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Gestern — 18. April 2026Golem.de Full über fivefilters.org

Lunar Gateway: Das (vorläufige) Aus für die Mond-Raumstation

Von Patrick Klapetz
Mit dem Stopp des Projekts schwindet die Glaubwürdigkeit der USA als Partner in der internationalen Raumfahrt .
Illustration vom Lunar Gateway am Mond (Bild: NASA/Alberto Bertolin)
Illustration vom Lunar Gateway am Mond Bild: NASA/Alberto Bertolin

Die Nasa gab am 24. März 2026 den vorläufigen Stopp für das Lunar-Gateway-Projekt bekannt, das bisherige Herzstück der Artemis-Missionen. Die Raumstation sollte als Umstiegspunkt für Mondlandungen dienen, weicht nun jedoch einer Neuausrichtung des Programms zugunsten einer schnelleren Oberflächenpräsenz.

In der Umlaufbahn des Erdtrabanten wird es demnach vorerst keine Station geben. Die zukünftigen Mondastronauten sollen direkt vom Orion-Raumschiff an die Landefähre andocken und umsteigen.

Jedoch war das Gateway ein Gemeinschaftsprojekt, ähnlich wie die Internationale Raumstation ISS. Sowohl die Europäer als auch Japaner , Kanadier und die Vereinigten Arabischen Emirate sollten Module und Technologien bereitstellen.

Der Verlust von Missionszeit durchs Gateway-Aus

Besonders die europäische Raumfahrtbehörde Esa trifft die Entscheidung hart: Ihre Module I-Hab, View und Link sind exakt auf das Gateway zugeschnitten. Die Zukunft dieser bereits laufenden Entwicklungen muss nun bis zur Ratstagung im Juni 2026 politisch geklärt werden.

Vertraglich sind die genannten Länder immer noch Partner des Artemis-Programms. Die Nasa stellte in Aussicht, die ausgewählten Gateway-Technologien und die finanzielle Mittel dafür in die Entwicklung einer dauerhaften Präsenz auf der Mondoberfläche einfließen zu lassen.

Die Module sind allerdings für den Einsatz in der Schwerelosigkeit konzipiert. Es wären also eine massive Umplanung als Oberflächen-Habitat und hohe Umrüstungskosten nötig.

Ohne das Gateway in der strategisch günstigen Halo-Umlaufbahn (NRHO) entfällt nicht nur ein stabiler Kommunikations-Hub für den Südpol des Mondes und eine kontinuierliche Sicht auf diesen, sondern auch die Basis für Langzeitmissionen. Statt auf bis zu 90 Tage im All ist der Aufenthalt der Crew in der Orion-Kapsel auf maximal 21 Tage limitiert. Besonders für Langzeitmissionen auf der Mondoberfläche wäre die Station ein wichtiger Vorteil.

Lunar Gateway als Milliardengrab?

Die ersten Elemente des Gateways sollten voraussichtlich 2027 starten, wodurch der operative Betrieb erst ab 2028 möglich gewesen wäre. In den ursprünglichen astronautischen Mondlandeplänen spielte die Mond-Raumstation ohnehin keine Rolle, da Raumschiff und Landefähre auch während Artemis III ( mittlerweile Artemis IV ) ohne Zwischenstopp am Gateway aneinander andocken sollen.

Das Gateway-Programm hätte laut einer Analyse des spanischen Tech-Nachrichtenmagazins Tyn die internationale Zusammenarbeit gestärkt und einen beitragsbasierten Rahmen geboten, wie es von der ISS bekannt ist.

Der Stopp (und die mögliche Streichung) schwächt das Modell, verlagert die Zusammenarbeit hin zu eher bilateralen oder missionsspezifischen Vereinbarungen und untergräbt das Vertrauen in die Zuverlässigkeit und die langfristige Programmführung der USA.

Gestärkt wird durch die Neuausrichtung hingegen das kommerzielle Weltraum-Ökosystem. Immerhin will die Nasa ab 2027 monatliche robotische Mondlandemissionen im Zuge ihres kommerziellen lunaren Nutzlastprogramms CLPS durchführen.

Die Anfangsinvestitionen der Nasa für das Gateway beliefen sich für die Jahre von 2019 bis 2025 auf etwa 4,4 Milliarden US-Dollar. Weitere Milliarden waren bis zum Ende des Jahrzehnts veranschlagt.

Dem gegenüber soll das Infrastrukturprogramm für die Mondoberfläche einen Umfang von etwa 20 Milliarden US-Dollar haben. Immerhin stärkt die Verlagerung hin zu einer vorrangigen Oberflächenarchitektur (Surface First) die Bedeutung des Aufbaus einer Mondbasis am lunaren Südpol . Dort will auch China eine Station errichten und wird mit der bevorstehenden robotischen Mission Chang'e-7 ab Sommer 2026 nach Wassereis suchen.

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  • 18. April 2026 um 14:31

Full Self Driving: Tesla rät zu "Geduld" nach 7 Jahren Wartezeit auf FSD

Von Tobias Költzsch
Ein niederländischer Model-3 -Besitzer hat Tesla 2019 6.400 Euro für FSD gezahlt – wird es aber wohl nicht bekommen.
FSD (Supervised) in einem Model 3 (Bild: Friedhelm Greis/Golem)
FSD (Supervised) in einem Model 3 Bild: Friedhelm Greis/Golem

Der Niederländer Mischa Sigtermans hat bei Tesla nachgefragt, wann er Full Self Driving (FSD) für sein 2019 gekauftes Model 3 bekommen werde. Das berichtet Electrek . Hintergrund ist, dass die niederländische Zulassungsbehörde das teilassistierte autonome Fahren FSD (Supervised) von Tesla erstmals in Europa zugelassen hat. Allerdings bekommen Besitzer von Tesla-Modellen mit der HW3-Hardware kein FSD.

Um ein solches Fahrzeug handelt es sich bei Sigtermans Model 3. Auf die Frage beim Tesla-Kundenservice, wann sein HW3-Auto FSD bekommt, konnte ihm kein Zeitpunkt genannt werden – und auch nicht, ob es überhaupt erscheinen werde.

Als er nach dem versprochenen kostenlosen Hardware-Upgrade fragte, wurde ihm geantwortet, dass es diesbezüglich keine Informationen für Europa gäbe. Elon Musk hatte Anfang 2025 erklärt, dass FSD nicht auf HW3 laufen würde und die Hardware ausgetauscht werden müsse.

Sigtermans solle sich einfach noch gedulden

Nachdem Sigtermans dem Bericht zufolge gebeten hatte, mit einem Tesla-Sprecher verbunden zu werden, wurde ihm als finale Antwort mitgeteilt, dass er sich einfach noch gedulden müsse. Anschließend wurde der Anruf beendet und die Support-Anfrage als gelöst geschlossen.

Sigtermans hatte bereits zuvor eine Kampagne gestartet, in der er weitere Betroffene für eine Sammelklage sucht. Bislang sollen sich um die 3.000 Besitzer von HW3-Teslas gemeldet haben, die jeweils 6.800 Euro an Schadensersatz fordern. Die Forderung soll als EU-Sammelklage eingereicht werden.

Beim Kauf hatte Sigtermans das Geld für FSD bezahlt, nicht FSD Supervised, wie der Dienst nun genannt werden muss. Trotz des Namens handelt es sich nicht um autonomes Fahren; Fahrer müssen weiterhin bereit zum Eingreifen sein. Sigtermans besteht aber offenbar darauf, für sein Geld echtes FSD zu bekommen.

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  • 18. April 2026 um 13:40

Rechenzentren: Tech-Firmen sollen gegen Informationspflicht lobbyiert haben

Von Tobias Költzsch
Details zur Umweltbilanz von Rechenzentren in Europa sind unter Verschluss – offenbar haben Tech-Konzerne erfolgreich Lobby betrieben.
Ein Rechenzentrum von Amazon nahe Saragossa in Spanien (Bild: VALENTIN BONTEMPS/AFP via Getty Images)
Ein Rechenzentrum von Amazon nahe Saragossa in Spanien Bild: VALENTIN BONTEMPS/AFP via Getty Images

Tech-Konzerne wie Microsoft und Amazon sollen durch Lobbyarbeit eine entscheidende Änderung an der Informationspflicht zu Rechenzentren erreicht haben. Wie die Zeit berichtet, sollen in den entsprechenden Vorschriften Geheimhaltungsklauseln zu Umweltaspekten durchgesetzt worden sein, die wortgleich mit Vorschlägen von Microsoft und der Lobbyvereinigung Digital Europe sind.

Digital Europe gehören unter anderem Amazon, Google und Meta an. Den Recherchen zufolge wurde das europäische Gesetz, demzufolge Unternehmen Kennzahlen wie Wasserverbrauch und Energieeffizienz von Rechenzentren an die Kommission melden und so offenlegen müssen, 2024 auf Druck der Branche geändert.

Seitdem gelten diese Informationen als vertraulich und dürfen nicht mehr für einzelne Rechenzentren veröffentlicht werden. Zahlreiche von der Zeit befragte Rechtsexperten sehen in dieser Vorgehensweise einen Bruch der Transparenzvorschriften der EU sowie der Aarhus-Konvention. Diese regelt den Zugang zu Umweltinformationen.

Mitgliedstaaten sollen Informationen nicht weitergeben

Der Recherche zufolge soll ein Vertreter der Kommission den Mitgliedstaaten sogar nahegelegt haben, Informationsanfragen aus der Öffentlichkeit zu einzelnen Rechenzentren abzulehnen.

2023 wurde die Energieeffizienz-Richtlinie der EU überarbeitet, um der wachsenden Anzahl an Rechenzentren in Europa gerecht zu werden. Diese benötigen eine große Menge an Energie; für die Kühlung der Anlagen ist zudem viel Wasser notwendig. Anfang 2024 haben Microsoft und Digital Europe identische neue Artikel vorgeschlagen, die eine Geheimhaltung der entsprechenden Informationen enthielten.

Die Formulierung fand sich in der überarbeiteten Richtlinie schließlich nahezu wortgleich wieder. Auf Nachfrage der Zeit erklärt die Kommission, dass ihr Vorschlag immer eine Vertraulichkeitsklausel enthalten habe. Doch auch auf andere Regelungen sollen Tech-Konzerne Einfluss genommen haben, etwa bezüglich der Genehmigungen von größeren Bauvorhaben.

