sowie erforderliche Rückstellproben entnommen. Damit kann beispielsweise geprüft werden, inwieweit das eingesetzte Material den gültigen Vorgaben und Richtlinien entspricht.
Mängel festgestellt
Bei den bereits erfolgten Kontrolluntersuchungen mussten jedoch Materialmängel festgestellt werden, sodass zusätzliche Nacharbeiten notwendig werden. Zusatzarbeiten an den Entwässerungseinrichtungen hatten bereits zu einer Bauzeitverlängerung zunächst bis Ende Oktober geführt. Nach aktueller Einschätzung wird nunmehr von einem Bauende Mitte November ausgegangen.
Damit bleibt die bestehende Umleitungsstrecke auch weiterhin bestehen und führt, wie bisher, ab Grebenau über Eulersdorf nach Eifa, von über Rainrod zur B 254 und dann schließlich über Reuters, Maar nach Lauterbach in Richtung Schlitz und umgekehrt.
SCHOTTEN - (sw). Am Dienstagabend, 26. Oktober, treffen sich die Schottener Stadtverordneten zu zwei Ausschusssitzungen in der Festhalle. Im Bauausschuss (Beginn: 19.30 Uhr) steht der Bebauungsplan Auf der Au II auf der Tagesordnung. Um 20 Uhr beginnt die Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses (HFWA). Themen sind hier unter anderem das Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“. Die Teilnahme ermöglicht ein Budget von 250 000 Euro bei einer Förderquote von 90 Prozent. Weiterhin geht es um die geplante Errichtung eines Fahrzeugstellplatzes und um den Umbau einer Umkleide im Dorfgemeinschaftshaus für die Feuerwehr Kaulstoß. Beraten und verabschiedet werden soll der erste Nachtragshaushalt 2021 der Stadt Schotten sowie der städtischen Wirtschafts- und Versorgungsbetriebe (WVS). Ein weiteres Thema ist die Erhöhung der Gebühren für Frischwasser um 27 Cent je Kubikmeter. Im Rahmen der Abwasserbeseitigung soll die Schmutzwassergebühr um 25 Cent je Kubikmeter steigen sowie die Niederschlagsgebühr um drei Cent. Neben Grundstücksverkäufen werden im nicht öffentlichen Teil auch Personalangelegenheiten behandelt.
ALSFELD - (red). Drei Jahre Ausbildung, 400 Stunden Theorie, 400 Mal Manuelle Therapie, 400 Mal medizinisches Fachwissen, 400 Mal Behandlungsmethoden und physiologische Prozesse lernen – all das ist nun vorbei. Denn Lena Schmitt und Patrick Botthof, die seit drei Jahren als Physiotherapeuten in der Physiotherapiepraxis Amandus am Krankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld (KKH) arbeiten, haben es geschafft: Sie haben die Weiterbildung in Manueller Therapie abgeschlossen, heißt es in einer Pressemeldung.
Das erfülle Heike Haß, Leitung der physikalischen Therapie, in zweifacher Hinsicht mit Stolz und Dankbarkeit: „Darauf, dass die beiden die Herausforderung der Zusatzqualifizierung angenommen und nun abgeschlossen haben, bin ich – genauso wie die beiden – stolz. Dankbar bin ich dafür, dass zum einen das KKH seinen Mitarbeitern diese Möglichkeit bietet, zum anderen darauf, dass das Team der Amandus Physiotherapie die Ausbildung mitträgt.“ Denn in den neun fünftägigen Blockseminaren habe das Team der Physio-Praxis die Patienten der beiden übernommen, und so weiterhin therapeutische Betreuung gewährleistet.
Schmitt und Botthof haben vor drei Jahren begonnen, in der Praxis zu arbeiten und sich aus Interesse an einer ganzheitlichen Betrachtungsweise des Menschen für ein osteopathisches Konzept und die Ausbildung in Manueller Therapie entschieden. Diese haben die beiden Physiotherapeuten am „Institut für Osteopathie und Manuelle Therapie“ in Marburg absolviert. „Wir haben in den vergangenen drei Jahren vieles gelernt und können das nun in Alsfeld einbringen“, sind Schmitt und Botthof überzeugt. Natürlich komme das in erster Linie den Patienten des KKH und der Amandus Physiotherapiepraxis zu Gute, allerdings trage man das neuerlernte Wissen auch mit ins Physio-Team.
Um Patienten nach den Regeln und Ansprüchen der Manuellen Therapie behandeln zu können, mussten die beiden eine schriftliche, eine praktische und eine mündliche Prüfung meistern. Nun sind sie gewappnet, den Menschen individuelle Therapieansätze der Manuellen Therapie zur Verfügung zu stellen. Denn diese hilft dabei, durch gezielte Untersuchung die Beschwerden des Patienten einem Symptomkomplex zuzuordnen. Dabei lassen sich Ursachen von Beschwerden nicht nur auf lokaler, sondern auch auf vegetativer Ebene ausmachen, behandeln und so lindern. Zum Einsatz kommen dabei beispielsweise spezielle Gelenkstimulations- und Muskeltechniken, um so auf pathologische und physiologische Prozesse im Körper Einfluss zu nehmen.
„Seit drei Jahren bringen sich die beiden zum Wohl der Patienten an KKH und Amandus Physiotherapiepraxis ein. Mit der nun erlangten Zusatzqualifikation in Manueller Therapie stehen zwei weitere qualifizierte Therapeuten für die Menschen der Region zur Verfügung“, führt Haß abschließend aus.