Climate change and the shifting patterns of diseases coupled with the increasing possibility of outbreaks mean more countries and scientists are relying on artificial intelligence to predict the emergence of diseases like dengue, malaria and cholera before an epidemic occurs by analyzing various kinds of weather and health data.
Outbreaks of diseases like COVID-19, Ebola, avian flu and mpox show how hard it is to control potential epidemics. The pathogens often come from animals; however, at what time and in what place these diseases will jump into people is impossible to predict. Climate changes, industrial animal farming and the invasion of natural habitats by people raise the chances of so-called spillover events, when pathogens make the move from animals to humans and, in some cases, lead to the emergence of epidemics. AI can help with analysis of datasets collected from various sources, including information on the climate, land use, animal farming, transportation, population migrations and socio-economic factors.
2006 befreite der Core 2 Duo Intel aus der Pentium-4-Sackgasse. Die Desktop-CPU übertraf alle Erwartungen und wirkt bis heute nach. Wir blicken 20 Jahre zurück.
Am 26. Juli 2006 begann Intel mit dem Verkauf der Core-2-Duo-Prozessoren. Nach dem Flop der Baureihe Pentium 4 mit hohem Energiebedarf und zu niedrigen Taktraten sowie dem Erfolg der Athlon 64 X2 von AMD stand Intel unter massivem Zugzwang. Die Rückschau offenbart, wie aus einer Notlösung die Basis für alle nachfolgenden Core-Generationen bis zu den aktuellen Intel-CPUs entstand.
Wir beleuchten auch die Vorgeschichte, wie ein sparsames Mobildesign den Chiphersteller rettete, welchen enormen Performancesprung die Core 2 Duo brachten und wie es um die Effizienz bestellt war. Zudem gehen wir auf die wesentlichen Unterschiede und vor allem Verbesserungen zum Netburst-Design der Pentium 4 ein.
Die Prozessoren [5] [5] der Serie Core 2 Duo brachten viele Neuerungen bei der Kernarchitektur, richteten den Fokus stärker auf den Energiebedarf und führten CPU-Schlafzustände wie C-States bei Desktop-Prozessoren ein.
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Das EU-Parlament stoppt den Sojadiesel-Ausstieg. Während die Union den Beschluss stützt, warnt die DUH vor Handelskriegen mit Indonesien.
Das Europäische Parlament hat am 8. Juli den geplanten Ausstieg aus der Förderung von Kraftstoffen auf Soja-Basis verhindert. Dennoch ist klar: Kraftstoffe aus Energiepflanzen sind kein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz. Stattdessen erhöhen die Energiepflanzen weltweit den Druck auf wertvolle Ökosysteme und verschärfen den Verlust von Arten und natürlichen Lebensräumen.
"Weiter Soja-Kraftstoffe zu erlauben, ist ein herber Rückschritt für den Klima- und Naturschutz. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Kraftstoffe auf Soja-Basis ähnlich schädlich für Natur und Klima sind wie solche aus Palmöl. Energiepflanzen wie Soja gehören deshalb nicht in den Tank. Andere EU-Staaten haben die Nutzung von Soja-Kraftstoffen bereits eingeschränkt, diesem Beispiel muss Deutschland jetzt folgen."
Nikolas von Wysiecki [1], stellv. Teamleiter Klima und Verkehr, Nabu
Die Europäische Kommission überprüft regelmäßig, welche Rohstoffe aufgrund indirekter Landnutzungsänderungen besonders hohe Klimawirkungen verursachen. Bei sogenannten high-iLUC-Rohstoffen entstehen zusätzliche Emissionen, weil der Anbau von Energiepflanzen weltweit die Umwandlung natürlicher Ökosysteme in landwirtschaftliche Flächen fördert.
High-iLUC-Rohstoffe (indirect Land Use Change) sind landwirtschaftliche Erzeugnisse zur Biokraftstoffherstellung, deren Anbau zu einer indirekten Abholzung oder Zerstörung von Ökosystemen führt. Besonders betroffen sind tropische Wälder und artenreiche Savannen wie der brasilianische Cerrado.
Wissenschaftliche Analysen zeigen, dass Soja in dieser Hinsicht ähnlich problematisch ist wie Palmöl. 2025 hat die EU übrigens etwa 30 Mio. Tonnen Soja importiert [2], aber lediglich rund drei Mio. Tonnen erzeugt [3] (2024).
Die EU-Kommission will Sojabohnen zukünftig als high-iLUC-Rohstoff einstufen und mit dem Entwurf für die Änderung der Delegierten Verordnung (EU)2019/807 [4] entsprechende Schritte eingeleitet. Die EU-Kommission hat dazu außerdem ein öffentliches Anhörungsverfahren eingeleitet.
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (Ufop) lehnt [5] die Initiative der EU-Kommission jeoch strikt ab. Insbesondere kritisiert der Lobbyverband, dass als Ergebnis der Berechnungen der Anbauausweitung auf Flächen mit hohem Kohlenstoffgehalt die Sojabohne pauschal als "high-iLUC-Rohstoff" eingestuft würde.
Von einer pauschalen Einstufung wäre der Sojaanbau insgesamt – also auch in den USA oder in Europa – betroffen, befürchtet die Ufop.
Gefordert wird in diesem Zusammenhang eine Verbesserung der amtlichen Statistik durch die EU-Kommission. Und die Ufop will die dazu erforderlichen Daten auch gleich selbst liefern: In der Unionsdatenbank stünden die erforderlichen Daten bereits zur Verfügung.
Offensichtlich hat sich die Ufop mit ihrem Anliegen durchsetzen können, denn nun hat das EU-Parlament die Pläne der Kommission torpediert. Die aktuelle Entscheidung wurde ermöglicht, weil die CDU-Parteienfamilie gemeinsam mit den rechtsextremen Parteien gegen die Pläne der EU-Kommission gestimmt hat.
Diese Entscheidung steht in klarem Widerspruch zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Folgen für Klima und Natur von Soja-Kraftstoffen. Derzeit werden noch etwa 29 Prozent (etwa 8,7 Mio. Tonnen) der Sojabohnen in der EU zu Biodiesel verarbeitet [6].
In der Konsequenz der Entscheidung des EU-Parlaments fordern der Nabu und andere vergleichbare Organisationen die Bundesregierung auf, den bestehenden rechtlichen Spielraum konsequent zu nutzen und biogene Kraftstoffe aus Nahrungs- und Futtermittelpflanzen insgesamt schrittweise zu beenden.
Die knappen Flächen würden für gesunde Ökosysteme, den Schutz der Artenvielfalt und eine klimaresiliente Landwirtschaft dringend benötigt.
So fordert etwa die [7]Deutsche Umwelthilfe [8] eine nationale Regelung für den Ausstieg aus der Nutzung von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen zur Produktion und Förderung biogener Kraftstoffe. Denn der Import dieser Rohstoffe nach Europa befeuert die Zerstörung wertvoller Ökosysteme in Südamerika und ist hochgradig klimaschädlich:
"Mit dieser Entscheidung hält die EU fest an der Förderung für ein Geschäftsmodell, das Regenwälder und Savannen für vermeintlich grünen Diesel zerstört. Die wissenschaftliche Faktenlage gegen Sojadiesel ist erdrückend, aber für die Mehrheit der Abgeordneten scheint dies nicht mehr zu zählen. Wir fordern die Bundesregierung auf, jetzt zu handeln und die Sojadiesel-Förderung in Deutschland zu beenden – so wie es bereits Frankreich, Dänemark, Belgien und die Niederlande getan haben."
Jürgen Resch, DUH-Bundesgeschäftsführer
Mit der Blockade verhindert das EU-Parlament jetzt die Aktualisierung der oben erwähnten Verordnung, die auch die Voraussetzung für einen WTO-konformen EU-Ausstieg aus Palmöldiesel ist.
In der Folge riskiert die EU milliardenschwere Vergeltungsmaßnahmen von Indonesien und Malaysia. Allein Indonesien könnte nun Handelsmaßnahmen gegen die EU im Umfang von bis zu 5,6 Mrd. US-Dollar jährlich ergreifen:
"Diese Blockade ist klimapolitisch verantwortungslos und kann die EU handelspolitisch teuer zu stehen kommen. Im WTO-Streit um Palmöldiesel drohen nun Vergeltungsmaßnahmen in Milliardenhöhe aus Indonesien.
Die Bundesregierung hat sich auch bei der Treibhausgasminderungsquote darauf verlassen, dass der Sojadiesel-Ausstieg auf EU-Ebene kommt. Nachdem diese Strategie gescheitert ist, muss sie nun rasch national handeln und dafür sorgen, dass Sojadiesel zumindest in Deutschland nicht länger als klimafreundlich angerechnet wird."
Sascha Müller-Kraenner, DUH-Bundesgeschäftsführer
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Alexandra Lamy. Filmbild: Copyright Neue Visionen Filmverleih
Eine französische Komödie über den weiblichen Orgasmus, die ein hartnäckiges Tabu aufbricht. Sympathisch und locker von Reem Khericis erzählt.
"Sexualität ist nicht natürlich gegeben."
Michel Foucault, Sexualität und Wahrheit
Es ist schon erstaunlich, dass es ein halbes Jahrhundert nach der sexuellen Befreiung noch immer notwendig ist, sich mit dem Umstand zu beschäftigen, dass eine beträchtliche Zahl von Frauen beim Geschlechtsverkehr keine Lust beziehungsweise keinen sexuellen Höhepunkt erlebt.