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  • 18. April 2026 um 13:05

(g+) Tipps für die Jobsuche - Teil 3: Die fünf typischen Bewerberfehler und wie man sie vermeidet

Von Markus Kammermeier
Im letzten Teil dieser Reihe blicken wir auf die häufigsten Fehler, befassen uns mit KI als Helfer und geben einen 3-Schritte-Plan für eine erfolgreiche Bewerbung.
Einen Job auf Knopfdruck finden? Schön wär's. (Bild: niekverlaan/Pixabay)
Einen Job auf Knopfdruck finden? Schön wär's. Bild: niekverlaan/Pixabay

Bei vielen, die heute einen Job suchen, ist das letzte Mal schon lange her. Inzwischen hat sich einiges geändert: wie Firmen suchen, wie Bewerber sich präsentieren müssen. Wir wollen ITlern auf Jobsuche zu besseren Bewerbungschancen verhelfen.

In Teil 1 dieser Reihe ging es vor allem um die Art, wie Bewerber sich heute präsentieren sollten (g+) , in Teil 2 um den Bewerbungsprozess inklusive ATS (g+) . Der dritte befasst sich nun damit, was Bewerber alles falsch machen können und wie sich KI sinnvoll einsetzen lässt.

Golem Plus Artikel

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  • 18. April 2026 um 10:00

Klimakrise: Planet im Stress

Von Dirk Eidemüller
Der Mensch beeinflusst den Zustand der Erde nicht nur durch den Ausstoß von Treibhausgasen. Neue Forschung zeigt, wie dringend wir gegensteuern müssen.
So sah die Erde für die Astronauten der Artemis-II-Mission aus. (Bild: Nasa)
So sah die Erde für die Astronauten der Artemis-II-Mission aus. Bild: Nasa

Dieser Golem-Plus-Text ist 24 Stunden lang frei verfügbar.

Immer wieder wird infrage gestellt, ob der Einfluss des Menschen auf unseren Planeten einzigartig ist. Mitunter wird bestritten, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wird – obwohl die wissenschaftliche Beweislage eindeutig ist und mit elementaren physikalischen Kenntnissen vom Prinzip her nachvollzogen werden kann.

Doch neben den steigenden Temperaturen gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Parameter, bei denen sich der negative Einfluss des Menschen bemerkbar macht. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat das in seinem Planetary Health Check ausführlich untersucht.

"Bei den meisten planetaren Belastungsgrenzen spitzt sich die Lage weiter zu," sagt Boris Sakschewski , Wissenschaftler am PIK . "Letztes Jahr wurden sieben von neun planetaren Belastungsgrenzen überschritten, eine mehr als im Vorjahr. Hierbei handelt es sich um die Ozeanversauerung, die jetzt ebenfalls den als sicher erachteten Bereich verlassen hat."

Alarmierendes Bild

Insgesamt zeichnet der Bericht ein alarmierendes Bild. Nur bei zwei Belastungsgrenzen gibt es positive Entwicklungen: Sowohl bei der Ozonschicht als auch bei den Aerosolen bleibt die Lage konstant beziehungsweise hat sich sogar leicht verbessert. "Dazu muss man wissen, dass dies kein Zufallsergebnis ist, sondern das Ergebnis internationaler Abkommen, die über die Jahre und Jahrzehnte sehr positive Wirkung gezeigt haben. Die Ozonschicht, die uns vor der UV-Strahlung der Sonne schützt, war durch die Fluorchlorkohlenwasserstoffe aus Kühlschränken, Klimaanlagen, Spraydosen etc. teilweise schon stark zersetzt worden. Das Montreal-Abkommen hat diese Stoffgruppe streng geregelt und dadurch zum Schutz der Ozonschicht geführt," sagt Sakschewski. Ähnlich sieht es mit internationalen Abkommen aus, die etwa den Einsatz stark aerosolproduzierender Treibstoffe im Schiffsverkehr regulieren.

Doch bei den anderen Belastungsgrenzen bleiben solche internationalen Abkommen leider aus – beziehungsweise gestaltet sich die Diplomatie als äußerst schwerfällig. "Eines der Kardinalprobleme ist natürlich der Klimawandel" , sagt der Forscher. "Er sorgt für eine Bandbreite von Problemen von Wetterextremen bis zum Meeresspiegelanstieg."

Die menschengemachten Treibhausgasemissionen sind der größte Treiber für Umweltprobleme und den Verlust von Biodiversität.

Die Forscher identifizierten aber noch weitere Belastungsgrenzen. Jede für sich kann unseren Planeten destabilisieren. So ist zum Beispiel die Ozeanversauerung ein Prozess, der ebenfalls durch CO₂-Emissionen angetrieben wird. Diese Grenze wurde nun erstmalig überschritten.

Durch den steigenden CO₂-Gehalt in der Atmosphäre wird auch mehr CO₂ im Ozeanwasser gelöst. Das führt primär zur Versauerung, also mehr Kohlensäure im Wasser, und sorgt dafür, dass bestimmte Lebewesen wie Muscheln oder manche Korallen ihre kalkhaltigen Schalen nicht mehr wie gewünscht ausbilden können – einfach, weil das etwas saurer gewordene Wasser den Kalk angreift.

Unterschiedliche Wassertemperaturen haben auch eine Auswirkung auf die Versauerung. Während kälteres Wasser mehr CO₂ aufnehmen kann und daher stärker von Versauerung betroffen ist, spielt in wärmeren Regionen die Kombination aus höheren Temperaturen, geringerer Pufferkapazität und weiteren Stressfaktoren – etwa durch marine Hitzewellen – eine große Rolle. Diese unterschiedlichen regionalen Bedingungen verstärken insgesamt den Druck auf marine Ökosysteme weltweit.

Das hat auch massive Auswirkungen auf Korallenriffe. Die Korallenbleichen werden zwar durch zu hohe Temperaturen hervorgerufen. Aber bei einem steigenden Säuregehalt geht vielerorts auch die Fähigkeit zur Regeneration verloren, weil dies die Bildung der Kalkskelette behindert.

Biodiversität schützt

"Auch bei den anderen Belastungsgrenzen sehen wir stabil schlechte Trends, etwa beim Eintrag menschengemachter Substanzen, den biogeochemischen Kreisläufen oder bei der Integrität der Biosphäre" , sagt Sakschewski. Diese Faktoren hängen alle eng zusammen.

So ist etwa das Ausbringen von Pestiziden oder Düngemitteln mit dem Verlust von Biodiversität verknüpft. Und damit gehen auch wichtige Selbstheilungskräfte von Ökosystemen verloren, die wir gerade bei steigenden Temperaturen dringend brauchen.

Der Forscher appelliert deshalb: "Wir müssen alle besser werden, was den Schutz des Klimas und der Umwelt betrifft. Dabei dürfen wir nie vergessen, dass Klimaschutz gleichzeitig Umweltschutz ist und umgekehrt."

Resiliente Ökosysteme können dem Klimawandel besser standhalten und ihn abmildern. Neben einer schnellen und massiven Reduzierung der Treibhausgasemissionen benötigen wir also ausgedehnte Naturschutzgebiete – sowohl zu Land wie auf den Weltmeeren.

Doch beim Blick in die Erdgeschichte zeigt sich, dass immer wieder Massenaussterben und große Veränderungen in der Biosphäre stattgefunden haben. Das wirft die Frage auf: Lassen sich solche Veränderungen mit dem aktuellen Einfluss des Menschen vergleichen?

Diesem Problem geht ein anderes Team um Simon Darroch vom Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt nach . Zu diesem Team gehören Expertinnen und Experten aus ganz unterschiedlichen Disziplinen – von der Geochemie über die Paläontologie bis hin zur Klimaforschung.

Darroch sagt: "Wir haben nach zahlreichen Diskussionen herausgefunden, dass wir zwischen zwei Ebenen unterscheiden müssen: dem klassischen 'Ecosystem Engineering' und dem 'Earth System Engineering'."

Ersteres beschreibt, wie manche Lebewesen durch ihre Tätigkeit lokal ihr ganzes Ökosystem mitgestalten. Ein Beispiel hierfür ist der Biber, der durch den Bau von Dämmen seine Umgebung unter Wasser setzt und dadurch Auenlandschaften erzeugt. Das schafft Lebensraum für zahlreiche andere Arten.

Ein anderes Beispiel sind die Herden großer pflanzenfressender Tiere, die Gras- und Savannenlandschaften erzeugen. Dazu zählen nicht nur Ziegen, Büffel oder Elefanten, sondern etwa vor vielen Jahrmillionen auch die Sauropoden, die zu den pflanzenfressenden Dinosauriern zählen. Doch auch wenn diese Tiere ganze Landschaften verändern können, ist ihr Einfluss auf die gesamte Erde doch sehr begrenzt.

Genau darum geht es beim Earth System Engineering. Das sind Prozesse, die wichtige Parameter auf dem ganzen Planeten verschoben haben, also global und über viele Jahrmillionen. Ein Beispiel dafür ist die sogenannte Große Sauerstoffkatastrophe. Vor rund 2,4 Milliarden Jahren wurde sie durch Cyanobakterien hervorgerufen, die große Mengen an Sauerstoff erzeugten, der sich dann in der Atmosphäre anreicherte. Bis dahin bestand die Erdatmosphäre vor allem aus Stickstoff, Kohlendioxid und Wasserdampf.

Massenaussterben und warum es verhindert werden sollte

Der Sauerstoff war für viele Lebewesen giftig, da sie ihn nicht gewohnt waren. "Das hat vermutlich zu einem Massenaussterben vieler – damals noch primitiver – Spezies geführt" , erklärt Darroch. Auf der anderen Seite hat das Aufkommen von frei verfügbarem Sauerstoff aber erst die Evolution ganz neuer Spezies ermöglicht. Die Große Sauerstoffkatastrophe ist vermutlich das heftigste Einzelereignis, das man zum Earth System Engineering zählt.

Neben der Sauerstoffproduktion zählen zum Earth System Engineering zum Beispiel auch das Bilden von dichten Wäldern – die das Klima des ganzen Planeten beeinflussten – oder die Durchmischung von Bodenschichten durch Bodentiere wie Würmer und Ameisen. Auf diese Weise haben Wälder über die Jahrmillionen gigantische Mengen Kohlendioxid aus der Luft aufgenommen und im Untergrund fixiert. Aktuell ist die Menschheit dabei, diese fossilen Energieträger rasant wieder in großem Maßstab in die Atmosphäre zu befördern.

Damit ändern sich die planetaren Rahmenbedingungen – wie oben bei den planetaren Belastungsgrenzen angesprochen. "Viele Spezies sterben aus, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern – vor allem, wenn sie sich sehr rasch ändern" , so Darroch. "Andere wiederum schaffen es, sich anzupassen. Dann können auch neue Arten entstehen, wenn ökologische Nischen frei werden. Uns interessiert dabei insbesondere, welche dieser Prozesse welche ökologischen Folgen hatten. Also wir wollen untersuchen, inwiefern die Prozesse für die Weiterentwicklung des Lebens hinderlich waren oder das Entstehen neuer Arten befördert haben."

