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Mit AMD, Nvidia, Broadcom: OCI-MSA definiert interoperables optisches Scale-up

Von Johannes Hiltscher
Für mehr Bandbreite dürften KI -Chips bald optisch kommunizieren. Fast alle großen Hersteller von KI- Hardware haben sich auf einen Standard geeinigt.
Ganz klar: Hier kommuniziert AMD-Hardware. Ob Team Green seine eigene Farbe bekommt? (Bild: Christophe.Finot, Wikimedia Commons)
Ganz klar: Hier kommuniziert AMD-Hardware. Ob Team Green seine eigene Farbe bekommt? Bild: Christophe.Finot, Wikimedia Commons / CC-BY-SA 3.0

Noch erfolgt die Direktverbindung von KI-Chips im sogenannten Scale-up-Netzwerk elektrisch. Aktuell ist das die ökonomischere Lösung, doch mit immer weiter steigenden Bandbreitenanforderungen und größeren Scale-up-Dimensionen kommen elektrische Verbindungen an ihre Grenzen. Zudem werden optische Verbindungen dank Co-Packaged Optics energieeffizienter – ein Problem der klassischen SFP-Module.

Um nicht jeweils das Rad selbst zu erfinden, fanden sich eine Reihe von Herstellern im Optical Compute Interconnect Multi-Source Agreement (OCI-MSA) zusammen. Das Konsortium stellte eine erste Spezifikation für einen optischen Phy mit 200 GBit vor. Die Vereinheitlichung ermöglicht es den Mitgliedern, die gleichen Co-Packaged-Optics-Module zu verwenden. Das spart Entwicklungskosten. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben AMD, Broadcom und Nvidia noch Meta, Microsoft und OpenAI.

Der Standard ordnet sich auf Ebene 1 des OSI-Modells ein. Neben physikalischen Parametern wie Wellenlänge oder erlaubten Verlusten werden Mechanismen für Initialisierung und Diagnose definiert. Dazu gehören Testmuster für das Deskewing (Entzerren, Ausgleichen von Laufzeitunterschieden einzelner Kanäle), Mechanismen zur Initialisierung sowie Statusregister.

Die höheren Protokollebenen können die Mitglieder des Konsortiums frei definieren, Nvidia etwa kann also weiter Nvlink nutzen. Damit erstreckt sich die Interoperabilität rein auf die unterste Ebene des Netzwerk-Stacks.

Bidirektionale Fasern und Faserbündel

Der Standard nutzt Wavelength Division Multiplexing (WDM), um möglichst hohe Datenraten pro Lichtleiter zu erreichen: Die beiden über eine Faser verbundenen Transceiver arbeiten mit unterschiedlichen Spektren (1.311 und 1.331 nm, 8 nm Bandbreite), um gleichzeitig senden zu können (Full Duplex).

Entsprechend existieren zwei Typen von Transceivern – A und B -, wobei jeweils nur verschiedene Typen miteinander verbunden werden können. Jeder 200.Gbit-Kanal – ganz exakt liegt die Rohdatenrate bei 212,5 GBit/s – ist zudem in vier einzelne Datenströme aufgeteilt, die jeweils Licht einer anderen Wellenlänge nutzen.

Als Codierung wird NRZ ( Non-return to Zero ) genutzt, der Standard sieht die Kombination von bis zu acht Fasern für maximal 1,6 TBit/s vor. Als Lichtquelle dient ein externer Laser, der mehrere Transceiver versorgen kann. Zusammen mit Co-Packaged Optics – wobei der Transceiver auf dem Interposer, im Package oder auf dem Mainboard platziert werden kann – benötigt dieser Ansatz wesentlich weniger Energie als klassische optische SFP-Module.

Wie die optischen Verbindungen genutzt werden, bleibt abzuwarten. Denkbar ist, dass innerhalb eines Rack-Einschubs vorerst weiter elektrische Verbindungen zur Anbindung an die jeweiligen Switches verwendet werden. Die Switches verschiedener Einschübe könnten dann optisch verbunden werden, was Latenzen reduzieren würde.

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  • 13. März 2026 um 13:00

Störungsmeldung vom 13.03.2026 04:07

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider 1&1

Details

Beginn
13.03.2026 04:07
Region
Walschleben (036201)
Provider
1&1
Zugangsart
Modem

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  • 13. März 2026 um 04:07

Android-Chef zu Sideloading und Registrierung: „Die Warnungen sind unzureichend“

Von Heise
Bunter Android Bugdroid auf dem MWC 2026

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Google führt eine Registrierungspflicht für alle Android-App-Entwickler ein. Laut Android-Chef beugt sich der Konzern damit unter anderem politischem Druck.

Seit August 2025 ist klar, dass ab Herbst 2026 in ersten Ländern nur noch Anwendungen auf zertifizierten Android-Geräten installiert werden dürfen, deren Herausgeber sich zuvor bei Google registriert und die jeweilige Anwendung signiert haben. Sameer Samat, Chef von Googles Android-Ökosystem, nennt in einem Gespräch Gründe für die anstehende Registrierungspflicht für alle App-Entwickler und wie wichtig Sideloading auf der anderen Seite für Android ist.

Samat sprach am Rande des Mobile World Congress (MWC) [1] in Barcelona mit Adamya Sharma von Android Authority [2]. Das Gesprächs dreht sich zunächst um Android 17 [3] und den Einzug von agentischen Funktionen in das Betriebssystem, mit denen sich mehrstufige Aufgaben erledigen lassen sollen. Das hatte Google aber schon zuvor umfassend erklärt [4].

Samat sprach zudem über Googles in der Entwickler-Community umstrittene Entscheidung, sämtliche App-Entwickler zur Registrierung zu verpflichten [5]. Auch das Thema Sideloading, also die Möglichkeit, Apps von Webseiten direkt auf Android-Geräten zu installieren, adressierte er.

Sideloading bleibt

Zum einen stellte Samat erneut klar, dass Google keine Pläne habe, Sideloading zu entfernen. Das sagt das Unternehmen allerdings schon seit Monaten [6], stellt aber klar, dass der Prozess in erster Linie für erfahrene Nutzer bestimmt sei. Zudem soll er zum Schutz von unerfahrenen Nutzern aufwendiger werden [7].

Der Android-Ökosystem-Chef merkte jedoch an, dass Regierungen weltweit Google zunehmend dazu drängen würden, das Problem bösartiger Apps anzugehen. Die anstehenden Änderungen hinsichtlich des Sideloadings sollen darauf abzielen, einer wachsenden Welle von Betrugsversuchen entgegenzuwirken, die sich gegen weniger erfahrene Nutzer richten.

Googles Android-Ökosystem-Chef Sameer Samat
Googles Android-Ökosystem-Chef Sameer Samat

Googles Android-Ökosystem-Chef Sameer Samat

(Bild: Google)

„Sideloading ist wirklich wichtig. Es wird nicht verschwinden und war schon immer ein wichtiger Bestandteil von Android“, sagte Samat. „Ich denke, wenn man mit einer Regierung in Südostasien, Lateinamerika oder einer Reihe anderer Länder spricht, ist dies ein großes Thema für ihre Bürger“, ergänzte er.

Samat räumte indes ein, dass die in Android eingesetzten Warnsysteme nicht immer wirksam seien, wenn Betrüger schutzbedürftige Nutzer dazu drängen, bösartige Apps zu installieren. „Die derzeitigen Warnungen sind unzureichend“, sagte Samat.

Um Nutzer besser vor solchen Bedrohungen zu schützen, hat der Konzern den Vorschlag gemacht, die Identität von Entwicklern zu überprüfen, auch von jenen, die ihre Anwendungen außerhalb des Play Stores vertreiben. In ersten Ländern wie Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand will Google diese Registrierungspflicht im September 2026 einführen, in Europa erst 2027.

Google befinde sich in einer schwierigen Position, da das Unternehmen zwei Kernprinzipien – Offenheit und Sicherheit – von Android balancieren müsse, wie der Android-Chef erklärt: „Wenn die Plattform gefährdete Nutzer nicht schützt, wird sie keinen Erfolg haben“. „Und wenn sie nicht offen ist, wird sie ebenfalls keinen Erfolg haben“, ergänzt er.

Matthew Forsythe, Director of Product Management, Google Play Developer Experience & Chief Product Explainer, beschreibt Googles Ansatz auf LinkedIn [8] als „verantwortungsvolle Offenheit“ (responsible openness). „Ein Nutzer sollte eine App sideloaden können und zumindest wissen, dass es sich bei dem Entwickler um eine reale Person handelt, die bestimmten Standards der Rechenschaftspflicht unterliegt.“

Unabhängige Entwickler nicht zufrieden

Mit Googles Ansatz der „verantwortungsvollen Offenheit“ und der damit einhergehenden Registrierungspflicht geben sich unabhängige Entwickler, allen voran die Betreiber des alternativen Android-App-Stores F-Droid, nicht zufrieden. Sie trommeln schon seit Monaten gegen Googles Vorschlag [9].

In einem offenen Brief [10] werfen Gegner der neuen Strategie Google vor, sich mit der Entwicklerüberprüfung zum Torwächter fremder Distributionskanäle zu machen. Wer seine Apps über eigene Websites, alternative App-Stores von Drittanbietern, Unternehmensvertriebssysteme oder Ähnliches verbreite, müsse nämlich auch die Genehmigung von Google durch einen obligatorischen Verifizierungsprozess einholen. Das umfasse die Zustimmung zu den Geschäftsbedingungen, die Zahlung einer Gebühr und das Hochladen eines amtlichen Ausweises. Zu den über 50 Mitzeichnern des Briefes [11] gehören unter anderem der Chaos Computer Club, die Free Software Foundation, der Mailanbieter Tuta, die Macher des Vivaldi-Browsers und Codeberg.

Weiter kritisieren die Autoren des Briefes, dass künstliche Zugangshürden geschaffen würden, und befürchten Datenschutzrisiken durch eine zentrale Datenbank von Android-Entwicklern in der Hand des Unternehmens. Ferner könne es zu Wettbewerbsverzerrungen kommen, wenn Google über eine solche Registrierung Daten sammelt, wer welche Apps anbietet.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11209012

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/thema/MWC
[2] https://www.androidauthority.com/google-android-17-sideloading-interview-sameer-samat-3647478/
[3] https://www.heise.de/thema/Android-17
[4] https://www.heise.de/news/Gemini-fuer-Android-wird-agentisch-KI-bestellt-Essen-oder-einen-Fahrdienst-11191444.html
[5] https://www.heise.de/news/Android-Google-verbietet-anonyme-Apps-10617479.html
[6] https://www.heise.de/news/Google-stellt-klar-Sideloading-auf-Android-bleibt-erhalten-10688904.html
[7] https://www.heise.de/news/Android-Sideloading-unverifizierter-Apps-wird-aufwaendiger-11146258.html
[8] https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7437065384165511171?commentUrn=urn%3Ali%3Acomment%3A%28activity%3A7437065384165511171%2C7437165443238326272%29&dashCommentUrn=urn%3Ali%3Afsd_comment%3A%287437165443238326272%2Curn%3Ali%3Aactivity%3A7437065384165511171%29
[9] https://www.heise.de/news/F-Droid-Neue-Entwickler-Regeln-koennten-Aus-fuer-alternative-App-Stores-bedeuten-10673640.html
[10] https://www.heise.de/news/Android-Googles-Registrierungspflicht-fuer-App-Entwickler-stoesst-auf-Widerstand-11189361.html
[11] https://keepandroidopen.org/open-letter/
[12] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[13] https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner
[14] mailto:afl@heise.de

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  • 12. März 2026 um 15:26

Zoom: Netzwerkangriffe auf kritische Sicherheitslücke möglich

Von Heise
Man mit Kopfhörern vor Laptop mit Videkonferenz

(Bild: fizkes/Shutterstock.com)

In der Videokonferenzsoftware von Zoom finden sich teils kritische Sicherheitslücken. Angreifer aus dem Netz können Rechte ausweiten.