Im Jahr 2026 hätte man zu hoffen gewagt, dass sich die Sitten inzwischen so weit entwickelt haben, dass das Thema der Vernachlässigung des weiblichen Orgasmus nur noch eine ferne Erinnerung wäre. Offensichtlich ist das nicht der Fall. Das beschert uns eine Kino-Komödie wie "Chéri, ich komme! - Die Erfindung der Lust" (im Original: "Pour le plaisir").
Gewiss unternimmt der vierte Langfilm von Reem Kherici als Regisseurin nichts, um das Genre der erotischen Leinwandkomödie neu zu erfinden. Dennoch betont er, ohne übermäßige Schwerfälligkeit, einen – in dieser Hinsicht äußerst wichtigen – Umstand: Geteilte Lust in einer Partnerschaft entsteht nicht von selbst, sondern muss aufgebaut werden; sie ist nicht das flüchtige Ergebnis eines einzelnen Moments überschäumender Libido. Ganz im Gegenteil.
Die Besetzung mit Alexandra Lamy und François Cluzet, die diese durchaus unterhaltsame Lektion in emotionaler und sexueller Bildung tragen, erweist sich als stimmig.
Während Erstere unter allen Umständen ihren gewohnten gutmütigen Pragmatismus ausstrahlt, bemüht sich Letzterer in der Rolle des Ehemanns, der zunächst etwas einfältig wirkt, sich letztlich jedoch als erstaunlich einfallsreich erweist, unermüdlich darum, das Gleichgewicht seiner Ehe wiederherzustellen.
Rollen, die zwar kaum originell, insgesamt jedoch solide angelegt sind; Kyan Khojandi, als gewissermaßen standardmäßiger Freund des Ehemanns, und François-Xavier Demaison, als Rivale auf dem Feld skurriler Erfindungen, kommen dagegen kaum über Statistenfunktionen hinaus.
Schließlich hat sich die Regisseurin selbst die Rolle im Zentrum der Handlung gegeben: die der Sexualtherapeutin, die ihre Patientin zunächst auf den richtigen Weg bringt, dann jedoch rasch von der überwältigenden Dynamik des Paares überholt wird, das beginnt, Sexspielzeug zu erfinden.
Spiegelt "Pour le plaisir" in seiner Form irgendeine Wirklichkeit des französischen Alltags Mitte der 2020er Jahre wider?
Ganz sicher nicht. Dort scheint jeden Tag die Sonne, und zwar so strahlend, dass sie die meisten Einstellungen überbelichtet. Ebenso wohnen Fanny und Tom in einem äußerst luxuriösen Haus – das zwar mehr oder weniger zum Verkauf steht –, obwohl ihre Einkommensverhältnisse vermutlich eher bescheiden sind. Kurz gesagt: Als Gesellschaftsporträt des heutigen Frankreichs außerhalb der Metropolen kann man den Film vergessen.
Dennoch fügt sich diese Ästhetik, die unmittelbar der sterilisierten Welt der Werbung und des Reality-TV entsprungen zu sein scheint, letztlich gar nicht so schlecht in das Anliegen von Reem Khericis Film ein.
Tatsächlich bedarf es eines Mikrokosmos, dem jede andere dramatische Konfliktlinie fehlt, damit wir unsere Aufmerksamkeit vollständig auf die Frustrationen der treuen Ehefrau richten können. Denn auch eine mögliche Untreue der einen oder anderen Figur ist in dieser freundlich-zügellosen Komödie keineswegs ein Thema von größerer Bedeutung.
Der sanft feministische Ansatz von "Pour le plaisir" verdient es tatsächlich, dass man etwas näher darauf eingeht. Denn Fanny und Tom existieren – trotz der weichgezeichneten Darstellung ihres Lebensumfelds – keineswegs in einem luftleeren Raum. Ihr Vorgehen löst in ihrem Umfeld die unterschiedlichsten Reaktionen aus.
Die aussagekräftigste ist zweifellos die ihrer Tochter, die jede noch so kleine Vertraulichkeit über das Intimleben ihrer Eltern kategorisch zurückweist. Daran ist nichts Ungewöhnliches, auch wenn die Befreiung des Wortes nicht unbedingt eine Frage der Generationen ist.
Hier hat diese Perspektive den Vorteil, ein Gegengewicht zu den anzüglicheren und vorhersehbareren Bemerkungen anderer Nebenfiguren zu bilden, die ihrerseits in weniger klassischen Situationen stecken als die beiden Hauptfiguren.
Diese zwanghafteren Formen, die eigene Sexualität zu leben – etwa bei Fannys Schwester, die sich von einer unverbindlichen Bekanntschaft zur nächsten bewegt und sich über phallische Fotos begeistert, oder bei Toms Freund, der offenbar unfreiwillig eingefleischter Junggeselle geblieben ist –, wirken sofort weniger glaubwürdig als die langwierige Suche nach dem Höhepunkt, auf die sich die beiden Hauptfiguren beinahe zufällig eingelassen haben.
Damit stellt sich die überaus heikle Frage, wie und in welchem Zusammenhang man überhaupt über Sexualität sprechen sollte.
Reem Kherici erhebt keineswegs den Anspruch, darauf eine endgültige Antwort zu geben – schon gar nicht für diesen historischen Moment in Europa, in dem reaktionäre Kräfte mehr denn je libertäre Geister dazu zwingen wollen, den Rückzug anzutreten.
Ihrem Film gelingt jedoch das durchaus bemerkenswerte Kunststück, etwas so Wesentliches wie den Orgasmus der Frau zu enttabuisieren und als etwas ganz Alltägliches erscheinen zu lassen. Gleichwohl bleibt bei uns immer noch dieser Nachgeschmack des Erstaunens zurück, dass über diesem Thema ein gesellschaftliches und kulturelles Tabu schwebt, das sich auf höchst bedauerliche Weise hartnäckig hält.
Doch visuell bietet der Film nur wenig, woran man sich festhalten könnte.
Der Film spielt auf allen Klaviaturen, die eine Komödie dieser Art spielen sollte, tut dies jedoch ähnlich mechanisch wie der Womanizer im Zentrum des Films. Am Ende entsteht der Eindruck, man habe es mit einem vorgefertigten, normierten Produkt zu tun und nicht mit einer kraftvollen, wirklich lebendigen Geschichte.
Ihm fehlt eine eigene Persönlichkeit, ihm fehlt der Funke. Der Humor funktioniert – eher als Schmunzeln denn als lautes Gelächter –, und das Tempo ist flott, doch manche Figuren wirken vor allem wie dramaturgische Werkzeuge, die das Drehbuch vorantreiben sollen, nicht wie echte Menschen. Das gilt für den Mann, den unser Protagonist hasst, ebenso wie für dessen Freund.
Ein unterhaltsamer Film, gut erzählt, mit einem flotten Rhythmus und einer starken Besetzung … mehr aber auch nicht.
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Lange galt militärische Zurückhaltung in Europa als Selbstverständlichkeit. Inzwischen dominieren Aufrüstung und Abschreckung den gesellschaftlichen Austausch.
Als die Berliner Mauer fiel und die Sowjetunion zerbrach, schien für Europa ein goldenes Zeitalter anzufangen. Die bipolare Welt des Kalten Krieges war überwunden, die Gefahr einer militärischen Konfrontation zwischen den beiden Machtblöcken schien zeitlebens gebannt.
In den 1990er-Jahren entstand die Vorstellung, dass Europa ewig in einer Ära des Friedens [1] leben könnte. Verteidigungshaushalte wurden reduziert, Streitkräfte verkleinert und Aufmerksamkeit auf wirtschaftliche Integration, Globalisierung und gesellschaftlichen Wohlstand gelenkt.
Die Friedensdividende versprach, die finanziellen Ressourcen freizusetzen, die zuvor in Abschreckung und Aufrüstung investiert worden waren. Sicherheit schien keine militärische, sondern vor allem eine wirtschaftliche und politische Causa geworden zu sein. Mehr als dreißig Jahre danach wirkt diese Auffassung obsolet.
Spätestens der russische Angriff auf die Ukraine [2] im Februar 2022 markiert eine aufwühlende Zäsur. Krieg ist nach Europa zurückgekehrt und mit ihm kritische Angelegenheiten, die als überwunden galten: Wie lässt sich Sicherheit gewährleisten? Welche Rolle spielen Abschreckung und militärische Stärke? Und wie abhängig darf Europa von den Sicherheitsgarantien der USA sein?
Doch der Ukraine-Krieg ist weniger der Beginn einer schockierenden Ära als ihr sichtbarer Höhepunkt. Bereits die Annexion der Krim 2014 [3], wachsende geopolitische Spannungen zwischen den USA und China sowie die Erosion internationaler Rüstungskontrollabkommen deuteten darauf hin, dass die vermeintliche feste Nachkriegsordnung brüchiger geworden war.
Die Geschichte ist nicht zurückgekehrt – sie war nie verschwunden. Europa hat lediglich (zu) lange geglaubt, sie hinter sich gelassen zu haben.
Das kollektive Vokabular hat sich in verblüffender Geschwindigkeit verändert. Bellizistische Begriffe wie Aufrüstung, Wehrfähigkeit und strategische Autonomie, die noch vor ein paar Jahren kontrovers diskutiert wurden, zählen nun zum routinierten politischen Tagesgeschäft.
Die Europäische Union investiert viele Milliarden Euro in Verteidigungsprojekte, Nato-Staaten erhöhen ihre Militärausgaben, und Deutschland hat mit dem Sondervermögen [4] für die Bundeswehr einen rigorosen Kurswechsel eingeleitet. Bis 2029 möchte die deutsche Bundesregierung die Verteidigungsausgaben auf 153 Milliarden Euro [5] erhöhen.