Unwiederbringlich verloren

Die Wissenschaftler wollen eine umfangreiche Datenbank erstellen, um solche Fragen in einfachen und didaktisch illustrativen Grafiken darstellen zu können, und zwar über Hunderte Millionen Jahre. Dazu müssen sie viele fossile Daten auswerten. Es wird interessant sein zu sehen, inwieweit der menschliche Einfluss damit vergleichbar ist.

Dabei ist stets zu bedenken, dass es viele Jahrtausende oder gar Jahrmillionen dauert, bis sich neue Spezies entwickeln und an neue Rahmenbedingungen anpassen. Für unsere Kinder und Enkel und für viele weitere Generationen sind deshalb nicht nur die einmal verlorenen Spezies unwiederbringlich verloren. Es wird geradezu ewig dauern, bis Menschen wieder eine derart vielfältige und artenreiche Natur erleben können – falls es dann noch Menschen gibt.

Dirk Eidemüller ist freiberuflicher Wissenschaftsjournalist in Berlin. Er schreibt vor allem über Naturwissenschaft, Technik, Energie- und Klimathemen.

Dieser Artikel erscheint bei Golem Plus, weil ...
... er anhand aktueller Forschung globale Zusammenhänge und die langfristigen Konsequenzen umweltschädlichen menschlichen Handelns beschreibt und damit zu einem tieferen Verständnis der Klimawandelfolgen beiträgt.

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  • 18. April 2026 um 09:00
Vor vorgesternGolem.de Full über fivefilters.org

Anzeige: Wera-Bit-Set mit Spezialhalter bei Amazon billiger als sonst

Von Benjamin Gründken
Bei Amazon ist ein Bit-Set von Wera mit Profilen wie Torx und einem besonderen Wechselfutter günstiger als dort üblicherweise.
Wera zählt zu den bekannten Werkzeugschmieden aus Deutschland. (Bild: Erzeugt mit ChatGPT; Amazon, Wera; Montage: Golem.de) amazon Affiliate

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Wera zählt zu den bekannten Werkzeugschmieden aus Deutschland. Bild: Erzeugt mit ChatGPT; Amazon, Wera; Montage: Golem.de

Wera ist kein Billiganbieter, das steht durch die Preispolitik der Wuppertaler definitiv fest. Die Qualität stimmt ebenfalls. Gute Bewertungen findet man im Netz zuhauf. Trotzdem ist der Hersteller bei vielen nicht gesetzt, nur weil sie gerade neue Schraubendreher, Bits oder Ratschen benötigten. Heimwerker, die nur alle Jubeljahre ihr Bit-Set aus der Schublade ziehen, kommen vermutlich auch mit einem kostenoptimierten Produkt zurecht.

Qualität muss trotzdem kein Vermögen kosten. Das zeigt Amazon aktuell am Beispiel des Wera Bit-Check 30 Universal 1 mit Schnellwechselfutter. Das mit 4,8 von 5 Sternen bewertete Set ist dort gerade so günstig wie schon lange nicht mehr im Angebot.

30-teiliges Bit-Set samt Schnellwechselfutter

Profile bietet der Wera Bit-Check einige. Torx und Innensechskant sind ebenso dabei wie PH und PZ. Die Zusammenstellung ist sehr Torx-lastig, zumal auch Sicherheits-Torx an Bord ist. Einzelne Bits sind doppelt vorhanden, etwa PH1 und PZ1. Das ist sinnvoll: Beide Formate kommen oft zum Zuge und werden somit stärker beansprucht.

Geizig zeigen sich die Wuppertaler beim Schlitzprofil. Dieses liegt laut Angaben nur einmal in 5,5 Millimetern vor. Zum Einsatz kommt das Profil heute aber kaum noch, dafür finden sich bei vielen Gartengeräten und Möbeln immer häufiger Torx.

Laut Wera enthält der Bit-Check 30 Universal 1 auch zähharte Bits. Der Bit-Check ist so konzipiert, dass er aufgestellt werden kann.

Ins Auge fällt überdies der Bit-Halter. Hierbei handelt es sich um das Schnellwechselfutter Rapidaptor. Bits sollen sich dadurch nicht nur schnell wechseln lassen, sondern auch sicher halten. Für Vielschrauber ist dieses Tool sicherlich nicht unspannend.

Preisfall: Amazon reduziert unter Preis der letzten Zeit

Laut Keepa kostet das Set schon seit dem 29. März nur noch 22,95 Euro

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beim Onlineriesen. Mit Verkauf und Versand über Amazon wurde es laut Preistracker monatelang nicht mehr so günstig angeboten. Der Dreimonatsschnitt liegt bei 27,61 Euro. Zudem zeigt der Golem-Preisvergleich, powered by Geizhals, dass es den Bit Check 30 Universal 1 bei keinem der 63 anderen dort gelisteten Shops günstiger zu kaufen gibt. Pollin macht zwar denselben Preis, verlangt aber um einen Euro höhere Versandkosten.

Wera Bit-Sortiment, Bit-Check 30

Zum Angebot

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Immer noch zu teuer? Der Bit-Check 30 Metal 1 mit einem einfachen Bit-Halter kostet nur 16,34 Euro

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. Der ist aber nicht reduziert.

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  • 17. April 2026 um 19:04

Musk gescheitert: Amazon Leo erhält mit Globalstar Zugang zu Smartphones

Von Achim Sawall
Elon Musk wird den Kauf von Globalstar durch Amazon zurückgeworfen. Auch das Satellitennetz Amazon Leo wird Direct-To-Device bieten.
Mission Kuiper Atlas 1: Die Trägerrakete ULA Atlas V 551 rollt am 28. April 2025 in die Cape Canaveral Space Force Station. (Bild: Amazon)
Mission Kuiper Atlas 1: Die Trägerrakete ULA Atlas V 551 rollt am 28. April 2025 in die Cape Canaveral Space Force Station. Bild: Amazon

Nach dem vergeblichen Versuch von Elon Musk, Apple zum Verkauf zu drängen, sind Globalstar und Apple mit Amazon in dieser Woche einig geworden .

Satellitenexperte Christian von der Ropp sagte Golem am 17. April 2026 auf Anfrage: "Amazon, das bereits seit 2019 an einer LEO-Konstellation für Breitbanddienste im Ka-Band arbeitet, hatte schon im Oktober 2024 in einem Anhörungsverfahren des britischen Regulierers Ofcom sein Interesse bekundet, Direct-to-Device-Dienste zu erbringen. In welchen Frequenzbändern dies geschehen sollte, war aber bisher unklar."

Ende Mai 2025 berichtete The Information , dass Apples Investition in Globalstar intern Kontroversen ausgelöst habe und die Zweifel gewachsen seien. Im gleichen Monat kursierten Berichte, wonach SpaceX Globalstar übernehmen wollte und Elon Musk versuchte, Apple unter Druck zu setzen . So soll Musk Apple ein 72-stündiges Ultimatum für die Annahme seines Angebots gesetzt und mit der Entwicklung eines eigenen Smartphones als iPhone-Konkurrenz gedroht haben.

Amazon Leo braucht andere Frequenzen für D2D

Das für die Konstellation Amazon Leo (ehemals Kuiper) vorgesehene Ka-Band ist laut von der Ropp aufgrund seiner sehr hohen Frequenzen nicht für Funkverbindungen zwischen Smartphones und Satelliten geeignet. Vielmehr sind Frequenzen unter 2,5 GHz erforderlich, die Amazon nun mit Globalstar erwirbt.

Welche Pläne Amazon mit Globalstar konkret verfolge, bleibe vorläufig offen. Möglich sei zunächst nur, die Pläne Apples fortzusetzen und 48 weitere Satelliten (C-3) oder zeitnah die C-4-Konstellation aus bis zu 3.080 Satelliten zu starten.

Für den Erhalt von Globalstars deutschen Frequenzanmeldungen bei der ITU (D-NGSO-1120-1/2/3) müsste Amazon bis zum 17. Dezember 2027 den ersten Satelliten ins All schießen, für die französischen (HIBLEO-XL-1/2) bis zum 31. August 2029, sagte von der Ropp. Da der Erwerb jedoch von langwierigen Freigabeprozessen abhängig ist, wird der Vollzug erst im Jahr 2027 erwartet.

Schwaches Globalstar-Netz durch Apple gerettet

"Das Globalstar-Netz galt lange Zeit als notleidend: Nachdem das US-Unternehmen kurz nach dem Launch der ersten Generation seines Netzes, bestehend aus 48 Satelliten, im Jahr 2000 in die Insolvenz rutschte und von Finanzinvestoren gerettet wurde, beförderte man von 2011 bis 2013 die zweite Generation des Satellitennetzes ins All, kämpfte jedoch unter der hohen Schuldenlast" , erklärte von der Ropp weiter.

Einige vormals von regionalen Partnern betriebene Gateways stellten den Betrieb ein. Da Globalstar nie über Inter-Satellite-Links verfügte, führte dies zu Einbußen in der Netzabdeckung, die ohnehin nie global war und insbesondere die Ozeane und Polarregionen nicht abdeckte. Im Jahr 2022 habe Globalstar durch die Sanktionen gegen Russland auch noch seine beiden russischen Bodenstationen verloren, berichtete der Experte weiter.

Von der Ropp: "Insgesamt fehlte es Globalstar an Abdeckung, einem soliden Produkt und Perspektiven. Gleichwohl wurde durch Frequenzanmeldungen bei der ITU im Jahr 2020 über Deutschland und 2022 über Frankreich bekannt, dass Globalstar eine Konstellation von bis zu 3.080 Satelliten plante, die intern den Codenamen C-4 trug. Offen blieb jedoch, wie diese Megakonstellation finanziert werden sollte."

iPhone Satellitendienste eher lahm

Im November 2024 investierte Apple rund 1,5 Milliarden US-Dollar in das Unternehmen . Die Transaktion umfasste die Finanzierung von 17 Ersatzsatelliten für die bestehende Konstellation sowie 48 neue Satelliten (Codename C-3), was die Kapazität erhöhen und Versorgung verbessern sollte.

Außerdem erwarb Apple 20 Prozent an einem Tochterunternehmen von Globalstar, das sämtliche Frequenznutzungsrechte besitzt und damit den aus heutiger Sicht wertvollsten Teil des Unternehmens darstellt. Im Gegenzug bekam Apple exklusiven Zugriff auf 85 Prozent von Globalstars Netzkapazität, über die Apple seit dem iPhone 14 Satellitendienste anbietet. Allerdings blieb der Dienst sowohl in seiner geografischen Ausbreitung als auch in seinem Leistungsumfang hinter den Erwartungen zurück.