In der Videokonferenzsoftware Zoom wurden mehrere Sicherheitslücken entdeckt. Sie gelten zum Teil als kritisch und erlauben unter anderem Angreifern aus dem Netz, ihre Rechte auszuweiten. Updates stehen bereit.

Eine Lücke betrifft die Mail-Funktion [1] von Zoom Workplace für Windows, die aufgrund externer Kontrolle eines Dateinamens oder -pfads Angreifern aus dem Netz ohne vorherige Authentifizierung die Ausweitung ihrer Rechte ermöglicht (CVE-2026-30903, CVSS 9.6, Risiko „kritisch“). Unzureichendes Rechtemanagement in einigen Zoom-Clients [2] für Windows ermöglicht angemeldeten Nutzern, ihre lokalen Zugriffsrechte auszuweiten (CVE-2026-30902, CVSS 7.8, Risiko „hoch“). Dasselbe kann aufgrund einer unzureichenden Prüfung auf eine Mindestversion [3] in der Update-Funktion in Zoom-Clients für Windows passieren (CVE-2026-30900, CVSS 7.8, Risiko „hoch“).

Zoom: Vier Sicherheitslücken, hochriskant bis kritisch

Eine vierte Sicherheitslücke ermöglicht authentifizierten Angreifern mit lokalem Zugriff die Ausweitung der Rechte aufgrund unzureichender Überprüfung in Zoom Rooms [4] für Windows im Kiosk-Modus (CVE-2026-30901, CVSS 7.0, Risiko „hoch“). Genauere Details zu den Schwachstellen nennt Zoom nicht.

Die sicherheitsrelevanten Fehler haben die Entwickler in den Versionen Zoom Workplace für Windows 6.6.11, Zoom Workplace VDI Client für Windows 6.4.17, 6.5.15 und 6.6.10, Zoom Meeting SDK for Windows 6.6.11 sowie Zoom Rooms für Windows 6.6.5 und neueren korrigiert. Die jüngsten Fassungen finden sich im Download-Portal auf der Zoom-Webseite [5]. Aber auch der Aufruf von winget upgrade --all an der Eingabeaufforderung sollte die bereitstehenden Zoom-Updates (und weitere) in Windows finden, sie herunterladen und installieren.

Ende Januar mussten die Zoom-Entwickler Sicherheitslücken in den Zoom-Node-Servern [6] schließen. Die hätten Angreifer als Ansatzpunkt für Schadcode-Angriffe missbrauchen können.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11208902

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.zoom.com/en/trust/security-bulletin/zsb-26005/
[2] https://www.zoom.com/en/trust/security-bulletin/zsb-26004/
[3] https://www.zoom.com/en/trust/security-bulletin/zsb-26002/
[4] https://www.zoom.com/en/trust/security-bulletin/zsb-26003/
[5] https://zoom.us/download
[6] https://www.heise.de/news/Videokonferenzsoftware-Zoom-Node-moeglicher-Ansatzpunkt-fuer-Schadcode-Attacken-11151434.html
[7] https://pro.heise.de/security/?LPID=39555_HS1L0001_27416_999_0&wt_mc=disp.fd.security-pro.security_pro24.disp.disp.disp
[8] mailto:dmk@heise.de

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  • 12. März 2026 um 14:32

Cisco schließt teils hochriskante Lücken in IOS XR und Contact Center

Von Heise
Cisco Logo

(Bild: VIVEK PAYGUDE/Shutterstock.com)

Cisco warnt vor Sicherheitslücken in IOS XR und Contact Center. Sie ermöglichen etwa die Rechteausweitung oder Denial-of-Service.

Cisco [1] hat Sicherheitsmitteilungen zu Schwachstellen in dem Betriebssystem IOS XR veröffentlicht. Angreifer können ihre Rechte ausweiten oder Dienste mittels Denial-of-Service-Angriffen lahmlegen. Zudem sind Ciscos Contact-Center-Produkte von Cross-Site-Scripting-Lücken betroffen.

Am gravierendsten stuft Netzwerkausrüster Cisco Schwachstellen in IOS XR ein, die lokalen authentifizierten Angreifern das Ausführen von Befehlen als root oder die Übernahme der vollen Kontrolle ermöglichen. Ursachen sind unter anderem unzureichende Filter für Parameter in Kommandozeilen-Befehlen (CVE-2026-20040, CVSS 8.8, Risiko „hoch“) oder ein fehlerhaftes Mapping von Befehlen zu Aufgabengruppen, wodurch sich Checks für diese Aufgabengruppen umgehen lassen (CVE-2026-20046, CVSS 8.8, Risiko „hoch“). In der Sicherheitsmitteilung nennt Cisco [2] die korrigierten Software-Versionen und weitere Details.

Zudem hat Cisco eine Meldung [3] zu einer Denial-of-Service-Lücke in der Intermediate-System-to-Intermediate-System (IS-IS) Multi-Instanz-Routing-Funktion mit zugehörigen Updates herausgegeben (CVE-2026-20074, CVSS 7.4, Risiko „hoch“). Eine weitere Sicherheitsnotiz [4] behandelt eine Schwachstelle im Egress Packet Network Interface (EPNI) „Aligner Interrupt“. Angreifer aus dem Netz können das ebenfalls für Denial-of-Service-Angriffe auf den Netzwerkprozessor und ASIC missbrauchen (CVE-2026-20118, CVSS 6.8, Risiko „mittel“). Abweichend von der CVSS-Einstufung verortet Cisco darin jedoch einen hohen Bedrohungsgrad.

Weitere Schwachstelle in Cisco Contact Center

Daneben warnt Cisco in einer weiteren Sicherheitsmitteilung [5] vor Cross-Site-Scripting-Schwachstellen in den Contact-Center-Produkten Finesse, Packaged Contact Center Enterprise (Packaged CCE), Unified Contact Center Enterprise (Unified CCE), Unified Contact Center Express (Unified CCX) und Cisco Unified Intelligence Center. Bösartige Akteure können die Cross-Site-Scripting-Lücken ohne Authentifizierung aus dem Netz gegen Nutzer und Nutzerinnen des Interfaces etwa für eine Server-Side Request-Forgery-Attacke (SSRF) missbrauchen (CVE-2026-20116, CVE-2026-20117, CVSS 6.1, Risiko „mittel“).

Zu allen genannten Sicherheitsmitteilungen schreibt Cisco, dass sie nach aktuellem Kenntnisstand noch nicht im Internet attackiert werden. IT-Verantwortliche sollten dennoch nicht zögern und die bereitgestellten Aktualisierungen rasch anwenden.

In der vergangenen Woche hatte Cisco bereits Aktualisierungen unter anderem für Secure Firewall Management Center und Webex [6] veröffentlicht. Damit haben die Entwickler weitere Sicherheitslecks geschlossen.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11208781

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/thema/Cisco
[2] https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-iosxr-privesc-bF8D5U4W
[3] https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-isis-dos-kDMxpSzK
[4] https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-xrncs-epni-int-dos-TWMffUsN
[5] https://sec.cloudapps.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-cc-xss-MrNAH5Jh
[6] https://www.heise.de/news/Zwei-kritische-Root-Luecken-bedrohen-Cisco-Secure-Firewall-Management-Center-11199736.html
[7] https://pro.heise.de/security/?LPID=39555_HS1L0001_27416_999_0&wt_mc=disp.fd.security-pro.security_pro24.disp.disp.disp
[8] mailto:dmk@heise.de

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  • 12. März 2026 um 13:47

Trump prüft neue Zölle gegen Deutschland

Von Kai Imhoff
Zwei Container mit den Flaggen der USA und der EU stoßen zusammen - Symbol für den Handesstreit zwischen beiden Wirtschaftsräumen.

Washington sucht einen legalen Weg, um gekippte Zölle zu ersetzen. Chemie, Maschinenbau und Autos aus Deutschland geraten erneut ins Visier.

Nachdem die US-Regierung eine Schlappe bei ihren Handelszöllen erleiden musste, startet sie jetzt einen neuen Versuch. Das Weiße Haus ordnete jetzt Ermittlungen gegen 16 Volkswirtschaften an – darunter die Europäische Union, China, Japan, Indien, Mexiko und Südkorea.

Der Vorwurf [1]: Diese Länder würden weit mehr Waren produzieren, als ihre eigenen Märkte aufnehmen können, und sie würden damit den Weltmarkt überschwemmen. Auf Grundlage dieser Ermittlungen könnten die USA bereits im Sommer neue Strafzölle verhängen.

Warum Washington jetzt handelt

Der Hintergrund für die neuen Ermittlungen ist die Niederlage, die US-Präsident Donald Trump vor dem Obersten Gerichtshof der USA erlitten hat. Ende Februar erklärte dieser die bisherigen globalen Zölle für rechtswidrig.

Als Sofortmaßnahme führte Trump daraufhin einen pauschalen Übergangszoll von zehn Prozent ein, der jedoch nur 150 Tage gilt – also bis etwa Mitte Juli. Danach bräuchte die Regierung eine neue rechtliche Grundlage, um weiterhin Abgaben auf Importe erheben zu können.

Genau diese Grundlage sollen die neuen Ermittlungen liefern. Sie laufen nach dem sogenannten Abschnitt 301 des US-Handelsgesetzes – einem Verfahren, das es dem Präsidenten erlaubt, Zölle gegen Länder zu verhängen, denen unfaire Handelspraktiken nachgewiesen werden.

Vereinfacht gesagt: Washington sucht einen legalen Weg, um die gekippten Zölle durch neue zu ersetzen. Analysten der DBS Bank sprechen laut Bloomberg vom "Plan B der Regierung".

Deutsche Industrie im Fadenkreuz

Innerhalb der EU nehmen die US-Behörden vor allem Deutschland und Irland ins Visier. Washington stört sich an den hohen Exportüberschüssen beider Länder im Warenhandel mit den USA.

Besonders die Bereiche Chemie, Maschinenbau und Automobilbau stehen in der Kritik. Auch Halbleiter aus Taiwan sowie die Autoindustrie in China und Japan geraten unter die Lupe.

US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer formulierte den Vorwurf so: Wichtige Handelspartner hätten Produktionskapazitäten aufgebaut, die nichts mehr mit der tatsächlichen Nachfrage auf den heimischen und globalen Märkten zu tun hätten.

Bis Mitte April können betroffene Länder und Unternehmen offiziell Stellung nehmen, Anfang Mai soll eine öffentliche Anhörung folgen.

Sorge in Brüssel: Hält das Turnberry-Abkommen?

In der EU wächst die Nervosität. Erst im vergangenen Juli hatten beide Seiten auf Trumps Golfplatz im schottischen Turnberry ein Handelsabkommen geschlossen, das eine Obergrenze von 15 Prozent für US-Zölle auf europäische Waren vorsieht, heißt es bei [2] Reuters.