Zugleich gewinnt die Idee über einen europäischen Nuklearschirm enorm an Gewicht. Die Unsicherheit über die Verlässlichkeit amerikanischer Sicherheitsgarantien [6] – insbesondere vor dem Hintergrund den Entwicklungen in den USA – führt dazu, dass Frankreichs Nuklearstreitkräfte als Hauptglied einer europäischen Sicherheitsarchitektur verhandelt werden.
Die Friedensdividende ist einer Sicherheitsdividende gewichen: Sicherheit wird erneut als Voraussetzung für politische und wirtschaftliche Robustheit verstanden.
Europa befindet sich gegenwärtig in einer Periode strategischer Neuorientierung. Die Annahme, wirtschaftliche Verflechtung werde zu Beständigkeit führen, ist erheblich erschüttert worden. Russlands Angriffskrieg hat gezeigt, dass wirtschaftliche Beziehungen militärische Konflikte nicht zwangsläufig verhindern.
Somit gilt das Prinzip "Wandel durch Handel [7]" in den internationalen Beziehungen als veraltet bzw. überholt. Gleichzeitig macht die Konkurrenz zwischen den USA und China unmissverständlich deutlich, dass geopolitische Macht auch im 21. Jahrhundert nichts von ihrer Sprengkraft verloren hat.
Hinzu kommt, dass moderne Sicherheitspolitik längst über klassische Militärpunkte hinausgeht. Cyberangriffe, hybride Kriegsführung [8], Desinformation und die Kontrolle kritischer Infrastruktur erweitern den Begriff der Sicherheit exorbitant.
Die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines [9] im September 2022 sowie abermalige Warnungen vor Sabotageakten gegen Unterseekabel und Energieinfrastrukturen betonen, wie verwundbar hochvernetzte Gesellschaften geworden sind.
Die neue europäische Sicherheitsstruktur entsteht nicht allein auf den Schlachtfeldern der Ukraine, sondern in Rechenzentren, Satellitennetzen und digitalen Infrastrukturen.
Besonders bemerkenswert ist die Renaissance eines Wortes, das als Relikt des Kalten Krieges galt: Abschreckung. Jahrzehntelang wurde die europäische Sicherheitsarchitektur maßgeblich durch amerikanische Garantien getragen. Mittlerweile wird wieder unverblümt über militärische Stärke, nukleare Schutzschirme und glaubwürdige Abschreckung [10] disputiert.
Beim deutsch-französischen Ministerrat im Juli 2026 auf Schloss Augustusburg in Brühl kündigten Bundeskanzler Friedrich Merz und Präsident Emmanuel Macron an, die Kooperation in Verteidigungsfragen auszubauen. Erstmals sollen deutsche Streitkräfte an einer französischen Nuklearübung teilnehmen [11]. Ein Schritt, der früher nicht auszudenken gewesen wäre.
Das ist sowohl Ausdruck veränderter geopolitischer Realitäten als auch einer substanziellen Kursänderung. Sicherheit wird nicht mehr als Dauerzustand verstanden. Vielmehr als eine Dynamik, die aktiv hergestellt und verteidigt werden muss.
Die europäische Politik befindet sich im Zwiespalt: Zum einen wächst die Einsicht, dass militärische Fähigkeiten notwendig bleiben. Andererseits besteht die Gefahr, dass Aufrüstung und Abschreckung selbst zum Paradigma werden.
Die wahrscheinlich größte Transformation liegt im Ende einer europäischen Selbstverständlichkeit: der Annahme, Frieden sei der Normalzustand.
Die Generation nach dem Kalten Krieg ist mit der Anschauung aufgewachsen, dass zwischenstaatliche Kriege in Europa der Vergangenheit angehören. Diese Gewissheit ist gescheitert. Eine unkalkulierbare Sicherheitsordnung wird Europa in den kommenden Jahren prägen.
Unklar bleibt jedoch, ob sie zu größerer Stabilität führt oder die Rückkehr alter rivalisierender Muster markiert.
Die Friedensdividende war Symbol einer historischen Hoffnung: dass wirtschaftliche Verflechtung, internationale Institutionen und diplomatische Kooperation Militärmacht ersetzen könnten. Diese Hoffnung hat sich gänzlich zerschlagen.
Europa steht vor dem Richtungswechsel, Sicherheit neu zu definieren. Die Frage ist keinesfalls, ob die Friedensdividende endet – sie ist bereits beendet. Entscheidend ist, welche Ordnung an ihre Stelle tritt.
Fest steht: Der Sicherheitsplan der vergangenen drei Jahrzehnte trägt nicht mehr. Europa tritt in eine brenzliche Phase ein und muss erst noch lernen, was das bedeutet.
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Das Debian-Projekt diskutiert über den grundsätzlichen Umgang mit LLM-Nutzung. Die Vorschläge für eine neue Generalresolution reichen von Verbot bis Erlaubnis.
Das Debian-Projekt [1] diskutiert über eine Generalresolution zur Nutzung von großen Sprachmodellen (LLM). Die Debian-Entwickler sind aufgerufen, sich zu entscheiden, wie sie mit generativer KI im Projekt der traditionsreichen Linux-Distribution umgehen wollen. Zur Auswahl stehen gleich vier konkurrierende Textvorschläge, die von einem vollständigen Verbot KI-gestützter Beiträge bis zu einer klar geregelten Zulassung reichen.
Die Auseinandersetzung ist nicht neu: Bereits 2024 lief auf der Debian-Projekt-Mailingliste eine ausgedehnte Debatte über KI-generierte [2] Inhalte, angestoßen von Tiago Bortoletto Vaz, der auf die restriktive KI-Policy von Gentoo [3] verwies. Ein Jahr später scheiterte der erste Versuch einer Generalresolution, welche klären sollte, ob KI-Modelle konform zu den Debian-Richtlinien für Freie Software (DFSG) sind. Der Initiator zog seinen Vorschlag zurück. Anfang 2026 bereitete das Projekt eine Resolution mit dem Arbeitstitel „Allow AI-Assisted Contributions“ vor, entschied sich dann aber zunächst dafür, nicht zu entscheiden und KI-Beiträge weiterhin fallweise zu handhaben. Die Entwürfe zur aktuellen Debatte finden sich auf der offiziellen Abstimmungsseite von Debian [4] wieder.
Der erste Vorschlag (Proposal A), eingebracht von Matthias Geiger, verlangt ein ausdrückliches Verbot sämtlicher Beiträge, die mithilfe großer Sprachmodelle oder anderer generativer KI-Werkzeuge entstehen. Der Geltungsbereich umfasst Debian-Quellpakete, projekteigene Software wie den Paketprüfer Lintian, Webressourcen, von Debian-Mitwirkenden erstellte Dokumentation und Übersetzungen sowie die offizielle Kommunikation des Projektes. Nicht betroffen sind Upstream-Projekte, KI-bezogene Software selbst und Upstream-Patches.
Als Begründung führen Geiger und seine Mitstreiter an, das Debian für Stabilität stehe, während viele LLMs eher den Ansatz „move fast and break things“ vertreten. Neben bekannten Qualitätsproblemen durch Halluzinationen entstehen Probleme etwa auch, wenn LLMs Paketinhalte generieren, die auf veralteten Methoden basieren oder alte und neue Praktiken inkompatibel miteinander gemischt werden. Eine Analyse zur Node.js-Debatte zeigt: Ein generelles KI-Verbot in Open-Source-Projekten [5] ist kaum durchsetzbar und ersetzt keine verantwortungsvolle Governance. Hinzu kämen unklare Urheberrechts- und Lizenzverhältnisse. Zudem sei Debian mehr als nur Code. Mit LLM-Nutzung würden Projektneulinge wenig lernen und könnten mittelfristig überarbeitete Maintainer nicht ersetzen. Zuletzt führen die Verfasser des Vorschlages ethische Bedenken an.
Verankert werden soll das Verbot als neuer Punkt im Debian-Gesellschaftsvertrag – wobei die Antragsteller einräumen, dass die Durchsetzung schwierig bleibt und primär auf den guten Willen der Community setzt.
Gänzlich in eine andere Richtung geht der Vorschlag (Proposal B) vom ehemaligen Debian-Projektleiter Lucas Nussbaum. Dieser erlaubt KI-gestützte Beiträge unter sechs Bedingungen. Dazu zählen, dass die Nutzungsbedingungen des KI-Werkzeugs rechtlich kompatibel zu Debian sind, die Klärung von Lizenz und Attribution von Fremdcode, den die KI erzeugt, die volle Verantwortung der Beitragenden für Qualität und Lizenzkonformität sowie eine Offenlegungspflicht bei signifikantem KI-Anteil. Dafür schlagen sie Git-Trailer wie Generated-By: oder Assisted-By: vor.
Statt den Gesellschaftsvertrag zu ändern, plädieren sie dafür mit Bezug auf die Debian Verfassung 4.1 (5) [6] eine entsprechende Erklärung zu veröffentlichen. Diese ließe sich bei Bedarf ohne eine erneute Generalresolution anpassen. Die Erklärung soll nicht nur die sechs Bedingungen festhalten, sondern sowohl anerkennen, dass KI-unterstützte Beiträge viele Bedenken aufwerfen, aber auch viele Beitragende KI-Werkzeuge bei der Arbeit an Debian hilfreich fänden.
Ein weiterer Vorschlag lehnt LLMs und generative KI ab, „solange es praktisch ist“. Verfasser Ian Jackson begründet das mit einer ganzen Reihe von Kritikpunkten: Untergrabung von Community-Mechanismen, Umweltschäden, Ausbeutung von Autorinnen und Autoren, aggressives Scraping und die Verbreitung von Fehlinformationen. Da aber die Breite der Software-Welt einer anderen Ansicht sei, inklusive Upstream-Projekte, die Debian nutze, sei eine komplette Ablehnung unpraktisch.