Durch diese massive Investition in Globalstar und die Abhängigkeit von Apple als Hauptkunde erwarb Apple de facto die Kontrolle über Globalstar, ohne eine Aktienmehrheit zu besitzen. Zusätzlich habe sich Apple auch noch ein Vorkaufsrecht auf die Aktien des Hauptaktionärs Jay Monroe gesichert, betonte von der Ropp.

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  • 17. April 2026 um 18:59

Anzeige: Topseller-Kfz-Verbandskasten für unter 10 Euro bei Amazon

Von Erik Körner
Einer der meistverkauften Kfz-Verbandskästen bei Amazon ist wieder zum Tiefstpreis erhältlich. Käufer sparen über 40 Prozent.
Der StVO-konforme Kfz-Verbandskasten von Heldenwerk wieder zum Tiefstpreis bei Amazon (Bild: Amazon.de/Heldenwerk/Golem) amazon Affiliate

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Der StVO-konforme Kfz-Verbandskasten von Heldenwerk wieder zum Tiefstpreis bei Amazon Bild: Amazon.de/Heldenwerk/Golem

Jeder Autofahrer braucht einen Verbandskasten im Fahrzeug. Fehlt er bei einer Kontrolle, droht laut ADAC ein Verwarnungsgeld von 10 Euro. Zugegeben, viel ist das nicht (Falschparken zum Beispiel ist deutlich teurer), dennoch sollte man das Risiko gar nicht erst eingehen – auch seinen Mitmenschen zuliebe. Wer einen neuen Verbandskasten braucht oder sich jetzt ertappt fühlt, sollte bei Amazon vorbeischauen. Dort gibt es eines der meistverkauften Erste-Hilfe-Sets für Autos von Hersteller Heldenwerk derzeit zum Tiefstpreis von unter 10 Euro. Wir empfehlen, schnell zuzugreifen. Der Rabatt gilt nur noch bis zum 19. April.

Das bietet der Kfz-Verbandskasten von Heldenwerk

Nicht jeder Verbandskasten ist im deutschen Straßenverkehr zugelassen. Jedes Erste-Hilfe-Set muss natürlich eine DIN-Norm erfüllen. Konkret: Die DIN-Norm 13164, die über die Produkte bestimmt, die enthalten sein müssen. Der Kfz-Verbandskasten von Heldenwerk umfasst alle verpflichtenden Gegenstände, darunter zwei Atemschutzmasken, verschiedene Verbände und Pflaster, Handschuhe, eine Rettungsdecke, Schere, Sicherheitsdecke und vieles mehr. Die genaue Inhaltsliste findet sich auf der Amazon-Produktseite. Der Hersteller verspricht, dass das Set nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa nutzbar ist.

Geliefert wird der Kfz-Verbandskasten von Heldenwerk in einer robusten roten Tasche. Sie misst 13 mal 24 mal 5,5 cm. Demnach passt sie problemlos ins Handschuhfach, unter den Fahrersitz und in den Kofferraum sowieso. Das Material ist wasser- und staubabweisend, so dass der Inhalt in bester Verfassung bleibt und bereit für den Notfall ist. Die Produkte selbst sind obendrein staubsicher und steril verpackt.

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von Heldenwerk ist 42 Prozent günstiger bei Amazon. Er kostet 9,90 Euro statt dem durchschnittlichen Verkaufspreis von 16,97 Euro. Fast 4.500 Käufer bewerten das Erste-Hilfe-Set überwiegend positiv mit 4,7 von 5 Sternen. Die Qualität des Inhalts stimme, die Vollständigkeit ebenfalls. Auch den Preis loben viele Nutzer. Allein im letzten Monat wurde der Verbandskasten über 7.000-mal bestellt.

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  • 17. April 2026 um 18:06

4A Games: Metro 2039 kehrt zurück in die Tunnel

Von Peter Steinlechner
Düsterer, direkter und technisch überarbeitet: Metro 2039 verabschiedet sich von Artjom und geht wieder in den Untergrund.
Artwork aus Metro 2039 (Bild: 4A Games)
Artwork aus Metro 2039 Bild: 4A Games

Das ukrainische Entwicklerstudio 4A Games setzt seine Shooter-Reihe mit Metro 2039 fort. Der Titel erscheint im Winter für Playstation 5, Xbox Series X/S und Windows-PC und bleibt ein reines Einzelspieler-Spiel mit Fokus auf Story, Survival und Atmosphäre.

Die Handlung spielt rund 25 Jahre nach dem Atomkrieg. Die Überlebenden sind unter einem Regime vereint, das von dem Spartaner Hunter angeführt wird. Er verspricht ein Leben auf der Oberfläche, tatsächlich bleiben die Menschen jedoch im Metro-System gefangen und werden durch Propaganda und Gewalt kontrolliert.

Im Vergleich zum Vorgänger Metro Exodus (2019) verschiebt sich der Fokus wieder stärker in Richtung enge, lineare Abschnitte im Metro-System. Während Exodus größere, offenere Gebiete bot, setzt Metro 2039 stärker auf klaustrophobische Levels, klassische Exploration sowie die Mischung aus Schleichen, Ressourcenmanagement und Gefechten.

Anders als in den Vorgängern steht außerdem nicht Artjom im Mittelpunkt. Stattdessen übernimmt mit "The Stranger" erstmals ein vollständig vertonter Held die Hauptrolle. Das soll die Inszenierung direkter machen und Dialoge stärker in den Mittelpunkt rücken. Die Figur wird von Albträumen geplagt und kehrt "an einen Ort zurück, an den sie nie zurückkehren wollte" , wie es in der Präsentation heißt.

Die Atmosphäre soll deutlich düsterer werden als in Exodus. Laut den Entwicklern geht es stärker um Konsequenzen von Krieg, Unterdrückung und individuelle Entscheidungen. Wörtlich ist von den "Kosten des Schweigens" und dem "Preis der Freiheit" die Rede.

4A Engine massiv überarbeitet

Diese Ausrichtung hängt offenbar auch eng mit der realen Situation des Studios zusammen: 4A Games arbeitet unter Kriegsbedingungen weiterhin teilweise in der Ukraine, was die Entwicklung und die inhaltliche Ausrichtung direkt beeinflusst hat; eine Niederlassung hat ihren Sitz auf Malta.

Metro 2039 basiert erneut auf der hauseigenen 4A Engine. Die Entwickler haben laut eigener Aussage zentrale Rendering-Systeme von Grund auf überarbeitet, darunter insbesondere die Raytracing-Implementierung.

Artwork von Metro 2039 (Bild: 4A Games)
Bild 1/5: Artwork von Metro 2039 (Bild: 4A Games)
Artwork von Metro 2039 (Bild: 4A Games)
Bild 2/5: Artwork von Metro 2039 (Bild: 4A Games)
Artwork von Metro 2039 (Bild: 4A Games)
Bild 3/5: Artwork von Metro 2039 (Bild: 4A Games)
Artwork von Metro 2039 (Bild: 4A Games)
Bild 4/5: Artwork von Metro 2039 (Bild: 4A Games)
Artwork von Metro 2039 (Bild: 4A Games)
Bild 5/5: Artwork von Metro 2039 (Bild: 4A Games)

Ziel sei eine höhere Effizienz bei gleichzeitig gesteigerter Bildqualität. Bereits Metro Exodus gehörte zu den frühen Titeln mit umfangreicher Raytracing-Nutzung; darauf baut das neue Spiel auf, soll aber einen Schritt weiter gehen in Bezug auf Beleuchtung und Performance.

Ein Schwerpunkt bleibt die Gestaltung glaubwürdiger Umgebungen. Räume werden nicht modular zusammengesetzt, sondern gezielt gebaut und mit Details versehen, die konkrete Ereignisse andeuten. Die Entwickler sprechen von "eingefrorenen Momenten" , etwa einem verlassenen Tisch oder einer Szene kurz vor einem Kampf, die ohne Dialog Hinweise auf das Geschehen geben.

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  • 16. April 2026 um 19:15

Anzeige: Makita-Werkzeugkoffer im Makpac bei Amazon am günstigsten

Von Benjamin Gründken
Ein in der Vergangenheit oft ausverkaufter Werkzeugkoffer von Makita ist bei Amazon derzeit am günstigsten.
Bei Handwerkzeug denken viele an Wera und Hazet. Doch auch Makita bietet derlei. (Bild: Erzeugt mit ChatGPT; Amazon, Makita; Montage: Golem.de) amazon Affiliate

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Bei Handwerkzeug denken viele an Wera und Hazet. Doch auch Makita bietet derlei. Bild: Erzeugt mit ChatGPT; Amazon, Makita; Montage: Golem.de

Makita ist hauptsächlich für seine Akkus und das 18-Volt-Ökosystem aus Akkuschraubern, Gartengeräten und Bohrhämmern bekannt. Das Sortiment der Japaner erschöpft sich jedoch nicht darin. Handwerkzeuge gehören fest zu Makitas Portfolio.

Ein Beispiel dafür ist das 120-teilige Werkzeug-Set Makita E-08713 im Makpac der Größe 1. Dieses enthält zahlreiche Bits, eine Ratsche, Schraubenschlüssel und Stecknüsse. Das Set war schon mehrmals bei Amazon vergriffen und kostet gerade den besten Preis unter den im Preisvergleich gelisteten Shops.

Was steckt drin im Makita-Werkzeugkoffer im Makpac?

Die 120 Teile des Werkzeugkoffers setzen sich hauptsächlich aus Bits und Stecknüssen zusammen. Angesprochen werden Schrauber und Bastler, die zum Beispiel in der Garage an ihren Fahrzeugen schrauben oder häufiger Schuppen und Gartenhäuser umbauen.

Natürlich muss man die Bits und Nüsse irgendwie zum Zuge bringen. Deshalb gehört eine Ratsche in 3/8 Zoll zum Lieferumfang. Verlängerungen findet man ebenfalls im Makpac. So auch einen magnetischen Ringmaulschlüssel.

Ebenfalls vorhanden sind sieben Ringmaulschlüssel, ein Innensechskantschlüssel-Set und zwei Zündkerzen-Stecknüsse in 16 und 21 Millimeter. Stecknüsse gibt es einige. Das Bit-Sortiment ist 50-teilig und deckt Profile wie Torx und PZ ab.

Bester Preis laut Preisvergleich

Gerade kostet das mit 4,7 von 5 Sternen bewertete Werkzeug-Set von Makita bei Amazon 65,89 Euro. Zusammen mit Gotools ruft Amazon

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unter den 63 Shops mit einer Offerte im Golem-Preisvergleich, powered by Geizhals, den derzeit besten Vergleichspreis auf. Andere nehmen wenigstens 71,71 Euro. Zudem zeigt der Preistracker Keepa, dass das Set mit Verkauf und Versand via Amazon im vergangenen Jahr oft vergriffen war. Auch im März 2026 war der Koffer immer wieder nicht lagernd erhältlich.