Die EU-Mitgliedstaaten pochen darauf, dass diese Vereinbarung weiterhin gilt.

Doch im Europäischen Parlament mehren sich die Zweifel. Die Abstimmung über das Abkommen wurde bereits mehrfach vertagt.

Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses, brachte laut Reuters die Unsicherheit auf den Punkt: Niemand könne garantieren, dass am Ende nicht doch höhere Zölle auf die EU zukämen. Es brauche Klarheit – auf beiden Seiten.

Peking kontert, weitere Verfahren stehen bevor

China wies die Vorwürfe umgehend zurück. Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking nannte die Überkapazitäts-Argumentation eine Falschdarstellung und warnte davor, sie als Vorwand für handelspolitische Eingriffe zu nutzen.

Auch Südkorea und Japan kündigten an, ihre bestehenden Abkommen mit Washington verteidigen zu wollen.

Neben den laufenden Ermittlungen plant die Trump-Regierung ein weiteres Verfahren: Eine Untersuchung zu Waren, die unter Zwangsarbeit hergestellt wurden, soll Importe aus über 60 Ländern betreffen.

Greer deutete zudem an, dass künftig auch Länder ins Visier geraten könnten, die Digitalsteuern auf US-Technologiekonzerne erheben.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11209108

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-03-11/trump-tariffs-revival-trade-investigations-launched-in-china-eu
[2] https://www.reuters.com/world/china/us-opens-new-unfair-trade-probes-rebuild-trumps-tariff-pressure-2026-03-11/

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  • 12. März 2026 um 15:30

Android-Chef zu Sideloading und Registrierung: „Die Warnungen sind unzureichend“

Von Heise
Bunter Android Bugdroid auf dem MWC 2026

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Google führt eine Registrierungspflicht für alle Android-App-Entwickler ein. Laut Android-Chef beugt sich der Konzern damit unter anderem politischem Druck.

Seit August 2025 ist klar, dass ab Herbst 2026 in ersten Ländern nur noch Anwendungen auf zertifizierten Android-Geräten installiert werden dürfen, deren Herausgeber sich zuvor bei Google registriert und die jeweilige Anwendung signiert haben. Sameer Samat, Chef von Googles Android-Ökosystem, nennt in einem Gespräch Gründe für die anstehende Registrierungspflicht für alle App-Entwickler und wie wichtig Sideloading auf der anderen Seite für Android ist.

Samat sprach am Rande des Mobile World Congress (MWC) [1] in Barcelona mit Adamya Sharma von Android Authority [2]. Das Gesprächs dreht sich zunächst um Android 17 [3] und den Einzug von agentischen Funktionen in das Betriebssystem, mit denen sich mehrstufige Aufgaben erledigen lassen sollen. Das hatte Google aber schon zuvor umfassend erklärt [4].

Samat sprach zudem über Googles in der Entwickler-Community umstrittene Entscheidung, sämtliche App-Entwickler zur Registrierung zu verpflichten [5]. Auch das Thema Sideloading, also die Möglichkeit, Apps von Webseiten direkt auf Android-Geräten zu installieren, adressierte er.

Sideloading bleibt

Zum einen stellte Samat erneut klar, dass Google keine Pläne habe, Sideloading zu entfernen. Das sagt das Unternehmen allerdings schon seit Monaten [6], stellt aber klar, dass der Prozess in erster Linie für erfahrene Nutzer bestimmt sei. Zudem soll er zum Schutz von unerfahrenen Nutzern aufwendiger werden [7].

Der Android-Ökosystem-Chef merkte jedoch an, dass Regierungen weltweit Google zunehmend dazu drängen würden, das Problem bösartiger Apps anzugehen. Die anstehenden Änderungen hinsichtlich des Sideloadings sollen darauf abzielen, einer wachsenden Welle von Betrugsversuchen entgegenzuwirken, die sich gegen weniger erfahrene Nutzer richten.

Googles Android-Ökosystem-Chef Sameer Samat
Googles Android-Ökosystem-Chef Sameer Samat

Googles Android-Ökosystem-Chef Sameer Samat

(Bild: Google)

„Sideloading ist wirklich wichtig. Es wird nicht verschwinden und war schon immer ein wichtiger Bestandteil von Android“, sagte Samat. „Ich denke, wenn man mit einer Regierung in Südostasien, Lateinamerika oder einer Reihe anderer Länder spricht, ist dies ein großes Thema für ihre Bürger“, ergänzte er.

Samat räumte indes ein, dass die in Android eingesetzten Warnsysteme nicht immer wirksam seien, wenn Betrüger schutzbedürftige Nutzer dazu drängen, bösartige Apps zu installieren. „Die derzeitigen Warnungen sind unzureichend“, sagte Samat.

Um Nutzer besser vor solchen Bedrohungen zu schützen, hat der Konzern den Vorschlag gemacht, die Identität von Entwicklern zu überprüfen, auch von jenen, die ihre Anwendungen außerhalb des Play Stores vertreiben. In ersten Ländern wie Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand will Google diese Registrierungspflicht im September 2026 einführen, in Europa erst 2027.

Google befinde sich in einer schwierigen Position, da das Unternehmen zwei Kernprinzipien – Offenheit und Sicherheit – von Android balancieren müsse, wie der Android-Chef erklärt: „Wenn die Plattform gefährdete Nutzer nicht schützt, wird sie keinen Erfolg haben“. „Und wenn sie nicht offen ist, wird sie ebenfalls keinen Erfolg haben“, ergänzt er.

Matthew Forsythe, Director of Product Management, Google Play Developer Experience & Chief Product Explainer, beschreibt Googles Ansatz auf LinkedIn [8] als „verantwortungsvolle Offenheit“ (responsible openness). „Ein Nutzer sollte eine App sideloaden können und zumindest wissen, dass es sich bei dem Entwickler um eine reale Person handelt, die bestimmten Standards der Rechenschaftspflicht unterliegt.“

Unabhängige Entwickler nicht zufrieden

Mit Googles Ansatz der „verantwortungsvollen Offenheit“ und der damit einhergehenden Registrierungspflicht geben sich unabhängige Entwickler, allen voran die Betreiber des alternativen Android-App-Stores F-Droid, nicht zufrieden. Sie trommeln schon seit Monaten gegen Googles Vorschlag [9].

In einem offenen Brief [10] werfen Gegner der neuen Strategie Google vor, sich mit der Entwicklerüberprüfung zum Torwächter fremder Distributionskanäle zu machen. Wer seine Apps über eigene Websites, alternative App-Stores von Drittanbietern, Unternehmensvertriebssysteme oder Ähnliches verbreite, müsse nämlich auch die Genehmigung von Google durch einen obligatorischen Verifizierungsprozess einholen. Das umfasse die Zustimmung zu den Geschäftsbedingungen, die Zahlung einer Gebühr und das Hochladen eines amtlichen Ausweises. Zu den über 50 Mitzeichnern des Briefes [11] gehören unter anderem der Chaos Computer Club, die Free Software Foundation, der Mailanbieter Tuta, die Macher des Vivaldi-Browsers und Codeberg.

Weiter kritisieren die Autoren des Briefes, dass künstliche Zugangshürden geschaffen würden, und befürchten Datenschutzrisiken durch eine zentrale Datenbank von Android-Entwicklern in der Hand des Unternehmens. Ferner könne es zu Wettbewerbsverzerrungen kommen, wenn Google über eine solche Registrierung Daten sammelt, wer welche Apps anbietet.


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https://www.heise.de/-11209012

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[1] https://www.heise.de/thema/MWC
[2] https://www.androidauthority.com/google-android-17-sideloading-interview-sameer-samat-3647478/
[3] https://www.heise.de/thema/Android-17
[4] https://www.heise.de/news/Gemini-fuer-Android-wird-agentisch-KI-bestellt-Essen-oder-einen-Fahrdienst-11191444.html
[5] https://www.heise.de/news/Android-Google-verbietet-anonyme-Apps-10617479.html
[6] https://www.heise.de/news/Google-stellt-klar-Sideloading-auf-Android-bleibt-erhalten-10688904.html
[7] https://www.heise.de/news/Android-Sideloading-unverifizierter-Apps-wird-aufwaendiger-11146258.html
[8] https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7437065384165511171?commentUrn=urn%3Ali%3Acomment%3A%28activity%3A7437065384165511171%2C7437165443238326272%29&dashCommentUrn=urn%3Ali%3Afsd_comment%3A%287437165443238326272%2Curn%3Ali%3Aactivity%3A7437065384165511171%29
[9] https://www.heise.de/news/F-Droid-Neue-Entwickler-Regeln-koennten-Aus-fuer-alternative-App-Stores-bedeuten-10673640.html
[10] https://www.heise.de/news/Android-Googles-Registrierungspflicht-fuer-App-Entwickler-stoesst-auf-Widerstand-11189361.html
[11] https://keepandroidopen.org/open-letter/
[12] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[13] https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update&wt_mc=intern.red.ho.ho_nl_ki.ho.markenbanner.markenbanner
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  • 12. März 2026 um 15:26

ToughBook 56: Panasonic zeigt robustes Notebook mit RS-232 und 10-Gbit-LAN

Von Heise

Pansonics neues ToughBook 56 verpackt sein Innenleben stoß-, wasser- und staubgeschützt. Mit Wechselmodulen lassen sich die Schnittstellen individualisieren.

Abseits von Notebooks für Büroanwendungen, Multimedia und Gaming gibt es auch noch Arbeitsgeräte, die für den Einsatz in dreckigen, nassen oder staubigen Umgebungen gedacht sind – sei es nun auf Baustellen, in Autowerkstätten oder beim Militär. Diese sogenannten Ruggedized-Notebooks stecken nicht in ultrabookdünnen Gehäusen, sondern sind mehrere Zentimeter dicke Klopper mit wulstigen Ecken – und gerne auch gleich mit integriertem Tragegriff. Das japanische Unternehmen Panasonic ist hierzulande bei Notebooks ausschließlich in dieser Nische tätig und stellt mit dem ToughBook 56 sein neues Modell vor.

Dass im geschilderten Marktsegment andere Gesetze als bei normalen Notebooks gelten, wird schon beim ersten Blick ins Datenblatt offensichtlich: Panasonics Neuling verwendet Prozessoren der Baureihe Core Ultra 200H, die Intel bereits vor einem Jahr vorgestellt hatte. Dennoch ist das ein großer Schritt nach vorn, denn im Vorgänger ToughBook 55 MK3 arbeiteten noch Core-i-Prozessoren der 13. Generation (MK2 und MK1 des ToughBook 55 waren 11. beziehungsweise 8. Core-i-Generation). Mit dem Modellwechsel vollzieht Panasonic nun beim Bildschirm den Schritt weg von 16:9 und hin zu 16:10 mit mehr Bildhöhe. Bei Office-Notebooks gehört das bessere Seitenverhältnis schon seit Jahren zum guten Ton.

Dabei ist anzumerken, dass der 14-Zoll-Bildschirm eben keiner wie in anderen Notebooks ist. Große Farbräume dank OLED-Technik oder hohe Auflösungen sind irrelevant. Stattdessen gibt es neben je einem Full-HD-Panel ohne beziehungsweise mit Touchbedienung auch noch einen Touchscreen mit aktivem Digitizer, der eine maximale Helligkeit von 1000 cd/m² schafft. Und das vollflächig für den Betrieb unter freiem Himmel und nicht nur punktuell, damit HDR-Videos dank höherem Kontrastumfang schicker aussehen. Obendrein erkennt das Display von selbst, ob es per Stift, von einem nackten Finger oder von einem Finger in einem Handschuh berührt wird.