Der Vorschlag fordert, LLM-Nutzung so weit wie möglich zu vermeiden und ruft Projektverantwortliche aber auch die Open-Source-Community auf, von der Nutzung abzuraten. Die Regeln zu KI-Nutzung wollen die Verfasser verbindlich im Code of Conduct festhalten und diesen entsprechend ergänzen. Kernpunkt: Nachrichten an Menschen – also Bugreports, Mailinglisten-Beiträge, Salsa-Diskussionen und Planet-Debian-Blogposts – müssen vollständig ohne LLM-Hilfe verfasst werden. Jede KI-Nutzung bei Debian-Arbeit ist offenzulegen, einzelne Teams dürfen LLM-Beiträge komplett verbieten, und Verstöße werden als Verletzungen des Code of Conduct behandelt. Am Projekt Mitwirkende, die sich des Englischen nicht sicher genug fühlen, sollen in ihrer Muttersprache schreiben und davon ausgehen dürfen, dass Rezipienten ein „Übersetzungstool ihrer Wahl“ einsetzen. Das geht praktisch nur mit einem KI-Tool.
Der letzte Vorschlag wählt ebenfalls einen pragmatischen Ansatz: Debian empfehle generative KI zwar nicht, erkenne aber an, dass die Praktiken bereits verbreitet seien und nicht wieder verschwinden. Die Nutzung zu verbannen sei kontraproduktiv und nicht durchsetzbar. Stattdessen sollen Richtlinien für Debian-spezifische Arbeiten – Websites, Anwendungen, Ressourcen, Pakete – gelten; Upstream ist auch hier explizit ausgenommen. Der Vorschlag akzeptiert KI-Beiträge, sofern sie DFSG-konform sind und als solche ausgewiesen sind. Die Beitragenden tragen die alleinige Verantwortung, müssen den KI-Output verstehen und verteidigen können. Alle Inhalte müssen selbständig auf die Debian-Infrastruktur hochgeladen werden. Die Nutzung von cloudbasierten KI-Diensten für sensible Inhalte soll zudem untersagt sein.
Die Diskussionsphase zur Generalresolution begann am 24. Juli 2026. Die Debian-Entwickler haben jetzt mindestens zwei Wochen Zeit zur Diskussion. Danach folgt dann die Abstimmungsphase, in der alle aktuellen Debian-Entwickler einen Wahlzettel erhalten und diesen signiert per E-Mail zurückschicken. Da Debian Wahlen als Präferenzwahl durchführt, müssen die Wahlberechtigten sich nicht für eine Option entscheiden, sondern können eine Rangfolge bestimmen.
Nicht nur bei Debian sind LLM und generative KI umstritten, auch in vielen anderen Open-Source-Projekten gibt es Diskussionen. Andere Projekte wie Gentoo, Gnome und Codeberg haben bereits eigene KI-Regelwerke etabliert. Auch FreeBSD hat LLM-generierten Quellcode klar abgelehnt [7] – mit Lizenzbedenken als primärem Argument. Für die einen ist es ein Tool, das auch Chancen bietet [8], etwa bei Übersetzungen, verbesserter Usability oder dem Einstieg ins Programmieren. So plant etwa Fedora einen KI-optimierten Linux-Desktop [9], der lokale KI-Stacks für Entwickler zugänglicher machen soll. Andere sehen praktische Bedenken, wie Qualität und Wissensverlust, aber auch die Last, die KI gerade bei Open-Source-Projekten verursacht [10]: AI Slop, unbrauchbare Bugreports und KI-Scraping-Tools, die die Projektserver abgrasen und dabei in die Knie zwingen. Daneben gibt es auch grundsätzliche ethische Bedenken. Auch bleibt die Frage, ob selbst eine Open-Source-KI die Unabhängigkeit einschränke, weil in der Regel die Ressourcen für die immensen Trainingsdaten nicht leistbar sind.
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CXMT (Changxin Memory Technologies) startet in China am 27. Juli 2026 einen Rekordbörsengang (IPO) an der Börse in Shanghai, um neues Kapital für die Erweiterung seiner DRAM- und HBM-Fertigungskapazitäten zu erhalten und die Unabhängigkeit von westlichen Chipherstellern zu stärken.
Die für den kommenden Montag geplante Notierung am Shanghaier STAR Market rückt in den Fokus der Anleger, nachdem chinesische Technologieaktien in den vergangenen Handelstagen nachgaben. CXMT ist der weltweit viertgrößte Hersteller von DRAM-Speicherchips (Dynamic Random Access Memory), nach SK Hynix, Samsung Electronics und Micron.
Apple hat damit begonnen, DRAM-Chips von CXMT für Geräte zu testen, die in China verkauft werden. Zudem setzt sich der Konzern bei der US-Regierung dafür ein, einen breiteren Einsatz der CXMT-Produkte zu gestatten, berichtete die Financial Times unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
CXMT ist in der Section-1260H-Liste des Pentagons für chinesische Militärunternehmen aufgeführt. Das US-Handelsministerium hat das Unternehmen jedoch noch nicht in die strengere Entity List (Handelsbeschränkungsliste) aufgenommen.
Investoren rechnen damit, dass die Bewertung von CXMT nach der Notierung rasch 1 Billion Yuan (139 Milliarden US-Dollar) überschreiten wird. "Sobald die Marke von 1 Billion Yuan überschritten ist, wird CXMT zu einem Schwergewicht am STAR Market und in Halbleiterindizes aufsteigen, was Indexfonds, aktiv verwaltete Fonds und branchenspezifische Fonds dazu zwingen wird, ihre Portfolios entsprechend umzuschichten", sagte Tim Sun, Senior Researcher bei dem Finanzanalysten Hashkey Group, dem US-Sender CNBC.
CXMT spielt eine zentrale Rolle in Chinas Bestrebungen, im Bereich der KI-Technologie unabhängiger zu werden, da leistungsstarke KI-Prozessoren enorme Mengen an Hochgeschwindigkeitsspeicher benötigen und ein heimischer Anbieter die Abhängigkeit von ausländischen Unternehmen verringert, die von US-Exportbeschränkungen betroffen sind.
CXMT wurde im Jahr 2016 von einer Investitionsgruppe im Rahmen der Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone von Hefei, der Hauptstadt der ostchinesischen Provinz Anhui, mit einer Anfangsfinanzierung von nur 10 Millionen Yuan (1,5 Millionen US-Dollar) gegründet.
Fast ein Jahrzehnt später halten Investoren mit Verbindungen zur Regierung von Hefei 36,8 Prozent an CXMT und bilden damit die größte Aktionärsgruppe. Laut Reuters ist dieser Anteil zum IPO-Preis rund 213 Milliarden Yuan (31,5 Milliarden US-Dollar) wert und übersteigt die gesamten Einnahmen der Stadt Hefei für das Jahr 2025 um mehr als das Doppelte.
Gründer Zhu Yiming, Absolvent der Tsinghua-Universität, der in den USA studiert und gearbeitet hat, bevor er nach China zurückkehrte, hält Anteile im Wert von fast 14 Milliarden Yuan. Er wird einen Teil seiner Beteiligung für Anreize an die Beschäftigten zur Verfügung stellen.
Das Unternehmen verkauft Aktienpakete direkt an Investoren, darunter staatliche Pensionsfonds, große chinesische Ausrüster der Chipindustrie wie AMEC sowie die Investmentsparten von Tech-Konzernen wie Alibaba, Tencent und Xiaomi.
Die jüngsten Geschäftszahlen von CXMT widerlegen die verbreitete westliche Ansicht, bei vielen chinesischen Chipunternehmen handle es sich nur um staatlich subventionierte Projekte, die hohe Verluste generieren. CXMT prognostiziert für die erste Jahreshälfte einen Umsatz zwischen 16,2 und 17,7 Milliarden US-Dollar, nach 9,1 Milliarden US-Dollar im Gesamtjahr 2025. Der Nettogewinn im ersten Halbjahr dürfte die Marke von 7,4 Milliarden US-Dollar überschreiten, nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr den Schritt in die Gewinnzone machte.
Die Nettogewinnmarge von CXMT dürfte in diesem Zeitraum bei über 45 Prozent liegen; damit erreicht das Unternehmen eine finanzielle Effizienz, die der von Branchengrößen wie Samsung, Hynix und Micron auf dem Höhepunkt des weltweiten Chipbooms ebenbürtig ist.
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Stundenlange Bildschirmarbeit belastet nicht nur den Rücken, sondern auch die Handgelenke, denn mit einer klassischen Maus bewegt sich die Hand den ganzen Tag lang in einer unnatürlichen Position über den Schreibtisch. Muskelverspannungen und Sehnenreizungen können die Folge sein. Vermeiden lässt sich das mit einer vertikalen Maus, die mit ihrer ergonomischen Gestaltung eine natürliche Haltung unterstützt. Ein Modell von Tecknet ist bei Amazon zurzeit besonders günstig.
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Durch ihr vertikales Design bringt die Maus Unterarm und Handgelenk laut Hersteller in einen natürlichen Winkel von 52°, was den Druck auf Muskeln und Sehnen reduzieren und entspanntes Navigieren ermöglichen soll. Der Daumen ruht dabei in einer Griffmulde, während die Tasten durch ihre seitliche Anordnung gut zu erreichen sind.
Zur Ausstattung der vertikalen Maus gehören ein Scrollrad und die Tasten für den Links- und Rechtsklick, die nahezu geräuschlos sind und damit auch in ruhiger Umgebung genutzt werden können. Darüber hinaus sind auf der Innenseite zwei Tasten für Vor- und Zurückbewegungen und eine Taste zur Einstellung des DPI-Wertes enthalten. Dieser lässt sich in sechs Stufen auf bis zu 4.800 DPI erhöhen, so dass die Maus auf verschiedenen Oberflächen von Holz über Metall bis hin zu Glas reibungslos funktioniert.