Makita E-08713 Werkzeug-Set

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Eine Alternative ist das Werkzeug-Set E-10883. Hier gibt es zwar kein Makpac, aber 221 Teile, zum Beispiel zwei Ratschen in 1/2 und 1/4 Zoll, Steckschlüsseleinsätze, Bits, Zündkerzeneinsätze, Verlängerungen, Adapter, Steckschlüssel- und Schraubendreher-Bits, Ringmaulschlüssel und ein Innensechskantschlüssel-Set. Das Set kostet bei Amazon den aktuell besten Vergleichspreis in Höhe von 92,99 Euro

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. Formal ist zwar Voelkner noch 1,32 Euro günstiger, der Shop verlangt aber Versandkosten.

Makita E-10883 Werkzeug-Set 221-teilig

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Nicht spannend genug? Weitere Makita-Sets findet man bei Amazon in der Übersicht.

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  • 16. April 2026 um 19:12

Verbraucherzentrale NRW: Netzagentur soll Minderung bei niedriger Datenrate klären

Von Achim Sawall
Laut den Verbraucherschützern liegt es an der Bundesnetzagentur , Klarheit zu schaffen, welche Entschädigung Mobilfunknutzer erhalten, wenn die Datenrate viel zu niedrig ist.
Gutes Netz gefragt: Mann fotografiert auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt am Main. (Bild: KIRILL KUDRYAVTSEV/AFP via Getty Images)
Gutes Netz gefragt: Mann fotografiert auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt am Main. Bild: KIRILL KUDRYAVTSEV/AFP via Getty Images

Verbraucherschützer fordern, dass die Bundesnetzagentur Klarheit dazu schafft, was Netzbetreiber ihren Kunden bei zu geringer Datenrate zahlen müssen. Das sagte Erol Burak Tergek, Jurist bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Golem am 16. April 2026 auf Anfrage. "Rechtssicherheit kann nur geschaffen werden, wenn die Bundesnetzagentur eine Berechnungsmethode veröffentlichen würde, auf die sich alle Betroffenen berufen könnten" , betonte Tergek.

In dieser Woche hatte die Bundesnetzagentur mit einer neuen App und einer Verfügung angekündigt, den Nachweis einer zu niedrigen Datenrate im Mobilfunk einfacher zu machen.

Laut Tergek formuliert das Gesetz nur die Voraussetzung für eine Minderung, jedoch nicht, wie sie zu berechnen ist. Die Bundesnetzagentur fasse nur verschiedene Berechnungsmodelle zusammen, ohne selbst eines vorzuschlagen. Die Folge davon sei, dass Anbieter unterschiedliche Modelle nutzten und für Verbraucher wenig rechtliche Einwendungsmöglichkeiten bestünden. Tergek: "Eine Klage ist aufgrund des geringen Streitwerts oft nicht verhältnismäßig, so dass die Betroffenen die niedrigen Minderungen hinnehmen müssen."

Verbraucherzentrale NRW: Minderungsbetrag vergleichsweise hoch ansetzen

Laut Tergek bleibt bei der Minderung im Mobilfunk abzuwarten, wie die Anbieter reagieren. "Wir fordern, dass die Anbieter kompromissbereit sind und faire Minderungen bei einer nachgewiesenen Minderleistung anbieten. Da die Abschläge im Mobilfunk sehr hoch bemessen sind und dadurch eine Minderung nur bei einer gravierenden Schlechtleistung in Betracht kommt – Abzug von 75 bis 90 Prozent der vereinbarten Leistung -, dürfte der Minderungsbetrag vergleichsweise hoch anzusetzen sein" , sagte er.

Matthias Podolski, Sprecher der Bundesnetzagentur, erklärte Golem, die Höhe der Minderung "kann sich von Einzelfall zu Einzelfall unterscheiden. Zu empfehlen ist eine Einigung im Dialog mit dem Anbieter. Verbraucher können im Streitfall bei der Bundesnetzagentur einen Schlichtungsantrag stellen. Kommt keine gütliche Einigung zustande, müssen gegebenenfalls die Zivilgerichte entscheiden." Zudem verwies er auf das Sonderkündigungsrecht, wodurch mehrere konkurrierende Netzbetreiber und zahlreiche Anbieter zur Auswahl stünden, zu denen gewechselt werden könne. Insofern habe das Sonderkündigungsrecht im Mobilfunk die Stellung der Verbraucher aus Sicht der Behörde verbessert.

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  • 16. April 2026 um 18:57

Anzeige: E-Scooter mit bis zu 50 km Reichweite zum Bestpreis

Von Martin Deiß
Bei Amazon gibt es derzeit den Odys Alpha X5 Pro im Angebot. Der E-Scooter ist zum Bestpreis erhältlich.
Den Odys Alpha X5 Pro gibt es bei Amazon aktuell zum Bestpreis im Angebot. (Bild: Amazon, Odys) amazon Affiliate

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Den Odys Alpha X5 Pro gibt es bei Amazon aktuell zum Bestpreis im Angebot. Bild: Amazon, Odys

Mit einem E-Scooter lassen sich kurze bis mittlere Strecken flexibel und komfortabel zurücklegen. Damit sind sie gerade im Stadtverkehr eine ideale Alternative zum Auto – umso mehr bei den aktuell hohen Spritpreisen. Hinzu kommt, dass lange Staus und zeitraubende Parkplatzsuche entfallen, wenn man mit einem Elektroroller unterwegs ist.

Einen interessanten E-Scooter gibt es mit dem Odys Alpha X5 Pro derzeit bei Amazon zum Sonderpreis im Angebot. Er ist mit 33 Prozent Rabatt auf die unverbindliche Preisempfehlung von 449,99 Euro und damit für nur 299,99 Euro erhältlich.

Der Preisverlauf des PCGH-Preisvergleichs zeigt, dass es sich um einen guten Deal handelt. Zuvor wurde der Roller erst zweimal für 299,99 Euro angeboten, günstiger war er bisher noch nie.

Das hat der E-Scooter von Odys zu bieten

Der E-Scooter verfügt über eine deutsche Straßenzulassung und darf somit hierzulande auf öffentlichen Straßen und Radwegen gefahren werden. Unter anderem bedeutet das aber auch, dass die Höchstgeschwindigkeit auf 20 km/h begrenzt ist, da schnellere Roller in Deutschland nur auf Privatgelände genutzt werden dürfen. Die Motorleistung liegt bei 450 W, womit der Roller laut Hersteller Steigungen von bis zu 20 Prozent überwältigen können soll.

Die Reichweite soll laut Odys bei 50 km liegen, was ein ordentlicher Wert ist. Ermittelt wurde dieser jedoch unter Idealbedingungen. In der Praxis dürfte die tatsächliche Reichweite – abhängig von Fahrweise, Zuladung und Streckenprofil – eher im Bereich von etwa 30 bis 40 km liegen.

Fahrkomfort und Sicherheit

Die 10,5-Zoll-Luftreifen dürften ein angenehmes Fahrgefühl ermöglichen – zumindest auf Strecken mit ebenem Untergrund. Da eine Federung fehlt, könnten sich Fahrten auf unebenem Untergrund dennoch als holprig erweisen.

Das Dual-Bremssystem kombiniert eine mechanische Scheibenbremse mit einer automatischen Motorbremse. Zusätzlich ist eine Energierückgewinnung an Bord, die beim Bremsen den Akku laden soll – dieser Effekt hat in der Praxis aber nur einen geringen Effekt auf die Reichweite. Weiterhin ist der Roller mit einer Vorder- und hinterer Beleuchtung, Reflektoren und Blinkern ausgestattet.

Display, App und Spritzwasserschutz

Ein integriertes Display zeigt während der Fahrt grundlegende Informationen wie Geschwindigkeit, Akkustand und Fahrmodus an. Zusätzlich lässt sich der Scooter per App mit dem Smartphone verbinden. Über die Anwendung können unter anderem verschiedene Einstellungen vorgenommen und eine Sperrfunktion aktiviert werden.

Da der Alpha X5 Pro nach IPX5 gegen Spritzwasser geschützt ist, dürfte er auch Fahrten in leichtem Regen überstehen. Für Fahrten in starkem Regen oder durch tiefe Pfützen ist der Roller aber nicht geeignet. Außerdem kann er zusammengeklappt werden, etwa für den Transport im Autokofferraum oder in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Jetzt im Angebot

Bei Amazon ist der Odys Alpha X5 Pro gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung von 449,99 Euro um 33 Prozent reduziert

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. Damit kostet er nur noch 299,99 Euro.

Odys E-Scooter mit Straßenzulassung und Blinker

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Von Odys gibt es neben E-Scootern auch Monitore und Notebooks zu entdecken. Eine Übersicht liefert der Amazon-Store von Odys

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. Für den Vergleich verschiedener E-Scooter empfiehlt sich die Bestsellerliste Elektroscooter
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. Hier sind zahlreiche Modelle aufgelistet, sortiert nach ihrer aktuellen Beliebtheit bei Amazon-Kunden.

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  • 15. April 2026 um 17:41

Anzeige: Neues Samsung-Smartphone zum Start mit doppeltem Speicher

Von Simon Krebs
Samsungs neues A-Modell, das Galaxy A57, ist jetzt im Handel erhältlich. Bei Amazon bekommen Käufer das 256-GB-Modell zum Preis des Basismodells.
Das neue Samsung-Smartphone mit doppeltem Speicher bei Amazon (Bild: Amazon.de/Samsung/Golem) amazon Affiliate

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Das neue Samsung-Smartphone mit doppeltem Speicher bei Amazon Bild: Amazon.de/Samsung/Golem

Das neue Samsung Galaxy A57 ist endlich erhältlich. Seit einigen Jahren erfreuen sich die Modelle der A-Reihe großer Beliebtheit. Sie gelten als Mittelklasse und können mit den High-End-Geräten der S-Reihe nicht ganz mithalten, sind aber dennoch leistungsstark und bedeutend günstiger. Zum Verkaufsstart des neuen Samsung-Smartphones erhalten Käufer doppelten Speicher gratis: das Modell mit 256 GByte zur UVP des Basismodells mit 128 GByte. Die Aktion ist bis zum 26. April befristet. Einzelne Farbvarianten können aber auch schon vorher ausverkauft sein, weshalb es sich lohnen kann, nicht zu lange zu warten.