Modularität

Zudem haben Kunden eine große Auswahl an Modulen, um das Gerät zu individualisieren. Die Modularität geht weit über das hinaus, was etwa Framework mit seinen USB-C-Einschüben anbietet [1]. Ein Gigabit-LAN-Port ist immer an Bord, doch wer mehr benötigt (egal ob hinsichtlich Geschwindigkeit oder Buchsenanzahl), bekommt das auch. An der Rückseite kann man ein Modul mit MicroSD-Kartenleser und 2,5-Gbit-LAN einstecken, das dann natives RS-232 und VGA ersetzt.

Panasonic ToughBook 56 (0 Bilder) [2]

[3]

Der Schacht für das optische Laufwerk – ja, das gibt es beim ToughBook 56 weiterhin – kann alternativ ein 10-Gbit-LAN-Modul aufnehmen. Vor allen Buchsen sitzen Gummiklappen, die sie bei Nichtbenutzung vor Staub und Flüssigkeiten schützen. Letzteres garantiert Panasonic: Das ToughBook ist gemäß IP53 zertifiziert.

Weitere Erweiterungsschächte befinden sich unter der Handballenablage. Dort kann man einen Fingerabdruckleser oder einen SmartCard-Schacht einbauen. Beide Schächte dienen auch dazu, zusätzliche Akkus aufzunehmen. Mit einer Akkuladung hält das ToughBook 56 laut Panasonic 12 Stunden durch und mit Zweitakku (statt einer Schnittstelle) doppelt so lange. Der Clou: Die Akkus lassen sich im laufenden Betrieb wechseln, was die Akkulaufzeit virtuell ins Unendliche verlängert.

Zubehör

Passend dazu bietet Panasonic nicht nur Wechselakkus als Zubehör an, sondern auch eine Ladestation, die vier Akkus gleichzeitig betankt. Wer das Notebook auf freiem Feld nutzen muss und zwischenzeitlich die Hände für andere Sachen benötigt, kann es in ein Tragegeschirr einklinken. Für den Einsatz in Fahrzeugen, etwa bei Polizei oder Militär, gibt es eine Dockingstation, die das Notebook sicher befestigt. Das Dock liefert dann nicht nur Strom, sondern führt auch die Antennen des integrierten Mobilfunkmodems nach außen, um den Empfang zu verbessern.

Das meiste Zubehör, das für das ToughBook 56 gedacht ist, ist bereits auf dem Markt, weil es auch zum 55er-Vorgänger kompatibel ist. Wer etwa bereits ein mit Dock ausgerüstetes Fahrzeug hat, kann auch das ToughBook 56 darin verwenden. Die Ausnahme sind die optischen Laufwerke – für das optionale 10-Gbit-LAN-Modul des ToughBook 56 musste wohl der Einschub überarbeitet werden.

Aufgrund der hohen Konfigurierbarkeit lassen sich keine sinnvollen Preisangaben machen, zumal Unternehmen im gleichen Atemzug auch zugehörige Serviceverträge aushandeln. Vorgefertigte Einzelstücke des ToughBook 55 MK3 findet man im freien Handel üblicherweise nicht unter 3000 Euro.

Nischenmarkt

Im engen Marktsegment der Ruggedized Notebooks ist Panasonic der größte, aber nicht einzige Mitspieler. Auch DuraBook (nicht zu Verwechseln mit dem ehemaligen Toshiba-Nachfolger DynaBook) und Getac tummeln sich in dieser Nische. Dell beschreitet zudem den Sonderweg und bietet einige Notebooks der Latitude- (alte Namensgebung) beziehungsweise Pro-Baureihen (neue Namensgebung) als Rugged-Varianten an. Deren speziellen Gehäuse sind nicht in allen Fällen so robust und geschützt wie gezielt für das Marktsegment entwickelte Notebooks, doch das technische Innenleben ist wiederum image-kompatibel zu den normalen Office-Notebooks. Das mag Admins erfreuen, wenn in einem Unternehmen nicht ausschließlich gehärtete Notebooks zum Einsatz kommen.


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[1] https://www.heise.de/tests/Framework-Laptop-16-Aufruestbares-Gaming-Notebook-im-Test-10963107.html
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  • 12. März 2026 um 16:00

Anzeige: Amazons Platz-1-Hi-Fi-Verstärker kostet kurz keine 30 Euro

Von Benjamin Gründken
Amazons derzeit meistgekaufter Hi-Fi-Verstärker laut Charts kostet gerade keine 30 Euro. Er ist Teil der Frühlingsangebote.
Aktuell steht der Sikkeby auf Platz 1 der Hi-Fi-Verstärker-Charts. (Bild: Erzeugt mit ChatGPT; Amazon, Sikkeby; Montage: Golem.de) amazon Affiliate

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Aktuell steht der Sikkeby auf Platz 1 der Hi-Fi-Verstärker-Charts. Bild: Erzeugt mit ChatGPT; Amazon, Sikkeby; Montage: Golem.de

Der Mini-Verstärker AK-390 gehört derzeit zu den auffällig günstigen Elektronikangeboten im Rahmen der Amazon Frühlingsangebote. Für rund 29,73 Euro wird das kleine Gerät dort als einer der meistverkauften Hi-Fi-Verstärker gelistet. Aktuell steht er auf Platz 1 der einschlägigen Charts

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. Der niedrige Preis und die umfangreiche Ausstattung wirken auf den ersten Blick attraktiv. Gleichzeitig lohnt sich ein genauer Blick darauf, was von einem Verstärker in dieser Preisklasse realistisch erwartet werden kann.

Wie präsentiert sich der Billigheimer?

Optisch setzt der AK-390 auf ein sehr schlichtes Konzept. Das kompakte Gehäuse fällt deutlich kleiner aus als klassische Hi-Fi-Verstärker und erinnert eher an typische Mini-Amps, wie sie häufig für einfache Lautsprecher-Setups genutzt werden. Auf der Front befinden sich Drehregler für Lautstärke, Bass und Höhen sowie Anschlüsse für USB und zwei Mikrofone. Ergänzt wird das Ganze durch eine Fernbedienung und ein externes Netzteil.

Solide Ausstattung auf dem Papier inklusive Bluetooth

Die Ausstattung fällt für ein Gerät dieser Preisklasse überraschend umfangreich aus. Neben einem AUX-Eingang stehen auch RCA-Anschlüsse zur Verfügung, so dass sich verschiedene Audioquellen anschließen lassen. Zusätzlich unterstützt der Verstärker Bluetooth 5.0, wodurch Musik direkt vom Smartphone, Tablet oder Laptop gestreamt werden kann. Auch ein integriertes FM-Radio gehört zur Ausstattung. Laut Hersteller können mehr als 20 Sender gespeichert werden. Zwei Mikrofoneingänge ermöglichen außerdem Karaoke-Anwendungen, so das Versprechen, was den Verstärker ein Stück weit von klassischen Hi-Fi-Komponenten unterscheidet.

Technisch wird der AK-390 als 2.0-Kanal-Verstärker mit 40 Watt RMS pro Kanal angegeben. Gleichzeitig taucht in den Spezifikationen ein Wert von 300 Watt PMPO auf. Dieser sogenannte Peak-Wert spielt in der Praxis kaum eine Rolle und wird häufig zu Marketingzwecken verwendet. Entscheidend ist eher die tatsächliche Dauerleistung. Da der Verstärker über ein relativ kleines 12-Volt-Netzteil betrieben wird, ist davon auszugehen, dass die real verfügbare Leistung deutlich unter den angegebenen Spitzenwerten liegt. Für kleine bis mittelgroße Lautsprecher bei moderater Lautstärke reicht das meist aus, für große Standlautsprecher oder sehr hohe Pegel jedoch eher nicht.

Auch die weiteren technischen Angaben zeigen, dass der Verstärker eher im Einstiegssegment angesiedelt ist. Die Verzerrung wird mit 0,5 Prozent angegeben, das Signal-Rausch-Verhältnis mit 85 Dezibel. Das sind typische Werte für günstige Mini-Verstärker, liegen aber unter dem Niveau hochwertiger Hi-Fi-Komponenten.

Gelegenheitsnutzer als Zielgruppe

Seine Stärken spielt das Gerät mutmaßlich in einfachen Audio-Setups aus. Denkbar sind beispielsweise kleine Lautsprecher am Schreibtisch, eine kompakte Anlage für Werkstatt oder Garage oder ein günstiger Verstärker für ältere Boxen, die bislang keine Bluetooth-Verbindung unterstützen. Auch für kleinere Partys, Karaoke-Abende oder Unterrichtsräume kann das Gerät möglicherweise interessant sein, da Mikrofone direkt angeschlossen werden können. Durch die kompakte Bauweise lässt sich der Verstärker außerdem relativ leicht transportieren und sogar in mobilen Anwendungen einsetzen.

Gleichzeitig sollte der Preis realistisch eingeordnet werden. Bei einem Verstärker für unter 30 Euro sind Kompromisse bei Klangqualität, Verarbeitung und Leistungsreserven unvermeidlich. Wer große Lautsprecher antreiben möchte oder besonderen Wert auf detailreichen Hi-Fi-Sound legt, wird mit einem klassischen Vollverstärker deutlich besser bedient sein.

Aktueller Preispunkt

Bei Amazon ist das Gerät über einen Drittanbieter eingestellt, wird aber über den Onlineriesen selbst verschickt. Als Teil der bis zum 16. März laufenden Frühlingsangebote zahlen Käufer nur noch 29,73 Euro – Varianten sind auf einer gemeinsamen Produktseite

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zu finden.

Wer hochwertigere Hi-Fi-Verstärker von Anbietern wie Denon sucht, sollte sich die Amazon-Aktionsseite

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anschauen. Dort winken in praktisch allen Technikkategorien noch bis zum 16. März attraktive Rabatte.

HiFi Stereo Verstärker Empfänger für Home Lautsprecher

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  • 12. März 2026 um 18:48

Anzeige: Poco F8 Ultra im Angebot mit Snapdragon-8-Elite Gen5

Von Claus Ludewig
Bei Amazon gibt es das Xiaomi Poco F8 Ultra zum Bestpreis bei den Frühlingsangeboten, so die Keepa-Preishistorie.
Das Xiaomi Poco F8 Ultra mit Snapdragon 8 Elite Gen 5 gibt's bei Amazon zum Bestpreis. (Bild: Erzeugt mit Dall-E; Amazon)
Das Xiaomi Poco F8 Ultra mit Snapdragon 8 Elite Gen 5 gibt's bei Amazon zum Bestpreis. Bild: Erzeugt mit Dall-E; Amazon

Mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 bietet der amerikanische Hersteller Qualcomm einen schnellen Smartphone-Chip an, der unter anderem im Samsung Galaxy S26 Ultra verbaut ist. Das im 3-nm-Verfahren gefertigte SoC ist dabei einer der aktuell schnellsten Chipsätze für Smartphones. Dabei muss man nicht 1.000 Euro und mehr für ein entsprechend ausgestattetes Gerät auf den Tisch legen, wie ein aktuelles Angebot zum Xiaomi Poco F8 Ultra beweist. Schließlich gibt es dieses Android-Smartphone im Rahmen der Amazon-Frühlingsangebote nun zum Bestpreis.