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Samsung Electronics hat eine Vereinbarung mit dem US-Chipentwickler Broadcom geschlossen, die bis zum Jahr 2030 ein Volumen von 200 Milliarden US-Dollar überschreiten soll. Das gab der südkoreanische Elektronikkonzern am 25. Juli 2026 bekannt. Es geht um die Bereiche Speicherchips, Chip-Auftragsfertigung und Advanced Packaging.
Broadcom lässt fortschrittliche Chips in Samsungs Sub-2-Nanometer-Prozessen fertigen. Dazu gehören maßgeschneiderte ASICs sowie Bausteine für Wideband Connectivity (WBC) zur Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung in Rechenzentren. Zudem liefert Samsung High-Bandwidth Memory (HBM4) für Broadcoms KI-Beschleuniger. Die Chips und Speicherbausteine werden über Samsungs 2.5D/3D-Interposer-Technologien integriert, um Compute-Logik und Speicher auf einem Modul extrem latenzarm zu verbinden.
Solche langfristigen Produktionszusagen von Broadcom, einem der weltweit führenden Entwickler kundenspezifischer KI-Chips, steigern die Auslastung von Samsungs Foundry-Geschäft (Auftragsfertigung), während das Unternehmen versucht, den Rückstand zum Branchenführer TSMC zu verringern. Im vergangenen Monat erklärte Jun Young-hyun, Co-CEO und Leiter der Chipsparte, er habe Gespräche über die Foundry-Zusammenarbeit der nächsten Generation mit Jensen Huang, dem Chief Executive Officer von Nvidia, geführt, unter anderem über künftige HBM4E- und HBM5-Speicherprodukte.
"Die erweiterte Zusammenarbeit" spiegele "Samsungs Fokus wider, Kunden mit durchgängigen Halbleitertechnologien für ein immer breiteres Spektrum an KI- und Hochleistungsrechenanwendungen zu unterstützen", erklärte der Konzern.
Durch den Trend globaler IT-Unternehmen, zunehmend eigene, maßgeschneiderte KI-Beschleuniger zu entwickeln, wächst die Nachfrage nach Partnerschaften für das Design und die Fertigung entsprechend spezialisierter Chips.
Im vergangenen Jahr erhielt Samsung einen Auftrag im Wert von 16,5 Milliarden US-Dollar zur Herstellung von Logikchips für den Elektroautohersteller Tesla.
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Was verrät der jüngste OpenAI-Vorfall über die Zukunft agentischer KI und ihrer Regulierung?
(Bild: Nwz/Shutterstock.com)
Eine OpenAI-KI hackt Hugging Face – eigenständig, um einen Test zu gewinnen. Der Vorfall war ein Probelauf. Er zeigt, warum KI-Agenten Leitplanken brauchen.
Ein gesichertes Testumfeld, ein klar definiertes Ziel – und eine KI, die eigenmächtig ausbricht und die Plattform Hugging Face hackt, gerissen wie kriminell. Nicht aus böser Absicht, sondern um ihren Benchmark-Test zu gewinnen. Der jüngste Vorfall im OpenAI [1] zeigt, was KI-Agenten ohne gesetzliche Leitplanken können: alles, was ihnen nützt.
OpenAI wollte die Cyberfähigkeiten seiner neuesten Modelle unter kontrollierten Bedingungen erproben: GPT-5.6 Sol sowie ein leistungsfähigeres, noch unveröffentlichtes Modell sollten Sicherheitslücken analysieren und ausnutzen – in einer abgeschotteten Testumgebung, wohlgemerkt. Doch die Agenten hielten sich nicht [2] an die vorgesehenen Grenzen des Versuchs. Überraschend ist das nicht: Wer Systeme auf das Ausspähen von Schwachstellen trimmt, darf sich nicht wundern, wenn sie die erfolgversprechendste Schwachstelle finden – die eigenen Fesseln.
Wobei Skepsis angebracht ist: Solche Berichte sind auch immer Marketing. Wer öffentlich dokumentiert, dass die eigenen Modelle Sandboxen knacken und fremde Infrastrukturen überwinden, demonstriert vor allem eines – ihre Fähigkeiten. Die gewollte Botschaft an Kunden und Investoren lautet "seht, was sie können", die ungewollte "seht, was ihr nicht kontrolliert". Beides verkauft sich.
Aus dem internen Sicherheitstest wurde dennoch ein realer Cybervorfall [3] der schneller ablief, als die Betreuer reagieren konnten. Trotz erschwertem Internetzugang verschafften sich die Modelle eigenständig eine Verbindung nach draußen, ketteten bislang unbekannte Sicherheitslücken aneinander und drangen in die Infrastruktur der KI-Hostingplattform Hugging Face [4] ein.
Die Konsequenz reicht über den Einzelfall hinaus: Wenn Agenten Zugangsbeschränkungen als bloße weitere Sicherheitslücke behandeln, steht ihnen die digitale Welt offen – einschließlich vernetzter Fahrzeug- und Haustürschlösser, deren Schutz sich dann in Luft auflöst.
Dahinter steht ein Generationenwechsel, der weniger Aufmerksamkeit bekam als die Chatbots: Große Sprachmodelle sollen Aufgaben nicht nur lösen, sondern eigenständig planen, Entscheidungen treffen und Ziele über Wochen verfolgen – ohne dass ein Mensch jeden Schritt freigibt. Genau diese Autonomie der heutigen agentischen KI ist der Punkt, an dem aus Werkzeugen Akteure werden. Und Akteure haben eigene Strategien.
Solche Stresstests gehören zur Standardpraxis der Branche: Anbieter wollen wissen, welche Cyberfähigkeiten ihre Modelle besitzen, bevor sie außerhalb geschützter Forschungsumgebungen laufen. Damit sich die Modelle beim Evaluieren nicht selbst ausbremsten, hatte OpenAI die üblichen Produktionsfilter gegen riskante Cyberaktivitäten abgeschaltet und die automatischen Ablehnungen reduziert – volle Leistung sollte sichtbar werden.
Der Skandal begann also nicht mit dem Ausbruch, sondern mit dem Testdesign: Man hatte die Leitplanken selbst entfernt, um zu sehen, wie schnell das Auto fährt.
Was dann geschah, überraschte nach Angaben von OpenAI selbst die Entwickler: Die auf Erfolg getrimmten Modelle beschränkten sich nicht auf die gestellten Aufgaben, sondern suchten eigenständig nach Wegen, ihre Erfolgschancen zu erhöhen.
Im ersten Schritt fanden sie eine Zero-Day-Lücke – eine bislang unbekannte Schwachstelle – mitten in der isolierten Testinfrastruktur. Über diesen Angriffspfad erreichten sie einen Knoten mit Internetzugang und verließen die abgeschottete Umgebung. Wer seine Modelle auf die Fehlersuche hin optimiert, sollte auch damit rechnen, dass diese Fehlersuche erfolgreich verläuft.
Draußen angekommen, begannen die Modelle zu recherchieren – und trafen eine Auswahl: Hugging Face, die größte KI-Plattform für Modelle und Datensätze, könnte Material bereithalten, das ihnen beim laufenden Benchmarktest "ExploitGym" einen Vorteil verschafft. Ein Einbruch folgte, wie ihn Sicherheitsforscher von professionellen Angreifern kennen: gestohlene Zugangsdaten, Privilegienerweiterung, weitere unbekannte Schwachstellen – kombiniert, bis der Zugriff auf interne Systeme stand.
Gesucht wurden weder Geld noch Daten oder eine Möglichkeit zur Sabotage. Gesucht wurde die Lösung: Die Agenten wollten den Test gewinnen und waren bereit, dafür in fremde Systeme einzubrechen, um an mögliche Testlösungen zu gelangen.
Wo sich für Menschen zumindest theoretisch Grenzen ergeben, die üblicherweise als Moral oder Gesetzestreue bezeichnet werden, gibt es solche Handlungsrahmen für KI-Modelle nicht einmal ansatzweise. Dies schien offensichtlich bislang nicht notwendig, weil den Entwicklern der aktuellen KI-Modelle keine bösen Absichten unterstellt wurden. Das könnte sich jetzt durch lernende autonome KI-Agenten schnell ändern.
Teuer könnte es vor allem für die Betreiber kritischer Infrastrukturen werden. Energieversorger, Telekommunikationsnetze, Industrieanlagen: Sie alle laufen auf gewachsenen IT-Landschaften voller Schnittstellen – aus Sicht eines autonomen Agenten eine Ansammlung möglicher Einfallstore.
Zusätzliche Schutzmaßnahmen treffen die Betreiber zur Unzeit: Energiewende, Glasfaser-Ausbau und internationale Konkurrenz binden bereits Budgets und Personal.
Und es war ja nur ein Test. Die OpenAI-Agenten brachen ein, weil sie einen Benchmark gewinnen wollten – ohne Bösartigkeit, ohne Auftrag, ohne Schaden zu wollen.
Was passiert, wenn das nächste Modell all das mitbringt, ist die Frage, zu der die gesetzlichen Leitplanken bislang fehlen. Der Vorfall war in diesem Sinn eine Glückssache: zum ersten Mal hat eine KI gezeigt, wie sie die Welt hackt. Es war ein Probelauf. Wer ihn als Unfall abtut, hat die Demo verpasst.
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On a late winter night last December, Huang Po-Hsuan, his team and their colleagues waited anxiously in the control room at the Taiwan Space Agency (TASA), their eyes fixed on screens. They were waiting for the first image taken by the recently launched Formosat-8A satellite to be transmitted back to Earth.