Samsung Galaxy A57: leistungsstarkes KI-Smartphone

Das Samsung Galaxy A57 ist mit einem 6,7 Zoll großen FHD+-Super-AMOLED-Plus-Display ausgestattet, das gestochen scharfe Bilder und durch eine Bildwiederholrate von 120 Hz stets flüssige und ruckelfreie Animationen liefert. Angetrieben wird das Samsung-Smartphone von einem Octa-Core-Prozessor, der auch etliche KI-Funktionen ermöglicht. Dazu zählen circle to search zur einfachen Suche mit Bildern, der Objektradierer und Bestes Gesicht, um Fotos zu optimieren, oder auch Transkription, um Gespräche automatisch schriftlich zu protokollieren.

Für besonders hochwertige Fotos hat Samsung auf der Rückseite des Galaxy A57 ein System mit drei Kameras verbaut. Dieses besteht aus einem Weitwinkel- (50 MP), einem Ultraweitwinkel- (12 MP) sowie einem Makroobjektiv (5 MP). Damit können Nutzer weite Panoramaaufnahmen ebenso anfertigen wie Close-ups. Durch Nightography sind auch Nachtaufnahmen bei widrigen Lichtverhältnissen qualitativ hochwertig. Für Selfies und die Teilnahme an Videokonferenzen ist auf der Vorderseite eine Frontkamera mit 12 MP angebracht.

Elegantes Smartphone für lange Nutzung

Das Smartphone ist mit einer Höhe von lediglich 6,9 mm leicht und angenehm dünn. Die Ränder sind im Vergleich zu Vorgängermodellen noch dünner geworden. Widrigen Bedingungen kann es trotzen und ist nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützt. Das Samsung Galaxy A57

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ist für eine lange Nutzungsdauer ausgelegt und wird vom Hersteller sechs Jahre lang mit Sicherheits- und Betriebssystem-Updates versorgt. Auch der Akku verspricht eine lange Nutzung. Mit einer Kapazität von 5.000 mAh soll er bei normaler Nutzung bis zu zwei Tage mit einer Ladung durchhalten.

Samsung Galaxy A57 5G - 256 GB

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Samsung Galaxy A57 mit doppeltem Speicher

Aktuell wird das neue Smartphone bei Amazon zum Aktionspreis angeboten. Wer sich jetzt für das Samsung Galaxy A57

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entscheidet, bekommt die Variante mit doppeltem Speicher zur UVP des Basismodells. So zahlen Käufer für 8 GByte RAM und einen internen Speicher von 256 GByte statt 589 Euro jetzt nur noch 529 Euro. Zu diesem Preis gibt es normalerweise nur die Variante mit 128 GByte. Laut Amazon ist die Aktion bis zum 26. April befristet. Allerdings können einzelne Farbvarianten auch schon vorab ausverkauft sein. Daher empfiehlt es sich, bei Interesse nicht allzu lang zu warten und schnell zuzuschlagen.

Samsung Galaxy A57 5G - 256 GB

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Weitere Produkte des Herstellers sind im Samsung-Store bei Amazon

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zu finden. Wer noch weitere Smartphones vergleichen möchte, schaut sich die Bestsellerliste Handys & Smartphones
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bei Amazon an, wo Modelle diverser Hersteller aus unterschiedlichen Preiskategorien nach ihrer derzeitigen Beliebtheit bei Amazon-Kunden sortiert gelistet sind.

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  • 15. April 2026 um 17:11

App für Datenrate im Mobilfunk: Mit neuer App 30-mal messen, um dann 5 Euro zu erhalten

Von Achim Sawall
Die Bundesnetzagentur stellt Mobilfunknutzern eine App zur Messung der Mobilfunk -Datenrate bereit. Doch Unterlieferung hat für die Konzerne quasi keine Konsequenzen.
Keine Balken - kein Mobilfunk, und das mitten in Berlin (Bild: LARA BOMMERS/AFP via Getty Images)
Keine Balken - kein Mobilfunk, und das mitten in Berlin Bild: LARA BOMMERS/AFP via Getty Images

Mit einer neuen App und einer Verfügung will die Bundesnetzagentur den Nachweis einer zu niedrigen Datenrate im Mobilfunk belegbar machen. "So können sie Minderungs- oder Sonderkündigungsrechte gegenüber ihrem Anbieter geltend machen" , sagte der Präsident der Bundesnetzagentur Klaus Müller am 15. April 2026. Für den Nachweis sind 30 Messungen, verteilt auf fünf Kalendertage mit jeweils sechs Messungen pro Tag vorgeschrieben.

In Gebieten mit hoher Haushaltsdichte müssen jedoch nur 25 Prozent der vereinbarten maximalen Datenrate erreicht werden. In Gebieten mit mittlerer Dichte sind es 15 Prozent und bei niedriger Haushaltsdichte sogar nur 10 Prozent.

Ab dem 20. April 2026 steht die App mit der sperrigen Bezeichnung Breitbandmessung Nachweisverfahren Mobilfunk zur Verfügung.

VATM: Aufwand für alle Beteiligten erheblich

VATM-Geschäftsführer Frederic Ufer erklärte: "Der gesetzliche Anspruch auf Minderung im Mobilfunk, den der Gesetzgeber vor fünf Jahren mit heißer Nadel ins Telekommunikationsgesetz geschrieben hat, war von Anfang an kaum praxistauglich." Herausgekommen sei nun ein kompliziertes Tool, eine eigene App mit umfangreichen Hinweisen und Vorgaben. "Das Verfahren ist erklärungsbedürftig, in der praktischen Anwendung eher abschreckend und kann dennoch die vielen unterschiedlichen Messsituationen und Messparameter nie vollständig korrekt dokumentieren. Letztlich ist also der Aufwand für alle Beteiligten erheblich – und dies bei einem überschaubaren Anspruch, den die Betroffenen geltend machen können." Unter dem Strich bleibe lediglich ein weiteres bürokratisches Ungetüm.

Im Branchenverband VATM (Verband der Anbieter im Digital- und Telekommunikationsmarkt) sind große Mobilfunkbetreiber wie Telefónica, Vodafone und 1&1 organisiert, darüber hinaus viele MVNOs ohne eigenes Netz wie Freenet sowie kleinere Anbieter wie Lebara Germany oder Lyca Mobile. Daher werde die Meinung vertreten, ein gesetzlich verankerter Minderungsanspruch sei ohnehin kein "praxistaugliches Instrument für mehr Verbraucherschutz" .

Tatsächlich ist die Höhe des Anspruchs laut Bundesnetzagentur vom Verbraucher im Dialog mit dem Anbieter zu klären. Die Angebote der Firmen sind bislang regelmäßig äußerst niedrig . Statt die Nutzer mit 5 Euro abzuspeisen, müssten die Unternehmen den monatlichen Grundpreis dauerhaft prozentual senken. Die Verbraucherzentralen fordern hier feste Minderungsquoten wie 50 Prozent Rabatt, wenn nur 50 Prozent der Leistung ankommen. Sie argumentieren, dass die Anbieter genau wüssten, wo ihr Netz schlecht sei. Es sei unredlich, die Kunden erst messen zu lassen, um dann über niedrige Minderungsbeträge zu verhandeln.

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  • 15. April 2026 um 16:54

Wasserstoffspeicher: Potenzial unterirdischer Speicher bisher unterschätzt

Von Mario Petzold
Eine Analyse zeigt große Speichermöglichkeiten für Wasserstoff in Süddeutschland, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden.
Untergrundgasspeicher in Bad Lauchstädt, Sachsen-Anhalt (Bild: Getty Images/Stringer)
Untergrundgasspeicher in Bad Lauchstädt, Sachsen-Anhalt Bild: Getty Images/Stringer

In einem Projekt der Technischen Universität München sind potenzielle Speicher für Wasserstoff untersucht worden. Dabei zeigt sich, dass die geologischen Formationen in Südbayern enorme Mengen an Energie zwischenspeichern können.

Laut der Analyse lässt sich in Erdgasfeldern ähnlich viel Wasserstoff speichern wie in vorhandenen Gasspeichern. Hinzu kämen Erdölfelder und natürliche, poröse Gesteinsschichten, die ungefähr 20 Prozent der Gesamtspeicherkapazität ausmachten. Zusammen könnten alle Speicher bis zu 25 Terawattstunden Energie einlagern.

Die 25 größten dieser Speicher machen etwa 96 Prozent der Gesamtkapazität aus. Fast alle Speicher befinden sich im Bayerischen Molassebecken , auch Voralptrog genannt, zwischen München und Rosenheim.

Kein Vergleich zu Gasspeichern

Laut Nationalem Wasserstoffrat kann zudem in den norddeutschen Salzkavernen Wasserstoff mit einem Gesamtenergiegehalt von 33 Terawattstunden zwischengespeichert werden. Zusammen mit den bayerischen Speichern ergibt das 60 Terawattstunden, die – in Strom umgewandelt – aktuell für einen ganzen Monat, perspektivisch, bei steigendem Stromverbrauch, für 14 Tage ausreichen könnten. Gemeint ist hier die Versorgung von ganz Deutschland, ausgehend vom durchschnittlichen Verbrauch.

Im Vergleich zur Kapazität aller deutschen Gasspeicher, die zusammen 240 Terawattstunden aufnehmen können, klingt das zunächst nach wenig. Die Gasspeicher sind jedoch für einen kompletten Winter ausgelegt, Wasserstoffspeicher sollen dagegen in Phasen mit wenig Wind und Sonne einspringen. Diese halten nur in den seltensten Fällen länger als fünf Tage an.

Wasserstoff ist kein Erdgas

Entsprechend optimistisch zeigt sich zum Beispiel das bayerische Wirtschaftsministerium aufgrund der vergleichsweise hohen Speicherkapazitäten. Ob die maximal mögliche Speicherfähigkeit erreicht wird, muss sich allerdings noch zeigen.

Wasserstoffmoleküle sind wesentlich kleiner als Methan und ähnliche organische Verbindungen und können daher nicht überall gespeichert werden, wo auch Erdgas gelagert wird. Zudem verhält sich Wasserstoff teils sehr aggressiv gegenüber Stahllegierungen. Für bestehende Gasspeicher sind dementsprechend aufwendige Anpassungen nötig.

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  • 14. April 2026 um 18:37

Anzeige: Google Pixel 10 günstig wie nie zuvor bei Amazon sichern

Von Simon Krebs
Das Google Pixel 10 kam im vergangenen Sommer auf den Markt und ist jetzt günstig wie nie zuvor. Bei Amazon gibt es das Smartphone zum Bestpreis.
Google Pixel 10 zum Bestpreis bei Amazon (Bild: Amazon.de/Google/Golem) amazon Affiliate

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Google Pixel 10 zum Bestpreis bei Amazon Bild: Amazon.de/Google/Golem

Wenn Smartphones neu auf den Markt kommen, ist es oft ratsam, nicht sofort zuzuschlagen, da sie in der Regel noch die UVP kosten. Es sei denn, man möchte das neue Gerät unbedingt sofort haben und es wird mit einem spannenden Deal zum Start angeboten. Wer länger wartet, profitiert von Rabatten. So ist das Google Pixel 10 mit 256 GByte Speicher, das im August vergangenen Jahres in den Verkauf ging, bei Amazon jetzt zum neuen Tiefstpreis erhältlich und bei keinem anderen Händler so günstig zu finden. Laut Amazon soll das Angebot bis Sonntag gelten, kann allerdings auch schon vorher enden.