Was kostet das Xiaomi Poco F8 Ultra?

Zum Zeitpunkt der Artikelerstellung verkauft Amazon das Xiaomi Poco F8 Ultra

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für nur 683,35 Euro im befristeten Angebot. Dafür erhält man die Version mit 16 GByte RAM und 512 GByte Speicher. Laut Keepa-Preishistorie und dem PCGH-Preisvergleich stellt dies den historischen Bestpreis für dieses Modell dar. Damit gibt es aktuell kein günstigeres Smartphone mit Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 als Chipsatz. Lediglich einmal zum Marktstart gab es kurzzeitig einen Couponpreis für die Version mit nur 256 GByte Speicher, der mit 649,90 Euro nochmals niedriger ausfiel, wie die Kollegen von PCGH berichteten .

Xiaomi Poco F8 Ultra, Smartphone 16+512 GB

Zum Bestpreis bei Amazon

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Was hat das Xiaomi Poco F8 Ultra zu bieten?

Neben dem angesprochenen Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 kommt das Poco F8 Ultra mit einer Besonderheit daher. Denn es verfügt über ein 2.1-Soundsystem, das gemeinsam mit Bose entwickelt wurde. Dadurch sollten nicht nur Telefongespräche gut klingen, sondern auch etwa Youtube-Videos einen kräftigen Klang erhalten.

Triple-Kamera mit drei 50-MP-Sensoren

Auf der Rückseite verbaut Xiaomi ein Triple-Kamera-System mit jeweils 50 Megapixeln. Die Hauptkamera nutzt den Lightfusion-950-Sensor, der auch im Xiaomi 17 Pro zum Einsatz kommt. Sie verfügt über optische Bildstabilisierung (OIS). Ergänzt wird das Kamerasystem durch eine Telekamera mit 5-fach optischem Zoom und eine Ultraweitwinkelkameralinse. Die Hauptkamera liefert detailreiche Fotos mit guter Farbwiedergabe und ordentlichem Dynamikumfang, so etwa die Erfahrung von Inside-Digital.de.

Bei wenig Licht sinkt die Bildqualität sichtbar, so dass sich Rauschen und geringere Detailtreue stärker bemerkbar machen als etwa bei einem Samsung Galaxy S26 oder einem aktuellen iPhone 17.

6,9-Zoll-AMOLED mit bis zu 3.500 cd/m²

Das Poco F8 Ultra setzt auf ein 6,9 Zoll großes AMOLED-Display mit 120 Hz. Das Panel verwendet eine RGB-Subpixelstruktur und deckt den DCI-P3-Farbraum vollständig ab.

Zum Einsatz kommt ein neues HyperRGB-OLED-Panel, das laut Hersteller ein optimiertes rotes Leuchtmaterial nutzt. Dadurch soll das Display besonders hell werden: bis zu 3.500 cd/m² bei HDR-Inhalten. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt der Bildschirm gut ablesbar.

Das Gehäuse ist nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt und verfügt über eine mattschwarze Rückseite aus Glasfaserverbundstoff.

6.500-mAh-Akku und schnelles Laden

Für die Energieversorgung verbaut Xiaomi einen 6.500-mAh-Akku auf Silizium-Kohlenstoff-Basis. Diese Technologie bietet eine höhere Energiedichte als klassische Lithium-Ionen-Akkus. Laut Erfahrungen von Notebookcheck sind bis zu zwei Tage Laufzeit möglich. Geladen wird das Poco F8 Ultra mit bis zu 100 Watt per USB-C-Kabel oder kabellos mit bis zu 50 Watt. Im Test dauerte eine vollständige Ladung laut Notebookcheck rund 35 Minuten, sofern ein Netzteil mit Hypercharge-Protokoll verwendet wird, da nur dieses mit mehr Ampere beim USB-Kabel daherkommt und sich dann die vollen 100 Watt nutzen lassen. Ein passendes Netzteil

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kostet aktuell 25,50 Euro bei Amazon.

Preis, Daten und Fakten zum Xiaomi Poco F8 Ultra

  • Mit dem Poco F8 Ultra bietet Xiaomi eines der derzeit günstigsten Android-Smartphones mit dem High-End-Chip Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 an, so der PCGH-Preisvergleich.
  • Im Rahmen der Amazon Frühlingsangebote gibt es das Xiaomi Poco F8 Ultra mit 16 GByte RAM und 512 GByte Speicher
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    für schmale 683,35 Euro. Das aktuelle Angebot stellt den historischen Bestpreis dar, so die Keepa-Preishistorie.
  • Neben dem Oberklasse-Prozessor, der wohl auch im kommenden Samsung Galaxy S26 Ultra verbaut sein wird, hat dieses smarte Telefon noch mehr zu bieten.
  • Dazu zählt ein Silizium-Kohlenstoff-Akku mit 6.500 mAh, der laut Notebookcheck-Test problemlos zwei Tage Akkulaufzeit ermöglicht. Zudem lässt er sich in nur 35 Minuten vollständig aufladen.
  • Der 6,9 Zoll große AMOLED-Touchscreen arbeitet mit 120 Hz und wird bis zu 3.500 cd/m² hell.

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  • 12. März 2026 um 18:05

Anzeige: Luna Controller von Amazon im Frühlingsangebot zum Sparpreis

Von Antje Lüth
Der Luna Controller ist auf Amazons Cloud-Gaming-Dienst zugeschnitten und unterstützt eine Vielzahl von Geräten. Aktuell ist er reduziert.
Luna Controller von Amazon (Bild: amazon.de) amazon Affiliate

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Luna Controller von Amazon Bild: amazon.de

Mit dem Luna Controller hat Amazon ein Gamepad entwickelt, das speziell auf den hauseigenen Cloud-Gaming-Dienst Amazon Luna zugeschnitten ist. Er ist mit einer breiten Auswahl an Geräten kompatibel, unterstützt verschiedene Verbindungsmethoden und überzeugt mit einer reaktionsschnellen Steuerung inklusive haptischem Feedback. Im Frühlingsangebot ist der Bestseller Nr. 1 der Kategorie Handy-Gaming-Controller zum Sparpreis erhältlich.

Luna Controller für WLAN, Bluetooth und Kabel

Der Luna Controller unterstützt sowohl WLAN- und Bluetooth- als auch Kabelverbindungen und ist dadurch mit einer großen Auswahl an Geräten kompatibel – von PC, Mac und Chromebook über Fire-TVs und Fire-Tablets bis hin zu Smartphones und Tablets mit Android und iOS. Auch ausgewählte Fernseher von Samsung und LG lassen sich mit dem Gamepad koppeln.

Um ein nahezu latenzfreies Spielerlebnis zu ermöglichen, verbindet sich der Luna Controller nach seiner Einrichtung direkt mit den Cloudservern von Amazon, wobei er die Cloud-Direct-Technologie und eine WLAN-Verbindung nutzt. Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens ist, dass angefangene Spiele auf einem anderen Gerät fortgesetzt werden können.

Wer den Luna Controller auch für andere Gaming-Plattformen nutzen möchte, kann auf die Bluetooth-Funktion zurückgreifen oder das Gamepad per USB-Kabel an einen Computer anschließen. Das Kabel dient dabei gleichzeitig zur Stromversorgung, während für den kabellosen Betrieb zwei AA-Batterien beiliegen.

Steuerelemente im Xbox-Stil

Bei der Anordnung seiner Steuerelemente orientiert sich der Controller von Amazon am Xbox-Controller. Neben zwei Analog-Sticks und einem Steuerkreuz enthält er zwölf Tasten, die neben Standardtasten wie ABXY sowie Bumpern und Triggern eine spezielle Luna-Taste umfassen. Sie bietet einen schnellen Zugriff auf die Funktionen des Cloud-Gaming-Dienstes. Durch die integrierten Vibrationsmotoren bietet der Luna Controller ein haptisches Feedback, das jeden Tastendruck spürbar macht. Ein Kopfhöreranschluss und eine LED-Anzeige für Verbindungsstatus und Akkustand runden die Ausstattung ab.

Der Luna-Controller im günstigen Frühlingsangebot

Amazon hat seinen Luna Controller

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im Vergleich zum Normalpreis um 36 Prozent reduziert, womit er aktuell für nur 44,99 statt 69,99 Euro erhältlich ist. Wer sich das Gamepad zum Sparpreis sichern möchte, sollte sich allerdings beeilen. Die Aktion läuft zwar noch bis zum 16. März 2026, aber einige Deals können auch schon vorab beendet sein.

Der schnurlose Luna-Controller

Jetzt für 44,99 Euro bestellen

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Neben dem Luna Controller hat Amazon auch Controller anderer Hersteller im Angebot. Den EasySMX X15

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für PC, Switch, Smartphone und Tablet gibt es zum Beispiel mit 31 Prozent Rabatt für nur 27,58 statt 39,99 Euro.

EasySMX X15 PC Controller Wireless

Jetzt für 27,58 Euro bestellen

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Weitere Rabatte für Controller und anderes Gaming-Zubehör sind hier zu finden:

Angebote für Gaming-Zubehör bei Amazon

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Darüber hinaus gibt es bei Amazon bis zum 16. März 2026 viele weitere Frühlingsangebote

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zu entdecken:

Frühlingsangebote bei Amazon

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  • 12. März 2026 um 17:27

Störungsmeldung vom 12.03.2026 17:00

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider O2

Details

Beginn
12.03.2026 17:00
Region
Butjadingen-Burhave (04733)
Provider
O2
Zugangsart
LTE

Alle Details zur Störungsmeldung ansehen Eigene Internetstörung melden

  • 12. März 2026 um 17:00

Störungsmeldung vom 12.03.2026 12:30

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider T-Online

Details

Beginn
12.03.2026 12:30
Region
Töplitz (033202)
Provider
T-Online
Zugangsart
VDSL

Alle Details zur Störungsmeldung ansehen Eigene Internetstörung melden

  • 12. März 2026 um 12:30

Deutsche Industrie wieder im Fadenkreuz von Trumps Zoll-Politik

Von Kai Imhoff
Zwei Container mit den Flaggen der USA und der EU stoßen zusammen - Symbol für den Handesstreit zwischen beiden Wirtschaftsräumen.

Washington sucht einen legalen Weg, um gekippte Zölle zu ersetzen. Chemie, Maschinenbau und Autos aus Deutschland geraten erneut ins Visier.

Nachdem die US-Regierung eine Schlappe bei ihren Handelszöllen erleiden musste, startet sie jetzt einen neuen Versuch. Das Weiße Haus ordnete jetzt Ermittlungen gegen 16 Volkswirtschaften an – darunter die Europäische Union, China, Japan, Indien, Mexiko und Südkorea.

Der Vorwurf [1]: Diese Länder würden weit mehr Waren produzieren, als ihre eigenen Märkte aufnehmen können, und sie würden damit den Weltmarkt überschwemmen. Auf Grundlage dieser Ermittlungen könnten die USA bereits im Sommer neue Strafzölle verhängen.

Warum Washington jetzt handelt

Der Hintergrund für die neuen Ermittlungen ist die Niederlage, die US-Präsident Donald Trump vor dem Obersten Gerichtshof der USA erlitten hat. Ende Februar erklärte dieser die bisherigen globalen Zölle für rechtswidrig.