"All of us were very nervous," Huang, director of the agency's optical payload team, said when recalling the moment to Nikkei Asia at TASA headquarters in the city of Hsinchu, in northwestern Taiwan. "The wait was extremely grueling. The satellite transmitted several times over the North Pole and South Pole ground stations, but we just couldn't download the image."
Eine riesige einheitliche Datenbank soll das Wissen aus Kultur- und Forschungseinrichtungen vernetzen. Doch wie funktioniert die „Gemeinsame Normdatei“?
Winston Churchill hatte es, Thomas Müller hat es besonders und Neustadt sowieso: das Problem, dass ihre Namen nicht nur ihnen gehören. Diese sprachliche Unschärfe kann zu Verwechslungen führen, weil Computersysteme Datensätze nicht eindeutig identifizieren und voneinander abgrenzen können. Datenbanken bevorzugen daher Identifikatoren für Objekte, zum Beispiel für den einen Thomas Müller, der Fußballprofi beim FC Bayern war. Um Redundanz zu vermeiden, entwickelten sich im Bibliothekswesen dafür sogenannte Normdateien, Verschlagwortungsdatenbanken, die diese Identifikatoren zentral verwalten.
Für den deutschsprachigen Raum erledigt die Deutsche Nationalbibliothek diese Aufgabe in der sogenannten „Gemeinsamen Normdatei“ (GND) und öffnet diese fortlaufend für weitere Einrichtungen aus Kultur und Forschung. Von diesem großen offenen Wissensnetzwerk profitieren auch alle außerhalb dieser Institutionen, die hochwertige Daten suchen oder zur Verfügung stellen, wie Entwickler und Webseitenbetreiber.
Im Gespräch mit c’t erklären Barbara Fischer und Jürgen Kett von der Deutschen Nationalbibliothek die Bedeutung ihrer Normdatei, ihren bisherigen Öffnungsweg und kommende Projekte. Außerdem erläutern sie, welche Rolle KI-Sprachmodelle für die GND spielen und umgekehrt. Denn die GND bietet sich mit ihren strukturierten Daten als Infrastruktur an, um Recherchen mit und ohne KI-Unterstützung zu verbessern.
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Marktplatz in Saarlouis. Foto: Christan Bartels
Von Volksabstimmungen über Vaubans Festungen bis zum Strukturwandel: Das Saarland war selten Randgebiet – sondern oft Europas Brennpunkt. (Teil 2 und Schluss.)
Hamburg will, unabhängig von der Frage, ob es sie bekommen würde, schon wieder keine Olympischen Spiele veranstalten, stimmte es kürzlich ab. Ansonsten spielen Volksabstimmungen in Deutschland keine große Rolle und scheitern oft am Quorum. Im Saarland aber gab es im 20. Jahrhundert zwei Volksabstimmungen mit erheblichen Nachwirkungen.
Dabei wurde der Nachbar Frankreich sozusagen gleich zweimal demokratisch gedemütigt (siehe Teil 1). 1935 und 1955 konnten die Saarländer abstimmen, ob sie zu Frankreich oder zu Deutschland gehören wollten. In gut anderthalb Jahrzehnten nach dem Ersten Weltkrieg hatte Frankreich als ziemlich zerstörter Haupt-Schauplatz des Krieges zwar nicht gerade um die Sympathie der Saarländer bemüht.
Bei der Abstimmung 1935 hätte es aber – aus heutiger Sicht – davon profitieren können, dass östlich des Saarlands zu dem Zeitpunkt schon seit fast zwei Jahren die Nazis regierten. Es profitierte nicht davon.
Sage und schreibe 90,7 Prozent der Wahlberechtigten stimmten für den Beitritt des Saarlands zu Hitler-Deutschland.
In den zehn Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg hatte sich Frankreich durchaus um die Sympathie der Saarländer bemüht. Saarbrücken hätte, unter französischer Hegemonie eigenständig, womöglich zu dem werden können, was heute Straßburg ist – ein Zentrum des zusammenwachsenden Europas, das davon profitiert, wie viele gut bezahlte Beamte und Abgeordnete dort arbeiten, teilweise leben und ihr Geld ausgeben.
Statt "europäisiert" zu werden, beschlossen die Saarländer aber, nun mit Zwei-Drittel-Mehrheit, als zehntes Bundesland der BRD beizutreten. Die klaren Entscheidungen in der weitestgehend deutschsprachigen Region hatten viel mit der Geschichte der zu tun.
Französisch-deutsche Kriege waren nicht nur jahrhundertelang an der Tagesordnung, sondern wurden immer unmittelbar bemerkt.
Fünf Kilometer südwestlich von Saarbrückens Innenstadt, getrennt (und erreichbar) durch das dichte, dominante Autobahnnetz, liegt die französische Gemeinde Spicheren. Unter ihrem deutschen Namen Spichern ist sie in Berlin, Köln und vielen weiteren deutschen Städten als Straßenname geläufig.
Dort fand die erste größere Schlacht des deutsch-französischen Kriegs 1870/71 statt. Kaiser Napoleons III. französische Armee war zwar gut darauf vorbereitet, auf deutschen Schlachtfeldern zu kämpfen, wie es ihre Vorgänger zu Zeiten des ersten Napoleon, der französischen Revolution und des Ancien Régime auch oft getan hatten.
Auf einer Anhöhe über Alt-Saarbrücken findet sich ein "Lulustein" [1] dort, wo der damals 14-jährige Kaisersohn seinen ersten Kanonenschuss abgefeuert haben soll.
Darauf vorbereitet, statt weiter vorzudringen, durch in preußischen Eisenbahnen generalstabsmäßig herangefahrene Soldaten zurückgedrängt zu werden und im eigenen Land kämpfen zu müssen, war die französische Armee nicht.
Außer an Orientierungsgefühl der Befehlshaber soll es sogar an entsprechenden Landkarten gemangelt haben.
Damit hatte sich die Marschrichtung voriger Jahrhunderte geändert. Allein in den 90 Jahren nach dem noch immer als epochal geltenden Westfälischen Frieden, der 1648 den Dreißigjährigen Krieg beendete, tobten in der Saar-Region fünf Kriege.
Meist gingen sie von Frankreichs Drang nach der Rheingrenze aus und kreisten unter anderem um Lothringen, das sich jahrhundertelang als eigenständiger Staat hielt (und im Westfälischen Frieden ausdrücklich ausgenommen war).
Zwanzig Kilometer nordwestlich von Saarbrücken liegt Saarlouis. Der markante Name der 37.000-Einwohner-Stadt geht auf den "Sonnenkönig" Louis XIV. zurück – und ihr noch markanteres Aussehen auch.
Auf der grünen Wiese nahe der Saar erbaut wurde sie ab 1680, als Frankreich Lothringen mal wieder besetzt hatte und durch Festungen des bekanntesten Festungsbaumeisters überhaupt, Sébastien Le Prestre de Vauban, sichern wollte.
Wasser der Saar wurde für die Wassergräben vor den Bastionen, von denen so einige noch in einem hübschen Park prangen, abgeleitet.
Nach weiteren Wendungen der nächsten Kriege verlor Frankreich zwar vorerst wieder Lothringen, behielt aber seine gerade erbaute Festung als Exklave. Weiterer Wendungen wegen wechselte die Stadt zeitweise den Namen. Während der Revolution hieß sie Sarrelibre und, als das Saarland in der Nazizeit deutsch wurde, Saarlautern.
Nach Weltkriegs-Zerstörungen 1944/45 wurde sie wiederum unter französischer Ägide modern, aber auf identischem, typisch barockem Planstadt-Grundriss wiederaufgebaut: mit geraden Straßen im rechten Winkel. In der Mitte liegt ein riesiger quadratischer Platz, der wichtige Bedürfnisse unterschiedlicher Epochen erfüllte und erfüllt.
In kriegerischen Sonnenkönigs-Zeiten (wie sicher auch in preußischen) war er ein Exerzierplatz, oft auch wie noch immer Marktplatz. Vor allem aber dient er heute als bestens ausgelasteter, zentraler Parkplatz. Saarlouis ist eine schließlich Autostadt – beziehungsweise ist es gerade noch.
Die in den 1970er-Jahren angesiedelten Ford-Werke, die insbesondere den Ford Escort bauten, haben 2025 weitgehend dichtgemacht und werden abgewickelt. Mit Bergbau und Hütten für Eisen-und Stahl-Produktion wurde das Saarland früh industrialisiert.
Entsprechend früh musste es sich um den Strukturwandel bemühen. Der gelang nicht zuletzt mit der Autoindustrie – bei der sich nun in den 2020er-Jahren alle fragen, welche Zukunft sie in Deutschland noch hat.
Wer von Saarbrücken ins erwähnte Spicheren fährt, sieht gewaltige Industrieareale des Zulieferers ZF. Anfang 2023 reisten der damalige Bundeskanzler Scholz und Wirtschaftsminister Habeck [2] mit Milliarden-Subventionen zu einem Fototermin an, um den Bau einer Chipfabrik von ZF gemeinsam mit dem US-amerikanischen Konzern Wolfspeed auf dem Gelände eines ehemaligen Kohlekraftwerks anzukündigen – eins das bald darauf gescheiterten Chip-Projekte der Ampelregierung.
Entstehen sollte die Fabrik mit zunächst 600 Arbeitsplätzen in Ensberg bei Saarlouis – wo auf der höchsten Halde des Saarlands als Erinnerung an 250 Jahre Steinkohlenbergbau und "Wahrzeichen für den Wandel" weit sichtbar das Saarpolygon [3] in die Landschaft ragt.