Google Pixel 10: starker Prozessor und tolle Fotos

Das Google Pixel 10 ist mit einem 6,3 Zoll großen Actua-Display ausgestattet, das eine gestochen scharfe Full-HD+-Auflösung mit 2.340 x 1.080 Pixeln bietet. Die Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits sorgt dafür, dass es auch bei starker Sonneneinstrahlung gut erkannt werden kann. Als Prozessor hat Google seinen Tensor G5 verbaut. Dieser ist auf die Arbeit mit KI spezialisiert und ermöglicht die Nutzung diverser KI-Anwendungen. Dazu zählen die Suche mit Bildern (circle to search) und die Nutzung von Gemini. Googles KI-Modell durchsucht Google-Apps wie Maps, Kalender oder Gmail und liefert die wichtigsten Informationen.

Ein Highlight bei jedem Google-Smartphone ist das Kamerasystem. Auf der Rückseite des Google Pixel 10 ist ein System mit drei Kameras verbaut, mit welchem sich die wichtigsten Momente in jeder Lebenslage in gestochen scharfer Qualität festhalten lassen. Neben der Weitwinkelkamera (48 MP) besteht das System außerdem aus einer Ultraweitwinkel- (13 MP) sowie einer Telekamera (10,8 MP). Für Selfies ist auf der Vorderseite eine 10,5-MP-Kamera angebracht. Videos lassen sich sogar in 4K-Qualität aufnehmen. Dank KI können Nutzer mit dem magischen Radierer ungewollte Elemente aus dem Bildhintergrund entfernen. Durch den Nachtmodus sollen auch bei widrigen Lichtverhältnissen hochwertige Fotos aufgenommen werden.

Google Pixel 10 zum Bestpreis bei Amazon

Aktuell ist das Google Pixel 10

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bei Amazon so günstig wie nie zuvor und so günstig wie bei keinem anderen Händler erhältlich. Es verfügt über 12 GByte RAM und über einen internen Speicher von 256 GByte. Lag das Smartphone in der Konfiguration zuletzt meist bei um die 749 Euro, kostet es derzeit im befristeten Angebot nur noch 602,10 Euro. Der Deal kann schon vor Ablauf der angekündigten Laufzeit (am 19. April) enden, wenn alle verfügbaren Geräte ausverkauft sind. Daher sollten Interessenten nicht allzu lange warten und schnell handeln.

Google Pixel 10 - Indigoblau, 256GB

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Google Pixel 10 Pro zum Angebotspreis

Neben dem einfachen Pixel 10 ist auch das Google Pixel 10 Pro

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im Angebot. Dieses ist mit einem noch besseren Kamerasystem sowie mit 16 GByte RAM ausgestattet. Die Basisversion mit 128 GByte internem Speicher liegt mehr als 300 Euro unter der UVP und kostet nur noch 783,90 Euro.

Google Pixel 10 Pro - Moonstone, 128GB

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Google Pixel Watch 4 zum Angebotspreis

Neben den Smartphones ist auch eine beliebte Smartwatch des Herstellers reduziert. Für die Google Pixel Watch 4

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mit einer Gehäusegröße von 41 mm und WiFi-Konnektivität ruft Amazon derzeit 299 Euro auf, womit sie 100 Euro unter der UVP liegt.

Google Pixel Watch 4 (41 mm)

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Weitere Produkte des Herstellers finden sich im Google-Store bei Amazon

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  • 14. April 2026 um 18:15

Anzeige: Ambilight zum Nachrüsten für unter 80 Euro

Von Martin Deiß
Bei Amazon gibt es die TV-Hintergrundbeleuchtung Envisual T2 von Govee im Angebot. Das Ambilight zum Nachrüsten ist um 38 Prozent reduziert.
Bei Amazon gibt es derzeit Ambilight zum Nachrüsten mit 38 Prozent Rabatt im Angebot. (Bild: Amazon, Govee) amazon Affiliate

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Bei Amazon gibt es derzeit Ambilight zum Nachrüsten mit 38 Prozent Rabatt im Angebot. Bild: Amazon, Govee

Mit Ambilight hat Philips ein echtes Alleinstellungsmerkmal für die hauseigenen Fernseher im Sortiment. Mit dieser Technologie ausgestattete Modelle verfügen auf der Rückseite über Leuchtelemente, die in den Farben der Bildschirminhalte aufleuchten. Dadurch kann ein natürlicheres und immersiveres TV-Erlebnis ermöglicht werden.

Wer an Ambilight interessiert ist, aber nicht in einen neuen Fernseher investieren möchte, sollte sich die TV-Hintergrundbeleuchtung Envisual T2 von Govee genauer anschauen. Im Grunde handelt es sich dabei nämlich um Ambilight zum Nachrüsten.

Aktuell gibt es das Gadget bei Amazon mit 38 Prozent Rabatt auf die unverbindliche Preisempfehlung von 129,99 Euro im Angebot: Es kostet damit nur noch 79,99 Euro.

Ein starker Deal, denn dem Preisvergleichsportal Geizhals zufolge handelt es sich um den aktuellen Bestpreis, andere Händler rufen mindestens 81,90 Euro auf. Zu beachten ist aber, dass es das Gadget auch schon günstiger zu kaufen gab. So liegt der bisherige Tiefstpreis bei 59,99 Euro.

Das hat die TV-Hintergrundbeleuchtung von Govee zu bieten

Bei der Govee Envisual T2 handelt es sich um einen LED-Strip, der auf der Rückseite des Fernsehers angebracht wird und seine Lichtfarbe und den Leuchtrhythmus an die TV-Inhalte anpasst. Ermöglicht wird dies durch eine externe Kamera, die oben auf dem Fernseher angebracht wird und die Bildschirminhalte erfasst.

Da es sich um eine Dual-Kamera handelt, soll sie Farben präzise auch bei unterschiedlich eingefärbten Bildbereichen erkennen können. Dadurch soll erreicht werden, dass die Farben des LED-Strips näher an denen der TV-Inhalte sind.

Einen dynamischeren Effekt soll die Govee-Envisual-Technologie bringen – eine zonenbasierte Farbanalyse. Durch sie sollen nicht nur einheitliche Farben angezeigt werden können, sondern auch unterschiedliche Farbakzente entlang der Bildschirmränder.

Smarte Steuerungsoptionen und Musikmodus

Die Steuerung des Systems ist über die Govee-Smartphone-App möglich, außerdem kann es auch über verschiedene Sprachassistenten gesteuert werden. So lassen sich Farben, Helligkeit und Effekte anpassen. Durch ein integriertes Mikrofon ist auch ein Musikmodus nutzbar. In diesem reagiert die Beleuchtung auf Umgebungsgeräusche.

Aktuelles Angebot bei Amazon

Bei Amazon ist das Ambilight zum Nachrüsten derzeit zum Sonderpreis

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erhältlich. Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung von 129,99 Euro ist es um 38 Prozent reduziert und kostet damit nur noch 79,99 Euro.

Govee Envisual TV Hintergrundbeleuchtung T2 mit Dual-Kamera

Jetzt mit 38 % Rabatt sichern

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Von Govee gibt es noch viele weitere Smart-Home-Gadgets zu entdecken. Eine Übersicht liefert der Amazon-Store von Govee

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  • 14. April 2026 um 17:49

Tankrabatt: Schluss mit guten Ideen, schnelle Lösungen braucht das Land

Von Mario Petzold
Beim Benzin- und Dieselpreis wird es schnell emotional. Von der Bundesregierung hätte man dennoch erwarten können, dass die Probleme ernst genommen werden.
Hohe Spritpreise sind nur ein Teil eines größeren Problems. (Bild: NurPhoto/Michael Nguyen via Reuters Connect)
Hohe Spritpreise sind nur ein Teil eines größeren Problems. Bild: NurPhoto/Michael Nguyen via Reuters Connect

Zur Debatte um hohe Energiekosten, vor allem in Form der derzeit hohen Spritpreise, gab es bereits eine Vielzahl kluger, problemorientierter Wortmeldungen. Das Ariadne-Projekt des Bundesforschungsministeriums zum Beispiel warnt davor, in fossile Energiepreise einzugreifen, weil dann Verbrauch und bestehende Knappheit entkoppelt werden.

Expertenmeinungen zur aktuellen Energiekrise gibt es zuhauf – und dazu noch einen reichen Erfahrungsschatz. Denn die vorherige Energiekrise liegt keine vier Jahre zurück. Insbesondere die FDP, die Älteren erinnern sich, hatte in der damaligen Bundesregierung auf einem sogenannten Tankrabatt bestanden. Um 35 Cent wurde der Liter Benzin damals günstiger, wovon immerhin 71 Prozent an die Verbraucher weitergegeben wurden.

Der Effekt blieb dennoch überschaubar und die eigentliche Ursache, die hohe Exportabhängigkeit in Kombination mit mangelnder Effizienzsteigerung, konnte die Maßnahme natürlich nicht abmildern.

Jetzt soll also helfen: ein Tankrabatt. Um 17 Cent pro Liter soll eine Senkung der Mineralölsteuer den Liter Benzin und Diesel verbilligen. Kostenpunkt: eine Milliarde Euro pro Monat.

Überschaubarer Nutzen, falsche Zielgruppe

Wie sich die Steuersenkung im eigenen Geldbeutel niederschlägt, lässt sich leicht berechnen. Bei 1.000 km Fahrleistung im Monat, was dem Durchschnitt in Deutschland entspräche und einem Arbeitsweg von 25 km pro Strecke gleichkäme, würde das Tanken etwa 12 Euro günstiger.

Entsprechend niedriger fällt die Einsparung aus, wenn dafür ein kleines und sparsames Auto genutzt und bereits jetzt weniger damit gefahren wird. Vielfahrer mit leistungsstarken Pkw werden mehr entlastet; aber das war hoffentlich nicht das Ansinnen der Politik.

Logistikunternehmen und Fahrdienst spüren die Senkung ebenfalls, hätten aber auf wesentlich gezieltere Art und Weise entlastet werden können. Stattdessen wird nur versucht, das ärgerliche Signal vor jeder Tankstelle, die leuchtend roten Zahlen, die für alle erkennbar nach oben gehen, zu senken.