Als Sofortmaßnahme führte Trump daraufhin einen pauschalen Übergangszoll von zehn Prozent ein, der jedoch nur 150 Tage gilt – also bis etwa Mitte Juli. Danach bräuchte die Regierung eine neue rechtliche Grundlage, um weiterhin Abgaben auf Importe erheben zu können.

Genau diese Grundlage sollen die neuen Ermittlungen liefern. Sie laufen nach dem sogenannten Abschnitt 301 des US-Handelsgesetzes – einem Verfahren, das es dem Präsidenten erlaubt, Zölle gegen Länder zu verhängen, denen unfaire Handelspraktiken nachgewiesen werden.

Vereinfacht gesagt: Washington sucht einen legalen Weg, um die gekippten Zölle durch neue zu ersetzen. Analysten der DBS Bank sprechen laut Bloomberg vom "Plan B der Regierung".

Deutsche Industrie im Fadenkreuz

Innerhalb der EU nehmen die US-Behörden vor allem Deutschland und Irland ins Visier. Washington stört sich an den hohen Exportüberschüssen beider Länder im Warenhandel mit den USA.

Besonders die Bereiche Chemie, Maschinenbau und Automobilbau stehen in der Kritik. Auch Halbleiter aus Taiwan sowie die Autoindustrie in China und Japan geraten unter die Lupe.

US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer formulierte den Vorwurf so: Wichtige Handelspartner hätten Produktionskapazitäten aufgebaut, die nichts mehr mit der tatsächlichen Nachfrage auf den heimischen und globalen Märkten zu tun hätten.

Bis Mitte April können betroffene Länder und Unternehmen offiziell Stellung nehmen, Anfang Mai soll eine öffentliche Anhörung folgen.

Sorge in Brüssel: Hält das Turnberry-Abkommen?

In der EU wächst die Nervosität. Erst im vergangenen Juli hatten beide Seiten auf Trumps Golfplatz im schottischen Turnberry ein Handelsabkommen geschlossen, das eine Obergrenze von 15 Prozent für US-Zölle auf europäische Waren vorsieht, heißt es bei [2] Reuters.

Die EU-Mitgliedstaaten pochen darauf, dass diese Vereinbarung weiterhin gilt.

Doch im Europäischen Parlament mehren sich die Zweifel. Die Abstimmung über das Abkommen wurde bereits mehrfach vertagt.

Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses, brachte laut Reuters die Unsicherheit auf den Punkt: Niemand könne garantieren, dass am Ende nicht doch höhere Zölle auf die EU zukämen. Es brauche Klarheit – auf beiden Seiten.

Peking kontert, weitere Verfahren stehen bevor

China wies die Vorwürfe umgehend zurück. Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking nannte die Überkapazitäts-Argumentation eine Falschdarstellung und warnte davor, sie als Vorwand für handelspolitische Eingriffe zu nutzen.

Auch Südkorea und Japan kündigten an, ihre bestehenden Abkommen mit Washington verteidigen zu wollen.

Neben den laufenden Ermittlungen plant die Trump-Regierung ein weiteres Verfahren: Eine Untersuchung zu Waren, die unter Zwangsarbeit hergestellt wurden, soll Importe aus über 60 Ländern betreffen.

Greer deutete zudem an, dass künftig auch Länder ins Visier geraten könnten, die Digitalsteuern auf US-Technologiekonzerne erheben.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11209108

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-03-11/trump-tariffs-revival-trade-investigations-launched-in-china-eu
[2] https://www.reuters.com/world/china/us-opens-new-unfair-trade-probes-rebuild-trumps-tariff-pressure-2026-03-11/

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  • 12. März 2026 um 15:30

KI und Weltpolitik: Warum Chatbots oft falsche Antworten liefern

Von Andrej Simon
Hand am Smartphone, davor eine Tastatur und eine Bildschirmeinbelung

Bild: shutterstock.com

Eine Studie zeigt: Herkunft, Trainingsdaten und politische Kontrolle prägen die Antworten von Chatbots stärker als überprüfbare Fakten.

KI-Bots geben auf dieselbe Frage oft falsche Antworten. Und je überzeugender sie klingen, desto gefährlicher wird's.

Die Verlockung ist groß: Statt mühsam zu recherchieren, tippt man eine komplexe Frage zu Ukraine, Taiwan oder Nahost in einen KI-Chatbot – und erhält binnen Sekunden eine ausführliche, selbstsicher formulierte Antwort. Immer mehr Nutzer greifen auf diese Weise auf ChatGPT, DeepSeek oder andere Systeme zurück, um politisches Wissen zu erwerben.

Doch sind diese flüssig klingenden Antworten auch verlässlich? Eine aktuelle Studie des Forscherteams von Forschungsteam von Action for Democratic Society/Hibrid.info [1] (Überblick hier [2]) kommt zu einem beunruhigenden Ergebnis: Dieselbe geopolitische Frage kann je nach genutztem KI-Chatbot zu völlig unterschiedlichen "Realitäten" führen.

Drei Bots, drei Wahrheiten

Forscher verglichen die Antworten der Chatbots ChatGPT (USA), DeepSeek (China) und Alice (Russland) auf identische Fragen zu internationalen Konflikten. Das Ergebnis: Die Systeme lieferten nicht nur unterschiedliche Perspektiven, sondern teilweise widersprüchliche Fakten.

Besonders drastisch zeigte sich dies bei einer simplen Frage: Welches Land erkannte den Kosovo als erstes an?

Alle drei getesteten Bots gaben laut Studie eine falsche Antwort. Selbst bei überprüfbaren historischen Fakten versagten die Systeme, die eigentlich auf riesige Datenmengen zugreifen können.

Der geografische Standort des Nutzers beeinflusst die Antworten zusätzlich. Der russische Bot Alice etwa antwortete in Serbien auf Englisch gestellte Fragen teilweise auf Russisch oder verweigerte bei bestimmten Themen komplett die Auskunft, berichten die Forscher in ihrer Studie.

Keine neutralen Informationsquellen

KI-Chatbots sind keine objektiven Wissensspeicher. Ihre Antworten spiegeln die Herkunft ihrer Entwickler, die verwendeten Trainingsdaten und institutionelle Kontrollmechanismen wider. Ein US-amerikanisches System wird geopolitische Konflikte anders darstellen als ein chinesisches oder russisches.

Chinesische Modelle wie DeepSeek neigen laut einer Analyse des US-amerikanischen Thinktanks CSIS [3] zu "falkenhaften" Empfehlungen in außenpolitischen Krisenszenarien – insbesondere wenn westliche Länder beteiligt sind.

Bei politisch sensiblen Themen weichen manche Bots gezielt aus oder verweigern die Antwort ganz. Das ist keine technische Schwäche, sondern gewollte Kontrolle durch die Betreiber.

Überzeugend klingt nicht gleich wahr

Das Kernproblem liegt im Design der Systeme selbst: KI-Sprachmodelle sind darauf optimiert, überzeugend und flüssig zu klingen, nicht zwingend darauf, geprüfte Fakten wiederzugeben. Sie generieren plausible Texte auf Basis statistischer Muster in ihren Trainingsdaten.

Als alarmierend wird herausgestellt: Methoden, die einen KI-Chatbot überzeugender machen sollen, verringern systematisch seine faktische Genauigkeit, wie die Studie zeigt. Je selbstsicherer die Formulierung, desto größer kann die Diskrepanz zur Realität sein.

Die gefährlichste Fehlinformation ist nicht die offensichtlich falsche Behauptung, sondern jene, die gerade einleuchtend genug klingt, um als "die Antwort" akzeptiert zu werden. Nutzer, die schnelle Orientierung in komplexen geopolitischen Fragen suchen, erhalten stattdessen eine von mehreren möglichen Versionen – je nachdem, welchen KI-Chatbot sie zufällig verwenden.

Die Folgerung: Wer politisches Wissen aus Chatbots bezieht, sollte sich bewusst sein, dass er keine neutrale Information erhält, sondern eine technologisch vermittelte Perspektive, die von kommerziellen und staatlichen Interessen geformt wurde.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11209038

Links in diesem Artikel:
[1] https://hibrid.info/the-chatbot-version-of-truth/
[2] https://de.ejo-online.eu/forschung/wenn-chatbots-zu-antwortmaschinen-werden-ki-geopolitik-und-wahrheit
[3] https://www.csis.org/analysis/hawkish-ai-uncovering-deepseeks-foreign-policy-biases

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  • 12. März 2026 um 15:15

Überleben als Strategie: Warum die Hisbollah weiterkämpft

Von Ali Rizk
Flagge Israels und Libanons vor startender Rakete

Unser Gastautor analysiert das Kalkül der Hisbollah, sich in den Irankrieg einzubringen

(Bild: Vladirina32/Shutterstock.com)

Hisbollah kämpft ums Überleben – trotz 500 Toter und 700.000 Vertriebener. Was steckt hinter der scheinbar irrationalen Strategie? Ein Gastbeitrag.

Die Hisbollah und Israel liefern sich weiterhin Gefechte in der schwersten Eskalation an der libanesisch-israelischen Front seit dem 66-tägigen Krieg Ende 2024. Die erneuten Kämpfe haben vor allem im Libanon einen besonders hohen Preis gefordert: Bis Mittwoch wurden mehr als 500 Menschen getötet und fast 700 000 weitere vertrieben.

Hisbollahs Begründung

Ali Rizk
Unser Gastautor Ali Rizk
(Bild: RS [1])

Israelische Kräfte sind weiter in den Südlibanon vorgedrungen, um, wie israelische Offizielle es beschreiben, eine größere Pufferzone im Libanon gegen Hisbollah-Operationen zu schaffen.

Ausgelöst wurde die jüngste Eskalationsrunde durch einen grenzüberschreitenden Raketen- und Drohnenangriff der Hisbollah auf die israelische Hafenstadt Haifa am 2. März – der erste derartige Einsatz der libanesischen schiitischen Bewegung seit dem Waffenstillstandsabkommen vom November 2024.

In einer schriftlichen Erklärung [2] teilte die Hisbollah mit, die Operation sei eine Vergeltung für die Ermordung des ehemaligen iranischen Obersten Führers Ajatollah Ali Khamenei sowie für die anhaltenden israelischen Angriffe [3] auf den Libanon, die seit dem Waffenstillstand nahezu unvermindert weitergegangen seien. Israel wiederum rechtfertigt seine Angriffe damit, die Hisbollah daran zu hindern, ihre militärischen Fähigkeiten wieder aufzubauen, die im Krieg von 2024 stark geschwächt wurden.

Bemerkenswert ist, dass die schriftliche Erklärung der Hisbollah mit dem Hinweis auf die Ermordung Khameneis begann und erst später im Text die israelischen Angriffe erwähnt wurden.

Reaktion der libanesischen Regierung

Die Entscheidung der Hisbollah, diesen Weg einzuschlagen, hat Berichten zufolge die libanesische Regierung erzürnt, die daraufhin ein beispielloses Vorgehen gegen die Gruppe ankündigte.

"Dies macht ein sofortiges Verbot aller Sicherheits- und Militäraktivitäten der Hisbollah erforderlich, da sie außerhalb des Gesetzes stehen, und verpflichtet sie, ihre Waffen abzugeben", erklärte [4] Premierminister Nawaf Salam nach einer außerordentlichen Kabinettssitzung.