Interessante Industriegeschichte, für die insbesondere die früh zum Weltkulturerbe erklärte Zeche in Völklingen zwischen Saarbrücken und Saarlouis steht, und solche Industrien, die darum kämpfen, noch nicht zu bloßer Geschichte zu werden, liegen hier eng beieinander.
Aktuell enagagiert sich das Saarland gegen Forderungen, ältere Vorgaben für "grün" produzierten Stahl wieder abzuschwächen, wie sie etwa aus dem viel größeren Bundesland Nordrhein-Westfalen kommen. Denn saarländische Stahlproduzenten sind, auch das natürlich dank Subventionen, bei den Umstellungen vorangekommen als die Wettbewerber an der Ruhr.
Auch die Pharmaindustrie spielt im Saarland eine Rolle: sowohl als ein Nachfolger [4] auf dem ehemaligen Ford-Gelände wie auch als Hauptsponsor [5] des ersten saarländischen Fußball-Bundesligisten seit den 1990er Jahren.
Der Aufstieg des hintangestellten Teils der 13.000-Einwohner-Gemeinde Spiesen-Elversberg über mehrere Ligen bis in die Bundesliga dürfte das Saarland immerhin so prominent auf Deutschland-Landkarten setzen, wie es seit den größeren Tagen des Ministerpräsidenten und Parteigründers Oskar Lafontaine dort nicht mehr vertreten war.
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Asbest gilt als besiegt – doch die Faser tötet weiter. Jedes Jahr sterben rund 1.600 Menschen. Und Berlin streicht 123.000 Sicherheitsbeauftragte.
Asbest klingt nach einem Problem des letzten Jahrhunderts: Verboten seit 1993, erledigt, vergessen. Doch die Faser tötet weiter. Allein in Deutschland sterben jedes Jahr rund 1.600 Menschen an ihren Spätfolgen. Dass Berufskrankheiten in den Medien kaum vorkommen, ändert daran nichts.
Asbest ist die häufigste Ursache tödlich verlaufender anerkannter Berufskrankheiten, meldet [1] die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU). Allein unter ihren Versicherten starben im vergangenen Jahr 291 Menschen an den Folgen der Faser. Dabei ist das Verbot von Herstellung und Verwendung schon über dreißig Jahre alt. Doch die Gefahr lebt im Bestand weiter: Bei Renovierungs-, Umbau- und Rückbauarbeiten in älteren Gebäuden werden die Fasern bis heute freigesetzt.
Wie verbreitet das Risiko ist, beziffert Björn Kass, Präventionsleiter der BG BAU: In Gebäuden aus der Zeit vor dem Verbot müsse man "mit Asbest zum Beispiel in Fliesenklebern, Putzen, Estrich oder Spachtelmassen rechnen". Der Verdacht betreffe "drei Viertel aller Bestandsgebäude". Eingeatmete Fasern können noch nach Jahrzehnten schwere Lungenkrankheiten und Krebs auslösen.
Der Bremer Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler Wolfgang Hien hat mit seinem Buch "Die Arbeit des Körpers von der Hochindustrialisierung bis zur neoliberalen Gegenwart" beschrieben [2], wie die Industrie gesundheitsschädliche Materialien aus Profitgründen so lange wie möglich einsetzt. Krankheitssymptome bei Beschäftigten werden solange geleugnet, bis die Betroffenen gestorben sind.
Wie weit die Verdrängung ging, lässt sich an der Bremer Vulkan-Werft ablesen. In den 1970er- und 1980er-Jahren protestierten dort Beschäftigte immer wieder gegen den Umgang mit Asbest – vergeblich.
Dabei war das Wissen um die tödliche Wirkung der Faser schon seit den 1920er-Jahren vorhanden, und spätestens seit den 1960er-Jahren existierten konkrete Schutzvorschriften: Absauganlagen, dazu Atemmasken, wo die Absaugung nicht ausreichte.
Umgesetzt wurde davon in den Betrieben wenig. Auf der Vulkan-Werft, berichtet Hien, habe die Geschäftsleitung die mahnenden Briefe und Schutzanweisungen der Gewerbeaufsicht schlicht weggeschlossen. Sein Urteil fällt entsprechend scharf aus: Es sei "eine durchweg kriminelle Haltung der Manager" gewesen.
Hitzebeständig, fest, chemikalienresistent und sogar verspinnbar – deshalb galt Asbest einst als "Wunderfaser", schreibt [3] die BG BAU. Sie steckte in Schiffen, Bremsbelägen, Dämmungen, selbst in der feuerfesten Kleidung von Feuerwehrleuten. Dieselben Eigenschaften machen die Faser bis heute so gefährlich: Was unzerstörbar ist, verschwindet nicht.
Deutschlandweit sterben jedes Jahr etwa 1.600 Menschen an den Spätfolgen des Kontakts. Die häufigste Erkrankung ist die Asbestose [4], eine Staublungenkrankheit (Pneumokoniose): Eingeatmete Fasern vernarben das Lungengewebe – unumkehrbar. Besonders belastend für die Betroffenen: Die Erkrankung schreitet oft weiter fort, selbst wenn der Kontakt längst Jahrzehnte zurückliegt.
Wer in Deutschland asbestbedingt erkrankt, verliert nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation durchschnittlich 13,9 Lebensjahre. "Und heute erhält die Mehrheit keine Entschädigung", kritisiert [5] der Bundesverband der Asbestose-Selbsthilfegruppen. Die politische Unterstützung für die Opfer gehe "über Lippenbekenntnisse nicht hinaus, wie die Ergebnisse in der Anerkennungspraxis zeigen".
Diese Praxis in Zahlen: Im vergangenen Jahr gingen 2.304 Verdachtsanzeigen auf asbestbedingte Erkrankungen ein – Mesotheliom, Lungenkrebs, Asbestose –, mehr als zehn Prozent aller gemeldeten Berufskrankheiten, wie die IG BAU mitteilt. Anerkannt werden nur die wenigsten. Die Hürde liegt im Nachweis: Betroffene müssen belegen, dass ihre Erkrankung unmittelbar auf die berufliche Tätigkeit zurückgeht – Jahrzehnte nach dem Kontakt, oft lange nach dem Tod der Arbeitgeberfirma.
Wer vom Unfallversicherungsträger eine Ablehnung erhält, muss erst Widerspruch einlegen und kann dann vor den Sozialgerichten klagen – durch bis zu drei Instanzen bis zum Bundessozialgericht. Die Verfahren dauern Jahre. Bei einer Krankheit, die im Schnitt 14 Lebensjahre kostet, heißt das im Klartext: Viele Betroffene erleben die Entscheidung nicht mehr.
Auf Regierungsebene sind diese Probleme kein Thema. Vielmehr agiert Bundeskanzler Merz in eine andere Richtung. Die Bundesregierung lobt ein "Sofortprogramm für den Bürokratierückbau im Arbeitsschutz [6]", durch das rund 123.000 Sicherheitsbeauftragte in kleinen und mittleren Betrieben abgeschafft werden.
Diese Beauftragten haben eine wichtige Funktion zum Schutz der Beschäftigten, denn sie sollen Unfälle und Berufskrankheiten verhindern und sind speziell für diese Themen zu schulen. Gerade in kleinen Betrieben werden so die Arbeitsbedingungen verschlechtert. Gewerkschaften kritisieren den Abbau des Gesundheitsschutzes im Betrieb.
"Langfristige Folgen werden steigende Unfallzahlen, mehr Berufskrankheiten und höhere Kosten für Sozialsysteme und Unternehmen sein. Die Gesellschaft trägt die Last, während Arbeitgeber entlastet werden", kritisiert Rebecca Liebig [7], im ver.di-Bundesvorstand für die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zuständig.
Die Rechnung ist nicht neu – sie ist nur älter als jede Debatte über Bürokratie: Bei der Bremer Vulkan ließ die Geschäftsleitung die Warnungen der Gewerbeaufsicht im Tresor verschwinden, die Belegschaft bezahlte mit der Lunge. Wer heute 123.000 Sicherheitsbeauftragte als überflüssige Vorschrift abbaut, wiederholt gewissermaßen dieselbe Entscheidung.
Asbest ist seit 1993 verboten. Die Verhältnisse, die es so tödlich machten, sind es nicht.
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Kaskade von Gaszentrifugen zur Urananreicherung in Piketon, Ohio.
Trump knüpft den US-Atomdeal mit Saudi-Arabien an ein Abkommen mit Israel. Doch Riad kooperiert bereits mit Russland und China sowie militärisch mit Pakistan.
Am 22. Juli hat die US-Regierung einem Abkommen mit Saudi-Arabien über die Zusammenarbeit bei einem zivilen Atomprogramm zugestimmt [1]. Den muss allerdings der Kongress in Washington noch absegnen.
Doch einen Tag nach der Bekanntgabe des Deals ergänzte US-Präsident Donald Trump eine entscheidende Bedingung [2]: Das Königreich müsse dem sogenannten Abraham-Abkommen beitreten und seine Beziehungen zu Israel normalisieren. Andernfalls sei der Deal hinfällig, erklärte Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Saudi-Arabien reagierte zunächst nicht auf diese zusätzliche Bestimmung.
Medienberichten [3] zufolge könnte die Zusammenarbeit mit den USA Saudi-Arabien erstmals erlauben, Uran auf eigenem Boden anzureichern – eine Technologie, die sowohl zur Herstellung von Brennstoff für Atomkraftwerke als auch für Atomwaffen genutzt werden kann.