Eine Entlastung für die Menschen, denen die Mehrkosten tatsächlich wehtun, sieht anders aus. Zumal es nicht lange dauern dürfte, bis die Preise für Lebensmittel und Dienstleistungen wegen erhöhter Energiekosten nachziehen.

Natürlich käme noch die geplante, steuerfreie Entlastungsprämie hinzu. Welche Firmen diese maximal 1.000 Euro tatsächlich auszahlen werden, bleibt aber fraglich.

Schließlich wird diese Prämie freiwillig sein, so dass die Befürchtung von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer im ZDF-Morgenmagazin durchaus plausibel klingt: Pflegedienstmitarbeiter oder Handwerkerinnen werden wohl deutlich weniger davon sehen als Angestellte im öffentlichen Dienst. Die Entlastungen werden auch hier eher die Falschen treffen.

Gute Ideen aus jeder Ecke

Dabei hatte selbst das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ein paar gute Ideen eingebracht. Mit der Senkung der Stromsteuer würde das Preissignal bei den fossilen Energieträgern nicht wegfallen, aber fast jeder Haushalt würde profitieren. Je nach Höhe der Steuersenkung könnte mit 30 bis 50 Euro pro Monat pro Haushalt gerechnet werden.

Gleichzeitig würde die Maßnahme auf ein Jahr gerechnet 5 Milliarden Euro weniger kosten als der Tankrabatt. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn Strom lässt sich vor Ort erzeugen, teilweise sogar recht umweltschonend, statt ihn teuer um die halbe Welt zu transportieren.

Und die Vorschläge hören an der Stelle nicht auf. Um die Mobilität zu fördern, wäre das Geld zum Ausbau der Ladeinfrastruktur oder sogar des Nahverkehrs gut angelegt. Man sollte nur dringend darauf verzichten, künstlich den Preis für fossile Kraftstoffe zu senken. Straßenbahnen und die meisten Züge fahren mit Strom, weshalb das Geld hier besonders gut angelegt wäre.

Es soll sogar einmal die Idee gegeben haben, dass man einen ganzen Monat alle Nahverkehrsmittel im Land nutzen könnte, für nur 9 Euro. Das soll damals dazu geführt haben, dass sogar Menschen Bus und Bahn nutzten, die das unter normalen Umständen nicht machen.

Die Bundesregierung scheint aber, wie die meisten Vorgängerregierungen, an dem vertrauten Muster der nur scheinbar großzügigen, aber wenig zielgerichteten Maßnahmen festzuhalten. Leider werden dabei vor allem die Symptome gemildert, die Ursachen aber größtenteils ignoriert.

Besser wird dadurch natürlich nichts. Der Verbrauch fossiler Energien lässt sich so nicht verringern und die verfügbaren Einkommen der Bevölkerungsgruppen, die keine oder kaum Reserven haben, werden ebenfalls nicht steigen.

Wobei das jetzt geplante Vorgehen ansonsten ins Gesamtbild passt. Fossile Energien sollen schließlich auch wieder in den Heizungskeller einkehren. Der Verbrennungsmotor soll auch nach 2040 noch verkauft werden dürfen und Gaskraftwerke genießen in der Bundesregierung ein höheres Ansehen als Windparks und Solaranlagen.

Aber noch einmal kurz zurück zu den derzeit angesetzten 3 Milliarden Euro für den Tankrabatt. Die nächsten 55 Millionen Deutschlandtickets könnten mit dieser Summe wieder für den alten Preis von 9 Euro angeboten werden. – So viel zu einem sinnvollen Preissignal.

IMHO ist der Kommentar von Golem [IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)]

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  • 14. April 2026 um 16:08

Spaceballs - The Elevator: Spaceballs 2 zeigt auf Cinema Con erste Promo

Von Peter Osteried
Spaceballs 2 zeigt auf der Cinema Con erste Marketingaktionen. Ein spezieller Aufzug sichert sich die Aufmerksamkeit.
Schon im ersten Teil ein Gag: das Merchandise. Spaceballs - der Flammenwerfer! (Bild: Amazon MGM Studios)
Schon im ersten Teil ein Gag: das Merchandise. Spaceballs - der Flammenwerfer! Bild: Amazon MGM Studios

Die Science-Fiction-Komödie Spaceballs 2 hat auf der Cinema Con mit ihrer ersten größeren Marketingaktion Aufsehen erregt. Wie die US-amerikanische Entertainment-Webseite SFFGazette berichtet , installierte Amazon MGM Studios in den Hallen des Caesars Palace in Las Vegas einen thematisch gestalteten Aufzug: Spaceballs – The Elevator.

Dieser greift einen Running Gag aus dem Originalfilm auf und dient als Werbefläche für die Fortsetzung, die am 23. April 2027 in die Kinos kommen soll. Ein Bild ist auf Josh Gads Instagram zu sehen.

Spaceballs – der Lift

Der sogenannte Spaceballs Elevator ist eine Anspielung auf den Merchandising-Witz aus Spaceballs – da bewarb Yogurt u. a. auch Spaceballs, den Flammenwerfer. Damit setzt das Studio für den Nachfolger früh auf Fanservice, obwohl bislang weder ein Trailer noch umfangreiche Szenen veröffentlicht wurden.

Regie führt Josh Greenbaum, der zuvor die Komödie Barb and Star Go to Vista Del Mar inszenierte. Das Drehbuch stammt unter anderem von Josh Gad, der auch selbst vor der Kamera steht. Zum Cast gehören außerdem Keke Palmer, Anthony Carrigan und Lewis Pullman.

Zudem kehren mehrere Darsteller aus dem Original zurück: Bill Pullman und Daphne Zuniga nehmen ihre Rollen wieder auf, ebenso Mel Brooks als Yogurt. Besonders viel Aufmerksamkeit gilt der Rückkehr von Rick Moranis, der nach fast 40 Jahren erneut Lord Dark Helmet spielen wird.

Kommt bald der Teaser?

Inhaltlich hält sich das Studio bislang bedeckt. Eine erste, bewusst ironische Beschreibung spricht von einem "Nicht-Prequel, Nicht-Reboot, sondern Sequel mit Reboot-Elementen" . Weitere Details könnten im Rahmen der Studio-Präsentation am 15. April auf der Cinema Con folgen. Eventuell wird dort auch der erste Teaser präsentiert.

Mit der ungewöhnlichen Marketingaktion deutet sich an, dass Spaceballs 2 den Humor des Originals beibehalten will.

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  • 14. April 2026 um 15:54

Anzeige: DDR5-RAM mit 32 GByte und RGB wieder über 74 Euro reduziert

Von Erik Körner
Das Lexar-Thor-Z-Series-DDR5-RAM-Kit mit 32 GByte ist bei Amazon 17 Prozent reduziert. Günstiger war es in diesem Jahr noch nicht.
Das Lexar-Thor-Z-Series-DR5-RGB-RAM-Kit mit 32 GByte zum niedrigsten Preis des Jahres bei Amazon (Bild: Amazon.de/Lexar/Golem) amazon Affiliate

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Das Lexar-Thor-Z-Series-DR5-RGB-RAM-Kit mit 32 GByte zum niedrigsten Preis des Jahres bei Amazon Bild: Amazon.de/Lexar/Golem

Vor wenigen Wochen hat Amazon ein DDR5-RAM-Kit mit 32 GByte und RGB-Beleuchtung aus Lexars Thor-Z-Serie stark vergünstigt angeboten. Es war der erste große Rabatt seit Beginn der von KI-Rechenzentren befeuerten Speicherkrise, die die Preise vieler PC-Komponenten explodieren ließ. Wer den Deal verpasst hat, bekommt jetzt eine zweite Chance. Der Arbeitsspeicher ist erneut über 74 Euro im befristeten Angebot reduziert. Der Rabatt gilt nur für einen begrenzten Vorrat und läuft maximal bis zum 26. April. Wir empfehlen, schnell zuzugreifen.

Darum lohnt sich das DDR5-RGB-RAM-Kit von Lexar

Das Lexar-Thor-Z-Series-DDR5-RAM im Angebot besteht aus zwei Riegeln mit je 16 GByte Speicher, schnellen 6.000 MHz Taktgeschwindigkeit und einer CAS-Latenz von 38 CL. Die Riegel kommen in einem schlanken Gehäuse und haben einen Aluminiumkühlkörper, der Wärme effizient abführen soll. Dank ECC-Chips können die RAM-Riegel beschädigte Daten automatisch erkennen und reparieren. Dadurch eignet sich der Arbeitsspeicher nicht nur für zum Beispiel Gaming-Rechner, sondern auch für Server oder sonstige Anwendungsfälle, bei denen man sich auf zuverlässigen Dauerbetrieb verlassen können muss.

Wie eingangs erwähnt, bietet das DDR5-RAM-Kit von Lexar RGB-Beleuchtung. Pro Riegel sind 8 LED-Lampen verbaut, die bis zu 16,8 Millionen Farben darstellen können. Zur Personalisierung darf man aus 13 voreingestellten Beleuchtungsmodi wählen. Der Arbeitsspeicher ist laut Lexar kompatibel mit Asus Aura Sync, MSI Mystic Light, ASRock Polychrome Sync und RGB Fusion 2.0, um die Beleuchtung mit anderer RGB-Hardware im System zu synchronisieren.

Lexars DDR5-RAM-Kit soll in allen Mainstream-DDR5-Motherboards funktionieren, ob mit Intel- oder AMD-Chipset. Auch unterstützt es die Übertaktungsprofile beider Hersteller, Intel XMP 3.0 und AMD EXPO, für bestmögliche Performance. Wichtig: Anders als zum Beispiel M.2-SSDs der fünften PCIe-Generation ist DDR5-Arbeitsspeicher nicht abwärtskompatibel, kann also nicht in Motherboards mit DDR4-Slots gesteckt werden.

Lexar bei Amazon: jetzt DDR5-RAM mit hohem Rabatt sichern

Lexars DDR5-RAM-Kit mit 32 GByte

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ist bei Amazon um 17 Prozent reduziert. Im befristeten Angebot zahlt man 365,49 Euro anstelle des durchschnittlichen Verkaufspreises von 439,99 Euro. Eine vergleichbare Variante mit der niedrigeren CL36-Latenz gibt es für 390,99 Euro statt 459,99 Euro. Zwischen beiden kann man auf der Produktseite auswählen. Mehr spannende Rabatte, darunter auf M.2-SSDs, findet man in Lexars Amazon-Store
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. Stöbern lohnt sich.

Lexar Thor Z Series RGB DDR5 RAM 32GB Kit

Jetzt über 74 Euro sparen

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  • 14. April 2026 um 15:50
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