In einer beispiellosen Entwicklung erhielt diese Maßnahme die Unterstützung [5] von Ministern der schiitischen Amal-Bewegung unter Führung des Parlamentspräsidenten Nabih Berri. Amal ist der engste Verbündete der Hisbollah im Libanon. Ihre Unterstützung für die Entscheidung der Regierung hat Spekulationen über eine mögliche Kluft zwischen beiden Seiten ausgelöst.

Auch Präsident Joseph Aoun hat sich deutlich gegen die schiitische Bewegung positioniert und sie beschuldigt [6], iranische Interessen auf Kosten des Libanon zu priorisieren.

Während eines virtuellen Treffens mit hochrangigen europäischen Beamten kritisierte Aoun die Hisbollah scharf. Er sagte, sie messe "weder den Interessen des Libanon noch dem Leben seiner Menschen irgendeinen Wert bei" und handele "im Sinne der Kalkulationen des iranischen Regimes".

Weg des Widerstands

Aoun schlug einen Plan vor, dem zufolge direkte libanesisch-israelische Gespräche stattfinden sollen. Dieser sieht einen schrittweisen Abzug Israels aus libanesischen Gebieten sowie die Einstellung seiner Angriffe vor. Zudem wird die internationale Gemeinschaft aufgefordert, die libanesische Armee mit den notwendigen Fähigkeiten auszustatten, um die Hisbollah zu entwaffnen und so einen Waffenstillstand zwischen dem Libanon und Israel zu erreichen.

Aouns Haltung ist besonders bemerkenswert, da er gegenüber der Hisbollah häufig eine gemäßigtere Linie als Premierminister Salam eingenommen hat [7]. Die libanesische schiitische Bewegung hingegen schlug einen trotzigen Ton an und gelobte, ihre Operationen gegen Israel fortzusetzen.

"Wir haben keine andere Möglichkeit, Ehre, Stolz und Würde zu bewahren, als den Weg des Widerstands", erklärte [8] Mohammad Raad, der Vorsitzende des parlamentarischen Blocks der Hisbollah, in einer Fernsehansprache. Er betonte, dass die Gruppe unabhängig von den Kosten nicht zurückweichen werde.

Unüberlegte Entscheidung?

Auf den ersten Blick und angesichts des Kräfteverhältnisses erscheint diese Haltung unüberlegt.

Doch die Entscheidung der Hisbollah, ihre Operationen gegen Israel wieder aufzunehmen, könnte weniger kostspielig sein, als es scheint.

Was ihre Beziehungen zur Amal-Bewegung betrifft, deuten Medienberichte [9] darauf hin [10], dass deren Zustimmung zur Entscheidung der Regierung eher dem Schutz der politischen Interessen der libanesischen Schiiten diente als dass sie auf eine echte Spaltung zwischen den beiden Parteien hindeutet. Den Berichten zufolge war Amals Zustimmung eine Vorsichtsmaßnahme, um die schiitische politische Führung im Libanon zu bewahren, falls die Hisbollah zerstört werden sollte.

Ein Hisbollah-Vertreter sagte gegenüber RS, die Beziehungen zu Amal hätten sich wieder normalisiert, und räumte damit offenbar ein, dass die Entscheidung, gerade jetzt die Operationen gegen Israel wieder aufzunehmen, zunächst zu Spannungen zwischen den beiden politischen Verbündeten geführt habe.

"Die Beziehung zu Amal ist sehr gut und wieder so wie früher", sagte der Vertreter, der mit RS unter der Bedingung sprach, anonym zu bleiben.

Ein Vertreter der Amal-Bewegung bestritt derweil entschieden jegliche Spannungen zwischen den beiden Parteien.

Schiiten im Libanon

"Es gibt keinen Bruch mit der Hisbollah", betonte er, ohne weitere Details zu nennen. Dies geschieht vor dem Hintergrund von Berichten über ein Treffen zwischen Berri und dem ehemaligen Hisbollah-Minister Mohammad Fneish. Letzterer überbrachte eine Botschaft, in der es hieß, die Hisbollah werde Berri weiterhin die Rolle des politischen Gesprächspartners in ihrem Namen anvertrauen.

Die libanesische Armee scheint ihrerseits weiterhin zögerlich zu sein, gegen die Hisbollah vorzugehen – aus Angst, dies könnte Bürgerunruhen auslösen.

Bei einem Treffen mit libanesischen Militärvertretern unterstrich [11] Armeechef Rodolphe Haykal die Bedeutung der Wahrung der nationalen Einheit.

"Die militärische Institution unternimmt größte Anstrengungen, um die innere Stabilität und die nationale Einheit zu schützen", sagte er und fügte hinzu: "Die Armee hält zu allen Libanesen gleichermaßen Abstand."

Die Hisbollah kann zudem weiterhin auf die Unterstützung ihrer schiitischen Basis zählen – ungeachtet des überproportionalen Leidens, das libanesische Schiiten, die etwa 31 Prozent der Gesamtbevölkerung des Libanon ausmachen, infolge des anhaltenden Konflikts ertragen.

Ein großer Teil dieser Basis folgt Khamenei als religiösem "Marja", dessen Anordnungen strikt zu befolgen sind. Daher ist es wahrscheinlich, dass viele Schiiten in seiner Ermordung einen Akt des Krieges gegen ihren Glauben sahen, der eine Reaktion erfordert.

Syrien mischt mit

Ebenso ist es wahrscheinlich, dass die Gruppe angesichts der Lage in Syrien nach Assad weiterhin auf schiitische Unterstützung zählen kann. Mit dem Sturz der Assad-Dynastie sehen viele libanesische Schiiten in der Hisbollah ihren verlässlichsten Schutz gegen eine aus ihrer Sicht anti-schiitische, salafistisch-dschihadistische Bedrohung, die von der neuen Führung in Damaskus ausgeht. Gräueltaten [12] gegen Minderheiten im Syrien nach Assad haben diese Wahrnehmung noch verstärkt.

Es überrascht daher nicht, dass Syriens Präsident Ahmad al-Sharaa seine Unterstützung für Aouns Bemühungen zur Entwaffnung der Hisbollah äußerte.

"Wir stehen an der Seite des libanesischen Präsidenten Joseph Aoun bei der Entwaffnung der Hisbollah", erklärte al-Sharaa. Solche Aussagen dürften die Unterstützung der libanesischen Schiiten für die Hisbollah weiter verhärten.

Die Entscheidung der Hisbollah, grenzüberschreitende Operationen wieder aufzunehmen, ist daher möglicherweise nicht das irrationale, riskante Wagnis, als das es manche darstellen – insbesondere angesichts der Tatsache, dass ein Krieg mit dem Iran für die Gruppe selbst eine existenzielle Bedrohung darstellen würde.

Washingtons Rolle

Inmitten dieser Entwicklungen scheinen einige in Washington einen noch härteren Kurs gegen die Hisbollah zu befürworten. Laut [13] Axios gibt es inzwischen eine parteiübergreifende Initiative in Washington, Haykal durch jemanden zu ersetzen, der eher bereit ist, sich der Gruppe entgegenzustellen.

Der republikanische Senator Lindsey Graham ist sogar so weit gegangen, Präsident Trump aufzufordern [14], sich Israels Bombardierungskampagne gegen die Hisbollah im Libanon anzuschließen.

Aus Sicht U S-amerikanischer Interessen ergeben diese politischen Empfehlungen noch weniger Sinn als ein Krieg gegen den Iran.

Zwar kann man argumentieren, dass der Sturz der Islamischen Republik den geopolitischen Interessen der USA dient – schließlich unterhält Teheran enge Beziehungen zu rivalisierenden Großmächten wie China und Russland –, Eine solche Begründung existiert im Fall der Hisbollah und des Libanon jedoch nicht.

Indem Washington die libanesische schiitische Bewegung ohne klare geopolitische Rechtfertigung so energisch ins Visier nähme, würde es eine bereits bestehende schiitische Wahrnehmung weiter verstärken, die aus der Ermordung Khameneis hervorgegangen ist: nämlich die, dass Washington einen anti-schiitischen Kreuzzug führt.

Dies könnte potenziell verheerende Folgen haben, nicht zuletzt die Entstehung eines harten anti-US-amerikanischen Schiitentums, das dem Antiamerikanismus salafistisch-dschihadistischer Gruppen wie dem Islamischen Staat und al-Qaida Konkurrenz machen könnte.

Ali Rizk ist Sicherheitsanalyst und hat einen Masterabschluss in Terrorismusbekämpfung von der Macquarie University in Australien. Er ist Autor für The American Conservative und seine Arbeiten sind unter anderem im National Interest, bei Middle East Eye sowie beim Australian Institute for International Affairs erschienen.

Dieser Text erschien zuerst bei unserem Partnerportal Responsible Statecraft [15] auf Englisch.


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[1] https://responsiblestatecraft.org/author/arizk/
[2] https://www.instagram.com/p/DVXNhh0DcYx/
[3] https://www.ohchr.org/en/press-releases/2025/10/un-experts-warn-against-continued-violations-ceasefire-lebanon-and-urge
[4] https://www.aljazeera.com/news/2026/3/2/lebanese-pm-nawaf-salam-announces-ban-on-hezbollah-military-activities
[5] https://www.lbcgroup.tv/news/lebanon-news/909144/al-hadath-berri-shocked-by-hezbollah-move-backs-lebanese-state/en
[6] https://edition.cnn.com/2026/03/09/middleeast/lebanon-president-israel-talks-hezbollah-latam-intl
[7] https://www.aljazeera.com/news/2025/4/20/lebanese-president-says-disarming-hezbollah-delicate-as-israel-kills-two
[8] https://www.naharnet.com/stories/en/318842-raad-says-hezbollah-has-no-choice-but-resistance-self-defense
[9] https://responsiblestatecraft.org/media/
[10] https://www.middleeasteye.net/news/inside-hezbollah-decision-attack-israel-and-berri-break-party
[11] https://www.elnashra.com/news/show/1765928/%D9%82%D8%A7%D8%A6%D8%AF-%D8%A7%D9%84%D8%AC%D9%8A%D8%B4-%D8%A7%D8%AC%D8%AA%D9%85%D8%B9-%D8%A3%D8%B1%D9%83%D8%A7%D9%86-%D8%A7%D9%84%D9%82%D9%8A%D8%A7%D8%AF%D8%A9-%D9%86%D8%AA%D8%AE%D8%B0-%D9%82%D8%B1%D8%A7%D8%B1%D8%A7%D8%AA-%D9%88%D9%81%D9%82-%D9%8A%D8%AA%D9%86
[12] https://www.ohchr.org/en/press-releases/2025/08/un-syria-commission-finds-march-coastal-violence-was-widespread-and
[13] https://www.axios.com/2026/03/09/lebanon-israel-hezbollah-peace-talks
[14] https://www.timesofisrael.com/liveblog_entry/lindsey-graham-urges-trump-to-join-israeli-strikes-on-lebanons-hezbollah/
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  • 12. März 2026 um 14:00

Störungsmeldung vom 12.03.2026 13:55

Von heise online

Neue Störungsmeldung für Provider Vodafone Kabel

Details

Beginn
12.03.2026 13:55
Region
Walldorf (Baden) (06227)
Provider
Vodafone Kabel
Zugangsart
Kabel

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  • 12. März 2026 um 13:55

Coruna: Was hinter dem Exploitkit für iPhones steckt

Von Heise
Nullen und Einsen, darunter versteckt sich die Zeichenkette EXPLOIT

(Bild: heise online / dmk)

„Coruna“ nennt sich eine Sammlung für Hackwerkzeugen für das iPhone, die diverse iOS-Versionen knackt. Offenbar stecken wieder staatliche Stellen dahinter.