Das US-Energieministerium sprach von einer "friedlichen nuklearen Zusammenarbeit" und einem "jahrzehntelangen, milliardenschweren Partnerschaftsprojekt". Trump widersprach jedoch den Berichten über eine mögliche Urananreicherung und schrieb [4]: "Es wird keine Anreicherung von Material geben!" Dies hat für zusätzliche Verwirrung gesorgt.
Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman hat die Abraham-Abkommen bisher stets abgelehnt. Diese Vereinbarungen, die 2020 unter Trumps erster Amtszeit geschlossen wurden, führten zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und mehreren arabischen Staaten, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain.
Ausdrücklich erklärte [5] der suadische Kronprinz Mohammed bin Salman am 18. September 2024, dass Saudi-Arabien "Israel nicht anerkennen oder diplomatische Beziehungen aufnehmen werde, solange es keinen unabhängigen palästinensischen Staat mit Ostjerusalem als Hauptstadt gibt".
Saudi-Arabien betrachtet Israel als destabilisierende Macht – vor allem seit Beginn des Gaza-Krieges. Denn Israel hat in diesem Zusammenhang in sechs Ländern Krieg geführt [6]: im Gazastreifen, im Libanon, in Syrien, im Jemen und auch in Katar, wo es im September 2025 eine Hamas-Delegation bombardierte.
Aus saudischer Sicht hat Israel auch mit dem unprovozierten und völkerrechtswidrigen Angriff auf den Iran an der Seite der USA gezeigt, dass es bereit ist, staatlich Souveränität zu missachten und militärisch in der gesamten Region zu agieren. Ein Beitritt zu den Abraham-Abkommen würde für Riad die Parteinahme zugunsten Israels bedeuten und zudem von der eigenen Bevölkerung nicht akzeptiert werden [7].
Stattdessen hat Saudi-Arabien im September 2025 einen "Strategischen gegenseitigen Verteidigungspakt" mit Pakistan geschlossen [8]. Dieser besagt, dass ein Angriff auf eines der beiden Länder als Angriff auf beide betrachtet wird. Pakistan verfügt über Atomwaffen – und genau das macht den Pakt für Riad so wertvoll.
Die engen Beziehungen Saudi-Arabiens zu Pakistans schließen das Atomprogramm Islamabads ein. Und das Königreich hat über Jahrzehnte hinweg großzügige finanzielle Unterstützung für Pakistans Verteidigungs- und Atomforschungsprogramme geleistet.
Schon 2013 berichtete [9] die BBC unter Berufung auf Geheimdienstquellen, dass in Pakistan für Saudi-Arabien hergestellte Atomwaffen zur Auslieferung bereitstünden. Ein hochrangiger pakistanischer Beamter erklärte damals: "Wofür glauben wir, haben uns die Saudis all das Geld gegeben? Das war keine Wohltätigkeit."
Ob der neue Verteidigungspakt mit Pakistan Saudi-Arabien nun tatsächlich eine Form der "erweiterten Abschreckung" einen nuklearen Schutzschirm bietet, bleibt unklar. Denn dafür müsste Pakistan im Ernstfall Atomwaffen an Saudi-Arabien übergeben oder eigene Truppen mit Atomwaffen in das Königreich entsenden.
Schon in den späten 1980er Jahren erwarb Saudi-Arabien ballistische CSS-2-Raketen in China. Diese Raketen gelten als zu ungenau für den Einsatz mit konventionellen Sprengköpfen und werden von Experten als Trägersysteme für Atomwaffen eingestuft. Die Raketen wurden vor über 20 Jahren stationiert.
Doch entsprechende Verbindungen zu Pakistan gehen noch weiter zurück: Der pakistanische Atomwissenschaftler Abdul Qadeer Khan, der in den 1970er Jahren ein illegales internationales Netzwerk zum Erwerb von Atomtechnologie aufbaute, soll auch Kontakte nach Saudi-Arabien gehabt haben.
Khan verkaufte nachweislich Atomwissen und Urananreicherungszentrifugen an Libyen und Nordkorea. Westliche Geheimdienste vermuten, dass er auch chinesische Konstruktionspläne für Atomsprengköpfe weitergab – Sprengköpfe, die für die CSS-2-Raketen entwickelt wurden, also genau jenen Raketentyp, den Saudi-Arabien besitzt.
Wenn das Abkommen Riad tatsächlich eine Urananreicherung für zivile Zwecke ermöglicht, würde die US-Regierung damit einen Präzedenzfall schaffen. Bisher haben die USA solche Technologie nur an Länder weitergegeben, die bereits über sie verfügen (z.B. Indien [10]).
Für Saudi-Arabien wäre der Deal zwar ein wichtiger Erfolg – allerdings nur, wenn er ohne die Bedingung der Normalisierung mit Israel zustande kommt. Sollte das Abkommen platzen, kann Riad sich zivile Atomtechnologie jederzeit aus Russland [11] oder China einkaufen.
Der Westen hat Peking 2020 auch schon vorgeworfen [12], Technologie zur Herstellung von Uranoxid-Konzentrat (Yellowcake [13]) geliefert zu haben. Ohne Urananreicherungsanlage reicht das allerdings nicht zum Bau einer Bombe.
Die anstehende Entscheidung Saudi-Arabiens wird nicht nur weitreichende Folgen für die Region haben, sondern könnte – wenn Riad sich unwiderruflich auf die Seite Washingtons schlägt – sogar auf den Verlauf des Iran-Krieges einwirken [14]. Die Versuchung, das US-Angebot anzunehmen, ist mit Sicherheit riesig.
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(Bild: Natalia Klenova / Shutterstock.com)
Kleine, aber interessante Meldungshäppchen vom News-Buffet zu GitLab, Kotlin, Unity, WebAuthn, Nuxt, Angular, distr, Apache Arrow, VS Code und GitHub.
In unserem leckeren Häppchen-Überblick servieren wir alles, was es zwar nicht in die News geschafft hat, wir aber dennoch für spannend halten:
unity command eval (C#-Code im Editor oder Player ausführen) können KI‑Agenten Unity‑Projekte damit beobachten, verändern und die Ergebnisse prüfen.hypot auch eine neue Compute-Funktion. Sie berechnet die euklidische Norm stabil und vermeidet dabei Überläufe, die bei einer naiven Implementierung auftreten würden. Insgesamt umfasst das Update 225 gelöste Issues und 268 Commits von 66 Mitwirkenden.Solltest du ein schmackhaftes Thema vermissen, freuen wir uns über deine Mail [15].
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Der dänische Youtube-Kanal Pro-Street.dk hat zwei Audi A2 E-Tron vor einem Hotel in Kopenhagen gefilmt. Die beiden Elektroautos waren mit Aufklebern versehen, die die Details der Karosserie aber kaum verdecken. Von der Form erinnert der A2 E-Tron an VWs ID.3.
Audi kündigte das Fahrzeug im März 2026 offiziell an. Dabei soll der Fokus auf "urbaner Alltagstauglichkeit, Nachhaltigkeit, hoher Effizienz und digitaler Vernetzung" liegen. Der originale Audi A2 war eines der sparsamsten Fahrzeuge seiner Generation und zeichnete sich unter anderem durch eine windschnittige Karosserie aus.
Wie Medien berichten, soll der Startpreis des A2 E-Tron bei 38.200 Euro liegen. Damit wäre das Fahrzeug rund 4.200 Euro teurer als der günstigste ID.3. Es sollen vier Leistungsstufen mit 125, 140, 170 und 240 kW geplant sein. Der Verbrauch wird bei der sparsamsten Version mit 13 kWh/100 km nach WLTP angegeben; die Reichweite soll bis zu 649 km betragen.
Vom Design her sind durchaus Parallelen zum originalen A2 erkennbar. Auch der A2 E-Tron hat relativ wenig Kanten, das Heck ist allerdings nicht so steil wie beim Original. Wie der A2 hat auch der A2 E-Tron eine relativ kurze Motorhaube und vier Türen.
Die Türgriffe sind ungewöhnlich: Statt versenkbarer oder klassischer Griffe hat Audi welche montiert, die direkt unter dem Fenster sitzen. Sie erinnern an die Griffe, die BMW beim neuen iX5 verwendet.
Bisherigen Informationen zufolge soll der Audi A2 E-Tron im Herbst 2026 vorgestellt werden, ab dann soll er auch bestellbar sein. Ausgeliefert werden dürfte Audis kleinstes Elektroauto dann ab Anfang 2027. Zum Marktstart sollen alle Leistungsvarianten zur Verfügung stehen.
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Kochen kann viel Aufwand bedeuten. Gerade wenn man auf gesunde Ernährung achtet und sich ausgewogen ernähren möchte, dauert es oft länger. Abhilfe schafft hier eine Heißluftfritteuse. Diese Geräte, die auch als Airfryer bekannt sind, bereiten verschiedene Speisen in hoher Geschwindigkeit und mit wenig Arbeitsaufwand zu. Und das, ohne die Speisen in Fett oder Öl baden zu müssen. Ein Gerät, das sich perfekt für kleine Haushalte eignet, ist bei Amazon jetzt im Sonderangebot.
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Die Heißluftfritteuse von Ninja ist mit drei Funktionen ausgestattet: Heißluftfrittieren, Aufwärmen und Dörren. Selbst tiefgefrorene Lebensmittel können in dem Airfryer in wenigen Minuten extra knusprig zubereitet werden. Die Schublade und der Crisper-Gittereinsatz sind antihaftbeschichtet und damit besonders leicht zu reinigen. So ist es auch kein Problem, die Heißluftfritteuse nahezu täglich zu nutzen.
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Ninja Luftfritteuse 4,7L, 3-in-1 Luftfritteuse, Heißluftfritteuse, 1–2 Portionen, Digital, Tiefkühlfach, Antihaft-Fritteuse, 2000W, Schwarz
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