Notfallpatch in der Nacht zum Donnerstag: Apple hat soeben wichtige Aktualisierungen für iPhones und iPads mit den alten iOS- und iPadOS-Versionen 15 und 16 [1] bereitgestellt. Der Grund ist Coruna, ein offenbar extrem komplexes und fähiges Exploitkit, das es auf Apple-Geräte mit älteren Betriebssystemen abgesehen hat. Entdeckt wurde die Malware von Googles Sicherheitsteam GTIG [2] (Google Threat Intelligence Group), zudem hat auch das Security-Unternehmen iVerify eine ausführliche Analyse publiziert [3]. Offenbar fiel Apple danach auf, dass noch nicht alle von Coruna eingesetzten Lücken geschlossen waren – der Konzern reagierte mit einem Update. Den Fix für iOS und iPadOS 16 [4] lieferte Apple selbst, die Fehlerbehebungen für iOS und iPadOS 15 [5] stammen zum Teil auch von externen Sicherheitsforschern, darunter Félix Poulin-Bélanger, der eine schwerwiegende Kernel-Lücke fand. Doch was genau ist und kann Coruna, mit dem immer noch Angriffe durchgeführt werden sollen?

Erst Spione, dann Kriminelle

Zunächst einmal sind laut Google zumindest aktuell iOS- und iPadOS-Versionen nicht mehr betroffen. Laut GTIG besteht die letzte Lücke seit iOS 17.5 nicht mehr. Allerdings könnte es sein, dass die Macher hinter Coruna mittlerweile nachgeliefert haben. GTIG führt insgesamt 23 verschiedene Exploits auf, die in dem Exploitkit entdeckt wurden. Es beginnt bei iOS 13 und reicht bis iOS 17.4 (jeweils inklusive iPadOS). Die Malware arbeitet dabei in Form eines 1-Click-Angriffs. Das heißt: Man muss nur auf einen einzigen Link klicken, um die Infektion in Gang zu setzen. Gestartet wird die Exploit-Chain jeweils in Safari, es wird zunächst eine WebKit-Lücke ausgenutzt. Danach setzt sich die Infektion je nach Betriebssystemversion auf unterschiedlichen Wegen fort. Coruna agiert dabei extrem flexibel und versteckt, versucht Logdateien möglichst zu vermeiden und maskiert seinen Code.

Wer Coruna entwickelt hat, ist noch unklar – es dürfte sich aber um Profis handeln. GTIG schreibt, man habe die Anwendung des Exploitkits durch offenbar russische Spionagekreise in der Ukraine beobachten können. Später wurde die Malware auch von Kriminellen verwendet, die offenbar aus China operieren – dabei ging es um das Einsammeln von Krypto-Wallets oder Passwörtern und anderen Informationen zu Kryptobörsen und anderen Finanzeinrichtungen.

Malware-Verteilung war noch aktiv

Letztlich kann Coruna mit einem infizierten iPhone oder iPad über seine „Implants“ alles anstellen, denn die Malware bekommt die volle Kontrolle. Erstmals entdeckt wurde Coruna, dessen Namen im Code des Exploitkits selbst vorkommen soll, im Frühjahr 2025. Im Sommer 2025 kam es dann zu Watering-Hole-Angriffen über kompromitiere Websites. Ende 2025 tauchte Coruna dann im Zusammenhang mit Krypto-Hacks auf, unter anderem wurde es über gefälschte Kryptobörsen-Websites vertrieben.

Der Sicherheitsforscher und YouTuber Billy Ellis hat ein Testgerät selbst mit Coruna infizieren lassen [6] und lauschte dem Vorgehen dann über einen MITM-Proxy. Dabei zeigte sich, wie gefährlich das Exploitkit ist. Noch übler: Offenbar sind bislang nicht alle Infektionswege abgedreht, es gab bis vor einige Tage noch Websites, auf denen das Exploitkit aktiv war. Über eine solche infizierte Ellis auch sein Testgerät.


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[3] https://iverify.io/blog/coruna-inside-the-nation-state-grade-ios-exploit-kit-we-ve-been-tracking
[4] https://support.apple.com/en-us/126646
[5] https://support.apple.com/en-us/126632
[6] https://www.youtube.com/watch?v=XQvZ2mLnZVI
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  • 12. März 2026 um 13:59

MacBook Neo 2: Zweite Generation in Planung

Von Heise
MacBook Neo in Benutzung

MacBook Neo in Benutzung: Apples Einstieg in die Günstig-Notebooks.

(Bild: Apple)

Apples Einsteiger-Notebook ist seit Mittwoch auf dem Markt. Die zweite Generation soll mit Defiziten aufräumen, meint ein Analyst. Ein Feature dürfte fehlen.

Apple dürfte recht zügig mit einer zweiten Generation des MacBook Neo [1] nachlegen. Davon geht der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo von TF International Securities aus, der einen guten Draht in Apples Lieferkette hat. Geplant sind neue Geräte wohl bereits für das Jahr 2027. Allerdings soll es zumindest eine neue Funktion, zu der es bereits Gerüchte gab, nicht geben, so Kuo in einem Report an Investoren [2]. Ein Touchscreen soll nämlich nicht kommen.

Was sich für das Neo 2 anbietet

Apple dürfte es nicht schwerfallen, ein zweites Neo zu entwickeln. Am erst frisch eingeführten Formfaktor mit schickem Alugehäuse oder dem Display dürfte sich wenig ändern. Stattdessen ist mit Spec-Bumps zu rechnen. Apple könnte so den A18 Pro aus dem iPhone 16 Pro, der im Neo um einen Grafikkern reduziert wurde, auf den Stand A19 Pro bringen. Dieser stammt aus dem iPhone 16 Pro, ist etwas schneller als sein Vorgänger und bringt vor allem mehr RAM: Statt der 8 GByte sind es hier gleich 12 GByte.

Weitere Neuerungen könnten eine größere SSD (zumindest auf Wunsch auch 1 TByte oder gleich 512 GByte zum Start – wobei letzteres eher unwahrscheinlich ist) und verbesserte Anschlüsse sein. Hier gibt sich Apple mit einem USB-C-Port mit USB 3 und einem mit lahmem USB 2.0 sehr knausrig.

Die Frage nach dem Touchscreen

Bei einem neuen Element soll das MacBook Neo 2 hingegen unverändert bleiben: Ein Touchscreen ist angeblich vom Tisch. Hier soll es bis Ende des Jahres mit dem „MacBook Ultra“ ein Oberklassemodell [3] geben, das zum allerersten Mal mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm kommt. Die Funktion dürfte zunächst auf diese Baureihe beschränkt bleiben.

Apple werde hier nicht mit den Chromebooks gleichziehen, von denen aktuell rund die Hälfte bereits über Touch verfügen, schreibt Kuo. „Aber meine letzten Checks in der Industrie legen nahe, dass das Neo 2 das nicht umsetzt.“ Apple gehe von Verkäufen zwischen 4,5 und 5 Millionen Einheiten beim Neo für das Jahr 2026 aus. Die Hälfte davon soll noch im ersten Halbjahr über die Ladentheke gehen. Mit den Stückzahlen beim iPhone kann das nicht konkurrieren, für ein einzelnes Laptop-Modell sei dies jedoch eine sehr starke Zahl. Apple teilt seit einigen Jahren nicht mehr mit, wie viele Geräte verkauft werden. Ein Vergleich ist somit schwierig.


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[2] https://medium.com/@mingchikuo/apple-the-only-bright-spot-among-notebook-brands-in-2026-neo-neo-2-oled-roadmap-strategy-5bbd40eabe90
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  • 12. März 2026 um 13:17

Vision Pro als Monitor für X-Plane 12 – mit einem Umweg

Von Heise
So stellt sich Laminar Research X-Plane 12 auf der Vision Pro vor

So stellt sich Laminar Research X-Plane 12 auf der Vision Pro vor.

(Bild: Laminar Research)

Laminar Research will das Apple-Headset für eine realistische Cockpit-Anzeige in X-Plane nutzen. Dafür braucht es allerdings einen PC mit CloudXR 6.

X-Plane 12, der nach Herstellerangaben „fortschrittlichste Flugsimulator der Welt“, kommt auf Apples Mixed-Reality-Headset. Ab visionOS 26.4, das in den kommenden Wochen erwartet wird, soll die Vision Pro zum externen Display für die Software werden. Dabei verwendet der Hersteller Laminar Research einen besonderen Trick, der mit dem Update auf die Brille kommt.

Rückmeldung vom Headset

Dabei handelt es sich um das sogenannte Foveated Streaming [1], das Nvidias CloudXR-Technik nutzt. Dabei werden nur die Bereiche besonders schnell auf die Vision Pro übertragen, die der Nutzer gerade sieht. Das soll Bandbreite sparen und dennoch einen besonders guten Bildeindruck ermöglichen. Außerdem ist es möglich, gestreamte Inhalte mit lokal gerenderten zu kombinieren. Für X-Plane bedeutet das laut Ankündigung [2], dass man die Version 12 des Simulators entweder von einem ausreichend schnellen PC oder einem Cloud-System mit Nvidia-RTX-Grafik auf die Vision Pro bringen kann.

Diese dient dann als hochauflösendes immersives Display für X-Plane 12. Damit das funktioniert, ist eine „Companion App“ für die Vision Pro notwendig, die Laminar Research über den App Store vertreiben wird. Auf PC- oder Cloud-Seite wird das Headset dann erkannt und als Streaming-Output-Möglichkeit dargestellt. Der Prozess geht in beide Richtungen: Mit Apples ARKit kann X-Plane 12 dann die Cockpit-Position tracken. Der Simulator soll zudem „physische und digitale Welten“ miteinander verbinden.

Geplantes „VR-Update“ für X-Plane 12

In seiner Entwicklerdokumentation [3] hatte Apple zuvor eine Reihe weiterer Anwendungsfälle für das neue Foveated Streaming genannt: neben der Übertragung hochwertiger Spiele von einem leistungsstarken Rechner ist dies auch CAD-Software. Auch Remote-Desktop-Anwendungen über längere Strecken (also außerhalb des eigenen WLAN-Netzwerks) sind denkbar.

X-Plane 12 kostet im Download aktuell 60 US-Dollar, als DVD-Set zum Offline-Einspielen 100 Dollar. Die Anwendung ist für Windows, Linux und den Mac erhältlich, wobei für die CloudXR-Lösung ein PC notwendig ist. Laminar Research kündigte für die kommenden Monate auch ein „VR-Update“ an, bei dem zusätzliche Mixed-Reality- und VR-Features in den Simulator kommen sollen.


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[1] https://www.heise.de/news/Apple-Vision-Pro-Was-bringt-das-neue-Foveated-Streaming-11179537.html
[2] https://www.x-plane.com/2026/03/x-plane-is-coming-to-apple-vision-pro-with-nvidia-cloudxr/
[3] https://developer.apple.com/documentation/foveatedstreaming
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